Deutscher Hanf Verband • Thema anzeigen - Sammlung für "Kleinstvergehen"

Sammlung für "Kleinstvergehen"



Re: Sammlung für "Kleinstvergehen"

Beitragvon Sabine am Sa 4. Mär 2017, 13:35

"Frau vergisst Krankmeldung: Mann wegen Drogenbesitzes angezeigt
...
Nach Angaben der Polizei war die 50-jährige Lebensgefährtin am Freitag daheim geblieben, ohne sich bei ihrem Arbeitgeber krank zu melden. Ihr besorgter Chef vermutete einen Unfall und informierte die Polizei, die daraufhin die 50-Jährige daheim aufsuchte.
„Als die Frau die Tür öffnete, hatte der Mann gerade einen Joint geraucht“, sagte ein Polizeisprecher. Weil die Streife zudem 0,26 Gramm Marihuana fand, erhielt der 43-Jährige eine Anzeige."


https://www.merkur.de/bayern/weil-seine ... chComments

Ist die Polizei dort so unterbeschäftigt, das sie auf Zuruf eines Firmenchefs Mitarbeiter aufsucht?! Normal müssen doch erst mindestens 24 Stunden bei vermißten/abgängigen Personen vergehen, bevor die Polizei tätig wird Stelle mir grad vor, wenn sowas einreißt :shock

Und 0,26 Gramm, ich glaub, dazu muss man nichts mehr sagen :roll:
" ... Aber jeder solle das Recht haben, dass es bezahlt werde, wenn es helfe." Zitat v. Frau Mortler https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... ntscheidet
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Re: Sammlung für "Kleinstvergehen"

Beitragvon Sabine am So 5. Mär 2017, 10:44

"Kriminalität in Schwerin : Mehrfacher Drogenmissbrauch am Marienplatz

Reichlich zu tun hatten Kräfte der Bereitschaftspolizei am Samstagabend im Rahmen ihrer Präsenzstreifen rund um den Marienplatz in Schwerin. ... Nachdem der 17-jährige sich im Sprintduell mit den sportlichen Einsatzkräften geschlagen geben musste, war auch der Grund seiner Flucht schnell ermittelt. Der Jugendliche aus Ludwigslust hatte geringe Mengen Cannabis bei sich.

Keine 20 Minuten später sprachen die gleichen Beamten einen 40-jährigen Mann vor dem Haupteingang des Schlosspark-Centers an, weil dieser offenkundig einen Joint rauchte. Als das übrige Cannabis des Schweriners beschlagnahmt werden sollte, wickelte er sich eine Schlüsselkette um die Faust und versuchte, die Polizisten zu schlagen.
...
In allen Fällen beschäftigte der dazugehörige "Papierkram" die Polizisten bis weit nach Mitternacht. "


http://www.svz.de/regionales/polizeitic ... 72446.html


In letzter Zeit häufen sich Zeitungsberichte, wo sich Erwischte aggressiv gegen die Polizei wehren. Was hat sich geändert, weil "wir Kiffer" doch eher als friedliebend bekannt sind und dies in der Außendarstellung auch gerne betonen?
Ist es der Frust über die weiter gehende Kriminalisierung und deren Konsequenzen? Spielen andere Substanzen eine Rolle?
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Re: Sammlung für "Kleinstvergehen"

Beitragvon Cookie am So 5. Mär 2017, 11:33

Es gibt leider auch unter "uns Kiffern" einige gewalttätige Idioten. In der großen Mehrzahl ist das aber nicht der Fall. Ich kenne so Viele, und von denen ist kein Einziger aggressiv.

Mischkonsum mit Alkohol oder anderen Substanzen kann aber durchaus ein möglicher Grund sein. Andererseits gibt es auch genügend Leute, denen ich aus charakterlichen Gründen eine nicht geeignete Persönlichkeitsstruktur unterstellen würde, für die Verwendung von Rauschmitteln gleich welcher Art qualifiziert zu sein.

