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Regional-Zeitung



Regional-Zeitung

Beitragvon JK420 am Fr 12. Sep 2014, 12:41

Hallo Leute,

ich komme zwar aus Brandenburg (Elbe-Elster Kreis). Allerdings wohne ich sehr nahe an der Grenze zu Sachen :lol: . Ich habe da auch ein paar Freunde und habe knapp 6 Jahre in Torgau gearbeitet. Und wehe einer sagt was von/ über "Ost-Elbien" :lol:

Ich möchte an der Stelle erwähnen das ich gute Kontakte zur regionalen Zeitung (04860 Torgau) habe.
Über das Thema an sich hat die regionale Zeitung Hier schon einmal geschrieben.
Dazu bestehen auch weitere Artikel

Mit denen kann man doch sicherlich vor Ort zusammen Arbeiten. Allerdings wage ich es mir nicht so ein Projekt alleine aus dem Boden zu stampfen.
Ein Artikel ist schnell geschrieben, aber ich habe von der rechtlichen Seite keine Ahnung. Auch vom Inhalt her sollte das ein Experte überwachen.
Habt ihr eine gute Idee, wie man mit denen vll. sogar längerfristig zusammenarbeiten kann? Ein Kontakt kann ich ohne weiteres gern Herstellen. Aber dazu sollten wir hier vorher gute Ideen haben.

Mir schwebt hier auch ein Interview vor. Nur alleine ist mein Wissen glaube ich nicht tief genug :oops: Und man sollte ja dann auch auf alle Fragen eine QUALIFIZIERTE Antwort haben^^
Zuletzt geändert von JK420 am Mi 1. Okt 2014, 07:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Regional-Zeitung

Beitragvon Gerd50 am Sa 13. Sep 2014, 21:29

Hast du schon mal angefragt, ob die Redaktion bereit wäre, etwas über das
Thema Cannabis zu bringen? Beispielsweise über die Folgen der Prohibition
oder über die Bemühungen in anderen Länder, diese zu beenden?

Interview - wenn du eines mit Georg Wurth arrangieren könntest, wäre das
eine gute Sache. Dein Job wäre, das Thema "Prohibition beenden" schmackhaft
machen, Kontaktdaten von Georg findest du hier:

http://hanfverband.de/index.php/dhv/kontakt
Zuletzt geändert von Gerd50 am Mi 1. Okt 2014, 08:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Regional-Zeitung

Beitragvon JK420 am So 14. Sep 2014, 08:15

Bisher habe ich noch nicht nachgefragt. Das hat aber den Hintergrund das ich mich erst gemeinsam mit euch vorbereiten wollte.
Sieht immer ein wenig blöd aus, wenn man anfragt ob die über das Thema Berichten und dann bei genaueren Nachfragen nicht genau weiß über was alles gesprochen werden soll :o
Daher wollte ich auch erst einmal Ideen sammeln, welche Themen angesprochen werden, wie wir uns dabei auch am besten vermarkten etc..

@Gerd
soll ich einfach mal abklären, ob die sich zu einen Interview zum Thema Cannabis-Prohibition bereit erklären? Oder sollten wir das hier vorher genauer abklären?
Zuletzt geändert von JK420 am Mi 1. Okt 2014, 07:28, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Regional-Zeitung

Beitragvon Gerd50 am So 14. Sep 2014, 09:37

Das kannst du einfach mal mit der Redaktion abklären. Begründungen für das
scheitern der Prohibition findest du hier, wenn du dich noch nicht so sattelfest
in der Thematik fühlst:

http://www.schildower-kreis.de/manifest/

Im Rahmen von Merkels Deutschlanddialog hat His Master's Voice ausführlich
zusammen getragen, warum der DHV unterstützenswert ist und speziell die
Hanfprohibition beendet werden sollte:

viewtopic.php?f=27&t=488


Das Thema Cannabis als Medizin ist nach nicht erreichen des Quorums der Petition
von Franjo Grotenhermen weiterhin hochaktuell:

http://cannabis-medizin-petition.de/

Unterstützung durch lokale Presse wäre noch wichtiger, als allgemein über die Tücken
der Prohibition auf zu klären. Herr Grotenhermen wäre sicher zu einem Interview
bereit, wenn du etwas in die Wege leiten könntest.
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Re: Regional-Zeitung

