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Was tun im Raum Chemnitz/Erzgebirge



Was tun im Raum Chemnitz/Erzgebirge

Beitragvon Hanffreund-Chemnitz am Di 21. Mai 2013, 22:16

Hi an alle aus dem Raum Erzgebirge/Chemnitz.

Wie ihr sicher alle mitbekommen habt, überschwemmt die künstliche Droge Crystal Meth aus Tschechen ganz Sachsen, Bayern und langsam das gesamte Bundesgebiet. Die kann man gerade hier nutzen, um darauf aufmerksam zu machen, wie harmlos Cannabis im Gegensatz dazu ist. Der Kampf gegen Crystal ist in allen Medien zu finden, vorallem bei uns im Raum Annaberg/Chemnitz. Mittlerweile stehen schon Polizisten mit Maschinengewehren auf den Vietnamesen-Märkten und es wurden spezielle Gruppen aus deutschen und tschechischen Ermittlern ins Leben gerufen, um die Crystal -Seuche einzudämmen.

Wer was machen will und sich dabei genauso allein fühlt, wie ich, sollte hier reinschreiben!
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Re: Was tun im Raum Chemnitz/Erzgebirge

Beitragvon verbatim001 am Do 23. Mai 2013, 19:53

Echt krass wie sich das ganze so entwickelt, schade eigentlich. Da ja auch wieder dann die Cannabis Konsumenten bestraft werden, da sie ja auch dann öfter kontrolliert werden. Die brutalen Kontrollen in Klingenthal zeigen ja schon wie das zugenommen hat. Man kann ja richtig zuschauen wie da einer nach dem anderen rüber macht. Es wird aber bestimmt nicht einfach da was zu bewegen ... siehe USA.
Die armen Leute die das nehmen :/
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Re: Was tun im Raum Chemnitz/Erzgebirge

Beitragvon mrchrix am Do 1. Aug 2013, 23:33

Hallo,beschäftige mich seit 2009 intensiv mit Drogenpolitik und bin viel in Chemnitz aktiv. Mensch könnte ja mal Kontakt zueinander aufnehmen. Ich melde auch Kundgebungen an,usw.
Bin fast 21 Jahre :) und wohne in Chemnitz,Name: Chris
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Re: Was tun im Raum Chemnitz/Erzgebirge

Beitragvon KaYos am Di 6. Aug 2013, 21:15

Hallo ihr Freunde aus Chemnitz,

ich bin Marco vom Ulmer Ortsverband und ein weiterer Aktivist und ich, wollten gern zur Hanfparade fahren. Damit die Sache zu Stande kommen kann, brauchen wir noch mindestens einen weiteren Mitfahrer. Eine unserer möglichen Zugrouten führt uns auch durch eure Stadt. Wenn also von euch jemand Interesse hat und eine Mitfahrgelegenheit sucht, so melde er sich bitte bei uns. :)
Erst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann Gewinnst du.

Gebt das Hanf frei!
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Re: Was tun im Raum Chemnitz/Erzgebirge

Beitragvon gruene-zukunft am Mo 12. Aug 2013, 22:18

Hallo Ihr Hanffreunde in Chemnitz und Umgebung, hallo Chris,

wenn es da draußen noch interessierte und vorallem aktive Leute gibt würde ich mich über einen Kontakt freuen, eventuell zur Zusammenarbeit. Die Zeit ist reif!!!

Mit gruenen Grüßen
Frank aus Limbach-Oberfrohna
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Re: Was tun im Raum Chemnitz/Erzgebirge

Beitragvon hubs am Sa 7. Jun 2014, 21:47

moinmoin!

bin ein student aus chemnitz der gern etwas zur legalisierung beitragen würde...gibt es i-was organisiertes in chemnitz oder aktivisten? wenn ja, dann bitte bei mir melden...

hanfige grüße
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Re: Was tun im Raum Chemnitz/Erzgebirge

Beitragvon bench am So 8. Jun 2014, 22:08

Noch ein Student, der in Chemnitz Legalisierungsarbeit machen möchte.

Ich würde einfach mal ein Treffen in der Reichenhainer Straße vorschlagen.