Sieh Dir nur das Internet und seine asozialen Medien an. Was da zum Teil für gefährlicher Unfug vom Stapel gelassen wird, setzt sich früher oder später bei Manchen auch im realen Leben fort und der Einzelne fühlt sich dann vielleicht für ein solches Handeln legitimiert. "Marihuana setzt's Gehirn in Gang", aber eben nur bei Solchen, die auch eines haben.
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Re: Sammlung für "Kleinstvergehen"

Beitragvon Sabine am So 5. Mär 2017, 13:38

"14-Jähriger zeigt seine Eltern wegen Drogenkonsums an
...
Schließlich rannte der Junge von zuhause weg und lief bei der Polizei auf. Dort gab er an, dass die Eltern Drogen nahmen, und er es nicht mehr aushalte. Nach der Vernehmung des Jungen ordnete der Staatsanwalt eine Wohnungsdurchsuchung an. ... Die Durchsuchung führte zur Sicherstellung von Marihuana und weiteren einschlägigen Utensilien."


http://www.pnp.de/region_und_lokal/stad ... ms-an.html

Hm, zu wenig Informationen. Aber hier liest man nichts von verwahrloster Wohnung und Kind. Sowas wird doch im Zusammenhang mit Cannabis gerne erwähnt.

Könnte also auch ein pubertärer Racheakt des Kindes sein, weil die Eltern nicht so wollten wie er.
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Re: Sammlung für "Kleinstvergehen"

Beitragvon Sabine am Mo 6. Mär 2017, 17:32

Wegen 26 Gramm in Haft :o oder doch eher wegen Bewährung und Waffen?

"Staatsanwaltschat und Polizei Stuttgart geben bekannt: Mutmaßlicher Rauschgifthändler in Haft

Beamte haben am Freitagabend (03.03.2017) in Stuttgart-Nord einen 18 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht, mit Marihuana zu handeln. ... Auf Nachfrage übergab der Tatverdächtige zwei Päckchen mit insgesamt rund drei Gramm Marihuana. Bei der mit richterlichem Beschluss durchgeführten Wohnungsdurchsuchung fanden die Beamten knapp 20 Gramm weiteres Marihuana, Verpackungsmaterial, einen Schlagring, einen Teleskopschlagstock und einen Elektroschockgerät."


http://www.t-online.de/regionales/id_80 ... -haft.html
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Re: Sammlung für "Kleinstvergehen"

Beitragvon Sabine am Mi 8. Mär 2017, 09:04

Die Verurteilung ist leider Alltag, aber was Staatsanwalt (und Verteidigung) zum Verhalten und Vorgehen der Polizeibeamten anmerken, ist bemerkenswert und selten.
Das zeigt auch die Reaktion des Beamten der Türenknallend den Gerichtssaal verläßt (Mißachtung des Gerichts, Geldstrafe?)


"Unsere kleine Farm

Weil sein Mitbewohner Hanfpflanzen angebaut hat, muss ein 28-Jähriger 5200 Euro Strafe zahlen

Eine Entscheidung konnte und wollte Richterin Vera Hörauf an diesem Nachmittag nicht fällen im Saal II des Ebersberger Amtsgerichts, zumal der wohl entscheidende Zeuge nicht zum Verhandlungstermin erschienen war. Beschuldigt war ein 28-jähriger gelernter Schlosser aus dem südlichen Landkreis. Auf dem Balkon seiner Mietwohnung hatten zwei Ebersberger Polizeibeamte im vergangenen Sommer drei Cannabispflanzen sicher gestellt. Die aber sollen, so verteidigte sich der Beschuldigte Alexander F., gar nicht ihm, sondern ausschließlich jenem Zeugen, genannt Herr T. gehört haben, der im vergangenen Jahr einige Monate in einer Wohngemeinschaft mit ihm in der Wohnung lebte - und auch als Mitmieter im Mietvertrag eingetragen war. Der Zeuge T. ist für den Besitz der Pflanzen bereits rechtskräftig verurteilt, wie Richterin Hörauf erklärte, Alexander F. hatte ebenfalls einen Strafbefehl erhalten, aber dagegen Einspruch eingelegt.

