Deutscher Hanf Verband • Thema anzeigen - Klare Vorgabe für Ortsgruppengründungen

Klare Vorgabe für Ortsgruppengründungen

Hier könnt ihr Ideen, Vorschläge, Kritik oder Lob zum DHV und zu diesem Forum anbringen.


Klare Vorgabe für Ortsgruppengründungen

Beitragvon Wasteland am Mo 6. Jun 2016, 18:23

Hi zusammen,

möchte an dieser Stelle ein Thema ansprechen das mich seit heute aus gegebenen Anlass umtreibt.Man findet hier im Forum keine klare Aussage zu Ortsgruppengründungen und was dabei für Vorgaben bestehen.Wenn man neu auf die Seite kommt und sich einliest,entsteht der Eindruck man könnte ohne besondere Vorgaben eine Ortsgruppe gründen.Das dem nicht so ist weiß ich erst seit einem Telefonat mit der Hauptstelle heute.Das ich im Vorfeld aktiv geworden bin und Kontakte mit zB der Piraten-Partei geknüpft habe oder eine Facebook-Seite erstellt habe(was jetzt auch nicht in 2 Minuten erledigt war) stellt sich jetzt als vergebene Liebesmühe heraus.Das kann so nicht gewollt sein.Darum möchte ich anregen das hier im Forum eine gut sichtbare Vorgabe reingestellt wird die jedem der eine Ortsgruppe gründen möchte handfeste Richtlinien an die Hand gibt,denn Neulinge die sich engagieren möchten können schon ein wenig den Mut verlieren wenn man bereits geleistetes Engagement wieder einstampfen muß weil es nicht den Segen des Dachverbandes hat.

Über eure Meinungen dazu würde ich mich freuen und ebenso über ein Wort dazu von den Verantwortlichen in Berlin!
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Re: Klare Vorgabe für Ortsgruppengründungen

Beitragvon DennisEF am Mo 6. Jun 2016, 20:54

Hallo Wasteland...

Das Konzept und Richtlinien sind auf der http://www.hanfverband.de - Website zu sehen.

Hier der Link:

https://hanfverband.de/nachrichten/news/dhv-ortsgruppen-in-ganz-deutschland-das-konzept


Mit freundlichen Grüßen
Dennis
"Erfurt macht was!"

"Thüringen, das grüne Herz Deutschlands"


http://www.facebook.com/dhvortsgruppeerfurt
http://www.greenrush.de
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Re: Klare Vorgabe für Ortsgruppengründungen

Beitragvon Mörnest am Di 7. Jun 2016, 12:53

Ärgere dich nicht Wasteland. Benenne deine Gruppe um, also nimm Deutscherhanfverband aus dem Namen und suche trotzdem nach Mitstreiter und mach was eigenes. Zum Beispiel den nächsten GMM in deiner Stadt. Ist genau der richtige Zeitpunkt damit anzufangen.
Frage dich was du in deiner Stadt haben möchtest. Kundgebung, Demo, Infotisch, Konzert mit dem Thema etc., dann suchst du nach Gleichgesinnten aus deiner Umgebung und beginnst mit der Planung. Sponsorensuche etc.. Die Piraten helfen dir sicherlich beim umsetzten der anmeldung und Räumlichkeiten etc. Lass dich nicht entmutigen. Der DHV hat halt auch nur begrenzte Möglichkeiten, was dich nicht abhalten sollte.
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Re: Klare Vorgabe für Ortsgruppengründungen

Beitragvon Wasteland am Di 7. Jun 2016, 20:11

Das es auf der Hauptseite diese Infos gibt weiß ich jetzt auch würde mir das aber auch für hier wünschen um anderen die Missverständnisse zu ersparen.Den Rat dann lieber was "eigenes aufzuziehen" finde ich etwas irritierend,würde das jeder tun gäbe es den DHV nur in Berlin und er hätte wesentlich weniger Relevanz.Geht das nicht am Sinn der Sache vorbei?
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Re: Klare Vorgabe für Ortsgruppengründungen

