Deutscher Hanf Verband • Thema anzeigen - Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche

Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche



Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche

Beitragvon Sabine am Fr 4. Nov 2016, 19:41

"Zu breit?

Am 29. September 2016 wurde in Berlin eine Präventions- und Aufklärungskampagne zu Cannabis gestartet. Unter dem Titel „Zu breit?“ wollte die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales Jugendliche und Erwachsene mit der Kampagne aufrütteln, über die gesundheitlichen und sozialen Risiken des Cannabiskonsums informieren und zum Jugendschutz beitragen. Die Kampagne verfehlte jedoch ihr Ziel. Sie erntete in der Kifferszene vor allem Hohn und Spott und auch bürgerliche Kreise amüsierten sich über die wirklichkeitsfremden Überzeichnungen in den präsentierten Materialien.
Dies gilt nicht nur für das Video von Drob Dynamic sondern auch für die Rubrik „Echt jetzt?! – Kiffer und ihre Ausreden“ mit dem Untertitel „Es gibt viele Mythen rund um Cannabis und ums Kiffen. Hier gibt’s die Fakten.“
...
Das Kampagnenvideo zeigt den Rapper Drob Dynamic in einer absolut chaotischen Wohnung und er selbst verhält sich im Video auch wie ein völliger Chaot. ... Insgesamt wird der Eindruck vermittelt, Kiffer seien völlige Chaoten. Die Macher der Kampagne nennen das Comedy Rap auf Augenhöhe der Zielgruppe.
...
Ist es wirklich eine zufällige Korrelation, das die beiden Senatoren, die das größte Chaos in ihren Ämtern zu verantworten haben, sich in Sachen Prohibition (Verbotspolitik) bei Cannabis besonders stark hervor tun wollten, oder ist das eine allgemein gültige Regel? Die Kampagne „Zu breit?“ scheint eher letzteres zu bestätigen.

Übrigens, heute stand im Tagesspiegel Checkpoint:

Die Standesämter sind seit Anfang der Woche Außerstandes-Ämter – nach einem Update haben sich die Rechner nicht mehr getraut. Verbrämt wurde die neue Computerpanne (eine von vielen in den vergangenen Monaten) durch angebliche „Schließtage wegen Fortbildung und einer Personalversammlung“ (Charlottenburg-Wilmersdorf), anderswo war lediglich von „extrem eingeschränktem Service“ die Rede. Die eingesetzte Software heißt übrigens „Autista“."


http://blogs.taz.de/drogerie/2016/11/04/zu-breit/
" ... Aber jeder solle das Recht haben, dass es bezahlt werde, wenn es helfe." Zitat v. Frau Mortler https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... ntscheidet
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Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche

Beitragvon Sabine am Mi 30. Nov 2016, 20:21

"Schulprojekt in Schiffdorf soll über Gefahren von Drogenmissbrauch aufklären

Konsumierst du Cannabis? Und wenn ja, wie oft? 18 Schülerinnen und Schüler der berufsbildenden Schulen in Schiffdorf bei Bremerhaven haben sich auf unterschiedliche Art und Weise mit dem Drogenkonsum bei Jugendlichen beschäftigt."


http://www.sat1regional.de/aktuell/arti ... 20527.html

Finde ja schon die Umfrage bedenklich, auch wenn es anonym ist. Ist die Anonymität bei so einer kleinen Gruppe wirklich bewahrt?

Aber das bei solchem Projekt eine Benotung vorgenommen wird, die die Abiturnote mit beeinflußt, ist m.M. zuviel des guten. Was wird denn u.a. benotet? Wer der beste Abstinenzler ist? :shock: Oder bekommt man eine schlechtere Note, wenn man sich zur Legalisierung bekennt?
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Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche

Beitragvon Martin Mainz am Mi 30. Nov 2016, 22:19

651 Befragte und 25%, die einen Cannabis"missbrauch" "eingestehen" - sehr suggestive Wortwahl und typisch für SAT1. Die Anonymität würde ich bei einer so großen Gruppe aber als gerade noch gegeben ansehen.

Benotet wird derweil wahrscheinlich die Auswertung der Umfrage, durchaus legitim :)

Von daher finde ich so ein Experiment durchaus postiv.
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Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche

Beitragvon Sabine am Fr 2. Dez 2016, 07:40

Ein Ergebnis dt. Prävention an Schulen ?

