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Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS



Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Thuja am Do 15. Jun 2017, 23:20

Kein Tag ist wie der andere. Manchmal zweifle ich wieder, ob ich wirklich insgesamt auf dem richtigen Weg bin.
Wenn ich Ängste habe, wie die Tage, wurde es jetzt aktuell schlimmer mit Cannabis.
Es ist nicht immer gleich ...aber ich glaube, so einfach kann es ja auch nicht sein, dass innerhalb kurzer Zeit, gleich alle Probleme und Krankheiten beseitigt wären. Brauche -glaube ich- zusätzlich noch Therapie, wie Psychotherapie aktuell.
Und mehr begleitete Bewegung, Yogakurs oder ähnliches.
Thuja
 
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon bushdoctor am Fr 16. Jun 2017, 10:33

Thuja hat geschrieben:Manchmal zweifle ich wieder, ob ich wirklich insgesamt auf dem richtigen Weg bin.

Zweifle nicht! Gehe Deinen Weg!

Vielleicht hilft Dir dieser Refrain weiter:
Yo this world's gone mad,
but i see my way out:
Make moves with most high,
Eliminate all doubts!
If it's not in my possession
it wasn't meant to be mine!
Just walk the righteous path
and keep my mentals refined


...naja, ist kein korrektes Englisch aber der Sound ist klasse (Supanova - DJ Krush)

https://www.youtube.com/watch?v=_-GIDPTae18
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Thuja am Fr 16. Jun 2017, 12:18

Hi Bushdoktor,

es sind so liebe , gute Menschen hier :oops: Das du mir ein Lied "schenkst". Danke.
Mir kamen die Tränen, bin grad echt labil. Recht hat der Text schon....aber das war schon immer etwas schwierig "meinen" Weg zu erkennen und zu gehen. Insgesamt wohl. Deshalb die Angst wohl auch vor Verstärkung durch das Cannabis.
Thuja
 
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon moepens am Fr 16. Jun 2017, 13:24

Hi!

Hast du schon Erfahrung mit der oralen Einnahme gemacht? Die Anflutung von Cannabinoiden kann manchmal erwünscht sein, genauso kann es aber einen eher negativen Effekt haben und die Wirkung hält auch nicht so lange an bei der Inhalation.
Wenn das decarboxilierte Cannabis mit Fett vom Körper aufgenommen wird dann wird das THC in der Leber zu 11-OH-THC verarbeitet, das ist potenter. Bei Migräne und Schmerzen kann das über einen längeren Zeitraum besser helfen. Auch eine Kombination von THC- und CBD-reichen Sorten, z.B. 1 (THC) zu 3 (CBD) kann einen besseren Effekt haben. Imo hat THC einen guten Effekt bei Schmerzen, Übelkeit und Müdigkeit, CBD wirkt gut gegen Schmerzen (vermutlich wirkt es auf entzündliche Prozesse im Körper, bei der Migräne wäre da der Trigeminusnerv betroffen), gegen Angst und die psychoaktive Wirkung von THC.

Es kommt aber natürlich immer auf die Ursache an, vor allem als Schmerzmittel und auch auf den Krankheitsverlauf. Bei jedem ist das etwas anders. Je nach Situation kann die Wirkung ebenso komplett unterschiedlich sein. Die falsche Dosierung, die falsche Einnahme und das falsche Verhältnis an Cannabinoiden zum falschen Zeitpunkt können auch schmerzverstärkend wirken! Ein möglicher Zusammenhang wäre da z.B. die Verstärkung von Angst was widerum zu Verspannungen führt bzw. dazu dass Schmerzen stärker wahrgenommen werden. Auch der Anstieg des Blutdrucks nach dem Inhalieren kann zu schaffen machen.

Gute Besserung!
moepens
 
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Fraagender am Fr 16. Jun 2017, 15:49

bushdoctor hat geschrieben:
Thuja hat geschrieben:Manchmal zweifle ich wieder, ob ich wirklich insgesamt auf dem richtigen Weg bin.

Zweifle nicht! Gehe Deinen Weg!

