Deutscher Hanf Verband • Thema anzeigen - Sammlung Berlin/Görlitzer Park

Sammlung Berlin/Görlitzer Park



Re: Sammlung "Görlitzer Park"

Beitragvon Sabine am Sa 2. Apr 2016, 12:42

"Fast 500 Verfahren wegen Drogenkriminalität am Görlitzer Park

Ein Jahr nach der verschärften Regelung zum Drogenbesitz im Görlitzer Park in Kreuzberg hat die Berliner Justiz deutlich weniger Ermittlungsverfahren eingestellt als zuvor. Seit dem 31. März des vergangenen Jahres wurden nur 354 Verfahren, meist wegen des Besitzes von weichen Drogen wie Marihuana, eingestellt. Allein von Ende November 2014 bis Ende März 2015 waren es 622 Verfahren, die den Görlitzer Park betrafen, wie die Senatsjustizverwaltung der Deutschen Presse-Agentur mitteilte."


http://www.berliner-zeitung.de/berlin/f ... k-23812384
" ... Aber jeder solle das Recht haben, dass es bezahlt werde, wenn es helfe." Zitat v. Frau Mortler https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... ntscheidet
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Re: Sammlung "Görlitzer Park"

Beitragvon Sabine am Do 21. Apr 2016, 11:34

" Bilanz zur Anti-Drogen-Strategie im Görlitzer Park - Null Toleranz, aber wenig Erfolg

Die Anti-Drogen-Strategie im Görlitzer Park hat bisher nur wenig bewirkt. Das geht aus einer Anfrage der Berliner Piraten hervor. Demnach hat die Polizei seit April 2015 zwar rund 54.000 Einsatzstunden geleistet. Eine signifikante Verlagerung der Szene sei aber nicht zu erkennen, heißt es von Innenstaatssekretär Bernd Krömer.
...
Die Polizeipräsenz habe zwar die Verfestigung und Ausweitung des Drogenhandels vehindert, schrieb Krömer - eine signifikante Verlagerung der Szene sei aber nicht zu erkennen. Zwar sei die Szene "verunsichert", schreibt der CDU-Politiker, doch die Maßnahmen der Polizei hätten meist nur eine "temporäre Verdrängung" in umliegende Straßenzüge oder an den Schlesischen Busch zur Folge. "Im Anschluss an erkennbare polizeiliche Maßnahmen ist auch regelmäßig wieder eine Rückkehr der Händlerklientel in den Parkbereich zu beobachten", so Krömer.
...
"Rechnet man die 54.403 Einsatzkräftestunden auf die Tage des Arbeitsjahres, so wurden hier fast 27 Arbeitsjahre verschwendet.""


http://www.rbb-online.de/politik/beitra ... tegie.html

Ach nee, wer hätte denn das ahnen können ?! :lol:
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Re: Sammlung "Görlitzer Park"

Beitragvon Sabine am Mo 25. Apr 2016, 17:09

Mit interessanten Video, welches eher mit dem Kotti und Co. zu tun hat, als mit dem Artikel

"Kottbusser Tor: "Wir fürchten uns vor den falschen Dingen"

Was ist gefährlicher als ein Abend am Kottbusser Tor in Berlin? Viel mehr als wir denken, sagt der Risikoforscher Ortwin Renn. Sich zu fürchten sei trotzdem nicht falsch.

Verschärfte Polizeimaßnahmen, Bürger und Ladenbesitzer angeblich in Angst: Der Polizei zufolge hat in Berlin am Kottbusser Tor die organisierte Kriminalität stark zugenommen. Wir haben uns dort nachts umgeschaut."





http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-04 ... koforscher
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Re: Sammlung "Görlitzer Park"

Beitragvon Sabine am So 8. Mai 2016, 16:19

"Görlitzer Park
Schönes Wetter zieht mehr Drogendealer an

Der verstärkte Kampf gegen die Drogenkriminalität im Görlitzer Park zeigt aus Sicht der Berliner Staatsanwaltschaft Wirkung. Seit November 2014 seien 153 Verurteilungen wegen Betäubungsmitteldelikten erreicht worden, sagte Oberstaatsanwalt Günter Sohnrey der Deutschen Presse-Agentur. 144 Täter seien zu einem Freiheitsentzug verurteilt worden. Weitere Verfahren seien noch offen. Die Verurteilungsquote liege bislang bei 94 Prozent.

