Deutscher Hanf Verband • Thema anzeigen - Linksammlung Cannabis gegen Krebs

Linksammlung Cannabis gegen Krebs



Re: Linksammlung Cannabis gegen Krebs

Beitragvon HDFUH am Fr 5. Feb 2016, 18:31

Patente mit Cannabis zur Krebs behandlung:

Phytocannabinoids for use in the treatment of breast cancer
http://www.google.com/patents/EP2768493A1?cl=en

PHYTOCANNABINOIDS FOR USE IN THE TREATMENT OF CANCER
http://www.faqs.org/patents/app/20140221469

Patent application title: Inhibition of Tumour Cell Migration
http://www.faqs.org/patents/app/20080262099
Werde auch du Mitglied bei einem der legendärsten Legalisierungsvereine Deutschlands. Einfach den Mitgliedsantrag ausfüllen und an uns schicken:
http://cannabiscolonia.de/wp-content/up ... ag-NEU.pdf
HDFUH
 
Beiträge: 19

Registriert:
So 25. Nov 2012, 16:21

Wohnort:
Erftstadt

Re: Linksammlung Cannabis gegen Krebs

Beitragvon Sabine am Fr 19. Feb 2016, 17:00

" Bietet Cannabis neue Hoffnung im Kampf gegen Krebs?

Seit Jahren hoffen Forscher, dass Cannabinoide wie THC das Wachstum von Krebszellen hemmen könnten. In Zellkulturen und bei Mäusen ist das mehrfach gelungen – ein Anlass zu vorsichtigem Optimismus.
...
Die neuen Wirkstoffe, um die es in diesem Fall geht, sind Cannabinoide. Neu im Sinne von: nicht wissenschaftlich erforscht. Schon vor Jahrtausenden haben Menschen die Cannabispflanze auch als Heilmittel angewendet. Cannabinoide sind die Stoffe aus der Pflanze, die high machen – und die das Wachstum von Tumorzellen hemmen können.
Zumindest in Versuchen mit Krebszellen im Labor – der allerersten Stufe – hat das inzwischen wiederholt funktioniert. Eine Studie aus dem vergangenen Jahr etwa zeigte, dass Dronabinol, synthetisch hergestelltes Tetrahydrocannabinol (THC) das Wachstum von Leukämiezellen bremste. In weiteren Laborversuchen haben Cannibinoide gegen Krebszellen verschiedenster Art gewirkt.

Bei einigen Krebsarten haben die Cannabinoide auch in Tierversuchen – der zweiten frühen Testphase – das Tumorwachstum gehemmt. Bei Mäusen halfen Cannabiswirkstoffe gegen Brustkrebs, der schon Metastasen bildete. Die Metastasen breiteten sich langsamer aus.
Auch Mäusen, denen Zellen aus Gliomen eingepflanzt wurden, halfen Cannabinoide. Wenn die Mäuse die Stoffe erhalten hatten, wirkten Bestrahlungen bei ihnen besser gegen den Krebs. Gliome sind aggressive Tumoren des Zentralen Nervensystems, meist treten sie im Gehirn auf. Auch bei Leberkrebs halfen Cannabinoide, auch hier bisher leider nur: in einem Versuch mit Mäusen."


http://www.welt.de/gesundheit/article15 ... Krebs.html


Hm, mein Mann nennt mich manchmal auch Maus, gilt das dann auch ? ;)
" ... Aber jeder solle das Recht haben, dass es bezahlt werde, wenn es helfe." Zitat v. Frau Mortler https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... ntscheidet
Sabine
 
Beiträge: 7367

Registriert:
Fr 18. Apr 2014, 09:15


Re: Linksammlung Cannabis gegen Krebs

Beitragvon Sabine am Di 3. Mai 2016, 19:07

" Cannabis tötet Krebszellen ohne gesunde Zellen zu schädigen
Jüngste Studien sehen großes Potenzial von Cannabis in der Krebstherapie