Vielleicht hilft Dir dieser Refrain weiter:
Yo this world's gone mad,
but i see my way out:
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Klasse Zeilen! Ich hätte sofort auf Reggae getippt - vor allem wegen dem "most high" - und war sehr überrascht dass es HipHop ist :D
Meine Beiträge sind rein informativ zu verstehen. Ich möchte niemanden zu keiner Zeit dazu auffordern gegen geltendes Recht zu verstoßen.
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Thuja am Fr 16. Jun 2017, 19:39

Ein möglicher Zusammenhang wäre da z.B. die Verstärkung von Angst was widerum zu Verspannungen führt bzw. dazu dass Schmerzen stärker wahrgenommen werden. Auch der Anstieg des Blutdrucks nach dem Inhalieren kann zu schaffen machen.


Danke dir moepens für die Besserungswünsche und Beitrag!

Ich glaube, dass das gut sein kann, dass Angst - inhalieren- stärkere Wahrnehmung der Angst -dann Angst vor der Angst usw. zu stärkerer Verspannung und Verstärkung wiederum der Wahrnehmung der Verspannung führt.
Es ist ein blöder Kreislauf. Denke , ich brauche da therapeutische Begleitung, psychotherapeutisch. Mal sehen. Habe den Tipp bekommen, doch mal eine Blüte zu probieren, die eben mehr CBD und so gut wie kein THC hat.
Ich glaube , da gab es eine und die werde ich mal nachsehen. Dann probiere ich eben nun noch eine indica mit CBD-THC gleicher Höhe und eins mit nur CBD oder deutlich viel mehr CBD.

ICh gebe noch nicht auf. Mache aber wohl mal eine Pause um zu sehen, was passiert.

Ich bin äußerst sensibel in der Wahrnehmung, im Körper, in der Psyche usw. Da ist eigentlich jedes Medikament bisher eine Gratwanderung geworden. Aber ich finde schon mal eindeutig gut, dass Cannabis nicht körperlich abhängig macht, wie all die anderen Medikamente, die ich nahm und dass es als pflanzliches Mittel noch sehr gute Wirkungen in anderen Bereichen hat (Krebszellenwachstum....hatte mal ein Krebsvorstadium am Muttermund, daher ist das auch beruhigend).
Mit CBD hatte ich vorher gute Erfahrungen gemacht, das kann ich mir nur nicht leisten, für so wenig Öl und CBD so viel Geld auszugeben...

Ich merke schon wieder ganz leichten Schmerz steigender Natur, weil das Wetter wohl wechselt, der Wind, Abkühlung (die ich eigentlich gut fände, hätte ich nicht bei Wechsel Schmerzen...auch als es von kühl auf heiß wieder ging, gings mir gar nicht gut...).

LG Thuja
Thuja
 
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Duck am Fr 16. Jun 2017, 20:01

Ein cbd extrakt müsste die kasse auch zahlen müssen ;)
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Thuja am Fr 16. Jun 2017, 20:27

Ja, Bedrolite ist eins mit CBD 9% und <1 an THC Gehalt. Und Argyle werde ich auch noch beantragen.
Dann weiter sehen. Ich hoffe, es ist was für mich , das wäre schön!
Thuja
 
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon moepens am Sa 17. Jun 2017, 12:03

Keine Ursache :)

Hast du schonmal progressive Muskelrelaxion nach Jakobson probiert bzw. eine multimodale Schmerztherapie?

Bestimmt tut dir mehr CBD in Blütenform gut. Die Kombination mit etwas THC macht es aber mMn aus. Die Sorten die du genannt hast wären also gut geeignet.

Andere Arzneimittel habe ich leider auch schlecht vertragen bzw. nach einiger Zeit garnicht mehr also habe ich jahrelang mit CBD-Ölen und Extrakten aus dem Internet experimentiert, mehr als ein Jahr lang hab ich es als Rezeptur verschrieben bekommen. Die Wirkung war aber bei weitem nicht so gut wie das selbstgemachte Öl aus Blüten.

