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Projekt Infiltration "Keine Macht den Drogen"

Medien und Politiker anschreiben


Projekt Infiltration "Keine Macht den Drogen"

Beitragvon Mario Hana am Fr 1. Mär 2013, 14:21

Liebe DHV-Gemeinde,

mit Schrecken müssen wir feststellen, mit welchen Mitteln unsere Bevölkerung zum Thema Drogen aufgeklärt wird.
Einer unserer größten Konkurrenten ist nach der Bundesregierung selbst der in München ansässige Verein
"keine Macht den Drogen", im Folgenden kmdd abgekürzt.

Anlass zu diesem Thread gibt mir der Shitstorm bei Facebook vom 27.02.2013 (Danke an grooveman85), als kmdd wieder neues Unterrichtsmaterial für Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 10 herausgebracht hat.

http://www.kmdd.de/unterrichtseinheit-cannabis.htm

Nach weiterer Recherche musste ich feststellen, dass dieser Verein, der auch mir durch die Schulzeit bekannt ist, sehr erfolgreich prohibitionistische Propaganda verbreitet, und das schon seit der Gründung 1990.

Dieser Verein ist sehr beliebt an Schulen, Sportvereinen und auch in der Politik.

Da dieses Problem nicht von heute auf morgen beseitigt wird und auch nicht durch einen einzelnen alleine stattfinden kann, habe ich diesen Thread gestartet, um:

1. Grundsätzliche Ideen zu sammeln, wie wir diese Nuss knacken
2. das Netzwerk, in dem dieser Verein eingesponnen ist, aufzudröseln und effektiv für echte Aufklärung sorgen.
3. Den Verein infiltrieren, damit solche Unwahrheiten bei den Kindern in Zukunft nicht mehr verbreitet werden.

Ich denke uns allen ist klar, dass Prävention nicht auf der Verbreitung falscher Fakten erfolgen darf. Dieser Verein tut dies vorsätzlich und in der Vergangenheit auch weitgehend ohne Gegenstimmen.
Das hat nun ein Ende.

Auf dieser Seite sind deren offizielle große Förderer angegeben:

http://www.kmdd.de/Foerderer.htm

Dabei sind Sportgiganten wie der deutsche Fußballbund und die Firma ADIDAS.
Allerdings sehe ich zumindest auf der offiziellen Seite keine Verbindung zur Alkohollobby.

Allerdings ist mir durch meine Recherche aufgefallen, dass fast JEDER Sportverein irgendwas mit kmdd zu tun hat.
Dieser Verein hat Zugang zu Millionen von Menschen, der DHV vielleicht zu 100.000.

Wir müssen das Kunststück schaffen, durch unsere Aufklärungsarbeit diesen Wahnsinn zu beenden.

Ich habe denen zu dem Shitstorm eine Email geschrieben, mit Bitte, das Unterrichtsmaterial zu überarbeiten.
Aber Emails alleine reichen hier nicht. Das Netzwerk ist viel zu groß.

Die bieten u.a. Camps an für Jugendliche. Dazu gibt es Betreuerschulen. Ich denke, ein sehr guter Weg wäre unter anderem, an deren Seminaren teilzunehmen und effektiv die Aufklärungsarbeit zu infiltrieren.

Termine finden sich hier:

http://www.kmdd.de/multiplikatorenschul ... ention.htm


Ich hoffe, dass auch dieser Thread Anklang findet und viele mitmachen, wie bei dem Zeitungskommentier-Thread.

Hanfgrüne Grüße,

~Legalizer~
"Die herrschende Meinung ist immer die Meinung der Herrschenden." (Karl Marx)


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Re: Projekt Infiltration "Keine Macht den Drogen"

Beitragvon Vorarim am Fr 1. Mär 2013, 14:28

Meiner Meinung nach sollten wir damit anfangen die präsentierten "Fakten" richtig zu stellen um deren falsche Glaubwürdigkeit zu "untergraben".
Momentan wird von einem Großteil der Menschen, allein aufgrund der Öffentlichkeitswirkung von kmdd, fast alles geglaubt, was dort veröffentlicht wird, egal ob nun wissenschaftlich haltbar oder absolut an den Haaren herbei gezogen.

Bushdoctor hat dazu schon einige Passagen zerpflückt.
Ggf könnte man daraus auch einen Artikel für den DHV und das Hajo schreiben.
Hanfige Gruesse

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P.S. Habe ich einen Fehler gemacht? Dann schreibt mir einfache eine PN :)
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Re: Projekt Infiltration "Keine Macht den Drogen"

Beitragvon thatssoooweird am Fr 1. Mär 2013, 22:24

Bushdoctor hat dazu schon einige Passagen zerpflückt.