"Gesetzeslücken sind ein Problem

...
Sie haben es sicher schon gehört, dass erst vor Kurzem in einigen Staaten in Amerika die pflanzliche Droge Marihuana, auch bekannt als »Weed«, zu medizinischen Verwendungszwecken legalisiert worden ist.
Das heißt, dass Menschen, die diese Droge benutzen, weil sie eine Krankheit haben oder sie als Schmerzmittel nehmen, sie in kleinen Mengen anbauen und konsumieren dürfen.
...
Jedoch hat jeder Skeptiker eine (oder mehrere) berechtigte Gründe zum Zweifeln, denn wie es bei jeder Droge so ist, wird auch Marihuana missbraucht. Das Schlimmste jedoch sind die Gesetzeslücken, von denen es viele gibt, die noch nicht gestopft sind.
Wir haben eine davon gefunden und in einem anschaulichen Beispiel erklärt: Eine Gruppe von Leuten raucht Marihuana, nur einer von ihnen hat wirklich die Erlaubnis dazu. Die Polizei kommt und fragt, wer die Erlaubnis dazu hat. Dann zeigt der eine mit dem Joint ihnen seine Erlaubnis, und alle behaupten, dass nur er geraucht habe.

Außerdem können die Abhängigen auch mehr anbauen als sie dürfen und können dies dann, zum Beispiel im Darknet, verkaufen und haben somit eine illegale Erwerbsquelle.
...
Wir persönlich raten jedem, sich nicht mit Drogen einzulassen. Lasst die Finger weg vom Weed und bleibt clean! "


http://www.gea.de/leser/zeitung+macht+s ... 095389.htm

Es erschließt sich mir hier nicht ganz, ob sich der Kommentar auf deutsche oder amerikanische Gesetze bezieht bzw. sie unabsichtlich durcheinander geworfen werden.
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Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche

Beitragvon Mörnest am Sa 3. Dez 2016, 10:34

Aurora hat geschrieben:"CWS setzt auf Vorbeugung und Aufklärung

Cannabis nicht verharmlosen

Prävention ist mehr als ein Reagieren. Deshalb hat die Christian-Wirth-Schule ein umfangreiches Programm zu verschiedenen Suchtformen installiert. Auch Cannabis gehört dazu. Um das brisante Thema zu beleuchten, gab’s aber keinen trockenen Vortrag, sondern eine pfiffige Idee

Vorbeugen ist besser als Nachsorge. Daher hat die Christian-Wirth-Schule (CWS) ein Präventionsprogramm an der Schule installiert. Der „Cannabis-Parcours“ gehört seit zwei Jahren dazu. Denn es ist erwiesen, dass Cannabis eine der beliebtesten Suchtstoffe bei Jugendlichen und Erwachsenen ist, berichtete Stephanie Kobel.

Sie gehörte zum Team des Zentrums für Jugendberatung und Suchthilfe (ZJS) in Usingen. Und ihre Kollegin Bärbel Debus stellte zudem fest: Cannabis ist nicht harmlos.

„Man kann von Cannabis körperlich und psychisch abhängig werden“, berichtete Debus weiter. Das Ess- und Schlafverhalten der Konsumenten würde sich verändern. Und bei Dauerkonsum würde die beruhigende Wirkung in Aggressionen und Gewaltbereitschaft umschlagen. Das hänge auch damit zusammen, dass sich der THC-Gehalt in Cannabis erhöht habe.
...
Und in einer Ausstellung zum Thema begegneten sie dem Seemann „Popeye“, der Spinat konsumiert, um stark zu werden. Doch Spinat war auch ein Begriff für Cannabis.
...
Unterstützt wurde sie vom Lions Club Usingen-Saalburg. Angesprochen waren die Schüler der achten Klassen. „Das ist die Altersgruppe, in der die Info fließen sollte“, ist sich Harm sicher. Und es habe nach dem Parcours viele positive Rückmeldungen gegeben. „Für manche Jugendlichen war es aber auch fern ihrer Interessens-Welt“, stellte sie fest. Und sie betonte, dass Prävention mehr ist als ein Reagieren auf eine Situation. „Unser Erziehungsauftrag lautet: Starke Persönlichkeiten heranzubilden.“
...
Kann Cannabis als Einstiegsdroge gesehen werden? Dazu meinte Debus, dass die meisten Konsumenten bei Cannabis bleiben und im Anschluss keine härteren Drogen nehmen."


http://www.fnp.de/lokales/hochtaunus/us ... 06,2112028

Ohje Ohje, was für eine bunte Mischung von Mutmassungen :roll: Na wenigstens wird die Einstiegsdrogentheorie hier nicht weiter propagiert.

Wobei das (angebliche) Ziel, starke Persönlichkeiten in einer breiten Masse auszubilden, wirklich so geschehen soll? Wahrscheinlich gilt dies nur für Drogen, andere Lebensbereiche sollten davon möglichst nicht erfasst werden. Wenn ich z.B. in Juraforen lese, wie schwer sich Arbeitnehmer mit Rechten und deren Um/Durchsetzung tun, könnte ich auch manchmal schreien : "Zeigt mal mehr Rückgrat!"