Von den vorhergenden Leuten ist keiner mehr seit Ende Januar 2014 online gewesen.
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Re: Was tun im Raum Chemnitz/Erzgebirge

Beitragvon Mörnest am Mo 9. Jun 2014, 07:33

Hey, gründet doch eine DHV Ortsgruppe, davon gibt es mittlerweile einige. Um zusammen Infostände zu machen, Flyer zu verteilen, nächstes Jahr beim GMM einen eigenen zu Organisieren und zusammen zur Hanfparade zu kommen. Wir haben gerade in Berlin eine Ortsgruppe gegründet und treffen uns alle 14 Tage. Ich habe das Gefühl bei euch wäre das angebracht, genug seit ihr ja.

Wegen Meth Konsumenten ... Ich finde es Ekelhaft wie mit Dehnen umgegangen wird. Die haben sich für diese Substanz entschieden und nicht anders herum.
Privat Sponsor des DHV seit 06.10.2009... Wann machst du mit? :D
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Re: Was tun im Raum Chemnitz/Erzgebirge

Beitragvon hubs am So 15. Jun 2014, 14:12

sry...hatte die tage etwas stress wegen prüfungen...
jepp - können uns gern mal treffen...hab da viell noch ein zwei leute die interessiert wären...
ich glaube bevor man von i-welchen gründungen spricht sollte man sich zunächst kennenlernen;)

vg
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Re: Was tun im Raum Chemnitz/Erzgebirge

Beitragvon Hanffreund-Chemnitz am So 21. Sep 2014, 20:46

Jo Leute...sorry dass nach Eröffnung des Themas nichts mehr gemacht habe...

Also ich bin gern bereit, mich mit gleichgesinnten zusammenzusetzen...allerdings muss ich mich nach außen hin sehr vorsichtig verhalten, da ich im öffentlichen Dienst tätig bin und meinen Job nicht riskieren kann...
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Re: Was tun im Raum Chemnitz/Erzgebirge

Beitragvon bench am Mo 22. Sep 2014, 10:17

Hanffreund-Chemnitz hat geschrieben:Jo Leute...sorry dass nach Eröffnung des Themas nichts mehr gemacht habe...

Also ich bin gern bereit, mich mit gleichgesinnten zusammenzusetzen...allerdings muss ich mich nach außen hin sehr vorsichtig verhalten, da ich im öffentlichen Dienst tätig bin und meinen Job nicht riskieren kann...

Mitte Oktober habe ich Zeit und dann soll vorwärts gehen.
Legalisierungsarbeit heißt jedoch Gesicht zeigen und seine Meinung äußern.
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Re: Was tun im Raum Chemnitz/Erzgebirge

Beitragvon Hanffreund-Chemnitz am Mo 22. Sep 2014, 10:24

Ja aber genau das ist nicht möglich...zumindest nicht hier in Chemnitz. ..ich arbeite in einer öffentlichen Einrichtung und hab täglich Kundendienst....kann mir das nich erlauben...entweder ich kann im Hintergrund mitorganisieren oder lass es ganz...;)
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Re: Was tun im Raum Chemnitz/Erzgebirge

Beitragvon JK420 am Mo 22. Sep 2014, 15:32

@Hanffreund-Chemnitz
Ich kann sehr gut verstehen das du zunächst kein Gesicht zeigen willst. Da geht es dir wie vielen anderen, die damit denken Ihren Job zu riskieren/ verlieren.
Mir ging es da am Anfang ziemlich ähnlich. Ich war viele Jahre in einer Bank tätig. Somit war ich in einer ähnlichen Situation.
Aber dir müssen ein paar Sachen klar sein. Zum einen ist es kein Kündigungsgrund, wenn man sich für die Legalisierung einsetzt. Erst recht nicht im öffentlichen Dienst. Als Kündigungsgrund könnte der Konsum gelten. Wie gesagt könnte, muss aber nicht.
Zum anderen ging es erst einmal um ein Treffen, um sich näher kennenzulernen. Dabei ging es noch nicht darum in der Öffentlichkeit Gesicht zu zeigen.
Du darfst nicht so denken das Legalisierungsarbeit gleich Cannabiskonsum heißt... Das sind 2 verschiedene paar Schuhe.