Beitragvon JK420 am Mo 29. Sep 2014, 11:34

Ein kurzer zwischenstand.
Ich hatte jetzt 1 Gespräch mit dem Chefredakteur (und 2 personen aus sein Team) der regionalen Zeitung.
Diese stehen dem Thema eher neutral gegenüber. Aber Sie wollen (wie für eine Zeitung typisch) das sehr "neutral" halten. Also weder "FÜR-Cannabis" noch "Gegen-Cannabis" schreiben.
Mein Ziel war es dabei über Fragen zum Nachdenken anzuregen. Welchen Vorteil hat die Prohibition, welche Alternativen gibt es, gibt es bei uns in der Region kranke Menschen (mit Krebs, MS etc.) die davon profitieren könnten, wie sieht es aus mit den Steuereinnahmen, müssen Menschen wirklich für die Prohibition sterben etc. pp.
Das hat den Chefredakteur sehr gefallen.
Allerdings ist die Zeitung für regionale "Geschehnisse" zuständig....

Ich bin mit denen so verblieben das ich jetzt 2 Möglichkeiten habe.
1. Möglichkeit: Entweder ich arbeite einer Volontärin zu, so dass diese einen Bericht über Cannabis in der Region schreiben kann
oder
2. Möglichkeit: Trommelwirbel bitte^^ Ich darf als freier Mitarbeiter der regionalen Zeitung anfangen. Somit habe ich alle Vorteile die jemand von der Presse hat...

Allerdings kommt Option 2 nicht wirklich für mich in Frage. Zum einen habe ich schon ein Hauptgewerbe. D.h. ich müsste wegen den 5€ Einnahmen die ich durch den Bericht bekomme ein Nebengewerbe eröffnen um keinen Ärger vom Finanzamt zu bekommen. Desweiteren will ich ja nur einen Bericht schreiben und nicht für die Zeitung arbeiten^^ Und jede Woche lassen die mich wahrscheinlich auch nicht über Cannabis schreiben^^
Desweiteren bleibt auch abzuwarten ob mein Bericht so wie ich Ihn schreibe überhaupt so veröffentlich wird. Ich habe noch nie einen Artikel für eine Zeitung selbst verfasst :-(

Allerdings ist Option 1 auch nicht unbedingt zu 100% das was ich wollte. Allerdings besser für mich bzgl. Nebengewerbe, Finanzamt etc...
Jetzt muss ich halt nur zusehen, dass ich die Volontärin dazu bringe einen guten Bericht über Cannabis zu schreiben und dabei noch einen Bezug zur Region finden.

Meine Idee war über mein Opa (leidet an Alzheimer und Parkinson) und meine Groß-Tante (leidet an Krebs mit sichen Tod) zu schreiben.
Aber das muss ich vorher mit der gesamten Familie absprechen, damit es hinterher keinen Familienstreit gibt. Und das sollte echt schwer werden... Mein Onkel will nicht einmal das man zu Geburtstagen/ Geburtstagsfeiern über die Krankheit von meinen Opa bzw. seinen Vater spricht... Ihn ist das wohl anscheinend unangenehm, dass der eigene Vater plötzlich so erkrankt ist und jetzt ein ganz anderer "Mensch" ist... Aber man könnte die Namen ja auch ändern bzw. nur den Vornamen erwähnen...

Dies sollte aber nicht mein einziges Thema aus der Region sein, wenn ich mich mit der Volontärin für den Artikel treffe.
Gibt es hier Leute die aus der Region Torgau und dessen Umfeld kommen? Dann würde ich mich sehr freuen, welche Ideen ihr habt wie man Cannabis auf die Region beziehen könnte.
Oder evtl. gibt es ja auch welche die nicht aus der Region kommen und eine gute Idee haben?
Zuletzt geändert von JK420 am Mi 1. Okt 2014, 07:28, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Regional-Zeitung

Beitragvon Gerd50 am Mo 29. Sep 2014, 22:25

Da hast du dir ja eine echte Herausforderung angelacht :)

Ich bin nicht aus der Region, doch da ich mich bei deinem Thema, Zusammenarbeit
mit deiner regionalen Zeitung, eingeklinkt habe, denke ich natürlich weiterhin gerne mit.

Familie würde ich persönlich raus halten, es sei denn die erkrankten Familienmitglieder
hätten Interesse an einer Behandlung mit Cannabinoiden, doch wissen nicht, wie sie
es umsetzen können, Ärzte, die sich verweigern etc. Gibt es da etwas, woran du
anknüpfen könntest?

Ansonsten fällt mir erstmal nur ein, wenn es um regionale Bezüge geht, etwas über
die Auswüchse der Prohibition zu schreiben. Politiker faseln gerne über Prävention.
Doch wie wir alle wissen, wird dafür im Verhältnis zur Strafverfolgung nur ein verschwindend
kleiner Geldbetrag ausgegeben. Für die Öffentlichkeit wäre es möglicherweise von
Interesse, wie die Verhältnisse in deiner Region aussehen. Was kostet die Strafverfolgung,
wie viele Fälle werden pro Jahr anhängig, was wird an Strafverfahren eingestellt kosten
aber Zeit und Geld, bleiben andere Fälle wegen Überlastung der Justiz durch sogenannte
"Drogenkriminalität" auf der Strecke, gibt es Mitarbeiter bei der Staatsanwaltschaft und
Gericht, die sich deswegen eine Richtungsänderung in der Drogenpolitik wünschen usw.

Auf der anderen Seite, wie sieht es mit Präventionsangeboten aus, sind sie ausreichend,
wie finanziell abgesichert, ich denke z. Bsp. an Mitarbeiter von Beratungsstellen, die vll.
nur einen Teilzeitjob haben, obwohl das für eine effektive Arbeit nicht genügt, was leisten
Schulen, gibt es genügend viele Lehrer, die sich mit der Thematik befassen usw.

Für eine Volontärin wäre es ja eventuell eine reizvolle Aufgabe, in eurer Region zu
recherchieren, was es an Diskrepanzen zwischen Strafverfolgung und präventiver
Arbeit gibt und du brauchst dir keinen Kopf wegen einem selbst gebastelten Artikel, 5€
und dem Finanzamt machen.
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Re: Regional-Zeitung

Beitragvon Gerd50 am Mi 1. Okt 2014, 22:25

Noch ein bischen Brainstorming - deinen Gedanken Interview möchte ich nochmal
aufgreifen. Das die Redaktion bei nur pro abgewunken hat, ist verständlich. Doch
wie wäre es - nach dem Motto, Legalisierungsdebatte in den Medien nimmt an Fahrt
auf, in einem Berliner Stadtteil und Frankfurt sieht man auch politischen Handlungsbedarf -
beispielsweise Sachsens Minister für Inneres, Holger Stahlknecht, zu befragen, ob die
Prohibition nicht am Ziel drogenfreie Gesellschaft vorbei schießt. Gegendarstellung dann
vom DHV.

Oder man nehme einen erzkonservativen Suchtmediziner/therapeuten aus einer
entsprechenden staatlichen Einrichtung, befrage den zur Hanflegalisierung allgemein
und für medizinische Zwecke. Das würde ebenfalls die Möglichkeit bieten, den DHV
ins Spiel zu bringen.

Schwer vorstellbar allerdings, das die Redaktion einer Volontärin diesen Job überlassen
würde. Oder wie siehst du das?
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Re: Regional-Zeitung

Beitragvon JK420 am Do 30. Okt 2014, 12:35

Hallo Gerd,
danke für deine Unterstützung :)

