Deutscher Hanf Verband • Thema anzeigen - Sammlung "Cannabis Nachrichten Österreich"

Sammlung "Cannabis Nachrichten Österreich"



Re: Sammlung "Cannabis Nachrichten Österreich"

Beitragvon Sabine am Do 8. Jun 2017, 18:21

""Zwischen zwei Stühlen": Cannabis-Aktivist erneut verurteilt

Auch in seinem zweiten Drogenprozess ist der Obmann des Cannabis Social Club Salzburg schuldig gesprochen worden. Der 58-Jährige erhielt neun Monate Haft, drei Monate davon unbedingt. Das Urteil ist bereits rechtskräftig. "


http://www.kleinezeitung.at/oesterreich ... verurteilt
" ... Aber jeder solle das Recht haben, dass es bezahlt werde, wenn es helfe." Zitat v. Frau Mortler https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... ntscheidet
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Re: Sammlung "Cannabis Nachrichten Österreich"

Beitragvon Sabine am Fr 9. Jun 2017, 09:01

Willi ist (schmerz)frei. Video endet vorzeitig weil der Speicher voll ist."

https://www.facebook.com/Hanfinstitut/v ... 172698594/
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Re: Sammlung "Cannabis Nachrichten Österreich"

Beitragvon Sabine am Fr 9. Jun 2017, 09:12

"Cannabis, die einzige Hilfe für die kleine Emilia

Emilia, aus Weiz (Steiermark) ist gerade einmal sechs Jahre alt. Bereits im Mutterleib erlitt sie einen Gehirnschlag und Epilepsie. Es gibt nur ein Medikament, das ihr helfen kann: Hanf. Doch die Krankenkassen zahlen nicht!
...
Eine lebensbedrohliche OP stand an und Emilias behandelnder Arzt und ihr Papa entschieden sich dafür Emilia THC freie CBD Tropfen zu geben. Seit das Mädchen diese nimmt, hat sie kaum noch Beschwerden und das Beste: epileptische Anfälle hat sie auch keine mehr.

Einziger kostspieliger Nachteil: Die Tropfen kosten bis zu 1000 Euro pro Monat und die Krankenkassen Österreichs übernehmen davon rein gar nichts, obwohl nur CBD Emilia helfen kann.

Der österreichische Sender ServusTV hat Emilia und ihren Vater zuhause besucht. Den Bericht gibt es heute, Freitag, 9.6. um 18.10 Uhr zu sehen."


http://www.hanf-magazin.com/news/cannab ... ne-emilia/

http://www.servustv.com/de/Sendungen/Servus-am-Abend

Und jetzt soll CBD in A auch noch unter Strafe gestellt werden! :evil: :roll:
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Re: Sammlung "Cannabis Nachrichten Österreich"

Beitragvon Sabine am So 11. Jun 2017, 06:47

Könnte so auch in Deutschland geschehen :

"Wienerin genervt: "Mein Nachbar kifft täglich!"

Wien ist anders. So lebt man auch im 21. Bezirk teilweise an seinen nervlichen Grenzen. Zumindest eine Wienerin, deren Nachbar täglich für einen ungustiösen Cannabis- Geruch sorgt. Bereits seit Monaten beschwert sich die junge Frau über die Geruchsbelästigung, doch bleiben ihre Ansuchen erfolglos.

Sabine R. (Name von der Redaktion geändert) wohnt seit Februar in einer WG im 21. Wiener Gemeindebezirk. Kurz darauf hatte sie das Vergnügen, ihren neuen Nachbar kennenzulernen, doch ihre Freude wurde schnell in Unmut verwandelt. Der junge Herr nebenan hat eine Leidenschaft: Kiffen. Jeden Tag und zu jeder Uhrzeit und zwar am liebsten bei offener Türe. Denn so kommt der Gestank noch leichter in Sabines Wohnung.
...
Der unzumutbare Zustand zieht sich nun schon seit Monaten hin. Sabine ist verzweifelt, denn bereits einige Male hat sie bei der Hausverwaltung angerufen. Unternommen wurde nichts.
...
Nachdem es Sabine seit langem reicht, suchte die Wienerin auch das persönliche Gespräch mit dem Herren von nebenan - zweimal sogar. Dieser stritt natürlich alles ab. Die absolute Höhe an dem Ganzen ist aber nun, dass der kiffende Nachbar Sabine nun wegen Verleumdung angezeigt hat.
...
Der erste Weg nach der Hausverwaltung kann natürlich der zur nächsten Polizeistation sein."


http://www.krone.at/city4u/wienerin-gen ... ory-573217


Es scheint sie also nur allein der Geruch zu stören und eine Anzeige nur in Betracht gezogen wird, wenn keine Verhaltensänderung geschieht.

