Deutscher Hanfverband Forum • Thema anzeigen - Antrag abgegeben und nun Fiktionsfragen

Antrag abgegeben und nun Fiktionsfragen



Antrag abgegeben und nun Fiktionsfragen

Beitragvon Mike VanDyke am So 11. Mär 2018, 14:18

Hallo zusammen,
ich habe meinen Antrag selbst erarbeitet (96 Seiten) und mir einen Arzt (74Jahre) aus der Bekanntschaft geschnappt und ausser seine Zustimmung (Unterschrift), alles im Alleingang zur Kassenreife abgegeben.
Nun meine Frage an Euch Erfahrenen, meine Kasse im Ort hat angeblich ausser die Leitung keine Ahnung sowie keine Schulung..
Ich habe mir den Antrag in Kopie komplett Eingangsstempeln lassen, mir wurde jedoch mitgeteilt, das die Zuständige Krank ist und über Ostern wohl im Urlaub sich befindet und es ein wenig dauern könnte...
Ich habe erst einmal gesagt kein Problem, nun ist erst eine Woche her, jedoch gehört habe ich noch nichts.
Ich denke die verschwitzen die Zeitpunkte, wie und wann geht es dann für mich weiter, direkt nach den 3 Wochen zum Sozialrechtler?
Wenn die Frist versäumt wird, gilt dieses dann sofort als Genehmigt?

Danke und Gruß

Mike
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Re: Antrag abgegeben und nun Fiktionsfragen

Beitragvon M. Nice am So 11. Mär 2018, 14:23

Rauchst du zwei Stund Hanf hinein, wirst du müd und schläfst bald ein!
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Re: Antrag abgegeben und nun Fiktionsfragen

Beitragvon Mike VanDyke am So 11. Mär 2018, 14:25

Danke M.Nice,
die Suche kenne ich, jedoch auch unverständliches/wiedersrüchliches gelesen.

Deshalb mal einer vor, der bissel Ahnung hat..

Danke und Gruß
Mike
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Re: Antrag abgegeben und nun Fiktionsfragen

Beitragvon Martin Mainz am So 11. Mär 2018, 14:28

Hallo Mike.

Nach 3 Wochen ohne bzw. 5 Wochen mit Einschlaltung des MDK sind die Fristen. Wüsste nicht, daß das hier unterschiedlich beschrieben wurde. Die Suchfunktion wird Dich wirklich weiter bringen. Das Thema wurde hier ausfgührlich diskutiert. Auf jeden Fall ist es gut, daß Du die Abgabe dokumentiert hast.

Grüße, Martin
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Re: Antrag abgegeben und nun Fiktionsfragen

Beitragvon Mike VanDyke am So 11. Mär 2018, 14:37

Danke Martin,
vielleicht lese ich einfach sehr viel, verstehe nur die Hälfte und bringe dann alles noch durcheinander :roll: ;)
Also wenn ich nichts höre zum Sozialrechtler, jedoch gilt das sofort als genehmigt, oder muss die Kasse dazu noch etwas mir mitteilen?
Dabke und Gruß
Mike
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Re: Antrag abgegeben und nun Fiktionsfragen

Beitragvon Martin Mainz am So 11. Mär 2018, 15:30

Das gilt dann als genehmigt. Allerdings musst Du das der Kasse ggf. durch einen Sozialanwalt und Sozialgericht klar machen.
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Re: Antrag abgegeben und nun Fiktionsfragen

Beitragvon Gunter_H am So 11. Mär 2018, 17:34

Halte am besten mal ca 6 Wochen still....

Hast Du denn auch einen zugelassen Kassenarzt unterschreiben lassen?
Oder hat Dein 74 jähriger Bekannter noch die Kassenzulassung?
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Re: Antrag abgegeben und nun Fiktionsfragen

Beitragvon Mike VanDyke am So 11. Mär 2018, 18:25

Hallo,
Er ist praktizierender Privat Arzt und sagte das für den Antrag es keine Rolle spielt, ob Kassenarzt oder Privat.
Wenn ich das durch bekomme, vermitttelt er mich an einen Kasse Kollegen.
Darf nur ein Kassenarzt den Antrag stellen?
Gruß
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Re: Antrag abgegeben und nun Fiktionsfragen

Beitragvon Gunter_H am So 11. Mär 2018, 19:03

Naja. Hier im Forum gibt es ganz viele Menschen die z.B. das Erfordernis „Cannabis hilft“
(eine nicht ganz entfernt liegende Aussicht...) zunächst mit einem Privatrezept untermauert haben..!!

Ja, natürlich ist es wichtig, eine gute medizinische Begründungen abzuliefern. Die können natürlich auch Privatärzte...

Nur im Gesetz steht z.B. bei § 31 Abs (6) SGB V in Abschnitt 1 b)

....im Einzelfall nach der begründeten Einschätzung der behandelten Vertragsärztin oder ...Vertragsarztes nicht zur Verfügung steht....

Vor diesem Hintergrund argumentieren die Kassen damit, das die konkrete Einschätzung – bei Antragstellung - eines Kassenarztes vorliegen muss.....

(Auf dessen Budget soll ja „schlussendlich“ dann auch die Behandlung laufen... )

Wäre nicht schlecht, wenn Du möglichst bald einen Kassenarzt herbeizaubern könntest, denn damit wird die Kasse möglicherweise argumentieren....

Es wäre jetzt aber auch zu überlegen, ob Du einfach mal „im Loch“ bleibst und (5Wo+) also ca 6 Wochen (Genehmigungsfiktion) abwartest.. und dann mit einem Kassenarzt „um die Ecke kommst“ Das ist jetzt aber mal von mir einfach mal aus dem Bauch....!!!
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Re: Antrag abgegeben und nun Fiktionsfragen

Beitragvon littleganja am So 11. Mär 2018, 19:43

Keine Chance ohne Kassenarzt, spätestens wenn die eben was vom Vertragsarzt haben wollen. Sollte die Genehmigungsfiktion eintreten wird die so vermutlich nicht anerkannt, da eben die gesetzlichen Vorschriften nicht erfüllt sind. Evtl noch nen Vertragsarzt suchen, der dir die Therapie per Attest als notwendig bestätigt. Attest nachreichen und du bist auf der sicheren Seite!
Die Möglichkeit das sie es durchwinken besteht natürlich trotzdem.....Brauchst dann trotzdem einen Kassenarzt für das Kassenrezept.
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Re: Antrag abgegeben und nun Fiktionsfragen

Beitragvon Gunter_H am So 11. Mär 2018, 19:55

littleganja hat geschrieben:Attest nachreichen und du bist auf der sicheren Seite!

Denke auch, gibt sicher weniger Stress...! Ggf hast Du ja zusätzlich Glück mit der Genehmigungsfiktion ...
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Re: Antrag abgegeben und nun Fiktionsfragen

Beitragvon Mike VanDyke am Mo 12. Mär 2018, 09:00

Guten Morgen :D

Ich habe mich noch einmal gut eingelesen und bin auch immer noch der Meinung das der Arzt recht haben könnte, das es keinen Kassenarzt für den Antrag bedarf.
Ich war für meine ganzen Therapien fast ausschließlich bei Privatärzten (Kostenerstattungsverfahren), warum sollte diese das dann nicht auch für mich machen..
Sobald der Antrag positiv entschieden ist, verweist der DOC mich zum Kassenarzt der das mit dem Rest übernimmt.
Das mit dem "Attest" hätte ich ja gemacht, wenn ich auch nur ansatzweise einen Kassenarzt gefunden hätte (über 60Anläufe).
Ich halte erst einmal still und Euch auf dem Laufenden.

Danke und Gruß
Mike
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Re: Antrag abgegeben und nun Fiktionsfragen

Beitragvon littleganja am Mo 12. Mär 2018, 09:27

Mike VanDyke hat geschrieben:Guten Morgen :D

Ich habe mich noch einmal gut eingelesen und bin auch immer noch der Meinung das der Arzt recht haben könnte, das es keinen Kassenarzt für den Antrag bedarf.
Ich war für meine ganzen Therapien fast ausschließlich bei Privatärzten (Kostenerstattungsverfahren), warum sollte diese das dann nicht auch für mich machen..
Sobald der Antrag positiv entschieden ist, verweist der DOC mich zum Kassenarzt der das mit dem Rest übernimmt.
Das mit dem "Attest" hätte ich ja gemacht, wenn ich auch nur ansatzweise einen Kassenarzt gefunden hätte (über 60Anläufe).
Ich halte erst einmal still und Euch auf dem Laufenden.

Danke und Gruß
Mike


Wie gesagt du kannst Glück haben und die winken es durch. Du kannst Pech haben und die wollen vorher ein Attest vom Kassenarzt, was deren Recht ist. Das Kostenerstattungsprinzip greift meiner Meinung nach trotzdem nur bei Vertragsärzten bzw Vertragsbehandler.
Aber wie du selbst schreibst du warst ja schon bei mehreren Ärzten ohne Erfolg. Ich drücke dir die Daumen das es gut geht, ich hatte auch nicht wirklich einen Kassenarzt, jedoch immerhin ein Attest.
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Re: Antrag abgegeben und nun Fiktionsfragen

Beitragvon Gunter_H am Di 13. Mär 2018, 14:43

Mike VanDyke hat geschrieben:Ich habe mich noch einmal gut eingelesen und bin auch immer noch der Meinung das der Arzt recht haben könnte, das es keinen Kassenarzt für den Antrag bedarf.

Klar, wenn Du das schreibst, hast Du das auch recherchiert. Kannst Du ggf. eine kurze Quelle nennen, aus der man das "ableiten" kann... Denn Deine Thematik:
"Kann ich nur mit den Privatrezepten meine Antrag begründen taucht hier immer wieder auf."

z.B. hier:
viewtopic.php?f=22&t=8576

Ganz vielen Dank für Deine Hilfe...
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Re: Antrag abgegeben und nun Fiktionsfragen

Beitragvon Mike VanDyke am Do 15. Mär 2018, 16:48

Hallo zusammen.
Ich habe eine Nacht lang "Urteile" im Sozialrecht gelesen und viel über Privatärztliche Stellungnahmen für diverses an Therapieen, Operationen..
Es gab kein einziges über genau diese Problematik, jedoch gibt es doch "bekannte" Ärzte die auch nur Privatstatus haben und schon vielen auf diesem Weg geholfen haben.
Ich habe heute die Mitteilung erhalten, dass die Sache zum MDK weitergeleitet wurde.
Es heißt also weiter abwarten.

Bis später
Mike
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Re: Antrag abgegeben und nun Fiktionsfragen

Beitragvon Gunter_H am Do 15. Mär 2018, 16:50

Mike VanDyke hat geschrieben:Hallo zusammen.
Ich habe eine Nacht lang "Urteile" im Sozialrecht gelesen und viel über Privatärztliche Stellungnahmen für diverses an Therapieen, Operationen..
Es gab kein einziges über genau diese Problematik, jedoch gibt es doch "bekannte" Ärzte die auch nur Privatstatus haben und schon vielen auf diesem Weg geholfen haben.
Ich habe heute die Mitteilung erhalten, dass die Sache zum MDK weitergeleitet wurde.
Es heißt also weiter abwarten.

Bis später
Mike


Danke für Deine Info.... Drücken die Daumen :!:
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