„Das Besondere an Cannabinoiden bei der Bekämpfung von Krebszellen ist ihre Eigenschaft, nur bei Krebszellen und nicht bei gesunden Zellen einen programmierten Zelltod, sogenannte Apoptosen, auszulösen“, erklärt Dr. Franjo Grotenhermen, Vorsitzender der „Medical Cannabis Declaration“. „Das unterscheidet Cannabinoide grundsätzlich von Standard-Chemotherapeutika, die starke Nebenwirkungen verursachen können, weil auch gesunde Zellen geschädigt werden.“
Alle bekannten Chemotherapeutika schädigen schnell wachsende Gewebe, sodass es zu den bekannten Nebenwirkungen wie beispielsweise Haarausfall, Übelkeit, Schädigungen der Blutbildung etc. kommt. Die Cannabinoide Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD), die wichtigsten Inhaltsstoffe der Cannabispflanze, verschonen dagegen gesunde Zellen und wirken spezifisch gegen Krebszellen. Obwohl es schon seit den 90er Jahren Hinweise auf eine Krebshemmung durch Cannabis gab – Cannabisraucher hatten signifikant weniger Lungenkrebs, als von den Schadstoffen im Rauch zu erwarten gewesen wäre – wurde das Potenzial zur Krebsbekämpfung erst in den letzten Jahren entdeckt. Nun wird es weltweit intensiv erforscht.

Der gemeinnützige Verein „Medical Cannabis Declaration“ hat sich zum Ziel gesetzt, das medizinische Potenzial von Cannabis durch eine Informationskampagne in zehn Weltsprachen bekannt zu machen und Patienten den Zugang zu Cannabis als Medizin zu erleichtern. Finanziert wird die Kampagne durch Crowdfunding auf der bekannten Plattform Indiegogo: www.indiegogo.com/projects/say-yes-to-c ... edicine--5

Vor wenigen Wochen publizierte die Fachzeitschrift „Current Oncology“ eine Sonderausgabe zu Cannabis in der Krebstherapie mit dem Titel: „Use of Cannabinoids in Cancer Care“. Dieses bislang umfassendste Dokument zeigt die vielen Facetten von THC und CBD bei der Krebsbehandlung.

Die Arbeitsgruppe von Burkhard Hinz an der Universität Rostock hat im April 2016 in einer Übersichtsstudie dargestellt, wie Cannabinoide Krebszellen angreifen (Originaltitel „Antitumorigenic targets of cannabinoids – current status and implications“). Im Ausblick schreiben die Autoren: „Betrachtet man das positive Risiko-Profil von Cannabinoiden, insbesondere das von CBD, könnte der Einsatz von Cannabinoiden ein wichtiges Behandlungsinstrument werden, von dem Krebspatienten stark profitieren“.

Ein weiterer Fachartikel, ebenfalls aus diesem Jahr, soll zeigen, wie intensiv aktuell das Thema Cannabinoide und Krebs untersucht wird. Unter dem Titel „Anticancer mechanisms of cannabinoids“ schreiben Guillermo Velasco und Kollegen von der Universität Madrid zusammenfassend: „Insgesamt lässt sich sagen, dass Cannabinoide das Absterben von Tumorzellen einleiten, die Blutgefäßneubildung (Angiogenese) hemmen und im Tiermodell Krebserkrankungen verhindern. Es gibt Anzeichen dafür, dass sie ähnliche Wirkung bei Patienten mit Hirntumoren (Glioblastom) aufweisen. Da Cannabinoide ein akzeptables Risiko-Profil haben, sind klinische Studien für Cannabinoide als einzelnes Medikament oder, idealerweise, in Kombinationstherapien für Glioblastom und andere Krebsarten nicht nur berechtigt, sondern auch dringend notwendig.“

Zwei verschiedene Mechanismen scheinen bei der Hemmung des Tumorwachstums durch Cannabinoide eine besondere Rolle zu spielen, der programmierte Zelltod (Apoptose) und die Hemmung der Blutgefäßneubildung (Angiogenese). Beide Wirkungen werden vermutlich durch das Andocken von Cannabinoiden an Cannabinoid-Rezeptoren ausgelöst. Weitere Effekte, die Wissenschaftler diskutieren, sind eine Hemmung der Zellteilung, eine reduzierte Metastasenbildung und geringere Ausbreitung in Nachbargewebe sowie Störungen der Abfallbewältigung von Krebszellen, die zu deren Zelltod führen können.

Diese Information wurde durch den gemeinnützigen Verein „Medical Cannabis Declaration (MCD)“ im Rahmen seiner laufenden, weltweiten Informationskampagne „Say Yes to Cannabis as Medicine“ erstellt. Eine Literaturliste zu den neuesten wissenschaftlichen Veröffentlichungen zum Thema Cannabis & Krebs findet sich hier: http://cannabis-med.org/ ..."


http://www.ptext.de/nachrichten/cannabi ... en-1091190
" ... Aber jeder solle das Recht haben, dass es bezahlt werde, wenn es helfe." Zitat v. Frau Mortler https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... ntscheidet
Sabine
 
Beiträge: 7367

Registriert:
Fr 18. Apr 2014, 09:15


Re: Linksammlung Cannabis gegen Krebs

Beitragvon Fraagender am Mo 19. Sep 2016, 12:10

Hier ein interessantes Video von Wernard Bruining (Autor vom Buch: "Hanf heilt")

https://www.youtube.com/watch?v=J2kL3t2f28I

Er erklärt im Gegensatz zu Rick Simpson (welcher mal gesagt hat dass er ca. 70% der Krebspatienten retten konnte) dass nur maximal 20% der Krebspatienten geheilt werden konnten. Das ist zwar etwas ernüchternd, aber dennoch besser "als nichts". Wer von den beiden nun Recht hat ist fraglich...

Man sollte aber vom "Worst Case" ausgehen, das sind dann eben die 20%.

Wernard Bruining betont aber auch, dass er als Problem sieht, dass die Leute Hanf meistens erst verwenden wenn sie schon in einem spätem Stadium sind und ihre Körper durch Chemo und co schwer geschädigt worden sind.
Meine Beiträge sind rein informativ zu verstehen. Ich möchte niemanden zu keiner Zeit dazu auffordern gegen geltendes Recht zu verstoßen.
Fraagender
 
Beiträge: 308

Registriert:
Sa 17. Nov 2012, 03:54


Re: Linksammlung Cannabis gegen Krebs

Beitragvon Sabine am Di 20. Sep 2016, 08:13

Die Vermutung, das Cannabis/CBD bei Patienten erst viel zu spät zum Einsatz kommt, hatte ich auch schon. Ob es jetzt meine Leber- und Knochenmetastasen heilt, ist für mich bei meiner Diagnose "unheilbar" auch erst mal zweitrangig. Allein die Erhöhung meiner Lebensqualität in den letzten zwei Jahren durch CBD ist mir die ganze "Sache" wert. Dadurch, das ich seit Jahren durch Besuche in den verschiedenen Chemostationen Kontakt mit vielen PatientInnen hatte und gesehen habe, wie sie durch Nebenwirkungen leiden müssen und wie gut es mir geht, bestätigt mich auf meinem Weg.

Daher könnte ich die ganzen Verantwortlichen, die Krebspatienten THC/CBD erst in den letzten Wochen/Monaten ihres Lebens zugestehen wollen, rechts und links sowas von abwatschen (bildlich gesehen). Das Abwatschen wird dann nächstes Jahr, sollte ich dazu noch fähig sein, durch mein Kreuzerl auf dem Wahlzettel erfolgen.
Eigentlich sollte seitens der Ärzte schon bei der Diagnose Krebs ein Angebot in diese Richtung gemacht werden.

Es könnte z.B. den ganzen Psychopharmakaeinsatz senken, da ja auch beruhigende Anteile vorhanden sind, die man bei der Diagnose Krebs gut gebrauchen kann. Diese Diagnose krempelt ein Leben so dermassig um und bei dem, was folgt, kann Patient etwas Beruhigung gut gebrauchen. Nicht jedem hilft da Psycho-Onkologie und belastende Pharmaka weiter.
" ... Aber jeder solle das Recht haben, dass es bezahlt werde, wenn es helfe." Zitat v. Frau Mortler https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... ntscheidet
Sabine
 
Beiträge: 7367

Registriert:
Fr 18. Apr 2014, 09:15


Re: Linksammlung Cannabis gegen Krebs

Beitragvon Fraagender am Mi 21. Sep 2016, 11:33

Aurora hat geschrieben:
Daher könnte ich die ganzen Verantwortlichen, die Krebspatienten THC/CBD erst in den letzten Wochen/Monaten ihres Lebens zugestehen wollen, rechts und links sowas von abwatschen (bildlich gesehen).


