Deutscher Hanfverband Forum • Thema anzeigen - Multible Symptome - Hilft CBD?

Multible Symptome - Hilft CBD?



Re: Multible Symptome - Hilft CBD?

Beitragvon Europameister17 am Mi 22. Nov 2017, 20:07

Hallo,
ich wollte mal fragen ob es hier Leute im Forum gibt die eine Histamin und Salycilatintoleranz haben und ob man da auch Cannabis vertägt.

Man hört liest hier im Forum sehr viel über die Wirkung von Cannabis.
Da ich ja Benzodiazepine nehme und die nicht mehr vertrage , würde ich die ja gerne Absetzen mit hilfe von Cannabis.
Nur mir macht es Angst wenn ich lese das es einem dadurch schlimmer gehen kann.
Ich hatte gedacht das es einem helfen kann wenn man psychische Traumas .
Als nicht das die die ganz weg machen aber das man das gelassener sieht und dann durch geziehlte THerapien damit arbeiten kann.
Unter Benzos geht das nicht da ist ma total neben sich und kommt nicht so an sich ran.
Aber wenn es einem durch cannabis auch nur schlechter geht wie soll man dann damit umgehen.
Ich bin sehr sensiebel und bräuchte warscheinlich ein Cannabis was nicht so hochpuscht sondern den Geist beruhigt und auch den Körper.
Ist da die Indika die bessere Wahl.
Als das reine CBD habe ich nicht vertragen.
Muss man denn viel einnehmen oder bekommt man schon mit kleinen Dosen eine Wirkung.
Vielleicht kann mir ja jemand dazu etwas schreiben.
LG Petra
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Re: Multible Symptome - Hilft CBD?

Beitragvon Europameister17 am Mo 27. Nov 2017, 00:50

Hallo, ich habe nochmals eine Frage ,
weis jemand wie sich THC auf Histamin und Serotonin auswirkt.
Senkt das Histamin oder setzt es Histamin frei genauso bei Serotonin.
Ich hatte ja mal ein Serotoninsyndrom und habe davor leider wieder Angst, deshalb vertrage ich auch keine
Antidepressiver.

Kennt ihr den unterschied zwischen Drabinol und den natürlichen Cannabis?
würde mich freuen wenn mir jemand da eine Antwort drauf geben würde.
LG Petra
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Re: Multible Symptome - Hilft CBD?

Beitragvon moepens am Mo 27. Nov 2017, 07:52

Erstmal kann ich dich beruhigen, es ist noch kein Fall bekannt geworden, in dem Cannabiskonsum mit dem Serotoninsyndrom in Verbindung gebracht wurde. Eine Studie mit einem synthetischen Cannabinoid, welches ähnlich wie THC wirkt, hat gezeigt dass im Labor Serotoninwerte bei niedriger Dosierung leicht anstiegen, bei hoher Dosierung aber fielen. Die Zusammenhänge sind also komplex. Auch bei Histamin ist vieles noch nicht verstanden.

Das Deutsche Ärzteblatt schreibt dazu:
So führt die Aktivierung von CB1-Rezeptoren zu einer retrograden Hemmung der neuronalen Freisetzung von Acetylcholin, Dopamin, GABA, Histamin, Serotonin, Glutamat, Cholezystokinin, D-Aspartat, Glyzin und Noradrenalin. Der CB1-Rezeptor ist der im ZNS am weitesten verbreitete G-Protein-gekoppelte Rezeptor. Diese komplexen Interaktionen erklären nicht nur die Vielzahl der physiologischen Wirkungen der Endocannabinoide, sondern auch die pharmakologischen Wirkungen von Cannabiszubereitungen.


Quelle: https://www.aerzteblatt.de/archiv/127598/Das-therapeutische-Potenzial-von-Cannabis-und-Cannabinoiden

Es mag also zwar sein, dass kurzzeitig bei geringen Dosierung Serotonin und regional Histamin freigesetzt werden. Bei einer regelmäßigen(!) und genügend hohen Dosierung sieht das aber ganz anders aus. Das könnte z.B. auch der Grund sein, warum es unter Patienten mit Clusterkopfschmerz unterschiedliche Erfahrungen gibt.