Warum legt dem Herrn niemand einen Vaporizer ans Herz, damit wären die Geruchsprobleme beseitigt.
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Re: Sammlung "Cannabis Nachrichten Österreich"

Beitragvon Sabine am So 18. Jun 2017, 05:38

"Am 18. Juni um 12.00 Uhr in ORF 2

HEILMITTEL CANNABIS?
Cannabis ist als Droge in Verruf geraten. Doch Hanf ist eine Heilpflanze und hat weltweit eine jahrtausendalte Tradition. Heute entdecken immer mehr Menschen seine schmerzlindernde, krampflösende und muskelentspannende Wirkung wieder. Und während weltweit Cannabis für medizinische Zwecke verwendet wird, geht man in Österreich einen anderen Weg: Laut Gesundheitsministerium sollen in Zukunft auch die Blüten von Nutzhanf unter das Suchtmittelgesetz fallen. Bisher darf Nutzhanf legal angebaut, verarbeitet und verkauft werden. Dagmar Wohlfahrt hat mit einem Betroffenen gesprochen und sich im Nationalrat umgehört, was Abgeordnete von der uralten Heilpflanze halten.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (Edit : http://tvthek.orf.at/profile/Hohes-Haus ... s/14071892) als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream angeboten."


https://www.ots.at/presseaussendung/OTS ... vom-brexit
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Re: Sammlung "Cannabis Nachrichten Österreich"

Beitragvon Sabine am Mi 21. Jun 2017, 07:03

"Stellungnahme des Hanf-Instituts zur geplanten SMG-Novelle

Die überfallartige Vorlage einer Novelle des österreichischen Suchtmittelgesetzes mit nur wenigen Tagen Begutachtungsfrist weckt Widerstand. Wir geben hier die Stellungnahme des Hanf-Instituts zum geplanten Entwurf, der CBD illegalisieren möchte, wieder.
...
– Der Feststellung, dass zu Cannabidiol (CBD) keine wissenschaftlichen Erkenntnisse vorliegen, ist zu widersprechen. Auf der öffentlich zugänglichen Webseite PubMed des National Institute of Health sind aktuell 1.722 Studien speziell zu Cannabidiol abrufbar.

– Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat bekannt gegeben, dass noch 2017 der medizinische Wert der Hanfpflanze erstmals nach 82 Jahren reevaluiert werden wird. Alle bisher vorliegenden Studien vor allem aus den USA und Israel sprechen der Cannabispflanze hohen therapeutischen Nutzen bei mittlerweile über 250 Krankheiten zu.
...
– Die vorgesehenen Änderungen der Suchtgiftverordnung mögen zwar die Suchtmittel-Rechtslage für die Zukunft unmissverständlich klarstellen, gehen aber an den wissenschaftlichen Erkenntnissen der vergangenen 22 Jahre vorbei. Warum der Gesetzgeber Angst vor der natürlichen Cannabisblüte hat, bleibt weiterhin unverständlich.
...
– Des Weiteren ist es, abgesehen davon, dass auch die Verarbeitung von Blüten aus den im EU-Saatgutkatalog enthaltenen Sorten nun strafbar werden soll, aufgrund einer botanischen

Besonderheit nicht möglich, aus diesen Sorten nutzbare Hanfblüten hinsichtlich des Cannabinoidprofils zu produzieren, denn: Die Hanfpflanze ist von Natur aus einjährig und zweihäusig. Die Bestäubung erfolgt im Spätsommer durch den Wind und der Vegetationszyklus der weiblichen Pflanzen dauert, da sie die Samen produzieren, länger als der der männlichen. Unbefruchtete weibliche Blüten enthalten die meisten Cannabinoide und Terpene – bei THC-reichen Sorten auch das meiste THC.