Deswegen habe ich auch meinen ehemaligen Bank-Vorstand (bei einen netten Gespräch auf einen Betriebsausflug) gesagt das ich mich aktiv für die Legalisierung von Cannabis einsetze.
Weißt du was das erstaunliche war :?: Alle haben das positiv gesehen. Jeder hatte schon einmal Erfahrungen mit Krebs in der Familie gemacht und alle waren sich nach dem Betriebsausflug einig das Cannabis dabei helfen kann.
Ich hatte 2 Wochen nach diesen Betriebsausflug ein PG (persönliches Gespräch) mit den Vorstandsvorsitzenden. In diesen Gespräch hat er mich für meine Ehrlichkeit aber vorallem für mein Selbstvertrauen gelobt. Nur mit der Bitte, nicht während der Arbeitszeit darüber zu reden. Weder mit Kunden noch mit Mitarbeiter.
Was ich privat mache war Ihn aber relativ egal, solange nichts negativ auf die Bank zurück kommt...

@Hanffreund-Chemnitz
Ich habe hier im Forum ein Thema erstellt, was "Angst vor der Öffentlichkeit" heißt.
Ich würde dich bitten, deine Ängste oder Befürchtungen möglichst genau zu schildern. Damit will ich mir ein möglichst genaues Bild von den Ängsten und Befürchtungen der Menschen machen. Nur so kann man dann Lösungsansätze entwickeln, damit einen die Ängste und Befürchtungen genommen werden.
Ich würde mich freuen, etwas von dir in meinen Thema "Angst vor der Öffentlichkeit" lesen zu können
JK420
 
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Re: Was tun im Raum Chemnitz/Erzgebirge

Beitragvon Hanffreund-Chemnitz am Mo 22. Sep 2014, 18:20

@JK 420

Ein Kündigungsgrund ist das nicht direkt, da hast du Recht....aber leider arbeiten bei mir größtenteils Leute die dem ablehnend gegenüber stehen....hab ich aus diversen Mittagspausengesprächen rausgehört...und mein Ruf ist mir auch sehr wichtig.....andersrum hast du natürlich Recht, dass wir uns ja erstmal zusammensetzen können und dann weitersehen.....

Für deinen Tip mit dem "Ängste" Thread find ch sehr gut!
Hanffreund-Chemnitz
 
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Re: Was tun im Raum Chemnitz/Erzgebirge

Beitragvon JK420 am Di 23. Sep 2014, 06:39

Das liegt an der Art wie man es erklärt.
Du sollst ja nicht sagen Cannabis ist geil und jeder soll das Rauchen :lol:
Hast du jemanden der dir Nah steht und an Krebs erkrankt ist oder war? Oder frage doch mal dein Umfeld (z.b. Arbeitskollegen), ob die jemanden kennen der Ihnen wichtig ist und an Krebs erkrankt ist?
Dann lass dir doch mal den Leidensweg sehr detailiert schildern und frage dann mal, ob diese Cannabis gegenüber abgeneigt währen, wenn es dieses Leid lindern kann?

Ich habe hier mal ein Text kopiert, wo ich an "Bündnis90/Die Grünen" geschrieben habe. Im Gespräch kann man das natürlich noch genauer hinterfragen oder genauer schildern

Mein Opa ist letzes Jahr sehr plötzlich an Alzheimer erkrankt. Das war ein harter Schlag für die ganze Familie, da es sehr sehr schnell ging und es keine wirkliche Behandlung gibt. Aus vielen Studien weiß man das aber Cannabis in geringen Dosen helfen kann. Es geht dabei nicht um Heilung sondern um Linderung.
Ein weitere Schicksalsschlag traf dieses Jahr meine groß Tante. Sie ist an Knochenmarkkrebs erkrankt. Die Diagnose sieht alles andere wie gut aus. Alle wissen, dass das Ende kommt. Nur keiner weiß wann. Und es ist echt schlimm ein Familienmitglied so leiden zu sehen und nicht helfen zu können. Mit Leid meine ich den ganzen körperlichen Zerfall, der die Krankheit aber auch die Behandlung mit sich bringt. Ein sehr großes Problem dabei ist die Appetitlosigkeit, da dies viele Folgewirkungen bringt:
- Starker Gewichtsverlust, so dass man nur noch Haut und Knochen sieht,
- keine Kraft/ Energie mehr weiter zu kämpfen,
- der Körper schon genug mit der Krankheit zu tun hat und jetzt noch Mangelerscheinungen durch eingeschränkte Nahrungsaufnahme eintreten etc.

Das abstruse daran ist, das Cannabis auch hier helfen kann. Es geht hier schon lange nicht mehr um Heilung, aber umso mehr um Linderung.
Warum wird den Patienten nicht mit der „verbotenen Droge“ geholfen? Sollte das nicht jeder frei entscheiden können der um Leben oder Tod kämpft? Warum stellt sich die Politik da immer wieder Quer und schafft damit in so vielen Familien unendliches Leid, was man lindern KÖNNTE?


