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Info und Aufklärung in der Praxis

Tips und Ideen für Aktionen vor Ort


Info und Aufklärung in der Praxis

Beitragvon Allen Toy am Sa 3. Dez 2016, 07:16

Hallo Hanfgemeinschaft,

gestern habe ich bei meinem Hausarzt, einen für Patienten ausgehängten Zeitungsartikel gesehen über die böse Einstiegsdroge Cannabis und wie Gesundheitsschädlich und Gefährlich, diese schlimme Droge doch sei............

Ich habe ihn direkt darauf einmal angesprochen, ob er es richtig findet solche Falschinformation an Patienten aus zu hängen und ob er sich mit dem Thema einmal richtig befasst hat da nächstes Jahr sicher eine Flut von Patienten auf ihn zu kommen die eine Behandlung mit Cannabis wünschen.
Dieses wurde natürlich verneint. Ich habe ihm daraufhin den Flyer Cannabis als Medizin zu kommen lassen, auch das Buch, dass ich vom DHV als neu Privatsponsor bekommen habe (noch mal danke dafür an das Team, es wurde einem sinnvollen Zweck überführt:roll: ).

Zu meiner Überraschung, nach dem er erfuhr dass es Tatsächlich Sinnvolle Behandlungen gäbe, zeigte er doch ein wenig Interesse sich näher mit dem Thema zu befassen. Der Artikel wurde nun von ihm, gegen den Flyer ausgetauscht.

Darum mein Appell, Aufruf zur Aktion Aufklärung von Ärzten.

Seht ihr diverse Aushänge, oder merkt dass eure Ärzte so gar nicht informiert sind oder sich mit der Thematik befassen:

Sprecht sie an!
Bleibt sachlich und höflich!

Erwähnt auch finanzielle Vorteile für seinen Betrieb, denn Ärzte sind auch nur Betriebswirtschaften zuerst, dann erst Helfer und Heiler! (zumindest sehr sehr viele, meine Frau arbeitet im ärztlichen Dienst)
Euer Arzt hat Schweigepflicht und auch wenn er nicht bereit sein sollte auf euch und euer Anliegen ein zugehen, ist es einen Versuch wert, euch kann nichts dabei passieren (ev., muss der ein oder Andere ev. einen neuen Arzt suchen:lol: )

Ein vernünftiger Arzt jedoch, sollte für "neue", gesunde Behandlungsalternativen und Einnahmequellen offen sein.
Reden hilft und Aufklärung ist wichtig!
Darum beteiligt euch, sprecht mit euren Ärzten.
Allen Toy
 
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Re: Info und Aufklärung in der Praxis

Beitragvon Sabine am Sa 3. Dez 2016, 07:42

Klasse von Dir und auch von dem Arzt,seine bisherige Meinung zu überdenken! Bild

Meine Erfahrung letztes Jahr bei der Suche nach einem neuen Hausarzt war eher frustrierend. Als ich ihn fragte, ob er mir denn Dronabinol im letzten Stadium meiner Krebskrankheit verschreiben würde, kam ein ganz klares "Nein". Teufelszeug und so. Aber er hätte mich mit allem anderen vollpumpen wollen :roll:

Tja, eine Patientin weniger, Pech gehabt.

Diese Frage nach einer Extremsituation ist unterdessen für mich sozusagen der Lackmus-Test bei neuen Ärzten, um ihre grundsätzliche Einstellung zu Cannabis abzuklopfen.

In dem Zusammenhang kann ich das ACM-Magazin zur Weitergabe an Ärzte empfehlen http://www.cannabis-med.org/nis/data/fi ... in_neu.pdf
" ... Aber jeder solle das Recht haben, dass es bezahlt werde, wenn es helfe." Zitat v. Frau Mortler https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... ntscheidet
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Re: Info und Aufklärung in der Praxis

Beitragvon Mörnest am Sa 3. Dez 2016, 08:29

Super, geile Sache, genauso habe ich meinen Hausarzt überzeugt mir bei meiner Erlaubnis zu helfen, nur war er nie so extrem abgeneigt, aber von einem " Auf gar keinen Fall" Zu " Herzlichen Glückwunsch zu erlangung" Vergingen ein Medizin Flyer und das Buch von Grothenthermen. Natürlich hat die allgemeine endwicklung mitgeholfen. Von daher hast du absolut recht, woher solle sie es auch wissen? Jahrzentelang wurden sie wie alle, belogen.

