Deutscher Hanf Verband • Thema anzeigen - Facebook-Pamphlet

Facebook-Pamphlet

Medien und Politiker anschreiben


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Beitragvon Bush-Doctor am Mo 6. Jan 2014, 21:12

Nabend Hanffreunde,

ich habe heute auf Facebook einen kleinen Essay über Legalisierung mit besonderem Bezug zur Prohibition allgemein geschrieben. Gesehen wurde es von vielen, Kommentare gibt es noch keine. Der Aufmacher war dieses Bild von Mykayla mit ihrer Mutter und dem Schild, dass Cannabis ihren Krebs geheilt hat. Mein Text:



Cannabis hat der krebskranken Mykayla das Leben gerettet.

Und das nicht nur bei ihr, vielen Menschen hat die Naturflanze Hanf den Weg in ein besseres Leben ermöglicht: weg von starken Schmerzmitteln mit Nebenwirkungen, (die manchmal schlimmer sind als die Krankheit selbst) - hin zum Naturprodukt.

Einige Krebssorten konnten nachweislich durch Cannabis geheilt werden, doch nicht nur das. Dass Hanf in vielerlei Hinsicht den Menschen helfen kann (Schmerzen, Multiple Sklerose, Spastiken, Epilepsie u.V.m.), wussten schon die Menschen im Altertum, wo die Pflanze sogar als heilig verehrt wurde und bei archäologischen Ausgrabungen als Grabbeilage gefunden wurde. Sie ist eine der ältesten und wichtigsten Kulturpflanzen der Menschheit.

http://krebs-tumoren.de/behandlung-ther ... marihuana/

Aber wie kam es, dass diese Pflanze, die sich nicht nur als Medizin, sondern auch als Ersatz fossiler Brennstoffe, besserer u. umweltfreundlicher Papierersatz, Kleidung und Nahrung profiliert, verdammt - ja verteufelt wurde?

Es ist das Ergebnis der Gier des Menschen nach Geld und Einfluss.
Harry J. Anslinger wollte in den 30er Jahren den Hanf als Konkurrenten zu Baumwoll- und anderen Produkten vom Markt verschwinden lassen, sodass er als Vorsitzender des "Federal Bureau of Narcotics" eine Hetzkampagne startete, die stark rassistische Züge aufwies (passte ja ins Bild der damaligen USA).
"Marihuana" - dieses mexikanische Slang-Wort, das damals niemand kannte, wurde verwendet, um die Erfolgsgeschichte des Hanfs in den Dreck zu ziehen. Schwarze, Mexikaner und Minderheiten rauchen es und vergewaltigen anschließend die weißen Frauen. Wer Gras konsumiert, der wird zum Mörder. Dass das Wort Hanf damals nicht fiel, war seinem positiven Image in der Bevölkerung zu verdanken, aber da will ich jetzt auch nicht noch näher drauf eingehen, weil die Fakten der Geschichte eindeutig sind und sich jeder selbst drüber informieren kann.

Resultat: Die Cannabis-Prohibition basiert also auf rassistischen Lügen und rein kommerziellen Absichten.
Der "War on Drugs" begann, mit tausenden von Toten in den Drogenkriegen Südamerikas und unermesslichem Leid bei der Bevölkerung (wobei es hier hauptsächlich um Kokain geht, was aber für das Thema keinen Unterschied macht). Ich möchte Cannabis und vor allem harte Drogen wie Heroin, Kokain usw nicht verharmlosen, weil das für eine Entkriminalisierung und Legalisierung nicht im Geringsten von Bedeutung ist.

