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DHV-Texte und -Übersetzungssupport

schreibt Artikel für die DHV-Seite und helft uns bei Übersetzungen


Re: DHV-Texte und -Übersetzungssupport

Beitragvon MaximilianPlenert am Fr 31. Aug 2012, 14:03

wir haben diesen informationen zum thema cannabis als medizin:
http://hanfverband.de/index.php/faq-ueb ... ls-medizin
http://hanfverband.de/index.php/nachric ... ls-medizin

für alles weitere & tiefgehendere gibt es ja http://www.cannabis-med.org/index.php?lng=de
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Re: DHV-Texte und -Übersetzungssupport

Beitragvon MaximilianPlenert am Mo 3. Sep 2012, 12:35

na dann mal butter bei die fische! wer möchte diesen artikel übersetzen, also nicht 1 zu 1 sondern in nettem deutsch

Top 10 Cannabis Studies the Government Wished it Had Never Funded
http://bluehoney.org/2010/01/18/top-10- ... cription-3
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Re: DHV-Texte und -Übersetzungssupport

Beitragvon frihet am Mo 3. Sep 2012, 14:37

MaximilianPlenert hat geschrieben:na dann mal butter bei die fische! wer möchte diesen artikel übersetzen, also nicht 1 zu 1 sondern in nettem deutsch

Top 10 Cannabis Studies the Government Wished it Had Never Funded
http://bluehoney.org/2010/01/18/top-10- ... cription-3

Ich machs, könnte aber evtl bis morgen dauern. Wenn das ok ist?
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Beitragvon MaximilianPlenert am Mo 3. Sep 2012, 14:42

die prohibition und die drogenlügen sind morgen sicher immer noch da :-/
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Re: DHV-Texte und -Übersetzungssupport

Beitragvon MaximilianPlenert am Mo 3. Sep 2012, 23:04

http://www.scilogs.com/sifting_the_evid ... ce-and-iq/ <- das hier ist auch noch interessant, ich frag die autorin noch um erlaubnis dass wir ihren text komplett auf deutsch veröffentlichen dürfen
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Re: DHV-Texte und -Übersetzungssupport

Beitragvon MaximilianPlenert am Di 4. Sep 2012, 10:25

http://www.rollingstone.com/culture/lis ... um=twitter das hier müsste man so frei übersetzen und neu formulieren dass das urheberrechtlich kein problem gibt
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Re: DHV-Texte und -Übersetzungssupport

Beitragvon GrünerRegen am Di 4. Sep 2012, 10:58

Ich übernehme die Sache aus dem Rolling Stone. Wir allerdings bis morgen dauern. Liebe Grüße
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Re: DHV-Texte und -Übersetzungssupport

Beitragvon frihet am Do 6. Sep 2012, 16:44

MaximilianPlenert hat geschrieben:die prohibition und die drogenlügen sind morgen sicher immer noch da :-/


So, hat doch was länger gedauert. Bin leider auch nicht hundertprozentig zufrieden mit meiner Übersetzung, könnte sein, dass sich bei ein paar spezielleren Begriffen Ungenauigkeiten eingeschlichen haben. Dürften aber keine Verständnisschwierigkeiten aufkommen lassen, hoffe ich jedenfalls.

Die Top 10 der Cannabisstudien, welche die Regierung am Liebsten niemals finanziert hätte

(10) Cannabiskonsum hat keine Auswirkungen auf die Sterblichkeitsrate
Eine äußerst umfangreiche Studie unter Privatversicherten in Kalifornien, welche vom National Institute on Drug Abuse (NIDA) finanziert wurde, kam zu dem Ergebnis, dass Cannabisgebrauch keinen nennenswerten Anstieg der Sterblichkeitsrate verursacht. Eine erhöhte Sterblichkeitsrate wurde allerdings im Zusammenhang mit Tabakkonsum festgestellt.
Sidney, S et al. Marijuana Use and Mortality. American Journal of Public Health. Vol. 87 No. 4, April 1997. p. 585-590. Sept. 2002.