Mit der Familie wird schwierig. Mein Opa ist Geistig nicht mehr in der Lage selber zu entscheiden.
Mit meiner Groß-Tante könnte man sicherlich reden. Allerdings ist Sie selbst zu schwach für ein Interview... von den Launen zwischendurch mal ganz abgesehen... Sie weiß das Sie bald stirbt und hat definitiv zu wenig Zeit um sich Ihr Cannabis als Medizin einzuklagen...
Gerd hat geschrieben:Ansonsten fällt mir erstmal nur ein, wenn es um regionale Bezüge geht, etwas über
die Auswüchse der Prohibition zu schreiben. Politiker faseln gerne über Prävention.
Doch wie wir alle wissen, wird dafür im Verhältnis zur Strafverfolgung nur ein verschwindend
kleiner Geldbetrag ausgegeben. Für die Öffentlichkeit wäre es möglicherweise von
Interesse, wie die Verhältnisse in deiner Region aussehen. Was kostet die Strafverfolgung,
wie viele Fälle werden pro Jahr anhängig, was wird an Strafverfahren eingestellt kosten
aber Zeit und Geld, bleiben andere Fälle wegen Überlastung der Justiz durch sogenannte
"Drogenkriminalität" auf der Strecke, gibt es Mitarbeiter bei der Staatsanwaltschaft und
Gericht, die sich deswegen eine Richtungsänderung in der Drogenpolitik wünschen usw.

Klingt gut. Aber wo bekomme ich die Zahlen für meine Region her?

Gerd hat geschrieben:Für eine Volontärin wäre es ja eventuell eine reizvolle Aufgabe, in eurer Region zu
recherchieren, was es an Diskrepanzen zwischen Strafverfolgung und präventiver
Arbeit gibt und du brauchst dir keinen Kopf wegen einem selbst gebastelten Artikel, 5€
und dem Finanzamt machen.

Die Volontärin ist zuständig für die Jugendseite der Regionalzeitung. Daher hat Sie dafür leider keine Zeit, weil Sie sich erst in die „Materie“ einlesen bzw. einarbeiten müsste um dann auch einen Artikel darüber zu schreiben. Sie selbst findet das Thema zwar schwierig aber denn noch interessant. Daher muss ich den Artikel gut zuarbeiten, damit Sie diesen dann auch so veröffentlicht.
Mit dem Finanzamt ist so eine Sache... Ich habe mal bei einen Weihnachtsmarkt zum Waffeln backen ausgeholfen... Habe ganze 20€ dafür bekommen... ein gutes Jahr später musste ich mich verantworten, warum ich diese 20€ nicht in meinen Einnahmen mit angegeben habe...

Gerd hat geschrieben: Doch wie wäre es - nach dem Motto, Legalisierungsdebatte in den Medien nimmt an Fahrt
auf, in einem Berliner Stadtteil und Frankfurt sieht man auch politischen Handlungsbedarf -
beispielsweise Sachsens Minister für Inneres, Holger Stahlknecht, zu befragen, ob die
Prohibition nicht am Ziel drogenfreie Gesellschaft vorbei schießt.

Leider fehlt mir die Zeit herrn Stahlknecht zu befragen. Ob er auch per E-Mail antworten und das der Zeitung dann zureicht? Auch hier sollte wieder ein bezug zur Region hergestellt werden. Aber das lässt sich ja bei den Thema ganz gut einrichten. Schließlich ist in ganz Deutschland politischer Handlungsbedarf.

Die Voluntärin ist auch zuständig für die Jungendseite der Regionalzeitung und für die entsprechenden Ortsteile. Von daher denke ich schon, dass das Redaktionsteam Ihr diesen Job überlassen würde.
Hier kannst du dir das Redaktionsteam mal anschauen.
Das "Problem" ist eher, dass Sie keine Zeit dafür hat. Somit schreibe ich den Artikel, bespreche Ihn mit ihr und dann wird er veröffentlicht. So der Plan.
Allerdings hätte ich nicht gedacht, dass das so viel Arbeit macht. Ich habe heute mal E-Mail zum DHV geschickt, ob diese mir nicht dabei helfen könnten.
Sobald ich da eine Rückinformation habe, werde ich euch hier darüber berichten.
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Re: Regional-Zeitung

Beitragvon JK420 am Di 4. Nov 2014, 09:33

Leider hat der Hanfverband alle Hände voll zu tun.
Somit muss ich jetzt erst einmal schauen wie ich das am besten mache... Schließlich soll ich ja ein paar Interviews führen... Dazu reicht meine Zeit leider nicht aus... Ich habe zwar immer mal wieder ein wenig Zeit, aber selten länger als eine Stunde... und nach 18Uhr ist leider kaum noch jemand erreichbar.
Daher werde ich jetzt nochmal Rücksprache mit der Zeitung nehmen, ob auch E-Mail Befragungen gehen würden
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