„Die Konzentration auf den Görlitzer Park bringt etwas - das ist schon ein Erfolg“, sagte Sohnrey. Ziel sei, vor allem Drogenhändlern das Handwerk zu legen. Durch die verstärkten Kontrollen im Park sei die Zahl der Ermittlungsverfahren um knapp 40 Prozent gestiegen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft seien seit November 2014 genau 195 Haftbefehle wegen Drogendelikten erlassen worden.

Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichte ziehen an einem Strang, wie Staatsanwalt Henning Baller ergänzte. Acht Staatsanwälte ermittelten vorrangig zu Delikten in dem Kreuzberger Park. Es gehe fast nur um Marihuana."


http://www.berliner-zeitung.de/berlin/g ... n-24021322


Was nun das momentan schönere Wetter mit den Zahlen zu tun hat, bleibt wohl ein Geheimnis des Verfassers ... :roll:
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Re: Sammlung "Görlitzer Park"

Beitragvon overturn am Mo 9. Mai 2016, 23:55

Die Beobachtung, dass bei schönem Wetter mehr Menschen in den Park gehen, halte ich für überaus trivial ;P
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Re: Sammlung "Görlitzer Park"

Beitragvon Sabine am Sa 18. Jun 2016, 06:54

"Masterplan veröffentlicht Entwicklungshilfe für den Görlitzer Park

Nach langer Diskussion gibt es jetzt ein "Handlungskonzept" für den Görlitzer Park. Was davon umgesetzt werden kann? Mal sehen.

Als großer Wurf kommt es daher, das „Handlungskonzept Görlitzer Park“. Nach monatelangen Diskussionen zwischen Initiativen, Anwohner, sozialen Trägern und dem Bezirksamt wurde es jetzt öffentlich gemacht. Auf 50 Seiten wird beschrieben, was derzeit falsch läuft im Görlitzer Park und wie er wieder zu einem lebenswerten Ort für alle Nutzer werden kann. Einige Vorhaben wie einen Parkmanager einzustellen oder Eingangsbereiche zu verbreitern, sind schon auf dem Weg, andere Wünsche müssen noch auf ihre Tauglichkeit und vor allem Finanzierbarkeit geprüft werden.

Konzept-Präambel:

„Es geht uns dabei nicht darum, den Charakter des Parks grundsätzlich zu verändern. Der Görli ist in seiner Art einmalig und wird, ob wir wollen oder nicht, der Rowdy unter den Berliner Parks bleiben. Was wir wollen,
ist ein Ort, den eine große Mehrheit der Kreuzberger*innen wieder als ihren Park betrachtet.“
...
Der Park ist für alle da, die ihn derzeit nutzen, niemand soll verdrängt werden, heißt es im Konzept. Also auch nicht die Dealer, betrunkene Partygänger oder Roma–Familien, die im Sommer dort campieren. „Zu den problematischen Verhaltensweisen gehören vor allen Dingen das Urinieren und Koten im Park und das Hinterlassen von Abfällen und Gegenständen wie Matratzen und Mobiliar.“ Bislang gebe es nur punktuelle Hilfe für diese Gruppen. Künftig sollen sich drei Sozialarbeiter gezielt um sie kümmern und durch Projekte wie gemeinsames Kochen „nachbarschaftliche Kontakte“ fördern. Auch den Dealern, in der Regel Flüchtlinge, soll aktiv Hilfe und Beratung angeboten werden."