(9) Starker Cannabisgebrauch junger Erwachsener ruiniert nicht ihr Leben
Wissenschaftler der US-Veteranenbehörde untersuchten im Rahmen einer Zwillingsstudie, ob starker Cannabisgebrauch in jungen Jahren später langfristige Probleme verursacht. Für diese Studie wurden eineiige männliche Zwillinge untersucht, von welchen einer mindestens ein Jahr lang einen starken Cannabiskonsum gepflegt hatte, diesen jedoch mindestens einen Monat vor Beginn der Studie beendet hatte. Der zweite Zwilling hatte in seinem ganzen Leben maximal fünf Mal Cannabis konsumiert. Es stellte sich heraus, dass Cannabiskonsum nicht zu einer nennenswert erhöhten Inanspruchnahme medizinischer Hilfe führte sowie keine Auswirkungen auf das gesundheitliche Wohlbefinden oder auf die Einkommens- und Familiensituation hatte.
Eisen SE et al. Does Marijuana Use Have Residual Adverse Effects on Self-Reported Health Measures, Socio-Demographics or Quality of Life? A Monozygotic Co-Twin Control Study in Men. Addiction. Vol. 97 No. 9. p.1083-1086. Sept.1997.

(8) Der „Einstiegsdrogen-Effekt“ vermutlich eine Illusion
Cannabis wird von Verbotsbefürwortern oft als „Einstiegsdroge“ bezeichnet. Diese Stimmen beziehen sich auf statistische „Verbindungen“, die nahelegen sollen, dass Cannabiskonsumenten mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit irgendwann zu harten Drogen greifen, als Menschen, die sich von Cannabis fernhalten. Es wird also implizit behauptet, dass Cannabisgebrauch den Konsum harter Drogen verursacht. Andrew Morral, ein Wissenschaftler der RAND Corporation (ein Think Tank in den USA), hat ein Modell entwickelt, welches diese Verbindungen erklärt, „ohne einen 'Einstiegseffekt' zu benötigen“. Dieser mit Bundesmitteln finanzierten Studie zufolge sei es wahrscheinlicher, dass manche Menschen schlicht eine grundsätzliche Neigung dazu haben, Drogen auszuprobieren, und einfach mit der Substanz beginnen, die am einfachsten erhältlich ist.
Morral AR, McCaffrey D and Paddock S. Reassessing the Marijuana Gateway Effect. Addiction. December 2002. p. 1493-1504.

(7) Die Prohibition funktioniert nicht (Teil I)
Das National Research Council wurde vom Weißen Haus beauftragt, die gesammelten Daten zum Drogenkonsum sowie die Wirksamkeit der US-Drogenpolitik zu untersuchen. Das NRC kam zu dem Schluss, dass „das Land nur über wenige Informationen zur Wirksamkeit der aktuellen Drogenpolitik verfügt, insbesondere die Strafverfolgung betreffend.“ Die vorhandenen Daten ihrerseits „zeigen kaum einen sichtbaren Zusammenhang zwischen der Härte der Strafen für Drogenkonsum und der Prävalenz oder Häufigkeit des Gebrauchs.“ Mit anderen Worten: Es gibt keinen Beweis dafür, dass die Prohibition – seit einem Jahrhundert der Grundstein der US-Drogenpolitik – zu einer Reduzierung des Drogengebrauchs führt.
National Research Council. Informing America’s Policy on Illegal Drugs: What We Don’t Know Keeps Hurting Us. National Academy Press, 2001. p. 193.

(6) Die Prohibition funktioniert nicht (Teil II): Verursacht die Prohibition den „Einstiegsdrogeneffekt“?
US-Amerikanische und niederländische Forscher haben Cannabisnutzer in San Francisco, wo „nicht-medizinischer“ Gebrauch weiterhin illegal ist, mit Konsumenten in Amsterdam verglichen, wo Erwachsene kleine Mengen Cannabis besitzen und in gesetzlich regulierten Verkaufsstellen erwerben dürfen. Diese Forschung wurde unter anderem vom NIDA (National Institute on Drug Abuse) unterstützt. Im Hinblick auf Parameter wie Konsumfrequenz und -menge sowie das Alter beim Konsumbeginn fanden sie keine Unterschiede, bis auf einen: Die Lebenszeitprävalenz des Konsums harter Drogen war im „cannabistoleranten“ Amsterdam sehr viel geringer. Für Crack beispielsweise lag der Wert in San Francisco 4,5 Mal höher als in Amsterdam.
Reinarman, C, Cohen, PDA, and Kaal, HL. The Limited Relevance of Drug Policy: Cannabis in Amsterdam and San Francisco. American Journal of Public Health. Vol. 94, No. 5. May 2004. p. 836-842.

