Deutscher Hanf Verband • Thema anzeigen - Neues von Marlene Mortler

Neues von Marlene Mortler



Re: Neues von Marlene Mortler

Beitragvon Doc_A am So 4. Dez 2016, 11:28

Wenn der Frank Tempel und die Marlene Mortler beide in der CXU wären, würde man vermutlich den Frank Tempel zum Bundeslandwirtschaftsbeauftragten machen und die Frau Mortler würde Drogenbeauftragte bleiben.
:shock:
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Re: Neues von Marlene Mortler

Beitragvon Sabine am Do 15. Dez 2016, 07:41

"Der tödliche Rausch

Marlene Mortler, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, hat eine klare Haltung zum Thema Cannabis. Im Netz wurde deshalb sogar zu ihrer Hinrichtung aufgerufen.

Marlene Mortler, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, ist zu Gast beim Harburger Ortsverband der CSU. Wie sie mit einem neuen Gesetz den Kampf gegen Rauschmittel gewinnen möchte, erklärt sie im Interview.
...
Als Drogenbeauftragte der Bundesregierung werden Sie in in den Sozialen Netzwerken stark kritisiert und auch beleidigt. Eine Facebookseite mit mehr als 20000 Gefällt-Mir-Angaben fordert Ihren Rücktritt. Wie gehen Sie damit um?

Mortler: Ich weiß, dass das in der Regel sogenannte Cannabisaktivisten sind, die ein Problem mit meiner klaren Haltung haben. Ich sage: Cannabis als Medizin ja, aber nicht zum Spaß."


http://www.augsburger-allgemeine.de/don ... 63027.html

Eine "klare" Haltung? Merkt Madame Mortler nicht, das sie ihre Borniertheit, die auch parteipolitisch diktiert wird, so nicht mehr verkaufen kann? Da hilft auch das ständige Hinweisen auf die FB-Seite mit der angedrohten Hinrichtung nicht.
" ... Aber jeder solle das Recht haben, dass es bezahlt werde, wenn es helfe." Zitat v. Frau Mortler https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... ntscheidet
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Re: Neues von Marlene Mortler

Beitragvon Sabine am Di 24. Jan 2017, 06:38

Alternative Fakten, da ist sie gut, die Frau Mortler ;) ....

"Problem wird verharmlost

Frage: An Schulen gibt es immer mehr Drogenkriminalität. Wie erklären Sie sich diesen Trend?

Mortler: Das liegt zum einen am unterschiedlichen Engagement der Bundesländer bei der Prävention von Drogenmissbrauch. Zum anderen wird das Problem verharmlost. Auf der einen Seite von der Politik selber. Auf der anderen Seite aber auch von Lobbygruppen wie dem Hanf-Verband oder manchen Medien, die Cannabis als cooles Lifestyle-Produkt darstellen. So entsteht bei den jungen Menschen der Eindruck, das sei alles halb so wild.
...
Denn es drohen Hirnschäden, die ein Leben lang anhalten können! "


