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Musterverordnungen und anderes rund um Cannabis-Rezepte



Re: Musterverordnungen und anderes rund um Cannabis-Rezepte

Beitragvon DrGreenthumb am So 18. Jun 2017, 12:38

Florian hat geschrieben:Mal ne blöde Frage: wenn die Blüten derart zerkleinert und pulverisiert werden.....fällt das ganze dann bei einem Vapo nicht durchs Sieb ins Gerät oder auch beim Inhalieren das Pulver durchs Sieb in die Lunge :shock:


Genau das habe ich Arzt und Apotheker erklärt, haben sie auch gleich verstanden zum Glück :)

Aber wie gesagt, ich habe persönlich noch nicht gesehn, wie fein das Zeug gemahlen wird...
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Re: Musterverordnungen und anderes rund um Cannabis-Rezepte

Beitragvon DrGreenthumb am Mo 19. Jun 2017, 20:52

Also mein Bedrocan sieht so aus... Soweit ich beurteilen kann, gibts da nix zu beanstanden... ausser vielleicht dass etwas viel Kleinzeug mit drin ist.
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Re: Musterverordnungen und anderes rund um Cannabis-Rezepte

Beitragvon thcola am Mo 19. Jun 2017, 21:31

bedrocan ist qualitativ schon o.k, was mich halt extrem stört ist das es in manchen dosen extrem viel kleinscheiß mit drin ist, in anderen dosen dann eine restfeuchte vorhanden ist, und eben der thc gehalt enorm schwankt
in den USA würden die zu unseren kleinen bedrocan döschen "popcorn buds" sagen, sieht man auch an den canada blüten -schöner manikürt und dicke blüten
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Re: Musterverordnungen und anderes rund um Cannabis-Rezepte

Beitragvon Sabine am Di 20. Jun 2017, 06:47

"Korrespondenz zwischen Bundesapothekerkammer, Dr. Grotenhermen und SCM-Vertretern

Schreiben des Präsidenten der Bundesapothekerkammer an Dr. Grotenhermen

Von
Arbeitsgemeinschaft Deutscher Apothekerkammern
Bundesapothekerkammer
Der Präsident

An
Dr. med. Franjo Grotenhermen
c/o Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin e.V.

6. Juni 2017

Sehr geehrter Herr Dr. Grotenhermen,

in den letzten Tagen und Wochen haben uns viele inhaltlich identische Mails erreicht, die auf einen Text Ihrer Homepage zurückgehen. Ich antworte Ihnen zu den Aspekten, die an Apotheker adressiert sind, gerne direkt und bitte Sie, dieses Schreiben über Ihre Homepage bekannt zu machen.

Sie behaupten auf Ihrer Homepage, dass Cannabisblüten von Apotheken ohne Prüfung oder Verarbeitung an Patienten abgegeben werden könnten. Zitat: „Wurden bislang verschlossene Dosen mit Cannabisblüten an Patienten abgegeben, so wie die Behältnisse an die Apotheken geliefert werden, wird dieses bereits mehrfach geprüfte Cannabis nunmehr bei der Abgabe einer neuerlichen sensorischen oder weiterführenden Prüfung unterzogen. Dabei gibt es nach allem Ermessen keinen erkennbaren Grund, warum Apotheker den Doseninhalt nochmals überprüfen müssten (es sei denn wegen gewünschter Verteuerung durch diese Prüfungs-Handgriffe.)“ Diese Aussage beurteilen wir aus verschiedenen Aspekten kritisch:

1. Arzneimittel auf Basis von Cannabis müssen die erforderliche pharmazeutische Qualität haben. Derzeit können nur aus den Niederlanden und Kanada importierte Cannabisblüten abgegeben werden. Cannabisblüten sind in diesen Ländern keine zugelassenen Fertigarzneimittel. Beziehen Apotheken Cannabisblüten, handelt es sich somit um Ausgangsstoffe, deren Qualität durch ein Prüfzertifikat belegt sein muss. In der Apotheke muss somit gemäß § 11 Absatz 2 Apothekenbetriebsordnung mindestens die Identität festgestellt werden. Methoden zur Identitätsprüfung sind in der im Mai 2017 in Kraft getretenen Monographie des Deutschen Arzneibuchs „Cannabisblüten“ beschrieben. Zudem verweisen wir auf die im Abschnitt „Alternativverfahren zur Identifizierung von Ausgangsstoffen des DAC/NRF“ für Cannabisblüten beschriebene Methode zur Identitätsprüfung. Die Identitätsprüfung von Cannabisblüten als Ausgangsstoff ist somit zwingend rechtlich vorgeschrieben.