Beitragvon GregMz am Mi 8. Jun 2016, 11:36

Das wiederspricht sich doch nicht. Du kannst anfangen, was eigenes zu tun und versuchen die DHV-Anforderungen für DHV-Ortsgruppen zu erfüllen. Dann kannst du, bzw. dann ihr, ja immer noch DHV-Ortsgruppe werden.
Und du kannst durchaus auch mal kontakt zu den Parteien aufnehmen. ZB zu den Piraten, die sind dem Thema gegenüber eigentlich immer sehr aufgeschlossen.
Das wichtigste ist eigentlich als erstes, dass du Mitstreiter findest. Denn alleine macht die Sache nur halb soviel Spaß.
Wenn du noch Hilfe brauchst, kannst du dich gerne an mich per PN wenden. Dann schreib ich dir mal, wir das in Mainz gemacht haben, auch wenn wir keine DHV-Ortsgruppe sind.
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Re: Klare Vorgabe für Ortsgruppengründungen

Beitragvon Wasteland am Mi 8. Jun 2016, 13:48

Hallo GregMz,

das von dir vorgeschlagene ist ja der Plan und die Richtung in die es jetzt weitergeht.Von den Piraten hatte ich ja schon ne Einladung um die Ortsgruppe vorzustellen,musste ich ja jetzt wieder verwerfen.Was in meinen Augen schon mal keinen tollen Eindruck hinterlässt,hat mich auch sehr enttäuscht..naja..für dein Angebot danke ich dir und werde zu gegebener Zeit gerne darauf zurück kommen.Warte jetzt erstmal drauf das mein Status als Privatsponsor läuft und dann mache ich mich mit dem Flyer-Paket das man bekommt auf die Socken.Mal sehen was sich damit erreichen lässt.
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Re: Klare Vorgabe für Ortsgruppengründungen

Beitragvon MarianaPinzon am Do 23. Jun 2016, 14:58

Hallo Wasteland,

wir arbeiten auch noch an einem erweiterten Konzept und an einem Leitfaden für die Gruppen. Die Ortsgruppen gibt es bei uns auch noch nicht so lange, so dass wir auch erst schauen was funktioniert und was nicht und uns dann mit den Gruppen weiterentwickeln.

Wie Mörnest sagt, habe ich es ja auch gemeint: Mitstreiter suchen, erste Aktivitäten starten. Das kann auch ruhig schon mit dem Ziel einer DHV Ortsgruppe sein. In dem Fall macht man ein erstes Treffen, dass wir durchaus auch bewerben können "DHV-Ortsgruppen-Interessenten-Treffen". Über den weiteren Verlauf bleiben wir dann gerne in Kontakt!
Nicht entmutigen lassen! Das war nicht das Ziel, nur ein Schritt nach dem anderen ;)


Lieben Gruß aus Berlin ,

Mariana
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Re: Klare Vorgabe für Ortsgruppengründungen

Beitragvon Wasteland am Do 23. Jun 2016, 19:28

So langsam frage ich mich doch warum sich der DHV überhaupt zu dem Konzept der Ortsgruppen entschlossen hat.Den Support fand ich bisher wirklich "mangelhaft" und die "Anforderungen" sind doch eher bürokratische "Hemmschuhe".SO kann man sich nicht vernünftig engagieren!..Denke so langsam über Alternativen nach und muss ganz ehrlich sagen:ICH BIN ENTTÄUSCHT!!!
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Re: Klare Vorgabe für Ortsgruppengründungen

Beitragvon Mörnest am So 26. Jun 2016, 15:13

Wasteland hat geschrieben:So langsam frage ich mich doch warum sich der DHV überhaupt zu dem Konzept der Ortsgruppen entschlossen hat.Den Support fand ich bisher wirklich "mangelhaft" und die "Anforderungen" sind doch eher bürokratische "Hemmschuhe".SO kann man sich nicht vernünftig engagieren!..Denke so langsam über Alternativen nach und muss ganz ehrlich sagen:ICH BIN ENTTÄUSCHT!!!

Was erwartest du denn? Würde mich mal interessieren was du dir vorstellst.
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Re: Klare Vorgabe für Ortsgruppengründungen

Beitragvon Wasteland am Mo 27. Jun 2016, 17:31

Hey Mörnest,

lies bitte mein bisher Geschriebenes dann hast du eine Antwort auf deine Frage.Nicht böse gemeint aber will mich nicht dauernd wiederholen müssen ;)
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Re: Klare Vorgabe für Ortsgruppengründungen

Beitragvon Mörnest am Mi 6. Jul 2016, 08:11

Schon klar Wasteland, du möchtest Unterstützung, aber wie die aussehen soll sagst du nicht. Soll der DHV dir Mitstreiter zur verfügung stellen? Mehr als Werbung machen damit du Leute findest kann man nicht tun, der Rest kommt dann nach und nach. Der erste Schritt für dich lautet daher: Suche Mitstreiter. Finde eine Location für treffen. Wenn du zusätzlich zu dir noch drei Leute hast die Bock haben was zu starten solltet ihr euch endschließen eine DHV Ortsgruppe zu sein, besprecht mit den DHV Mitarbeitern die nächsten Schritte. Wenn du noch mehr Input benötigst, schreib am besten die Bayrischen oder aus Bawü Ortsgruppen an. Die können dir mit sicherheit sehr viel mehr Ratschläge geben. Die DHV Mitarbeiter haben andere Aufgaben, die Ortsgruppen sind nicht bestandteil der bezahlten arbeit. Ich bezahle meinen Jährlichen beitrag zumindest nicht damit Ortsgruppen beschäftigt werden, sondern damit Bundespolitik an fahrt aufnimmt.

Aber das bringt alles nichts wenn es Leute wie dich gibt, die sich alleine gelassen fühlen. Und es niemanden gibt der mit Rat und Tat hilft. Das Problem ist nur, die arbeit beim DHV stapelt sich bis unter die Decke, das Geld reicht aber nicht um noch mehr Leute einzustellen, leider bleiben die Nice to have auf der strecke. Ich hoffe du bist nicht noch mehr enttäuscht und begreifst das ganze als Chance, deine Gruppe so zu gestallten wie du möchtest.
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Re: Klare Vorgabe für Ortsgruppengründungen

Beitragvon Wasteland am Mi 6. Jul 2016, 19:30

Hi Mörnest,

ok dann erklär ich es nochmal.Mein Problem war nicht das man mich von Seiten des DHV ans "Händchen" nehmen soll, sondern genau das Gegenteil.Ich habe sofort nach meinem Entschluss mich zu engagieren losgelegt etwas in meiner Stadt zu tun,einiges "eingerührt" und dann mit Berlin Verbindung aufgenommen weil ich Promo-Material wollte um nen "Vorstellungsvortrag" zu erstellen um mich bei ner Tagung der Piraten-Partei zum dem ich eingeladen war als Ortsgruppe vorzustellen.Bei dem Telefonat wurde mir dann gesagt das ich alles was ich bisher "eingerührt" hatte bitte wieder zurück nehmen sollte und erst mal alle "Anforderungen" erfüllen soll.Sehr ärgerlich,wie du dir denken kannst!Empfinde das als "bürokratischen Hemmschuh" und das es diese "Anforderungen" überhaupt gibt war hier im Forum auch nicht ersichtlich.Deshalb habe ich hier darum gebeten das auch hier im Forum klar erkenntlich zu machen das es diese "Anforderungen" gibt und wie sie aussehen damit andere nicht genauso "dumm dastehen" wie ich.Mittlerweile bin ich auf mehrere Mitstreiter gestoßen und nachdem ich bei einem ersten "inoffiziellen" Treffen von meinen bisherigen Erfahrungen berichtet habe waren die Leute genauso erstaunt und verärgert darüber wie ich, was dazu geführt hat das sie wieder "abgesprungen" sind.Das hat mich natürlich noch mehr enttäuscht und daraus habe ich die Konsequenz gezogen vom Privatsponsoring wieder zurück zu treten und mich nach Alternativen umzuschauen.Das kann aber wohl kaum im Interesse des DHV liegen das man Leute die sich ernsthaft engagieren wollen so zu "verprellen".Hoffe damit habe ich die Sache für dich jetzt verständlich gemacht!
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Re: Klare Vorgabe für Ortsgruppengründungen

Beitragvon Ganjadream am Do 7. Jul 2016, 01:02

Eigentlich wäre ein stichpunktartiger Leitfaden mit Dos and Don't Dos gut.