Dabei würde ich nichts von deinen Konsumverhalten (insofern du Konsumierst) erzählen. Somit wird dein Ruf auch nich angegriffen. Oder denkst du echt, dass die Leute (deine Arbeitskollegen) schlecht über dich reden, weil du dich für sterbenskranke Menschen einsetzt? Und so ein Gespräch kann man ruhig mal in einer ruhigen Mittagspause führen ;)
Und so ein Gespräch führt definitiv nicht zur Kündigung und damit wird definitiv auch dein guter Ruf nicht zerstört. Im Gegenteil. Die Leute in deinen Umfeld werden sogar positiv über dich reden, wenn du dich für die Kranken, fast sterbenden Menschen einsetzt und stark machst.
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Re: Was tun im Raum Chemnitz/Erzgebirge

Beitragvon Sabine am Di 23. Sep 2014, 07:57

Kann die Befürchtungen von Hf-C schon nachvollziehen.
Den Mitmenschen im Arbeitsumfeld etwas über die positiven Eigenschaften von Cannabis zu erklären, kann schon zu viel sein. Nach dem Lesen von vielen, vielen Kommentaren (Bundestags-Petition, Medien) sind es gar nicht mal so wenige, für die Opiate & Co. das Nonplusultra ist und bleibt. Cannabis ist für die der Teufel in Person/ in Form einer Pflanze.
Auch wurde ja in diversen Beiträgen den Unterstützern dieser Petition öfters unterstellt, die Legalisierung durch die medizinische Schiene quasi durch die Hintertür voran zu treiben.
Gerade in kleineren Ortschaften/Gemeinden bleibt dann gern "was hängen/wo Rauch ist... ;) " etc. Die örtliche Gerüchteküche hat dann was zu tun.

Darum zeige ich hier bei uns kein "Gesicht", trotz meiner eigenen Erkrankung würde ich neidischen/integranten Gemeindemitgliedern eine Steilvorlage bieten, die verdammt mächtig an unserer Existenzgrundlage rütteln könnte.
Im Bereich des Nutzhanfes wage ich mich etwas vor, z.B. Hanfsalatöl, Hanfcremes, CBD-Öl... alles legimentiert durch meine sehr bekannte Klinik, die mir dies empfohlen hat, um ein Hand-Fuss-Syndrom zu vermeiden. Ruft zwar auch erstaunte/ungläubige Gesichter hervor, aber wenn ein Arzt das sagt....

Eine Kündigung wird Hf-C sicher nicht befürchten müssen, seine dann bekannt gewordene Einstellung kann aber trotzdem zu unangenehmen Konsequenzen führen : z.b. Versetzung in Bereiche, wo kein Kundenkontakt mehr besteht, Informationen werden nicht an ihm weiter gereicht... also gemeinhin das, was man unter Mobbing versteht.

@Hf-C

Haben deine Kollegen nur zum Kiffen so eine schlechte Meinung oder generell ?
Vielleicht einfach mal einen "Spiegel" mit einem Medizin-Cannabis-Artikel rumliegen lassen und zuhören, wie die Meinungen ausfallen...
Sabine
 
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Re: Was tun im Raum Chemnitz/Erzgebirge

Beitragvon JK420 am Sa 27. Sep 2014, 10:25

@Aurora
Sehr gute Idee. Einfach mal eine Zeitschrift (am besten von bekannten Verlagen) mit einen Thema über Cannabis als Medizin rumliegen lassen, oder falls das nicht geht bewusst vor den Kollegen lesen (da stehen ja noch 100 andere Artikel drin die nichts mit Cannabis zu tun haben).

Aber trotzdem denke ich, dass vieles aus Angst zu "streng" gesehen wird.
Und im Endeffekt sind das eh alles nur Mutmaßungen, da man erst wissen kann wie etwas ankommt, wenn man es angesprochen hat
Aurora hat geschrieben:Den Mitmenschen im Arbeitsumfeld etwas über die positiven Eigenschaften von Cannabis zu erklären, kann schon zu viel sein...
...Eine Kündigung wird Hf-C sicher nicht befürchten müssen, seine dann bekannt gewordene Einstellung kann aber trotzdem zu unangenehmen Konsequenzen führen : z.b. Versetzung in Bereiche, wo kein Kundenkontakt mehr besteht, Informationen werden nicht an ihm weiter gereicht... also gemeinhin das, was man unter Mobbing versteht.

