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Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS



Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Thuja am Sa 27. Mai 2017, 11:44

Hallo liebe Cannabisnutzer, die interessiert sind daran, wie ein Weg mit Cannabis als Medizin aussieht.

Ich würde gern meine Erfahrungen hier aufschreiben und wollte wissen, ob das ok ist. Und was ihr davon haltet.
In dem guten Wissen, hier liest auch die "Gegenseite" mit, werde ich dennoch neutral sein und freue mich auch, wenn ab und an jemand reagiert und was erklärt für mich -und andere- und damit etwas vielleicht klarer wird. Also ein etwas lebendiger Faden, aber auch mein Wunsch wäre, den Weg und die Absicht des Threads im Auge zu behalten. Er kann ja für manche hilfreich sein.

Soll ich das machen, ist das ok oder ist es eher auch "riskant" , da auch viele mitlesen und mitschreiben, die wohl eher dem Ganzen abgeneigt sind?
Ich kann auch Tagebuch schreiben, aber ich kann mir vorstellen, es wäre für manche sehr interessant?
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Thuja am Sa 27. Mai 2017, 11:49

Als erste Sache will ich gleich schreiben, dass ich anfangs mit dem Penelope ja das Gefühl hatte, es macht mich unruhig. Jetzt gestern -ich bin etwas krank derzeit an Magen-Darm oder Bauchspeicheldrüse, Ergebnisse vom Internist kommen erst noch- merkte ich, es hat mir beim Schlafen gut geholfen!
Ich sehe jetzt, dass die Blüten wirklich das deutlicher machen, was in mir ist. Jedoch in einem etwas "geschützten" Rahmen, der jedoch sich erst "aufbaut" aus meiner Erfahrung.
D.h. wenn ich müde und krank bin, zeigt mir das Inhalieren das ganz deutlich und ich mache, was ich machen sollte in diesem Zustand: ins Bett gehen, schlafen, Tee trinken. Und wenn ich aufgewühlt bin, oder gar auf etwas ärgerlich, habe ich das früher runtergeschluckt und nicht mehr wahrgenommen und hat den Körper dann belastet, der das ausdrückte. Jetzt habe ich das Gefühl, es kommt mir ins Bewusstsein und ich kann dagegen etwas tun und reagieren. Einmal fror ich fürchterlich, spürte eben die Muskelverspannung so deutlich , dass ich das Bild von Stahl-Muskeln plötzlich vor mir sah und war so gestresst von dem Arbeitstag und jemand wollte noch was von mir, obwohl ich da saß und nur noch k.o. war. Dann ging ich ins Bett und wärmte mich mit Heizdecke. Mein Kopf war noch ganz voll und unruhig, es kamen auch die Themen, warum ich so gestresst war. Eigentlich -jetzt im Nachhinein- ist das etwas, womit man arbeiten kann. Eine gute Grundlage für Therapie eigentlich. Wenn einer damit umgehen kann....die meisten sehen das als Drogenkonsum und damit als Hindernis. Leider. Eigentlich ist es andersrum, merke ich.
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Martin Mainz am Sa 27. Mai 2017, 14:26

Spricht nchts gegen einen eigenen Strang mit dem Nachteil, daß hier natürlich jeder reinschreiben und Du nicht morderieren kannst. Andere haben einen eigenen Blog aufgemacht und sind damit etwas unabhängiger. Aber das überlasse ich ganz Dir.

Gruß, Martin
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Thuja am So 28. Mai 2017, 15:24

Hallo Martin,

wie meinst du das mit "eigenem Blog" ? Meinst du einen persönlichen außerhalb des Forums oder gibt es einen Blog-Bereich hier, den ich nicht gesehen habe?
Ich überlege, ob ich wirklich so viel Persönliches preisgeben soll so öffentlich. Ist auch für mich ja alles ein sehr sensibles Thema, auch mit meinen chronischen Krankheiten.
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon DanielZappel am So 28. Mai 2017, 16:09

Vielleicht kommt sowas bald. Ich fänds cool. Und man kann es ja auf nichtöffentlich schalten. Nur leserechte für registrierte Nutzer.
Sollte mit Burningboard eigentlich gehen.
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Thuja am So 28. Mai 2017, 19:49

Ja, das wäre klasse, DanielZappel! Super Idee!
Wie wäre das denn, Martin?

