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Beschwerde beim Sozialministerum wegen MDK



Beschwerde beim Sozialministerum wegen MDK

Beitragvon Zitronenkuchen am Sa 10. Jun 2017, 11:03

liebe Mitstreiter/innen,
hier sind ja einige Leute unterwegs, deren Antrag bei der KV abgelehnt wurde, mit Verweis auf Gutachten des MDK. Ich bin selbst betroffen und muss feststellen, dass der MDK mit keiner Silbe der neuen Rechtssprechung Rechnung trägt.
Ich erspar euch die Einzelheiten, aber ich hatte eine Idee:

Die Aufsicht des MDK hat das Sozialministerium des jeweiligen Bundeslandes. Ich werde jetzt eine Beschwerde beim (in meinem Fall) hessischen Sozialministerium einreichen. Der VdK, der mich berät, hat da wohl noch keine Erfahrung.

Haltet ihr eine Beschwerde für sinnvoll? Wenn die massenhaft mit Beschwerden konfrontiert werden, schauen die sich den MDK vielleicht mal an. Ich bin so sauer, ich kann auch nicht nichts machen.....

liebe Grüße vom Zitronenkuchen
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Re: Beschwerde beim Sozialministerum wegen MDK

Beitragvon srjosi am Sa 10. Jun 2017, 16:20

Ich finde den Ansatz gut.!
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Re: Beschwerde beim Sozialministerum wegen MDK

Beitragvon Sabine am Sa 10. Jun 2017, 17:04

Finde ich auch gut, wenn sich keiner beschwert, merken die ja nicht, das da gewaltig was schief laüft.

Zumal der MDK auch mit vielen anderen Entscheidungen in der Kritik steht, gerade bei Pflegestufenentscheidungen.

Habe da am Jahresende selber erleben müssen, wie einer bewegungsunfähigen Totkranken die Pflegestufe 3 verweigert wurde. Nach 2 Widerspüchen wurde sie dann doch auf die (neue) Pflegestufe 5 eingestuft. Doof nur, das die Patientin bei Erhalt der neuen Eingruppierung seit 4 Tagen tot war ... und der pflegende ältere Partner nun seinerseits Physiotherapie und evtl. eine OP braucht aufgrund der jahrelangen körperlichen Belastung.
" ... Aber jeder solle das Recht haben, dass es bezahlt werde, wenn es helfe." Zitat v. Frau Mortler https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... ntscheidet
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Re: Beschwerde beim Sozialministerum wegen MDK

Beitragvon DanielZappel am Sa 10. Jun 2017, 23:28

Hessen ? Bin dabei. Vielleicht sollten wir das alle im jeweiligen Bundesland tun.
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Re: Beschwerde beim Sozialministerum wegen MDK

Beitragvon Zitronenkuchen am So 11. Jun 2017, 00:26

ja, so hatte ich das auch gemeint, jede/r in ihrem/seinem Bundesland. Ich denke, es macht auch Sinn, wenn jede/r seine eigene Beschwerde schreibt. Erstens gibts dann dort mehr zu tun und zweitens kann man nochmal Bezug nehmen, auf besonders dumme/dreiste Dinge, die im "Gutachten" stehen. Bei mir stand im ersten bei der Liste der eingereichten Unterlagen unter anderem "Apothekenquittung - stolze 301 Euro", und im zweiten "Im übrigen kann der MDK keine unklaren Gesetzeslagen juristisch klären"......
Ich werde diese beiden Auszüge auch noch veröffentlichen, vielleicht im Rahmen eines Kontaktes mit einem Journalisten, der sich für die Sache interessiert.

lg
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Re: Beschwerde beim Sozialministerum wegen MDK

Beitragvon DanielZappel am So 11. Jun 2017, 08:09

viewtopic.php?f=22&t=7152

Da findste die Sachen von littleganja und mir.
Veröffentlicht deine Geschichte. Anonymisiert.
Interessiert viele.

LG. Daniel
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Re: Beschwerde beim Sozialministerum wegen MDK

Beitragvon Florian am So 11. Jun 2017, 14:41

Eine gute Sache ist glaub ich auch wenn alle ihre Sozial und Gesundheitsminister ihres Bundeslandes über Abgeordneten watch anschreiben würden auch wenn die Antworten teilweise ernüchternd sind. Sie sollen sehen....da ist Interesse, da ist Nachfrage, da ist Handlungsbedarf.... ;)
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Re: Beschwerde beim Sozialministerum wegen MDK

Beitragvon illumination-kafkas am So 11. Jun 2017, 19:27

Werde das auch machen. Es kann nicht sein, dass der MDK scheinbar vorrangig wirtschaftlich arbeitet und seinen medizinischen Auftrag vernachlässigt.
Mal hart ausgedrückt: Am wirtschaftlichsten wäre es, wenn man schwerkranke Menschen einfach sterben lässt.
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Re: Beschwerde beim Sozialministerum wegen MDK

Beitragvon Zitronenkuchen am Mo 12. Jun 2017, 18:16

@Florian: Super Idee, mach ich auch !!!
@illumination-kafkas: Das ist unglaublich, was da passiert. Bis vor ca. 2 Monaten habe ich noch geglaubt, dass der Arzt über die Therapie entscheidet, jetzt weiss ich mehr... :-) Es ist echt bitter.

lg
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