Deutscher Hanf Verband • Thema anzeigen - Cannabis in der Apotheke Ausverkauft!

Cannabis in der Apotheke Ausverkauft!



Re: Cannabis in der Apotheke Ausverkauft!

Beitragvon littleganja am Mi 10. Jan 2018, 12:00

Jede Apotheke kann bei Privatrezepten ihre eigenen Aufschlag verlangen bzw weitergegeben, von daher bei Privatrezept immer die Apotheke wählen die Fair ist.
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. (Albert Einstein)
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Re: Cannabis in der Apotheke Ausverkauft!

Beitragvon patient_de am Mi 10. Jan 2018, 12:04

littleganja hat geschrieben:Jede Apotheke kann bei Privatrezepten ihre eigenen Aufschlag verlangen bzw weitergegeben, von daher bei Privatrezept immer die Apotheke wählen die Fair ist.


Wenn das so einfach wäre, alle Apotheken die einen "fairen" Preis verlangen sind leer gekauft und können nicht einmal einen Liefertermin nennen...
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Re: Cannabis in der Apotheke Ausverkauft!

Beitragvon Florian am Mi 10. Jan 2018, 12:51

schau mal in dein Postfach ;)
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Re: Cannabis in der Apotheke Ausverkauft!

Beitragvon Skoby am Mi 10. Jan 2018, 14:15

Guten Tag zusammen

Ich finde es sehr schade, dass hier in Deutschland die Verfügbarkeit in den Apotheken dermassen kritisch ist. Auch ist es bedenklich, dass ein solches Drama für ein Rezept gemacht wird. Ich arbeite an der Grenze zur Schweiz und kaufe mir regelmässig in einem xxx mein CBD Öl. Aufgrund der langen Autofahrten leide ich oft an Rückenschmerzen, Verspannungen und dadurch resultierenden Kopfschmerzen. 3 Tropfen abends und 3 Tropfen morgens helfen mir aber sehr.

Ich hoffe sehr, dass hier in Deutschland schon bald eine Liberalisierung stattfindet, damit diesem Engpass entgegengewirkt werden kann.

Liebe Grüsse
Zuletzt geändert von Martin Mainz am Mi 10. Jan 2018, 21:26, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Links zu Verkaufseiten sind nicht erlaubt. Link Geixxt.
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Re: Cannabis in der Apotheke Ausverkauft!

Beitragvon adhs 82 am Mi 10. Jan 2018, 15:34

Kann mir jemand sagen welche sorte im Moment verfügbar sind?
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Re: Cannabis in der Apotheke Ausverkauft!

Beitragvon MLP am Mi 10. Jan 2018, 15:37

patient_de hat geschrieben:
littleganja hat geschrieben:Jede Apotheke kann bei Privatrezepten ihre eigenen Aufschlag verlangen bzw weitergegeben, von daher bei Privatrezept immer die Apotheke wählen die Fair ist.


Wenn das so einfach wäre, alle Apotheken die einen "fairen" Preis verlangen sind leer gekauft und können nicht einmal einen Liefertermin nennen...


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Re: Cannabis in der Apotheke Ausverkauft!

Beitragvon Cheerleader am Mi 10. Jan 2018, 16:00

adhs 82 hat geschrieben:Kann mir jemand sagen welche sorte im Moment verfügbar sind?



Kommt ganz auf die Apotheken an. Bei meiner Apo gibts aktuell nur Bedrocan.

Lg

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Re: Cannabis in der Apotheke Ausverkauft!

Beitragvon thcola am Mi 10. Jan 2018, 18:21

MLP hat geschrieben:
patient_de hat geschrieben:
littleganja hat geschrieben:Jede Apotheke kann bei Privatrezepten ihre eigenen Aufschlag verlangen bzw weitergegeben, von daher bei Privatrezept immer die Apotheke wählen die Fair ist.


Wenn das so einfach wäre, alle Apotheken die einen "fairen" Preis verlangen sind leer gekauft und können nicht einmal einen Liefertermin nennen...