Link?

Zur Seite: KMDD war schon immer ein absolut lächerlicher Verein (ok, genau genommen war es früher laut wikipedia eine Kampagne und dann erst später ein Verein). In der Schule ging es mir so wie anscheinend vielen, ich habe die Aussage grammatikalisch gar nicht verstanden (über Jahre hinweg), weil ich "MACHT" für ein Verb hielt und diese Dativkonstruktion gar nicht kannte. Dann das Werben mit bekannte Sportlern (Leistungssport als Alternative zum Drogenkonsum, als ob Leistungssportler nicht quasi in allen Bereichen dopen würden?), diese merkwürdige gewollt-nicht gekonnte Anbiederung an Jugendliche, die pauschal-ablehnende Haltung usw.

Aber das auf der Webseite schießt den Vogel ab. Erst wird gegen Legalisierung gewettert und dann argumentiert, Cannabis rauchen sei gesundheitsschädlicher als Alkohol, weil es häufig gestreckt sei. Großartig. Dass kaum von den - viel größeren - Gefahren des Alkoholkonsums geschrieben wird, ist auch unfassbar. Wenn man schon beide Drogen vergleicht, dann muss man das auch auf faire Weise tun (und zum Beispiel erwähnen, dass Alkohol im Gegensatz zu Cannabis das Gehirn auf erhebliche Weise schädigen kann).

Und was noch viel schlimmer ist: Die genannten "Fakten" erinnern mich auf sonderbare Weise an folgendes Machwerk: http://www.sag-nein-zu-drogen.de/info-m ... -cannabis/ "Sag nein zu Drogen" wird übrigens von Scientology betrieben, wie man auf der Seite selbst nachlesen kann. Zufall oder schreiben beide Vereine voneinander ab?
Zuletzt geändert von thatssoooweird am Sa 2. Mär 2013, 00:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Projekt Infiltration "Keine Macht den Drogen"

Beitragvon Dopeworld am Fr 1. Mär 2013, 23:17

da steht tatsächlich "cannabis schädigt das immunsystem. alkohol tut das nicht."
und von nem joint kann man "wochen, monatelang" high sein.

das hälts doch im kopf nicht aus :lol:
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Re: Projekt Infiltration "Keine Macht den Drogen"

Beitragvon Gerd50 am Sa 2. Mär 2013, 00:18

Und Flashback Dopeworld. Wenn die Wirkung von nem Joint endlich vorbei ist, gibt es sofort
Flashback, der bis übernächste Weihnachten reicht....


Hier die Kopie des Beitrags von Bushdoctor betr. zerpflücken:


Noch ein paar Fakten (Zitate aus der "Unterrichtseinheit Cannabis"):

Die unbedenklichen Trinkmengen Alkohol pro Tag liegen laut BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) bei Frauen bei 0,2l Bier und 1/8l Wein und bei Männern bei 0,4l Bier und 1/4l Wein. Darüber hinaus werden pro Woche mindestens zwei alkoholfreie Tage empfohlen.


Und wie lautet die unbedenkliche Konsummenge von THC?

Alkohol ist wasserlöslich. Pro Stunde wird ca. 0,1 Promille abgebaut. Cannabis ist fettlöslich. Es wird in
den fetthaltigen Organen (u. a. auch im Gehirn) eingelagert und kann noch nach 6 bis 8 Wochen im Urin nachgewiesen werden.


Einspruch, Euer Ehren! Diese Aussage suggeriert, dass die Einlagerung von Cannabinoid-Abbauprodukten
schädlich sei und die dargestellte "Wasserlöslichkeit" von Alkohol läßt diesen als unschädlicher erscheinen.
Ausserdem bittet die Verteidigung um wissenschaftlichen Nachweis für "die Einlagerung von Cannabinoiden
im Gehirn". Eine Recherche im Internet konnte hier keinen Nachweis erbringen.

Würde Cannabis in Deutschland freigegeben, gäbe es nicht weniger Alkoholiker, aber deutlich mehr
Cannabis-Abhängige.


Einspruch Euer Ehren! Diese Aussage ist durch nichts untermauert und ist reine Spekulation!

Es gibt in Deutschland ca. 1,3 Mio. Alkoholabhängige und ca. 600.000 Cannabisabhängige.


