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Sammlung "Anbau und Besitz nicht geringer Mengen"



Re: Rekordmenge an Cannabis-Pflanzen beschlagnahmt

Beitragvon KONOPJA am So 25. Mär 2018, 10:24

Schade um die Pflanzen. Wir Patienten müssen Lieferengpässe für unsere Medizin in Kauf nehmen, und die Regierung hat nichts besseres zu tun als die Medizin zu vernichten.

Und die Betreiber dieser Anlage sollten von der Bundesregierung nicht eingesperrt werden, sondern als Gärtner und Berater für die Cannabisagentur eingestellt werden.
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Re: Sammlung "Anbau und Besitz nicht geringer Mengen"

Beitragvon Martin Mainz am Do 12. Apr 2018, 17:42

Freispruch für Cannabis-Gärtner

http://www.sz-online.de/sachsen/freispr ... 15578.html

Robert Roßmair, 58, Softwareentwickler und Hausbesitzer in Wagelwitz bei Mutzschen, ist kein Kiffer und kein Krimineller. „Ich war noch nie mit dem Gesetz in Konflikt geraten“, sagt er. Trotzdem stand er unlängst in Grimma vor dem Amtsgericht, angeklagt wegen unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge
...
Er musste sich für den Cannabis-Anbau rechtfertigen, den er seit Jahren in größerem Stil in seinem Haus betrieben hatte, um einem schwerkranken Freund zu helfen. Am Ende ging die Geschichte noch einmal gut aus: Roßmair wurde freigesprochen, das Grimmaer Gericht erkannte einen rechtfertigenden medizinischen Notstand an. „Ich bin zwar freigesprochen worden“, sagt Roßmair, „kann deswegen aber noch lange nicht legal Cannabis anbauen.“ Die Vorsitzende Richterin habe ihm dringend davon abgeraten, die Justiz noch einmal herauszufordern.
...
„In einem Jahr haben wir allein 60 000 Euro für Cannabis ausgegeben“, erzählt Roßmair. Also fing er an, den Hanf selbst anzubauen – im vollen Wissen, dass es ihm eigentlich verboten war. „Das war eine Gewissensentscheidung“, sagt Roßmair.
...
Der Versender der Anlage flog bei der Polizei aber im Zusammenhang mit Cannabis auf – und die Ermittler durchforsteten dessen Kundenkartei. Im Juni 2016 stand die Polizei zur Hausdurchsuchung in der Tür. „Und ich dachte immer, ich wäre vorsichtig genug gewesen“, sagt Roßmair.
...
Nach der Beweisaufnahme habe für das Gericht festgestanden, dass das Gesundheitssystem der sehr individuellen Krankheitssituation des Zeugen über Jahre hinweg nicht gerecht geworden sei. Der Angeklagte und sein Freund hätten keinen anderen Weg als die Selbstversorgung mit Cannabis gehen können.
...
„Dennoch handelt es sich um eine Ausnahmeentscheidung“, betont Kujus. „Die Hürden für einen rechtfertigenden Notstand sind hoch.“ Es gebe kaum vergleichbare Urteile. In diesem besonderen Fall sei das Gutachten allerdings eindeutig gewesen. Da auch die Staatsanwaltschaft keine Rechtsmittel eingelegt habe, sei das Urteil inzwischen rechtskräftig.

Roßmair und sein Freund Dinter müssen sich dennoch mit anderen Arzneien, vor allem sogenannten Nootropika, behelfen. „Sie lindern die Beschwerden ebenfalls“, sagt Roßmaier. „Aber nicht so gut, wie es Cannabis getan hat.“ Derzeit sind sie auf der Suche nach einem Arzt, der legal Cannabis verschreiben kann – wie es die Rechtslage seit März 2017 zulässt.




Notstand wurde festgestellt. Aber ein weiter so gibts nicht, also muss ein Arzt her und die Krankenkasse zahlt dann eben. Könnte man sich seine Medizin einfach selbst herstellen wäre das sicherlich eine sinnvolle Entlastung. Und natürlich gilt wie immer: Augen auf beim Internetkauf!
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Re: Sammlung "Anbau und Besitz nicht geringer Mengen"

Beitragvon Martin Mainz am Sa 14. Apr 2018, 08:45

Haftstrafen für Cannabis-Dealer gefordert

https://www.abendblatt.de/region/norder ... rdert.html

Norderstedt. Im Cannabis-Prozess müssen beide Angeklagten mit deutlichen Freiheitsstrafen rechnen. Vor dem Schöffengericht Norderstedt forderte die Staatsanwaltschaft für den 73 Jahre alten Vater zwei Jahre und vier Monate Haft und für seinen Sohn (31) sogar drei Jahre und zwei Monate. Laut Anklage haben beide, wie berichtet, seit Ende 2014 im Keller eines Familienhauses in Glashütte eine hoch professionelle wie lukrative Cannabis-Plantage betrieben. Seit Ende 2014 soll das Duo 24 Kilogramm produziert und pro Kilo 3200 Euro kassiert haben.
...
Der Prozess wird am Dienstag, 17. April, in Saal F des Amtsgerichts fortgesetzt. Beginn: 9.15 Uhr.




