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Millionärswahl - Was machen mit einer Millionen?

Alles über den riesigen Erfolg von Georg bei der Millionärswahl


Millionärswahl - Was machen mit einer Millionen?

Beitragvon DrGonzo am Sa 25. Jan 2014, 14:11

Da ich persönlich davon ausgehe, das Georg noch heute Abend das Land verlassen wird ;) gebe ich dazu erst mal keine Meinung ab. Ich möchte mal von euch wissen was ihr, wenn ihr beim DHV mitbestimmen könntet, mit dem Geld machen würdet?

Ich glaube, dass der Hauptkonkurrent Michael Fritz sein wird. (Dem ich das Geld auch gönne.)
Ich behaupte aber auch, dass solche ein finanzielles Mittel die Regulierung des Cannabismarktes um ein paar Jahre schneller erreichen lässt.

Also was meint ihr, was sollte der DHV mit dem Geld machen, wenn er es gewinnt?
Träumen darf man ja jetzt schon mal.
Meine Meinung werde ich hier später äußern.
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Re: Millionärswahl - Was machen mit einer Millionen?

Beitragvon BobRoss33 am Sa 25. Jan 2014, 17:07

DrGonzo hat geschrieben:Ich glaube, dass der Hauptkonkurrent Michael Fritz sein wird. (Dem ich das Geld auch gönne.)


Sehe ich auch so. Ist wirklich auch ein feines Projekt.

Doch ich kann nicht mal richtig Tippen, so sehr drücke ich Georg und uns allen für Heute Abend die Daumen :lol: ! Das muss einfach klappen :!:

Und wenn Georg die Mille holt , dann erst mal riesig freuen – tief durchatmen und dann den DHV weiter ausbauen/mehr Werbung machen, mehr Sponsoren finden – ach Leute, ich traue mich kaum zu träumen was Wirklichkeit werden könnte:

Schluss mit Krimi. Cannabis Normal! :!:

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liebe grüße

Bob
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Re: Millionärswahl - Was machen mit einer Millionen?

Beitragvon Methusalem am Sa 25. Jan 2014, 19:09

Das Problem mit derartig angeeignetem Geld ist: Wie gewonnen, so zerronnen.

Und was würde ich machen, wenn ich Georg wäre?
Ja, ich würde einen gemeinnützigen Verein gründen und die Pinke vermehren. Ein Weg wäre z.B., sich eine schöne Immobilie am Spreeufer zuzulegen und diese wie das „Melkweg“ (Anfang der Siebziger) zu nutzen. Das heißt, wir bekommen den ersten KIFFER-CLUB in der Hauptstadt, der mit einer klaren politischen Aussage für Stimmung bei den Partygästen sorgt. „Hanf ist Kultur“ wäre der Slogan, umrahmt von einem kommerziellen Markplatz rund um den Hanf. (Hanfbäcker, Kneipe mit Hanfbier etc.).
Am Wochenende gibt’s dann die Highlights in Form von Konzerten, Theater und Modenschauen (für die Damenwelt).
Also, schaffen wir uns den ersten Kulturtempel für die Heilige Pflanze - zur Not auch ohne die Million vom Proll-TV-Sender.

(Das Geld für Werbung in Funk und Fernsehen würde ich nicht verschleudern. Zwar bleibt ein Teil der Patte bei den Initiatoren und Machern dieser Werbung, aber das wird es dann auch schon gewesen sein.)
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Re: Millionärswahl - Was machen mit einer Millionen?

Beitragvon Jimanju! am So 26. Jan 2014, 13:32

Hey,

ersteinmal meine Glückwünsche an euch und eigentlich alle Legalisierungs Befürworter. Wer hätte es vor einigen Monaten für möglich gehalten? Ich nicht! WIr haben vorm Fernseher gesessen, als ginge es um die Fußball-WM und Deutschland steht im Finale und gewinnt das Ding in der letzten Sekunde. Es war ein wunderbares Gefühl.