Das mit Popeye ist mir neu, bei Wiki habe ich dazu auch nichts gefunden. Fündig wurde ich erst bei sensiseeds : https://sensiseeds.com/de/blog/von-pope ... en-teil-1/

Wiederemand der von sich behauptet ein Fachmann zu sein. Und lügt er. Cannabis macht nicht agressviv schon gar nicht weil es angeblich stärker sei als früher. Alles andere finde ich schon in Ordnung, also aufklären, strategien beibringen. Aber sobald die angeblichen Gründe angeführt werden wird es duster. Wie wäre es einfach mal zu sagen, wer dauer stoned ist kann nicht wie jemand der nüchtern ist lernen. Ja der THC gehalt in einzellnen Pflanzenteilen mag gestiegen sein, trotzdem erinnere ich mich an den ein oder anderen Haschjoint in den 80 ern die einen auf jeden Fall mehr beschäftigte als das besteche hochgezüchtete Weed. Das gelaber von wegen das Hippi Kraut wäre nicht so stark gewesen nervt nur noch. Damals gab es kaum Weed, weil es importiert werden musste und Hasch weniger Platz einnimmt. Gab es Gras, bestand es fast nur aus Samen und Stängeln, das gute wurde raussortiert. Logisch war das nicht so stark und genau aus diesem Grund hat jeder Hasch geraucht. Warum zur Hölle erzählen diese Affen das noch immer? Diejenigen, dehnen sie das erzählen, müssten das doch wissen. Sie waren ja angeblich diejenigen die damals das Weed geraucht haben. Lügner!
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Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche

Beitragvon Sabine am Sa 3. Dez 2016, 11:57

"Cannabis hat ihre Kinder überwältigt wie eine Epidemie

Hilfesuche in der Schul-Aula: Eltern wollen wissen, wie sie ihre Kinder vor der Lust auf Rausch schützen. Viele sehen schwarz.

Noch bevor der Abend in der umfunktionierten Aula beginnt, drängt eine Mutter die junge Lehrerin für Drogenprävention: "Unten probt gerade der Chor. Man sollte alle Kinder hochholen, damit sie das hier mal persönlich erleben." Die Informationstour der Gesundheitsverwaltung zur Wirkung von Cannabis macht Halt in Nikolassee. Ein paar Dutzend Eltern sind gekommen. Die meisten wissen sich nicht mehr zu helfen. Cannabis hat ihre Kinder überwältigt wie eine Epidemie.
...
"Was sollen wir da bloß unternehmen?", fragt die Mutter des 15-Jährigen zuletzt. Ellen Martin von den Suchthelfern Tannenhof sagt langsam und eindringlich, man könne da wirklich nur mit dem Kind reden. "Ohne zu hohe Erwartungen", warnt sie. Und: "Bleiben Sie dran. Es lohnt sich." Mütter und Väter mit Winterjacken und Schreibblöcken auf den Knien suchen im Gesicht von Ellen Martin nach etwas, das ihnen Hoffnung gibt. Geredet haben sie schon so viel."


http://www.morgenpost.de/berlin/article ... demie.html
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Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche

Beitragvon Sabine am Mi 7. Dez 2016, 17:29

"Verharmlosung von Drogen: Berliner Senatsverwaltung warnt vor Cannabis

...
Die Berliner Landesdrogenbeauftragte Christine Köhler-Azara sieht hier das gesamte soziale Umfeld von Jugendlichen gefordert: „Auch Eltern sollten sich einbringen und mit ihren Kindern über Cannabis sprechen. Angesichts der aktuellen Debatte um eine mögliche Legalisierung oder regulierte Abgabe von Cannabis bleibt Aufklärung unverzichtbar. Nur wer die nötigen Informationen hat, kann eine verantwortungsvolle und risikobewusste Haltung zu Cannabis entwickeln und den eigenen Konsum kritisch hinterfragen.“ "


https://www.berlinonline.de/mitte/nachr ... enats.html

Sätze, wie sie ähnlich auch Frau Mortler formuliert und die sich auf den ersten Blick auch gut ausmachen. Aber wehe man sagt, das man sich informiert und dafür entschieden hat, ab und zu Cannabis konsumieren zu wollen. Dann ist das Geplärre groß!
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Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche

Beitragvon Sabine am Di 20. Dez 2016, 06:08

Mal eine ganz andere Art der Hanfaufklärung

"Bereits im Schuljahr 2015/16 haben sich die Schülerinnen der Klasse mit dem Produkt Lebensmittelhanf auseinandergesetzt. Sie haben dabei erfahren, dass es sich um ein sogenanntes Super Food handelt. Es ist ein pflanzlicher Vitalstoffspender, der für Schönheit, jugendliche Frische, Stärkung des Immunsystems, Aktivierung von Selbstheilkräften sorgt. Es ist ein Energiespender und gut fürs Gehirn. Seine vielfältigen Inhaltsstoffe wie Protein, Eiweiß, Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren, Linolsäure und Ballaststoffen werden in der Volksmedizin geschätzt. Die gesundheitlichen Wirkungen von Hanf sind vielfältig.
Die Schülerinnen haben sich im neuen Unterrichtsgegenstand Unternehmens- und Dienstleistungsmanagement zum Ziel gesetzt, diesen wertvollen Rohstoff Hanf zu wohlschmeckenden Produkten zu veredeln.
...
„Vom „Run“ auf die Produkte waren die Schülerinnen selbst überrascht. Derzeit könnten sie mehr verkaufen, als sie produzieren.
...
„Die Schülerinnen arbeiteten eifrig an der Entwicklung und Produktion mit“, so Lehrerin Astrid Degelmann. Sie begleitete das Projekt aus ernährungswirtschaftlicher Sicht."


http://www.meinbezirk.at/kirchdorf/loka ... 71817.html
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Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche

Beitragvon Sabine am Fr 3. Feb 2017, 09:20

""Finger weg von Drogen"

Zu einer Fragestunde machte der Ganztagesklasse der Mittelschule Berching den Besuch bei Bundestagsabgeordnetem Alois Karl.
...
Die jungen Leute aus Dietfurt, Breitenbrunn, Berching und Freystadt die von den Lehrkräften Kerstin Menzl und Thomas Alexander nach Berlin begleitet wurden, wollten wissen, wo seine Position für die Freigabe von Cannabis-Produkten auf Rezept sei.
...
Karl sagte, er sei für die konsequente Verfolgung von Produzenten, Schmugglern und Dealern. Gerade junge Menschen würdne manchmal unterschätzen, welche Suchtgefahr von Drogen ausgehe. Der Abstieg in die Kriminalität sei vorgezeichnet. "


http://www.neumarktonline.de/art.php?newsid=96177

Äh, wie jetzt? Es wird nach Cannabis auf Rezept gefragt und die Antwort ist, der Weg in die Kriminalität sei vorgezeichnet?! Bild
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Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche

Beitragvon Sabine am Fr 3. Feb 2017, 16:03

"Der schmale Grat zur Abhängigkeit

„Das Thema Drogen-Prävention ist von den Schülern grundsätzlich als sehr wichtig und sinnvoll erachtet worden.“ Dieses Fazit zog die Kreis-Jugendpflegerin Melanie Kuhn, die zusammen mit ihrem Kollegen Stephan Junghans und drei Studentinnen der Fachhochschule für Sozialwesen ins Gymnasium Veitshöchheim kam, um mit dem vom Kreisjugendamt Würzburg neugestalteten Präventionsparcours „Frei statt high“ zur Vorbeugung über illegale Drogen, Legal Highs und Cannabis aufzuklären.
...
„Spiel nicht mit dem Leben“ lautete der Titel der vierten Station, in der es spielerisch darum ging, mittels vier Würfel einzelne Drogen mit ihren Eigenschaften, Nebenwirkungen, Inhaltsstoffen, körperlichen Folgen und Risiken kennen zu lernen und zu behandeln. Aufgabe der Jugendlichen war es, zunächst einen Würfel zu werfen, auf dessen Seiten verschiedene Drogen und Substanzen wie Cannabis, Extasy, Kräutermischungen oder Salze abgebildet sind. Zur gewürfelten Droge sollten sie dann von den anderen drei Würfeln jeweils eine passende Auswirkung sozialer, körperlicher und psychischer Art dazu finden."


http://www.mainpost.de/regional/wuerzbu ... 36,9492082


"Der neueste Parcours unterscheidet sich laut Kuhn von seinen beiden Vorgängern: „In Bezug auf Alkohol und Nikotin möchten wir einen verantwortungsvollen Umgang erreichen. Bei ,Frei statt high' hingegen geht es um ein Tabu.“ Denn Drogen wie Cannabis und Ecstasy sind nicht nur gefährlich, sondern schlicht verboten."

http://www.mainpost.de/regional/wuerzbu ... 36,9485464

Ne Nummer kleiner ging wieder mal nicht?! "Spiel nicht mit dem Leben", "Wanderung auf einem schmalen Grat" und last but not least "gefährlich, und/weil verboten". Für wie blöd halten die Erfinder die Jugendlichen?! Schade, das in solchen Artikeln nicht auch die Meinungen aufgeklärterer Jugendlichen zu Wort kommen, sondern alle solche Projekte immer ganz toll, hip und waahnsinnig informativ finden.
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Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche

Beitragvon Sabine am Di 14. Feb 2017, 12:10

"Cannabis und Koks: Diese Stadt klärt schon im Kindergarten auf

Ob die kleinen Kinder im Alter von 3-6 schon wissen, was ihnen da erzählt wird? Weil Drogen immer mehr zum Problem werden, geht das Diakonische Werk im Kreis Herford jetzt schon in der Kindergärten, um die Aufklärung und vor allem das Warnen vor Cannabis und Co. voranzutreiben.
...
Vor allem die Droge Cannabis spielt eine entscheidende Rolle in der Drogencommunity. Im Jahr 2016 waren rund 26 Prozent von der pflanzlichen Droge abhängig.