PN


die PN hätte ich auch gerne mal, gleiches szenario:
2 apotheken mit bezahlbarem preis für ein privatrezept sind nach veröffentlichung sehr schnell ausverkauft

ich verstehe das nicht ganz kann mich einer aufklären was die veröffentlichung für bestandskunden positives bezweckt?
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Re: Cannabis in der Apotheke Ausverkauft!

Beitragvon MLP am Fr 12. Jan 2018, 16:21

Vielleicht wieder einmal von mir als Apotheker dazu Folgendes:

Was ist ein fairer Preis?
Wie viel gesteht ihr der Apotheke zu?
Habt ihr eine grobe Vorstellung davon, wie viel Zeit benötigt wird, um wöchentlich herauszufinden, welche Sorten bei wem wann lieferbar sind oder lieferbar sein werden und dies mit Arztpraxis und Patienten zu besprechen?
Warum wird die Apothekerschaft an den Pranger gestellt und nicht die Importeure?

Ich bin mir sicher, ihr kennt in etwa den EK (netto = ohne MwSt.), den die Sorten im Schnitt einen Apotheker kosten, der keine Importerlaubnis hat, weil er einfach nur zwei Patienten versorgt. Und trotzdem waren wir bis auf einen kurzen Zeitraum immer lieferfähig und haben auch fast immer und durchgängig die Sorten besorgt/besorgen können, die die Patienten sich zu diesem Zeitpunkt ausgesucht haben und "bestellt" haben.

Meine Rechnung ist nun ganz einfach und so komme ich zu einem Preis, den ICH fair finde:

Ich möchte genau soviel verdienen, wie der Staat an MwSt. kassiert, bei Granulation gerne ein bisschen mehr, weil dies einen Riesenaufwand bedeutet.

Bei größeren Mengen kann man über Rabatt nachdenken bzw. sprechen. Auch wenn dies zur Folge hat, dass der Staat für´s Nichts-Tun und unausgereifte-Gesetzte-machen mehr verdient, als die Apotheke für den immensen Aufwand bekommt (nicht verwechseln mit verdient!!!).

Gerne könnte ihr mich nun zerreisen. Bitte aber dann vorher meine Fragen oben beantworten bzw. wenigstens offensichtlich drüber nachgedacht haben.

Ich will weder jammern noch stänkern! Ich möchte lediglich, dass ihr drüber nachdenkt, warum die Sachen sind, wie sie sind! Und warum es vielleicht vor Ort teurer ist - dafür aber für den Patienten mit weniger Aufwand verbunden ist und so auch sichergestellt ist und bleibt, dass die Apotheke vor Ort sich weiterhin die Mühe macht, um für ihre Patienten die Arbeit zu leisten und sich einen Warenbestand an Lager legt, den sie für keinen anderen Patienten und kein anderes Arzneimittel auch nur ansatzweise bereit ist zu stemmen (das Stichwort ist Vorauskasse für bis zu vier Monate).

So long
MLP
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Re: Cannabis in der Apotheke Ausverkauft!

Beitragvon thcola am Fr 12. Jan 2018, 16:52

MLP hat geschrieben:Vielleicht wieder einmal von mir als Apotheker dazu Folgendes:

Was ist ein fairer Preis?
Wie viel gesteht ihr der Apotheke zu?
Habt ihr eine grobe Vorstellung davon, wie viel Zeit benötigt wird, um wöchentlich herauszufinden, welche Sorten bei wem wann lieferbar sind oder lieferbar sein werden und dies mit Arztpraxis und Patienten zu besprechen?
Warum wird die Apothekerschaft an den Pranger gestellt und nicht die Importeure?

Ich bin mir sicher, ihr kennt in etwa den EK (netto = ohne MwSt.), den die Sorten im Schnitt einen Apotheker kosten, der keine Importerlaubnis hat, weil er einfach nur zwei Patienten versorgt. Und trotzdem waren wir bis auf einen kurzen Zeitraum immer lieferfähig und haben auch fast immer und durchgängig die Sorten besorgt/besorgen können, die die Patienten sich zu diesem Zeitpunkt ausgesucht haben und "bestellt" haben.