Ja gut das ist die eine Seite. Aber die Patienten selbst sind ja auch meist die die sich erst "Im letzten Moment" nach Alternativen umsehen und erst ihrem Arzt vertrauen bis nichts mehr hilft...
Meine Beiträge sind rein informativ zu verstehen. Ich möchte niemanden zu keiner Zeit dazu auffordern gegen geltendes Recht zu verstoßen.
Fraagender
 
Beiträge: 308

Registriert:
Sa 17. Nov 2012, 03:54


Re: Linksammlung Cannabis gegen Krebs

Beitragvon Sabine am Di 11. Okt 2016, 04:59

"Ärzte und Wissenschaftler über Cannabis

Es ist interessant was wir nach und nach über die wahren Wirkungsweisen von Cannabis erfahren. Es gibt zahlreiche Forschungseinrichtungen, Vereine, Kongresse, wissenschaftliche Studien und Abhandlungen über Marihuana. Im Vordergrund stehen natürlich stets der positive Heilungseffekt und das Marihuana als Medizin. Warum diese bei den normalen Bürgern bisher noch nicht angekommen sind, ist eine andere Geschichte und weitgehend durch die Medien boykottiert. Wir möchten euch nachfolgend eine kleine Auswahl interessanter Ergebnisse aus Interviews mit Ärzten und Wissenschaftlern liefern."


http://www.hanf-magazin.com/medizin/aer ... -cannabis/
" ... Aber jeder solle das Recht haben, dass es bezahlt werde, wenn es helfe." Zitat v. Frau Mortler https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... ntscheidet
Sabine
 
Beiträge: 7367

Registriert:
Fr 18. Apr 2014, 09:15


Re: Linksammlung Cannabis gegen Krebs

Beitragvon Sabine am Di 31. Jan 2017, 19:25

Der Nachtschatten Verlag bringt im 2. Quartal 2017 ein neues Buch von Franjo Grotenhermen heraus :

"Cannabis gegen Krebs

Der Stand der Wissenschaft und praktische Folgerungen für die Therapie

Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass die Hanfpflanze (Cannabis sativa L.) und viele Cannabisinhaltsstoffe krebshemmende Eigenschaften besitzen, darunter THC (Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol), aber auch einige weitere weniger bekannte Cannabinoide und Terpene. Viele Krebspatienten suchen nach Alternativen und ergänzenden natürlichen Behandlungsmethoden zu medizinischen Standardverfahren in der Krebstherapie und setzen ihre Hoffnung auf die Behandlung mit Cannabisprodukten. Die Informationen zum Thema in den Medien sind allerdings oft widersprüchlich und irreführend. Dieses Buch bietet eine sachliche und fundierte Übersicht über den aktuellen Stand der Wissenschaft zum therapeutischen Potenzial von Cannabisinhaltsstoffen bei verschiedenen Krebserkrankungen und zu deren praktischer medizinischer Anwendung. Es liefert Antworten auf die Fragen, welche Cannabinoide genutzt werden können, welche Dosen eingesetzt werden sollten, welche Zubereitungen sinnvoll sind, welche Kombinationen mit Standardtherapien vielversprechend sind und warum verschiedene Krebsarten eine unterschiedliche Herangehensweise verlangen."


http://www.nachtschatten.ch/products/product_1624.html
" ... Aber jeder solle das Recht haben, dass es bezahlt werde, wenn es helfe." Zitat v. Frau Mortler https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... ntscheidet
Sabine
 
Beiträge: 7367

Registriert:
Fr 18. Apr 2014, 09:15


Re: Linksammlung Cannabis gegen Krebs

Beitragvon Sabine am Mi 1. Feb 2017, 14:12

Kennt jemand diese Seite bzw. Hans Grewe? Kann das schlecht einschätzen.

Ich verlinke sie mal, wenn jemand Bedenken anmelden möchte, gerne. Denke schon, das das Forum hier auch vor unseriösen Infos warnen sollte.

https://hanfheilt.net/
" ... Aber jeder solle das Recht haben, dass es bezahlt werde, wenn es helfe." Zitat v. Frau Mortler https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... ntscheidet
Sabine
 
Beiträge: 7367

Registriert:
Fr 18. Apr 2014, 09:15


Re: Linksammlung Cannabis gegen Krebs

Beitragvon Fraagender am So 12. Feb 2017, 15:26

Auch interessant:

http://www.cannabis-oel.de/

Gruß
Meine Beiträge sind rein informativ zu verstehen. Ich möchte niemanden zu keiner Zeit dazu auffordern gegen geltendes Recht zu verstoßen.
Fraagender
 
