Deutscher Hanf Verband • Thema anzeigen - München Pressekonferenz 1.Cannabis-Therapie-Center/Wenzel

München Pressekonferenz 1.Cannabis-Therapie-Center/Wenzel

Tips und Ideen für Aktionen vor Ort


München Pressekonferenz 1.Cannabis-Therapie-Center/Wenzel

Beitragvon Sabine am Fr 17. Feb 2017, 07:25

"[Einladung zur Pressekonferenz]

+++ Bundesweit erstes Cannabis-Therapie-Center in München geplant + + +
Deutsches Cannabis Institut GmbH (DCI) gegründet/Finanzierung über Crowdinvestment-Plattform Transvendo/Termin am Dienstag, 21.02.17, um 10.30 Uhr im Presseclub München (Tal 12/II. Stock)

Nach der Freigabe von Cannabis für schwerkranke Patienten durch Bundestag und Bundesrat plant die neu gegründete DCI Cannabis Institut GmbH (München) in der bayerischen Landeshauptstadt das bundesweit erste Cannabis-Therapie- und Informations-Center (CTIC). Das Projekt soll über eine Crowdinvestment-Plattform finanziert werden.

Der Geschäftszweck der am 1. Dezember 2016 gegründeten DCI Cannabis Institut GmbH ist die Investition in den rasant wachsenden Markt für den Rohstoff Hanf. „Mit über 50.000 Möglichkeiten bietet Hanf ein breites Spektrum zur Nutzung als Lebensmittel, Genussmittel oder Medizin“, sagt Wenzel Vaclav Cerveny, geschäftsführender Gesellschafter. Als patienten-orientiertes Unternehmen will die DCI Impulse in der Anwendung von Cannabis setzen. Patienten sollen in einer Arztpraxis informiert, beraten und versorgt werden. Nach dem grünen Licht durch die Politik müssen Krankenkassen die Therapie mit getrockneten Cannabisblüten bezahlen. Ein weiterer Pfeiler der CDI ist die jährlich in München geplante Messe Cannabis XXL (28.-30. Juli 2017) als Messe, Kongress und Festival.

Das bundesweite Modellprojekt eines Cannabis-Therapie-Centers, für das bereits drei Objektangebote im Großraum München vorliegen, soll mit einem Volumen von rund einer halben Million Euro gebaut werden. Die Finanzierung mit Investitionsmitteln von privaten und institutionellen Anlegern erfolgt über die Crowdinvesting-Plattform Transvendo.

Die DCI Cannabis Institut GmbH will Ihnen Projekt sowie Finanzierungsmodell vorstellen und lädt Sie zur Pressekonferenz am

am Dienstag, 21.02.2017, um 10.30 Uhr
Presseclub München
Tal 12/II. Stock
80331 München
Tel. 089 26024848
http://www.presseclub-muenchen.de/anfahrt.html

Als Ansprechpartner stehen zur Verfügung:

- Wenzel Vaclav Cerveny, geschäftsführender Gesellschafter der DCI GmbH
- Franz Wolf, betroffener Cannabis-Patient mit Ausnahmegenehmigung
- Alexandra Scheiderer, betroffene Cannabis-Patientin
- Sven Kirchberg, Geschäftsführer der Transvendo GmbH & Co. KG.
- Cirino Marino, Geschäftsführer der Transvendo GmbH & Co. KG.
- Moderation: Josef König, Pressebüro König

Um Anmeldung wird gebeten unter info@koenig-online.de"


http://www.koenig-online.de/
" ... Aber jeder solle das Recht haben, dass es bezahlt werde, wenn es helfe." Zitat v. Frau Mortler https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... ntscheidet
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Re: München Pressekonferenz 1.Cannabis-Therapie-Center/Wenze

Beitragvon Sabine am Di 21. Feb 2017, 17:14

"Bundesweit erstes Therapiezentrum geplant

Ab März 2017 ist Cannabis in Deutschland legal – als Medikament für schwerkranke Patienten. In München soll nun ein Therapie-und Informations-Center für Betroffene entstehen. Dort sollen sie sich mit anderen Patienten austauschen können - etwa darüber, inwiefern der Cannabis-Konsum das Autofahren beeinflusst.
...
Man wolle keine Kifferklinik werden, betont Cerveny. Es gehe nicht darum, vergnügungssüchtigen Jugendlichen zum kostenlosen Rausch zu verhelfen. Das ist auch nicht die Intention des Gesetzes. Deshalb bekämen Interessenten anfangs eine Art Prüfungs- und Beratungstermin. Dann würde die Krankenakte von den Ärzten begutachtet werden und erst danach in einem zweiten Termin würde die Behandlung besprochen werden.

Eine auf Palliativmedizin spezialisierte Ärztin wird sich ab März in dem Münchner Cannabiszentrum gemeinsam mit einem Kollegen um die Betreuung der Patienten kümmern. Abgerechnet wird wie in einer ganz normalen Praxis für Kassen– und Privatpatienten. Doch die Praxis ist nur ein Teil des Angebots. Das Zentrum soll auf vier Beinen stehen, erklärt Cerveny. Das wichtigste sei die Information der Bevölkerung. Vorträge und Infoabende sollen aufklären, welche Anwendungsgebiete es für Hanf generell gibt.

Passend dazu eröffnet ein Hanfcafé und Shop mit Kleidung und legalen Nahrungsmitteln. Besonders wichtig ist Alexandra Scheiderer die geplante Patientenlounge, in der sich die Patienten über ihre Erfahrungen mit Cannabis als Medizin austauschen können.
...
Aufklärungsarbeit steht also an vorderster Stelle. Das Cannabis-Therapie- und Informations-Center CTIC in München will Mitte März starten zunächst mit 10 Mitarbeitern Ziel der Gründer ist es, in jeder deutschen Großstadt ein solches Zentrum zu etablieren."


http://www.deutschlandfunk.de/cannabis- ... _id=379527




"Damit sich die DCI schnell am Markt etablieren und ihre Chancen am Markt wahrnehmen kann, will Cerveny private und institutionelle Anleger gewinnen. Die Finanzierung mit Investitionsmitteln erfolgt über die Crowdinvesting-Plattform Transvendo. Weitere Details zur Emission werden laut Transvendo-Geschäftsführer Sven Kirchberg am 1. März 2017 bekannt gegeben."

http://www.finanznachrichten.de/nachric ... er-007.htm
" ... Aber jeder solle das Recht haben, dass es bezahlt werde, wenn es helfe." Zitat v. Frau Mortler https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... ntscheidet
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Re: München Pressekonferenz 1.Cannabis-Therapie-Center/Wenze

Beitragvon Sabine am Di 21. Feb 2017, 19:08

"Therapie-Droge
"Keine Anlaufstelle für Junkies"

Ein Münchner Bioladenbesitzer will das bundesweit erste Cannabis-Therapiezentrum für Schmerzpatienten errichten. Eine Investment-Plattform im Internet soll dabei helfen, eine Million Euro für das Projekt zu beschaffen
...
Doch es bleiben weiterhin viele Probleme, sagt Wenzel Cerveny. Der 55-Jährige betreibt einen Bioladen in München und macht sich seit drei Jahren für die Legalisierung von Cannabis stark. Viele Ärzte, mit denen er gesprochen habe, zeigten sich zwar interessiert an der Therapie mit Cannabis, hätten aber massive Skrupel, den Stoff zu verschreiben, um nicht als Kiffer-Arzt abgestempelt zu werden. Außerdem, wer könne schon genau definieren, was "schwerstkrank" heiße, das wisse schließlich der Patient am Besten.
...
Neben einer Lounge, in der Patienten ihr Medikament konsumieren können, soll es dort dann auch ein Geschäft für legale Lebensmittel aus Hanf bis hin zu Kleidung aus dem Material geben. Außerdem ist ein Showroom geplant, in dem die "vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Hanf", wie Cerveny sagt, präsentiert werden. "Wir werden keine Anlaufstelle für Junkies sein", beteuert er."


http://www.sueddeutsche.de/muenchen/mue ... -1.3389200

Hat er wirklich "Junkies" gesagt? :shock: Im anderen Artikel hiess es noch "Kiffer".
Beides keine schönen Namen für Fun-smoker. :(


Edit :

Auf sz-fb kann man auch Kommentare hinterlassen. Allerdings gibt es wohl zwei unterschiedliche Varianten :

https://de-de.facebook.com/ihre.sz

https://de-de.facebook.com/SZmuenchen/p ... 3600340577
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Re: München Pressekonferenz 1.Cannabis-Therapie-Center/Wenze

Beitragvon Sabine am Mi 22. Feb 2017, 17:09

"Medizinalhanf: Bekommt München das erste Therapiezentrum?

Seit der Freigabe von Cannabis für Schwerstkranke interessieren sich immer mehr Patienten für alternative Therapien mit Hanf. In München könnte nun bald das bundesweit erste Zentrum für medizinisches Marihuana eröffnen.

Die Menschen, mit denen Wenzel Vaclav Cerveny zu tun hat, haben oft eine lange Leidensgeschichte hinter sich. Chronische Krankheiten bestimmen ihren Alltag, und das einzige Mittel, das die Schmerzen lindern kann, ist für sie so gut wie unerreichbar: Cannabis. Seit knapp drei Jahren setzt sich Cerveny für die Freigabe des Hanfprodukts als Medikament ein. Ein Kampf, der ihn in Kontakt mit vielen verzweifelten Patienten gebracht hat.
...
Dass dieser Zugang auch im bestehenden Gesundheitssystem immer gewährleistet sei, bezweifelt Cerveny: „Viele Ärzte sind sicher nicht wild darauf, es zu verschreiben“. Oft mangele es den Medizinern am nötigen Fachwissen, und auch die Tatsache, dass Cannabis-Patienten die Budgets der Ärzte außerordentlich belasten, werde die neue Therapie hinter ihren Möglichkeiten zurück halten, glaubt Cerveny: „Es wird noch Jahre dauern, bis Marihuana als Medikament Normalität wird.“ Hier soll das Zentrum ansetzen.
...
Das begrüßt auch Franz Wolf. ... Doch der Weg dorthin war lang und schwierig, und auch jetzt stößt Wolf immer wieder auf Unverständnis: „Ein solches Zentrum ist dringend nötig, um Cannabis als Medizin zu entstigmatisieren“, sagt er und ergänzt: „Wir brauchen einen Ort, an dem vorurteilsfrei mit der Materie umgegangen wird.“

Eine Meinung, die offenbar viele Betroffene teilen. Schon jetzt habe er eine lange Liste mit Voranmeldung, erzählt Cerveny. Läuft das Münchner Zentrum gut an, könnte er sich deshalb bald die Expansion des Pilotprojektes vorstellen: „Unser Ziel ist es, dass jede größere Stadt ein Zentrum bekommt.“"


https://www.merkur.de/lokales/muenchen/ ... 25289.html

https://www.tz.de/muenchen/stadt/cannab ... 25289.html
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Re: München Pressekonferenz 1.Cannabis-Therapie-Center/Wenze

Beitragvon Sabine am Do 23. Feb 2017, 17:34

Das Thema hat es auch in den Bayerischen Rundfunk geschafft, sogar mit wohlgesetzten Worten. Hat der Autor hier mitgelesen? ;)

"Münchner plant Cannabis-Therapiezentrum
Wo nur noch Gras hilft

Marihuana wird legal. Ab März gibt‘s für Kranke Cannabis auf Rezept - allerdings nur als Rezept für Schmerzpatienten. Weil sich kaum ein Arzt damit beschäftigt, soll nun in München das erste Therapiezentrum für Cannabis entstehen.

Cannabis für Schwerstkranke – in Deutschland ging das bis jetzt nur mit Ausnahmegenehmigung und war außerdem verdammt teuer. Ein neues Gesetz soll das jetzt ändern: Ab März dürfen Ärzte Cannabis auf Rezept verschreiben, die Krankenkassen übernehmen die Kosten. Klingt endlich nach Happy End?