2. Apotheken beziehen Rezepturausgangsstoffe, somit auch Cannabisblüten, in Transportbehältnissen. Die Entscheidung, ob dieses Behältnis darüber hinaus als Abgabegefäß des Rezepturarzneimittels für den Patienten geeignet ist, bedarf einer fachlichen Risikobeurteilung. Dies muss im Einzelfall anhand der Beschaffenheit geprüft werden. Da die Liefergefäße üblicherweise nicht kindergesichert sind, dürfte die Abgabe durch die Apotheke auszuschließen sein.

3. Die von den Apotheken als Ausgangsstoffe und somit in Transportgefäßen bezogenen handelsüblichen Cannabisblüten sind unzerkleinert oder mehr oder weniger in ihre Einzelteile zerfallen. Somit ist eine exakte reproduzierbare Dosierung durch den Patienten selbst schwierig. Die zuverlässige Selbstwägung setzt voraus, dass der Patient über eine Feinwaage (mit 1-Milligramm-Anzeige) verfügt. Das dürfte bei den wenigsten Patienten der Fall sein. In der Regel wird somit die Dosierung von Cannabis-Blüten ‚nach Gefühl‘ erfolgen, was aus pharmazeutischer Sicht unverantwortlich und übrigens auch eine (teure) Verschwendung darstellt. Die Selbstwägung durch den Patienten wäre apotheken- und arzneimittelrechtlich für ein stark wirkendes Arzneimittel ‒ Cannabisblüten sind ein Betäubungsmittel ‒ zudem ein Novum.

4. Die exakte Dosierung der Cannabisblüten bedingt ‒ unabhängig von der Anwendungsform ‒ zwingend ihre gleichmäßige Zerkleinerung. Die Dosiergenauigkeit hängt dabei vom Zerkleinerungsgrad der Cannabisblüten ab. Grob vorzerteilte Cannabisblüten eignen sich nicht für die ausreichend niedrige, reproduzierbare und der medizinischen Notwendigkeit entsprechende Therapie. Sie müssen daher zwingend gemahlen und gesiebt werden. (2- Millimeter-Sieb). Anschließend können sie Cannabisblüten – einzeldosiert oder zusammen mit geeigneter Dosierhilfe – von Apothekern zur medizinischen Behandlung an den Patienten abgegeben werden. Falls der Patient auch das Mahlen der Droge übernehmen kann, wäre auf ärztliche Anweisung dies nach einer entsprechenden Risikobeurteilung denkbar.

Insofern werden die Transportgefäße der Cannabisblüten keineswegs wegen der von Ihnen unterstellten „gewünschten Verteuerung durch diese Prüfungs-Handgriffe“ geöffnet. Die Prüfung zumindest auf Identität ist rechtlich vorgeschrieben. Auch die Zerkleinerung und das Sieben der Droge in der Apotheke, die apparativ dafür entsprechend ausgerüstet ist, sind mit Blick auf die Dosierungsgenauigkeit und damit für die Arzneimitteltherapiesicherheit unerlässlich.

Die von Ihnen angesprochene Preissteigerung von Cannabisblüten beruht im Wesentlichen auf dem Wechsel von einer Abrechnung nach § 3 der Arzneimittelpreisverordnung (AMPreisV) zur Abrechnung nach §§ 4 und 5 der Arzneimittelpreisverordnung. Vor dem Inkrafttreten des Gesetzes am 10. März 2017 waren Cannabisblüten und andere Pflanzenteile laut Anlagen des Betäubungsmittelgesetzes nur dann verkehrsfähig, wenn sie in Zubereitungen, die als Fertigarzneimittel zugelassen sind, enthalten waren.

