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"Die «Reeperbahn» an der Goldach"



"Die «Reeperbahn» an der Goldach"

Beitragvon Sabine am Mo 17. Okt 2016, 06:48

"Über 250 Jahre lang wurde in der Region das Seilereihandwerk ausgeübt. Vor mehr als 60 Jahren musste in Goldach das letzte Seilereiwerk die Tore schliessen.
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Das Herstellen von Seilen aus Hanf ist ein uraltes Gewerbe und war an Flüssen, an Seen und am Meer für die Schifffahrt ein notwendiges Handwerk. Seilerbahn heisst niederdeutsch Reeperbahn – das berühmt-berüchtigte Hamburger Vergnügungsviertel war einst die Seilerbahn in der Zeit der Segelschiffe.

Die Hanffaser besitzt eine grosse Reissfestigkeit, kann Wasser aufnehmen und fühlt sich trotzdem trocken an. Hanf eignet sich daher für die Herstellung von Seilen, Netzen, Säcken und Segeltüchern. Da vor Jahrhunderten viel Hanf in unserer Gegend angebaut und versponnen wurde, war es naheliegend, dass auch hier Seilereien entstanden, die für Segelschiffe auf dem Bodensee Hanfseile anfertigten.
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Die Reissfestigkeit der Hanfseile war enorm; ein Spezialprodukt war ein Seil mit zwölf Zentimetern Durchmesser und einer Reissfestigkeit von 60 Tonnen. «Tausende von Rettungs- und Sicherheitsnetzen, Strickleitern, Gletscherseilen und Lastschlingen verlassen jährlich die Werkstätten» schrieb das Tagblatt 1948."


http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/stgal ... 89,4789882
" ... Aber jeder solle das Recht haben, dass es bezahlt werde, wenn es helfe." Zitat v. Frau Mortler https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... ntscheidet
Sabine
 
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