Da, wo es Gebrauch gibt, da gibt es logischerweise auch Missbrauch. Das ist bei fast allen Substanzen so, die Menge macht das Gift. Ich persönlich sehe das Problem darin, dass Politiker den Drogenkonsum meist mit Drogenmissbrauch assoziieren, obwohl die Meisten schlichtweg einen Gebrauch vornehmen.
In der Tat gibt es durch Missbrauch Schäden, die z.T. auch irreversibel sein können. Doch allein durch eine vom Staat kontrollierte Abgabe können auffällige Konsummuster frühzeitig erkannt werden; den Menschen wird somit geholfen, bevor ihr Missbrauch auch soziale Konsequenzen nach sich zieht. Aufklärungsarbeit über mögliche Risiken trägt viel weniger Früchte, wenn dem Bürger durch ein Verbot latent eine "Drogenunmündigkeit" unterstellt wird.
Auf Unterstellungen reagiert der Mensch bekanntermaßen mit Trotzverhalten.
Vor allem Jugendliche erhalten meist dauerhaft ein geschädigtes Bild von Polizei und Justiz, weil sie die z.T. sehr hohen Strafen zurecht als absolut irrational betrachten. Die Polizei verliert ihr Image des "Freund und Helfers"; der entstandene Vertrauensbruch wird sich daher, wenn es nicht in naher Zukunft zu einer Entkriminalisierung kommt, erst in den kommenden Jahrzehnten zeigen, wenn wir, unsere Generation, die breite Gesellschaft darstellen. Und das mit den entsprechenden Folgen: ein Vertrauensverlust für Regierung, Politik im Allgemeinen und die Justiz. Kein Wunder, wenn die Politikverdrossenheit weiter zunimmt...

Um einmal auf die von mir angesprochenen unverhältnismäßigen Strafen einzugehen... Gerade im Verkehrs-"Recht" gibt es einige skurrile Gesetzesbeschlüsse: Wird man angehalten und es sind Abbauprodukte vom Cannabis-Konsum nachgewiesen, OBWOHL die Person immer nüchtern am Steuer sitzt und somit keine Gefährdung des Straßenverkehrs besteht, wird ihm/ihr in den meisten Fällen der Führerschein entzogen (mit erheblichen existenziellen Konsequenzen für Beruf, Familie, ...), es wartet eine saftige Geldstrafe, die gerne auch mal um die 3000 Euro beträgt und folglich den Betroffenen gänzlich aus der Bahn wirft. Dazu kommen dann ggf. Verlust des Arbeitsplatzes und Schwierigkeiten bei der Suche eines Neuen. Und das sind keine Einzelfälle!
Besoffen am Steuer kommt man besser weg als nüchtern am Steuer mit Cannabis-Abbauprodukten. *facepalm*

Dass die legalen Volksdrogen wie Alkohol und Tabak wesentlich schädlicher als Cannabis-Produkte sind, das ist NICHT der springende Punkt!!!

Dr. med. Rainer Ullmann (Mitglied im Schildower Kreis) hat die immensen Auswirkungen und Probleme der Prohibition einmal aufgezeigt und erklärt im folgenden Video, warum ein rationaler Umgang mit Drogen (jeder Art!) längst überfällig ist, um Menschenleben zu schützen!

http://www.youtube.com/watch?v=3TVdTlj1lQw

Prohibition setzt auf die Desinformation der Bevölkerung, und mein Ziel ist es diese (wenn vielleicht auch nur ansatzweise) aus dem Weg zu räumen.
Es kann nicht angehen, dass in Ländern wie China, Irak, Malaysia, .., Menschen selbst wegen Cannabisdelikten hingerichtet werden, mit Berufung auf die Legitimation durch die UNO.

Selbst wenn Menschen einen blassen Schimmer davon haben, was Cannabis ist, kursieren in vielen Köpfen und der Politik noch Mythen, die es richtig zu stellen gilt.

Ich nenne hier nur mal eine von ihnen und widerlege sie.
Mythos Einstiegsdroge: Die meisten Menschen, die auf harte Substanzen umgestiegen sind, haben mal mit Cannabis angefangen. Aber kann man daraus den Umkehrschluss ziehen? Nein! Ein Umstieg auf harte Drogen haben fast immer einen sozialen Hintergrund: Misserfolge, Obdachlosigkeit, familiäre Verhältnisse usw...
Gerade DURCH die Illegalität gelangen die Menschen an solche Drogen, weil der Schwarzmarkt bekanntermaßen neben Cannabis auch harte Substanzen im Angebot hat.