Schönen Sonntag euch!
Thuja
 
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Martin Mainz am Mo 29. Mai 2017, 13:37

Ich meinte schon einen getrennten Blog, unabhängig vom Forum.
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon DanielZappel am Mo 29. Mai 2017, 14:11

Ei, warum Martin ? Aus Usersicht ist es doch viel einfacher, alles an einem Platz zu haben.
Find ich jetzt.
Wenn ich Erfahrungen und Beispiele suche, ist es doch effizienter so ?
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Cookie am Mo 29. Mai 2017, 14:39

Ernsthaft? Es ist nicht die Aufgabe des DHV, einen Blog-Bereich für seine Foren-Benutzer vorzuhalten... es gibt einige (kostenfreie) Anbieter dafür im Netz ;). Aber es spricht doch auch nichts dagegen, hier seine Geschichte / Erfahrungen zu posten, wenn man mag, und später ggf. auf einen Blog o. Ä. umzustellen.
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon DanielZappel am Mo 29. Mai 2017, 18:23

Es ist nicht Aufgabe...
Hat ja auch keiner gesagt, dass das ein Muss ist. Aber ist es denn nicht einfach sinnvoll ?
Würde das Forum sicher bereichern.
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Martin Mainz am Mo 29. Mai 2017, 21:55

Bietet das Forum so aber nicht und neu programmieren werd ich das auch nicht! :shock:

Man eröffne selber einen Blog und weise auf diesen in seiner Signatur hin. Nichts kommerzielles, das wäre sonst Werbung.

Gruß, Martin
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Thuja am Mi 31. Mai 2017, 19:58

Die Vorteile des Inhalierens von Cannabis werden immer deutlicher.
Migräne: diesen Zyklus keine gehabt (bei mir hormonell auftretend)! Triptane gespart...
Fibromyalgie: bisher nur einmal nach kaltem Bad eine kurze Zeit Schmerzen gehabt, nach Inhalation und Schlafen waren sie weg . Sonst ging das immer -nach einem einzigen Schwimmbadbesuch (der eigentlich ja empfohlen wird bei Fibromyalgie) - tagelang Schmerzen , musste Tramadol einnehmen und haufenweise Ibuprofen und sonstiges.
War überhaupt das erste Mal seit Jahren wieder im Frei-Bad! Was heißt, meine Ängste, meine soziale Abschottung weicht auf. Kann nicht so ganz verstehen, wieso viele, die ansonsten kiffen immer nur rumhängen und bequem werden? War eine Angst von mir, dass ich mich eher noch mehr zurückziehe, ist aber nicht so! Freut mich sehr.
PTBS: Hochkommende Erinnerungen und Alpträume kann ich besser aushalten, bin nicht mehr danach so tangiert.
Angst: Brauchte keine einzige Tavor mehr!

Jetzt muss ich noch das Indica-Präparat zum besseren Schlafen mit dem Arzt besprechen und ihm auch -für die Studie- die Ergebnisse noch mitteilen. Ich will auch ihm die ehrlichen Antworten mitteilen. Es ist mir wichtig, nur ganz ehrlich und klar, die Erfahrungen mit zu teilen.

Sonstiges: habe erkannt, wenn ich mehr als dreimal inhaliere, dann wird es zuviel und der Kopf fängt wieder an zu kreativ und aktiv zu werden. Es stimmt also wie bei allen Kräutern: die Dosis macht wohl das Gift.
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Cookie am Do 1. Jun 2017, 09:59

Thuja hat geschrieben:Kann nicht so ganz verstehen, wieso viele, die ansonsten kiffen immer nur rumhängen und bequem werden? War eine Angst von mir, dass ich mich eher noch mehr zurückziehe, ist aber nicht so! Freut mich sehr.

Das ist ja auch nur eines dieser Vorurteile, dass Kiffer grundsätzlich nur "rumhängen" würden... mir ist das in dieser Form auch sehr fremd. Aber natürlich ist auch das eine Frage der Dosis, der Grundsubstanz (Haschisch / Blüten), der Sorte, des "Settings" und der Erwartungshaltung. Vor allem liebe ich es, in dieser "Verfassung" die Natur genießen zu können, und das macht ganz automatisch aktiv. Sport treibe ich dann auch besonders gern!
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Thuja am Do 1. Jun 2017, 21:40

Hallo Cookie,

das finde ich auch interessant, was du schreibst. Dann liegt es wohl auch an vielen anderen Faktoren. Was mir bei jemand in der Familie auch schon mal eingefallen ist...oder ich mir schon überlegte, das dies an was anderem liegt als am Cannabis selbst.

