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Fragen zu den legalen Hürden vom Anbau von Nutzhanf



Fragen zu den legalen Hürden vom Anbau von Nutzhanf

Beitragvon Ochitanko am Sa 22. Okt 2016, 13:02

In dem Artikel von Hanfverbang zum Anbau von Nutzhanf wird darauf verwiesen, dass man um legal Nutzhanf anbauen zu können, die Mindestgröße eines landwirtschaftlichen Unternehmens erreichen muss. Das Gesetz über die Alterssicherung der Landwirte (ALG) bestimmt, das im Bezug zu Ackerland mindestens 8 Hektar ausgewiesen werden müssen.
https://hanfverband.de/faq/ist-nutzhanf ... land-legal

Die Kosten einer Startinvestition liegen daher in Deutschland vermutlich im sechsstelligem Bereich. Da überrascht es nicht wie in einem Artikel des Transteiner Tagesblatt vom Jahre 2015 zu lesen, dass die gesamte genutzte Fläche zum Anbau von Nutzhanf auf 89 Hektar summiert wird, und zwar deutschlandweit.
http://www.traunsteiner-tagblatt.de/reg ... 18645.html

Wie belaufen sich die Bestimmungen in anderen EU-Ländern? Vom manchen Staat hatte man ja schon vernommen, dass eine Legalisierung von Cannabis vorrangetrieben worden ist. Ist damit auch eine deregulierung bei den Bestimmungen von der Kultivierung von Nutzhanf einher gegangen.

Wie beläuft es sich in Deutschland mit Kooperationen von Bauern, die Flächen für Dritte mit Nutzhanf bewirtschaften? Gibt es da Anlaufstellen, um Kontakt herzustellen?

Grüne Grüße
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Re: Fragen zu den legalen Hürden vom Anbau von Nutzhanf

Beitragvon Ganjadream am Di 25. Okt 2016, 16:41

Hallo

Es ist so, dass sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen mit der Zeit ändern. Ein Gespräch mit Ulla und Frank von Münsterland Hanf ergab, dass es früher wirklich viel schwieriger war, Faserhanf anzubauen. Die beiden sind seit 2015 dabei und es wäre alles ganz einfach. Der ganze Hof hat genau einen Hektar. 100 x 100 Meter! Davon leben die jetzt und haben keine Probleme. (Vielleicht doch, wegen neuer CBD Regelung.)

Es gibt durchaus Regelungen - Es ist Meldepflichtig, es muss EU zertifizierter Nutzhanf sein, die Saat muss jedes Jahr neu gekauft werden, beim Blüteansatz muss man es melden. Und man muss Vollerwerbslandwirt sein.

Wenn du magst, kannst du hier im Artikel alles selber betrachten, Interview zum Schluss vom Video.
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Re: Fragen zu den legalen Hürden vom Anbau von Nutzhanf

Beitragvon Ochitanko am Mi 26. Okt 2016, 16:05

Das sind erfreuliche Informationen. Vielen dank für das aufschlussreiche Video.
Wie beläuft es sich mit der Regelung für Cannbidiol? Wurden auch da Limits geschaffen?
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Re: Fragen zu den legalen Hürden vom Anbau von Nutzhanf

Beitragvon Ganjadream am So 30. Okt 2016, 20:30

Wegen der medizinischen Wirkung gilt es jetzt offiziell als Apothekenpflichtig. Aber nur, wenn man es für die medizinische Anwendung vertreibt. Aber jetzt fängt das Rätselraten an, ob ein Hanfblütentee ohne THC aber mit CBD zur Entspannung bereits medizinisch ist oder nicht und die ersten Händler nehmen die CBD Produkte aus dem Programm. :cry:
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