Deutscher Hanf Verband • Thema anzeigen - Unzulässige Kostenübernahme Ablehnung Cannabis *Erste Hilfe*

Unzulässige Kostenübernahme Ablehnung Cannabis *Erste Hilfe*



Re: Unzulässige Kostenübernahme Ablehnung Cannabis *Erste Hi

Beitragvon littleganja am Do 7. Dez 2017, 12:24

Latschodiewes hat geschrieben:Von mir auch die herzlichsten Glückwünsche zur Kostenübernahme!!!

Ich habe ja auch meinen Widerspruchsbescheid schon bei der KK eingereicht, da anhand der Fristüberschreitung der KK "eigentlich" beim normalen Menschenverstand die Genehmigungsfiktion bei mir eingetreten sein müsste. Morgen reicht der Rechtsanwalt die Begründung nach.


Du wirst auch bald hier reinschreiben "habe meine Kostenübernahme", sobald der Anwalt bzw. das Gericht dran ist läuft die Sache. Wer halt die Genehmigungsfiktion hat ist nochmal besser gestellt wie jemand der "nur" eine Kostenübernahme hat, diese kann jeder Zeit wieder neu geprüft werden, die Genehmigungsfiktion nicht. Dazu kommt noch die Rückwirkende Kostenrückerstattung seit Antragstellung aller bereits eingereichten Privatrezepte, von daher....

:arrow: Nur wer die Genehmigungsfiktion hat und diese behalten will, darf auf keinen Fall mehr die Krankenkasse wechseln!!!
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. (Albert Einstein)
littleganja
 
Beiträge: 1043

Registriert:
Di 25. Apr 2017, 10:33

Wohnort:
Nähe Mannheim

Re: Unzulässige Kostenübernahme Ablehnung Cannabis *Erste Hi

Beitragvon Latschodiewes am Do 7. Dez 2017, 17:39

Dein Wort in Gottes Ohr littleganja.

Ich werde berichten wie es weiter geht und ob ich tatsächlich mein Recht d.h. die Genehmigungsfiktion bekomme.

Mal sehen ob der Anwalt das genauso sieht mit dem Fristversäumnis wie wir.

Ich denke aber schon, ansonsten hätte ich ja nicht schon Widerspruch einlegen sollen und es würde nicht Morgen die Widerspruchsbegründung vom Anwalt an die KK nachgereicht.

Lg
Latschodiewes
 
Beiträge: 32

Registriert:
Fr 21. Jul 2017, 11:42


Re: Unzulässige Kostenübernahme Ablehnung Cannabis *Erste Hi

Beitragvon Bedrönica am Fr 15. Dez 2017, 12:25

Die AOK wehrt sich bei mir
Dateianhänge
aok1.pdf
(2.85 MiB) 33-mal heruntergeladen
Bedrönica
 
Beiträge: 5

Registriert:
Mo 27. Nov 2017, 12:55


Re: Unzulässige Kostenübernahme Ablehnung Cannabis *Erste Hi

Beitragvon Bedrönica am Fr 15. Dez 2017, 12:26

Sozialgericht Freiburg 10 Dezember 2017
Habsburgerstrasse 127
79104 Freiburg




Aktenzeichen: S 16 KR 4506/17 ER





Stellungnahme Wiederspruch





Guten Tag,

die AOK bzw Herr Kammerlander, beziehenen sich bei der Abweisung auf Paragraph 31 Abs.6 SGB V, in dem eindeutig schon eine Kostenuebernahme ohne Vertagsarzt zugesichert wird, dieser ist in Abs.6 naemlich zwischen Punkt 1 a) am Ende, durch ein “oder”, vor Punkt 1 b) geschlossen was einen Vertagsarzt nich noetig macht wenn Punkt 1. bereits zutrifft, sowie die Entscheidung des LSG Baden Wuertemberg vom 19.09.2017 bezogen auf Abs.6 als eindeutig subjektive Auslegung des Paragraphen richtigstellt. Es ist nicht sozial, sondern Hohn, diesen Paragraphen, so auf notgedrungene Patienten von Privataerzten auszulegen.

Die AOK war zu keinem Zeitpunkt imstande mir einen Vertragsarzt zu nennen der Cannabis verschreibt, im Gegenteil wurde mir noch verboten Aerzte in der EU aufzusuchen die sich damit auseinandersetzen, eine freie Arztwahl wurde mir nicht zugebilligt, diese Gespraeche habe ich fuer meine privaten Zwecke aufgezeichnet, den schriftlich wollte das niemand niederlegen. Keiner der Vertragsaertze die ich aufsuchte, hat auch nur im geringsten, logisch sachlich zu dem Thema reagiert. Die Aok verlangt das ich nun als behinderte Person solange Vetragsaerzte aufsuche bis ich einen finde der nicht an den duennen fast unsichtbaren Faeden der Pharmalobby haengt was pro Arztbesuch etwa 250 Euro fuer die AOK kostet, macht bei realistischen 200 Besuchen dann 50000 Euro und sicher ist dann immer nocht nichts, da wie schon im ersten Schreiben dargelegt ein grossteil der Aerzte Vorurteile hat. Am besten sollte ich dann die Aerzte wohl auch noch verklagen weil sie meine akute Schmerzsituation ignorieren. Was die Krankenkasse damit bezwecken will ist mir zu abwegig und tut weder mir noch allen Beteiligten gut.

Wenn ich nach § 13 Abs 2 SGB V Privataerztliche Versorgung beantragt haette, muesste die AOK auch bezahlen ohne Vertragsarzt.

Die Vorwaende der AOK sind hier reine Schikane, teils von anderen Krankenkassen aus Textbausteinen zusammengesetzt siehe Forum DHV, ohne jegliche gesetzliche Grundlage. Es ist in Baden Wuertemberg durch die traditionelle oft konservative teils nazistische Erziehungsform schwierig bis unmoeglich Befuerworter fuer eine neue natuerliche Medizin zu finden. Diese konservativen, starren und mit Vorurteilen behafteten Gedankenmodelle muessen abgebaut werden.

Ich habe alle Therapiemoeglichkeiten ausgeschoepft und habe keine Moeglichkeit mehr andere Schmerzmittel einzunehmen. Fuer die Entzuendungen bekomme ich bislang das teuerste Medikament auf dem deutschen Markt, ein Gentechnisch hergestelltes Eiweis “Humira” dies kostet etwa 2000 Euro pro Monat, und es zeigt nicht mehr die Wirkung an die versprochen wird. Eine Uebernahme der Kosten fuer eine Cannabistherapie wuerde nur die haelfte kosten, die Ablehnende Haltung der AOK steht also in keinem Zusammenhang mit dem Kosten Nutzen Faktor, Gentech zu Natur, gesunder Menschenverstand mal aussenvorgelassen. Die AOK ist der Meinung ich muesste als Morbus Bechterew Patient ohne Schmerzmittel leben und haette nicht sofort die beste und wirksamste fuer mich erhaeltliche Therapie verdient.
Ich habe Morbus Bechterew die extremen Schmerzen sind vergleichbar mit ihrer Auswirkung einer lebensbedrohlichen oder toedlicher Krankheit, siehe LSG Niedersachsen-Bremen, 22.09.2015 - L 4 KR 276/15 B ER

Ich habe diesen Monat bereits 200 Euro von meinem Harz4 Regelbedarf fuer Mediznalhanf ausgegeben, da ich die Schmerzen einfach nicht mehr ertragen konnte. Ich habe somit den Rest des Monats weder Essen, Trinken, Weihnachten noch Mobilitaet.

Die Ablehnung der Kostenuebernahme für eine Therapie mit Cannabis bzw. Cannabinoiden nach § 31 Abs. 6 SGB V durch die Krankenkasse verletzt mein Recht auf Leben und koerperliche Unversehrtheit nach Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG erheblich. Ich versichere hiermit an Eides Statt, dass mir aufgrund meiner taeglichen, nicht tolerierbaren Schmerzen, keine weitere Wartezeit zumutbar ist. Falls nicht unmittelbar Abhilfe geschaffen wird, werde ich durch den mir entstehenden gesundheitlichen Schaden nicht mehr imstande sein, meine uebrigen Grundrechtsgewaehrleistungen wahr zu nehmen. Ich befinde mich durch diese Rechtsverletzung in einer Notlage, aus der ich mich selbst nicht befreien kann und sehe hierdurch meine Menschenwürde nach Art. 1 GG verletzt.


Mit freundlichen Gruessen
Bedrönica
 
Beiträge: 5

Registriert:
Mo 27. Nov 2017, 12:55


Re: Unzulässige Kostenübernahme Ablehnung Cannabis *Erste Hi

Beitragvon Bedrönica am Fr 15. Dez 2017, 12:37

Hier die Ablehnung des Sozialgerichts, was kann ich dagegen tun?
Dateianhänge
sozial1.pdf
(6.46 MiB) 45-mal heruntergeladen
Zuletzt geändert von Bedrönica am Fr 15. Dez 2017, 19:31, insgesamt 1-mal geändert.
Bedrönica
 
Beiträge: 5

Registriert:
Mo 27. Nov 2017, 12:55


Re: Unzulässige Kostenübernahme Ablehnung Cannabis *Erste Hi

Beitragvon moepens am Fr 15. Dez 2017, 12:54

Es ist ratsam, die Klarnamen in den Dokumenten zu schwärzen.
moepens
 
Beiträge: 298

Registriert:
Fr 16. Jun 2017, 06:45


Re: Unzulässige Kostenübernahme Ablehnung Cannabis *Erste Hi

Beitragvon littleganja am Fr 15. Dez 2017, 16:21

Bedrönica hat geschrieben:Hier die Ablehnung des Sozialgerichts, was kann ich dagegen tun?


Das einzigste was du machen kannst ist dir wie das Gericht sagt einen Kassenarzt suchen und den Antrag erneut stellen. Selbst wenn du einen Zusage bekommen hättest, wäre ja trotzdem das Problem mit dem Privatrezept!

Also Kassenarzt suchen, am besten Ärzte die auch Naturheilkunde anbieten und oder Substitutionsärzte sind.

Viel Glück!
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. (Albert Einstein)
littleganja
 
Beiträge: 1043

Registriert:
Di 25. Apr 2017, 10:33

Wohnort:
Nähe Mannheim

Vorherige

Zurück zu Cannabis als Medizin

Wer ist online? Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 15 Gäste