Hier habe ich eine kleine Anleitung geschrieben: http://hanfverband-forum.de/viewtopic.php?f=22&t=7410&sid=9923abb0bc8c1577f69cc4adf92f2004#p43112
moepens
 
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Thuja am Sa 17. Jun 2017, 13:33

Danke moepens,

das mit dem Öl interessiert mich sehr. Ich habe jetzt wieder erstmal ein 4% Öl CBD von cibdol im Einkaufswagen...aber es selbst zu machen, evtl auch sogar aktuell mit dem Penelope würde mich auch interessieren.
DENN: ich könnte es viel weniger dosieren als im Vaporizer! Oder?

Eine wichtige Frage dazu, dann würde ich heute mal gleich eins machen:
wenn ich weniger als eine Tasse Öl und eine Tasse Blüten (wie viel Gramm sind das denn?) nehmen will,
was rätst du für einen kleinen Versuch?
Und muss ich die Blüten da zermahlen vorher?

Ist ne super Idee wirklich! So könnte ich, falls ich das Penelope nicht mehr inhalieren will, es als Öl einnehmen versuchen. Dachte sogar im Bett heute morgen dran...ob ich es nicht anders einnehmen kann.

Hast du das mit der oralen Einnahme gemeint, das Öl?

Bin ganz aufgeregt, weil es mir vielleicht den Kauf des CBD Öls sparen könnte, habe immer hin noch jede Menge von Penelope, weil bisher wenig verbraucht. Im Grunde wäre sogar ne Tasse möglich.
Also grinden oder nicht grinden? Und wie geht nochmal dieses Erhitzen vorher?

Achja, noch was: ich habe heute nur Sonnenblumenöl da, Rapsöl und Sesamöl. Wäre da was dabei? Dann muss ich nicht extra Olivenöl kaufen?

PS: noch eine frage: wenn ich es vorher nicht erst erhitze, ist dann der THC Gehalt geringer, bzw. dessen wirkung?
Also gemeint ist: braucht das CBD für seine Wirkung auch das erhitzen? Denn wenn nicht, lasse ich das aus und mache nur das Wasserbad...ich will ja mehr CBD oder nur CBD Öl im Grunde.

LG Thuja
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon thcola am Sa 17. Jun 2017, 13:40

bzgl "angst"

probiere mal das Pedanios 22/1 für den abend aus, es beruhigt die nerven und den kopf, entspannt und verursacht kein herzrasen
wegen des hohen thc gehalts halt wenig dosieren am anfang.

wirkt in diesem spektrum bei mir auch viel besser als das penelope
viel glück
thcola
 
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Thuja am Sa 17. Jun 2017, 14:46

Danke Thcola (lustiger Name)!

Weiß nicht, ob ich noch soviel THC will, aber dachte auch , mal eine mit mehr THC, eine mit Indica THC und eine mit mehr CBD und keinem THC zu probieren, zu beantragen und dann zu sehen, was am besten ist.

ZUM THEMA ÖL nochmal...hab das hier gefunden:

Bei 100 °C sollte das Pflanzenmaterial für eine Zeitdauer von 60-120 Minuten erhitzt werden. Dies ist beispielsweise bei der Herstellung eines Cannabis-Olivenölextrakts umsetzbar. Dabei können einige Gramm Cannabisblüten in etwas Olivenöl oder ein anderes Öl gegeben werden, das dann in einem kochenden Wasserbad für ein bis zwei Stunden erhitzt wird. Die Cannabinoide und Terpene gelangen in das Öl und werden gleichzeitig decarboxyliert.


Quelle: https://hanfjournal.de/2016/05/13/decar ... c-und-cbd/

Denke, so mache ich das mal hier....brauche jetzt mal vorsichtshalber Olivenöl....und bin gespannt, nehme einfach nur ne drittel Espressotasse und halt soviel Öl ebenso ...will ja nicht gleich 10g auf einmal verlieren, wenn es nichts wird!

Apothekenfläschen werde ich wohl heute nicht mehr kriegen...ob ich einfach eine "ale" leere CBD Öl Flasche nehmen kann? Die lässt sich leider schwer reinigen, wegen dem Öl da drin...aber vielleicht gehts mit etwas Pulver für die Spülmaschine und danach auskochen ja.

Irgendwo (nur wo :? :oops: ) hatte ich mal ein Flüssigkeitsthermometer...für damals die Babyziegenmilch für meinen Sohn, die ich pasteurisieren musste...hoffe, das ist noch irgendwo, dann kann ich es besser kontrollieren.

Danke für die Idee nochmal, das ist echt toll!
Zuletzt geändert von Thuja am Sa 17. Jun 2017, 14:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Florian am Sa 17. Jun 2017, 14:47

@moepens,
Also das mit dem Öl würde mich auch genauer interessieren.
In einem anderem Forum (Iacm) schreibt jemand das er 30 gr Blüten mit 200 ml Olivenöl für 9 min simmern lässt.
Du schreibst im Wasserbad über mehrere Stunden. Weisst du welchen Einfluss es hat ob man es nun kurz erhitzt oder über Stunden? Und manche legen die Blüten vorher in den Ofen um vorher schon Wirkstoffe freizusetzen. Es gibt soviel unterschiedliche Rezepte mit Öl mit Alkohol usw. Das mit den 9 Min simmern wär natürlich am einfachsten.... :D
Wär schön wenn jemand dazu mehr weiss ;)
Florian
 
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Thuja am Sa 17. Jun 2017, 14:48

Hi Florian,

nett, wir haben uns überkreuzt beim Schreiben.
Vielleicht interessiert dich auch das Rezept von dem ich im letzten Beitrag schrieb, ist aus dem Beitrag von Grotenhermen wohl.

LG Thuja
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon moepens am Sa 17. Jun 2017, 14:55

Kein Problem!

Ja, mit der oralen Einnahme war ein Öl gemeint - aber es gibt ja auch andere Möglichkeiten z.B. Cannabisbutter, Cannabismilch (bzw. "Bhang") ... Eine entspannende Milch kann man z.B. aus dem Cannabis machen, das man schon vaporisiert hat indem man es zermahlt und in einem Wasserbad für eine Stunde mit Milch kocht. Öl finde ich allerdings noch besser.

Ich nutze Olivenöl weil es (angeblich) von allen Speiseölen am geeignetsten ist. Das müsste google wissen. Ein anderes Öl geht aber auch. Dunkles Sesamöl sollte allerdings nicht erhitzt werden und unraffiniertes Sonnenblumenöl ist glaub ich wegen dem niedrigen Rauchpunkt nicht dafür geeignet. Rapsöl ist aber ganz bestimmt okay.

Von der Dosierung her braucht man tatsächlich wesentlich weniger als im Vaporiser. Der Nachteil ist, dass es etwas dauert bis es kommt, vielleicht nach einer Stunde oder etwas länger - aber es kommt bestimmt, wenn man gut gearbeitet hat :)

Das Mengenverhältnis von Blüten zu Öl ist einfach mindestens 1:1, am besten aber noch mehr Öl. Ich selbst würde mindestens auf 1:2 gehen, wenn nicht noch mehr. Die Dosierung ergibt sich später eh durch die Pipette. Du musst da also nicht super genau sein, wichtiger ist das Verhältnis der Sorten untereinander...

In der Pflanze sind THC und CBD ohne vorherige Erhitzung bzw. "Decarboxilierung" als Säuren gebunden, als THC-A und CBD-A. Beide haben eine andere (medizinische) Wirkung als THC bzw. CBD und diese ist schwächer. Ich würde THC-A und CBD-A eigentlich nur bei ganzen Pflanzen in Betracht ziehen, will aber nicht ausschließen dass es Patienten gibt denen das besser hilft.
Wenn man nur ein paar Blüten hat dann ist es allerdings logisch, sie zu "aktivieren" (decarboxilieren), also zu erhitzen. Ein Vorteil wäre es zu Decarboxilieren bevor man Öl macht, wenn man damit z.B. auch andere Speisen zubereiten will. Weil das Öl aber für lange Zeit ins Wasserbad kommt wird das sicher auch ausreichen.

Da die Sorten mit Betonung auf THC mindestens 13-14% THC haben, Bedrolite aber nur ungefähr 9% CBD hat und sie somit nicht gut vergleichbar sind sollte man bei dieser Kombination etwas aufpassen und bei dem THC-reichen erstmal vorsichtig sein. Das hast du ja sowieso geplant. Letztendlich sind Dosierung und das optimale Verhältnis von Cannabinoiden (vielleicht auch von Terpenen) einfach eine sehr individuelle Geschichte. Wenn es nicht beim ersten Mal klappt, dann nicht aufgeben!