Einspruch, Euer Ehren! Nach offizieller Aussage der Bundesdrogenbeauftragten haben ca. 9,5 Millionen
Menschen in Deutschland ein "problematisches Konsummuster" bei Alkohol und 1,3 Mio werden offiziell als "Alkoholkrank" bezeichnet. 600.000 Menschen sind laut der selben Quelle Cannabisabhänging oder haben
ein mißbräuchliches Konsummuster. Die Gesetzgebung definiert jeden Konsum der über den einmaligen
oder "gelegentlichen" hinausgeht, als "mißbräuchlich", wobei "gelegentlich" im Ermessen der Behörden liegt
und nicht definiert ist.

Die körperliche Alkoholabhängigkeit unterscheidet sich medizinisch grundsätzlich von einer rein psychischen Cannabis"abhängigkeit". Es wird suggeriert, dass beide Abhängigkeiten auf den selben physiologischen Prinzipien beruhen, was eben NICHT der Fall ist.

Neben den bekannten gesundheitlichen Schäden durchs Rauchen beeinträchtigt Cannabis die Gedächtnisleistung, führt zu Antriebslosigkeit und kann sogar Psychosen auslösen.


Einspruch Euer Ehren! Das "Amotivationelle Syndrom" wurde von der Wissenschaft schon seit langem wieder verworfen, die Gedächtnisleistung wird nur während hochfrequenter Konsumphasen vermindert, wobei die Auswirkungen auf die Gedächtnisleistung vollständig reversibel sind.

Cannabis kann zwar Psychosen auslösen, wie so ziemlich jede psychoaktive Substanz einschließlich Alkohol,
ist aber nicht Ursache einer solchen.

Cannabis kann mit gefährlichen Zusätzen wie Quarzsand, Vogelsand, Brix (Glukosemischung mit
Hormonen) oder sogar gemahlenem Glas und Metallstaub (z. B. Blei) gestreckt sein. Dadurch wird das
Gewicht erhöht und es können höhere Gewinne erzielt werden.


Einspruch, Euer Ehren! Die Streckmittelproblematik hat mit den Cannabinoiden, allen voran THC, nichts -
aber auch gar nichts! - zu tun. Dieses Gefährdungspotential entsteht einzig und allein durch das Verbot
und dem daraus resultierenden (z.T. kriminellen) Schwarzmarkt. "Quarzsand" als Argument für die
Gefährlichkeit von Cannabis anzuführen ist "Irreführung des Gerichts"!

Cannabis ist in aller Regel keine Einstiegsdroge. Der Einstieg läuft über Nikotin. Alkohol bildet für
Jugendliche ebenfalls oft den Einstieg zum Konsum weiterer Drogen.


Einspruch, Euer Ehren! Die Anklage versucht durch einen rhetorischen Trick, zu behaupten dass Cannabis
eben DOCH eine "Einstiegsdroge" sei, weil ja Alkohol "ebenfalls oft den Einstieg zum Konsum weiterer
Drogen" darstellt. Die "Einstiegsdrogen"-Hypothese ist längst widerlegt. Es gibt keine "Einstiegsdrogen"!
Bei diesem Begriff müsste auch geklärt werden, in WAS denn der "Einstieg" erfolgen sollte!?

Fazit:
Bei so einem Schwachsinn rollen sich mir die Zehennägel hoch, wenn ich mir vorstelle, dass dadurch
"Aufklärung" bei Schülern stattfinden soll! Kein Wunder, dass dies Art der "Prävention" nichts bewirkt...
Ich glaube an alles. Außer an Menschen.
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Re: Projekt Infiltration "Keine Macht den Drogen"

Beitragvon thatssoooweird am Sa 2. Mär 2013, 00:24

Danke! :)

Ich habe den KMDD-Leuten gerade eine Mail geschrieben (den Post hier habe ich jetzt zu spät gelesen, aber ich denke mal, es schadet nicht, wenn sie verschiedene Texte verschiedener Personen erhalten), wo ich auch auf diese großartigen "Fakten" eingegangen bin.

Wäre sehr gut, wenn jeder hier im Forum KMDD eine Mail schreibt (info@kmdd.de). Vielleicht mag auch noch jemand auf dieses unsägliche Video eingehen: http://www.kmdd-online.com/videos/video ... ality=1000
Da sind doch seeehr merkwürdige Aussagen dabei, ich glaube fast, dass in jedem Satz mindestens ein Fehler steckt. Sollte aber am besten jemand machen, der sich wirklich gut mit Neurobiologie auskennt.

Edit: Der Songtext der Beat Diggers ist btw. super, bezeichnen sich im Text als "vollkommen verdummt" und wollen dann, dass ich ihren Aussagen Glauben schenke? Häh? Und bei der Beschreibung der Band hat man einfach mal den Promotext abgeschrieben. "..in welche Richtung die Hip-Hop-Bewegung vor allem aus der Hauptstadt
sich zunehmend entwickeln würde: Infantile, plumpe und sich inhaltlich ständig wie-
derholende Texte, [..]" Na klar, Gangstarap ist ja auch das einzige, was es im deutschen HipHop gibt...und die Beat Diggers die großartige Rettung des deutschen HipHops :D
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Re: Projekt Infiltration "Keine Macht den Drogen"

Beitragvon bushdoctor am Sa 2. Mär 2013, 12:56

thatssoooweird hat geschrieben:Vielleicht mag auch noch jemand auf dieses unsägliche Video eingehen: http://www.kmdd-online.com/videos/video ... ality=1000
Da sind doch seeehr merkwürdige Aussagen dabei, ich glaube fast, dass in jedem Satz mindestens ein Fehler steckt. Sollte aber am besten jemand machen, der sich wirklich gut mit Neurobiologie auskennt.

Bin zwar kein Neurobiologe, aber die Wirkweise von THC wird in diesem Video VÖLLIG falsch dargestellt. Ich beschäftige mich schon lange mit dem menschlichen Endocannabinoid-System und fühle mich daher in der Position hierzu fundierte Aussagen zu machen:

"THC gehört zu den psychopathogenen Drogen"

Es war relativ schwierig herauszubekommen, was "psychopathogen" heißt... Es scheint kein häufig verwendeter offizieller Begriff zu sein. Im medizinischen Fachgebrauch konnte ich in diesem Zusammenhang NICHTS erklärendes finden, nicht mal eine Wortdefinition. Es handelt sich m.E. um ein "Kunstwort"...
"Phychopathogen" ist wohl mit absicht verwendet worden, weil es so schön "gefährlich" klingt...
Was "psychopathogen" heißen soll? Ich tippe auf "eine psychische Krankeit verursachend" (Pathogenese= Entstehung einer Krankeit). Wenn man den Genauen Wortbedeutung von "Pathos" nachspürt könnte "psychopathogen" auch "die Enstehung von Geist/Seele" heißen.

"Es beeinflußt den normalen Informationsaustausch der Nervenzellen im Gehirn."

Ich denke, das könnte man so stehen lassen. Eine "Beeinflussung" ist ja erstmal nichts negatives und wichtig für die Linderung von Krankeitssymptomen. Das Wörtchen "normal" ist aber rhetorisch eine Suggestion, da impliziert wird, dass "normal" immer auch "gut" ist. Es gibt viele Krankeiten, bei denen eben dieser "normale" Informationsaustausch schon gestört ist und hier kann THC als Endocannabinoid dazu beitragen, die "Normalität" wieder herzustellen: Info hierzu: http://dasgehirn.info/entdecken/kommuni ... noide-6706
Hier eine Präsentation von Prof. Dr. Lutz (sehr interessant): http://www.ifzn.uni-mainz.de/Dateien/FM07_-_Lutz.pdf
Und ein Stern-Artikel dazu: http://www.stern.de/gesundheit/gesundhe ... 79736.html

Wichtig zu wissen ist, dass Cannabinoide die derzeit einzigen bekannten Substanzen sind, die eine Rückmeldung einer "passiven" Nervenzelle auf die dazugehörige "aktive" Nervenzelle ermöglicht. Salopp gesagt, kann ein überreitztes Neuron (Empfänger) somit dem sendenden Neuron mitteilen, doch bitteschön einmal aufzuhören mit dem ständigen Signalfeuer!
Da Endocannabinoide aber auch gleichzeitig bei "zu wenig Aktivität" stimmulierend wirken, tragen sie zum Finden eines "optimalen Gleichgewichts" bei. Dieser Effekt ist meines Erachtens der Schlüssel zu den heilsamen Wirkungen von Cannabinoide, weil es eben prinzipiell ausgleichend wirkt: "zu viel" wird abgemildert, "zu wenig" wird angeregt.