3,20 € das Gramm, das ist ja fast zum Selbstkostenpreis.
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Polizei beschlagnahmt 2500 Cannabis-Pflanzen bei 72 jährigen

Beitragvon littleganja am Do 19. Apr 2018, 12:59

Polizei beschlagnahmt 2500 Cannabis-Pflanzen

Auf dem Grundstück einer 72-Jährigen im niedersächsischen Heede findet die Polizei eine Cannabis-Zucht mit 2500 Pflanzen. Die Seniorin und ein 37 Jahre alter Mann werden vorläufig festgenommen, die Pflanzen sichergestellt.

Polizisten haben auf einem Grundstück im niedersächsischen Heede eine großangelegte Cannabis-Zucht entdeckt. Wie die Beamten am Donnerstag in Lingen mitteilten, stießen sie bei einer Razzia in einem ländlich gelegenen Wohnhaus und dessen Nebengebäuden auf drei Plantagenanlagen für weit mehr als 2500 Pflanzen. Diese seien allerdings zum größten Teil schon abgeerntet und abgebaut gewesen.

Neben 800 Cannabis-Pflanzen beschlagnahmten sie dort noch etwa drei Kilogramm Marihuana in einem Trockenraum. Die 72-jährige Hauseigentümerin sowie ein auf dem Grundstück angetroffener 37-Jähriger wurden festgenommen, kamen nach der Durchsuchung vom Mittwoch zunächst aber wieder auf freien Fuß.

(Quelle/Volltext: http://www.fr.de/panorama/niedersachsen ... -a-1489813)

Vor der Gangster Oma habe ich Respekt, #FreeGangsterOma 8-)
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Re: Polizei beschlagnahmt 2500 Cannabis-Pflanzen bei 72 jähr

Beitragvon Cookie am Do 19. Apr 2018, 14:51

littleganja hat geschrieben:Vor der Gangster Oma habe ich Respekt, #FreeGangsterOma 8-)

Thumbs up for the Gangster Grandma ;)!

Aber eigentlich egal, welches Alter... ein legaler Markt würde so etwas verhindern.

(Bei > 90-jährigen Nazi-Verbrechern überlegen sie, ob man sie noch bestrafen soll - sind ja schon so alt. Bei "Gangster Omas" wird nicht lange gefackelt. Traurig.)

PS: Das passt aber besser in die Sammlung "Anbau und Besitz nicht geringer Mengen", denke ich (viewtopic.php?f=57&t=5512).
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Re: Polizei beschlagnahmt 2500 Cannabis-Pflanzen bei 72 jähr

Beitragvon littleganja am Do 19. Apr 2018, 15:08

Die bekommt ja hoffentlich mildernde Umstände, ich vermute einfach mal das die Rente etwas knapp war. Vermutlich gibt es eine Geldstrafe und Bewehrung, alles andere wäre total überzogen und eine Gefängnisstrafe bei dem Alter kann einem Todesurteil gleich kommen. 2500 Pflanzen sind halt schon ne Hausnummer, die Naziverbrecher egal wie alt, würde ich sofort durch vergasen hinrichten lassen, Auge um Auge.......
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Re: Polizei beschlagnahmt 2500 Cannabis-Pflanzen bei 72 jähr

Beitragvon Cookie am Do 19. Apr 2018, 15:13

Abwarten... dieser Staat misst gerne mal mit zweierlei Maß. Ansonsten bin ich bei Dir ;)... klar 2500 Pflänzchen sind schon eine Menge.

Ich habe mal eine Kalkulation gemacht, ab wann sich in einem legalen Markt, mit Steuern und Abgaben, Energiekosten, Löhnen etc. so eine Sache lohnen würde... schon bei ca. 300 Pflanzen / 2 Ernten pro Jahr beginnt es, interessant zu werden.
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Re: Polizei beschlagnahmt 2500 Cannabis-Pflanzen bei 72 jähr

Beitragvon Martin Mainz am Do 19. Apr 2018, 17:33

Cookie hat geschrieben:PS: Das passt aber besser in die Sammlung "Anbau und Besitz nicht geringer Mengen", denke ich

Da ist es jetzt auch.
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