Wenn man Wenzel Cerveny fragt: Nur bedingt. Der Münchner setzt sich seit Jahren für die Legalisierung von Cannabis ein. Er prophezeit: Viele Ärzte werden trotzdem kein Cannabis verschreiben – sie fürchten um ihren Ruf und wollen nicht als "Kiffer-Ärzte" dastehen. Deswegen will Cerveny das erste Cannabis-Therapiezentrum in Deutschland gründen. Ein Zentrum mit Ärzten, die sich mit Cannabis auskennen und das Medikament an Patienten verschreiben. Auch Konsumieren geht klar – solange man Patient ist. Kein Zutritt für Genuss-Kiffer.
...
Damit Deutschlands erstes Cannabis-Therapiezentrum auch Wirklichkeit werden kann, sammelt Cerveny gerade Geld über die Online-Plattform Transvendo. Das Finanzierungsziel: Eine schlappe Millionen. Aber schon 500.000 Euro reichen, um das Zentrum in München aufzubauen. Die andere Hälfte soll - sofern sie zusammenkommt - in ein zweites Zentrum fließen. "


http://www.br.de/puls/themen/leben/cann ... m-100.html
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Re: München Pressekonferenz 1.Cannabis-Therapie-Center/Wenze

Beitragvon Sabine am Mi 1. Mär 2017, 08:27

München TV berichtet :

"Münchner will Cannabis-Therapiezentrum eröffnen

Ab dem 01. März können in Deutschland Schwerkranke Cannabis auf Rezept in der Apotheke bekommen. Im Zuge dessen plant ein Münchner nun die Eröffnung des 1. Bundesweiten Cannabis-Therapiezentrums. Wie das aussehen soll weiß Sandra Stäblein."


https://www.muenchen.tv/mediathek/video ... eroeffnen/
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Re: München Pressekonferenz 1.Cannabis-Therapie-Center/Wenze

Beitragvon Sabine am Fr 10. Mär 2017, 09:57

"Münchener will Zentrum für Cannabis-Patienten gründen

Um Cannabis-Patienten unterstützen und medizinisch beraten zu können, plant eine Münchener Initiative den Aufbau eines Therapiezentrums. Ärzte sollen die medizinische Beratung und Verschreibung übernehmen, ein Hanfladen soll für Einnahmen sorgen. Offen ist jedoch vieles – auch, wie es mit der Einbindung von Apothekern klappen könnte.
...
Doch es gibt noch erhebliche Hürden für die Pläne. Eine Ärztin, mit der er für sein Therapiezentrum in Kontakt war, sei abgesprungen, da sie nicht als „Dr. Weed“ abgestempelt werden wollte. Jetzt habe er zwei Mitarbeiter im Team, zwei weitere seien in Vorbereitung. Hinzu kommt ein Professor der Technischen Universität München, der eine begleitende wissenschaftliche Studie durchführen werde – näheres hierzu will Cerveny auf einer Pressekonferenz in zwei Wochen bekanntgeben.

Doch der Initiator des Projekts setzt auch auf die Expertise von Pharmazeuten. „Wir werden auf jeden Fall mit einem Apotheker zusammenarbeiten“, erklärt er. Aus Sicht von Cerveny würden die über Apotheken erhältlichen Cannabis-Sorten aber nicht ausreichen – Erfahrungen aus den USA oder Israel hätten gezeigt, dass Patienten ein breites Angebot zu Gute kommt. Über die geplante wissenschaftliche Studie will die Initiative aber auch eine Lizenz zum Forschungsanbau von Cannabis beantragen, oder weitere Sorten importieren.

