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"Rückenwind für den europäischen Hanfanbau durch wachsende N



"Rückenwind für den europäischen Hanfanbau durch wachsende N

Beitragvon Sabine am Sa 27. Feb 2016, 06:55

"Rückenwind für den europäischen Hanfanbau durch wachsende Nachfrage nach Hanfprodukten

Wachsende Nachfrage nach Naturfasern im Automobilbau, nach Hanfsamen und CBD im Lebensmittelbereich – erste ISCC-PLUS Nachhaltigkeits-Zertifizierung für Hanf – neuer Vorstand der European Industrial Hemp Association (EIHA) – nächste EIHA-Konferenz im Juni 2016

Die Hanfanbauflächen in Europa werden sich von 8.000 ha im Jahr 2011 auf knapp 25,000 ha im Jahr 2016 ausdehnen, was einer Verdreifachung in weniger als fünf Jahren entspricht. Ursache ist die steigende Nachfrage nach verschiedenen Rohstoffen, die diese außergewöhnliche Mehrzweck-Pflanze liefert.

Hanffasern werden vor allem in der Automobilindustrie als Dämmstoff und in der Spezialpapierindustrie eingesetzt. Insbesondere haben sie sich in Naturfaser-Verbundwerkstoffen (NFC) etabliert und werden in zahlreichen Fahrzeugen als Verstärkung von automobilen Innenraumteilen genutzt. Da Naturfaser-Verbundwerkstoffe großes Potenzial im Leichtbau haben, steigt die Nachfrage kontinuierlich an. Während exotische Naturfasern aus Asien wegen der Flächenkonkurrenz zur Lebensmittelproduktion und zeitweiligen Exportverboten nur begrenzt verfügbar sind, können europäische Hanffasern auch steigende Nachfrage befriedigen – sofern der gestiegene Bedarf vor dem Aussaattermin im März bekannt ist."


http://www.pressebox.de/inaktiv/europea ... xid/782550


Liebe Hanfanbauende- und verarbeitende Firmen, für mich als Kundin wäre es schön, einen entsprechenden Hinweis auf europäischen Anbau auf den Etiketten lesen zu können, damit für mich die Entscheidung, welches Produkt ich kaufe, leichter fällt.
Mir ist z.b. diese Woche im Bio-Supermarkt sauer aufgestossen, das es scheinbar keine Bohnen mehr aus deutschen/europäischen Anbau mehr gibt. Alles kam aus China/Asien. Und Bohnen sind ja nun in Mitteleuropa keine besonders schwierig anzubauende Hülsenfrüchte. Den ökologischen Fußabdruck finde ich verheerend, zumal die Asiaten bei ihrer Umweltverschmutzung einigermassen ökologisch angebaute, gesunde Nahrungsmittel dringend selber brauchen.
Sabine
 
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