Ich hätte auch eine Anregung zur Nutzung des Millionen gewinns. Vielleicht findet ihr sie ja gut.
Ihr seit herzlich zur Diskussion und Kritik eingeladen :-)

Es gibt so viel was man machen kann. Aber ich will auch meinen Senf dazu geben. Ich Denke Demo Unterstützung für den GMM wäre jetzt eine Gute Idee. Die erste Demo nach der Millionärswahl, da könnte man Promo technisch sehr gut anknüpfen um das aktuelle "Gesprächshoch" aufrechtzuerhalten und noch anzuheizen. Insbesondere Städte die noch keinen GMM veranstaltet haben, hier Unterstützung anzubieten, würde bestimmt einige Demos aus den Löchern springen Lassen. Und um meinem "Senf" ein bisschen Grüner zu machen, habe ich mir mal die bisherigen GMM Standorte (die es bisher gab) auf der Karte angesehen. Städte wie, Nürnberg, Göttingen, Fulda, Erfurt, Leipzig, Dresden... müssen eigentlich folgen um Deutschland flächendeckender bedienen zu können. Denn viele haben das Problem, grade im Osten, das es zu weit weg ist und dadurch auch die Zugfahrt für einige unangenehm teuer ist.

Damit ihr auch auf einen Blick seht, was ich meine, habe ich mal eine Google Map angelegt mit einer Übersicht über die aktuellen GMM Standorte und die die es noch werden können.

https://mapsengine.google.com/map/edit? ... 7yIEmMDzPo

Hanfige Grüße euer Ji
Mit Vernunft und Verstand!!
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Re: Millionärswahl - Was machen mit einer Millionen?

Beitragvon mr wayne2 am So 26. Jan 2014, 14:42

Ich wäre dafür die DHV-Seite (nicht Forum) professioneller umzubauen - falls es nicht zu teuer wäre. So in etwa wie norml halt und für mobile Geräte passend zu gestalten. Zusätzlich (später) Sprachen in russisch und türkisch einzubauen, weil ja in Deutschland Millionen Russlanddeutsche und Deutschtürken leben und somit noch mehr zu erreichen (speziell die ältere Generation, die bei ihrem Kind vermuten er würde Cannabis konsumieren).
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Re: Millionärswahl - Was machen mit einer Millionen?

Beitragvon Philebos am So 26. Jan 2014, 14:56

Ich würde das Geld auf keinen Fall in Fernsehwerbung etc. investieren. Zu teuer, zu wenig Gewinn. Auch Demos bringen nichts. Klingt hart, ist aber so. Das speist im Endeffekt immer nur die Vorurteile. Ich würde soweit gehen und sagen, dass die Hanfparade sogar eher kontraproduktiv ist. Sie ist ein Kifferfest, nichts weiter und das wird in den Medien auch so dargestellt. Ich würde z.B. nie auf die Hanfparade gehen, weil ich mich davon nicht repräsentiert fühle. Reaggea Musik etc. Das ist Klischee, davon müssen wir weg, wenn wir eine Mehrheit für Cannabis überzeugen wollen.

Cannabis als Medizin, wie die Amis es vorgemacht haben, da müssen wir ansetzten. Hier sind Menschen aus allen Schichten betroffen. Menschen aus der Mitte der Gesellschaft. Diese Leute und ihre Geschichte müssen wir in die Medien bringen. Sei es durch Dokumentarfilme, Klagen vor dem Verfassungsgericht etc.

Ich bin fest davon Überzeugt, dass, wenn wir relativ schnell Erfolg wollen, wir von dem alten Denken und Auftreten, besonders repräsentiert durch Steffen Geyer, wegmüssen. Georg macht das super. Seriös auftreten und weg vom Kifferklischee. Es geht nicht (nur) ums Kiffen, zumindest darf Cannabis als Rauschmittel nicht mehr im Vordergrund der Debatte stehen. Lasst uns von den erfolgreichen Amis lernen!
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Re: Millionärswahl - Was machen mit einer Millionen?