Interessant in diesem Zusammenhang wäre z.B. folgende Information:

Wissenschaft/Mensch: Die angstlösende Wirkung von CBD war in einer mittleren Dosis am höchsten
Die Gabe von CBD reduzierte die Angst bei gesunden Personen in einer dosisabhängigen Kurve. Die subjektive Angst wurde mit 300 mg CBD, jedoch nicht mit 100 und 900 mg CBD in einer Situation, die Angst verursacht (Test für öffentliches Reden), reduziert.
Universität von Sao Paulo, Brasilien.
Zuardi AW, et al. Front Pharmacol. 2017;8:259.

(Zitat von http://www.cannabis-med.org/german/bull ... php?id=513)

Für einen kleinen Versuch kann man auf niedriger Temperatur ein Wasserbad vorbereiten, in die Schüssel etwas Cannabis geben, das Ganze mit Öl bedecken (mehr schadet nicht), ein paar Tropfen Wasser dazugeben, ab und zu rühren und 8 Stunden warten. Man sollte das Cannabis vorher entweder gut mit dem Messer oder im Mörser zerkleinern.

Viel Erfolg bei deinen Versuchen!
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Thuja am Sa 17. Jun 2017, 14:56

Jetzt hab ich mein Thermometer für Wasser, Öl , gefunden...Leider geht es genau bis 100°C, dann weiß ich ja nicht, wann ich drüber komme. Vielleicht sollte ich so knapp bei 95° C bleiben? Ob das auch ok ist?

Fragt sich halt, ob das auf dem Herd so einfach zu bewerkstelligen ist, eine bestimmte Temperatur zu halten...werde mal Stufe 1 oder 0,5 nehmen. Habe noch einen alten Herd, wo man drei Stufen drehen kann am Knopf :oops:
Zuletzt geändert von Thuja am Sa 17. Jun 2017, 14:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Florian am Sa 17. Jun 2017, 14:57

Hey Thuja, ja hehe :D war wohl ne Überschneidung, habs mal durchgelesen und es erklärt schon einiges.
Mich wundert nur das der Typ aus dem anderen Forum mit seinem 9 min. Köcheln so einen Erfolg verspürt.
Kann sich das Öl bei so langem köcheln nicht entzünden :shock:
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Thuja am Sa 17. Jun 2017, 15:01

Hey danke nochmal moepens!!!!

Du, blöde Frage nochmal, aber wie kann ich es decarboxilieren? Geht das im Herd auch?
Wenn ja bei wieviel Grad usw.?

LG und Danke dir wirklich, auch dass du gerade jetzt reingeschneit bist!

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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon moepens am Sa 17. Jun 2017, 15:04

9 Minuten ist sicher zu wenig um alle Cannabinoide zu lösen. Es gibt auch Rezepte, in denen 2 Stunden empfohlen werden aber in dem Fall gilt: viel hilft viel, vor allem wenn man vorher nicht decarboxiliert. Das Cannabis vorher schon in den Ofen oder ins Wasserbad zu tun und dann das Öl 2 Stunden im Wasserbad arbeiten lassen wäre imo einen Versuch wert.

Was mich bei Alkohol abgehalten hat war, dass nur die Lösung mit Ethanol lebensmitteltechnisch gut geeignet ist und der ist teuer. Ausserdem kann man das nicht mal einfach so machen. Aber Butter/Öl hat jeder daheim :)

@Florian

Das Wasser im Wasserbad soll etwas kochen! So kann die Temperatur in der Schüssel darüber nicht wesentlich über 100°C kommen und man braucht kein Thermometer. U.u. muss man aber noch Wasser dazugeben wenn es verdampft.

@Thuja
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Florian am Sa 17. Jun 2017, 15:10

Danke moepens und Tuhja,

Das Rezept mit den 60-120 min hört sich nachvollziehbar an.
Ok.....muss das Zeug :D ja erst mal haben und dann erst mal mit Vapo testen.....wär halt als Alternative gedacht falls das mit dem Vapo nicht so klappt ;)
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