Meine Rechnung ist nun ganz einfach und so komme ich zu einem Preis, den ICH fair finde:

Ich möchte genau soviel verdienen, wie der Staat an MwSt. kassiert, bei Granulation gerne ein bisschen mehr, weil dies einen Riesenaufwand bedeutet.

Bei größeren Mengen kann man über Rabatt nachdenken bzw. sprechen. Auch wenn dies zur Folge hat, dass der Staat für´s Nichts-Tun und unausgereifte-Gesetzte-machen mehr verdient, als die Apotheke für den immensen Aufwand bekommt (nicht verwechseln mit verdient!!!).

Gerne könnte ihr mich nun zerreisen. Bitte aber dann vorher meine Fragen oben beantworten bzw. wenigstens offensichtlich drüber nachgedacht haben.

Ich will weder jammern noch stänkern! Ich möchte lediglich, dass ihr drüber nachdenkt, warum die Sachen sind, wie sie sind! Und warum es vielleicht vor Ort teurer ist - dafür aber für den Patienten mit weniger Aufwand verbunden ist und so auch sichergestellt ist und bleibt, dass die Apotheke vor Ort sich weiterhin die Mühe macht, um für ihre Patienten die Arbeit zu leisten und sich einen Warenbestand an Lager legt, den sie für keinen anderen Patienten und kein anderes Arzneimittel auch nur ansatzweise bereit ist zu stemmen (das Stichwort ist Vorauskasse für bis zu vier Monate).

So long
MLP


Hallo MLP,

einen "fairen preis" kann man vielfältig definieren, dazu gibt es auch einiges zu schreiben (oder zu googlen)
es fängt an beim ersten in der kette und endet beim verbraucher,

für den verbraucher und damit sprichst du ja nun die kunden an ist IMO ein fairer preis ganz simpel davon abhängig welches produkt zu welchem preis vergleichbar ist.

vergleiche zb mit bananen , Tv geräten etc bringen uns beim thema cannabis aber nicht weiter.

es gibt viele patienten einschliesslich mir, welche sich 12€ /g gerade so noch leisten können,
d.h

wäre das cannabis nur 4€ / g teurer wären dies bei 100g - 400€ zusätzliche kosten welche für einige nicht tragbar wären
zudem kommt der vergleich sich anderweitig zu versorgen (schwarzmarkt)
dort sinken die preise bei grösseren mengen erheblich

und dort würde man das dreifache bekommen, für selbstzahler:
zb 12monate schmerzfrei zum gleichen preis wie 3monate schmerzfrei
dafür illegal

das wiederum heisst selbst mit 12€/g um sich legal mit seiner medizin versorgen zu können ist für viele schon mit teils großen finanziellen einbussen verbunden

ich zahle ohne kostenübernahme bei 12€ / g schon einen enormen aufpreis dafür nicht auf den schwarzmarkt zu müssen


und mal ganz ehrlich, angst dass apotheker nichts mehr zu essen im kühlschrank haben braucht man wohl kaum oder ?

beim patienten mit 2-3-4€ aufschlag könnte das schlimmstenfalls nämlich so aussehen können
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Re: Cannabis in der Apotheke Ausverkauft!

Beitragvon Fraagender am Fr 12. Jan 2018, 17:10

Es kann auch bei 12€ nichts mehr im Kühlschrank sein. Manch einer ist aufgrund seiner Erkrankung nicht mehr arbeitsfähig...

Liegt natürlich daran wieviel man braucht. Wenn jemand mit 5 Gramm im Monat auskommt ist es bezahlbar. Aber die meisten brauchen weit mehr.

Ich verstehe einfach nicht wieso nicht endlich Cannabis im grossen Stil Outdoor angebaut wird... da könnten alle profitieren. 2€ für ein Gramm Pflanzenmaterial... Leute eigentlich wären das immer noch "Apothekerpreise"!

Und Tweed mit seinem "Sun Grown" - das es hier eh nicht gibt - verlangt trotzdem saumässige Preise....


Mein Traum : Medizinisches Outdoor Haschisch oder Extrakt oder Öl. Hauptsache verdampfbar...
Meine Beiträge sind rein informativ zu verstehen. Ich möchte niemanden zu keiner Zeit dazu auffordern gegen geltendes Recht zu verstoßen.
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Re: Cannabis in der Apotheke Ausverkauft!

Beitragvon Martin Mainz am Fr 12. Jan 2018, 19:31

Wieviel Prozent Aufschlag ist "fair"? Die Gewinnmage sollte meiner Ansicht nach immer zwischen 5% - 15% liegen, je nach Risiko und Vorleistung. Keine Ahnung wie hoch der EK für Apos mit oder ohne Einfuhrgenehmigung ist. Kommt das in etwa so hin MLP, oder liege ich da weit daneben?
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Re: Cannabis in der Apotheke Ausverkauft!

Beitragvon DrGreenthumb am Fr 12. Jan 2018, 19:50

Fraagender hat geschrieben:Es kann auch bei 12€ nichts mehr im Kühlschrank sein. Manch einer ist aufgrund seiner Erkrankung nicht mehr arbeitsfähig...

Liegt natürlich daran wieviel man braucht. Wenn jemand mit 5 Gramm im Monat auskommt ist es bezahlbar. Aber die meisten brauchen weit mehr.

Ich verstehe einfach nicht wieso nicht endlich Cannabis im grossen Stil Outdoor angebaut wird... da könnten alle profitieren. 2€ für ein Gramm Pflanzenmaterial... Leute eigentlich wären das immer noch "Apothekerpreise"!

Und Tweed mit seinem "Sun Grown" - das es hier eh nicht gibt - verlangt trotzdem saumässige Preise....


Mein Traum : Medizinisches Outdoor Haschisch oder Extrakt oder Öl. Hauptsache verdampfbar...


Ich weiss jetzt nicht wie die Richtlinien in Canada sind, aber für DE gelten ja festgelegte THC/CBD Werte, welche mit einer gewissen Toleranz eingehalten werden müssen.

Sowas ist unter Kunstlicht schon nicht so einfach, Outdoor fast unmöglich.
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Re: Cannabis in der Apotheke Ausverkauft!

Beitragvon thcola am Fr 12. Jan 2018, 20:12

Martin Mainz hat geschrieben:Wieviel Prozent Aufschlag ist "fair"? Die Gewinnmage sollte meiner Ansicht nach immer zwischen 5% - 15% liegen, je nach Risiko und Vorleistung. Keine Ahnung wie hoch der EK für Apos mit oder ohne Einfuhrgenehmigung ist. Kommt das in etwa so hin MLP, oder liege ich da weit daneben?



@martin

ich denke wenn die apotheken nur 5-15% auf den AEP nehmen würden wäre hier jeder zufrieden

aber gerne kann uns MLP ja den AEP hier nennen wenn schon der ganze text geschrieben wurde.....

edit soweit ich mich erinnere liegt bei manch einer apotheke der AEP für 5g bedrocan bei 47€

darauf dann apothekenzuschlag und steuern

--

wichtig wäre vielleicht die bereits vom hersteller kontrollierten geprüften und versiegelten dosen
zumindest für privatrezepte und selbstzahler als fertigarzneimittel abzurechnen

soweit ich mich erinnern kann gibts dafür auch keinen auf den "deckel" bzw möglich ist es
wird halt der richtigkeit und der eventuellen profitgier nicht gemacht -nur eine vermutung-

aber mehr dazu sagen könnte uns MLP
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Re: Cannabis in der Apotheke Ausverkauft!

Beitragvon Vapelife13 am Fr 12. Jan 2018, 20:45

Ich habe hier eine Rezeptkopie in der Hand, welche ich mir nachträglich von meiner Apo habe kopieren lassen.
Der Apotheker hatte hier wohl übersehen, dass hier schon jemand den Ek handschriftlich auf dem Rezept vermerkt hat. Die Sorte war Bedrocan: EK 48,75€ (5.0g ohne MwSt.) desweiteren steht der Name des Lieferanten Canamedical Köln drauf, also kauft er zu und importiert nicht selber. Jetzt weiß ich natürlich nicht was die Medizin bei MLP kostet., aber ich hatte damals noch keine Kostenübernahme und habe für 100g Bedrocan 2458;-€ bezahlt nur um endlich legal krank zu sein.

Ich habe den Apotheker später darauf angesprochen. Der Apotheker hat mir klar gesagt, er verdiene sehr gut an Cannabis, aber er dürfe auch keinen anderen Preis verlangen und bei anderen Produkten sehe sein Verdienst dafür aber leider auch gar nicht gut aus.... mir kommen gleich die Tränen!! :oops:

Auch hat er mit zu verstehen gegeben, dass sollte sich die Preisgestaltung ändern, wäre die Motivation der Apotheken vielleicht nicht mehr so groß sich um ausreichend Medizin zu bemühen. Heute mit Kostenübernahme bin ich immer noch dort in der Apo, weil man zumindest einen Vorrat für mich anlegt, dass ich nicht auf dem Trockenen sitzen muss und diese von allen Apos, außer den bekannten großen Cannabbis Apos, das geringste Übel ist. Also soviel zu meinen Erfahrungen mit Apos, Cannabis und Fairness!!

Wenn allerdings auf Medizin auch 19% Steuer sind, kostet 1g 11,60 im VK (ohne jeglichen Aufschlag), dann muss ich zugeben , eine Abgabe für 12€ ist wohl nur mit direktem Import möglich, aber auch 12€ ist für die Qualität nicht fair!! Gutes medizinisches Cannabis dürfte aber nicht mehr als 9€ kosten!
Zuletzt geändert von Vapelife13 am Sa 13. Jan 2018, 15:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Cannabis in der Apotheke Ausverkauft!

Beitragvon Hans Dampf am Fr 12. Jan 2018, 21:29

Vapelife13 hat geschrieben:(...) aber ich hatte damals noch keine Kostenübernahme und habe für 100g Bedrocan 2458;-€ bezahlt nur um endlich legal krank zu sein.
(...)

:shock:
Da hätten sie dir aber auch Rabatt geben können. Zum Glück sind die Preise bei meiner Apotheke etwas gefallen, da bin ich derzeit auf etwas unter 21€, das war zu Beginn auch mehr, kann aber auch an anderen Sorten liegen.
(Edit: Nach Durchsicht meiner bisherigen Rechnungen liegt es auch daran, dass die Apotheke mir zu Beginn auch noch 11,90 € Beschaffungskosten berechnet hat, obwohl das Restbestände waren. Dafür waren dann im aktuellen Paket Zahnpasta- und Mundwasser-Tester dabei :lol: )


Vapelife13 hat geschrieben:(...)
Wenn allerdings auf Medizin auch 19% Steuer sind, kostet 1g 11,60 im EK, dann muss ich zugeben , eine Abgabe für 12€ ist wohl nur mit direktem Import möglich, aber auch 12€ ist für die Qualität nicht fair!! Gutes medizinisches Cannabis dürfte aber nicht mehr als 9€ kosten!

Eventuell muss bei den Importen noch mit Zoll gerechnet werden (Keine Ahnung ob das bei Medizin auch noch nötig ist, ist zwar im EK für den Apotheker schon enthalten, wäre aber interessant im Hinblick auf die Händlerpreise im Herstellerland. Bin mal gespannt, ob deutsches Gras dann teurer oder günstiger wird...)

DrGreenthumb hat geschrieben:(...)
Ich weiss jetzt nicht wie die Richtlinien in Canada sind, aber für DE gelten ja festgelegte THC/CBD Werte, welche mit einer gewissen Toleranz eingehalten werden müssen.

Sowas ist unter Kunstlicht schon nicht so einfach, Outdoor fast unmöglich.

Naja, ist wie bei Hasch oder wenn du das Blütenmaterial granulierst und in größeren Mengen vermischst, dann kannst du wie bei Paprika oder Chilipulver schon relativ definierte Qualitäten erhalten. Ich frage mich, ob es für die medizinische beste Wirkung notwendig ist, die Zusammensetzung auf Prozentpunkte genau zu haben.
Zuletzt geändert von Hans Dampf am Fr 12. Jan 2018, 21:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Cannabis in der Apotheke Ausverkauft!

Beitragvon thcola am Fr 12. Jan 2018, 21:34

Vapelife13 hat geschrieben:
Wenn allerdings auf Medizin auch 19% Steuer sind, kostet 1g 11,60 im EK, dann muss ich zugeben , eine Abgabe für 12€ ist wohl nur mit direktem Import möglich, aber auch 12€ ist für die Qualität nicht fair!! Gutes medizinisches Cannabis dürfte aber nicht mehr als 9€ kosten!


meine -derzeitige- apotheke bestellte bei Spektrum in deutschland und verkaufspreis waren 12€ / g
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Re: Cannabis in der Apotheke Ausverkauft!

Beitragvon MLP am Sa 13. Jan 2018, 10:36

Martin Mainz hat geschrieben:Wieviel Prozent Aufschlag ist "fair"? Die Gewinnmage sollte meiner Ansicht nach immer zwischen 5% - 15% liegen, je nach Risiko und Vorleistung. Keine Ahnung wie hoch der EK für Apos mit oder ohne Einfuhrgenehmigung ist. Kommt das in etwa so hin MLP, oder liege ich da weit daneben?


Du kommst in etwa hin. Wenn ich meine üblichen Betriebskosten (Lohn, Miete, Strom, etc.) abziehe, komme ich (bei meiner Kalkulation bei Privatrezepten) auf eine "Gewinnmarge" von ca. 3 % brutto. Davon werden noch Steuern, Krankenkasse für mich, Rentenkasse für mich und ich (zum Beispiel der unterstellte volle Kühlschrank für meine Familie) bezahlt und Reserven für Investitionen oder neue bürokratisch verursachte Ausgaben gebildet.

Ich will nicht jammern! Aber als normale, kleine Apotheke, die sich als Vollversorger für alle Arten von Produkten und Dienstleistungen mit hohem Serviceanteil (auch Cannabis und Inkontinenzversorgung) sieht, ist es eben nicht das große Geschäft 100 g im Monat zu organisieren und zu vertreiben. Trotzdem machen wir es gerne und engagiert... Hätten wir mehr Patienten und diese würden per Privatrezept größere Mengen auf einmal holen, könnte man es sicher nochmal ´nen Tick großzügiger kalkulieren.
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Re: Cannabis in der Apotheke Ausverkauft!

Beitragvon Fraagender am Sa 13. Jan 2018, 11:27

DrGreenthumb hat geschrieben:
Ich weiss jetzt nicht wie die Richtlinien in Canada sind, aber für DE gelten ja festgelegte THC/CBD Werte, welche mit einer gewissen Toleranz eingehalten werden müssen.

Sowas ist unter Kunstlicht schon nicht so einfach, Outdoor fast unmöglich.


Was ich so mitbekommen habe weichen doch die Sorten teils um 5% THC Gehalt (also z.B. satte 25%) (meist nach oben hin) ab.

Sowas sollte doch auch Outdoor möglich sein...
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Re: Cannabis in der Apotheke Ausverkauft!

Beitragvon Martin Mainz am Sa 13. Jan 2018, 14:24

Das Problem bei Outdoor ist wahrscheinlich nur die Sicherheit.
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