Unklar bleibt jedoch zunächst, wie die genaue Zusammenarbeit mit dem Apotheker aussehen wird. Die Rezepte der Patienten zu sammeln und einmal täglich von einem Pharmazeuten beliefert zu bekommen, dürfte aufgrund der rechtlichen Lage bei Rezeptsammlungen kaum möglich sein. Außerdem könnte das im vergangenen Jahr verabschiedete Antikorruptionsgesetz die Zusammenarbeit der geplanten Arztpraxis mit einer Apotheke erheblich erschweren."


https://www.deutsche-apotheker-zeitung. ... /chapter:2
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Re: München Pressekonferenz 1.Cannabis-Therapie-Center/Wenze

Beitragvon bushdoctor am Fr 10. Mär 2017, 15:34

Ich setze hier mal nen Querverweis auf das CrowdInvestment für dieses Therapie-Zentrum:
viewtopic.php?f=52&t=6889

Der Unterschied zu einem Crowdfunding besteht darin, dass ein Crowdinvest rechtlich als "Nachrangsdarlehen" gewertet wird und einer Verzinsung unterliegt. Sollte die Anschubfinanzierung von 100.000 Euro erreicht werden, dann werden jährlich 5% Rendite gewährt (endfällig nach 5 Jahren). Falls die Anschubfinanzierung nicht klappt, bekommt man sein Investment zu 100% zurück.

Ich bin das Risiko schon eingegangen und habe 200 Euro investiert... ist ja schließlich für eine gute Sache!
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Re: München Pressekonferenz 1.Cannabis-Therapie-Center/Wenze

Beitragvon Mörnest am Di 18. Apr 2017, 08:57

bushdoctor hat geschrieben:Ich setze hier mal nen Querverweis auf das CrowdInvestment für dieses Therapie-Zentrum:
viewtopic.php?f=52&t=6889

Der Unterschied zu einem Crowdfunding besteht darin, dass ein Crowdinvest rechtlich als "Nachrangsdarlehen" gewertet wird und einer Verzinsung unterliegt. Sollte die Anschubfinanzierung von 100.000 Euro erreicht werden, dann werden jährlich 5% Rendite gewährt (endfällig nach 5 Jahren). Falls die Anschubfinanzierung nicht klappt, bekommt man sein Investment zu 100% zurück.

Ich bin das Risiko schon eingegangen und habe 200 Euro investiert... ist ja schließlich für eine gute Sache!

Na hoffentlich hast du dein Geld nicht in den Sand gesetzt. Derzeit gibt es viele die behaupten das sie um ihr Geld gebracht wurden und Wenzel ein Betrüger sei.
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Re: München Pressekonferenz 1.Cannabis-Therapie-Center/Wenze

Beitragvon Martin Mainz am Di 18. Apr 2017, 09:17

Mörnest hat geschrieben:Na hoffentlich hast du dein Geld nicht in den Sand gesetzt. Derzeit gibt es viele die behaupten das sie um ihr Geld gebracht wurden und Wenzel ein Betrüger sei.


Hast du dafür Belege? So eine Behauptung sollte nur fundiert getroffen werden.

Was transvendo angeht, knapp 30K bei Ziel 100K und nach Verlägerung von 8 Wochen nur noch 10 Wochen Restlaufzeit. Das wird wahrscheinlich nichts mehr werden und die Anleger bekommen dann ihr Geld von transvendo zurück. Das Risiko tritt erst ein, wenn das Projekt sein Investziel erreicht.
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Re: München Pressekonferenz 1.Cannabis-Therapie-Center/Wenze

Beitragvon bushdoctor am Do 20. Apr 2017, 18:40

Ich habe da gar keine Sorgen um "mein Geld", denn dieses Geld bedeutet mir nichts... Ich sehe dieses Geld eigentlich als "Spende", damit es auch hier in der BRD endlich mal vorwärts geht!

Leider sehen das nicht mehr Menschen so, weshalb dieses Projekt nicht wie geplant starten kann. Ich persönlich vertraue Wenzel zu 100% und dass Transvedo die "Einlage" nicht wieder zurückzahlen wird, kann ich mir nicht vorstellen.

Sollte dieses Projekt aber scheitern, dann macht es deutlich, dass wir hier in der BRD noch einen langen Weg vor uns haben werden, den ich dann aber unter Umständen nicht mehr mit beschreiten werde. Die mentale Grundhaltung vieler meiner "Mitbürger" kotzt mich langsam an...