Das Bundesgesundheitsministerium, der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen, die Kassenärztliche Bundesvereinigung und die ABDA sind sich aber einig, dass Cannabisblüten ein Rezepturarzneimittel sind und vor Abgabe nach anerkannten pharmazeutischen Regeln zubereitet werden müssen. Somit ergibt sich die Abrechnung nach § 5 AMPreisV oder, falls der Arzt die Zu-bereitung ausschließt und der Apotheker dies im Hinblick auf Arzneimittelsicherheit und Arzneimittelqualität vertreten kann, nach § 4 AMPreisV. Der Deutsche Apothekerverband e.V. und der GKV-Spitzenverband können im Rahmen der ‚Hilfstaxe‘ über die Preise für Cannabis-Blüten als Ausgangsstoffe verhandeln. Diese Verhandlungen haben bereits begonnen, sind aber noch nicht abgeschlossen.

Zusammenfassend kann ich Ihnen versichern, dass Apotheker verantwortungsvoll mit medizinisch verordnetem Cannabis umgehen das gilt für die Arzneimittelqualität ebenso wie für die preise.

Für ein persönliches Gespräch oder Telefonat stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Andreas Kiefer "





"Schreiben der Sprecher des SCM an den Präsidenten der Bundesapothekerkammer

17. Juni 2017

Betreff: Ihre Stellungnahme zum Protestmailer des SCM

Sehr geehrter Dr. Kiefer,

Ihre Antwort auf den Protestmailer des Selbsthilfenetzwerk Cannabis Medizin, SCM, auf welchen Sie sich in Ihrem Schreiben an Dr. Grotenhermen beziehen, hat Dr. Grotenhermen zu unserer Kenntnis weitergeleitet.

Als Sprecher des SCM möchten wir uns zunächst für Ihre Antwort bedanken.

Bedauerlicher Weise zeigen Sie in Ihrem Schreiben keinerlei Lösungswege für Patienten und Ihre vor Ort tätigen Apotheker-Kollegen auf, wie etwa künftig selbst zahlenden Patienten eine finanzielle Verschlechterung ihrer oft desolaten Situation erspart bleibt. Das zumindest hätten wir uns von Ihnen gewünscht.

Was Ihre Ausführungen betrifft, müssen wir Ihnen als Patienten mit tagtäglicher Erfahrung im Umgang mit medizinischem Cannabis widersprechen.

Cannabis wird an den Endverbraucher in verschlossenen Dosen abgegeben. Die Dosen der Cannabisproduzenten Pedanios und Spektrum haben Kindersicherungen.

Die Dosen von Bedrocan werden in holländischen Apotheken so abgegeben wie hierzulande, wobei es nach unserem umfassenden Kenntnisstand und Kontakten ins Ausland noch zu keiner nennenswerten Überdosierung gekommen ist. Angesichts der Tatsache, dass beispielsweise Tramal, Methadon und viele andere Medikamente, die nicht nur zur Abhängigkeit - sondern zu schweren Nebenwirkungen bis hin zum Tod führen können, in banalen Umverpackungen abgegeben werden, ist eine verschließbare Dose für Cannabisblüten durchaus ausreichend, selbst wenn seitens des BfArM bislang die Anschaffung eines eigenen Sicherheitsbehältnisses zur Aufbewahrung für Cannabis vorgeschrieben war.

Medizinisches Cannabis ist bereits sorgsam geprüft und hat ein entsprechendes Prüfzertifikat.
Die jeweiligen Chargen werden für den Markt erst dann freigegeben, nachdem die Inhaltsstoffe genauestens untersucht, gemessen und dokumentiert worden sind. Die Überwachung geschieht bei Bedrocan-Cannabis durch das „Bureau voor medicinale Cannabis“, das dem niederländischen Gesundheitsministerium unterstellt ist.

Prüfzertifikate der Fa. Bedrocan können Sie im Internet nachlesen: https://www.cannabisbureau.nl/medici...e-certificaten

Prüfzertifikate anderer Sorten, stehen Ihnen - als Präsident der Bundesapothekerkammer - sicher auf Anfrage zur Verfügung.

Was das Mahlen, Sieben und portionsweises Abpacken angeht, so wird Ihnen jeder erfahrene Cannabispatient sagen können, dass Cannabis am besten unzerkleinert, luftdicht und in einem dunklen Behältnis aufbewahrt wird.

Mahlen zerstört die Trichome, so dass die wirksamen Cannabinoide und Terpene beschleunigt ab- und umgebaut werden, und die vergrößerte Oberfläche des Mahlgutes zum Austrocknen und damit zum Hustenreiz bei Inhalation/Vaporisation führt.

Es gibt sicherlich Patienten, die das Zerkleinern und Portionieren nicht alleine bewerkstelligen können, wie z.B. schwer durch MS körperlich eingeschränkte Personen. Diese Patienten haben aber in der Regel eine Pflegestufe und somit jemanden, der ihnen behilflich sein kann bei den Handreichungen, die sie aus eigener Kraft nicht mehr ausführen können.

Wir würden uns freuen, wenn sie unsere auf jahrelange praktische Erfahrung beruhende Argumentation anerkennen und künftig auch in Ihre Beurteilung der Situation um Cannabis als Medizin einfließen lassen würden.

Freundliche Grüße

Gabriele Gebhardt
Axel Junker "



http://www.cannabis-med.org/german/foru ... Vertretern


Danke an den IACM für die Veröffentlichung dieses Austausches!
" ... Aber jeder solle das Recht haben, dass es bezahlt werde, wenn es helfe." Zitat v. Frau Mortler https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... ntscheidet
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Re: Musterverordnungen und anderes rund um Cannabis-Rezepte

Beitragvon Speedy-BW am Di 20. Jun 2017, 08:39

Meine drei Sorten wurden jetzt einfach umgefüllt in Gläser mit Schraubverschluss, somit konnten Sie die jeweils zehn Gramm mit 244€ abrechnen! Meine medizin wurde solange zurück gehalten, weil die Messlöffel nicht da waren!!!
Habe Sie gestern erst bekommen, nachdem ich gesagt habe, "Ihr könnt mein Kunden Konto nach der Auslieferung löschen" Sie machen eine Ausnahme.....
Auf einmal ging es!
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Re: Musterverordnungen und anderes rund um Cannabis-Rezepte

Beitragvon thcola am Di 20. Jun 2017, 10:15

@speedy-BW

die würde ich doch gleich mal nach den in der apotheke durchgeführten laborberichten und prüfungen fragen,und diese verlangen
wenn sie schon so korrekt sind und die medizin wegen der fehlenden löffeln eine herausgabe anfangs verweigerten,
und mit diesem hohen preis abrechnen

wurden sie in ein lichtdurchlässiges glas oder braunglas umgefüllt ?
gewicht geprüft?

ich würde für die blüten zumindest die apotheke wechseln.
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Re: Musterverordnungen und anderes rund um Cannabis-Rezepte

Beitragvon Speedy-BW am Di 20. Jun 2017, 10:31

Gewicht habe ich nicht gebrüft, Laborberichte auch nichts bekommen, sowie die Berichte von Bedrocan fehlen auch. Es wurde in Braunglas Flaschen mit Kindersicherung umgefüllt.

Das nächste Rezept ist nächste Woche fällig, das bekommt eine andere.

Mir war das alles schon zu schwierig, kenne ich so aus dieser Apo nicht...
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Re: Musterverordnungen und anderes rund um Cannabis-Rezepte

Beitragvon thcola am Di 20. Jun 2017, 10:36

da sieht man mal wieviel vorsicht und angst (anslingersyndrom) bei manch einem noch vorhanden ist,
aber abkassieren wollen sie... nichtmal die chargeennummer bekommen um selber zu prüfen ?
wobei ich auf die chargennummer + die apotheken-prüfungen bestehen würde ...der ordnung halber...

machen sie ja auch bei dir
lg
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Re: Musterverordnungen und anderes rund um Cannabis-Rezepte

Beitragvon Duck am Di 20. Jun 2017, 11:00

Berichte hatte ich auch nicht bekommen :?
Dose ungeöffnet und die antwort, 100% aufschlag ist schon durch die viele beratung gerechtfertigt. :shock:
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Re: Musterverordnungen und anderes rund um Cannabis-Rezepte

Beitragvon Speedy-BW am Di 20. Jun 2017, 11:05

Ich glaube in Zukunft freuen sich die Apos auf die Rezepte, sind immer richtig viel Geld.

Die bekommen ja auch noch Ihre Beratungspauschale.
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Re: Musterverordnungen und anderes rund um Cannabis-Rezepte

Beitragvon CBDManiaK am Di 20. Jun 2017, 11:59

Oh Manometer... das ist doch total Krank was z.Z. abgeht. Der wahre Greenrush hat begonnen :shock:

In dem letzten Fall hier, wo (warscheinlich) nur umgefüllt wurde, hätte ich das Zeug garnicht angenommen. Ich hätte die Apo darauf sitzen gelassen...
Ich würde nun zusätzlich im Nachhinein alle Berichte bei der Apo verlangen und den Fall der KK schildern!

Das ist doch echt nicht normal, hier auf einem Dorf in der ländlichen gegend am Rande von Hannover, habe ich bei 3 Apos angefragt, 2 von denen würden es mir 1zu1 abgeben, beide meinten das irgendetwas aufgeschlagen werden muss, da kämen die nicht herum, aber keine unverschämten megazuschläge. beide würden um ca 70€ verlangen und würden die dosen nichtmal öffnen.

mein problem ist, das ich nach wie vor keinen arzt gefunden habe, mittlerweile war ich bestimmt bei 90-100, ich warte nur darauf bis sich meine KK meldet und fragt was bei mir nicht in ordnung ist :D
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Re: Musterverordnungen und anderes rund um Cannabis-Rezepte

Beitragvon thcola am Di 20. Jun 2017, 12:56

CBDManiaK hat geschrieben:mein problem ist, das ich nach wie vor keinen arzt gefunden habe, mittlerweile war ich bestimmt bei 90-100, ich warte nur darauf bis sich meine KK meldet und fragt was bei mir nicht in ordnung ist :D


mein lieber schwan bei 90-100 Ärzten ? was ist mit deinen listen, war da keiner bereit !?
da müsste sich doch zumindest einer finden
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Re: Musterverordnungen und anderes rund um Cannabis-Rezepte

Beitragvon CBDManiaK am Di 20. Jun 2017, 15:05

telefonisch bekommste immer die geilsten storys zu hören, immer in richtung nein.
bevor ich nun anfange zig kilometer zu fahren, wollte ich erstmal den raum hannover abklappern.

hier gibt es 2 ärzte an der mhh... die eine behandelt nur leute mit tics, der andere hat erst in 4 monaten freie termine...

und noch ein 3. aber das ist ein leberspezialist, und meine leber ist soweit ok.

so langsam hab ich die schnauze voll. irgendwann reißt einem auch der letzte geduldsfaden, und vor allem fehlt einem irgendwann auch die kraft.

dann hab ich noch einen arzt besucht, der zwar ein beführworter ist, wenn es tatsächlich hilft, er will aber nicht die erstverordnung machen...
komischer vogel...

tja, solange bleibt halt nur die eigentherapie. zum glück habe ich zuverlässige bekannte

vor allem währe es für die kk in meinem fall eh nicht teuer, da mir 0,3-0,5 pro tag reichen, demnach auch nur 2-3 dosen im monat... ich würds sogar privat zahlen, aber ohne rezept kannste dir mit geld, offiziel und legal eh keine medizin kaufen...

mal sehen, morgen gleich der nächste arzttermin, vllt kann ich diesen arzt ja endlich überzeugen
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Re: Musterverordnungen und anderes rund um Cannabis-Rezepte

Beitragvon thcola am Di 20. Jun 2017, 15:09

wird zeit das du einen findest, ich drücke dir die daumen -nicht aufgeben- hab ich dir ja schonmal gesagt
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Re: Musterverordnungen und anderes rund um Cannabis-Rezepte

Beitragvon DrGreenthumb am Di 20. Jun 2017, 15:26

90-100 Ärzte?! Mein Beileid!

Meiner Erfahrung nach sind die Chancen beim Abklappern "fremder" Ärzte sehr gering.

Hat man keinen (Haus)Arzt der einen schon lange Zeit kennt, ist es schon deutlich schwerer.

Mal ehrlich, ich kann die Ärzte da teiweise auch verstehen, da sie ja schon ne gewisse Verantwortung übernehmen müssen. Gerade so mancher Schmerztherapeut bekommt täglich Anfragen neuer Patienten zu dem Thema. Es wird noch einge Zeit dauern, bis sie sich daran gewöhnt haben.

Wobei ich mir auch erst dachte, rein vom Gesetz her wäre es bei uns sogar einfacher, als Arzt für sich in bestimmten Zeitschriften als "Green Doktor" zu werben, wie man es aus den USA kennt z.b. Dort gibt es ja im Gegensatz zu DE eigentlich festgelegte Krankheitsbilder was die medical cards betrifft.
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Re: Musterverordnungen und anderes rund um Cannabis-Rezepte

Beitragvon Speedy-BW am Di 20. Jun 2017, 15:49

Auch mein Beileid ...

Denke die Chance ist am größten, wenn man einen vorhandenen Arzt dazu bekommt, den Antrag auszufüllen.

Was ich jedoch auch schon mitbekommen habe, das leider ettliche "Kiffer" das auch auszu nutzen, gratis an Ihren Stoff zu kommen.

Da verstehe ich auch das die Ärzte vorsichtig sind, was wir als Patienten dafür leider büssen müssen....

Drücke allen Patienten trotzdem die Daumen, das Sie Ihre Genehmigung bekommen
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Re: Musterverordnungen und anderes rund um Cannabis-Rezepte

Beitragvon DrGreenthumb am Di 20. Jun 2017, 15:57

Und genau deswegen sollte man mMn auch den "Freizeitkonsum" reguliert legalisieren! Dann rennt keiner, der sich nur wegballern will mehr zum Arzt, was den Patienten zu Gute kommen würde.

Und wenn man die Entwicklung in anderen Ländern anschaut, wird das früher oder später auch hierzulande passieren.
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Re: Musterverordnungen und anderes rund um Cannabis-Rezepte

Beitragvon M. Nice am Di 20. Jun 2017, 17:36

Speedy-BW hat geschrieben:
Was ich jedoch auch schon mitbekommen habe, das leider ettliche "Kiffer" das auch auszu nutzen, gratis an Ihren Stoff zu kommen.




Kennst Du die Diagnosen von den "Gratis-Kiffern"? Bist Du Arzt ???

siehe auch:
viewtopic.php?f=22&t=7453#p43347


MfG
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Rauchst du zwei Stund Hanf hinein, wirst du müd und schläfst bald ein!
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Re: Musterverordnungen und anderes rund um Cannabis-Rezepte

Beitragvon David133 am Di 20. Jun 2017, 17:39

M. Nice hat geschrieben:
Speedy-BW hat geschrieben:
Was ich jedoch auch schon mitbekommen habe, das leider ettliche "Kiffer" das auch auszu nutzen, gratis an Ihren Stoff zu kommen.




Kennst Du die Diagnosen von den "Gratis-Kiffern"? Bist Du Arzt ???

siehe auch:
viewtopic.php?f=22&t=7453#p43347


MfG
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Warum? Er hat doch Recht. Er sagt auch nicht das er Arzt ist. Aber es gibt genug Meenschen bei denen es offensichtlich ist, das sie umsonst kiffen wollen. Dazu muss man aber auch kein Arzt sein ;)
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Re: Musterverordnungen und anderes rund um Cannabis-Rezepte

Beitragvon CBDManiaK am Di 20. Jun 2017, 19:55

in meinem fall hat das aber nix mit gratiskiff zu tun.

a. kann ich es mir ja jetzt auch schon leisten, bei 0,3-0,5 gramm am tag (abends) ist das überschaubar

b. würde ich ein privatrezept mit handkuss annehmen (wenn die kasse zahlt ist es natürlich noch besser)

c. würde ich am liebsten eine thc arme + cbd reiche sorte wie zb bedrolite bevorzugen, wegballern ist da nicht...da diese sorten aber momentan nicht verfügbar sind, währe ich eh auf stärkere strains angewiesen...

d. fresse schon nachweislich seit über 3 jahren chemiecoctails, würde dies gerne gegen was pflanzlichen tauschen.

wenn hier also ein arzt aus der ecke hannover mitlesen tut, bitte helfen sie mir, ich zahle die medizin zur not auch selber!
wenn ich im vorfeld eine sichere zusage für ein (privat)rezept bekomme, würde ich auch eine etwas weitere anfahrt auf mich nehmen.
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