Beiträge: 308

Registriert:
Sa 17. Nov 2012, 03:54


Re: Linksammlung Cannabis gegen Krebs

Beitragvon Sabine am Di 21. Feb 2017, 07:36

"Im australischen Perth erlebten die Aktien von Zelda Therapeutics einen Boom, als die Firma ihre Medikamente für die Behandlung von Brustkrebs mit therapeutischem Cannabis vorstellte. Forschungen zufolge reduziert das stark THC-haltige Cannabisprodukt das Wachstum von Brustkrebsgeschwüren bei Mäusen ebenso wirksam wie das chemotherapeutische Medikament Lapatinib.
Die sechsmonatigen klinischen Voruntersuchungen führte Zelda Therapeutics in Zusammenarbeit mit ForscherInnen der Anti-Krebs-Wirkung von Cannabis in Spanien durch. „Die Ergebnisse bilden eine solide Grundlage für die weitergehende Erforschung der Wirksamkeit des Cannabis gegen Krebs, in erster Linie bieten sie Tumorpatienten einen Anteil zu einer kombinierten Therapie“, erklärte Harry Karelis, Präsident von Zelda Therapeutics.
...
Nicht nur das THC, sondern auch der zweitwichtigste Inhaltstoff, das CBD (Cannabidiol), haben ihre Wirksamkeit im Kampf gegen den Brustkrebs bewiesen.“ Eine Bostoner Forschungsgruppe hatte nach ihren Untersuchungen im Jahre 2011 festgestellt, dass CBD in Brustkrebszellen den Zelltod induziert. Während das THC seine Anti-Krebs-Wirkung zum größten Teil durch die Aktivierung der Cannabinoidrezeptoren auslöst, wirkt CBD unabhängig von den CB1- und den CB2-Rezeptoren und kann somit weitere Wege in der Bekämpfung von Brustkrebs weisen."


http://de.medijuana.eu/hoffnung-bei-der ... rustkrebs/
" ... Aber jeder solle das Recht haben, dass es bezahlt werde, wenn es helfe." Zitat v. Frau Mortler https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... ntscheidet
Sabine
 
Beiträge: 7367

Registriert:
Fr 18. Apr 2014, 09:15


Re: Linksammlung Cannabis gegen Krebs

Beitragvon Sabine am So 2. Apr 2017, 17:56

"Wird das Naturheilmittel Cannabis als Hilfe gegen Krebs unterdrückt?

In einer Studie der Zeitschrift Nature Reviews-Cancer von 2003 wurde bekannt gegeben, dass ein Wirkstoff im Cannabis das Wachstum von Krebszellen verhindern bzw. behindern kann. Anzeichen für diese Wirkung wurden schon in den 70er Jahren entdeckt – doch irgendwie ist diese Entdeckung auch bis zum Jahr 2017 noch nicht so publik geworden. Im Zuge der Gesetzes-Novelle zur medizinischen Anwendung von Cannabis bekam die Diskussion zwar neuen Schwung, rief aber auch die Gegner auf den Plan. Nachdem die Neuregelung im März 2017 in Kraft trat, forderten Krankenkassenvertreter plötzlich mehr Nachweise über die Wirksamkeit. Könnten diese nicht erbracht werden, müssten die Kassen auch die Kosten für die Cannabis-Therapie nicht übernehmen. Dass solche Belege längst auf dem Tisch liegen, ignorieren die Kostenträger.
...
Dass Cannabis solch positive Wirkungen bei der Krebsbekämpfung haben kann, ist bereits seit 1974 bekannt. Im Medical College in Virginia fanden Forscher damals heraus, dass Lungenkrebs, Leukämie und Brustkrebs bei Mäusen durch THC verlangsamt werden kann. Besonders ironisch ist die Tatsache, dass diese Studie von der amerikanischen Gesundheitsbehörde in Auftrag gegeben wurde, um die schädliche Wirkung von Cannabis auf das Immunsystem beweisen zu können.
...
Und wer kauft der Pharmaindustrie noch teuere Medikamente ab, wenn es so einfach gehen könnte? Die Krankenkassen, die sich immer noch sträuben, könnten hingegen auch finanziell profitieren. Die geschätzten Behandlungskosten von 550 € pro Monat sind im Vergleich zu Chemotherapien relativ gering.

Die in Deutschland vorgesehenen, im Gesetz allerdings nicht genannten, Indikationen für die Cannabis-Medikation sind vor allem Schmerzen und Krampfleiden, die etwa bei Multipler Sklerose auftreten. Das Drogen-Image der Hanf-Produkte machen sich die Krankenkassen immer noch zunutze, wenn hier die Wirksamkeit nicht anerkannt wird."

http://www.yamedo.de/blog/cannabis-natu ... rebs-2011/
" ... Aber jeder solle das Recht haben, dass es bezahlt werde, wenn es helfe." Zitat v. Frau Mortler https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... ntscheidet
Sabine
 
Beiträge: 7367

Registriert:
Fr 18. Apr 2014, 09:15


Re: Linksammlung Cannabis gegen Krebs

Beitragvon Fraagender am So 2. Apr 2017, 20:15

Oh Wunder... Cannabis kann gegen Krebs helfen :o

Mal Buddha bei die Fische - guter Beitrag.
Meine Beiträge sind rein informativ zu verstehen. Ich möchte niemanden zu keiner Zeit dazu auffordern gegen geltendes Recht zu verstoßen.
Fraagender
 
Beiträge: 308

Registriert:
Sa 17. Nov 2012, 03:54


Re: Linksammlung Cannabis gegen Krebs

Beitragvon bushdoctor am Mo 3. Apr 2017, 15:08

Cannabis als Mittel gegen Krebs ist sogar ganz, ganz kalter Kaffee:
Die älteste, mir bekannte Erwähnung stammt aus dem Jahr 1868...

...auf Seite 371 findet man einen Arztbericht über "absorbtion of fibroid tumors of the uterus":
The Medical Record, 1869, Band 3

Wer mal nachschauen möchte, gegen was damals noch Cannabis als Medikament eingesetzt wurde:
The Medical Record, 1869, Band 3, Stichwort: Cannabis
Benutzeravatar
bushdoctor
 
Beiträge: 2238

Registriert:
Mo 27. Feb 2012, 16:51

Wohnort:
Region Ulm

Re: Linksammlung Cannabis gegen Krebs

Beitragvon Sabine am Do 6. Apr 2017, 07:53

"Diagnose Krebs – Therapie mit Hanf hilfreich?

Wer im Internet sucht, findet eine Fülle von Informationen zu Cannabis. Darunter ist auch das Versprechen des Kanadiers Rick Simpson. Er schwört auf die heilende Wirkung von Cannabis-Öl bei Krebs und vermittelt seine Erkenntnisse mit Hilfe unzähliger Videos, Bücher und auch über die sozialen Netzwerke. Dort teilt er der Welt mit, dass dieses Öl ihn vom Hautkrebs befreit hat. Das veranlasste bereits sehr viele Menschen dazu, sich ebenfalls in Eigenregie mit dem Hanföl zu behandeln.

In Deutschland wird das von den meisten Medizinern mit großer Skepsis betrachtet. Sie halten diese Art von Selbstmedikation für sehr gefährlich. So sieht das auch der Vorsitzende der internationalen Arbeitsgemeinschaft für Cannabis als Medizin.
...
Der deutsche Pharmakologe Burkhard Hinz hat kürzlich allerdings mit einer Untersuchung viel Aufmerksamkeit erregt. Der Direktor des Instituts für Pharmakologie und Toxikologie der Universitätsmedizin Rostock schaffte es, mit der Unterstützung von Cannabinoiden, Krebszellen zum Platzen zu bringen. Die Diskussion um die Heilkraft der Pflanze geht somit also weiter."


https://arbeitskreis-krankenversicherun ... ich-26288/

Persönlich halte ich Cannabis in der Krebstherapie nur für gefährlich, wenn Patienten sich ausschließlich auf Cannabis verlassen, so wie es manche auch bei anderen alternativen Methoden versuchen. Nach 9 Jahren Hin- und Herlesen zu alternativen Heilmethoden konnte ich oft verfolgen, das dies mächtig ins Auge ging.
Habe auch zusätzlich manche Methode (Ayurveda, Mistel, Selen ...) ausprobiert und konnte keinen nennenswerten Effekt bei mir ausmachen.
CBD und jetzt THC dagegen erzielen bei mir gute Erfolge und haben meine Lebensqualität massiv erhöht.
" ... Aber jeder solle das Recht haben, dass es bezahlt werde, wenn es helfe." Zitat v. Frau Mortler https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... ntscheidet
Sabine
 
Beiträge: 7367

Registriert:
Fr 18. Apr 2014, 09:15


Re: Linksammlung Cannabis gegen Krebs

Beitragvon Fraagender am Do 6. Apr 2017, 19:58

Zunächst möchte ich sagen - Sabine Du hast meine Hochachtung!

Aber dennoch möchte ich auch z.B. (es gibt dafür viele Links und Infos) folgenden Link beitragen:

http://bewusst-vegan-froh.de/studie-entlarvt-den-grossen-schwindel-krebsaerzte-wuerden-selbst-niemals-einer-chemotherapie-zustimmen/

Ich möchte nicht in Frage stellen dass bei Deinem Fall die Chemo evtl. positiv wirkt - aber im allgemeinen wäre ich da eher vorsichtig - wie oben zu lesen.
Meine Beiträge sind rein informativ zu verstehen. Ich möchte niemanden zu keiner Zeit dazu auffordern gegen geltendes Recht zu verstoßen.
Fraagender
 
Beiträge: 308

Registriert:
Sa 17. Nov 2012, 03:54


Re: Linksammlung Cannabis gegen Krebs

Beitragvon Sabine am Mi 7. Jun 2017, 07:32

"Kann Cannabis-Kokosöl Krebszellen abtöten?

Cannabis-Kokosöl – Eventuell wirksam gegen Krebszellen?

Cannabis-Kokosöl kann Krebspatienten eine Linderung der Leiden verschaffen und Studien zeigen auf, dass Cannabis, zumindest in der Petrischale, bösartige Krebszellen abtöten kann. Marihuana, Gras, Hanf, Cannabis – Es gibt viele Bezeichnungen für diese natürliche Pflanze, die, wie auch das Kokosnussöl, scheinbar über Anti-Krebs-Potential verfügt. In Verbindung mit Kokosöl kann sie möglicherweise zur erweiterten Krebstherapie eingesetzt werden. Beide Komponenten enthalten hochwertige Wirkstoffe – nämlich Cannabinoide (z.B. THC) und Laurinsäure – mit denen man zusammen einen Doppelschlag gegen Krebszellen erzielen könnte. THC-Öl könnte zumindest die Symptome unzähliger Krebsleiden abschwächen. Doch trotz zahlreicher, wissenschaftlich fundierter Beweise, die den medizinischen Nutzen der Marihuana-Pflanze umfangreich bestätigen, schränkt unsere Regierung die Nutzung stark ein.
...
Rezept zur Herstellung von Cannabis-Kokosöl
...
Viele Krebspatienten wären bereit, die Wirkung an sich selbst zu testen. Leider ist die Erkrankung oftmals ein Kampf gegen die Zeit und man kann nicht warten, bis alle medizinischen Studien abgeschlossen sind. In Deutschland sind sowohl der Besitz, der Handel und auch der Anbau von Marihuana nach wie vor verboten und nur wenige Patienten haben bisher die Erlaubnis, Cannabisblüten für den Eigengebrauch erwerben zu dürfen. Da das Wissen und die krebshemmenden Fakten um die Cannabis-Wirkstoffe THC und CBD noch immer sehr lückenhaft sind, neigen Mediziner eher dazu, diese Präparate nicht zu verordnen.

Derzeit, so ein Bericht des National Cancer Institute, laufen erneut Versuche an Menschen. In der Versuchsreihe wird an Menschen, die unter Glioblastomen leiden, ein mit den Wirkstoffen THC und CBD angereichertes Spray getestet. Die beiden Wirkstoffe haben in Kombination bereits bei Versuchen an Mäusen am besten abgeschnitten. Bisher stehen die Ergebnisse aus, aber es bleibt die Hoffnung, dass sich bald legale Möglichkeiten und Medikamente finden, Krebs, gleich welcher Art, zu lindern und zu heilen."


https://www.kokosoel.com/verwendung/ges ... -kokosoel/



Werde obiges Rezept etwas abgewandelt für Zäpfchen ausprobieren. Da ich in letzter Zeit das CBD-Gold, welches ich mir letztes Jahr noch schnell bei Hanfzeit besorgt und tiefgefroren habe, oral nicht mehr runter bekomme, werde ich hier wohl von der Masse auch etwas einarbeiten.
Mein Hauptschmerz sitzt zur Zeit neben dem Steissbein an/im Beckenknochen und da kann ich mir vorstellen, das Zäpfchen gut wirken. Ein Kleinversuch ist es auf jeden Fall wert. Also keine 50g, sondern nur 5g z.b.

Wenn alle benötigen Hilfsmittel eingetroffen sind und ich beginne, werde ich in einem extra Thread drüber berichten.
" ... Aber jeder solle das Recht haben, dass es bezahlt werde, wenn es helfe." Zitat v. Frau Mortler https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... ntscheidet
Sabine
 
Beiträge: 7367

Registriert:
Fr 18. Apr 2014, 09:15


Re: Linksammlung Cannabis gegen Krebs

Beitragvon Fraagender am Fr 9. Jun 2017, 19:54

Wenn Du sie nicht tief einführst sollte dabei auch keinerlei "high" entstehen. Erst wenn man sie tief einführt kommt es zum "high".

Habe das aus einem englischsprachigen Forum von einem der wohl in den USA viele Patienten hat und sich recht gut auskennt.
Meine Beiträge sind rein informativ zu verstehen. Ich möchte niemanden zu keiner Zeit dazu auffordern gegen geltendes Recht zu verstoßen.
Fraagender
 
Beiträge: 308

Registriert:
Sa 17. Nov 2012, 03:54


Re: Linksammlung Cannabis gegen Krebs

Beitragvon Min8989 am Mo 12. Jun 2017, 19:06

Liebe forenmitglieder,


Mein verlobter ( 37 )wird seid Januar diesen jahres gegen all also akute lymphatische Leukämie behandelt.
Es schlägt soweit gut an , er benötigt scheinbar keine Schädelbestrahlung da auch keine Leukämiezellen im Knochenmark nachzuweisen sind, ebenso wenig eine StammzellenTransplantation. Die ärzte sprechen von heilung.
Allerdings geht es ihm durch die chemo ziemlich schlecht. Jeden tag übergibt er sich und verliert so massiv an Lebensqualität.seine organe sind durch die chemo auch immer wieder angegriffen.

Das Internet/ die Medien sind voll mit berichten über die heilende Wirkung von Cannabis.
Es soll die Krebszellen verdrängen und einige Menschen sogar geheilt haben.

Ich weis , dass man seid diesem jahr legal Cannabis öl über den arzt verschrieben bekommt. Nun meine frage ... ist das verschriebene Cannabis öl das exakt gleiche öl wie das “öl aus den berichten “ das heilung gegen den krebs bringen soll ? Laut netz ist es von rick simmons.


Über Antworten wäre ich unendlich dankbar.

Viele Grüße

Jasmin [size=85][/size]
Min8989
 
Beiträge: 1

Registriert:
Mo 12. Jun 2017, 19:03


Re: Linksammlung Cannabis gegen Krebs

Beitragvon Fraagender am Mo 12. Jun 2017, 20:22

Hallo Jasmin,

der den Du meinst heißt "Rick Simpson" - nicht Simmons. Er vertreibt übrigens selbst kein Öl - sondern stellt lediglich Informationen bereit wie man es selbst herstellen kann.

Du bist leider falsch informiert. Das Öl gibt es nicht verschrieben sondern "lediglich" medizinisches Cannabis (aus dem man sich dann theoretisch das Öl selbst herstellen könnte). Die Mengen die Rick Simpson empfiehlt (60 Gramm Öl innerhalb 2-3 Monate zu sich nehmen) sind aber nicht so einfach zu realisieren - gerade mit verschriebenen Blüten. Was noch verschrieben werden kann ist Dronabinol - reines THC und noch Sativex. Die meisten Patienten bevorzugen jedoch Blüten. Auch zur Krebsbekämpfung ist es wohl besser als der reine "Stoff" ohne zusätzliches Pflanzenmaterial.

Die einzige Möglichkeit legal an besagtes (bzw. "Nach Rick Simpson Art hergestellt") Öl zu kommen ist wenn man in den USA lebt - in einem Staat in dem medizinisches Cannabis legal ist. Dort gibt es meines Wissens nach das richtige Öl.

Sorry dass ich nicht viel weiterhelfen konnte!

Wünsche deinem Verlobtem und Dir nur das Beste!

Gruß
Meine Beiträge sind rein informativ zu verstehen. Ich möchte niemanden zu keiner Zeit dazu auffordern gegen geltendes Recht zu verstoßen.
Fraagender
 
Beiträge: 308

Registriert:
Sa 17. Nov 2012, 03:54


VorherigeNächste

Zurück zu Cannabis als Medizin

Wer ist online? Mitglieder in diesem Forum: Martin Otto, thcola, Yoshi und 7 Gäste