Beitragvon DrGonzo am So 26. Jan 2014, 14:57

Klar klingt eine Millionen erstmal wahnsinnig viel, für den Einzelnen ist es das mit Sicherheit auch. Aber für ein Unternehmen, erst recht für eines das sich eine grundlegende kehrtwende in der Drogenpolitik vorstellt, ist das wohl noch mäßig. Erstrecht weil ich vermute, dass von der Millionen wohl "nur" 500.000 nach Steuer übrig bleiben.
Ich habe deshalb nur eine prozentuale Gewichtung in meine Vorstellung gebracht.


Geld mit Rendite anlegen - 50%
Da ich trotz dieser gewaltigen Finanzspritze davon ausgehe, dass sich die Legalisierung von Cannabis noch über mind. 8 Jahre hin strecken wird, sollte man auch an übermorgen denken. Der DHV hat nun die Möglichkeit sich einen grundlegenden Finanzrückhalt aufzubauen.
Schön wäre hier natürlich wenn das kein gänzlich branchenfremdes Unternehmen wäre. Vielleicht kann der DHV Teilhaber bei Termohanf werden?

Spenden - 5%
Wie versprochen sollte Georg natürlich etwas Geld spenden an den andern Kandidaten.
Ich finde, auch dass sollte der DHV medienwirksam tun. Gerne darf der DHV auch noch etwas mehr spenden.

Mitarbeiter Einmalzahlung - 2,5%
Die bisherigen Mitarbeiter des DHV sollte eine Einmalzahlung erhalten. Als Anerkennung für ihre Arbeit. Ich würde hier auch den Mitarbeiter berücksichtigen, der erst im April anfängt. Einmalzahlungen motivieren zwar nicht dauerhaft, aber an Motivation scheitert es sicherlich auch nicht bei den Mitarbeitern des DHV.

Neue Mitarbeiter - 22,5%
Ich würde mir ein oder zwei neue feste Mitarbeiter für den DHV wünschen.
Eine Hauptaufgabe solle das finden von neuen Sponsoren sein - Fundraising und das auftun von neuen finanziellen Mitteln sein.
Den anderen Mitarbeiter sehe ich eher darin, dass ihr den Mitgliedern des DHV einen Mehrwert bietet. Mir ist aufgefallen, dass zwar auch jeden Monat neue Sponsoren aufkommen und der Trend insgesamt gut ist, aber es fallen auch ganz gerne mal im Monat 30 Sponsoren weg. Diese Leute habt ihr nicht genügend "bei Laune" gehalten. (Ich selbst wünsche mir auch etwas anderes, als eine ewig lange Email mit dem Tätigkeitsbericht.)
Ihr müsst diesen Leuten / euren Sponsoren / euren Arbeitgebern einen Mehrwert bieten. Das könnten exklusive Tickets für ein Spendenkonzerts (für den DHV) sein. (Den freiwilligen Künstler dafür hat der andere Mitarbeiter akquiriert.) Es könnte auch eine Art Rechtsberatung sein, wie ihr es jetzt schon anbietet bei Verkehrsdelikten. Das Ganze halt noch etwas mehr, so dass jeder Sponsor etwas in der Hand hat. Auch der Brief der vor über einem Jahr verschickt wurde ist ein gutes Zeichen.
(Ich gehe davon aus, dass Grooveman die Steuerung der Kraut hier übernimmt und weitere eigene Projekt realisiert.)

Geschäfts- und Büroausstattung 5%
Vor ein paar Jahren wurde hier mal überlegt, ob ein QR-Code auf einem Werbemittel eingebaut wird oder nicht. Damals hatte niemand im DHV-Büro ein entsprechendes Smartphone um ihn zu testen. Auch habe ich hier und da mal etwas davon gelesen, dass ein Notebook kaputt sei oder ähnliches.
Hier sollten die Mitarbeiter entscheiden was Sie benötigen und dann kauft es euch. Rüstet euch technisch gut aus.

Umfrage 5%
Hat Georg ja schon gesagt. Könnt ihr gerne machen. Ich würde die Umfrage aber erst nach eurer Werbung starten.

Werbung 10%
Auch hier hat Georg ja schon gesagt, dass er das machen will. All zu viel Geld würde ich hier aber auch nicht ausgeben. Der Erfolg ist imho zu schwer zu messen und ungewiss.
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Re: Millionärswahl - Was machen mit einer Millionen?

Beitragvon Muck am So 26. Jan 2014, 15:03

@mr wayne2: die Idee mit der Internetpräsenz find ich gut.

Ich würde eine Forsa Umfrage vorschlagen. Ich bin der Überzeugung das die Zahlen 2- 4 mio. Konsumenten, von denen immer die Rede ist, überholt sind.
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Re: Millionärswahl - Was machen mit einer Millionen?

Beitragvon His Master's Voice am So 26. Jan 2014, 15:04

Ich sehe auch großen Investitionsbedarf in die Online-Repräsentanz. Also holt Euch einen Web-Designer auf Teilzeitbasis, der sich ausschließlich um den Ausbau und die Pflege der DHV-Webseite und das Forum kümmert. Das sollte alles nochmal deutlich professioneller und massentauglicher aufgebaut sein. Also dicke Spendenbuttons und ganz klare Anlaufstellen für eine Mitgliedschaft usw. (Siehe Verbesserungsvorschläge fürs Forum und die DHV-Seite)

Gut und den Rest des Geldes gewinnbringend anlegen (z.B. Immobilie, Beteiligungen an Hanfprojekten usw.) und die regelmäßigen Einnahmen daraus dann situationsabhängig verwenden.

Auf keinen Fall die Kohle einfach nur direkt in Werbung oder so investieren. Immer dran denken, wie bohren dicke Bretter, und da hilft ein fetter Hammerschlag nicht viel. Besser beständige Zuflüsse generieren, die ihre Kräfte langfristig entfalten.
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Re: Millionärswahl - Was machen mit einer Millionen?

Beitragvon DrGonzo am So 26. Jan 2014, 15:05

mr wayne2 hat geschrieben:Ich wäre dafür die DHV-Seite (nicht Forum) professioneller umzubauen...
...Sprachen in russisch und türkisch einzubauen...


Irgendwo hier im Forum hat sich schon ein Freiwilliger angeboten die Seite umzubauen.
Hier fehlt es also nicht an finanziellen Mitteln, sondern eher an Manpower um die Arbeit zu koordinieren.

Andere Sprachen sehe ich nicht als unbedingt erforderlich. Ich glaube nicht, dass jemand aus Deutschland, der aber kein deutsch oder nur schlecht deutsch Spricht sich auf einer deutschen Seite über Cannabis informiert. Wenn es diese Menschen gibt glaube ich nicht, dass sie den erheblichen redaktionellen Aufwand rechtfertigen. (Es müsste ja für jede Sprache ein Übersetzer beauftragt werden.)
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Re: Millionärswahl - Was machen mit einer Millionen?

Beitragvon mr wayne2 am So 26. Jan 2014, 15:07

Philebos hat geschrieben:Ich würde das Geld auf keinen Fall in Fernsehwerbung etc. investieren. Zu teuer, zu wenig Gewinn. Auch Demos bringen nichts. Klingt hart, ist aber so. Das speist im Endeffekt immer nur die Vorurteile. Ich würde soweit gehen und sagen, dass die Hanfparade sogar eher kontraproduktiv ist. Sie ist ein Kifferfest, nichts weiter und das wird in den Medien auch so dargestellt. Ich würde z.B. nie auf die Hanfparade gehen, weil ich mich davon nicht repräsentiert fühle. Reaggea Musik etc. Das ist Klischee, davon müssen wir weg, wenn wir eine Mehrheit für Cannabis überzeugen wollen.

Cannabis als Medizin, wie die Amis es vorgemacht haben, da müssen wir ansetzten. Hier sind Menschen aus allen Schichten betroffen. Menschen aus der Mitte der Gesellschaft. Diese Leute und ihre Geschichte müssen wir in die Medien bringen. Sei es durch Dokumentarfilme, Klagen vor dem Verfassungsgericht etc.

Ich bin fest davon Überzeugt, dass, wenn wir relativ schnell Erfolg wollen, wir von dem alten Denken und Auftreten, besonders repräsentiert durch Steffen Geyer, wegmüssen. Georg macht das super. Seriös auftreten und weg vom Kifferklischee. Es geht nicht (nur) ums Kiffen, zumindest darf Cannabis als Rauschmittel nicht mehr im Vordergrund der Debatte stehen. Lasst uns von den erfolgreichen Amis lernen!

Genau, stimme dir zu. Medizin, Medizin, Medizin. Alles für die Medizin. Nur wenn man Menschen davon überzeugen kann, dass diese ach so böse ''Droge'' anderen Menschen, die an Schmerzen oder sonstigen Erkrankungen leiden helfen kann und ihnen Lebensqualität zurückgeben kann, dann ist es die beste Werbung für Hanf. Keine Hanfparade oder extrem teure TV-Werbung ist besser. Zusätzlich nebenbei eigene deutschsprachige Dokus, die man zum Teil über Crowd-Funding finanzieren könnte. Interessant finde ich aber auch Teilhaber eines Hanf-Unternehmens zu sein, aber ich weiß nicht wie groß das Risiko dabei ist. Und eine eigene Immobilie wegen der angeblichen Immobilienblase in Deutschland. Vor allem mit der Teilhabe an einem Unternehmen ist sehr interessant. Dazu noch, wie du erwähnst Klagen vor dem Verfassungsgericht. Da könnte man extrem gute Anwälte anheuern.
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Re: Millionärswahl - Was machen mit einer Millionen?

Beitragvon DrGonzo am So 26. Jan 2014, 15:22

Philebos hat geschrieben: Auch Demos bringen nichts. Klingt hart, ist aber so. Das speist im Endeffekt immer nur die Vorurteile.

Jetzt stelle dir mal vor, es gäbe jeden Montag eine Demo an der sich 100.000 Leute beteiligen.
Das würde die Sache mit Sicherheit beschleunigen. Solche Massen können nicht ignoriert werden.

Philebos hat geschrieben:Ich würde soweit gehen und sagen, dass die Hanfparade sogar eher kontraproduktiv ist. Sie ist ein Kifferfest, nichts weiter und das wird in den Medien auch so dargestellt. Ich würde z.B. nie auf die Hanfparade gehen, weil ich mich davon nicht repräsentiert fühle. Reaggea Musik etc. Das ist Klischee, davon müssen wir weg, wenn wir eine Mehrheit für Cannabis überzeugen wollen.

Ja, es ist eher das junge bunte Volk, was hier auf der Demo ist. Ich war da und war froh jemanden zu treffen, der mit Hemd in der Hose und noch ein paar Jährchen mehr auf dem Buckel sich dort gut mit mir unterhalten hat. :)
Es ist richtig, dass hier Klischees bedient werden, wenn man Klischees sehen möchte. Von den spießigen Bausparkiffern trauen sich nur wenige ihr Gesicht zu zeigen. Wozu auch... Deren Situation ist wohl meist unabhängig von der Gesetzeslage. Es liegt aber auch an dir das zu ändern.

Philebos hat geschrieben:Ich bin fest davon Überzeugt, dass, wenn wir relativ schnell Erfolg wollen, wir von dem alten Denken und Auftreten, besonders repräsentiert durch Steffen Geyer, wegmüssen. Georg macht das super. Seriös auftreten und weg vom Kifferklischee.

Schwierige Sache - Steffen ist ein super Typ und wichtig für die Bewegung.
Es ist falsch ihm ausschließlich nach dem Äußeren zu Beurteilen.
Ich kann aber auch jeden verstehen, der es trotzdem tut. Seriosität ist in der Politik oder wenn man darin mitmischen will sicher nie verkehrt.
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Re: Millionärswahl - Was machen mit einer Millionen?

Beitragvon mr wayne2 am So 26. Jan 2014, 15:35

Aber wir müssen doch ehrlich sein. Demos sind heutzutage schwierig zu gestalten. Schon alleine genügend Leute dauerhaft zu motivieren ist hier kaum noch möglich. Zusätzlich muss man davon ausgehen, dass sich Bewohner gestört fühlen von der Musik, Teilnehmer, Polizei usw.

Die Demos in anderen Ländern zu anderen Themen (gegen Regierungen) sind ja auch nur möglich, weil die Veranstalter großzügige und mächtige Geldgeber an der Seite haben. Ansonsten wären deren Demos nach paar Tagen verpufft.

Jede Woche um die 100.000 Hanf-Demonstranten zu bekommen ist wie ich finde unmöglich. Hierzulande bekommt man ja nicht mal den Arsch bei Sozialkürzungen hoch (außer damals bei den HartzIV-Einführung).
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Re: Millionärswahl - Was machen mit einer Millionen?

Beitragvon MrShitBuddy am So 26. Jan 2014, 15:46

Ich wäre auch ganz klar dafür, dass jetzt endlich einmal die Webseite komplett neu gestaltet wird.
Schön übersichtlich und mit einem professionellen Design.
Auch eine mobile Seite wäre evtl. angebracht, da doch sehr viele Leute mit dem Smartphone surfen.
Verschiedene Sprachen für die Homepage halte ich allerdings nicht für nötig.
"Ich will gar nicht Drogen legalisieren. Ich will die Freiheit legalisieren.
Und da gehört Drogen legalisieren dazu!" [Hans Söllner]

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Re: Millionärswahl - Was machen mit einer Millionen?

Beitragvon mr wayne2 am So 26. Jan 2014, 15:50

Dass mit verschiedenen Sprachen meinte ich eher für später, wenn der DHV groß und mächtig ist - also nach der Legalisierung oder Liberalisierung (Medizin).
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Re: Millionärswahl - Was machen mit einer Millionen?

Beitragvon Nebula am So 26. Jan 2014, 16:11

Das mit dem Ungestalten der Webseite halte ich auch für eine gute Idee. Mehr Interaktionsmöglichkeiten für Besucher und ein schöneres Layout. Wir müssen auch mehr Menschen dazu bringen hier in Forum zu sehen ich finde das geht immer ein bisschen unter. Ein Newsfeed auf der Forum Startseite in dem die neuesten Beiträge zu sehen sind finde ich immer ganz schön.
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Re: Millionärswahl - Was machen mit einer Millionen?

Beitragvon Philebos am So 26. Jan 2014, 16:13

DrGonzo hat geschrieben:
Philebos hat geschrieben: Auch Demos bringen nichts. Klingt hart, ist aber so. Das speist im Endeffekt immer nur die Vorurteile.

Jetzt stelle dir mal vor, es gäbe jeden Montag eine Demo an der sich 100.000 Leute beteiligen.
Das würde die Sache mit Sicherheit beschleunigen. Solche Massen können nicht ignoriert werden.


wird aber nicht passieren, ganz einfach. Nie wird das passieren. Selbst wenn der DHV 1 Milliarde gewänne, würde das nicht passieren. Demos ist Vergangenheit, insbesondere Demos im Stile von der Hanfparade. Schau doch mal wie die Medien über die Hanfparade, wenn überhaupt, berichten. So sind sie die Medien: Die schaffen es mit geschicktem Zusammenschneiden von Bildmaterial es schlecht zu machen. Man sieht dann 16 jährige Kiffer und langhaarige. Ich habe nichts gegen 16 jährige und ganz sicher auch nicht gegen langhaarige, aber die Masse eben schon. Die Masse ist voller Vorurteile und denkt nicht viel, das ist einfach eine Tatsache, der man realistischerweise ins Auge blicken muss!


DrGonzo hat geschrieben:
Philebos hat geschrieben: Ich bin fest davon Überzeugt, dass, wenn wir relativ schnell Erfolg wollen, wir von dem alten Denken und Auftreten, besonders repräsentiert durch Steffen Geyer, wegmüssen. Georg macht das super. Seriös auftreten und weg vom Kifferklischee.

Schwierige Sache - Steffen ist ein super Typ und wichtig für die Bewegung.
Es ist falsch ihm ausschließlich nach dem Äußeren zu Beurteilen.
Ich kann aber auch jeden verstehen, der es trotzdem tut. Seriosität ist in der Politik oder wenn man darin mitmischen will sicher nie verkehrt.


Ich habe nichts gegen Steffen als Menschen, doch fühle ich mich halt 0,0 durch in repräsentiert. Ich kann mich nicht mit ihm identifizieren und so geht es vielen Hanfkonsumenten und Patienten, da könnte ich wetten. Steffen ist halt der klassische Stoner und das repräsentiert er auch. Wie oft habe ich schon Videos, Interviews etc. von ihm gesehen, wo er ganz offensichtlich stoned war. Dauerbekifft, so süchtig, dass er es schon vor der Kamera bekifft sein muss. Das ist der Eindruck, den Außenstehende durch ihn bekommen. Um ehrlich zu sein, habe ich Steffen noch nie nüchtern gesehen. Also in einem Zustand, wo ich mir 100% sicher wäre, dass er nüchtern ist. Georg hingegen habe ich noch nie bekifft gesehen!
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Re: Millionärswahl - Was machen mit einer Millionen?

Beitragvon Vorarim am So 26. Jan 2014, 16:44

Philebos hat geschrieben:Um ehrlich zu sein, habe ich Steffen noch nie nüchtern gesehen. Also in einem Zustand, wo ich mir 100% sicher wäre, dass er nüchtern ist.


Dann hast du ihn nicht auf seiner Cannabis Kultour getroffen.

Aber bitte, konzentriert euch auf das eigentliche Thema diese Threads und eröffnet keine Nebenkriegsschauplätze.. Vor allem nicht über Personen, die nicht mal an dieser Diskussion teilnehmen.

Jedem seine Meinung, aber imho muss man deswegen nicht über andere herziehen.
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P.S. Habe ich einen Fehler gemacht? Dann schreibt mir einfache eine PN :)
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Re: Millionärswahl - Was machen mit einer Millionen?

Beitragvon Philebos am So 26. Jan 2014, 16:50

Ich finde nicht, dass es ein Nebenthema ist. Und mir gehts auch nicht darum den Steffen schlecht zu machen! Es geht darum, wie wir mit der Öffentlichkeit kommunizieren müssen, um erfolgreich zu sein.

Und das wollen wir: So schnell wie möglich erfolgreich sein! Und die Millionen bzw. die 500.000 können dabei sehr viel bewirken, wenn sie richtig eingesetzt werden.

Steffen ist ein gutes Beispiel für die Vergangenheit, dafür wie wir es nichtmehr tun sollten. Deshalb ist es Relevant für dieses Thema. Es geht nicht persönlich gegen Steffen, es geht darum, welche Strategie der Legalisierungsbewegung er repräsentiert. Und ich denke halt, dass diese Strategie die Falsche ist.
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Re: Millionärswahl - Was machen mit einer Millionen?

Beitragvon Blarto am So 26. Jan 2014, 17:11

Ich finde nicht man sollte hier einzelne Personen auch noch namentlich nennen und kritisieren. Andererseits sehe ich das Problem auch. Selbst bei der Millionärswahl sah das ganze mit Ausnahme von Georg doch relativ unprofessionell und klischeehaft aus. Aber so ist nunmal die Realität, das Problem ist ja nicht das es langhaarige Cannabisaktivisten gibt, sondern es gibt zu wenige, die nicht in diese Schublade passen.

Leider ist es auch nach meiner eigenen Erfahrung so, dass sich viele der potentiell seriösen Hanffreunde nunmal nicht äußern, sich nicht outen. Und der Anteil der Leute, die sogar in Richtung Aktivismus gehen ist natürlich noch geringer.
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