(5) Huch, Cannabis könnte Krebs vorbeugen (Teil I)
Von der US-Regierung finanzierte Forscher haben Mäusen mehrere Arten von Krebszellen implantiert, unter anderem Blut- und Lungenkrebszellen. Dann wurden die Mäuse mit Cannabinoiden behandelt (aktive Wirkstoffe der Cannabispflanze). THC und andere Cannabinoide ließen Tumore schrumpfen und verlängerten die Lebenszeit der Mäuse.
Munson, AE et al. Antineoplastic Activity of Cannabinoids. Journal of the National Cancer Institute. Sept. 1975. p. 597-602.

(4) Huch, Cannabis könnte Krebs vorbeugen (Teil II)
In einer mit Bundesmitteln finanzierten Studie von 1994, welche die Regierung unter Verschluss zu halten versuchte, verabreichten Forscher Mäusen und Ratten extrem hohe Dosen THC und suchten dabei nach Tumoren oder anderen Zeichen für Toxizität. Die Nagetiere, die THC bekamen, lebten länger und hatten weniger Tumore, „in Abhängigkeit von der Dosis“ (d.h., je mehr THC, desto weniger Tumore).
NTP Technical Report On The Toxicology And Carcinogenesis Studies Of 1-Trans- Delta-9-Tetrahydrocannabinol, CAS No. 1972-08-3, In F344/N Rats And B6C3F Mice, Gavage Studies. Siehe auch: “Medical Marijuana: Unpublished Federal Study Found THC-Treated Rats Lived Longer, Had Less Cancer,” AIDS Treatment News no. 263, Jan. 17, 1997.

(3) Huch, Cannabis könnte Krebs vorbeugen (Teil III)
Forscher der Krankenversicherung „Kaiser-Permanente“, die vom NIDA finanziert wurden, untersuchten 65.000 Patienten über den Zeitraum von einem knappen Jahrzehnt und verglichen dabei die Krebshäufigkeit unter Nichtrauchern, Tabakrauchern und Cannabisrauchern. Tabakraucher hatten sehr viel höhere Raten von Lungenkrebs und anderen Krebserkrankungen. Cannabisraucher, die nicht zusätzlich auch Tabak rauchten, hatten kein erhöhtes Krebsrisiko. Tatsächlich lag die Häufigkeit von Lungenkrebs und den meisten anderen Krebsarten bei ihnen leicht unter der von Nichtrauchern. Dieser Unterschied war allerdings nicht groß genug, um statistische Relevanz zu erlangen.
Sidney, S. et al. Marijuana Use and Cancer Incidence (California, United States). Cancer Causes and Control. Vol. 8. Sept. 1997, p. 722-728.

(2) Huch, Cannabis könnte Krebs vorbeugen (Teil IV)
Donald Tashkin, ein Wissenschaftler der UCLA (University of California, Los Angeles), dessen Arbeit vom NIDA finanziert wird, verglich im Rahmen einer Fall-Kontroll-Studie 1200 Patienten mit Lungen-, Kopf- und Halskarzinomen mit einer Kontrollgruppe ohne Krebserkrankungen. Es stellte sich heraus, dass sogar die stärksten Cannabisraucher kein erhöhtes Krebsrisiko hatten, außerdem hatten sie ein etwas geringeres Krebsrisiko als Nichtraucher. Tabakraucher hatten ein um das Zwanzigfache erhöhtes Lungenkrebsrisiko.
Tashkin D. Marijuana Use and Lung Cancer: Results of a Case-Control Study. American Thoracic Society International Conference. May 23, 2006.