http://www.nwzonline.de/interview/probl ... 23645.html


"Mehr Drogen auf Schulhöfen
Ob Cannabis oder Crystal Meth: Auf Deutschlands Schulhöfen hat die Rauschgiftkriminalität in den vergangenen Jahren teils drastisch zugenommen – trotz zahlreicher Präventionsprogramme. Das geht aus Zahlen der Landeskriminalämter und der Innenministerien hervor.
...
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), sieht vor allem in der „gesellschaftlichen Verharmlosung von Cannabis“ einen wichtigen Aspekt dieser Entwicklung. Damit meint sie insbesondere die Grünen, bei denen sogar führende Funktionäre lautstark Cannabisfreigabe fordern und vor Cannabispflanzen posieren. „Insbesondere bei jungen Menschen stehen Prävention und Aufklärung im Vordergrund“, sagt dagegen Mortler. „Ich lehne die Freigabe des Konsums zu Freizeitzwecken ab.“
...
Mortler warnte bereits 2015 im Tagesspiegel vor einer Legalisierung: „Ich bin mir sicher, dass die Probleme durch eine Legalisierung größer würden. Sie dürfen nicht vergessen: Deutschland ist ein lukrativer, weil potentiell riesiger Markt. Und die unter 18-Jährigen sind eine interessante Zielgruppe, vor allem für den Schwarzmarkt. Daran würde eine Legalisierung für Erwachsene nichts ändern. Wo die Verfügbarkeit leichter wird, steigt auch die Nachfrage.
...
Ein möglicherweise erhöhtes Krebsrisiko besteht ebenfalls, weil der Rauch dem Tabakrauch inhaltlich sehr ähnlich ist.
...
Cannabis ist zudem fast immer dabei, wenn es um Todesopfer durch Mischkonsum von Drogen geht. „Und mehr Konsum führt zu mehr drogenbedingten Gesundheitsschäden. Wir brauchen die generalpräventive Wirkung des Verbots. Ich erlebe hierfür große Zustimmung gerade bei den Eltern, Lehrern und Schulleitern. Sie sagen wie ich: Cannabis darf nicht verharmlost werden“, erklärte Mortler 2015."


https://www.bayernkurier.de/inland/2149 ... chulhoefen
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Re: Neues von Marlene Mortler

Beitragvon overturn am Mi 25. Jan 2017, 06:25

Pf, das grenzt wieder mal an Satire.

Sie dürfen nicht vergessen: Deutschland ist ein lukrativer, weil potentiell riesiger Markt. Und die unter 18-Jährigen sind eine interessante Zielgruppe, vor allem für den Schwarzmarkt. Daran würde eine Legalisierung für Erwachsene nichts ändern.


Mortler dürfte wohl vergessen: Aktivisten und Forschern sind derartige Befürchtungen wohlbekannt. Beim genaueren Hinsehen, entpuppt es sich als eine weitere Nebelkerze*:

Es ist den meisten Beteiligten sicherlich bewusst, dass es weitreichendere Bestrebungen braucht als eine bloße und einfache Regulierung. Nicht zuletzt, weil man eine Vielzahl sozialer Probleme stets unter der "Drogenproblematik" subsumiert - wo die Verflechtungen und Schieflagen doch im Detail noch viel weiter reichen. Trotzdem schmälert all dies in keinster Weise den Nutzen einer ausgedehnten Regulierung.

Der negative Einfluss der Illegalität, auch für Nicht-Konsumenten, bleibt evident.

Cannabis ist zudem fast immer dabei, wenn es um Todesopfer durch Mischkonsum von Drogen geht.


"Das ist nicht nur nicht richtig, es ist nicht einmal falsch!"


Beste Grüße!

_

* Tatsächlich bleibt es aber durchaus gewissermaßen paradox, dass die bisherigen Bestrebungen gerade all jene ausschließen, die von diesen vermutlich mit am meisten profitieren müssten.
"Never doubt that a small group of thoughtful, committed citizens can change the world. Indeed, it is the only thing that ever has."
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Re: Neues von Marlene Mortler

Beitragvon Sabine am Mi 8. Feb 2017, 14:49

Mal schaun, bald hat Frau Mortler alles durch :

"Regierung treibt Kampf gegen Tabakschmuggel voran

Die Bundesregierung will den weltweiten illegalen Handel mit Tabakwaren weiter eindämmen. Das Kabinett beschloss heute, ein entsprechendes Protokoll der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu unterzeichnen. Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) erklärte dazu: «Wir setzen ein klares Zeichen gegen Tabakschmuggel und Produktfälschungen. Denn illegale Tabakprodukte bergen besondere Gesundheitsgefahren.»
...
Nach den Worten der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), «sind gefälschte Zigaretten vielfach noch wesentlich gefährlicher als normale Tabakwaren. Die Schadstoffmengen, die beim Rauchen aufgenommen werden, liegen regelmäßig um ein Mehrfaches über dem, was bei der Verbrennung legaler Ware eingeatmet wird.»"


http://www.pharmazeutische-zeitung.de/i ... p?id=67557

Ich unterstelle mal, das es hier im Wesentlichen um Produktfälschungen und Steuerausfälle geht. Ansonsten gibt Frau Mortler ihre üblichen Floskeln von sich " ... gefälscht.. wesentlich gefährlicher ... um ein Mehrfaches ... ".
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Re: Neues von Marlene Mortler

Beitragvon Sabine am Do 23. Feb 2017, 12:40

"Ich rate zu maßvollem Cannabiskonsum" Mist, jetzt habe ich mich glatt vertippt, mei, passiert halt hier in Bayern am Unsinnigen Donnerstag :mrgreen:

Also nochmal von vorne :

"Ich rate zu maßvollem Alkoholkonsum
...
Frage: Wie groß ist die Gefahr durch übermäßiges Trinken an Karneval?

Mortler: Es wird während der tollen Tage sehr viel mehr Alkohol konsumiert als sonst. Es gibt deshalb auch mehr Autounfälle. So schön die Tradition von Karneval und Fasching ist, so groß ist die Herausforderung. Silvester und Neujahr sind ja immer Anlass für gute Vorsätze. Jeder sollte sich daran jetzt erinnern. Als Drogenbeauftragte rate ich zu maßvollem Alkoholkonsum – auch und gerade in diesen Tagen."


http://www.nwzonline.de/interview/ich-r ... 61551.html
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Re: Neues von Marlene Mortler

Beitragvon Sabine am Sa 25. Feb 2017, 19:42

Frau Mortler, wo konnte man eine gleichlautende Kritik ihrerseits nach dem 25.7.2014, dem Tag, an welchem Andre B. in Burghausen erschossen wurde, vernehmen?

"Kritikerin des philippinischen Präsidenten Duterte verhaftet
...
Auch die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), kritisierte den Haftbefehl scharf. "Präsident Duterte wendet sich mit seinem Vorgehen massiv von allen gemeinsamen Werten ab, die wir in der Menschenrechts- und Drogenpolitik in den letzten Jahren geschaffen haben", sagte Mortler der Deutschen Presse-Agentur.

"Heute werden Kleindealer, Drogenabhängige und Menschen, die nur im Verdacht stehen, etwas mit Drogen zu tun zu haben, mit dem Segen des Präsidenten vor den Augen ihrer Kinder, Ehefrauen und Eltern erschossen", fügte sie hinzu. "Das ist brutal und in jeder Hinsicht unerträglich.""
(dick gesetzt von mir)

http://www.abendblatt.de/politik/auslan ... aftet.html
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Re: Neues von Marlene Mortler

Beitragvon Hanfkraut am Sa 25. Feb 2017, 20:08

Frau Mortler sollte auf Grund der erhöhten gefahren durch übermäßigen Alkohol Konsum sich dafür aussprechen das Alkohol auf Karneval und Silvester komplettes Verbot ausgesprochen wird! :idea:

Grund
Aufgrund das Kinder in massen auf dem Karneval Zügen Teil nehmen. Und viele erwachsen sich so zulaufen lassen das sie teilweise Kinder sogar umlaufen! Vom Vorbild ganz zu schweigen.
Ist es zwingend erforderlich Alkohol Verbot hier auszusprechen wer sich nicht dran hält sollte mit ein Bußgeld von 500 - 10000 bestraft werden! Also 0,0 pro mille!

Silvester und Feuerwerk Pass überhaupt nicht zusammen! :!: Die Unfall Gefahr ist sehr groß im süff wurden wir Silvester sogar beschossen mit Raketen! Und Kinder waren auch dazwischen. Das ist vorsätzlich!
Und jedes Jahr das gleiche.
Alkohol Verbot ist hier zwingend erforderlich!
Täter müssen hier mit einer Geldbuße zwischen 1000 - 25000 geahndet werden + Freiheitsstrafe für die die es nicht kapieren wollen!
Tut mir leid das geht gar nicht!
Hanf ist ein hochwertiges Natur Produkt.
Nicht zögern. Hanf legalisieren! DHV Mitglied sein und aktiv werden!
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Re: Neues von Marlene Mortler

Beitragvon Sabine am Di 28. Mär 2017, 07:04

"Furioser Einstand am Bügelbrett

Beim Bügelwettbewerb am Tag der offenen Tür in der Landwirtschaftsschule Roth gab es die rote Laterne für den einen, Platz eins für den anderen.
...
Am zweitschnellsten erwies sich Bundestagsabgeordnete Marlene Mortler, die am Bürgermeister vorbeizog und sich Rang drei sicherte."


http://www.donaukurier.de/lokales/hilpo ... 96,3343273

Auch wenn ich jetzt 5 € in die Chauvi-Kasse zahlen muss, aber Frau Mortler wäre besser in ihrem gelernten Metier geblieben.
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Re: Neues von Marlene Mortler

Beitragvon Sabine am Fr 31. Mär 2017, 05:53

Bitte gebt ihr einen Austauschschüler aus Colorado ! :mrgreen:

"Im August/September 2017 kommen rund 350 Austauschschülerinnen und -schüler aus den USA für ein Schuljahr nach Deutschland. Sie sind Stipendiaten des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP), einem Förderprogramm für transatlantischen Schüleraustausch, das vom Deutschen Bundestag und dem Kongress der USA getragen wird.

Alle Austauschschüler werden von jeweils einem Bundestagsabgeordneten als Paten betreut. Auch die CSU-Bundestagsabgeordnete Marlene Mortler engagiert sich als Patin im PPP. ... Ein Jahr mit einem Jugendlichen aus einem anderen Land zu verbringen, ist eine ganz besondere Erfahrung, die das Familienleben bereichert und gleichzeitig interkulturelle Verständigung stärkt“, so Mortler"


http://www.marlenemortler.de/ppp-marlen ... h%C3%BCler
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Re: Neues von Marlene Mortler

Beitragvon Sabine am So 2. Apr 2017, 07:56

"Sollen Brauer mit Bier bezahlt werden?

Marlene Mortler ist Politikerin und Drogenbeauftragte. Sie sieht den traditionsreichen Deputat-Lohn, den Haustrunk, kritisch – und zieht damit den Zorn der Brauer-Branche auf sich.
...
Dieser „Haustrunk“ besteht bei Brauereien zum Großteil aus Bier. Die Drogenbeauftragte des Bundes, Marlene Mortler, hat diese Tradition jetzt aber kritisiert: „Ich bin mir sicher, dass es Alkohol als Lohnbestandteil in zehn Jahren nicht mehr geben wird.“ Sie ist keine Unterstützerin des Haustrunks: „Das Zahlungsmittel in Europa ist der Euro, und das ist auch richtig so.“

In Brauereien ist es Tradition, dass Mitarbeiter einen Teil des Bieres mit nach Hause nehmen. Dem Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Brauerbunds, Lothar Ebbertz, zufolge ist dieser Deputat-Lohn seit Jahrzehnten im Manteltarifvertrag der bayerischen Brauer geregelt. Dabei wird teilweise viel Bier abgegeben – von der Brauerei Ustersbacher im Landkreis Augsburg erhalten Mitarbeiter bis zu 78 Liter Haustrunk im Monat. Die Geschäftsführerin der Brauerei, Stephanie Schmid, weist darauf hin, dass der Deputat-Lohn auch aus alkoholfreien Getränken bestehen kann.
...
Schmid stört sich an etwas anderem: „Es schmerzt mich, dass Bier überhaupt zum Ressort einer Drogenbeauftragten gehört.“
...
Und wie reagiert die Drogenbeauftragte Marlene Mortler gegenüber der Kritik an ihrer Kritik? Sie wollte sich auf Nachfrage unserer Zeitung nicht zum Thema äußern."


