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Berlin, ab 21.11.17 "Herkunft und Migrationsrouten von Droge

Tips und Ideen für Aktionen vor Ort


Berlin, ab 21.11.17 "Herkunft und Migrationsrouten von Droge

Beitragvon Sabine am Do 26. Okt 2017, 06:45

"Herkunft und Migrationsrouten von Drogenverkäufern in Berliner Parks

Ausgangslage

Afrikanisch stämmige Immigranten in Berliner Parks sowie in anderen Städten Deutschlands und Europas sind zum öffentlichen Sinnbild für Drogenverkäufer geworden.
...
Die Ausstellung möchte dem Betrachter zwei wesentliche Aspekte des menschlichen Lebens vor Augen führen: den Herkunftsort und den Weg, der von dort zum jetzigen Aufenthaltsort zurückgelegt wurde. Durch die Fokussierung auf die Herkunftsorte und Migrationsrouten von afrikanisch stämmigen Park- Drogenverkäufern versucht die Ausstellung die post-kolonialen Abstraktionen unter der Überschrift „Afrika“ aufzubrechen und den Blick auf die Hassfigur „Drogendealer“ zu versachlichen. Abstraktionen von „Afrika“ sind zumeist Schreckgespenster von Hungersnot, Krieg, Korruption und Armut oder stellen „Afrika“ alternativ als Heimat von exotischen Kulturen und Traditionen dar, wodurch sie verhindern zu begreifen, dass jedes Individuum aus einem Ort kommt, der wie jeder andere, eine Heimat von Menschen ist. Der Hass auf Drogenverkäufer hat sich, seit Bettina Paul ihn 1998 beschrieben hat, noch intensiviert, er ist zur meist tolerierten Bigotterie der Welt geworden und ist eng verbunden mit Formen von Rassismus. Als Folge werden Park-Drogenverkäufer, nicht nur als „Dealer“ gehasst und zu Opfern von Rassismus, sie werden auch benachteiligt indem ihnen die genuine Menschlichkeit abgesprochen wird von einem realen Ort zu stammen – aus einer anderen Heimat. "


http://www.andereheimaten.website/


Dazu ein Artikel :

"...
Hinter dem Museum steht das von den Grünen geführte Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg. Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann (Grüne) verteidigte die Ausstellung in der „Bild“-Zeitung als Auseinandersetzung mit einem Problem, das sich nicht löse, wenn man es totschweige.

Widerspruch kommt von der FDP. „Das Problem des illegalen Drogenhandels löst man nicht durch Duldung des permanenten Rechtsbruchs wie bei den Grünen in Kreuzberg“, kritisierte der Innenpolitiker Marcel Luthe. Die Dealer würden erst Suchtkranke schaffen, „die diese Ausstellung mit der Relativierung ebenso verhöhnt wie den Rechtsstaat“.

Gefördert wird das Projekt von der Rosa-Luxemburg-Stiftung der Linken, dem Hanf Museum, einer Firma für medizinisches Cannabis sowie dem Kreuzberger Fußballverein THC Franziskaner, benannt nicht nur nach einer Kreuzberger Kneipe, sondern auch dem berauschenden Inhaltsstoff von Cannabis."


http://www.ostsee-zeitung.de/Nachrichte ... ogendealer
Sabine
 
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Fr 18. Apr 2014, 08:15


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