Über die Anzeige eines Nachbarn hatte die Ebersberger Polizei von den verbotenen Marihuanapflanzen auf dem Balkon erfahren, er hatte gesehen, dass sie dort standen. Mit den Nachbarn hatte es auch immer wieder Ärger wegen Ruhestörung gegeben. Zwei Beamte, von denen einer ebenfalls als Zeuge geladen war, waren zu der Adresse gefahren und hatten beschlossen, die Pflanzen auf dem Balkon sofort sicher zu stellen. Sie seien also hinauf gestiegen und dort von Herrn T. zur Rede gestellt worden. "Er hat geglaubt, wir wollten ihm die Pflanzen stehlen", erzählte der Polizist.
...
Die entscheidende Frage, ob sich nun Alexander F. auch um die Cannabispflanzen gekümmert hatte, konnte das Gericht zunächst nicht zufriedenstellend klären. Der Polizeibeamte hatte, wie er auf Nachfrage des Staatsanwalts erklärte, die Zimmer der beiden Mieter nicht gesehen, aus denen vielleicht Rückschlüsse möglich gewesen wären. Auch ob weitere Pflanzen auf dem Balkon gestanden hatten, wusste er nicht mehr zu sagen. Sehr zum Unwillen des Staatsanwaltes, der sich insgesamt nicht besonders begeistert vom Vorgehen der Polizisten zeigte. Es sei für ihn nicht nachvollziehbar, warum die Beamten von außen mit Hilfe eines Baums auf den Balkon geklettert seien, so der Staatsanwalt. "Wenn Sie schon bei jemanden auf den Balkon steigen, dann hätten Sie doch erst mal einen Richter erreichen müssen", sagte er. Auch die Anwältin des Angeklagten echauffierte sich über das Verhalten der Polizei: "Also über einen Balkon einsteigen, das geht gar nicht", schimpfte sie - da hatte der Beamte allerdings den Gerichtssaal bereits mit lautem Türenknallen verlassen."


http://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebe ... -1.3409225
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Re: Sammlung für "Kleinstvergehen"

Beitragvon Sabine am Mi 8. Mär 2017, 21:15

"Marihuana-Besitzer verrät Verkäufer

Wie ein Drogenfund einen noch größeren nach sich zog.

Manche treffen sich im Rosengarten wohl gerne mal auf einen Joint: Am Mittwochnachmittag hat die Polizei in der Pestalozzistraße gegen 16 Uhr bei einem 18-Jährigen eine geringe Menge Marihuana gefunden.
...
Der 18-Jährige eröffnete den Polizisten, die Drogen kurz zuvor bei einem gleichaltrigen Bekannten gekauft zu haben. Nach einer Anordnung durch den Bereitschaftsrichter wurde auch die Wohnung dieses 18-Jährigen durchsucht. Gefunden wurden etwa zehn Gramm Marihuana und mehrere Rauschgiftutensilien, so die Polizei."


http://www.augsburger-allgemeine.de/ill ... 26401.html
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Re: Sammlung für "Kleinstvergehen"

Beitragvon andisoima am Mi 8. Mär 2017, 22:32

Rauschgiftutensilien

Biergläser, Weingläser, Schnapsgläser, Sektgläser, Champagnerschalen .... :lol: :lol: :lol:
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Re: Sammlung für "Kleinstvergehen"

Beitragvon Sabine am Do 9. Mär 2017, 18:23

andisoima, hier auch :

"Frau irrt sich an der Tür und entdeckt Cannabis-Plantage
...
Eine Frau wollte eigentlich nur eine ältere Dame in einem Mehrfamilienhaus besuchen. ... Als ihr niemand aufmachte, trat sie in die unversperrte Wohnung ein.
...
In den Räumen fand sie eine Cannabisaufzuchtanlage. Mehrere Pflanzen waren über einen Meter hoch. Die Frau verständigte die Polizei in Hauzenberg, die Ermittlungen nahmen ihren Lauf. ... Neben der Aufzuchtanlage mit den Cannabispfl.anzen fand die Polizei auch eine größere Menge Marihuana und weitere Rauschgiftutensilien.

Der 23-jährige Wohnungsinhaber gestand. Darüber hinaus wurden noch weitere Personen im Hauzenberger und Passauer Raum ermittelt, die in die Rauschgiftgeschäfte einbezogen waren."


http://www.pnp.de/region_und_lokal/stad ... ntage.html
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Re: Sammlung für "Kleinstvergehen"

Beitragvon andisoima am Do 9. Mär 2017, 19:50

8-) Ob es wohl besser ist Aschenbecher, Streichhölzer, Zigarettenpapier, Filter, Tabak ... außer Haus zu bringen? :lol:

Die Frau erkannte zunächst schnell, dass sie nicht in der Wohnung der älteren Dame sein konnte. In den Räumen fand sie eine Cannabisaufzuchtanlage.


Die Frau erkannte also nicht nur ziemlich schnell, dass sie sich in einer fremden Wohnung befand, sondern sie schnüffelte auch noch in der Wohnung herum und "fand in den Räumen" ... :evil:
Da es sich jedoch um Drogen -!- handelt, spielte der unrechtmäßige Zutritt offensichtlich keine Rolle. Bei den Beamten.
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Re: Sammlung für "Kleinstvergehen"

Beitragvon Sabine am Do 16. Mär 2017, 06:49

"Manager züchtet Marihuana

Er hatte eine 70-Stunden-Woche, betreute als Vertriebsmanager einer großen Metallbaufirma den südbayerischen Raum und schaffte es irgendwann nicht mehr, sich zu entspannen. Da sah er einen Fernsehbeitrag über Marihuana - und der brachte ihn auf die Idee, selbst Haschisch anzubauen. Jugendliche aus der Nachbarschaft bemerkten jedoch die Plantage auf seiner Terrasse, bedienten sich heimlich und wurden erwischt. So kam die Polizei dem 39-Jährigen auf die Spur. Jetzt hatte er sich in Aichach vor Gericht zu verantworten. Er erzählte, die Sache habe sein Leben verändert: Der 39-Jährige hat gekündigt und arbeitet nun als Busfahrer.

Im grauen Anzug mit blauem Hemd und dezent gemusterter Krawatte machte der Angeklagte den Eindruck eines distinguierten Bankers. Der 39-Jährige mit den graumelierten Schläfen ein Kiffer? Nicht gerade das Naheliegendste. Freimütig berichtete der Familienvater aus seinem Leben.
...
Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fanden die Ermittler 209 Gramm Marihuana mit ei-nem Gehalt von 8,2 Gramm Te-trahydrocannabinol (THC) - ge-nau 0,7 Gramm über dem, was der Gesetzgeber als "geringe Menge" einstuft. Er sei selbst am meisten überrascht gewesen vom Ausmaß seiner Ernte, sagte der Angeklagte, der Vorrat hätte ihm wohl für mehrere Jahre genügt.
...
Die Durchsuchungsaktion, das Verfahren, das alles habe ihm einen derartigen Schock versetzt, dass er sein Leben komplett geändert habe, berichtete der 39-Jährige. Er kündigte seinen Job, hörte ganz das Rauchen auf und meldete sich im Fitnessstudio an. Inzwischen arbeitet er als Busfahrer im Linienverkehr.
...
Das Schöffengericht unter Vorsitz von Richterin Eva-Maria Kraus sah es ähnlich. Der Angeklagte sei nicht der typische Betäubungsmittel-Delinquent. Das Urteil: Ein Jahr Haft, ausgesetzt auf drei Jahre zur Bewährung, sowie 1500 Euro Geldbuße, zahlbar an die Drogenhilfe Schwaben. Es ist rechtskräftig."


http://www.donaukurier.de/lokales/schro ... 03,3337988


Er kündigte seinen Job? Das mag ich so nicht glauben, da wird schon seitens der Firmenleitung dementsprechend Druck gemacht worden. Deal : Du kündigst selber, nimmst dafür die 3monatige Sperre beim Amt auf Dich, dafür bekommst Du ein gutes Arbeitszeugnis, um den weiteren Lebensweg nicht ganz zu verbauen.

Was mir hier nicht in den Kopf will, warum besitzt er noch den Führer- bzw. Personenbeförderungschein? Gerade bei letzterem sind doch die Vorschriften knallhart!
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Re: Sammlung für "Kleinstvergehen"

Beitragvon Martin Mainz am Do 16. Mär 2017, 09:42

Wenn er wegen dem Stress in diese Misere geriet, kann es ja durchaus sein, daß er den Job von sich aus hingeschmissen hat. Mir ging es da ähnlich. Bei Busfahrer musste ich auch gleich an der Führrschein denken, aber da ist er wohl nochmal drum rum gekommen. Vielleicht musste er ja auch eine MPU machen, aber bei Personbeförderung hab ich auch erst mal ein Strinrunzeln, wie er das geschafft hat.
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Re: Sammlung für "Kleinstvergehen"

Beitragvon Sabine am Do 16. Mär 2017, 09:44

"Polizistin muss nach Marihuana-Schmuggel zahlen

Das Amtsgericht Nordhorn hat einer 44-jährigen Polizistin aus Salzgitter den Prozess gemacht. Sie gesteht, Marihuana aus den Niederlanden nach Deutschland gebracht zu haben – aber das sei ein Versehen gewesen.