LG Thuja
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Cookie am Fr 2. Jun 2017, 08:57

Cannabis wirkt wie ein "Verstärker". Wenn ich "rumhängen" will, dann hilft es mir auch, dies zu tun, genau so wie es mir im anderen Falle hilft, aktiv zu sein. Cannabis macht weder antriebslos noch treibt es an. Der Antrieb kommt immer aus einem selbst (oder eben nicht). Das ist ein ganz wesentlicher Unterschied zu vielen anderen Drogen, der leider zu wenig öffentlich beachtet und diskutiert wird. Stattdessen werden stereotype Einzelbeispiele als Schreckensbild eines "typischen Kiffers" dargestellt, was dann solche und ähnliche Vorurteile hervorruft.

In meinem Bekanntenkreis befinden sich viele, die dem Cannabis Konsum seit Langem regelmäßig nachgehen (aus vorwiegend rein hedonistischen Gründen), und wohlgemerkt keiner davon entspricht dem Vorurteil. Es sind gar "echte Naturburschen" (& ~innen ;) ) darunter, genau so wie Ingenieure, Lehrer, Wissenschaftler u.v.m. Wenn die alle nur "rumhängen" würden, würden sie u. A. auch ihre Berufe nicht ausüben können.
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon HerrChaos am Fr 2. Jun 2017, 13:17

Hallo Thuja

Schön zu lesen, dass es mit dem Penelope jetzt besser klappt und es dir gut geht.

Vielleicht kommt dieses leidige Vorurteil, der faulen zurückgezogenen Kiffer, auch von der Tatsache, dass Kiffer von der Gesellschaft ausgegrenzt, diskriminiert und sogar kriminalisiert werden.
Der friedliche Kiffer zieht sich dann eben lieber zurück.

Bei uns Patienten, ist es häufig anderes. Oft wird durch Cannabis die Teilhabe an der Gesellschaft erst möglich. Was dann eher den gegenteiligen Effekt hat.
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon overturn am Fr 2. Jun 2017, 15:20

Man bedenke auch: Zuvor bezeichnete man Cannabis noch als "Killerweed", das u.a. zu 'Tobsuchtsanfällen' führen sollte ("Reefer Madness"). In einem zunehmend "flexiblen" Zeitalter ist es plötzlich nun ein sog. "amotivationales Syndrom". Bloßer Zufall? Wohl eher nicht (s. auch Nolte 1996: Zwischen Leistungsdroge und Amotivationalem Syndrom - Drogenbilder und deren kulturelle Relativität).

Cookie hat geschrieben:Das ist ein ganz wesentlicher Unterschied zu vielen anderen Drogen, der leider zu wenig öffentlich beachtet und diskutiert wird.


Schon ziemlich exzellent erklärt, vielen lieben Dank, cookie - nur diesem Punkt würde ich noch mal widersprechen wollen. Wobei es in der Tat so ist, dass man gerade sog. "Halluzinogenen" eine sehr variable Wirkung zuspricht. Es betrifft letztlich aber sämtliche Substanzen. Und wird wirklich kaum thematisiert.

HerrChaos' Gedanken erscheinen mir hier auch sehr wichtig.

Und es freut mich sehr, liebe Thuja, dass du so tolle Erfolge erzielst. In der internationalen Forschung scheint man aktuell auch vermehrt die potentiellen Vorteile eines Inhalierens zu betonen.

Liebe Grüße!
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Thuja am Fr 2. Jun 2017, 15:22

Hallo ihr!

Mir gehts wirklich so, dass ich nun definitiv sagen kann, es ist das Cannabis, das mich wieder zurück ins gesellschaftliche Leben bringt. Ich spreche wieder mehr mit den Leuten, wenn ich z.b. einkaufen gehen, mache was aus, will mich treffen.
War heute zum zweiten Mal -spontan!!!- im Schwimmbad. Ein neues Leben kann ich fast behaupten!