Wir waren vorhanden und wurden dann zur Ortsgruppe. Damit ist für uns aber das Alte erhalten geblieben und wir haben jetzt halt professionellen Support.


Mag auch Kaotentruppen geben, die dann auf einmal auf "Repräsentativ" umswitschen müssten oder das nicht mal schaffen. Aber wenn man solche Leute in der Truppe hat und die nicht ausbremsen kann, sollte man vielleicht eine neue Gruppe gründen oder sich an einer der bestehenden Gruppen beteiligen? :D
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Re: Klare Vorgabe für Ortsgruppengründungen

Beitragvon Mörnest am Do 7. Jul 2016, 12:03

Ok jetzt verstehe ich das. Ich vermute hier was anderes. Versuche dir folgende Situation vorzustellen. Du arbeitest seit Monaten mit Überstunden an einem Projekt, nun kommt jemand an dich heran getreten und möchte gerne deine Unterstützung, zwar habt ihr das gleiche Ziel, aber er bringst noch nicht die komplette vorraussetzung mit und den Leitfaden den er gerne hätte, willst du zwar seit einem Jahr fertig haben, aber er ist es noch nicht.

Kannst du nachvollziehen das man hier eventuell etwas kurzangebunden ist? Du eventuell auch falsch verstanden wirst ( im Beispiel bist du der DHV ).
Glaube mir, es liegt nicht daran das du nicht gebraucht würdest, oder dein Einsatz gering geschätzt. Ich kann mich nur wiederholen, mach ruhig etwas, was steht weiter oben. Ortsgruppe kannst du immer noch werden.
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Re: Klare Vorgabe für Ortsgruppengründungen

Beitragvon Wasteland am Do 7. Jul 2016, 12:47

Ganjadream hat geschrieben:Eigentlich wäre ein stichpunktartiger Leitfaden mit Dos and Don't Dos gut.


Das war es was ich hier gefordert habe (siehe erster Post).


Mörnest hat geschrieben: Ich kann mich nur wiederholen, mach ruhig etwas, was steht weiter oben. Ortsgruppe kannst du immer noch werden.


Darauf verzichte ich mittlerweile,den "Spaß" überlasse ich jetzt anderen.Mein Engagement wird anderweitig stattfinden.Aber das Forum hier werde ich schon weiter nutzen,ist halt ne tolle Info Möglichkeit ;)
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Re: Klare Vorgabe für Ortsgruppengründungen

Beitragvon MarianaPinzon am Do 7. Jul 2016, 13:29

Hallo zusammen,

gerne nehme ich nochmal Stellung zu dem Vorgang mit dem Wunsch der Gruppe aus Mönchengladbach.

Die Anforderungen, die wir an Gruppen stellen, sind in unseren Augen derzeit sehr niedrigschwellig. In anderen Verbänden sieht das durchaus ganz anders aus.

In dem Konzept, das Dennis dankenswerterweise hier schon gepostet hab, ist klar, dass wir ein bestimmten formalen Prozesse durchgehen, bevor wir den Titel der Ortsgruppe vergeben und damit dann auch die Rechte an der Nutzung unseres Logos.