"Das THC lagert sich an den Nervenzellen ab"

Leider völliger BULLSHIT! Es "dockt" sich an die dafür vergesehen Rezeptoren (CB1 und CB2) an! Es wirkt analog zum körpereigenen Anandamid, bindet aber länger an den Rezeptor.
Anandamid:einige Minuten
THC: Man weiß es wohl nicht genau, es wird aber von einigen Stunden gesprochen.

Man braucht immer größere Mengen, um eine Wirkung zu spüren.

Hier wird es endgültig abstrus...! Der Effekt, dass man plötzlich nicht mehr "noch higher" wird, liegt daran, dass alle Rezeptoren schon blockiert sind (für einige Stunden), man kann also mehr und mehr rauchen und wird keine Veränderung mehr feststellen können. THC ist eine Substanz die eine sehr geringe sogenannte "Tolleranz-Entwicklung" hat. Wenn es medizinisch Benutzt wird, brauchen die Patienten eigentlich so gut wie nie eine Dosissteigerung, wenn der persönliche optimale Cannabinoid-Spiegel erreicht ist. Durch die prinzipiell ausgleichende Wirkung des Endocannbinoidsystems, dürfte auch klar sein warum: Der Körper findet einfach seinen "Optimalzustand"... dies ist aber kein Freibrief für Mißbrauch, denn das ständige Fluten des Körpers mit Cannabinoiden kann sehr wohl schädliche Auswirkungen haben, die aber völlständig reversibel sind, wenn man den Konsum einstellt. Auch dies ist logisch, wenn man das Endocannabinoid-System einigermaßen verstanden hat.
Es gilt auch - wie immer - der Spruch von Paracelsus: "Die Dosis macht das Gift!"

"Die Kommunikation der Nervenzellen untereinander wird gestört"

Kann man SO ausdrücken, allerdings sollte man es ohne Wertung betrachten! Es wird impliziert (suggeriert!), dass der vorherige Zustand "gut" war und der neue Zustand "schlecht" sei... bei Krankheiten, die auf Störungen im Endocannabinoidsystem zurückzuführen sind, ist das Gegenteil der Fall. Deshalb ja auch der "Heileffekt"!

"Die normalen Botenstoffe des Körpers errecihen so die Nervenzellen nicht mehr."

Ja, die wurden vollständig durch andere Cannabinoide ersetzt, d.h. anstatt dem körpereigenen Anandamid besetzt jetzt halt THC den Rezeptor... so what? Wenn er dort eben gerade nicht "gebraucht" wird, verspürt man eine Rauschwirkung... Daher kann man leicht erklären, warum ein Tourette-Patient keinen Rausch spürt, wenn er "kifft"... sein Körper brauch die exogenen Cannabinoide um "normal" zu funktionieren. Das THC übernimmt vollständig die Rolle der körpereigenen Endocannabinoide
Dies kann man in den ersten Minuten dieses Videos sehr schön sehen: http://www.youtube.com/watch?v=P3a_utQlCdU

"Im schlimmsten Fall kann THC das Absterben der Gehirnzellen bewirken"

:lol: Der war echt gut! Diese Behauptung ist völliger Blödsinn! Wissenschaflticher Nonsense und totale Desinformation! THC und andere (Endo)Cannabinoide wirken primär "neuroprotektiv" und schützen die Nervenzellen u.a. vor Überreitzung. Ausserdem können (Endo)Cannabinoide die Apoptose auslösen, den prgrammierten Zelltod. Dadurch kann einer kranken Zelle (Krebs!) mitgeteilt werden, sich geordnet aufzulösen, wodurch keine Zellgifte beim Abbau der Zelle entstehen. Vielleicht ist DAS ja damit gemeint... ;-)

"THC wird ausserdem sehr langsam abgebaut"

Erstens stimmt es nicht ganz, da THC schon nach einigen Stunden abgebaut wird. Was aber länger im Körper verbleibt (bis zu 6 Wochen) ist das End-Abbauprodukt von THC, nämlich THC-Carbonsäure (THC-COOH). THC-Carbonsäure ist nicht psychoaktiv und hat interessante pharmakologische Eigenschaften: Es wirkt wie Aspirin nur ohne die blutverdünnenden Effeke, die zu Magen- und Darmblutungen führen können, was bei Aspirin eine ernstzunehmende Nebenwirkung ist. Ein paar tausend Menschen sterben im Jahr an den Nebenwirkungen von Aspirin!

