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(Alternativer) Drogen-und Suchtbericht 2015/.../17

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(Alternativer) Drogen-und Suchtbericht 2015/.../17

Beitragvon Sabine am Mo 18. Mai 2015, 12:21

Heute erschien schon mal der alternative Drogenbericht.

""Beim Bund bewegt sich nichts"
In ihrem am Montag vorstellten alternativen Drogenbericht fordern Suchtexperten eine andere Drogenpolitik. Mitautor ist der Frankfurter Sozialwissenschaftler Heino Stöver. Im hr-online-Gespräch lobt er die Drogenpolitik in Frankfurt. "


http://www.hr-online.de/website/rubrike ... t_55445653
" ... Aber jeder solle das Recht haben, dass es bezahlt werde, wenn es helfe." Zitat v. Frau Mortler https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... ntscheidet
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Re: (Alternativer) Drogen-und Suchtbericht 2015

Beitragvon Sabine am Di 19. Mai 2015, 06:16

Hier wird am Ende des Artikels Max mit einem Satz erwähnt, den ich in anderen Berichten nicht finden konnte :

"Nötig sei, so Plenert, eine unbürokratische Lösung. Beispielsweise sollte es den Betroffenen erlaubt werden, Hanfpflanzen anzubauen."

http://www.aerztezeitung.de/medizin/kra ... chten.html
" ... Aber jeder solle das Recht haben, dass es bezahlt werde, wenn es helfe." Zitat v. Frau Mortler https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... ntscheidet
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Re: (Alternativer) Drogen-und Suchtbericht 2015

Beitragvon Sabine am Di 19. Mai 2015, 14:54

"...Ein Bericht ohne Hanfszene

Obwohl es im Vorwort heißt, der Ausgangspunkt jeglicher Drogenpolitik müsse der Konsument bzw. die Konsumentin sein, kommt die Hanfszene in dem Bericht nicht vor. Bedeutende Organisationen und Institutionen wie der Deutsche Hanfverband (DHV), die Hanfparade, die Organisatoren der Global Marijuana Märsche oder das Hanf Museum werden in dem Bericht überhaupt nicht erwähnt. Ein großer Wissens- und Erfahrungspool wurde hier völlig übergangen. Die Redakteure des Alternativen Sucht- und Drogenberichts 2015 machen wohl lieber Politik für Menschen statt mit den Menschen...."


http://blogs.taz.de/drogerie/2015/05/19 ... enbericht/
" ... Aber jeder solle das Recht haben, dass es bezahlt werde, wenn es helfe." Zitat v. Frau Mortler https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... ntscheidet
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Re: (Alternativer) Drogen-und Suchtbericht 2015

Beitragvon Sabine am Sa 23. Mai 2015, 14:15

""Die Abgeordneten bremsen Fachleute aus"
Der Frankfurter Suchtexperte Heino Stöver über Cannabisfreigabe, Alkoholmissbrauch und die Frage, weshalb die Politik beim Thema Drogen kaum auf Wissenschaftler hört.
Diese Woche erschien zum zweiten Mal der alternative Drogenbericht – drei Tage vor dem Suchtbericht der Bundesregierung, der die hohe Zahl der Konsumenten legaler wie illegaler Drogen beklagt. Der Sozialwissen-
schaftler und Suchtexperte Heino Stöver, Mitverfasser des alternativen Drogenberichts, wirft der Bundesregierung vor, die falschen Schlüsse aus den Statistiken zu ziehen und fordert eine Reform des Betäubungsmittelgesetzes."


http://www.bayerische-staatszeitung.de/ ... e-aus.html
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Re: (Alternativer) Drogen-und Suchtbericht 2015/.../17

Beitragvon Sabine am Di 30. Mai 2017, 09:58

Nicht wundern, muss erst 2016 suchen, damit ich die Stränge zusammen führen kann. Das mache ich heute aber erst später, stecke voll in der Gartenarbeit. Die Gewitter nahen ...



"Alternativer Drogen- und Suchtbericht 2017: Wachsende Repression, sinkender Nutzen

"Die Polizei in Deutschland intensiviert ihre Jagd auf Cannabis-Konsumierende," stellt der neue Alternative Drogen- und Suchtbericht fest. "Jedes Jahr geraten mehr als 200.000 Menschen in das Visier der Strafverfolgungsbehörden lediglich aufgrund des Umgangs mit Drogen zum Eigenbedarf: im wesentlichen Cannabiskonsumierende, zu einem großen Teil Jugendliche und Heranwachsende." Der 4. Alternative Drogen- und Suchtbericht wird am heutigen Dienstag im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin vorgestellt.

"Die Folgen der Kriminalisierungswucht auf die sozial-gesundheitliche Lage der Betroffenen, ihr familiäres Umfeld, aber auch für ihre schulisch-berufliche Karriere" sind u.U. verheerend. Etwa 30.000 Drogenkonsumierende werden jährlich zu Freiheitsentzug - im wesentlichen Kurzstrafen - verurteilt. Die psychischen Belastungen/Umstellungen und sozioökonomischen Brüche" in den Händen der Justiz tragen zur Destabilisierung der Betroffenen bei. Eventuell beginnt auch hinter Gittern eine neue kriminelle Karriere.

Der 4. Alternative Drogen- und Suchtbericht beziffert die Repressionskoeffizienten: Weil die Polizei aktiver denn je fahndet, klärte sie 2016 pro 100.000 Einwohner 178 Delikte bei Cannabis-Konsumierenden auf. Demgegenüber war der Fahndungserfolg bei Schmugglern und Händlern bescheiden: 38 pro 100.000 Einwohner. Der Repressionskoeffizient bei Konsumierenden steigt seit 20 Jahren und hat 2016 eine Höchstmarke erreicht. Das Ermittlungsniveau bei Schmugglern und Händlern stagniert jedoch etwa auf gleicher Höhe.

Die Herausgeber des Berichts, Dr. Bernd Werse und Prof. Dr. Heino Stöver, berichten: "Aus Polizeikreisen ist zu hören, dass bestimmte Reviere gern zeitweise ihre Aktivitäten stärker auf Drogenkontrolle verlagern, um ihre Statistik aufzuhübschen. Da es sich bei 'Rauschgiftkriminalität' um Kontrolldelikte handelt, beläuft sich die Aufklärungsquote auf nahezu 100 Prozent ..."

Der Alternative Drogen- und Suchtbericht empfiehlt, die gegenwärtige Prohibitionsstrategie des Betäubungsmittel-Gesetzes aufzugeben und durch eine kontrollierte, legalisierte Drogenabgabe zu ersetzen. Dies würde die Konsumierenden und die Strafverfolgungsbehörden entlasten; allmählich würde es auch die aus- und inländische Drogenkriminalität "austrocknen". Entsprechende Liberalisierungs-Erfahrungen in den USA und anderen Ländern haben zu keinem Anstieg des Drogenkonsums geführt. "


http://www.openpr.de/news/953035/Altern ... utzen.html
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