– Die Sorten des EU-Saatgutkatalogs sind nach streng botanischen Kriterien keine Hanfpflanzen mehr. Sie wurden zur Faserproduktion geschaffen, die einen einheitlichen Erntezeitpunkt benötigt. Diese Pflanzen sind daher einhäusig und bilden sowohl männliche als auch weibliche Blüten an derselben Pflanze aus.
...
– Ein Rundumschlag gegen alle CBD-haltigen Produkte von Lebensmitteln über Salben bis zu Kosmetika hemmt zudem die wirtschaftlich bedeutsame Innovationskraft. Es war ein Österreicher, der die ersten vier Patente zu Cannabiskosmetika erhielt."


http://de.medijuana.eu/cbd-darf-nicht-i ... rt-werden/


Mit Verlaub gesagt, habens da einen gewissen Teil der Politiker ins Gehirn geschissen?! Oder was bekommen die für Guatln von ihren Lobbyisten?
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Re: Sammlung "Cannabis Nachrichten Österreich"

Beitragvon Sabine am So 25. Jun 2017, 10:19

"Das "gesetzlose Verhalten der Behörden" bei medizinischem Cannabis

Tiroler Behindertensportler, der medizinisches Cannabis verschrieben bekommt, musste nach anonymer Anzeige den Führerschein abgeben. Experten kritisieren, dass Behörden trotz klarer Gesetzeslage oft überreagieren, und fordern die Freigabe für die Medizin.

Im März dieses Jahres wurde Andy Klingler angezeigt. Anonym. Der Vorwurf lautete, der 43-Jährige fahre rücksichtslos Auto, konsumiere medizinisches Cannabis und prahle damit, auch andere Formen von Cannabis zu sich zu nehmen. Die Bezirkshauptmannschaft forderte den Thierbacher auf, seinen Führerschein abzugeben. Da er im ländlichen Gebiet wohnt und aufgrund körperlicher Einschränkungen auf sein Auto angewiesen ist, legte er Einspruch ein. Die Behörde verlangte daraufhin von ihm, binnen einer Woche eine "fachärztlich-neurologisch-psychiatrische Stellungnahme sowie eine verkehrspsychologische Stellungnahme" vorzulegen, die seine Fahrtüchtigkeit bestätigen. Klingler tat wie ihm geheißen und erhielt Mitte Juni seinen Führerschein zurück.
...
Dass Patienten die Lenkerberechtigung aberkannt wird, ist ein bekanntes Problem, das vornehmlich die Bundesländer betrifft. In Wien wissen die Behörden mittlerweile um die Thematik. Und: Blaas stellt seinen Patienten seit gut zehn Jahren einen "Dronabinol-Pass" aus. "Das ist kein gültiges Rechtsmittel, aber es hat sich mittlerweile eingebürgert, dass dieser Ausweis ernst genommen wird."
...
Dabei wäre die Rechtslage eindeutig, wie der Vorarlberger Anwalt Gebhard Heinzle erklärt: "Es ist im Führerscheingesetz klar geregelt, dass Personen, die aus medizinischen Gründen Cannabispräparate einnehmen, nur ein fachärztliches Gutachten benötigen." Dass es dennoch wie im Falle von Klingler immer wieder zu Führerscheinabnahmen kommt, sei "gesetzloses Verhalten der Behörde".

Klingler stoppte nach der Anzeige die Einnahme des Medikamentes, um seinen Führerschein nicht zu verlieren. Das hatte zur Folge, dass sich sein Gesundheitszustand verschlechterte.
...
Klingler ist überzeugt, dass ihm natürliches Cannabis noch besser helfen würde als halbsynthetisches. Er kämpft als Aktivist für die Freigabe von medizinischem Marihuana. Auch Experte Blaas weiß, dass in rund einem Drittel der Fälle synthetische Präparate im Gegensatz zu natürlichen nicht helfen. Er spricht sich daher ebenfalls für eine Freigabe für medizinische Zwecke aus. Doch die ist in Österreich entgegen internationalen Trends in weiter Ferne.

Blaas verweist auf das Beispiel Kanada, wo die Verwendung schulmedizinischer Antidepressiva und Neuroleptika seit der Freigabe von natürlichem Cannabis in der Medizin um rund 30 Prozent gesunken sei."


http://derstandard.at/2000059725282/Das ... m-Cannabis
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Re: Sammlung "Cannabis Nachrichten Österreich"

Beitragvon Sabine am Do 20. Jul 2017, 15:58

"Drogenreport 2016: 36.000 Anzeigen in Österreich – Cannabis sehr beliebt

Der soeben veröffentlichte Drogenreport von Gesundheit Österreich und dem European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction stellt der Alpenrepublik kein besonders gutes Zeugnis aus.
...
Bei den 15- bis 34-Jährigen steht Cannabis hoch in der Gunst, das von 14,1 Prozent dieser Altersgruppe konsumiert wird. 15,5 Prozent der jungen Männer rauchen gerne mal einen Joint und 12,7 der jungen Frauen kiffen zumindest gelegentlich. Besonders beliebt ist Cannabis bei den Kids: 18,6 Prozent der 15- bis 24-Jährigen geben an, sich gerne mal einen Ofen zu bauen. Kokain und Amphetamine spielen eine untergeordnete Rolle, während 1,1 Prozent der jungen Erwachsenen sich die Partydroge MDMA einwerfen. Im EU-Vergleich liegt Österreich beim Cannabis-Konsum im oberen Drittel vor beispielsweise Deutschland und Großbritannien und hinter den Spitzenreitern Frankreich und Italien. "


http://www.vienna.at/drogenreport-2016- ... bt/5381146
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Re: Sammlung "Cannabis Nachrichten Österreich"

Beitragvon Sabine am Sa 22. Jul 2017, 16:25

" Schweizer Hanfzigaretten bei österreichischem Zoll im Fokus

Die österreichischen Zollbehörden wollen die Grenzübergänge zur Schweiz und nach Liechtenstein strenger kontrollieren - wegen den neuen Hanf-Zigaretten aus der Schweiz.
...
Geplant seien mit Blick auf Hanf-Zigaretten risikoorientierte Kontrollen und Schwerpunktaktionen an der Grenze zur Schweiz und Liechtenstein. "


http://www.radio.li/news/artikel/wienzu ... -im-fokus/

Wie goß ist die Gefahr, als Prohibionist an einer Psychose zu erkranken?

Wenn ich mir anschaue, was gerade in Österreich abgeht, scheinbar wesentlich höher als wenn man ab und zu Cannabis konsumiert. :roll:
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Re: Sammlung "Cannabis Nachrichten Österreich"

Beitragvon Doc_A am So 23. Jul 2017, 10:16

Das sind genau die Momente, in denen man froh ist, kein Österreicher zu sein.

Warum?

Wenn ich Österreicher wäre, würde ich mich furchtbar über diese Steuerverschwendung ärgern.

Die Leute, die das anordnen, würden bei einem Verbot alkoholischer Getränke wohl auch nach alkoholfreiem Bier fahnden lassen!?
:shock:
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Re: Sammlung "Cannabis Nachrichten Österreich"

Beitragvon Sabine am Sa 29. Jul 2017, 13:48

"Haller will Gesetzesänderung für Cannabis

Der Drogen-Beauftragte des Landes, Reinhard Haller, fordert eine Gesetzesänderung für Cannabis. Junge Menschen würden dadurch kriminalisiert. Die Staatsanwaltschaft hält von diesem Vorschlag nichts.

Laut Haller ist Cannabis längst zu einer Volksdroge geworden: 32 Prozent der jungen Menschen in Vorarlberg hätten bereits Probier-Erfahrungen, in städtischen Gebieten sogar 60 bis 70 Prozent, so Haller. Da Cannabis-Besitz und Konsum nach dem Strafrecht geahndet werden, würden all diese Menschen kriminalisiert. Haller fordert deshalb, den Cannabis-Besitz und –Konsum bis zu einer bestimmten Menge aus dem Strafrecht herauszunehmen und dem Verwaltungsrecht zu unterstellen. Ähnlich wie beim Falschparken könnte dann das Delikt mit einer Verwaltungsstrafe geahndet werden, so Haller.
...
Wilfried Siegele, Leiter der Staatsanwaltschaft Feldkirch, kann dem Haller-Vorschlag nichts abgewinnen. Er hält nichts von einer Verlagerung ins Verwaltungs-Strafrecht. Denn etwa 90 Prozent der erwischten Vorarlberger Konsumenten würden ohnedies nicht bestraft - eine Kriminalisierung gibt es laut Siegele hierzulande nicht.
"


http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2857661/
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Re: Sammlung "Cannabis Nachrichten Österreich"

Beitragvon Sabine am So 30. Jul 2017, 04:55

"Erster Hanf-Coffeeshop in Kärnten sperrt auf

Völkermarkter verkauft in seinem Café auch Cannabis-Blüten. Er darf das, wenn der Grenzwert stimmt.

Man kennt den Begriff aus Amsterdam: die Coffeeshops, in denen man sich zum Kaffee noch sogenannte weiche Drogen zum (Ein-)Rauchen bestellen kann.

In Österreich gibt es bisher nur einen Pop-up-Coffeeshop in Wien. Dieses Wochenende eröffnet der erste in Kärnten: In der Wolfsberger Johann-Offner-Straße baut Haris Felic einen ehemaligen Imbiss-Stand gerade zum Coffeeshop um. Noch dieses Wochenende will er gemeinsam mit einem Partner unter dem Namen „CBD Cartell“ aufsperren.
...
Im Coffeeshop, der mit viel Holz und Naturmaterialien eingerichtet wird, bietet Felic die – von ihm selbst gezüchteten – Bio-Hanfblüten in Aromadosen an oder lose auf Granitplatten.
...
Felic baut in Völkermarkt selbst an, alles unter dem 0,3-Prozent-Grenzwert, wie er sagt. In Gewächshäusern und draußen. Nächstes Jahr will er vergrößern."


http://www.kleinezeitung.at/kaernten/la ... sperrt-auf

Klasse Idee, vor allem mit dem eigenen Anbau. Bild

Das schafft Vertrauen, wenn die Kunden sich den Anbau evtl. selbst anschauen wollen und somit Kundenbindung.

Jetzt drücke ich den "Jungs" und allen Folgenden ganz fest die Daumen, das CBD in A nicht demnächst verboten wird.
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Re: Sammlung "Cannabis Nachrichten Österreich"

Beitragvon Sabine am So 30. Jul 2017, 20:00

"Roland Birner im Sonntags-Talk: “Müssen Cannabis aus dem Schmuddeleck holen”

Der Salzburger Unternehmer Roland Birner nimmt seit rund zwei Jahren eine Vorreiter-Rolle in Sachen Cannabis in Österreich ein: Mit seinem Start-up “Plants4Friends” hat er es sich zur Aufgabe gemacht, Cannabis-Stecklinge in bester Qualität zu produzieren. Im Sonntags-Talk spricht der eigentliche Bauunternehmer über seine Beweggründe, Probleme in der Cannabis-Szene und gibt eine zeitliche Einschätzung zur Legalisierung in Österreich ab.

In den gerade einmal zwei Jahren, seitdem es den Shop in der Stadt Salzburg gibt, war Roland Birner bereits äußerst umtriebig. Er stellte sein Unternehmen bei der TV-Sendung “2 Minuten 2 Millionen” vor, startete eine sehr erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne und bewirbt sich aktuell um die Lizenz zur Produktion von medizinischem Marihuana in Deutschland.
...
Ja, unser Auftritt bei ‘2 Minuten 2 Millionen’ war gerade erst im Frühling. Leider ist es da mit den Investoren nichts geworden. Unser Crowdfunding-Aufruf war dafür sehr erfolgreich. Wir wollten eigentlich nur 250.000 Euro, die Kampagne war dann allerdings gleich mal überzeichnet. Da haben wir den Betrag dann eben auf 300.000 Euro angehoben. Letztendlich wurden es sogar 308.000 Euro. Das ist radikal schnell gegangen.
...
Ich habe meinen Leuten aber auch von Anfang an gesagt, dass ich nicht möchte, dass sie kiffen oder irgendetwas hier im Laden verticken. Ich will, dass sauber und gut gearbeitet wird. Und das ist wirklich das Um-und-Auf. Wir müssen das ganze Cannabis-Business aus dem Schmuddeleck holen. Das bekommt man nur hin, wenn man das Unternehmen als sauberes Geschäft ohne eben diesen Schmuddelhintergrund aufzieht. Dann hat man auch bei den Leuten ein ganz anderes Auftreten.
...
Wäre es nicht einfacher, ein solches Start-Up in ein Land zu verlegen, das Cannabis bereits legalisiert hat?

Sicher sogar, natürlich wäre es einfacher. Aber ich habe hier meine Wurzeln, ich möchte nicht in ein anderes Land gehen. Ich bin schon gerne unterwegs, auf Urlaub oder auch geschäftlich. Aber ich möchte jetzt eigentlich nicht wo anders sein. Einer muss das in Österreich ja machen und vorantreiben!

Wie steht es um eine – wie auch immer geartete – Legalisierung in Österreich? Gibt es hier kein Lobbying?

Nein, leider funktioniert das Lobbying hier überhaupt nicht. Und da bin ich auch wirklich enttäuscht von Österreich. Ich kenne das eigentlich aus der Baubranche, da gibt es Firmen, die sich gegenseitig nicht unbedingt mögen, die helfen sich aber trotzdem gegenseitig. Im Cannabisgeschäft ist das leider überhaupt nicht der Fall. Jeder versucht irgendwie dem anderen ans Bein zu pinkeln. In Wirklichkeit sollten wir aber doch alle zusammenhelfen. Zumindest gibt es ein Hanf-Institut, das versucht, alle irgendwie zu einen. Aber die sind eben auch zu klein und viel zu wenige.
...
Jedenfalls wird auf der ganzen Welt Cannabis entkriminalisiert oder legalisiert, zu welchem Grad auch immer. In Österreich reden wir aber nicht einmal mehr darüber.
...
Cannabis als Rohstoff ist vielseitig, welcher Bereich ist am lukrativsten?

Definitiv der medizinische Bereich. Im Bezug auf die Bauwirtschaft kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass es hier viel Alternativen zu Hanf gibt. Dabei handelt es sich auch um nachwachsende Rohstoffe, die baubiologisch super sind. Bei den Hanfprodukten handelt es sich um Randerscheinungen, bei denen die Pflanze auch eingesetzt werden kann. Aber im medizinischen Bereich, da ist richtig viel Geld vorhanden.
...
Was Plants4Friends angeht, hier haben wir festgestellt, dass unser ursprünglicher Weg der Produktion nicht funktioniert. Wir arbeiten aber weiter daran, dass wir bei der Erzeugung gänzlich ohne Pestizide auskommen. Wir wollen sauber und vernünftig High-End Cannabis produzieren. Ich will in Europa derjenige sein, der allen zeigt, wie man Cannabis in Top-Qualität herstellt."


http://www.salzburg24.at/roland-birner- ... en/5049318
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Re: Sammlung "Cannabis Nachrichten Österreich"

Beitragvon Sabine am Mo 31. Jul 2017, 18:37

"Unser Zoll kämpft gegen Schweizer Hanf-Tschick

Weil die Hanf-Tschick aus der Schweiz den in Österreich erlaubten THC-Wert übersteigen, wird die Grenze zur Schweiz künftig strenger kontrolliert.
...
Damit ein Joint einen Cannabis-Rausch auslöst braucht es einen Anteil von etwa 15 Prozent.

Die österreichische Zollverwaltung sei sich "der Problematik bewusst" und führe "risikoorientierte Kontrollen" durch, sagt eine Sprecherin des Ministeriums gegenüber der Zeitung. Geplant seien auch "Schwerpunktaktionen an der Grenze zur Schweiz und Liechtenstein". Wer mit den Hanf-Tschick erwischt wird, riskiert in Österreich eine Geldstrafe – oder eine Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten. "


http://www.heute.at/oesterreich/vorarlb ... k-59618397

Wahnsinn, was die für eine Angst haben, das gleich mit Haft gedroht wird. Aber es kommt, wie eine Lawine! :lol:
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Re: Sammlung "Cannabis Nachrichten Österreich"

Beitragvon Sabine am Sa 12. Aug 2017, 09:16

"Dealen im öffentlichen Raum: Derzeit 330 Personen bundesweit in Haft

Justizminister Brandstetter: "Können Straftäter mit neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen effektiver verfolgen"