Auf die "Gefahren beim Konsum" möchte ich aber nicht weiter eingehen... da für mich die "Gefährlichkeit" einer Substanz keinen Ausschlag für ein wie auch immer geartetes Verbot darstellt. Jeder Beipackzettel eines x-beliebigen Medikamentes ist voll von unerwünschen und gefährlichen Nebenwirkungen. Man sollte immer wissen was man zu sich nimmt und gut ist!
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Re: Projekt Infiltration "Keine Macht den Drogen"

Beitragvon Mario Hana am Sa 2. Mär 2013, 14:00

Vielen vielen Dank @bushdoctor für die sehr ausführliche Analyse der "Aufklärungsinformationen" von kmdd!!

Werde bei Gelegenheit denen nochmal eine Email schreiben, in der ich auf deine gefundenen Fehler hinweise.
Aber auch hier gilt, wie beim Brief an Ramsauer und den anderen Aktionen:

Je größer die Beteiligung, desto stärker der Effekt.

Was ich mich allerdings frage: Kann man eigentlich auch rechtlich gegen kmdd vorgehen, in Bezug auf vorsätzliche Verbreitung falscher Informationen?
Ich denke wenn ich ehrlich bin nicht, dass kmdd so schnell vom Kurs abweichen wird, dafür sind die zu verstrickt und haben zu viele Unterstützer, als dass sie auf ein paar Legalize-Aktivisten eingehen werden.

Kennt sich jemand in der Materie aus?
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Re: Projekt Infiltration "Keine Macht den Drogen"

Beitragvon thatssoooweird am Sa 2. Mär 2013, 16:44

Danke, danke @bushdoctor! Ich habe jetzt auch nicht gemeint, dass man ein abgeschlossenes Hochschulstudium braucht, eine persönliche intensive Beschäftigung mit dem Thema ist da natürlich genauso gut. Ich selbst wäre mir nur im Bezug auf manche Dinge nicht ganz sicher gewesen, deswegen habe ich mich da zurückgehalten.

Es war relativ schwierig herauszubekommen, was "psychopathogen" heißt... Es scheint kein häufig verwendeter offizieller Begriff zu sein. Im medizinischen Fachgebrauch konnte ich in diesem Zusammenhang NICHTS erklärendes finden, nicht mal eine Wortdefinition. Es handelt sich m.E. um ein "Kunstwort"...

Das ging mir beim Googlen auch so. "pathogen" heißt ja einfach nur "krankmachend", insofern wollen sie damit vielleicht ausdrücken, dass THC psychisch krank macht (was ansich auch ziemlicher Blödsinn ist). Oder es handelt sich um eine Verwechselung mit "psychoaktiv" oder "psychotrop". Gezielte Manipulation oder komplette Uninformiertheit, das ist immer schwer zu sagen.

"Tolleranz-Entwicklung"

Bitte bitte mit einem "l" schreiben :D

Wir müssen irgendwie eine E-Mail-Kampagne starten. Die Hanffreunde München-Webseite und mein privater Blog sind bisher noch nicht ganz so gut besucht, aber grooveman, du hast ja afaik ganz gute Besucherzahlen! Ihr könnt das auch bei Facebook posten.
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Re: Projekt Infiltration "Keine Macht den Drogen"

Beitragvon bushdoctor am Sa 2. Mär 2013, 18:42

thatssoooweird hat geschrieben:Das ging mir beim Googlen auch so. "pathogen" heißt ja einfach nur "krankmachend", insofern wollen sie damit vielleicht ausdrücken, dass THC psychisch krank macht (was ansich auch ziemlicher Blödsinn ist). Oder es handelt sich um eine Verwechselung mit "psychoaktiv" oder "psychotrop". Gezielte Manipulation oder komplette Uninformiertheit, das ist immer schwer zu sagen.

Komplette Desinformation, würde ich sagen! Der Begriff wurde mit Absicht gewählt...
"Nur ja nicht nehmen!" Diese Präsentation ist halt eine typische "Aufklärungskampagne", die nur darauf abzielt, Angst zu verbreiten und so vor dem Konsum abzuschrecken... "Prävention" von gestern... funktioniert nur bei denjenigen, die nicht selber recherchieren (wollen) und bei denjenigen, die selber nachforschen erreicht sie genau das Gegenteil!

thatssoooweird hat geschrieben:
"Tolleranz-Entwicklung"

Bitte bitte mit einem "l" schreiben :D

Danke für den Hinweis... bin vom falschen lateinischen Verb ausgegangen. Bisher dachte ich immer, das wäre abgeleitet von tollere, kommt aber von tolerare... man lernt halt nie aus! ;-)
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Re: Projekt Infiltration "Keine Macht den Drogen"

Beitragvon overturn am So 3. Mär 2013, 02:11

Laut dem Video ist THC in Cannabis und Marihuana enthalten. Kein oder. Wenn eine Behauptung schon nicht komplett falsch ist, dann wird sie zumindest überaus fragwürdig formuliert und ihr Sinn verzerrt. Ein akuter Fall von Wahnwitz.
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Re: Projekt Infiltration "Keine Macht den Drogen"

Beitragvon Vorarim am So 3. Mär 2013, 15:26

Chapeau Bushdoctor, tolle Vorlage, die du da geliefert hast. :)
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Re: Projekt Infiltration "Keine Macht den Drogen"

Beitragvon Florian Rister am Mo 4. Mär 2013, 11:31

Auf Antonio Peri würde das auch Sinn machen. Der wird sicherlich weniger rumstressen vor dem online stellen als ich :D Also ich würde ein paar Details schon noch ändern wollen, die tausenden Aspirin Toten betreffen zum Beispiel afaik US amerikanisches Aspirin und nicht europäisches.
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Re: Projekt Infiltration "Keine Macht den Drogen"

Beitragvon bushdoctor am Mo 4. Mär 2013, 12:06

groooveman85 hat geschrieben: Also ich würde ein paar Details schon noch ändern wollen, die tausenden Aspirin Toten betreffen zum Beispiel afaik US amerikanisches Aspirin und nicht europäisches.

Die "Nebenwirkungen" Blutverdünnung und Schleimhautreitzung, die zu Magen- und Darmblutungen führen können, sind pharmakologische Effekte der Wirkstoffes Acetylsalicylsäure (ASS):
http://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/m ... in107.html

Ich denke nicht, dass es große Unterschiede zwischen "amerikanischem" und "deutschem" Aspirin gibt. Der Wirkstoff ASS ist in beiden vorhanden... die verwendeten "Füllstoffe" müsste man sich gesondert anschauen, da sie die Bioverfügbarkeit von ASS unterschiedlich beeinflussen könnten.

Aber: auch in Deutschland sterben sicherlich ein paar hundert (vielleicht sogar Tausend) Menschen an den Nebenwirkungen von ASS... leider konnte ich aber keine Zahlen dazu finden. Ich habe halt die US-Zahlen (>15.000) auf Deutschland vorsichtig "heruntergerechnet". Da in Deutschland ASS nicht so häufig eingenommen wird wie in den USA ist von 500 - 2.000 Toten aber durchaus auszugehen. "ein paar Tausend" ist vielleicht zu "reißerisch" formuliert, da damit auch 10.000 impliziert werden könnte, aber es ist meiner Meinung nach durchaus realistisch, dass es mindestens genauso viele Tote durch ASS gibt wie durch alle illegalisierten "Drogen" zusammen (evtl. ca. 1.500)
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Re: Projekt Infiltration "Keine Macht den Drogen"

Beitragvon Nutzer1001 am Sa 11. Mai 2013, 21:51

Gerade von mir abgeschickt an kmdd: Falls sie antworten, lass ich es wissen.


Sehr geehrte Damen und Herren,

- in Ihren Präsentationsseiten 2 “geringe Menge vs. nichtgeringe Menge” suggerieren Sie, dass die jeweiligen Mengen, die sich hinter diesen Begrifflichkeiten verbergen, direkt aneinandergrenzen. Das kann bei Schülern zu persönlichen und politischen Fehleinschätzungen führen. Bitte heben Sie deutlich hervor, dass zwischen den beiden oben genannten Mengen die sogenannte “Normalmenge” liegt und es sich bei der “nichtgeringen Menge” bereits um einen Verbrechenstatbestand handelt, der mit Freiheitsstrafe geahndet wir (nicht mehr um ein einfaches Vergehen gegen das BtmG). Bitte diskutieren Sie auch diesen Aspekt und dessen Angemessenheit, da insbesondere bei Eigenanbau von Cannabis auch die “nichtgeringe Menge” durchaus in die Reichweite von Schülern gelangen kann.

- Bei dem auf der der Startseite unter “Fakten" gelistete Aussage “Würde Cannabis in Deutschland freigegeben werden, gäbe es deutlich mehr Cannabis-Abhängige” handelt es sich in Wirklichkeit um Ihre Prognose ohne jeden statistische oder faktischen Beleg. Da sich das Gegenteil am Beispiel der Niederländischen Drogenpolitik belegen lässt bitte ich Sie, hier Fakten nachzuschieben oder die Aussage zu streichen.