Natürliches Cannabis setzt sich aus vielen Cannabinoiden und anderen Stoffen zusammen, Dronabinol ist reines THC. Zwar ist eine Wirkung von Dronabinol in Experimenten durch den Einsatz eines Reinstoffes besser nachvollziehbar, die natürlicher Kombination verschiedener Cannabinoide und Terpene könnte aber einen besseren therapeutischen Nutzen bieten. Das wird durch Erkenntnisse bestätigt, nachdem einzelne Cannabinoide und Terpene die Wirkung anderer Cannabinoide modulieren können.
moepens
 
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Re: Multible Symptome - Hilft CBD?

Beitragvon Europameister17 am Mo 27. Nov 2017, 13:23

Hallo,
vielen lieben dank für deine nette Antwort.

Darf ich nochmal fragen zu drabinol.
Wird das aus Stativa oder Indikapflanzen gewonnen.

Ich habe ein problem. Ich bin allergisch auf Salyciltaen und auch auf Terpene usw.
Kann man auch nur reines THC aus einer Indika Pflanze bekommen so in der Art des Drabinols.
Oder kann man das THC selber extrahieren aus der Pflanze ohne die Zusätze.

Ich weis das ist warscheinlich eine doofe Frage aber ich habe leider keinen Azrt mit dem ich darüber sprechen kann.
Wenn ich genug Infos habe werde ich mit meinem Hausarzt darüber sprechen.

LG Petra
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Re: Multible Symptome - Hilft CBD?

Beitragvon moepens am Mo 27. Nov 2017, 15:15

Puh da bist du ja äußerst sensibel. Vielleicht auch bedingt durch Erkrankungen?

Dronabinol als Rezepturarzneimittel wird halbsysnthetisch aus Cannabidiol hergestellt. Aus welcher Pflanzenart weiß ich nicht. Dronabinol als Reinstoff hat allerdings eine feste chemische Struktur, die sich nicht nach der Art der Quelle unterscheidet.
Wissenschaftlich gesehen ist es ohnehin umstritten ob Cannabis Indica und Cannabis Ruderalis eigene Arten oder Unterarten von Cannabis Sativa darstellen. Abgesehen von der Morphologie sind auch bei den Inhaltsstoffen keine wirklichen Unterschiede feststellbar, was bereits in mehreren Studien untersucht wurde.

Wenn du (aus welchem Grund auch immer) Dronabinol aus einer Indicapflanze extrahieren wolltest, dann bräuchtest du wahnsinnig teures Equipment und eine gute pharmazeutische Ausbildung.

Falls es dir nicht schon bekannt ist: Wirkungen von Stoffen im menschlichen Körper sind komplizierter als Wirkstoff A wirkt sich durch Rezeptor B auf Krankheit C aus. Wenn ein Stoff zugeführt wird, dann sind schnell mehrere Systeme betroffen, die auch noch untereinander verbunden sind. Wechselwirkungen z.B. mit anderen Medikamenten machen es noch viel komplizierter. Insbesondere Cannabis wirkt auf sehr viele Systeme - auch wenn es i.d.R. gut verträglich ist - und die Wirkweisen sind längst nicht vollständig verstanden. Wenn man Cannabis gezielt zur Senkung des Serotoninspiegels einsetzen will, dann ist nicht überschaubar welche Interaktionen noch stattfinden. Und auf eine Depression könnte es sich z.B. negativ auswirken, wenn der Serotoninspiegel sinkt.

Gerade in Bezug auf Cannabis ist es nicht unüblich dass die Therapie über einen längeren Zeitraum angepasst wird, bis im besten Fall die optimale Wirkung erzielt wird - i.d.R. basierend auf Erfahrungswerten.
moepens
 
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Re: Multible Symptome - Hilft CBD?

Beitragvon Europameister17 am Mo 27. Nov 2017, 19:25

Hallo,
danke trotzdem für deine liebe und nette hilfreiche Antwort.
Ich denke jetzt das ich wohl eher nicht cannabis nehmen werde, da ich auch schon schlecht das CBD vertrage.
Wenn ich nochmals eine Frage habe darf ich sie sicher bestimmt nochmals stellen!
LG Petra
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Re: Multible Symptome - Hilft CBD?