http://www.tagesspiegel.de/berlin/maste ... 50660.html


"So sauber wie nie

Die Berliner Stadtreinigung macht jetzt im Görlitzer Park sauber. Sonst ist alles wie immer, nur gedealt wird etwas dezenter. Nun gibt es ein neues Handlungskonzept.
...
An den Eingängen und Kreuzungen im Park warten Afrikaner auf Kundschaft. Wer sich mit suchendem Blick nähert, bekommt wispernd Cannabis angeboten. In Windeseile wechseln Geld und Tütchen den Besitzer. Alles ist wie immer. Nur die Geschäftsanbahnung wirkt nicht so aufdringlich, wie in den letzten Jahren. Das mag daran liegen, dass die Polizei im Hintergrund Präsenz schiebt.

Ständige Kontrollen indes sind keine Lösung für die vielschichtigen Probleme im Görli. Eine aus Anwohnern, Kiezrat und Verwaltungsmitarbeitern bestehende Arbeitsgruppe hat sich deshalb Gedanken gemacht, wie sich die Situation – ohne Polizei – verbessern lässt. „Handlungskonzept“ nennt sich das Papier, das am heutigen Donnerstag im erstmals öffentlich vorgestellt wird. Es ist davon auszugehen, dass die Maßnahmen, die die AG vorschlagen wird, im Einzelnen nicht neu sind."


http://www.taz.de/!5310429/
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Re: Sammlung "Görlitzer Park"

Beitragvon Mörnest am So 19. Jun 2016, 07:15

So jetzt werde ich auch hier mal meine Beobachtung am Görli wieder geben. Ich war vor zwei Wochen an einem Sonnigen Samstag mit meinem Fahrrad am Görli unterwegs. Im Hinteren Teil, wo es richtung Neukölln, Treptow geht, stehen schön verstevkt die Afrikanischen Dealer, in der Mitte drei gut gefüllte Polizeiwannen, am Hauptnebeneingang, wo sich sonst die Dealer auf die Bänke setzten, stand ausserhalb auf dem Gehweg ein Tisch und darauf Bier und andere Getränke, Alkohol überwiegte dabei. Im Park waren, sehr angehnem, Familien, Paare, Kinder, Hunde, Fahrradfahrer und mit sicherheit jede Menge Konsumenten, zumindest roch es danach. Ab und an konnte man suchende sehen, manche haben schnell gemerkt wo die Dealer sind, einige aber sind schmollend wieder abgezogen. Erinnert hat mich das ganze schauspiel an den Englischen Garten in München wo vor dem Monopterus auf der Wiese Hasch und Weed verkauft wurde. Rundherum Parkbesucher, Bier aus dem Biergarten und von illegalen fliegenden Händlern erworben. Polizei die es immer wieder versucht das treiben zu unterbienden. Dort geht das seit Jahrzenten und es wird auch für immer so sein. Also, warum gibt man es nicht frei, wenn es doch regeln gibt und sogar für das illegale treiben. Auch hier gibt es verhaltensregeln und hält man sich daran, schaut die Polizei auch mal in die andere richtung.
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Re: Sammlung "Görlitzer Park"

Beitragvon Sabine am Sa 9. Jul 2016, 09:21

"Polizei findet kiloweise Marihuana für Görlitzer Park

Berliner Zivilbeamte haben bei einem 28-jährigen Mann mehrere Kilo Marihuana gefunden, die zum Verkauf im Görlitzer Park bestimmt waren. Sie stellten den mutmaßlichen Drogendealer am Mittwochabend in der Edisonstraße in Oberschöneweide. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, war der Verdächtige zu dem Zeitpunkt auf dem Weg zu einer Verabredung, offenbar um Drogen zu übergeben."


http://www.rbb-online.de/panorama/beitr ... -park.html

Ich vermute mal, das deshalb keine Engpässe entstehen werden.
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Re: Sammlung "Görlitzer Park"

Beitragvon Mörnest am Fr 15. Jul 2016, 07:51

Aha, stand da auf dem Weed Görli? Oder woher wollen die wissen für welchen Markt das vorgesehen war? Muss ja jemand geredet haben.
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Re: Sammlung "Görlitzer Park"

Beitragvon Sabine am Do 21. Jul 2016, 10:04

"Wird der Mauerpark zum neuen Görli?