Geld, Geld, G E L D !!!

Ich scheiße auf das Geld!

Es geht hier um Menschenleben, verdammtnochmal!
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Re: München Pressekonferenz 1.Cannabis-Therapie-Center/Wenze

Beitragvon M. Nice am Fr 21. Apr 2017, 07:47

Sollte dieses Projekt aber scheitern, dann macht es deutlich, dass wir hier in der BRD noch einen langen Weg vor uns haben werden, den ich dann aber unter Umständen nicht mehr mit beschreiten werde.


Wahre Worte :!:
Mit diesen Gedanken spiele ich auch schon lange.


https://hanfjournal.de/2014/09/11/petit ... schriften/

Mein Kommentar dazu:

13. September 2014 um 13:38


Schön langsam platzt mir jetzt der Kragen über so manchen Dre.ks Kiffer.
Geht das nicht in so einen Kifferkopf hinein, daß man unser System nur mit seinen eigenen Waffen Schlagen kann! ............................................ In De ist eine sehr große Akzeptanz zu med. Cannabis, das habe ich beim Sammeln der Unterschriften (im FreiStatt Bayern) festgestellt.
Die meisten Unterschriften habe/n ich/wir von “älteren – nicht Kiffern” bekommen, als von dem einschlägigen Klientel.

Der “Siegeszug” von medizinischen Cannabis ist nicht mehr aufzuhalten, es könnte aber beschleunigt werden, wenn die eingepißten Hosenscheißer von Kiffern auch am selben Strang ziehen würden. Durch die medizinische Akzeptanz werden viele Vorurteile gegenüber Cannabis relativiert werden und dem normalen Bürger kann der ganze Strafverfolgungswahn, seitens unserer Regierung, nicht mehr glaubhaft gemacht werden. Ergo, eine schnellere Legalisierung/Regulierung, des jetzt noch illegalen Hanfmarktes!

Aber wenn ihr Kiffer das nicht wollt, dann werde ich mich auch verändern und mich nicht mehr für die hedonistische Verwendung von MARIJUANA aussprechen, ............................................ Werde mich jetzt erst mal aus der Hedonisten-Hanfbewegung ausklinken und meinen Weg gehen. ............................................ Die ca. 4.000.000 Kiffern in De, könnten Heute schon legal haschen, wenn die selbigen nicht so egoistische Weicheier wären.

Alles Gute und viele Grüße an die Mitpatienten und allen anderen Helfern und Unterstützern, der Petition.
M. Nice
Rauchst du zwei Stund Hanf hinein, wirst du müd und schläfst bald ein!
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Re: München Pressekonferenz 1.Cannabis-Therapie-Center/Wenze

Beitragvon Mörnest am So 23. Apr 2017, 13:26

Martin Mainz hat geschrieben:
Mörnest hat geschrieben:Na hoffentlich hast du dein Geld nicht in den Sand gesetzt. Derzeit gibt es viele die behaupten das sie um ihr Geld gebracht wurden und Wenzel ein Betrüger sei.


Hast du dafür Belege? So eine Behauptung sollte nur fundiert getroffen werden.

Was transvendo angeht, knapp 30K bei Ziel 100K und nach Verlägerung von 8 Wochen nur noch 10 Wochen Restlaufzeit. Das wird wahrscheinlich nichts mehr werden und die Anleger bekommen dann ihr Geld von transvendo zurück. Das Risiko tritt erst ein, wenn das Projekt sein Investziel erreicht.