Beitragvon moepens am Mo 27. Nov 2017, 21:25

Das kannst du gerne tun. Gute Besserung!
moepens
 
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Re: Multible Symptome - Hilft CBD?

Beitragvon Europameister17 am Di 28. Nov 2017, 19:11

Hallo, letzt muss ich nochmal mich melden.
Ich war heute bei meinem Arzt wegen Drabinol.
Er hat es abgelehnt und gesagt ich würde dann von einer Sucht in die nächte gehen.
Er hat mich garnicht verstanden.
Ich nehme das Tavor ja nicht aus spaß sondern weil ich soviele andere Probleme habe auch Körperlich .
Ich würde gerne wie schon gesagt das Tavor absetzen und dnach etwas medizinische Kannabis nehmen.
Da ich Psychopharmaka nicht vertrage hatte ich gehofft das mir das in kleinen Dosen helfen könnte.
Er hat mir gesagt ich sollte nach Holland fahren und mir das illegal dort besorgen.
Ich würde aber gerne erts mal nur das reine THC ausprobieren da ich ja auf sovieles reagiere.
Wenn ich die Cannabispflanze nehme weis ich nicht was da alles drin ist.
Ich vertrage keine Schadstoffe und vieles mehr.
Jetzt habe ich leider keine möglichkeit es auszuprobieren wie ich darauf reagiere..

Wenn ich jetzt eine Sorte nehme mit 14% THC und 1%CBD, und ich würde 0,1 mg davon nehmen wieviel THC und wieviel CBD wären das dann und sind dann von den anderen Cannabioden viel enthalten oder wären das dann nur
ganz geringe Mengen.
Auch welche ist die schonenste Art es einzunehmen ohne das man soviel Schadstoffe zu sich nimmt.
Was baut sich im Körper schneller ab THC oder CBD?
LG Petra
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Re: Multible Symptome - Hilft CBD?

Beitragvon moepens am Di 28. Nov 2017, 19:16

Hab ich richtig gelesen dass dein Arzt Dronabinol ablehnt aber dir empfiehlt nach Holland zu fahren?!

An sich aber keine schlechte Idee, ich würde nur an deiner Stelle dazu etwas CBD-Öl nehmen und es sehr vorsichtig dosieren, weil die Sorten in Holland idR eher stark sind.

Essen oder die Aufnahme über Mundschleimhäute ist die schonendste Art, dabei bleibt der Wirkstoffspiegel im Blut gleich über Stunden, es dauert aber auch schon mal 2 Stunden bis überhaupt eine Wirkung spürbar ist, was die Gefahr der Überdosierung erhöht, wenn man nicht lange genug abwartet.

Zur Frage der Halbwertszeit:

The half-life of CBD in humans was found to be between 18–33 h following intravenous administration, 27–35 h following smoking, and 2–5 days following oral administration. Bioavailability of oral and smoked CBD in humans was found to be around 6% and 31%, respectively, providing further support for a substantial first-pass effect [13,15,16,17]. Oral administration of CBD (~700 mg) over six weeks to 14 Huntington’s disease patients resulted in a low, narrow plasma range of 5.9–11.2 ng/mL [15]. Oral cannabis extract (10 mg ∆9-THC; 10 mg CBD) produced markedly lower levels of CBD (range = 0–2.6 ng/mL) at 30–120 min after administration and absorption was increased with food [18,19].

Quelle: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3763649/

Somit wirkt CBD deutlich länger - ist aber auch nur mit wenigen Nebenwirkungen verbunden.
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Re: Multible Symptome - Hilft CBD?