Mit freundlichen Grüßen,
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Re: Projekt Infiltration "Keine Macht den Drogen"

Beitragvon Bayern am So 12. Mai 2013, 14:26

Und die Empfehlungen für ungefährlichen Alkoholkonsum sind wie immer eine Frechheit,
1 Liter Bier oder 0.5liter Wein am Tag für Männer.
Das soll doch wohl ein Witz sein... als ob das gar kein Problem wär wenn man 3 Flaschen Wein pro Woche trinkt
:evil:
dont panic, its organic...
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Re: Projekt Infiltration "Keine Macht den Drogen"

Beitragvon Nutzer1001 am Di 28. Mai 2013, 15:50

Hier ist die Antwort des kmdd zu meinem kurzen Anschreiben per mail (vorletzter Forenbeitrag), versehen mit "Vielen Dank für Ihr Verständnis", das mir leider vollkommen abgeht. Wie versprochen lass ich´s Euch also hiermit wissen:


Sehr geehrter Herr ..,

bitte entschuldigen Sie die verspätete Rückmeldung, aufgrund diverser Projekte war eine frühere Antwort leider nicht möglich.

Haben Sie vielen Dank für Ihre Mail und die darin enthaltenen Hinweise die Inhalte unserer Homepage betreffend.

Das Ziel von KEINE MACHT DEN DROGEN liegt in der Sucht- und Gewaltprävention bei Kindern und Jugendlichen. Letztere stellen unsere Zielgruppe dar und sollen auf gut verständliche Art und Weise an die Thematik herangeführt werden. Zudem möchten wir sowohl jüngere Kinder und Jugendliche, als auch solche aus bildungsferneren Milieus erreichen. Daher sind die Inhalte auf unserer Homepage allenfalls vereinfacht dargestellt, keineswegs sind die aufgeführten Aussagen jedoch falsch. Um die relevanten Aspekte erfolgreich vermitteln zu können, bedarf es in diesem Fall einer gewissen Vereinfachung der wissenschaftlicher Fakten. Für eine tiefere Auseinandersetzung mit der Thematik steht unter http://www.kmdd.de/infopool-literaturtipps.htm eine umfangreiche Literaturliste bereit.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

XXX XXXXXXXXX
Projektassistenz

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Fax: +49 89 29193399

E-Mail: info[at]kmdd.de

Web: www.kmdd.de



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Re: Projekt Infiltration "Keine Macht den Drogen"

Beitragvon Dopeworld am Di 28. Mai 2013, 17:05

wir würden doch niemals lügen und nur informationen veröffentlichen die der prohibition argumente liefern.... nein, wie kommen sie nur darauf?
:roll:
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Re: Projekt Infiltration "Keine Macht den Drogen"

Beitragvon Vorarim am Di 28. Mai 2013, 17:28

Nutzer1001 hat geschrieben: [...]
Das Ziel von KEINE MACHT DEN DROGEN liegt in der Sucht- und Gewaltprävention bei Kindern und Jugendlichen. Letztere stellen unsere Zielgruppe dar und sollen auf gut verständliche Art und Weise an die Thematik herangeführt werden. Zudem möchten wir sowohl jüngere Kinder und Jugendliche, als auch solche aus bildungsferneren Milieus erreichen. [...]


Da stellt sich mir grade die Frage, für wie blöd manche Erwachsene ihre eigenen Kinder eigentlich halten..
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Vorarim

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Re: Projekt Infiltration "Keine Macht den Drogen"

Beitragvon Nutzer1001 am Mi 5. Jun 2013, 15:27

"Unterrichtmaterialien" für bildungsferne Schichten -> Seltsamer Widerspruch. Unterschichten-Penne, oder was?

Meinem Eindruck nach geht es KMDD primär um Fundraising für einen "guten Zweck", letztlich die Vermarktung von Sport-Vorbildern an prestige-orientierte Sponsoren. Ein Blick in die KMDD-Vereinssatzung lohnt meines Erachtens auch: Maximal 30 Mitglieder, missliebige können vom Rest der Vorstandschaft ausgeschlossen werden.

Ist es eigentlich möglich, dem Lehrerkollegium einer Schule die Verwendung dieser Unterlagen aufgrund unzutreffender und tendenziöser Sachdarstellung zu verbieten?
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