(1) Cannabis ist medizinisch wertvoll
Als Reaktion auf die Verabschiedung des kalifornischen Gesetzes zu „Medical Marijuana“ beauftragte das Weiße Haus das Institute of Medicine (IOM), die Daten zu medizinischem Nutzen und Risiken von Cannabis zu überprüfen. Das IOM fasste zusammen: „Übelkeit, Appetitlosigkeit, Schmerz und Angstgefühle sind auszehrende Leiden und können alle mit Hilfe von Cannabis abgeschwächt werden.“ Im Bericht werden die potenziellen Risiken des Rauchens genannt, dann heißt es weiter: „Wir bestätigen, dass es für Menschen mit chronischen Krankheiten, die durch Cannabisrauchen gelindert werden können, wie chronische Schmerzen oder Auszehrung in Folge von AIDS, keine eindeutige Alternative gibt.“ Aufgrund der Weigerung der Regierung, dieses Ergebnis anzuerkennen, sagte der Co-Autor John A. Benson der New York Times, dass die Regierung „unseren Bericht mit Freuden ignoriert … am Liebsten wäre es ihnen, wenn es ihn nie gegeben hätte.“
Joy, JE, Watson, SJ, and Benson, JA. Marijuana and Medicine: Assessing the Science Base. National Academy Press. 1999. p. 159. Siehe auch: Harris, G. FDA Dismisses Medical Benefit From Marijuana. New York Times. Apr. 21, 2006.
Zuletzt geändert von frihet am Fr 7. Sep 2012, 15:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: DHV-Texte und -Übersetzungssupport

Beitragvon Florian Rister am Do 6. Sep 2012, 22:47

Sehr gute Arbeit, habs eben mal durchgelesen und finde keinen Verbesserungsbedarf.


Ich weiß jetzt nicht welche Stellen du noch nicht gut findest., grade die Fachbegriffe sind imho alle richtig übersetzt...

Bei Nr.4 müsste es heißen

In einer mit Bundesmitteln finanzierten Studie von 1994, welche die Regierung unter Verschluss zu halten versuchte


statt

In einer mit Bundesmitteln finanzierten Studie von 1994, welche die Regierung versuchte unter Verschluss zu halten,


Ich lese es morgen nochmal quer, aber erstmal vielen Dank für deinen Einsatz.
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Re: DHV-Texte und -Übersetzungssupport

Beitragvon frihet am Fr 7. Sep 2012, 15:28

Ok, danke für das Feedback. Ich war mir z.B. bei "afflictions of wasting" nicht sicher, erst dachte ich, es ginge um eine spezielle Krankheit, die im Englischen als "wasting" bezeichnet wird, der Begriff hat aber im Deutschen keinen genauen Gegenpart. War dann erst bei "progressive Muskelatrophie", aber das wäre dann wohl doch etwas zu spezifisch gewesen. "Auszehrende Leiden" klingt halt ein wenig altertümlich, aber ich schätze, ich bin da auch nur etwas zu pingelig. ;)
Hab deine Korrektur eingefügt.
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Re: DHV-Texte und -Übersetzungssupport

Beitragvon MaximilianPlenert am Sa 8. Sep 2012, 11:50

So, ich habe dem Betreiber von bluehoney.org eine Nachricht geschickt - war garnicht einfach weil er nirgendwo eine Mail Adresse nennt...

Erlaubnis erhalten und gleich online!
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Re: DHV-Texte und -Übersetzungssupport

Beitragvon GrünerRegen am Fr 14. Sep 2012, 11:51

Hier ein Artikel, den freundlicherweise der/die User_in GreenThumbs übersetzt hat. Ich habe nocheinmal Korrektur gelesen und möchte dazu noch ein paar Worte bezüglich der textlichen Gestaltung im allgemeinen verlieren und Kopiere euch dazu gerade noch einmal den Inhalt einer Mail zwischen mir und Max ein:

> Hey man, ich habe noch einmal drübergeschaut. Ich habe bis Artikel 4 einiges
> geändert, sehr viele Kommafehler und ich bin nicht begeistert von "Pot",
> "Kiffer" und "Marihuana". Pot klingt nach dem vergeblichen Versuch "cool" und
zu
> klingen, Kiffer empfinde ich schon fast als Abwertend und "Marihuana" ist ein
> künstlicher Propagandabegriff der amerikanischen Repression, welcher sich aus
> dem Mexikanischen entlehnt und sich durch massive Prohibitonswerbung halbwegs etabliert
> hat. Um sachlich und Kompetent zu wirken und eine größtmögliche, positive
> Außenwirkung zu erzielen, sollten wir Begriffe verwenden, welche uns als das
> zeigen, was wir sind. Nämlich seriös und sachlich versiert.

Also das soll kein Angriff auf den/die Übersetzer_in sein! Aber wir müssen uns bei der Wahl der Formulierungen daran orientieren, dass wir mit sachlichen und wohl überdachten Strukturen Kritiker auf unsere Seite bringen wollen. Wir sind eine politische Bewegung, dementsprechend sollten wir uns auch bemühen auf Augenhöhe mit den anderen zu reden.

Liebe Grüße,

GrünerRegen



Es gibt jede Menge Falsch- und Fehlinformationen über Cannabisherum, also haben wir uns vorgenommen die 10 hartnäckigsten Mythen über das Genussmittel Cannabis zu wiederlegen und die wirklichen Fakten zu benennen.

- Funktioniert die Drogenprohibition?
- Führt gelegentlicher Konsum zur Sucht?

Lest weiter um die Antwort zu erhalten und
um weitere Fragen aufzudecken.

Ein Artikel von Julian Brookes



Fakt: Studie nach Studie zeigte dass Cannabis weniger schädlich ist als Alkohol und Tabak und weniger schädlich als „harte“ Drogen,
wie Koks und Heroin.
Studien:
Bekannte Vergiftungen: Welche Schlüsse sind aus den letzten 40 Jahren des Alkohol und Marihuanakonsums zu ziehen? (engl. Artikel)
Artikel der eine Studie kommentiert die findet, dass Pot Rauch weniger schädlich ist als Tabak. (engl.)
Quellen: Journal of the American Medical Association
Journal of Psychopharmacology

Marc Piscotty/Getty Images
1/10








Fakt: Starker Konsum kann schädlich sein. Da Cannabis-Rauch chemisch dem Tabak-Rauch sehr ähnlich ist, können Konsumenten mit den selben Risiken für die Gesundheit rechnen, wie ein Tabakraucher:
Folgen können z.B. sein:
(chronische) Bronchitis und andere Erkrankungen des Atemtraktes.
Dieses und andere Risiken sind folge des Konsums durch das Rauchen, welches nicht der einzige Weg ist Cannabis zu konsumieren.

(engl. Artikel über die gesunkenen Atemwegssymptomen bei Cannabiskonsumenten die einen Vaporisierer verwenden)


Eine weitere Gefahr: Autounfälle verursacht durch Fahrer unter direktem Cannabisrausch, obwohl das Risiko geringer ist als bei Alkoholfahrten. (engl. Artikel der besagt, dass die Chance auf einen ernsten Autounfall doppelt so hoch ist, während man high ist.)

Quellen: Norml, National Institutes of Health, Harm reduction Journal, Scientific American
2/10

Getty Images
Fakt: “Kids” die Marihuana rauchen, sind statistisch gesehen empfänglicher für den Gebrauch anderer Drogen, aber das bedeutet nicht dass Cannabiskonsum den Gebrauch anderer Drogen verursacht.
Die gleichen Faktoren die zu Cannabiskonsum führen gelten wohl für den Gebrauch anderer Drogen.
Ein Artikel des Institutes für Medizin fand heraus, dass es keine eindeutigen Nachweise gibt, die belegen, dass der berauschende Effekt von Cannabis zum anschließenden Gebrauch von anderen gesetzeswidrigen Rauschmitteln führt.
Quellen: Institute of Medicine, Time, Marijuana Legalization: Was jeder wissen muss (engl.)
3/10

Fakt: Zwischen 40 und 50 Prozent der Bevölkerung die Cannabis probierten, sagen aus, dass es sich auf eine Gesamtzahl von 12 Konsumtagen beschränkte. Über ein Drittel der Konsumenten berichten von einem Konsumverhalten von 10 Konsumtagen oder weniger im vergangenen Jahr. Über 6 Mio. Konsumenten (von Amerikas 30 Millionen Konsumenten über 12 Jahre) rauchen täglich oder fast – täglich basierend auf einer Haushaltsumfrage – ein Fünftel derer, die im letzten Jahr Cannabis rauchten.
Aber sie machen rund 80% des gesamten konsumierten Marihuanas aus.
Quellen: Marijuana Legalization: Was jeder wissen muss (engl.)
4/10

Gilles Mingasson/Getty Images
Fakt: Es ist möglich von Cannabis abhängig zu werden, dies geschieht aber nur bei einer Minderheit der bereits relativ kleinen Anzahl an starken Konsumenten.
Recherchen behaupten, dass um die 9 Prozent der Konsumenten irgendwann klinisch abhängig wird, verglichen mit 15 Prozent bezogen auf Kokain und 24 Prozent bei Heroinkonsumenten.
Quelle: National Institutes of Health
5/10

Fakt: Die Konsumrate ist höher unter Straffälligen als bei jenen die Bill Greene/The Boston Globe via Getty Images
niemals mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind, das bedeutet jedoch definitiv nicht, dass Kiffen kriminelles Verhalten verursacht.
Ein unbekannter Faktor könnte diese beiden Ergebnisse beeinflussen – oder es könnte sein, dass die Ursache woanders hinführt und Kriminelle eine geringere Hemmschwelle haben, mit illegalen Substanzen zu hantieren.
Generell steigert Cannabis bei Konsumenten nicht das Aggressionspotential, ganz im Gegensatz zu Alkohol. Daher ist der Cannabiskonsum viel schwieriger mit gewalttätigen Gesetzeswidrigkeiten in Verbindung zu bringen.
Quelle: Marihuana Legalisierung: Was jeder wissen muss
6/10

Justin Sullivan/Getty Images
Fakt: Es ist wahr, dass der Rauch beim Konsum wie beim Tabakrauchen auch Karzinogene (krebserregende Stoffe) enthält. Doch selbst „hardcore“ Konsumenten rauchen üblicherweise viel weniger Cannabis als Tabakraucher Zigaretten rauchen. Und daher wohlmöglich nicht genug, um ein konkretes Krebsrisiko entstehen zu lassen. Eine 2006 herausgebrachte Studie der UCLA enthüllte, dass sogar starker Cannabiskonsum nicht zwangsläufig zu Lungenkrebs führt.
„Wir gingen davon aus, dass es nachzuweisen wäre dass die Assoziation zwischen Cannabis-Gebrauch und Lungenkrebs bestehe und progressiv anstiege bei höherem Konsumverhalten.“ sagte der führende Autor der Studie. „Stattdessen fanden wir keinerlei Verbindung, sondern sogar eine Behauptung eines schützenden Effekts.“ Diese und andere Studien belegen, dass Cannabis das Wachstum von tumorösen Krebszellen verhindern kann.
Schlussendlich, die Risiken schließen das Rauchen ein und es gibt schließlich andere Wege Cannabis zu gebrauchen.
Quellen: Marihuana Legalisierung: Was jeder wissen muss, Washington Post


7/10




Fakt: An die 750.000 Menschen werden jedes Jahr wegen Rauschgiftdelikten bezogen auf Cannabis in den USA aufgegriffen. Die Legislative sowie die Exekutive der jeweiligen Bundesstaaten hat jeweils ihr eigenes Muster im Umgang mit den Konsumenten. Chris Hondros/Getty Images
Nicht alle Verhaftungen führen zu einer Strafverfolgung, und relativ wenig strafrechtlich Verfolgte und Angeklagte wegen einfachen Besitzes landen im Gefängnis. Die meisten Anklagen enden mit einer Bußgeldforderung oder werden weitergeleitet an die Gemeinschaftsaufsicht.

In etwa 40,000 Insassen der Staats- und Bundesgefängnissen sind mit Cannabis in Kontakt gekommen und darüber überführt worden und die Hälfte davon allein wegen schwerer Rauschgiftdelikten; häufige Verstrickung in Verkauf und Weitergabe. Weniger als ein Prozent sind allein wegen Besitz inhaftiert.

Quelle: Marihuana Legalisierung: Was jeder wissen muss


8/10

Fakt: Die Niederlande haben Cannabis nie formal legalisiert. