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Geschichte des Hanfanbaus in Emmendingen



Geschichte des Hanfanbaus in Emmendingen

Beitragvon Sabine am Mo 10. Okt 2016, 10:19

"... Schon im 15. und 16. Jahrhundert wurde in Emmendingen Hanf angebaut. Der Lahrer Unternehmer Carl Helbing ließ sich in Emmendingen 1831 nieder. Helbings Idee war, eine Fabrik in Emmendingen zu errichten. So kam es 1837 zur ersten mechanischen Hanfspinnerei Badens. Die Technologie holte er sich aus dem Elsass. "Das Maschinengarn aus Emmendingen fand lobenswerte Anerkennung und komme englischen Fabrikaten gleich", erläuterte Jenne. Die Textilindustrie Englands war damals führend. 20 Jahre später wandelte Helbing die Hanfspinnerei in eine Aktiengesellschaft um, deren Direktor er bis 1862 war. Im selben Jahr gründete er die Mechanische Bindfaden-Fabrik Carl Helbing und Söhne.
Kurz vor der Pleite im Jahr 1887 wurde man auf die Ramie-Pflanze aus Südostasien aufmerksam, die einen Wandel in Emmendingens Textilfabrikation auslöste. Ein großer Wurf waren dann die Glühstrümpfe für die Gasbeleuchtung. Zudem sorgten Garne für Zeppeline, Schiffstaue, Kabelisolierungen, Bindfäden und Textilien aller Art für den wirtschaftlichen Erfolg der Ramie AG."


http://www.badische-zeitung.de/emmendin ... 92648.html

Also begann der Niedergang des Hanfes schon vor verstärkter Einführung von Holzpapier, Baumwolle und Nylon. Schade, das der Artikel bzw. der Vortrag keine Begründung dafür liefert.
" ... Aber jeder solle das Recht haben, dass es bezahlt werde, wenn es helfe." Zitat v. Frau Mortler https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... ntscheidet
Sabine
 
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