Deutscher Hanf Verband • Thema anzeigen - Hanfschäben/häcksel als Mulchmaterial und Einstreu

Hanfschäben/häcksel als Mulchmaterial und Einstreu



Hanfschäben/häcksel als Mulchmaterial und Einstreu

Beitragvon Sabine am Mo 4. Apr 2016, 17:20

Da jetzt die Gartlersaison wieder startet, wage auch ich mich an ein neues Projekt und ersetze demnächst den umstrittenen Rindenmulch durch Hanf (- und Lein) häcksel.

Folgende Vorteile soll Hanf hier bieten :

"- 12,5 kg sind ausreichend für ca. 50 Erdbeerpflanzen.
- Dünn das Mulch–Konzentrat um die Pflanzen streuen.
- Der Tipp gegen Schnecken!
- Die Schnecken meiden das Mulch-Konzentrat und gelangen nicht an die Pflanze.
- Der Boden wird vor Austrocknung geschützt.
- Das Mikroklima bleibt erhalten - Schonung der Bodenfauna.
- Unterdrückung von unerwünschtem Beiwuchs (betr. Samenflug)
- Natürliche Zufuhr von Nährstoffen durch Verrottungsprozess
- Wärmebildung
- pH-neutral
- Hohe Rückstellkraft nach Druck (nach Betreten)
- Der Gasaustausch des Bodens bleibt erhalten.
- Hohe Wasserspeicherfähigkeit bei Trockenheit"


http://www.hanffaser.de/hanf/sonstiges_GartenMulch.htm

Gleichzeitig müssen meine Nachbarn auch dran glauben und sollen die Hanfhäcksel probeweise als Einstreu für ihr Karnickel hernehmen. Bin gespannt, die Erfahrungen in Kleintierforen sind sehr unterschiedlich.

Falls hier schon jemand mit Hanf gemulcht hat, wäre ich für Tips sehr dankbar.
" ... Aber jeder solle das Recht haben, dass es bezahlt werde, wenn es helfe." Zitat v. Frau Mortler https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... ntscheidet
Sabine
 
Beiträge: 7163

Registriert:
Fr 18. Apr 2014, 09:15


Re: Hanfschäben/häcksel als Mulchmaterial und Einstreu

Beitragvon Sabine am Mi 6. Apr 2016, 18:29

Habe heute das Hanfmulchmaterial (stand groß auf der Packung) durch einen jungen Mann mit breitem Grinsen im Gesicht angeliefert bekommen.
Hach, ist das schön, wie einfach man Menschen bei ihrer Arbeit glücklich machen kann. Bild
" ... Aber jeder solle das Recht haben, dass es bezahlt werde, wenn es helfe." Zitat v. Frau Mortler https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... ntscheidet
Sabine
 
Beiträge: 7163

Registriert:
Fr 18. Apr 2014, 09:15


Re: Hanfschäben/häcksel als Mulchmaterial und Einstreu

Beitragvon Sabine am Di 12. Apr 2016, 19:50

Die ersten (Zwischen)Ergebnisse :

Katzen scheinen Hanfmulch zu meiden, zumindest habe ich keine Häufchen und auseinander gescharrtes Material entdecken können. Wie das Hanfstroh dann als Einstreu funktionieren soll, muss ich noch eruieren.

Schneckenspuren sind auch keine zu finden, allerdings könnte es auch daran liegen, das ich letztes Jahr ziemlich viel Bio-Schneckenkorn ausgestreut habe. Es wurden einfach zu viele und wenn alle meine teuer eingekauften Arche Noah-Jungpflanzen über Nacht aufgefressen werden, werde ich richtig sauer. :evil:

Hier in Oberbayern war es gestern trocken, sonnig und sehr windig. Hätte gedacht, das beide Mulchmaterialien, da sie sehr fein und leicht sind, vom Winde verweht werden. War aber nicht so. :P

Auch optisch finde ich das hell-beige Material ansprechender als Rindenmulch. Zudem fällt der charakteristische Geruch vom Rindenmulch weg.

Bisher einziger Nachteil : auf Hanfmulch wachsen keine Spitzmorcheln :(
" ... Aber jeder solle das Recht haben, dass es bezahlt werde, wenn es helfe." Zitat v. Frau Mortler https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... ntscheidet
Sabine
 
Beiträge: 7163

Registriert:
Fr 18. Apr 2014, 09:15


Re: Hanfschäben/häcksel als Mulchmaterial und Einstreu

Beitragvon Sabine am So 14. Aug 2016, 10:33

"Wege des Wassers – Garten bewässern
...
Hamsterhanf aus der Tierabteilung

Dieses Jahr mulchte ich nebst den Beeten auch ganz satt in den Töpfen, und ich staune: Die Oleander habe ich diesen Sommer noch nicht ein einziges Mal giessen müssen, die Erde war immer schön feucht. Sie hatten anfangs Sommer eine 4 cm Mulchschicht erhalten, etwas Rasenschnitt zunächst, und dann – weil es am billigsten ist – Hamsterstreu, also gehacktes Hanf. Das mutet ganz ähnlich an wie Schilfmulch, kostet aber weniger und ist überdies recht hübsch. Man findet es in der Tierabteilung jedes Do-It-Geschäfts.

Ich gebe dies den Töpfen und den Tomaten.


http://blog.tagesanzeiger.ch/gartenblog ... ewaessern/

Meine zahlreichen Topfpflanzen habe ich bisher noch nicht mit den Schäben gemulcht, obwohl ich mir das auch schon überlegt habe. Aber in ein paar Wochen werden alle wieder ins Haus müssen und beim Tragen muss ich bzw. mein Mann ;) die Töpfe auch mal schief halten und da hab ich dann die Schäben auf den Teppichen und im Haus verteilt. Man muss sich ja nicht noch zusätzlich Arbeit schaffen ... :roll:

Leinen/Flachsmulch werde ich nicht mehr hernehmen :das Mulchmaterial beinhaltet feinste Samen, die alle aufgegangen sind. Puuh, das war ne Rauszupferei. :evil: Den Rest der Packung haben meine Nachbarn als Einstreu für ihre Karnickel erhalten.

Eine weitere Beobachtung : wenn ich die Schäben dicker ausgestreut habe, "verbacken" sie bei Regen und bilden so eine fast undurchdringliche Schicht fürs Beikraut.
" ... Aber jeder solle das Recht haben, dass es bezahlt werde, wenn es helfe." Zitat v. Frau Mortler https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... ntscheidet
Sabine
 
Beiträge: 7163

Registriert:
Fr 18. Apr 2014, 09:15


Re: Hanfschäben/häcksel als Mulchmaterial und Einstreu

Beitragvon Ganjadream am Do 18. Aug 2016, 12:53

Hi

Ich habe jetzt so einen Paketwagen, der bis 150 Kilo trägt und 25 Euro kostet. z.B. bei eBay. Damit kann man auf festem Grund rollen. Und ansonsten Töpfe in einen Müllsack stecken, oben zubinden. Anstelle vom Müllsack vielleicht nen anderen Beutel? :D

Ich glaube, dass es als Einstreu gut taugt, da saugfähig und es wenig staubt.
Ganjadream
 
Beiträge: 300

Registriert:
Do 16. Feb 2012, 12:57



Zurück zu Cannabis als Nutzpflanze

Wer ist online? Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast