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"Cannabis ist nicht gleich Hanf"



"Cannabis ist nicht gleich Hanf"

Beitragvon Sabine am So 19. Mär 2017, 08:30

"Bei Hanf denken viele an die Droge, die daraus hergestellt werden kann. Dabei wird die Pflanze vielfältig genutzt. Ein Bauer aus Oberschwaben hat Hanf als Nische für sich entdeckt.
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Damit ist der 58-Jährige Teil einer kleinen Gruppe: Laut der Bundeszentrale für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) haben im vergangenen Jahr gerade einmal 193 Bauern bundesweit sogenannten Nutzhanf ausgesät und geerntet. Im Jahr davor waren es 145 Betriebe. Zum Vergleich: Die Zahl der Landwirte insgesamt lag laut Bauernverband 2015 bei rund 637 000.
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Das Saatgut, das Weber auf seinen Feldern ausbringt, hat einen THC-Wert von 0,004 Prozent. «Da müsste man schon einen Hektar auf einmal wegrauchen, um ansatzweise was zu spüren», sagt der Landwirt. Trotzdem habe er schon mit Nachbarn zu kämpfen gehabt, die ihn als Drogenbauer verdächtigten. «Vor ein paar Jahren hatte ich mal die Polizei auf dem Hof, weil besorgte Eltern gemeldet hatten, dass ihre Kinder sich mit meinem Hanf zugekifft hätten.» Mittlerweile ist die Nachfrage nach seinem Hanföl so groß, dass Weber den Anbau nicht mehr allein stemmen kann. Mit fünf weiteren Bauern bringt er das Saatgut jährlich auf einer Fläche von 70 bis 90 Hektar aus. In guten Jahren ernten sie pro Hektar eine Tonne Hanfsamen.
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Zu Öl gepresst werden Webers Hanfsamen in der Ölmühle von Xaver Dopfer im bayerischen Kempten. Wer Dopfer dort besucht wird von einem nussigen Geruch empfangen. Bis zu fünf Tonnen Saatgut werden in Dopfers Mühle pro Tag zu Öl verarbeitet. Aus einem Kilo Hanfnüssen gewinnen die Pressen 250 Milliliter Hanföl."


http://www.augsburger-allgemeine.de/pan ... 12751.html
Sabine
 
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Fr 18. Apr 2014, 08:15


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