Ich bin ja schon froh, wenn ihr das, was ich bis hierhin geschrieben habe gelesen und euch das Video angesehen habt.

Vor Kurzem haben sich 106 Professoren des Strafrechts zusammen getan und diese Resolution an den deutschen Bundestag ausgearbeitet: http://www.schildower-kreis.de/themen/R ... innen_und_–professoren_an_die_Abgeordneten_des_Deutschen_Bundestages.php

Zusammenfassend: die Prohibition ist kläglich gescheitert, fordert viele Menschenleben und hat ihr Ziel, Angebot und Nachfrage zu vermindern, verfehlt.
Konsumenten (teils auch medizinische) werden stigmatisiert und kriminalisiert.
Durch den Schwarzmarkt entsteht weiterführende Kriminalität und Gewalt. Streckmittel stellen ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko dar. Der Staat wendet ungeheure Geldsummen für einen Krieg auf, den er nicht gewinnen kann; und verzichtet gleichzeitig auf sprudelnde Steuereinnahmen, wie er sie bei den "Volksdrogen" einsackt. Polizei und Justiz werden regelrecht blockiert.

Kein Gesetz ist in Stein gemeißelt. Nicht, wenn dieses vor ca. 80 Jahren verabschiedet wurde und schon anfängt zu bröckeln (siehe Legalisierung in Colorado & Washington, Uruguay). Und erst recht nicht, wenn es der Gesellschaft schadet anstatt ihr zu nutzen!

Die gut 4 Millionen Cannabis-Konsumenten in Deutschland zeigen, dass ein großer Markt besteht und das Verbot keine Früchte trägt, im Gegenteil. Jungen Menschen wird oftmals die Zukunft verbaut, sie verlieren durch Cannabisdelikte Job und Freiheit.

Nur durch einen regulierten und verbraucherfreundlichen Markt kann objektiv über Risiken aufgeklärt werden, um eine drogenmündige Gesellschaft zu gestalten.

Ich könnte mir hier noch die Finger blutig schreiben; es gibt unzählige, gewichtige Argumente. Wer Prohibitions-Befürworter ist, der hat sich entweder noch nicht ausreichend informiert oder ist verblendet von den Lügen und Unwahrheiten, die oft durch Presse und Politik spuken.
Lobbyismus spielt gerade bei unserer Regierung eine große Rolle!
Es wird angenommen, dass gut 30% aller Medikamente durch Cannabis überflüssig wären - und somit einen großen Verlust für Pharmakonzerne darstellen würden, weil auf ein Naturprodukt kein Patent erhoben werden darf.

Man muss nicht Baum sein, um den Regenwald zu schützen!

Prohibition tötet, setzt euch für einen Wandel ein!
Es ist natürlich einfach, die Freiheit als höchstes Gut darzustellen. Das aber auch umzusetzen, dass "dem deutschen Volke" wieder nachvollziehbar ist, ist Aufgabe des Volks, es muss Ungerechtigkeiten aufzeigen und gegen sie vorgehen.

Wir leben im dritten Jahrtausend, es ist Zeit für einen Umbruch, für ein Leben mit Toleranz und Frieden.

(Dieses Buch kann ich sehr empfehlen: http://www.amazon.de/Wiederentdeckung-N ... ckung+hanf)

Wann geht unsere Bundesregierung endlich in die richtige Richtung? Es ist keine Frage des "ob", sondern des "wann". Es liegt an uns.

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Was haltet ihr davon?
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Re: Facebook-Pamphlet

Beitragvon Gerd50 am Di 7. Jan 2014, 01:13

Hallo Bush-Doctor,

auf fb habe ich mich vor acht Wochen angemeldet und bin fassungslos darüber,
wie viele Leute Informationen konsumieren wie eine Portion Pommes. Mit langen,
ausgefeilten Texten sind solche Menschen nicht erreichbar. Die Generation 60+,
der ich angehöre, die erreicht werden muss, ist auf fb nicht vertreten. Wer ist
deine Zielgruppe, wen willst du mit dem Text erreichen?
Ich glaube an alles. Außer an Menschen.
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Re: AW: Facebook-Pamphlet

Beitragvon Bush-Doctor am Di 7. Jan 2014, 05:09

Das habe ich berücksichtigt.
Deshalb habe ich besonders darauf geachtet, einen emotionalen "Aufmacher" zu finden, den ich in dem lächelnden Mädchen gefunden habe, die ihren Krebs durch Cannabis besiegen konnte (auf FB sieht man zuerst nur dieses Bild, erst durch Anklicken kommt man zu meinem Text). Es gibt viele kleine Abschnitte, damit der Leser von keinem riesigen Textblock "abgeschreckt" wird.

Der Adressatenkreis liegt zwischen 16 und 20 Jahren (bin selbst Abiturient).
Warum? Weil sie bzw wir die neue Generation darstellen, die später die Fäden in der Hand hält.
Die Likes kommen zwar von Konsumenten, die aber noch nichts bzw sehr wenig mit dem DHV am Hut haben. Ich versuche dadurch auch neue Leute zu rekrutieren.
Ich bin erst seit Kurzem hier im Forum angemeldet und erfahre allmählich, dass jeder selbst was anpacken kann und ein Zahnrad in der Uhr zur Legalisierung ist.
So viele Ideen schwirren in meinem Kopf, dass sie mir gerade den Schlaf rauben :)

Meines Erachtens spiegelt sich derzeit in der Bevölkerung, vor allem in der jungen, eine wachsende "Freiheitsliebe" wider - hervorgerufen durch z.B. die Snowden- und Überwachungsgeschichte.
Das müssen wir ausnutzen, indem wir besonderen Bezug auf die Prohibition nehmen, wodurch die Freiheiten der Menschen ja deutlich eingeschränkt werden, es ist eine Art Bevormundung.

Letztens hatte ich auf Facebook eine ausgezeichnete Bühne, um Contra-Argumente stichhaltig zu widerlegen. Meine Diskussionspartner waren christlich-demokratische konservative dem-Papst-in-den-Ar***-Kriecher ;)
Und das Ende vom Lied war, dass ich die Diskussion zur Legalisierung von anfänglichen Äußerungen wie "bekifft und zugedröhnt...das könnte denen wohl passen!" oder "die Legalisierung bringt uns nur eins: den Tod!" hin zu wesentlich konkreteren Vorurteilen wie die der Einstiegsdroge wandeln konnte, die ich dann schön nach Anleitung auseinander nahm, ohne beleidigend zu werden (sonst hätten sie auf Durchzug geschaltet!).
Im Endeffekt sah es dann so aus, dass ich ein paar extrem bornierte und voreingenommene Menschen für das Thema sensibilisieren konnte, die nun der Prohibition deutlich kritischer gegenüber stehen.
Man muss die Argumente immer auf das Gegenüber anpassen; in diesem Fall fand ich passend, dass das Salböl zu Lebzeiten Jesu zu 60% aus Cannabis bestand.
Auch Autoritätsargumente haben eine ungeheure Auswirkung auf diese Adressaten; ich verlinkte auf die Resolution des Schildower Kreises mit den 106 Profs... Nach und nach wurde es in der Diskussion immer stiller, was ich dann als Sieg für die Wahrheit interpretiere...

Eine Idee, die ich noch unbedingt los werden möchte, ist das Erstellen von Plakaten mit umfassenden Informationen in Form von Gegenüberstellungen, Beziehungs- Folgepfeilen, Diagrammen etc.
Betiteln würde ich das dann nicht mit Cannabis, sondern mit "Aufklärung", vielleicht auch "Wahrheit" oder so was in der Art.
Hat gleich einen ganz anderen Tenor, der bei älteren Leuten ganz anders ankommt.
Nichts für ungut, aber ich denke, dass "Schluss mit Krimi - Cannabis normal" keine Desinformationen aus dem Weg schafft. Das Ziel dadurch ist natürlich Aufmerksamkeit; in der Realität gibt es meistens aber Kopfschütteln, weil viele einfach noch gar keinen Plan und Teils noch Anslinger's Hetze im Kopf haben.
Ein Beispiel, wie ich mir das in etwa vorstelle, werde ich euch auch noch geben.
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Re: AW: Facebook-Pamphlet

Beitragvon Bush-Doctor am Di 7. Jan 2014, 05:23

https://m.facebook.com/photo.php?fbid=5 ... 0652362023

Bildlich und vereinfacht sind nun die größten Argumente gegen Prohibition auf einem Blick, ohne lange Texte lesen zu müssen und leicht verständlich.

Genau sowas kann ich mir auch zu Hanf als Nutzpflanze vorstellen, dass es auch jeder verstehen und nachvollziehen kann. Das Plakat ist jetzt zwar kein Aufmerksamkeitsmagnet wie ne Bombe, doch ich denke, dass sich ganz sicher viele Leute das Plakat genauer ansehen - was bei "Cannabis normal" nicht immer der Fall ist.
Man hat dadurch 3 Fliegen mit einer Klappe geschlagen:

1. Prohibition & Cannabis ins Bewusstsein der Menschen
2. Gute Argumente verständlich und durch Grafiken nachvollziehbar, ohne lange Texte lesen zu müssen
3. Werbung für den DHV, der dadurch für Oma-Klara seriöser wird.

Was meint ihr?

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Re: Facebook-Pamphlet

Beitragvon bushdoctor am Di 7. Jan 2014, 11:08

Hallo Bush-Doctor!

Dein "Pamphlet" gefällt mir ausserordentlich gut... Leider gehöre ich wohl zu der Minderheit, die sich - wie Gerd schon sagte - von langen Texten nicht abschrecken lassen.

Ein Kleinigkeit würde ich aber etwas umformulieren, damit keine Missverständnisse aufkommen können (fett-unterstrichen markiert):
Bush-Doctor hat geschrieben:"Marihuana" - dieses mexikanische Slang-Wort, das damals niemand kannte, wurde verwendet, um die Erfolgsgeschichte des Hanfs in den Dreck zu ziehen. Schwarze, Mexikaner und Minderheiten rauchen es und vergewaltigen anschließend die weißen Frauen. Wer Gras konsumiert, der wird zum Mörder. Dass das Wort Hanf damals nicht fiel, war seinem positiven Image in der Bevölkerung zu verdanken, aber da will ich jetzt auch nicht noch näher drauf eingehen, weil die Fakten der Geschichte eindeutig sind und sich jeder selbst drüber informieren kann.

Ich würde es deutlich konjunktivistischer formulieren und vielleicht noch auf den Propagandafilm "Reefer Madness" hinweisen. So wie es jetzt dasteht, könnte man beim schnellen lesen doch glatt meinen, dass es wirklich so war, dass das "Mörderkraut" zu Vergewaltigung, Mord und Totschlag verführt hat...

Ansonsten: Super Arbeit!
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Re: Facebook-Pamphlet

Beitragvon Bush-Doctor am Di 7. Jan 2014, 13:01

Das werde ich ändern, danke!

Und was meint ihr zum Vorschlag mit den übersichtlichen Plakaten, wo man alles wichtige zur Legalisierung auf einen Blick hat? Der normale Bürger wird sonst zwar drauf aufmerksam, ist aber trotzdem noch vorurteilsbehaftet.
Ich erstellen bald mal ein handschriftliches, erstes Plakat; das könnte dann ja jemand mit Photoshop-Fähigkeiten für die Öffentlichkeit aufhübschen, oder?

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Re: Facebook-Pamphlet

Beitragvon Bush-Doctor am Di 7. Jan 2014, 13:04

PS: Im Mittelalter gab's in der Kirche auch viele Malereien, um das gemeine Volk anzusprechen. Latein verstand damals kaum jemand - ich denke das kann man alles ein wenig auf die heutige Zeit über tragen :)

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