http://www.augsburger-allgemeine.de/wir ... 57631.html

In Zukunft dürfen dann die Mitarbeiter von hanfverarbeitenden Betrieben auch etwas davon mit nach Hause nehmen?! Ja, warum nicht, würde es allen gönnen. :P
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Re: Neues von Marlene Mortler

Beitragvon Martin Mainz am So 2. Apr 2017, 23:25

Schmid stört sich an etwas anderem: „Es schmerzt mich, dass Bier überhaupt zum Ressort einer Drogenbeauftragten gehört.“
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Re: Neues von Marlene Mortler

Beitragvon Sabine am Mo 3. Apr 2017, 07:01

"Cannabis in der Freizeit ist ein Tabu

Die Bundesdrogenbeauftragte erklärt, warum sie mehr Wert auf Gesundheit als auf Lifestyle legt und warum sie nie gekifft hat.
...
Kritiker im Netz warfen Ihnen vor, legale Drogen wie Alkohol und Nikotin zu verteidigen, Cannabis dagegen zu verteufeln.

Wer sich damit beschäftigt, was ich mache, der weiß, dass ich diejenige bin, die für ein weitgehendes Tabakwerbeverbot kämpft und bei jeder Gelegenheit vor den Gefahren des Alkoholmissbrauchs warnt. Anders als Grünen und Linken leuchtet mir nicht ein, warum man, wo wir mit den Volksdrogen Alkohol und Tabak schon genug Schwierigkeiten haben, auch noch beim Cannabis die Schleusen öffnen sollte. Mir geht es um die Gesundheit, nicht um Lifestyle.

Wird jetzt nicht durch die Freigabe von Cannabis zur Behandlung bestimmter Krankheiten das totale Cannabis-Verbot durchlöchert?

Nein, natürlich nicht. Ich habe eine klare Linie: Cannabis als Medizin ja, zum Freizeitkonsum nein. Wenn Menschen schwer krank sind und keine andere Therapie mehr hilft, dann kann eine Behandlung mit Cannabis, das über die Qualität eines Arzneimittels verfügt, ein Segen sein. Was den Freizeitkonsum betrifft, liegen die Dinge völlig anders. Ich sage das nicht als konservative Politikerin, sondern weil die Studien der Wissenschaft eindeutig sind: Je jünger regelmäßig Cannabis konsumiert wird, desto größer sind die gesundheitlichen Risiken: Depressionen, ein sechs Mal höheres Risiko an Psychosen zu erkranken und ein ernsthaftes Risiko bleibender Hirnschäden.

Andere Parteien, von SPD über Grüne bis hin zu Linken und Piraten, sehen eine Freigabe von Cannabis viel entspannter. Wird das Cannabis-Verbot im Unions-Wahlprogramm stehen?

Mit der Union wird es keine pauschale Legalisierung von Cannabis zum Freizeitkonsum geben. Mir ist wichtig, dass wir denen den Rücken stärken, die zu Cannabis und anderen Drogen „nein“ sagen, statt ihnen mit undifferenzierten Legalisierungsdebatten in den Rücken zu fallen. "


http://www.mittelbayerische.de/politik- ... 04288.html

Same, same as every Interview :roll:
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Re: Neues von Marlene Mortler

Beitragvon Duck am Mo 3. Apr 2017, 07:11

Ob die sich selbst mal hört?
Ich , ich, mir , ich, ich, ilegal punkt , ich, ich ich, weil mir... punkt, weil ich das so nicht will punkt....