Wofür? Das es behauptet wird? Oder das es tatsächlich stimmt? Kann ich nicht liefern, ich bin ja kein Polizist, Staatsanwalt oder Richter, noch nicht einmal ein Journalist. Aber es gibt wirklich viele die es behaupten. Deswegen habe ich das auch so formuliert. Ich weiß es nicht, aber was man sich erzählt ist schon ziemlich starker Tobak und ich kann ja schreiben das es von Herrn Weiglein kommt. Er behauptet das er bei der ICBC einen Deutschen Geschäftsmann getroffen habe, der von sich behauptet von Wenzel um mehrere Tausend Euro gebracht wurde und sehr viele Künstler die bei dieser erfolglosen Cannabis XXL aufgetreten waren, nicht bezahlt wurden. Und eines kann ich definitiv sagen, hat mich wenig gestört, aber das war es für mich mit Unterstützung richtung Wenzel. Nach dieser dämlichen Unterschriften Aktion die gerade läuft, man kann ja virtuell Unterschreiben, ohne das man eine Werbeerlaubnis gibt, bekommt man nach einigen Wochen dieses Cannabis Therapie Zentrum Todgeburt angeboten. Das ist nicht erlaubt. Aberwie schon erwähnt ist mir das Egal, mir ist sogar egal ob er weiter Unterstützung erhält oder nicht, ich habe nirgends diese Ansichten von mir gepostet, weil ich es eben nicht wirklich weiß, aber mir liegt viel daran das DHV Unterstützer zumindest die Vorwürfe kennen. Und vorsichtig sind becor sie ihr Geld in ein Unsinniges Unternehmen stecken. Mehr aber auch nicht. Ach ja und das im kleingedruckten stehen soll, dass das Geld das man gibt nicht nur für das Center sei, sondern auch für die nächste Messe benutzt wird. Glaubt ihr wirklich nach solchen Behauptungen stellt auch nur ein großer und Szene Bekannter dort aus? Das geht wieder voll in die Hose.
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Re: München Pressekonferenz 1.Cannabis-Therapie-Center/Wenze

Beitragvon bushdoctor am Mo 24. Apr 2017, 18:05

Mörnest hat geschrieben:[...] weil ich es eben nicht wirklich weiß, aber mir liegt viel daran das DHV Unterstützer zumindest die Vorwürfe kennen. Und vorsichtig sind becor sie ihr Geld in ein Unsinniges Unternehmen stecken. Mehr aber auch nicht.

"Geld!" und "Unsinn!" sind genau die beiden Reizwörter, die die gesamte Lage der ""Legalisierungs"-"Bewegung"" hier in Deutschland auf den Punkt bringen...

...so gern es mir Leid tut: Damit werden WIR nichts mehr erreichen! Wir... ... Ihr (!) werdet warten müssen, bis Mutti und Vati von der "Großen Koalition" euch einen Krümel vom Tisch fallen lässt... und es wird ein Gnadenakt der Regierung sein, für den ihr dann brav den Stiefel des Herrchens lecken werdet. [rein metaphorisch gesprochen]

Für mich ist damit der Endpunkt gesetzt und somit kann und werde ich meine Energie (und mein Geld) nicht mehr weiter in diesen ganze "Unsinn" hier investieren...
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Re: München Pressekonferenz 1.Cannabis-Therapie-Center/Wenze

Beitragvon Martin Mainz am Di 25. Apr 2017, 05:30

bushdoctor hat geschrieben:Für mich ist damit der Endpunkt gesetzt und somit kann und werde ich meine Energie (und mein Geld) nicht mehr weiter in diesen ganze "Unsinn" hier investieren...


Moin Bushdoctor.

Ist natürlich letztlich Deine Entscheidung Dich hier rauszuziehen, aber bitte mach das doch nicht aufgrund einer Einzelmeinung, die Dir vielleicht persönlich widerspricht aber durchaus legitim ist. Wenn ich mein Geld in eine Sache investieren, dann will ich auch nicht beschissen werden. Ob das hier der Fall ist, sei dahin gestellt.

Was das alles mit der Arbeit hier im Forum zu tun ist, ist nochmal eine andere Frage. Ich schätze Deine Beiträge hier sehr und fände es traurig, wenn Du die aufgrund einer Meinungsverschiedenheit einstellen willst.

Jeder darf hier seine Meinung haben und die auch ausdrücken. Ich hoffe, daß das beide von euch weiterhin tun.