Egal welcher Politker, alle lügen ohne Rot zu werden. Egal welches Land, gerade erst haben Trump und Putin ihr Volk vor der ganzen Welt angelogen ohne mit der Wimper zu zucken. Warum sollte es bei uns anders sein, siehe Mortler. Nur der Grund ist ein anderer und die auswirkung auf die Restliche Welt ist eine andere.
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Re: Info und Aufklärung in der Praxis

Beitragvon Susi am Fr 24. Feb 2017, 13:11

Hallo
Ich bin noch neu dabei, ich habe zum Glück einen Hausarzt der sich freut endlich Cannabis verschreiben zu können.
Wir brauchen dringend mehr Aufklärung für Ärzte und Patienten , wenn es neue Flyer mit dem neuen Gesetz gibt müsste man sie an möglichst viele Ärzte und Kliniken verteilen, denn dort erreichen wir die Menschen die Cannabis brauchen und die Legalisierung vorwärts bringen wenn aus 1000 Patienten 100 000 werden kommen die Apotheken nicht mit der Lieferung nach und dann kann man wieder klagen auf Eigenen Anbau .
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Re: Info und Aufklärung in der Praxis

Beitragvon Sabine am Fr 24. Feb 2017, 19:18

Hi Susi und herzlich Willkommen ! :P

Denke, der DHV arbeitet mit Hochdruck an neuen Flyern, aber das ist ja nur ein Teil der gesamten Arbeit, daher wird es wohl noch ein paar Wochen dauern. Einige Details kommen ja auch erst jetzt zu Tage.
Zudem müssen die Flyer auch noch gedruckt werden, das kann auch dauern.

Info meiner Apotheke heute : einer der Händler hätte telefonisch versichert, momentan! genügend Material auf Lager zu haben.

Selber habe ich mir in den letzten zwei Jahren angewöhnt, immer ein paar DHV-Flyer und das IACM-Magazin 2015/2016 bei mir zu führen, gerade bei Arzt- und Klinikterminen. Man merkt dann schon bei den Wartezimmergesprächen, inwieweit Patienten bereit sind, sich auf das Thema einzulassen und kann ihnen dann die Infoflyer zum ruhigen Nachlesen daheim mitgeben.

Inwiefern es zu Engpässen kommt könnte, vermag ich jetzt schlecht einzuschätzen : auf der einen Seite mehr Patienten, auf der anderen Seite 3 Firmen anstatt wie in den letzten Jahren nur eine.
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Re: Info und Aufklärung in der Praxis

Beitragvon Mörnest am Sa 25. Mär 2017, 11:20

Susi hat geschrieben:Hallo
Ich bin noch neu dabei, ich habe zum Glück einen Hausarzt der sich freut endlich Cannabis verschreiben zu können.
Wir brauchen dringend mehr Aufklärung für Ärzte und Patienten , wenn es neue Flyer mit dem neuen Gesetz gibt müsste man sie an möglichst viele Ärzte und Kliniken verteilen, denn dort erreichen wir die Menschen die Cannabis brauchen und die Legalisierung vorwärts bringen wenn aus 1000 Patienten 100 000 werden kommen die Apotheken nicht mit der Lieferung nach und dann kann man wieder klagen auf Eigenen Anbau .


Ich sehe es wie du Susi, und Aurora, dir muss ich wieder sprechen. Pedanios war gerade erst ausgelaufen und ist nach über drei Wochen erst wieder eingetroffen. Der MDK Potsdamm jammert rum sie würden mit Anträgen überfutet. Erzähl doch nicht es wäre alles Super. Nichts ist super, ADHS Patienten bekommen gerade reihenweise Absagen, mit einer Begründung die der Gesetzgeber extra ausgeschlossen hat. Sie winden sich. Den Grund kann ich nur raten, aber da man versucht mir, trotz Nachweis das es mir nicht hilft, Dronabinol aufzuschwatzen.
Hat man mir ja erst letztes Jahr im Oktober abgelehnt.
Ich kann mir schon denken wer da den Kassen rabatte anbietet, das ist eine legale Bestechungsform. Ich wünsche Bionorika die Pleite. Jeder Konzern der Cannabismedikamente herstellt und gleichzeitig gegen die Legalisierung ist, ist lediglich ein Geldgieriges Verbrecherisches Arschloch. Entschuldigt meine Ausdrucksweise, aber selbst dieses doch sehr harte Wort, wird dem nicht gerecht was gerade hinter den Kulissen abgeht. Es geht um einen Milliardenmarkt, es wurden Menschen schon wegen weniger um die Ecke gebracht.
Ich kann nur jeden empfehlen tatsächlich gestellte Anbauanträge zurück zu ziehen weil es sonst kostenpflichtig abgelehnt würde und einfach anzubauen, sollte man keine Kostenzusage bekommen. Notstand vorbringen sollte man tatsächlich erwischt werden. Wer nur dich selber versorgt, Vorsichtsmaßnahmen trifft und niemanden etwas erzählt, braucht auch keine Angst haben erwischt zu werden. Wenn dann endlich auf Deutschen Boden, von Einheimischen Firmen für unsere Apotheken produzieren dürfen, Dann liebe Aurora, dann bin ich gedanklich bei dir und sehe es vermutlich auch so, aber im Moment ist es noch eine erhebliche Kraftanstrengung, das Gesetz und der Ungang damit in unserem aller Sinne verläuft. Klar wehren sie sich, es sind halt keine Tausend Anträge, sonder Extrem viel mehr,100 000 reicht da nicht, die Leute haben eben keine Angst mehr. Da sind jetzt ganz viele Überrascht und wer die zahlen erfährt bekommt glänzende Augen, sie glänzen vor Geldgier! Mein Wort zum Samstag. :mrgreen:
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Re: Info und Aufklärung in der Praxis