Wasteland hat sich bei mir gemeldet mit dem Wunsch eine Ortsgruppe in Mönchengladbach zu machen und hat angekündigt bereits Termine mit Parteien als Ortsgruppe angefragt zu haben und dabei zu sein, eine Facebook Seite als Ortsgruppe beitreiben zu wollen. Zu diesem Zeitpunkt war er noch nicht einmal Privatsponsor. Eine Gruppe bestand auch noch nicht. Eine Person und eine Lebensgefährtin sind noch keine Gruppe. Ich habe ihn gebeten mit der Facebook Seite zu warten, da wir uns da wünschen, dass kein Wildwuchs entsteht und nur Gruppen, die tatsächlich schon den Titel haben, den auch tragen. Sich bei Parteien schon als Ortsgruppe zu melden, bevor überhaupt mit uns im Büro Kontakt aufgenommen wurde, ist auch nicht der Weg, das habe ich so kommuniziert.

Der erste Schritt ist Privatsposor zu werden, dann Mitstreiter suchen und dann die Gruppe an den Verband anbinden. Keiner würde auf die Idee kommen irgendwo sich als Greenpeace Gruppe bei Politikern vorzustellen ohne mit dem Büro in Hamburg die Formalitäten geklärt zu haben. Schon garnicht, wenn man nicht einmal Mitglied ist. Auch bei anderen Verbänden kann man nicht einfach eine Gruppe mit deren Namen gründen und Kontakt zu offiziellen Stellen aufnehmen. Das geht vielleicht bei Anonymous oder ähnlichen losen Kollektiven.

Derzeit betreue ich dir Gruppen ehrenamtlich im Berliner Büro. Ich habe dieses Angebot gemacht, da ich den Betreuungsbedarf der Gruppen gesehen habe.
Ich reise auch durch die Republik und besuche unsere bestehenden Gruppen. Auch solche die es werden wollen. Wir haben mindestens 10 Gruppen, die irgendwie im Gründungsprozess sind. Das ist viel Aufwand. . Und ich unterstützte die Gruppen gerade nach besten Wissen und Gewissen in ihrer Gründung. Wir bauen auf die Ortsgruppen, um einen starken Verband in der Fläche zu haben. Das Konzept und die Betreuung werden auch sukzessive weiterentwickelt und da nehme ich auch gerne Feedback entgegen. An einem Leitfaden arbeite ich derzeit mit den anderen Gruppen zusammen.

Wir wollen mehr Gruppen aufbauen. Dennoch sind ein paar Schritte und Hürden wichtig, denn sonst ist das einfach für uns nicht handelbar. Wir müssen auch die Leute zumindest mal gesehen haben (Berlin, Skype oder Mariana fährt hin), bevor wir da eine Gruppe in unsere Reihen aufnehmen. Wir haben auch immer nur begrenzte Mittel und auch begrenzte Zeit für die Betreuung. Daher sind die Hürden auch dazu gedacht, zu sehen, welche Gruppen es ernst meinen. Oft ist es nämlich auch so, dass ein- zwei Leute Initiative ergreifen, ein paar Wochen was machen und dann die Initiativen versanden. Wir erwarten von unseren Gruppen Kontinuität. Wir sind ein Verband. Verbände haben Strukturen. Bestimmte Formalitäten dienen dazu die Strukturen aufzubauen und Aufrecht zu erhalten. Wir sind halt kein Graswurzelverein.

Daher das Angebot, wenn Du weiterhin eine Ortsgruppe in Mönchengladbach starten möchtest. Dies gilt auch für andere Interessenten:

1. Privatsponsor werden
2. Mit der Ortsgruppe Düsseldorf vernetzen. Die haben angeboten, den Prozess zu unterstützen. Heute Abend ist übrigens Treffen in Düsseldorf.
3. Eine öffentliche Location für ein Treffen finden. Einen Termin finden und uns den Mitteilen. Wir kündigen den dann an als "Ortsgruppen Interessenten Treffen" auf unseren Kanälen an.
4. Auf diesem Treffen könnt ihr besprechen, ob ihr eine DHV Ortsgruppe machen wollt und wer Interesse hat Sprecher zu sein (dieser muss auch Privatsponsor sein), wer überhaupt Interesse hat mitzumachen usw.
5. Nach dem Treffen gibt es nochmal Kontakt zu mir im Büro.
6. Ihr macht irgendeine Aktivität: Flyerverteilaktion, Info-Tisch, Demo, Kundgebung, Podiumsdiskussion, Vortragsabend. Eine Flyer-Verteilaktion und ein Info-Tisch ist das niedrigschwelligste.
7. Ihr setzt ein Treffen an, bei dem ein Sprecher gewählt wird. Nach Möglichkeit besuche ich dieses Treffen.
8. Die Formalitäten werden zum Abschluss gebracht und ihr bekommt Zugang zu den Ortsgruppen-Vernetzungsmöglichkeiten, eine Ortsgruppen E-Mail und ab da könnt ihr euch dann offiziell Ortsgruppe nennen und das Logo verwenden.
9. Ab da wir die Betreuung der Gruppe intensiviert.