Die Pankower Piraten schlagen Alarm. Im Mauerpark werde immer aggressiver gedealt, sagen sie. Statt Polizeikontrollen fordern sie eine Legalisierung von Cannabis.

Die Drogenszene vom Görlitzer Park zieht in den Mauerpark um. Das glaubt jedenfalls Jan Schrecker von den Pankower Piraten. Bei Twitter schlug der Fraktionsvorsitzende der Piraten in der Bezirksverordnetenversammlung jetzt Alarm. In einem Blog seiner Partei schreibt er außerdem: "Wenn ich heute durch den Mauerpark laufe, bemerke ich immer mehr Menschen im Park, die mich ansprechen. 'Brauchste was?', heißt es da. Das war früher anders und vor allem dezent, nicht so aufdringlich." Mittlerweile gebe es eine ganze Gruppe, die im Mauerpark ihr Revier abstecke, so Schrecker weiter. Für ihn sind seine Beobachtungen klare Indizien dafür, dass sich die Drogenszene von Görlitzer Park in den Mauerpark verlagert. "Wenn es im Görlitzer Park problematisch wird, verzieht sich die organisierte Kriminalität in andere Stadtgebiete."

Die Polizei kann das nicht bestätigen. "Einen vermehrten aggressiven Drogenhandel können wir im Mauerpark nicht feststellen", sagte ein Sprecher dem Tagesspiegel. "


http://www.tagesspiegel.de/berlin/bezir ... 00394.html

https://www.piratenfraktion-pankow.de/w ... la-goerli/
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Re: Sammlung "Görlitzer Park"

Beitragvon Mörnest am Mo 25. Jul 2016, 08:28

Der zieht nicht um, der erweitert sich.
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Re: Sammlung "Görlitzer Park"

Beitragvon Sabine am Sa 6. Aug 2016, 08:14

"Berlin-Neukölln
Wird die „Weiße Siedlung“ zu Berlins neuem Drogen-Hotspot?
...
„Seit die Polizei am Görlitzer Park und am Kottbusser Tor gegen Dealer durchgreift, verschärft sich bei uns die Lage“, sagt Ralf Gilb (57), Projektleiter der mobilen Jugendarbeit „Outreach“.
...
Die Polizei kennt die Situation, hat ihre Kontrollen verschärft.
...
Helfen fast tägliche Razzien wie am Görli und Kotti?

Neuköllns Jugendstadtrat Falko Liecke (43): „Was wir hier brauchen ist ein Kontaktbeamter, dessen Schwerpunkt hier in der Siedlung und deren Umfeld liegt. So einer ist besser als jeder Hundertschaft.“"


http://www.bz-berlin.de/berlin/neukoell ... en-hotspot

Bei geänderter Gesetzeslage bräuchte es noch nicht mal den einen Kontaktbeamten, zumindest nicht für die Verfolgung von Dealern.
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Re: Sammlung "Görlitzer Park"

Beitragvon Sabine am So 21. Aug 2016, 11:50

"Soll Berlin die Drogendealer im Görlitzer Park offiziell dulden?

Der Bezirk möchte, dass die Drogendealer künftig im Görlitzer Park etwas dezenter ihre Waren anpreisen sollen. Diepgen und Momper fragen sich, ob das der richtige Weg ist.

Eberhard Diepgen: Nein, das wäre ein rechtsfreier Raum
....
Walter Momper: Ja, Berlin duldet die schon lange
..."


http://www.bz-berlin.de/allgemein/soll- ... ell-dulden



"Im Görlitzer Park in Berlin-Kreuzberg sollen Drogendealer künftig offiziell integriert werden. Ein neues 55seitiges „Handlungskonzept“ von Sozialarbeitern, Anwohnern und Mitarbeitern des Bezirksamtes plant die gezielte Ansprache von Dealern, ihre Drogen „weniger bedrängend und aggressiv“ anzubieten. Interkulturelle „Parkläufer*innen“ sollen die „Kommunikation grundsätzlicher Verhaltensregeln“ übernehmen und Konflikte schlichten. Sozialarbeiter sollen sich zudem um psychisch auffällige Personen, campierende Zigeunerfamilien und die größtenteils aus Westafrika stammenden Dealer kümmern und durch Projekte wie gemeinsames Kochen „nachbarschaftliche Sozialkontakte“ fördern.
...
Die Berliner CDU kritisiert die Vorschläge als „Bankrotterklärung“ und fordert statt dessen Null-Toleranz bei Drogen und Drogendealern. „Es kann und darf keinerlei Verharmlosung und Entkriminalisierung der Dealer geben. Der beschriebene Weg, die Dealer als Teil der ‘community’ anzusehen, widerspricht allem, was einen Rechtsstaat ausmacht“, erklärten Florian Graf, Vorsitzender der CDU-Fraktion, und Kurt Wansner, CDU-Innenexperte und Mitglied des Abgeordnetenhauses für den Bezirk. „Dealer müssen nicht angesprochen werden, ihr Geschäft auf irgendeine vertretbare Weise durchzuführen. Dealern muß die rote Karte gezeigt werden. Sie gehören nicht zu Friedrichshain-Kreuzberg und nicht zu unserer Stadt.“
...
Bereits im Juli hatte der Vorschlag des amerikanischen „Künstlers“ Scott Holmquist, dem unbekannten afrikanischen Drogendealer ein Denkmal zu errichten, für Diskussionen gesorgt."


https://jungefreiheit.de/politik/deutsc ... tegrieren/

Ekelhafte Kommentare gibts zuhauf, z.B. diese hier, aber bei dieser Zeitschrift wundert das mich eh nicht

"Schon in den 20er Jahren, als unser Land schon einmal am Boden lag, sang man "Der Mann mit dem Koks ist da", da schnitten sich Frauen die Haare ab und die Männer hüllten sich in Frauenkleider, die Kunst entartete. kennt einer den Schmutzfilm "Cabaret"? Die heutige Zeit erinnert mich daran. Es muß jemand her, der wieder Ordnung schafft, denn es herrscht Chaos und alle machen mit."

"Schimpansen haben einen ähnlichen IQ wie Neger."
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Re: Sammlung "Görlitzer Park"

Beitragvon Doc_A am So 21. Aug 2016, 14:58

"Schon in den 20er Jahren, als unser Land schon einmal am Boden lag, sang man "Der Mann mit dem Koks ist da", da schnitten sich Frauen die Haare ab und die Männer hüllten sich in Frauenkleider, die Kunst entartete. kennt einer den Schmutzfilm "Cabaret"? Die heutige Zeit erinnert mich daran. Es muß jemand her, der wieder Ordnung schafft, denn es herrscht Chaos und alle machen mit."

Glücklicherweise sind "wir" ja in den darauffolgenden 1000 Jahren von diesem drittklassigen österreichischen Kunstmaler gerettet worden. Danach herrschte wieder Ordnung in Deutschland. (Wenn man von dem bizzele Bauschutt in den Städten absieht...). Well done!!
:shock:
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Re: Sammlung "Görlitzer Park"

Beitragvon Sabine am Fr 9. Sep 2016, 10:40

""So, Bürgermeisterin, räum die Dealer weg"
Drogen, Gentrifizierung, Autonome: Die Konflikte im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg wird es bald in der ganzen Stadt geben, sagt Monika Herrmann.
...
ZEIT ONLINE: Die große Zahl an Dealern in der Nähe der Partyzonen sowie Raubüberfälle und ein Konflikt mit autonomen Hausbesetzern beschäftigen viele Anwohner. Geht der Bezirk nicht gerade kaputt?

Herrmann: Friedrichshain-Kreuzberg ist ein Seismograf für die Metropole Berlin. Wir haben hier alles gebündelt und auf einmal: Lebensentwürfe von der Wagenburg bis zum Penthouse. Was wir erleben, sind die Spannungen, die dadurch entstehen. Und das wird Berlin in den nächsten Jahren in Gänze erleben. Auch die Auseinandersetzung mit dem Tourismus wird bald andere Stadtteile erreichen.
...
Herrmann: Wir können etwas tun, aber nicht so viel, wie wir gerne würden. Als Bezirk sind wir zum Beispiel mit einer Sicherheitsarchitektin der Polizei durch den Görlitzer Park gegangen. Auf ihren Hinweis hin haben wir Sichtachsen geschaffen und die Büsche runtergeschnitten, das Licht verstärkt. Aber die Hauptaufgabe liegt bei der Polizei – und die ist dem Land unterstellt. Die altbekannten Berliner Polizeieinsätze: Druck auf einen Ort machen, Razzien, weg – das funktioniert nicht mehr. Außerdem fehlt Personal. Ich wünsche mir mehr Polizeipräsenz und Sichtbarkeit, in Uniform, zudem mobile Polizeiwachen. Das habe ich auch schon öfter mit dem Innensenator von der CDU besprochen. Passiert ist wenig.

ZEIT ONLINE: Eine linke Grüne, die mehr Polizei in einem Kiez fordert, der traditionell ein gespanntes Verhältnis zu den Beamten hat. Das ist interessant.

Herrmann: Ich hätte auch nicht gedacht, dass ich mal dahin komme, aber ich finde, wir können den Dealern nicht die Plätze überlassen. Ich habe vorgeschlagen: Lasst uns, statt die kleinen Dealer hochzunehmen, lieber deren Verstecke ausmerzen und die großen Drogenlager. Ich habe vorgeschlagen, Drogenhunde einzusetzen, mit Unterstützung der Bundespolizei. Aber das Land verweist auf nicht ausreichende Kapazitäten. Wir haben als Bezirk also einiges versucht.
...
Herrrmann: Wenn wir ehrlich sind, können wir nicht sagen: Das schaffen wir ab, und zwar in einem halben Jahr. Hier existiert knallharte mafiöse Kriminalität. Da wird so viel Kohle verdient, und die Jungs, die da verkaufen, sind nur am Ende der Kette. Da kommst du nicht weiter mit Sozialarbeitern und dem Ordnungsamt. Da braucht es eine groß angelegte Strategie. Leider ist die Zusammenarbeit mit dem CDU-geführten Innensenat so schwierig, aber das wird sich nach der Abgeordnetenhauswahl ja hoffentlich ändern.

ZEIT ONLINE: Ihre Kritiker sagen, dass diese Erkenntnis zu spät gekommen ist, es im Bezirk lange als schick galt, auch Drogengeschäfte zu dulden.

Herrmann: Ich bin seit August 2013 Bürgermeisterin und seitdem fordere ich ein härteres Durchgreifen. Grundsätzlich finde ich: Unsere restriktive Drogenpolitik funktioniert nicht mehr. Deshalb habe ich 2013 auch den Antrag auf kontrollierten Verkauf gestellt. Länder wie die USA zeigen gerade, dass die kontrollierte Abgabe von Marihuana funktioniert. Die Konservativen behaupten, ich will alles freigeben und man müsse sich Sorgen um die Kinder machen. Aber freier als im Moment kann man es nicht organisieren. Jeder kann Drogen kaufen, auch ein Zehnjähriger. "


http://www.zeit.de/politik/deutschland/ ... ahl-gruene

Und was geschieht, wenn es solch ein Wahldebakel der Grünen und Linken wie in MV gibt?
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Re: Sammlung "Görlitzer Park"

Beitragvon Sabine am So 11. Sep 2016, 07:02

Der "Tagesspiegel" veröffentlicht obigen "Zeit"artikel ebenfalls.
Für diejenigen, die gerne Kommentare lesen, hier der Link :

http://www.tagesspiegel.de/berlin/monik ... 27552.html
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Re: Sammlung "Görlitzer Park"

Beitragvon Mörnest am Mo 26. Sep 2016, 22:01

http://www.berlin.de/polizei/polizeimel ... 520512.php

Fahnder der Polizeidirektion 5 haben heute früh einen Drogenkurier in Charlottenburg festgenommen, der Rauschgift nach Berlin transportiert hatte, das für den weiteren Verkauf im Görlitzer Park vorgesehen war. Intensive Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Berlin und der Beamten der Polizeidirektion 5 führten auf die Spur eines 22-jährigen Mannes, der heute früh gegen 6.15 Uhr am Zentralen Omnibusbahnhof Berlin im Messedamm festgenommen wurde. Bei sich im Gepäck hatte der Mann rund zwei Kilogramm Marihuana, dass er bisherigen Ermittlungen zufolge von Essen aus nach Berlin gebracht hatte. Der 22-Jährige wurde einem Fachkommissariat der Kriminalpolizei überstellt und soll auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Ermittlungsrichter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden
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Re: Sammlung "Görlitzer Park"

Beitragvon Sabine am Mo 17. Okt 2016, 11:41

"Henkel ist weg und schon kehrt wieder Ruhe ein im Görli."

https://de-de.facebook.com/hanfjournal/ ... 4107619472



"18 Monate voller Razzien und Polizeimaßnahmen im Görlitzer Park haben nichts gebracht, das belegt ein interner Polizeibericht. Die Zahl der Dealer ist konstant hoch, die Verfügbarkeit von Cannabis im Park nicht wirklich eingeschränkt.

Jetzt wird die einzig logische Konsequenz gezogen: Die Einsätze im Park werden reduziert. Die Berliner Polizei will sich wieder verstärkt um echte Straftaten kümmern, statt 1-Gramm Beutel aus dem Unterholz aufzusammeln und Farbige durch den Park zu jagen.

[Flo]"


https://www.facebook.com/hanfverband/po ... 6940820622

http://www.bz-berlin.de/berlin/friedric ... r-park-auf

In welcher Versenkung ist Henkel denn verschwunden ? ;)
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Re: Sammlung "Görlitzer Park"

Beitragvon Sabine am Fr 21. Okt 2016, 12:57

"Polizei gibt Drogen-Park auf

Der scheidende Berliner CDU-Innensenator Frank Henkel hatte im April 2015 eine Null-Toleranz-Strategie gegen die Drogendealer im Görlitzer Park ausgerufen: Mit großem Aufwand nahm die Polizei viele Drogenhändler fest, 500 Verfahren wurden eingeleitet. Doch bereits kurz nach der Bürgerschaftswahl, in deren Folge es vermutlich zu Rot-Rot-Grün kommt, zieht sich die Polizei zurück.
...
Langfristiger Erfolg der Null-Toleranz-Politik hätte langen Atem gebraucht

Eigentlich also keine schlechte Bilanz. „Wir hatten nicht die Illusion, dass wir das Problem über Nacht beheben können“, bilanzierte Henkel nach einem Jahr, also wenige Monate vor der Bürgerschaftswahl. „Dazu braucht es einen langen Atem, und den haben wir. Wir wollen den Dealern das Geschäft so unattraktiv wie möglich machen, indem wir sie permanent unter Druck setzen. Es ist eine kräfteaufwändige Aufgabe, die sich langfristig auszahlen wird.
...
Doch nun kündigt die Polizei an, sich aus dem Park weitgehend zurückzuziehen – und hat das laut Welt in den vergangenen Wochen auch bereits getan. Der Rückzug löste, wie die Berliner Ausgabe der Bild-Zeitung berichtete, helles Entsetzen bei Anwohnern aus. Ist der Rückzug schon ein Vorbote der seit der Bürgerschaftswahl drohenden rot-rot-grünen Koalition? Die CDU-Fraktion fürchtet: Ja. „Hier deutet sich bereits die Handschrift des sich abzeichnenden Linksbündnisses aus SPD, Linke und Grüne für die Hauptstadt an: Permissivität auch gegenüber Kriminellen. Drogendealer und Schwarzfahrer haben ein neues Eldorado zu erwarten“, kritisiert Robbin Juhnke, der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion.
...
Dass vor allem die Grünen mit ihrer „Laissez-faire“-Politik eine ernsthafte Bekämpfung der Drogenkriminalität unterminieren, zeigte Grünen-Parteichef Cem Özdemir in einem Gastbeitrag in der Welt.
...
Beobachter fragen sich, ob Özdemir vielleicht auch in eigener Sache spricht?
...
so Özdemir in der Welt. Dass aber die Niederlande jahrzehntelang genau mit diesem Konzept gescheitert sind und zum größten Drogenumschlagplatz Europas wurden – auch für harte Drogen – verschweigt der Grünen-Chef lieber."


https://www.bayernkurier.de/inland/1872 ... n-park-auf

Der Artikel beginnt beim Thema "Görlitzer Park" und endet in einer erneuten Verunglimpfung Cem Özdemirs vermischt mit unwahren Behauptungen.
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Re: Sammlung "Görlitzer Park"

Beitragvon Sabine am Di 25. Okt 2016, 04:27

"Hans-Christian Ströbele - Täter aus Überzeugung

Ströbele und Kreuzberg gehören zusammen wie roter Stern und schwarze Fahne. Dabei wohnt er gar nicht hier. Aber einer, der mit dem Strom schwimmt, ist er ohnehin nicht.

In den Görlitzer Park verirren sich wenige an diesem grauen Berliner Oktobertag. Nur diese Männer stehen da, in Gruppen, die Daunenjacken zugezogen bis unters Kinn. Plötzlich ruft einer: „Sie sind doch dieser Abgeordnete von… von…“ – Hans-Christian Ströbele, in Friedrichshain-Kreuzberg viermal direkt in den Bundestag gewählter Grüner, nickt, lächelt und posiert mit dem Mann für ein Selfie.
...
Eine kontrollierte Abgabe sieht Ströbele als kleinstes Übel

Im Fall der Drogen und Dealer im Görli hat er das folgendermaßen durchdacht. Kontrollierte Abgabe von Marihuana in Coffeeshops gräbt Dealern das Geschäft ab, Haschisch ist weniger gefährlich als Alkohol und Zigaretten, die jedes Jahr 15 000 Menschen töten. Deshalb sollte jeder die Finger davon lassen. Weil das aber unrealistisch ist, ist die kontrollierte Abgabe das geringste Übel. Dass die Grünen damit nicht durchkommen, nimmt Ströbele gelassen. „Sogar die USA geben das Hanf frei, und von dort kommt der Trend auch zu uns rüber“. So wie wie früher die harte Linie im Krieg gegen die Drogen. „Und was haben Henkels Polizei-Einsätze schon gebracht? Die Dealer verdrängte es nur in die Tiefe des Bezirks.“

Inzwischen wird auch hier wieder gedealt, die Polizei hat ihre personalintensiven Schwerpunkteinsätze wieder zurückgefahren. Der Bezirk hat einen Konfliktlotsen engagiert, der bei Streitigkeiten vermitteln soll und den überwiegend afrikanischstämmigen Dealern, unter ihnen viele Flüchtlinge, dabei helfen soll, aus dem Milieu auszusteigen. Am Montag will der Bezirk ihn der Öffentlichkeit vorstellen."


http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/1124436/
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