Beitragvon Sabine am Sa 25. Mär 2017, 11:42

Hi Mörnest!

Du hast schon auf das Datum meines Postings geschaut? ;) Damals wurde das noch voller Enthusiasmus auf meiner Seite geschrieben.

Nach den Chaos in den letzten Wochen bzw. der Blockierung an allen Fronten, sehe auch ich nicht mehr mit der rosa Brille in die med. Blütenzukunft. Ob mein Antrag durchgeht, da bin ich mir auch keineswegs sicher. Werde hauptsächlich auf das "Pferd" setzen, welches überall in den Medien genannt wird : Tumorpatientin mit Übelkeit und Erbrechen. Habe ja nachweisbar im letzten Jahr 20 Kilo abgenommen. Ansonsten werde ich mein eines Döschen im Monat in Zukunft selber zahlen, stinkt mir zwar, aber ich brauche nicht viel und bin damit so einigermassen auch der Illegalität raus.

Ansonsten glaube ich, das die drei Bereiche sich auf (halb)synthetische Produkte verständigen werden und sich dann gegenseitig auf die Schulter klopfen, wie gut sie das im Sinne und zum Wohle der Patienten gereglt bekommen haben. Blüten sollen ja nach div. Aussagen nur vorübergehend im Angebot sein. Wie lange "vorübergehend" definiert wird, da liest man nichts drüber.
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Re: Info und Aufklärung in der Praxis

Beitragvon Mörnest am So 23. Apr 2017, 13:16

Sabine hat geschrieben:Hi Mörnest!

Du hast schon auf das Datum meines Postings geschaut? ;) Damals wurde das noch voller Enthusiasmus auf meiner Seite geschrieben.

Nach den Chaos in den letzten Wochen bzw. der Blockierung an allen Fronten, sehe auch ich nicht mehr mit der rosa Brille in die med. Blütenzukunft. Ob mein Antrag durchgeht, da bin ich mir auch keineswegs sicher. Werde hauptsächlich auf das "Pferd" setzen, welches überall in den Medien genannt wird : Tumorpatientin mit Übelkeit und Erbrechen. Habe ja nachweisbar im letzten Jahr 20 Kilo abgenommen. Ansonsten werde ich mein eines Döschen im Monat in Zukunft selber zahlen, stinkt mir zwar, aber ich brauche nicht viel und bin damit so einigermassen auch der Illegalität raus.

Ansonsten glaube ich, das die drei Bereiche sich auf (halb)synthetische Produkte verständigen werden und sich dann gegenseitig auf die Schulter klopfen, wie gut sie das im Sinne und zum Wohle der Patienten gereglt bekommen haben. Blüten sollen ja nach div. Aussagen nur vorübergehend im Angebot sein. Wie lange "vorübergehend" definiert wird, da liest man nichts drüber.


Hallo Sabine, nach erneuten lesen, fällt mir auch auf das es sich wie ein Vorwurf an dich liest. Das tut mir Leid, denn so war es nicht gemeint. Ich war da gerade recht verärgert weil meine Kostenzusage noch immer nicht da ist und man sich mit allerlei Tricks versucht davor zu drücken. Aber der Kampf an allen Fronten nimmt enorm fahrt auf, zumindest hier in Berlin. Aber die streitereien und Grabenkämpfe zwischen den verschiedenen Aktivesten Gruppen, nerven enorm und halten uns ab.
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