Gegen eine 44-jährige Polizeibeamtin aus Salzgitter hat das Amtsgericht Nordhorn eine Geldstrafe in Höhe von 1650 Euro wegen der unerlaubten Einfuhr von Betäubungsmitteln aus den Niederlanden verhängt. Beim Grenzübertritt bei Bad Bentheim wurden bei ihr sieben Klemmverschluss-Tütchen mit 14 Gramm Marihuana sichergestellt. Eine Blutprobe ergab, dass sie erheblich unter Drogeneinfluss stand. Gegen sie wurde mit sofortiger Wirkung ein Fahrverbot verhängt.
...
Sie stehe zu diesem Fehltritt und bedauere ihn. Sie sei mit Leib und Seele Polizistin und sei dabei, die Konflikte dieses Gesetzesverstoßes mit ihrem Beruf und ihren Vorgesetzten zu bewältigen. Das Gericht räumte ein, dass die Angeklagte in einem Punkte recht habe. Das bei ihr aufgefundene Marihuana habe nicht 14 Gramm gewogen, sondern nur zehn.
...
Die Richterin beließ es angesichts der erforderlichen Schuldentilgung der Angeklagten für ihr Haus bei einem Tagessatz von 55 Euro und folglich einer Geldstrafe in Höhe von 1650 Euro sowie dem einmonatigen Fahrverbot."


http://www.gn-online.de/nachrichten/pol ... 86472.html

Nur einen Monat Fahrverbot? Keine MPU?! Dürfte ihrem Berufsstand geschuldet sein ...
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Re: Sammlung für "Kleinstvergehen"

Beitragvon Sabine am Fr 17. Mär 2017, 08:49

"Vergessener Joint kostet 2300 Euro

„Ein gewisses Pech räume ich ein, aber es bleibt eine Straftat“, sagte Weilheims Amtsrichterin Christiane Serini. Ein 54-jähriger Frührentner aus Schongau wurde zu einer Geldstrafe verurteilt, weil er in seiner Wohnung zufällig mit einigen weichen Drogen erwischt worden war. Wie es dazu kam, schilderte der Angeklagte ausführlich vor Gericht.
...
Der Frührentner hatte aufgrund seiner Schmerzen nach seiner Heimkunft die Sanitäter gerufen. Dass er dabei vergaß, seinen angerauchten Joint wegzuräumen, wurde dem Mann dann aber zum Verhängnis. Die Sanitäter hatten den Joint gesehen und benachrichtigten die Polizei.

Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten noch diverse andere weiche Drogen und stellten diese sicher. Marihuana war dabei und diverse Amphetamine. Alles nach Aussage des Angeklagten nur für den Eigengebrauch. „Bekomme ich die wenigstens wieder?“, erkundigte sich der Frührentner sehr zur Überraschung der Richterin. „Vielleicht könnten Sie einmal überlegen aufzuhören“, versuchte Serini den 54-jährigen Angeklagten zu belehren.

Der zeigte sich aber vollkommen uneinsichtig. „Ich bin 54 Jahre alt, ich brauche keine Belehrung mehr“, sagte der Angeklagte verärgert. Schon sein Leben lang hat der Schongauer nach eigenen Angaben mit Drogen zu tun gehabt und hat das Ganze seiner Überzeugung nach voll im Griff. Immer wieder versuchte er vor Gericht, seinen Drogenkonsum zu bagatellisieren. „Es gibt schlimmere Dinge als das“, sagte er. Die Richterin ließ sich jedoch nicht darauf ein. „Wir brauchen hier keine Diskussionen über eine Verharmlosung von Drogen“, erklärte Serini.
...
Der Angeklagte zeigte sich verärgert über die verhängte Geldstrafe von 100 Tagessätzen zu je 23 Euro. „Mir bleibt die Spucke weg. Wegen so ein bisschen Haschisch eine solche Strafe“, schimpfte er. "


https://www.merkur.de/lokales/schongau/ ... 94847.html

Na Klasse und wie hätten die Sanitäter und die Richterin reagiert, wenn es ein Patient gewesen wäre?! Sanitäter, die Patienten hinhängen, sind echt mies.

Scheinbar hatte der Angeklagte wohl keinen Anwalt, da hätte man schon geschickter agieren können, z.B. aufgrund welcher Erkrankung er Frührentner ist und deshalb auch Cannabis ein Teil der Therapie hätte sein können.
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Re: Sammlung für "Kleinstvergehen"

Beitragvon Sabine am Sa 25. Mär 2017, 08:11

"Vor Gericht: 20-Jähriger baute Marihuana an - und mochte es dann doch nicht mehr

20-Jähriger baut Marihuana an, damit er es nicht mehr zu kaufen braucht – nach schlechten Erfahrungen hat sich der Genuss für ihn aber "komplett erledigt".

"Aus Langeweile" und damit er es nicht mehr kaufen musste, hatte sich der heute 20-Jährige im vergangenen Jahr entschlossen, selbst Marihuana anzubauen. Als seine fünf Hanfpflanzen gediehen, geerntet und getrocknet waren, hatte der im Hochschwarzwald lebende junge Mann jedoch selbst keine Verwendung mehr dafür.
...
Vor dem Amtsgericht erzählte der Auszubildende bereitwillig, wie er vorgegangen war. Im Internet Hanfsamen zu bestellen, sei ganz leicht gewesen.

Dass es so einfach sei, aus seinen fünf Samen so kräftige Pflanzen zu ziehen, hätte er selbst nicht gedacht, berichtete der Heranwachsende über seine Erfahrungen. Aber sein Balkon bekomme viel Sonne, "ab und zu" habe er die Gewächse gegossen und er habe ja auch "Samen für Anfänger" bestellt. Mit dieser Aussage löste er bei mehreren Anwesenden im Gerichtssaal ein amüsiertes Grinsen aus.
...
"Es war ein Experiment", sagte der Zeuge vor Gericht. "Auskennen tu’ ich mich damit auch nicht, auch wenn ich vielleicht so aussehe." Er habe damals nur gelegentlich mal Marihuana geraucht und "es hat mir nie sonderlich was gegeben".
...
Diese Angabe deckte sich mit der Aussage des Angeklagten. Irgendwann im Juni oder Juli habe er nach dem Konsum von drei Joints zusammen mit Alkohol einen bösen Absturz erlebt, eine Erfahrung, die er nicht noch einmal machen wolle. Er könne das schwer beschreiben, sagte er auf Nachfrage, die Wirklichkeit sei ihm plötzlich unwirklich und fremd erschienen. In der Medizin spreche man seines Wissens von "Derealisation". Dieser Zustand habe in abgeschwächter Form ein paar Wochen angehalten.
...
Die Mitarbeiterin der Jugendgerichtshilfe sagte, der Heranwachsende sei "ganz knapp an psychotischem Erleben vorbeigeschlittert".
...
Mit Zustimmung des Staatsanwalts, des Angeklagten und seines Verteidigers stellte Richter Brändle das Verfahren vorläufig ein. Der 20-Jährige erhielt die richterliche Weisung, künftig keine Betäubungsmittel mehr zu konsumieren. Darüber hinaus muss er 15 gemeinnützige Arbeitsstunden leisten sowie zwei Urinproben auf seine Kosten untersuchen lassen."


http://www.badische-zeitung.de/titisee- ... 08382.html
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Re: Sammlung für "Kleinstvergehen"

Beitragvon Sabine am Di 28. Mär 2017, 16:47

"Kokain: Rauschgift-Razzia in Nachtclub

Bei dieser Razzia in einem Nachtclub im Norden des Landkreises Ebersberg wurden die eingesetzten Beamten fündig: Sie entdeckten Kokain und Marihuana. Gegen vier Personen wird jetzt wegen Rauschgiftbesitzes ermittelt.

In der Nacht von vergangenem Freitag auf Samstag fand unter der Federführung der Kriminalpolizei Erding, in Begleitung der Staatsanwaltschaft München II, gemeinsam mit dem Einsatzzug Erding und Unterstützung von Beamten der Bereitschaftspolizei eine Razzia in einem Nachtclub im nördlichen Landkreis Ebersberg statt.
...
Bei dem 41-Jährigen und zwei Gästen konnten insgesamt fünf Briefchen Kokain und bei einer weiteren Person eine Kleinmenge Marihuana aufgefunden werden. "


https://www.merkur.de/lokales/ebersberg ... 44356.html

Das hat sich mal wieder gelohnt. :roll:
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Re: Sammlung für "Kleinstvergehen"

Beitragvon Sabine am Mi 29. Mär 2017, 18:42

"Die 14 Tatverdächtigen haben ein Alter von 21 bis 48 Jahren. Die Durchsuchungsbeschlüsse wurden zeitgleich am Dienstag vollstreckt. Hierbei wurden die Mannheimer Ermittler von Beamten der Bereitschaftspolizei unterstützt, insgesamt waren 97 Beamte im Einsatz.

Es wurden 19,2 Gramm Marihuana und 3 Gramm Amphetamin aufgefunden. "


http://www.rnz.de/nachrichten/mannheim/ ... 64824.html
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Re: Sammlung für "Kleinstvergehen"

Beitragvon Sabine am Do 30. Mär 2017, 07:35

Nachtrag zu der Ebersberger Razzia :

"Großrazzia: Polizei fand keine Hinweise auf Drogenhandel

Es war eine der größten Razzien der vergangenen Jahre im Landkreis Ebersberg. In der Nacht auf Samstag waren 60 feiernde Gäste eines Nachtclubs im nördlichen Landkreis von 50 Polizeibeamten überrascht und auf Drogen gefilzt worden.
...
Am Mittwoch teilte die Polizei Oberbayern Nord nun auf Nachfrage mit, dass sich die Vermutung der Polizei nicht bestätigt habe. "Die Razzia hat keinen Hinweis ergeben, der unseren Verdacht wegen Drogenhandels erhärten würde", teilte ein Polizeisprecher mit. Dennoch sei der Einsatz verhältnismäßig gewesen, so der Sprecher. Damit eine Razzia effektiv ist, müsse sie sehr schnell ablaufen, weswegen es zu der hohen Zahl an Einsatzkräften gekommen sei."


http://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebe ... -1.3441926
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Re: Sammlung für "Kleinstvergehen"

Beitragvon Sabine am Sa 8. Apr 2017, 05:28

"Osterhase auf Drogen: Marihuana in Schokolade entdeckt

Einem zugedröhnten Osterhasen sind Zollbeamte in der Pfalz auf die Schliche gekommen. Die in der Schweiz aufgegebene und als Schokolade deklarierte Postsendung wurde in der vergangenen Woche auf dem Weg nach Norddeutschland von Fahndern in Speyer kontrolliert, wie das Hauptzollamt in Saarbrücken am Freitag mitteilte."


http://www.t-online.de/regionales/id_80 ... deckt.html
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Re: Sammlung für "Kleinstvergehen"

Beitragvon Sabine am Sa 8. Apr 2017, 06:08

"Cannabis-Anbau in Ahlen als "Projekt" für die ganze Familie

Beamte der Polizei Warendorf haben am Mittwoch in einer Wohnung in Ahlen bei der Durchsetzung eines Durchsuchungsbeschlusses eine Cannabisplantage sowie Marihuana und weitere Gegenstände entdeckt, "die den Verdacht des Handels erhärteten." Kurios: Offenbar machten die 47-jährige Mutter und ihre beiden Söhne (16/18) gemeinsame Sache.
...
Die Ermittler hätten im Zimmer des Jugendlichen eine geringe Menge Marihuana, Reste von Cannabispflanzen sowie Gegenstände entdeckt, die den Verdacht des Handels erhärtet hätten.
...
Und weiter: "Als die Beamten den Schlafraum der 47-jährigen Mutter aufsuchen wollten, versuchten die Ahlenerin und ihr 16-jähriger Sohn dieses zu verhindern. Die Ermittler konnten die Situation beruhigen und staunten nicht schlecht. Denn in dem Schlafzimmer befand sich eine Cannabisplantage. "


https://www.wa.de/nordrhein-westfalen/c ... 13480.html
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