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"Reutlinger Diskussion über Legalisierung von Cannabis"



"Reutlinger Diskussion über Legalisierung von Cannabis"

Beitragvon Sabine am Do 6. Apr 2017, 06:58

"Ist die Legalisierung von Cannabis überfällig? Mit dieser Frage beschäftigte sich jetzt das hochkarätig besetzte Wirtschaftsforum der ESB Business School in der Aula der Reutlinger Hochschule. Das Ergebnis: Weitgehend Einigkeit herrschte auf dem Podium, dass der Besitz von kleinen Mengen an Cannabis künftig straffrei bleiben sollte. Der einfache Konsument dürfe nicht kriminalisiert werden. Verschiedener Meinung waren die Experten aber darüber, wie die Legalisierung in der Praxis aussehen könnte.
...
Dass die strafrechtliche Verfolgung von Cannabis-Konsumenten in Deutschland solche Problemfälle nicht verhindert hat oder verhindern kann, darüber waren sich alle auf dem Podium einig. Diese Fälle werde es auch bei einer Legalisierung noch geben. Durch Verbot und Verfolgung würden aber Menschen kriminalisiert, die nicht kriminalisiert werden müssten. »Der normale Konsument ist nicht wirklich das Problem«, meint Helmut Wlasak, Strafrichter für Drogendelikte in Österreich.

Dass ein Verbot nichts bringe, habe die Prohibition in den USA bewiesen, erklärte der Geschäftsführer des Deutschen Hanfverbandes, Georg Wurth."


http://www.gea.de/region+reutlingen/reu ... 277305.htm
Sabine
 
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Re: "Reutlinger Diskussion über Legalisierung von Cannabis"

Beitragvon Sabine am Sa 8. Apr 2017, 05:14

Leider kann man hier den Text nicht verlinken :

https://www.pressebox.de/pressemitteilu ... xid/846459

Aber hier :P

"Zeitgemäß mit dem Stoff umgehen

Das Phänomen des sich Berauschens gebe es seit der Steinzeit: Darüber waren sich die Podiumsteilnehmer des ESB Business School auf dem Reutlinger Campus einig. Nur: Wie soll man mit Cannabis umgehen? Sollen die Konsumenten in Deutschland weiterhin dafür bestraft werden. Oder sei es nicht besser und sinnvoller – wie in zahlreichen anderen Ländern auch – diese Droge zu legalisieren, sodass den illegalen Händler die „Geschäftsgrundlage“ entzogen wird?

In einer Sache waren sich alle in der hochkarätig besetzten Diskussionsrunde einig: „Wir sollten hier die polemische Spreu vom sachlichen Weizen trennen“, wie es der ESB-Dekan Prof. Andreas Taschner eingangs formuliert hatte.
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Die Apotheken, die seit kurzem Kranken Cannabis abgeben dürfen, seien allerdings aus anderen Gründen gegen die Legalisierung: Es würde ihre hohen (Monopol)-Preise kaputt machen, mutmaßt Pfeiffer.
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Überzeugt ist davon der langjähige Strafrichter Wlasek nicht. Mit der Straffreiheit hat er kein Problem, wie überhaupt seine „Mickymaus-Republik Österreich“ den Konsumenten nicht nachstelle. Aber es gebe Suchtprobleme, die zu Straftaten führten. Und er hätte weniger Probleme, sagt Wlasak, wenn er sicher sein könnte, „dass nur noch verantwortungsbewusste Menschen Cannabis konsumieren“, so wie beispielsweise das studentische Publikum im Saale, sagte der Grazer Jurist – und schmunzelte."


http://www.swp.de/reutlingen/lokales/re ... 38702.html
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