Im Juni 2016 ist eine neue Bestimmung im Suchtmittelgesetz (SMG) in Kraft getreten, die das Dealen im öffentlichen Raum eindämmen soll. Wer dabei erwischt wird, muss seither mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren rechnen.
Für Justizminister Wolfgang Brandstetter (ÖVP) hat sich die Strafverschärfung bewährt, wie er ein Jahr nach Einführung der legistischen Maßnahme betont. "Wir können die Straftäter mit den neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen effektiver verfolgen. Der ungenierte Suchtmittelhandel im öffentlichen Raum konnte doch deutlich reduziert werden", sagte Brandstetter am Samstag.
...
Im Moment sitzen bundesweit 330 Personen im Gefängnis, denen – oftmals neben weiteren Vergehen nach dem SMG – Dealen in aller Öffentlichkeit vorgeworfen wird (Stichtag 1. Juli). Davon befinden sich 189 in Strafhaft und 141 Personen in U-Haft bzw. in vergleichbaren Vollzugsformen. Allein 111 Insassen der Justizanstalt Wien-Josefstadt wird der neue Straftatbestand angekreidet.
...
Die Zahlen für das erste Halbjahr 2017 deuten mit 3.839 Anklagen und 2.333 Verurteilungen wegen Erwerbs, Besitzes, Überlassens oder Verschaffens von Suchtgift allerdings wieder auf ein Ansteigen in dieser Deliktgruppe hin."


http://derstandard.at/2000062592950/Dea ... it-in-Haft
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Re: Sammlung "Cannabis Nachrichten Österreich"

Beitragvon Sabine am Do 14. Sep 2017, 07:09

"Top-Besetzung am Cannabis-Kongress in Wien

Von 6. bis 8. Oktober trifft sich das Who’s who der internationalen Cannabisforschung zum zehnten Cannabis Kongress in Wien-Vösendorf. Internationale Experten, Forscher und Mediziner werden über ihre Erfahrungen und Forschungsergebnisse zum Einsatz von Cannabinoiden in der Medizin berichten.

Mehr als 20 Experten aus zehn Ländern werden beim Cannabis Kongress heuer einen Überblick über die internationale Cannabisforschung geben und für ein breites inhaltliches Spektrum aus Wissenschaft und ärztlicher Praxis sorgen. Drei Tage lang werden Pharmakologen, Biotechnologen und Chemiker über die Zusammensetzung der Cannabispflanze referieren und Mediziner ihre Daten und Erfahrungsberichte zu Wirkung und Anwendungsgebieten vorstellen. Modernste Verfahren zum Klonen und Züchten von Cannabis als Rohstoff für die Medizin werden ebenfalls präsentiert. Um auf den gesteigerten Bedarf vieler Patienten einzugehen, finden von 6. bis 8. Oktober, eine Patienten-Lounge zu den Fachbereichen Allgemeinmedizin, Neurologie und Psychiatrie statt. Die Patienten-Lounge dient dem persönlichen Austausch mit erfahrenen Ärzten und Ärztinnen sowie Experten.
...
Kongress-Highlights im Überblick

Der praktische Arzt und Cannabis-Pionier Franjo Grotenthermen hat kürzlich das Buch „Cannabis gegen Krebs“ publiziert und wird ebenso wie der Molekularbiologe und Krebsforscher Guillermo Velasco Díez von der Universidad Complutense de Madrid, über die Einsatzmöglichkeiten von Cannabinoiden in der Tumorbehandlung referieren.

Die Berliner Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Eva Milz, wird über die Möglichkeiten von CBD und THC in der Psychiatrie sprechen.

Der Schweizer Rudolf Brenneisen ist Professor der Pharmazie, war als externer Analyst für die US-Drogenbehörde DEA tätig und bis 2014 Forschungsgruppenleiter im Departement Klinische Forschung an der Universität Bern. Er wird über Fakten und Mythen von CBD referieren.

Aus Österreich sind der praktische Arzt und Autor („Cannabis als Medizin“) Kurt Blaas und die Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie Gabriele Fischer, Leiterin der Dorgenambulanz und der Suchtforschung an der Medizinischen Universität Wien, auf dem Kongress vertreten."


https://www.ots.at/presseaussendung/OTS ... ss-in-wien
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