Beste Grüße und im vollem GMM Stress,
Martin
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Re: München Pressekonferenz 1.Cannabis-Therapie-Center/Wenze

Beitragvon Sabine am Sa 29. Apr 2017, 17:33

Solche Artikel kursieren über Wenzel

"Deutsche Cannabis AG und DCI Cannabis Institut GmbH: Hanf-Dampf in allen Gassen?

Anfang März 2017 unterzeichnete der Bundespräsident das Cannabis-Gesetz , das dann mitte des Monats in Kraft trat. Seitdem gibt es Cannabis für Schmerzpatienten auf Rezept bei jedem Arzt und bei jeder Apotheke.

Bauernverbände und Landwirte wittern bereits das große Anbaugeschäft. Und auch Graumarktakteure wollen an einem Cannabis-Legalisierungs-Hype teilhaben. Sie sollen angeblich versuchen, die medizinische Nutzung von Cannabis, die jetzt 20 Jahre lang hart erkämpft wurde, für irgendwelche Zwecke zu nutzen, die damit gar nichts zu tun haben sollen, wie sich ein Branchenkenner gegenüber dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net ärgert.
...
Im grünen Goldrausch befindet sich auch das Start up-Unternehmen DCI Cannabis Institut GmbH aus der Sandrartstraße 16 in München, das am 13. Februar 2015 als Firma c quadrat UG (haftungsbeschränkt) in der Burgstraße 12 in München gegründet wurde und von Wenzel Vaclav Cerveny (55) aus der bayerischen Gemeinde Kirchseeon (9.500 Einwohner) geleitet wird.

Der ehemalige Landtagskandidat der Bayernpartei hatte sich schon 2015 vergeblich für eine Legalisierung von Cannabis in Bayern eingesetzt und ist Vorsitzender des Cannabis-Verbandes Bayern, einer Konkurrenz zum Deutschen Hanfverband von Georg Wurth aus Berlin-Prenzlauer Berg (Rykestraße 13). Der Cannabis-Verband Bayern betreibt in der Morassistraße 4 in München den Bioladen "Hanf"."


http://www.gomopa.net/Themen-des-Monats.html?Monat=04
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Re: München Pressekonferenz 1.Cannabis-Therapie-Center/Wenze

Beitragvon Sabine am Mo 1. Mai 2017, 17:43

"Münchner Aktivist Wenzel Cerveny
Der Mann mit dem Hanf ist da

Mindestens zwei Millionen Deutsche kiffen regelmäßig, Cerveny ist keiner von ihnen. Trotzdem kämpft er seit Jahren für die Legalisierung."


http://www.taz.de/!5401680/
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Re: München Pressekonferenz 1.Cannabis-Therapie-Center/Wenze

Beitragvon Martin Mainz am Mo 1. Mai 2017, 20:23

"Cannabispatient Wolf ist skeptisch. „Der Wenzel ist ein Träumer.“ Er erinnert sich noch gut, wie er ihn vor drei Jahren kennengelernt hat. Das war nur ein paar Meter von hier, in der Fußgängerzone. Cerveny hatte gerade wieder den Stand aufgebaut und um Unterschriften für sein Cannabisvolksbegehren geworben. „Was für ein armer Irrer“, dachte Wolf damals. Heute stellt er sich gern dazu."

Ich find den schon beeindruckend, sein Werdegang wird im Artikel ja ganz gut beschrieben. Auch wenn er ein Träumer ist, hat er auf jeden Fall eine Menge Power. Ohne ihn zu kennen, aber das Millionen-Center traue ich ihm so erst mal nicht zu und mit 100K kommt er bei diesem Projekt nicht weit. Ich kann verstehen, daß er da mitmischen will. Aber ich könnte auch niemandem empfehlen, sein Geld und seine Energie (letztlich ist das bei uns Normalos ein bisschen das Gleiche) in so ein Ein-Mann Giga-Unternehmen zu stecken. Spenden kann man dagegen natürlich immer.

Nur meine private Meinung.

Gruß, Martin


PS: Ich trommle für den Bushdoctor.. wir brauchen Dich hier!
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