Wir bitten um Verständnis, dass das für unsere Arbeitsabläufe nötig ist ein paar Hürden einzubauen. Wenn Du den Weg weiter bestreiten möchtest, kannst Du dich gerne nochmal bei mir im Büro melden.


Lieben Gruß aus Berlin

Mariana
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Re: Klare Vorgabe für Ortsgruppengründungen

Beitragvon Wasteland am Fr 8. Jul 2016, 00:56

Mariana,

ich kann dir versichern das ich nicht das geringste Interesse mehr daran habe mich mit euch zu engagieren!
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Re: Klare Vorgabe für Ortsgruppengründungen

Beitragvon ay_caramba am Fr 8. Jul 2016, 20:24

Liebe Mariana,

genau so und nicht anders, solltet ihr die Ortsgruppenbildung handhaben. Das wisst ihr zwar, aber ich wollte es nur noch mal gesagt haben.

Wasteland, ich finde du benimmst dich daneben und wärst längst an der Reihe gewesen das mal zuzugeben.
Eine Gruppe kann man nicht alleine sein, das schließt sich einfach aus.
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Re: Klare Vorgabe für Ortsgruppengründungen

Beitragvon Ruhr-Pot am Fr 8. Jul 2016, 21:28

... wo is'n der "Like-Button" ... ?
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Re: Klare Vorgabe für Ortsgruppengründungen

Beitragvon Sabine am Fr 8. Jul 2016, 21:43

Schade Wasteland, das Du/Ihr so schnell die Flinte ins Korn schmeisst.

Das Ortsgruppenkonzept ist noch relativ neu und im Wachsen und Entstehen, da ist konstruktiver Umgang und langer Atem gefragt. Nicht immer klappt alles wie am Schnürchen. Das zu ändern bzw. neu zu formen geht halt leider oft nicht von heute auf morgen.
Meinst Du wirklich, woanders läuft das besser? Ich schätze am DHV z.B. die Parteienfreiheit, heisst, ich muss mich hier nicht irgendwelchen anderen Zwängen/Parteikonsens "unterwerfen".

Wenn ihr an dem Punkt schon hinschmeissen wollt, wie wollt ihr das später lösen : z.B. im Dialog mit Parteien, die gegen eine Legalisierung sind, weht noch ein ganz anderer Wind! Da ist Durchhalte/Stehvermögen gefragt und nicht sich beleidigt ins Eck zu verziehen und zu schmollen.

Du bist noch jung und möchtest jetzt viel und schnell verändern? Das kann ich nachvollziehen, war ja auch mal so und bin es stellenweise noch immer. Aber es setzt sich doch immer wieder die Erkenntnis durch, ein paar Nächte drüber zu schlafen bzw."sitting by the river" kann sinnvoll sein, auch wenn dieser Prozess länger dauert. Das DHV-Team lernt durch deine Kritik ja auch dazu und kann es in seine Arbeit einfliessen lassen.

Nee, ich fände es wirklich schade, wenn Du jetzt abspringst, Du hast Energie und Potential. Nutze dies mit dem DHV, es in Zukunft zusammen besser zu machen. Auch wenn es manchmal etwas dauert.

In dem Sinne wünsche auch ich ein geruhsames WE

Aurora
" ... Aber jeder solle das Recht haben, dass es bezahlt werde, wenn es helfe." Zitat v. Frau Mortler https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... ntscheidet
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