Interessiert doch kein schwein was sie denkt oder will....
Sie hat sich objektiv damit zu beschäftigen,PUNKT!!!
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Re: Neues von Marlene Mortler

Beitragvon Duck am Mo 3. Apr 2017, 07:20

Oder anders gesagt mit dem transrapid, sind sie 10minuten schneller abhänig :lol:
https://youtu.be/uF6u0S61soI
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Re: Neues von Marlene Mortler

Beitragvon Sabine am Di 4. Apr 2017, 08:07

Nachtrag zum Interview in der "Mittelbayerischen" :

"Das könnte sein. :) Aber ernsthaft: Ein Streitgespräch zwischen Frau Mortler und einem Befürworter einer Legalisierung bzw. Depönalisierung von Cannabis-Produkten ist tatsächlich eine sehr gute Idee. Wir greifen die Idee auf, vielleicht lässt sich das realisieren."

https://de-de.facebook.com/mittelbayeri ... 3651395604
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Re: Neues von Marlene Mortler

Beitragvon Hanfkraut am Di 4. Apr 2017, 18:56

... Frau Mortler entpuppt sich für mich als eine unerfahrene Person die nahezu besessen ist ihr Ding durch zu ziehen!

Wenn Sie doch so um unsere Gesundheit sorgt, dann sollte sie

Alkohol, Tabak, chemische hergestellte Medikamente die durch natürliche Stoffe ersetzt werden können verbieten!
Und wenn wir schon mal dabei sind müssten geschmaksverstärker, Fleisch, und noch reichlich andete Elemente verboten werden!

Ich gehe dann auch davon aus das die gute Frau Mortler mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt!
Denn ansonsten würde sie mit Abgasen auch meine Gesundheit gefährden!

Liebe Frau Mortler, es wäre also nett wenn sie mir meinen arbeitslon Fortzahlen! Denn auch arbeiten mach krank und ist stressig mir würde es deutlich besser gehen wenn ich nicht arbeiten müsste und sie mir mein Lohn zahlen! Ich hätte dann eine höhere Lebenserwartung! :mrgreen:

Also lassen Sie es einmal gut sein, und geben Sie bei. Cannabis gibt es schon sehr lange wer es nutzen möchte sollte es auch uneingeschränkt nutzen dürfen.
Wir sind Erwachsene Menschen!

Ausserdem wurde durch das mutwillig entfernen der cannabis Pflanzen auch die Natur fahlässig geschädigt. Manch Vogel Arten währen auf die Samen angewiesen.!
Das Gleichgewicht ist schon akkut geschädigt es wird also höste zeit die Pflanzen wieder wild wachsen zu lassen!
Es ist also auch ein Verbrechen an der Natur durch menschliche Hand!
Hanf ist ein hochwertiges Natur Produkt.
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Beitragvon joejac am Mi 5. Apr 2017, 08:51

Frage mich, warum (wohl fast alle) hier beim DHV auf Frau Mortler herumtrampeln.

Sie hat von ihrer Partei eine klare Linie vorgegeben bekommen, an die sie sich zu halten hätte, und sie setzt diese Linie auch konsequent um ... auch wenn's sich manchmal ein bisschen doof anhört (warum Cannabis verboten sei: "Weil Cannabis eine illegale Droge ist."). Es gibt in Deutschland keinen anderen Grund für diese Ächtung von Cannabis (im Großen wohlgemerkt!) und das könnte der DHV auch mit einer zur Verfassungsänderung notwendigen Zweidrittelmehrheit in Bundestag und Bundesrat nicht ändern (dass er es (nun) nicht (mehr) einfach ändern könnte, weil in der Politik wieder jemand ganz großen Mist gemacht hatte, dieser damit zugedeckt werden müsste, stünde auf einem anderen Blatt): Er bräuchte "eine gesellschaftliche Mehrheit" für seine Positionen schreibt der DHV daher "diplomatisch" bzw. etwas arg schräg ...

DHV und CSU könnten sich zum Thema Cannabislegalisierung in die Arme fallen ... tun es ohnehin schon!
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Re: Neues von Marlene Mortler

Beitragvon Martin Mainz am Mi 5. Apr 2017, 13:18

Hallo JoeJac.

Ich glaube, Du verwechselst das Forum hier mit dem DHV als Firma. Hier kann sich jeder beteiligen, ohne beim DHV zu sein, die Meinung der hier Postenden spiegelt nicht automatisch die Meinung des DHV wieder. Das Forum dient dem Austausch aller am Thema interessierter Personen. Alles klar?

Falls Du Fragen, Meinung oder Anregung direkt an den DHV senden willst, findest Du hier das Kontaktformular: https://hanfverband.de/hanfverband/kontakt

Zu Mortler kann ich nur sagen, daß sie ihre Augabe argumentativ sehr schlecht vertritt. Ist eben auch schwierig für sie.
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Re: Neues von Marlene Mortler

Beitragvon joejac am Do 6. Apr 2017, 01:01

Hallo Martin.

Martin Mainz hat geschrieben:
Ich glaube, Du verwechselst das Forum hier mit dem DHV als Firma.


Genau das ist nicht der Fall, ich sehe nämlich einen riesengroßen Unterschied zwischen dem DHV und seinem Forum hier. Wenn der von Herrn P. angekündigte Dialog mit dem DHV, den ich meinte erkennen zu können, so gar nie stattgefunden hat, ändert dies natürlich alles!


Martin Mainz hat geschrieben:
Das Forum dient dem Austausch aller am Thema interessierter Personen. Alles klar?


Nicht ganz – immerhin schreibst Du jetzt etwas anderes als Herr P. vom DHV


Martin Mainz hat geschrieben:
Zu Mortler kann ich nur sagen, daß sie ihre Augabe argumentativ sehr schlecht vertritt. Ist eben auch schwierig für sie.


Marlene Mortler ist eine ehrliche Frau, der man's von weitem anmerkt, wenn sie die Unwahrheit sagen würde oder in ihren Äußerungen etwas faul wäre bzw. sie uns einen "heißen Brei" auftischen müsste. Immer wieder lustig ... beispielsweise zu der oben von mir angeschnittenen Verfassungsänderung zur Cannabisfreigabe (Aufhebung von GG Art. 25 als Vorbedingung):

Fragesteller: "Ihre Regierung klammert sich gerne an das internationale Suchtstoffabkommen von 1961, vergessen wird aber der Weg den Bolivien bestritten hat: Austritt aus der Konvention und Wiedereintritt mit Vorbehalt gegenüber COCA-Pflanze. Auch Deutschland könnte diesen Weg mit Cannabis gehen, denn ein Austritt und Wiedereintritt mit Vorbehalt ist problemlos möglich. Warum wird über diese Möglichkeit nicht nachgedacht oder Diskutiert?"

Marlene Mortler: "Der Vorschlag, Deutschland soll das Einheits-Übereinkommen der Vereinten Nationen über Suchtstoffe aus dem Jahr 1961 kündigen und ihm mit einem Vorbehalt für Cannabis wieder beizutreten, ist aus grundsätzlichen Erwägungen nicht mit dem völkerrechtlichen Verständnis der Bundesregierung vereinbar - wonach völkerrechtliche Verpflichtungen nicht nur von Deutschland grundsätzlich einzuhalten sind. Eine Aushöhlung der Drogenkonventionen nach wechselnden nationalen Partikularinteressen hält die Bundesregierung für den falschen Weg."

Ein Austritt und Wiedereintritt mit Vorbehalt ist problemlos für alle Staaten der Welt möglich, nur nicht für Deutschland – die völkerrechtlichen Verträge waren für die Bundesrepublik Deutschland aus einem gewissen Grund auch ohne Unterzeichnung oder Ratifizierung verbindlich gemacht worden. Eine "Kündigung" der UN-Drogenkonventionen wäre ohne vorangegangene Verfassungsänderung daher nicht möglich. Die mit Zweidrittelmehrheit grundsätzlich möglich gewesene Verfassungsänderung ist aber aus einem gewissen anderen Grund heute nicht mehr möglich ... das "Schwanzende einer politischen Altlast besonderer Dimension" aus den Anfängen der BRD ... Frau Mortler hatte/hat damit nichts zu tun!

:D Tschuldigung, es ist einfach zu irre, was man in Deutschland für seine Steuergelder geboten bekommt!
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