Das war bei mir alles nicht der Fall. Egal ob Privat oder Beruflich. Es war noch keinen "zu viel" über die positiven Eigenschaften von Cannabis zu hören. Im Gegenteil. Viele (nicht alle) fanden das sogar sehr Interessant.
Bei mir wurde nie über eine Umsetzung in der Bank oder Versicherung nachgedacht. Da war eher wichtig, dass die Verkaufszahlen stimmen... Also wenn du weiterhin deine Arbeit gut machst, wird sich an deiner Position auch nichts ändern.
Und das Informationen nicht weiter gereicht werden ist mir auch noch nicht passiert (und das kann ich mir auch nicht vorstellen weil es sonst ein Abmahnungs- bzw. Kündigungsgrund für die Person sein kann, die mir die Information hätte zukommen lassen müssen). Zumindest nicht im Zusammenhang durch Cannabis als Medizin. Im Gegenteil. Ich wurde sogar von ein paar Kollegen angesprochen, da diese noch mehr Information wollten. Das lag daran, dass auch die Kollegen schwerkranke Familienmitglieder (oft Krebs) haben und nach alternativen Suchen.... Dadurch hatte ich bei vielen sogar ein besseres "Ansehen" was mir im Endeffekt sogar einen höheren Informationsfluss brachte... Für mich sind das wie gesagt alles nur "Mutmaßungen aus Angst".

Bei jedem Gespräch was man führt, kommt es immer darauf an wie man sich und das Thema vermarktet bzw. erklärt. Da dies mein täglich Brot ist, bin ich in den Bereich sehr stark. Von daher helfe ich auch gern, wenn es um solche "Stress-Gespräche" bzw. "Stress-Situationen" geht.
Ich kann mir keine Situation vorstellen, wo man von seinen Arbeitskollegen (da ist man keine 12Jahre mehr...) gemoppt wird, weil man sich für schwerkranke Menschen einsetzt. Mit Opiate & Co wäre ich vorsichtiger. Auch Cannabis als Genussmittel würde ich vor deinen Kollegen etc. nicht unbedingt ansprechen... Aber Cannabis als Medizin kommt immer gut an. Das habe ich schon oft auf Familiengeburtstagen, öffentlichen Partys, Konzerte etc. erlebt.
Ich denke es liegt daran wie man mit sein "Umfeld" darüber spricht. In meinerFamilie gibt es 2 Familienmitglieder die Sterbenskrank sind, aber mit Krankheiten wo Cannabis helfen kann. Diese Beispiele bringe ich immer und baue das Gespräch schön logisch aber auch sehr emotional auf.
@alle
Glaubt irgendjemand das man von seinen Kollegen (das sind erwachsene Leute) gemoppt (schlecht angsehen, oder sonst irgendwie negativ wahrgenommen) wird, weil man sich für das Wohl eines (nahen) Familienangehörigen einsetzt? Damit diese ein lebenswerteres (Rest)Leben haben!
Ich kann mir echt nicht vorstellen das auch nur einer über mich oder über euch negativ denkt oder denken wird. Schließlich kämpfe ich für die Gesundheit meines Opa`s und anderen Menschen die in einer ähnlichen Situation sind. Die Personen die zum Beispiel wie mein Opa unkontrolliert mit den Händen zittern, sabbern, nicht mehr essen können oder wollen da kein Hunger/ Energie vorhanden ist, bettlägerig sind und gewindelt werden müssen etc. pp. Also wenn da doch einer negativ über mich denkt, wird man wohl ganz schnell negativ über die Person denken. Wer wünscht schon jemanden einen schweren schmerzvollen und langsamen Tod ohne über jede Möglichkeit nachgedacht zu haben?
Also nutzt doch die Gerüchtekücher für euch. In euren Dorf muss es auch heißen: "Hey, da ist ja wieder "der Type" der sich für die Kranken und alten einsetzt. Oder "Endlich einer der sich für die schwachen einsetzt die für Ihre Medizin nicht (mehr) Kämpfen können"
Das ist natürlich in der ländlichen Region wo ich her komme leichter wie in einer großen Stadt. Aber auch da arbeitet die Gerüchteküche... Die Frage ist nur ob Ihr diese positiv oder negativ nutzen wollt? Das ist nur eine Sache der Kommunikation unter 4 oder gern auch 6 Augen.
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