Beitragvon m0rb am Di 28. Nov 2017, 21:42

das problem mit cannabis oder DRONABINOL (THC) solo ORAL ist nur, dass die individuelle bioverfügbarkeit von cannabis/THC sehr gering ist und das leider, von mensch zu mensch, stark variieren kann!
ich persönlich kann 100mg THC (DRONABINOL) saufen und spüre genau NULL psychoaktive wirkung. ja, es lockert meine spastiken, aber dazu musste ich eine menge einnehmen, die dem ertrag einer ganzen pflanze in blüten entspricht!
das natürlich OHNE all die sekundären wirkungen, die es beim konsum von blüten noch gibt.

dass dir CBD nicht getaugt hat, finde ich schade, aber auch ein bisschen arg seltsam... was daran hat dich denn gestört? CBD wirkt ja NICHT PSYCHOAKTIV, d.h. du solltest davon eigentlich nur eine wirkung im kkörper spüren - nicht jedoch im kopf! will ja nix böses sagen, aber könnte es vielleicht sein, dass du dich da ein bisschen in etwas hineingesteigert hast, das so gar niciht da war? ich meine...kann ja schon mal passieren, bei all den falschmeldungen und behauptungen, die man im internetz so findet.

ich habe mir auch schon mal ein CBD liquid für die e-zigarette gekauft, ein gutes (sensi seeds) und das hat meine beinmuskulatur ein wenig entspannt, sonst nicht viel mehr. insgesamt fand ich die wirkung recht angenehm, nur leider war das CBD zu teuer, vor allem wenn man bedenkt, dass man mit der diagnose MS ja eigentlich auch SATIVEX haben kann, ein spray das 50% THC und 50% CBD enthält!
das zeug schmeckt zwar eklig und du hast besser top zähne, wenn du es benutzt, aber zumindest gegen dieses EINE symptom (spastik der beine) wirkt es ganz gut.
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Re: Multible Symptome - Hilft CBD?

Beitragvon m0rb am Di 28. Nov 2017, 21:57

und was meinst du mit "schadstoffen"?!
in einer indoor-pflanze solltest du genau NULL echte schadstoffe finden, allerdings, wenn du die pflanze RAUCHST, entstehen beim verbrennen sehr viele, z.T. krebserregende, schadstoffe.

gefährliches halbwissen, du scheinst eine menge davon zu haben!

all die sekundären wirkstoffe in der pflanze kannst du jdfls. nicht einfach als "schadstoffe" abtun. ich kann dir ganz aufrichtig verraten, als jemand der schon SATIVEX, DRONABINOL und halt pflanzenmaterial konsumiert hst:
ich fand und finde die zur herstellung der beiden fertigarzneimittel (sativex, dronabinol) verwendeten hilfsstoffe (lösungsmittel, trägermaterial) VIEL unangenehmer als alles, was du an düngerrückständen in deinen pflanzen finden könntest!

vor allem das dronabinol verwendet irgendein vermutl. anorganisches öl, das total chemisch schmeckt und hartes sodbrennen ioon mir hervorruft
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Re: Multible Symptome - Hilft CBD?

Beitragvon moepens am Di 28. Nov 2017, 22:54

m0rb hat geschrieben:vor allem das dronabinol verwendet irgendein vermutl. anorganisches öl, das total chemisch schmeckt und hartes sodbrennen ioon mir hervorruft


Früher war das meist Sesamöl, jetzt sind es nach neuer NRF 22.8. "Palmitoylascorbinsäurehaltige Mittelkettige Triglyceride".
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Re: Multible Symptome - Hilft CBD?

Beitragvon Europameister17 am Mi 29. Nov 2017, 00:38

Hallo ihr lieben und danke für eure netten Antworten.
Also um nochmals zu sagen, ich habe eine chemikalien Sensibelität und bin auch noch elektrosensiebel, wenn euch das etwas sagt. Habe noch ein schlechtes Immunsystem und meine Mastzellen reagieren mit allem immer heftigst über.
Mein Darm ist in einem sehr schlechten zustand, das ich fast nichts mehr an essen vertrage. Schilddrüsenunterfunktion und meine Nerven liegen total blank. Habe zuviele Traumas und ständig diese Kopfkino und die Angst ist schrecklich
Habe eine Leberentgiftungsstörung somit kann ich viele Dinge nicht mehr gut entgiften. Histamin und Serotonin schießt bei mir immer über. Ich kann mich einfach nicht mehr beruhigen.
Ich würde gerne Therapien machen aber mit Tavor geht das nicht.

Ich hatte vor einiger Zeit einen totales Tief und da habe ich einfach mal zwei drei Gläser Wein getrunken und da warso eine berauschende Stimmung , da ging es mir seit langen mal wieder Besser und ich habe nicht alle so gemerkt, als wenn mein Körper Betäupt war.
Leider habe ich dann natürlich am anderen Tag den rebaund gehabt. Werde ich jetzt nicht wieder machen.
Deshalb bin ich auf Cannabis gekommen.
Soetwas suche ich, was eine solche Wirkung macht und man trotzdem noch klar ist, aber die Symthome alle nicht mehr so merkt. Es müsste eine starke wirkung habe aber wovon ich wenig einnehmen muss.
Ist so eine Träumerrei von mir, da ich an vielen Tagen die Symthome einfach nicht mehr aushalten kann.

Ich meinte nur mit den Schadstoffen die bedeuten bei mir Kohlenwasserstoff, Benzosäure, Salycilate,
wrascheinlich auch die Terpene, ich weis das nicht so genau, ist wie bei den Tabletten mit den Konservierungstoffen.
Ich wollte das Cannabis dadurch nicht schlecht machen.
.
Für mich ist das alles Neuland und mein Hausarzt war heute nicht überzeugt da ich ja Tavor nehme und dann anschließend eine andere Droge nehmen will.
Er hat nich wirklich verstanden das ich es nur zu medizinischen Zwecken nehmen möchte.

Das mit dem CBD verstehe ich auch nicht, ich habe es auch tetsen lassen aber es war nicht gut für mich und zurzeit brüchte ich halt THC.
Vielleicht liegt es auch noch daran das ich noch Tavor nehme und ich das erst Absetzen muss, da mein Körper wohl beides nicht tolleriert.
Sorry für den langen Text, aber manchmal muss man mal etwas loswerden.
Seid alle herzlichst gegrüß.
Petra
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Re: Multible Symptome - Hilft CBD?

Beitragvon moepens am Mi 29. Nov 2017, 06:12

Wenn man sehr genau auf seinen Körper hört und äußerst sensibel ist, dann ist die Gefahr gegeben, dass man falsche Schlüsse zieht. Das bedeutet nicht dass man sich Dinge einbildet sondern dass die Sensibilität im Allgemeinen die Ursache vieler Probleme ist.
Einige deiner Probleme könnten darauf zurück zu führen sein. Vielleicht(!) kann eine Kombination von THC und CBD (in Blütenform) dabei stabilisierend wirken und helfen den Prozess umzukehren. Dafür ist aber auf jeden Fall eine längere und sehr regelmäßige Einnahme von Nöten, solche Verarbeitungsmechanismen ändern sich nämlich nicht kurzfristig bzw. bei einmaliger Einnahme.
Zur Erklärung: Die Aktivierung des Endocannabinoidsystems (über endogene Cannabinoide wie Anandamid oder exogene Cannabinoide wie THC und CBD) kann u.a. einen "reset" verschiedener neuronaler Funktionsstörungen bewirken, d.h. Cannabinoide können Übererregungszustände auf ein Normalniveau bringen.
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Re: Multible Symptome - Hilft CBD?

Beitragvon Europameister17 am Mi 29. Nov 2017, 15:01

Hallo moepens,
danke für deine liebe Nachrricht.
Das wäre zu schön um wahr zu sein , einfach nur meine erregbarkeit runterfahren.
Leider war das bei dem CBD öl nicht so sondern die erregbarkeit wurde mehr.
Nun ja vielleicht finde ich eine cannabis was erstmal den Körper ruhiger stellt und dann aml schauen.
Aber ich glaube das ich erst das Tavor absetzen muss um eine andere Substanz zu nehmen denn das Tavor macht bei mir auch erregbarkeit.
Vielleicht probiere ich doch nochmal eine Indika in ganz kleinen schritten.
Nur noch mal eine Frage es gibt ja eine Indika Sorte aus der Apotheke die heist glaube ich Bedica.
Wirkt die anders als wenn ich jetzt nach Holland fahre und mir dort cannabis hohle.

Bekommt ihr hier im Forum alle das Cannabis auf rezept und wird das von der Krankenkasse bezahlt?
Wie kommt man denn sonst an das Bedic ran ?
LG Petra
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Re: Multible Symptome - Hilft CBD?

Beitragvon moepens am Mi 29. Nov 2017, 15:16

Du hast dich ja schon ziemlich festgelegt auf das was du möchtest.
Der Effekt zeigt sich eben nicht unbedingt nach einmaliger Einnahme, sondern erst nach längerer Zeit konstanter Einnahme - vor allem wenn es kein Anfallsleiden ist. Die optimale Kombination der Wirkstoffe ist aber auch wichtig.
Ja, ich habe eine Kostenübernahme.
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Re: Multible Symptome - Hilft CBD?

Beitragvon m0rb am Mi 29. Nov 2017, 15:19

ich finde auch, dass es deutlich aus deinen kommentare spricht, dass du hyper sensibel auf vieles reagierst. das soll definitiv kein angriff auf dich sein.

cannabis, angewendet über einen längeren zeitraum, könnte dir wirklich helfen, einen reset bewirken.
allerdings würde ich dir, da du sehr empfindlich reagierst, erst mal zu ganz kleinen dosen(!) raten! grade anfänger überschätzen sich da gerne mal und wie bei allen psychoaktiven substanzen gilt es auch bei cannabis, dass "set & setting" passen müssen, bevor du es konsumierst.
das "set" ist dein gemütszustand: wie fühlst du dicH? angst? nervosität, erwartungshaltung, etc.
das "setting" ist die umgebung, das drumherum. mach es dir gemütlich in einer gewohnten umgebung, stell snacks bereit, DVD, spiele, freunde, etc.

eigentlich sind diese ratschläge bzgl. set & setting ja etwas, dass im umgang mit halluzinogenen (LSD, Pilze) propagiert wird, ich finde aber, dass diese ratschläge auch gut auf die anwendung von cannabis übertragbar sind, grade für anfänger und sensible personen.

eine bekannte person, die dabei bleibt ist auch immer eine gute idee, bei cannabis aber zu vernachlässigen, wobei ich unter dem einfluss von cannabiis auch schon ein bisschen paranoid wurde ("ich glaub mein herz schlägt nicht mehr") - darum auch mein rat zu sehr kleiner dosis!
cannabis ist in dieser hinsicht herrlich, denn grade zu anfang reicht ja schon ein krümel, um eine wirkung hervorzurufen. ;)
also lieber ganz klein anfangen, mehr nehmen geht später noch immer.

wünsche dir viel erfolg, ich bin mir sicher, dass dich cannabis dabei unterstützen kann, vom TAVOR weg zu kommen.
darf ich fragen wie lange du das schon nimmsst und inwelchen dosierungen?

moepens hat geschrieben:
m0rb hat geschrieben:vor allem das dronabinol verwendet irgendein vermutl. anorganisches öl, das total chemisch schmeckt und hartes sodbrennen ioon mir hervorruft


Früher war das meist Sesamöl, jetzt sind es nach neuer NRF 22.8. "Palmitoylascorbinsäurehaltige Mittelkettige Triglyceride".


danke, dieses "ölige lösungsmittel" steht auch bei mir auf dem glas. ich denke dass mir DRONABINOL besser taugen würde, wenn da nicht so ein schrott drin wäre! wie gesagt, ich nehme 5 tropfen und bekomme sofort starkes sodbrennen- ausserdem ist es doch eine schande, dass ein öliger auszug, der eigentlich total schmackhaft sein müsste, durch so ein lösungsmittel derart versaut wird.

SATIVEX, mit zugesetztem eukalyptus oderr minz aroma, ist ja schon hart eklig, aber DRONABINOL spielt mindestens in der selben liga!
kann doch nicht sein, dass ich keines dieser tollen medikamente nehmen kann, wegen irgendwelchen zusätzen! dieses zeug ist eine perversion, die alleine zur "gewinnmaximierung" erschaffen wurden und abgeschafft gehören.

cheers,

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Re: Multible Symptome - Hilft CBD?

Beitragvon moepens am Mi 29. Nov 2017, 15:47

@ m0rb
Hast du dich darüber mal mit deiner Apotheke unterhalten? Vielleicht findet sich da eine Lösung bzgl. des verwendeten Öls ;)
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Re: Multible Symptome - Hilft CBD?

Beitragvon Europameister17 am Mi 29. Nov 2017, 19:31

Hallo,
danke für eure lieben Antworten.
Ich nehme Tavor jetzt 2,5 Jahre 1,0 mg.
Vorher habe ich Antidepressiver genommen und die haben mir den ganzen schlammassel eingebrockt.
Irgendwie sind dadurch meine ganzen Neurotransmitter und auch mein Hormonsystem total durcheinanser geraten.

Ich habe natürlich sehr viele Ängste und weis nicht ob dann das Cannabis für mich gut ist.
Ich kann meine Ängste auch nicht abstellen.
Ja ich bin super sensibel und mein Körper tickt total verkehrt .
Warscheinlich hat das auch noch mit meiner Schilddrüse zu tun , die mag keinen stress und auch keine zugeführten Hormone und kein Jod... aber Bruhigen kann ich sie auch nicht.
Es ist wirklich manchmal nicht mehr auszuhalten.
Leider kann mir auch kein Arzt helfen.
Es gibt ja leider auch Menschen die kein Cannabis vertragen , wrascheinlich gehöre ich auch dazu.
Leider kann ich auch nicht soviel ausprobieren, dann spielt mein Nervensystem nochmehr verrückt.
Manchmal wünschte ich mir ich könnte die Zeit um 4 Jahre zurück setzten, denn da war noch einiges bei mir in Ordnung und ich habe keine Psychopharmaka genommen.
Aber das geht ja leider nicht.
Jetzt weis ich nicht ob das je wieder voreinander kommt.
LG Petra
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Re: Multible Symptome - Hilft CBD?

Beitragvon moepens am Mi 29. Nov 2017, 20:45

Also CBD ist idR extrem nebenwirkungsarm, wenn man den möglichen therapeutischen Nutzen bedenkt. Häufig werden Patienten bei Überdosierung müde, Erregungszustände sind absolut untypisch. Irgendwelche schädigende Effekte durch Überdosierung sind bei CBD ebenfalls nicht bekannt, im Gegenteil wirkt es neuroprotektiv. Bei längerer Einnahme kann der Anandamidspiegel im Blut gesteigert werden, was dem Körper bei manchen Erkrankungen helfen kann, sich selbst zu regulieren.
CBD wirkt bei vielen Erkrankungen am Besten, wenn Agonisten wie THC oder Anandamid am Rezeptor aktiv sind. Dann fungiert es nämlich als inverser Agonist am CB2-Rezeptor, welcher bestimmte (teils unerwünschte) Wirkungen umkehren kann. Dabei wirkt es nicht nur, aber vor allem, in Kombination mit THC entspannend, während THC ohne CBD Ängste verstärken kann. CBD kann mit THC auch die analgetischen Eigenschaften verstärken. Genauso können aber auch therapeutische Wirkungen von THC gemindert werden.

THC wirkt etwas anders als Anandamid (als Neurotransmitter wird Anandamid im Körper z.B. gezielt eingesetzt während THC im ganzen Körper zugleich aktiv wird), außerdem in therapeutischen Dosen auch schon mal bewusstseinsverändernd. Letztere Nebenwirkung kann aber, wie auch andere Nebenwirkungen von THC durch Überdosierung (z.B. Übelkeit, Schwindel), mit CBD wirksam bekämpft werden. Deshalb sollte man mMn immer CBD dabei haben, wenn man etwas THC-haltiges einnimmt und sich nicht 100% sicher ist bei der Dosierung. Die Wirkung von CBD setzt dann auch innerhalb von Minuten ein, insofern es über die Mundschleimhäute oder die Lunge aufgenommen wird.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind aber nicht auszuschließen, bei vielen Medikamentengruppen werden sie sogar vermutet, was mehr oder weniger durch Studien gestützt wird. Z.B. könnte die Wirkung von Psychopharmaka verstärkt werden. Für Benzodiazepine und Alkohol wird eher eine Zunahme der Müdigkeit bei Cannabiskonsum erwartet. Leider sind Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten noch sehr wenig untersucht worden.
Es empfiehlt sich jedenfalls bei einer vermuteten Wechselwirkung CBD mehrere Stunden vor anderen Medikamenten zu verabreichen.
moepens
 
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