"Vielleicht liegt es daran, dass harte Drogen wie Opiate die Jugendlichen eher abschrecken. Da ist die Angst vor den Folgen dann vielleicht doch zu groß und sie greifen stattdessen zu Cannabis", erzählte Klaus Brameier von der Fachstelle Sucht gegenüber der Zeitung.
...
Deshalb gilt es Kinder gut aufzuklären und früh mit Prävention anzufangen. Uwe Holdmann gebe beispielsweise Vorbeugungskurse in Schulen im Kreis Herford. Er glaubt: Je früher begonnen wird, desto besser: "Wir gehen auch in Kindergärten. Im Prinzip beginnt die Suchtvorbeugung bei der Geburt.""


https://www.tag24.de/nachrichten/drogen ... erk-216595

Müssen Prohis jetzt schon die Kleinsten indoktrinieren?!

Das zumindest hier die "Aufklärung" eher in sehr eng gestrickten Bahnen verläuft, läßt schon die Aussage "Im Jahr 2016 waren rund 26 Prozent von der pflanzlichen Droge abhängig." erahnen.

Und Suchtvorbeugung von Geburt an, wollen die Muttermilch verbieten?!
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Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche

Beitragvon Sabine am Fr 17. Feb 2017, 08:00

"Ein Absturz ohne Happy End

Schüler aus Kirchzarten werden über ein Theaterstück mit Folgen des Drogenkonsums konfrontiert.

Als der erste Joint auf der Bühne auftaucht, geht ein Raunen durch die Schülerschar. Jugendliche der neunten Klassen der Real- und Werkrealschule in Kirchzarten haben sich in der Aula des Gymnasiums eingefunden, um ein Theaterstück über Drogenmissbrauch zu sehen, gespielt vom Weimarer Kulturexpress.

"Das Theaterstück ist Teil eines dreiteiligen Programms zum Thema Sucht, das wir jedes Schuljahr veranstalten", erzählt Schulsozialarbeiterin Doris Christ. In diesem Zusammenhang gab es auch einen Dialog mit der Polizei, bei dem es unter anderem um die strafrechtliche Verfolgung ging. Nächste Woche steht ein interaktiver Workshop zum Thema Cannabis an – ohne Lehrkräfte.
...
"Wie still die Schüler werden – das ist eine Sensation". Ruhig wird es im Publikum, als sich die beiden Figuren Anne und Florian auf der Bühne ihre Liebe gestehen. Dann geht es in der Geschichte bergab: Florian fängt an zu kiffen, rutscht in die Drogenszene ab und verliert seine Freundin Anne, die sich das Elend nicht länger ansehen kann. Das Stück hat kein Happy End – Florian stirbt am Ende an einer Überdosis der Trenddroge Chrystal Meth.
...
Am Ende wendet sich Figur Anne dem Publikum zu: "Das war die Geschichte von Florian und Anne. Vielleicht habe ich sie mir ausgedacht. Aber solche Geschichten passieren überall und täglich – ich wünsche sie niemandem."

Als Schauspielerin Kristin Hörmann diesen letzten Satz sagt, wird es wieder still in der Aula – die Worte wirken. Trotz des zwischenzeitlichen Kicherns, der Zwischenrufe und des Tuschelns – man ist geneigt zu glauben, dass etwas hängen bleibt bei den Schülerinnen und Schülern. "Die lachen, weil sie’s nicht aushalten", erklärt Martina Mödl, Schulsozialarbeiterin der Werkrealschule. Schauspieler Janning Sobbota ergänzt: "Die Lacher an unangebrachten Stellen kommen häufig vor." Übersprungshandlungen seien das, weiß Schulleiter Ulrich Denzel; die Schülerinnen und Schüler würden berührt und wüssten nicht, wohin mit ihren Gefühlen."


http://www.badische-zeitung.de/kirchzar ... 21052.html

Ohje, Kichern, lachen an "unangebrachten" Stellen sind Übersprungshandlungen bzw. Zeichen des Nichtaushaltens. Das die Schüler ob der Überdramatisierung und evtl. Falschinformationen lachen, kommt den ganzen Pädagpgen wohl nicht in den Sinn.

Schön, das die Deutungshoheit hier wieder mal die Erwachsenen für sich beanspruchen. Warum werden die Schüler nicht dazu befragt?! Angst, das da Aussagen wie "was für eine gequirlte Ka**e" kommen?
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Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche

Beitragvon Sabine am Mo 27. Feb 2017, 17:43

"Wie frei sind Schülerzeitungen wirklich?