Ja, mit dem Penelope geht es langsam besser. Aber las heute z.B. woanders, dass es bis September nicht lieferbar sei. Was macht man denn dann??? D.h. ja, ich muss ganz DRINGEND sogar noch eine oder zwei weitere Sorten mit beantragen und z.B. der KK notieren bzw. der Arzt (der ja auch für mich mit der Apotheke schon telefonierte) ?

Das macht mir Angst sowas z.B.. Das die Lieferung nicht wie bei Tramadol und Co. permanent gesichert ist. Wenn ich nämlich jetzt Tramadol absetzen will, was ich will, auch wegen der Verstopfungsprobleme, die es verursacht und der körperlichen Abhängigkeit, die ich leider erleben musste, dann müsste ich ja in den Zeiten womöglich nochmal drauf zurückgreifen.

Sowas finde ich dann wirklich verquer. Wenn man dann nicht einfach eine andere Blütenart bekommt. Sondern wieder Arzttermin braucht (was wenn der im Urlaub ist) und wieder Antrag und wieder warten.
Mir ist es auch für den Arzt unangenehm -der zwar bisher nicht jammerte, nur dass er es sehr kompliziert findet- dass der wegen mir soviel Arbeit hat, die ihm keiner extra belohnt.
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Thuja am Mo 12. Jun 2017, 09:29

Es ist klar, dass die Migräne nun nicht mehr aufgetreten ist, beim leztetn Menszyklus! Sehr gut!
Tagsüber weiterhin mehr am sozialen Leben beteiligt, fahre demnächst das erste Mal seit Jahren jemand besuchen z.B.

Was jeoch noch immer ist, ist diese -zeitweise, wohl je nach Zustand- Kopfunruhe, die mal Entspannung der Muskeln , mal Nachtruhe nicht einstellen lässt. Ist nicht immer gleich...wohl je nach meinem Urzustand, da es ja manches verstärkt. Das ist auch ein Problem bei Angst z.B. Wobei ich so dumm war und mir einen recht heftigen Film anzusehen, was wohl mit Cannabis zusammen nicht gut geht, ich hatte Angst, wo ich sonst keine hätte. Aber es lehrt mich auch, keinen Mist mehr anzusehen, der der Seele schadet. Also doch wiederum ein Lehrmeister und zeigt, was ich brauche und was ich besser lassen sollte.
Gestern hat mich der Konsum und die anhaltende Muskelanspannung zur Bewegung gebracht, ich habe mal wieder TRE, eine Traumabewältigungsmethode körperlicher Art, eine Abfolge von bestimmten "Gymnastikübungen" die auf einen Muskel hin zielen, der dann entspannt und der Körper zu zittern beginnt. Die habe ich vor Cannabis nie so recht machen wollen daheim. Jetzt MUSS ich es tun, wenn sich was bessern soll. D.h. Cannabis entlässt einen -im Gegensatz zu den chemischen Medikamenten (vielleicht weil ohne Seele ;) ) - nicht einfach aus der Verantwortung. Wüßten dass die Ärzte und Kassen usw. würden sie damit anders umgehen ....aus meiner Sicht stärkt es die Selbstverantwortung sehr sehr stark. Also nicht: nur einfach konsumieren, gut fühlen und Nichtstun. Ist nicht.

Daher werde ich nun dringend noch eine Indicasorte wählen müssen und auch eine mit mehr THC. Ich durfte zwei Züge inhallieren von einem anderen Schmerzkranken, der Jack Herer hat (oder eine die so wirkt) die ja wohl auch Sativa hat, aber mehr THC, es war angenehmer als mein Penelope am Abend.
Daher brauche ich wohl dringend den Versuch, ob z.B. die Indica-Blüte oder eine mit höheren THC Gehalt mehr hilft....nun bin ich dabei das mit dem Zweitantrag mit dem Arzt richtig anzustellen und um dem Arzt, der sich eh so für mich einsetzt, etwas Arbeit abnehmen und das vorbereiten.
Denke, er hat vielleicht eh noch Pfingsturlaub. Bei meiner KK muss man bei Änderung der Sorte neu beantragen, ist halt so. Aber es steht nirgends, das man nicht mehrere Blüten beantragen kann. Arzt und ich dachten ja nicht, dass wir fehlschlagen könnten, noch aus der Unwissenheit heraus, welche Blüte bei was überhaupt gut ist!

Bin weiterhin positiv bei dem Ganzen gestimmt, weil ich auf jeden Fall Lebensqualität zurückgewinne durch Cannabis.
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