Die Pressefreiheit gilt auch für Zeitungen an Schulen. Unterstützung erhalten Schüler von der Jungen Presse Berlin e.V.
...
Herr Stephanowitz, Redakteure der Schülerzeitung Hertz-Schlag des Heinrich-Hertz-Gymnasiums in Friedrichshain haben beim Berliner Schülerzeitungswettbewerb 2016/17 einen Sonderpreis für journalistischen Mut gewonnen, weil sie sich gegen Zensur gewehrt hatten. Was war passiert?

Johann Stephanowitz: Die Redaktion hatte das Thema Drogen thematisiert. Die eine Sache war, dass der Namensgeber der Schule Heinrich Hertz auf dem Cover mit einem Joint im Mund abgebildet wurde. Alle fanden es witzig - bis auf die Schulleitung. Und dann brachten sie noch eine fiktive Geschichte von einem Kiffer, der die Schule nicht mehr auf die Reihe bekommt. Diese Satire sollte eigentlich vor Drogen warnen, aber die Direktion war nicht begeistert und hat den Verkauf der Schülerzeitung auf dem Schulgelände verboten.
...
Was wird zensiert?

Weil die Schülerzeitung von der Schulleitung oft als Repräsentationsorgan und Aushängeschild gesehen wird, werden häufig Texte zensiert, die angeblich den Ruf der Schule gefährden. Zum Beispiel, wenn kritisch über die Schule berichtet wird oder Missstände aufgedeckt werden, wie Geldverschwendung. Auch das Thema Drogen ist sehr unbeliebt."


http://www.morgenpost.de/schueler/artic ... klich.html

https://www.facebook.com/14927070514266 ... 36/?type=3

Klasse Vogel-Strauss-Strategie, die die Schule da fährt :roll:
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Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche

Beitragvon Sabine am So 2. Apr 2017, 17:46

"Mit sogenanntem Cannabis-Koffer in den Schulen

Das Jugendamt Würselen führt an drei weiterführenden Schulen im Stadtgebiet ein Angebot zur Cannabis-Prävention für Schüler durch.

Das Angebot läuft im Rahmen der Kampagne „Stark statt breit“ zum Thema Cannabis, die der Arbeitskreis Suchtvorbeugung in der Städteregion Aachen von Herbst 2016 bis Frühjahr 2017 durchführt.
...
Dieser enthält interaktive Methoden, um Informationen über die Substanz Cannabis, ihre Wirkungsweise, Risiken und Folgen zu vermitteln und eine kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Konsumverhalten anzuregen, unter anderem mit Hilfe eines „Schadstoff-Joints“ und durch ein „Quiz“."


http://www.aachener-zeitung.de/lokales/ ... -1.1593467

Schadstoff-Joint? :shock: Hm, für andere ist das Medizin. :?
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Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche

Beitragvon Sabine am Do 11. Mai 2017, 17:31

"Den besonnenen Umgang mit Alkohol lernen

Um vor Rauschtrinken zu warnen, wurde an der Tölzer Realschule nun ein Aktionstag veranstaltet. Dabei konnten die Schüler einiges lernen.
...
Neben der Ausstellung gab es ein Glücksrad, an dem die Schüler drehen durften, um eine Frage zu erhalten. Beispielsweise: „Wie denkt ihr, macht Cannabis abhängig: physisch oder psychisch?“ Schnell waren sich die Schüler sicher, dass es körperlich, und seelisch abhängig mache."


https://www.merkur.de/lokales/bad-toelz ... 92771.html

Schade, das obiger Absatz so einfach abbricht. Ich hätte doch gern erfahren, ob die Schüler mit ihrer Vermutung, das Cannabis sicher körperlich abhängig macht, Recht hatten. ;)

Und das wäre mal eine Überschrift :"Den besonnenen Umgang mit Cannabis lernen". :mrgreen:
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Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche

Beitragvon Sabine am Fr 12. Mai 2017, 05:33

"Szenen aus dem Schulleben

Was macht Lukas im Netz? Wie schon in den vergangenen Jahren konnten sich die Schüler der siebten Klassen am Theodor-Heuss-Gymnasium (THG) auf den Besuch des Forumtheaters „Wilde Bühne“ aus Stuttgart freuen.

Durch Sponsoren wie die Sparkasse und die Volksbank sowie die „Freunde des Gymnasiums“ war es auch diesmal möglich, diese Theatergruppe, deren Aufführungen seit vielen Jahren fester Bestandteil der Präventionsarbeit am THG sind, auftreten zu lassen.
...
Die anwesenden Mitarbeiter der Polizei Schopfheim signalisierten die Unterstützung, die dieses Präventionsprojekt durch die Polizei in Baden-Württemberg erfährt, und standen bei Fragen der Jugendlichen Rede und Antwort.

Die Schilderungen der Schauspieler, die alle einen Lebensabschnitt mit „Rauschmitteln“ hinter sich haben, machten manche Szene besonders authentisch und stießen bei den Schülern auf besonderes Interesse."


http://www.verlagshaus-jaumann.de/inhal ... 81643.html

Geht Präventionsarbeit nicht ohne Anwesenheit der Polizei?! Zuindest solange, bis sich bei denen mal ein realistischeres Bild von Cannabis durchsetzt.
Denn mit der Staatsgewalt im Hintergrund wird das mit den hehren Ansprüchen sonst nix. Als Schülerin würde ich bei so einer Veranstaltung schön den Mund halten:

"Durch den anschließenden Austausch oder die Interaktion während der Vorstellungen werden Problemlösungskompetenzen, Selbst- und Fremdwahrnehmung sowie Reflexionsvermögen beim Publikum gefördert."

http://www.wilde-buehne.de/praevention/ ... uecke.html
" ... Aber jeder solle das Recht haben, dass es bezahlt werde, wenn es helfe." Zitat v. Frau Mortler https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... ntscheidet
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Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche

Beitragvon Sabine am Di 23. Mai 2017, 21:46

"Kindernachrichten
...
Hanf kann aber auch als Medikament eingesetzt werden. Das deutsche Parlament, der Bundestag, hat beschlossen, dass schwer kranke Patienten Cannabis von Ärzten verschrieben bekommen dürfen. Die Einnahme von Cannabis kann nämlich schlimme Schmerzen lindern.

Cannabis ist aber auch bekannt als Droge, von der man süchtig werden kann. Das bedeutet, dass sich die Einnahme auf Körper und Psyche auswirken kann. Es ist in Deutschland verboten, Cannabis als Droge zu konsumieren. "


http://www.donaukurier.de/extras/kinder ... 15,3394906

:roll:
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Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche

Beitragvon Sabine am Mi 31. Mai 2017, 13:06

"P.A.R.T.Y.
Schocktherapie im Schockraum

Wer verhindern will, dass Jugendliche besoffen und bekifft auf der Straße rumdüsen, muss ihnen die Folgen zeigen. Unterwegs mit Schülern, die den blutigen Alltag einer Unfallklinik kennenlernen.
...
Heute, 20 Operationen später, sitzt Christin im Konferenzraum 1 der Münchner Uniklinik rechts der Isar, Jogginghose, Krücken, Lächeln. 24 Schüler lauschen ihrer Geschichte, und Christin muss ihnen erzählen, so bitter es ist, dass der Unterschenkel zwar wieder dran ist, aber niemand weiß, wie lange noch. Nur eine von drei Beinarterien hat den Unfall überstanden. Ob das Gefäß ein Leben lang hält, wer weiß das schon. Wenn nicht: Amputation.

Das also kann passieren im Straßenverkehr, das also ist das Lernziel für die Jugendlichen an diesem außergewöhnlichen Schultag. PARTY heißt das Programm, das in diesem Jahr für Schüler bundesweit an 22 großen Unfallkliniken angeboten wird. Hinter der etwas bemühten Abkürzung versteckt sich das Motto der Unterrichtseinheit: "Prevent Alcohol and Risk Related Trauma in Youth". Frei übersetzt: Wer als Jugendlicher träumend mit dem Roller rumdüst, oder, noch schlimmer, vor dem Fahren trinkt und kifft, riskiert sein Leben, seine Zukunft. Also aufpassen.
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Das Programm PARTY kommt ursprünglich aus Kanada und wird weltweit angeboten. Es geht um den Kampf gegen die Zahl junger Verkehrstoter, gegen leicht vermeidbare Unfälle. Auch in Deutschland sind junge Fahrer noch immer die am stärksten gefährdete Altersgruppe im Straßenverkehr.
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"Uns ist es wichtig, ohne erhobenen Zeigefinger aufzutreten", sagt Bertil Bouillon, Chef der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie der Kliniken Köln, der das Projekt gemeinsam mit Kollegen in Deutschland angestoßen hat. Man wolle vielmehr jungen Menschen helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen, sagt der Arzt. Also: Fahre ich besoffen und bekifft durch die Gegend, hirnverbrannt mit Vollgas durch die Stadt, ohne Helm auf dem Mofa übers Land - oder nicht?
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Wichtige Frage an dieser Stelle an Bertil Bouillon: Viel Aufwand, aber bringt es denn auch was? "Das Programm scheint zu funktionieren", sagt der Arzt, die Rückmeldungen der Schüler, Lehrer und Eltern seien durchaus positiv. Diese Einschätzung bestätigen erste Studienergebnisse, erschienen in den Fachjournalen Trauma und Plos one: Ehemalige PARTY-Teilnehmer in Kanada und Australien waren seltener in Unfälle verwickelt als andere Jugendliche."


http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/p ... .3525718-2
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Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche

Beitragvon Sabine am Mo 19. Jun 2017, 15:21

"Landkreis Vechta
Cannabis – legal, illegal, mir doch egal!

Rund 40 Personen waren vor kurzem zum Fachvortrag von Hon. Prof. Dr. Christoph Möller, Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Hannover, erschienen. Prof. Dr. Möller referierte zum Thema „Cannabis – legal, illegal, mir doch egal!“. Das Jugendamt des Landkreises Vechta hatte Möller im Rahmen der Schwerpunktwoche Sucht im Präventionsjahr 2017 in die Justus-von-Liebig Schule nach Vechta eingeladen, um über den Drogenkonsum von Jugendlichen aus medizinischer Sicht zu berichten.
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Die Konsumenten empfänden die Rauschwirkung die es hat als angenehm, doch seien die Langzeitfolgen verheerend: das Infarkt- und Schlaganfallrisiko steige rasant und zudem verändere der Konsum die Hirnstruktur. Da sich das Gehirn bis zum 25. Lebensjahr noch im Strukturierungsprozess befinde, sei gerade der Konsum in der Jugend extrem gefährlich. Zudem unterschätzen viele die Gefahren des Cannabiskonsums im Straßenverkehr. „Fährt man berauscht Auto entspricht das Autofahren mit rund 1,0 Promille“, erklärt Prof. Dr. Möller.

Weiterhin gab er zu verstehen, dass er den öffentlichen Diskurs der Cannabis-Legalisierung für unangemessen halte: „Das geschieht bei der Einführung eines Krebsmedikaments schließlich auch nicht. Das wird auch den Experten überlassen“, so Möller."
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Am Ende seines Fachvortrages gab es dann einen regen Austausch der Anwesenden. Fachkräfte aus Fachkliniken, Suchtberatung und Betroffene selbst schilderten ihre Erfahrungen. Alles stimmten darüber überein, dass der Konsum von Cannabis häufig bagatellisierte werde.
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Schließlich machte Sebastian Krause vom Jugendamt Vechta deutlich: „Wir müssen noch mehr über das Thema informieren und darüber reden. Es gibt Bedarf zur Thematik des Cannabiskonsums bei Jugendlichen. Durch diese Veranstaltung haben wir viele Anregungen bekommen, wie wir in Zukunft mit dem Thema umgehen müssen.“"


http://www.focus.de/regional/niedersach ... 58127.html


Buuh, jetzt werden die Jugendlichen aber mächtig Angst vor Cannabis haben .... :lol:

Wenn "uns" der Herr! Möller Verharmlosung vorwirft, dann kann ich ihm nur raten, bei Cannabis nicht unnötig zu dramatisieren.
Ansonsten hat ja das tumbe Volk bei solchen "Experten" das Maul zu halten lt. seiner arroganten Aussage.
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Re: Sammlung Cannabis/Drogenaufklärung für Jugendliche

Beitragvon Sabine am Do 29. Jun 2017, 09:02

"Der Joint als „Anti-Stress-Training“
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Immer öfter führen die Mitarbeiter nun aber auch Gespräche mit jungen Erwachsenen, bei denen der Cannabis-Konsum zur Sucht führte. Das schildert Christiane Steckelberg. Seit Mai ist die 57-Jährige neue Leiterin der Fachstelle, und mit den Cannabis-Abhängigen arbeitet sie in Gruppensitzungen an einem Weg aus der Sucht.
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Immer wieder, so Steckelberg, habe sie aber auch mit jungen Erwachsenen gearbeitet – solchen, wie sie nun in der Betreuungsgruppe für Cannabis-Abhängige zu finden seien; Männer und Frauen im Alter von 16 bis 25 Jahren. Diese schildern, dass sie das Rauschmittel konsumieren, um Stress abzubauen.

Die Betroffenen hätten nicht gelernt, mit Stress und Konflikten umzugehen, so Steckelberg. Sie berichteten von Einschlafstörungen. Hinzu komme eine Fehlwahrnehmung der Droge. Es sei doch schlimmer, Alkohol zu trinken, als einen Joint zu rauchen, bekommt Steckelberg zu hören. Eine Diskussion um die Legalisierung von Cannabis tue das ihre. Die 57-Jährige fragt: „Was sagt diese Entwicklung uns über die gegenwärtige Gesellschaft?“
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Oder der Chef erkennt die Drogensucht: Betroffenen wird eine Entgiftung und Therapie angeraten, womöglich vom Richter auferlegt."


https://www.az-online.de/uelzen/stadt-u ... 41643.html
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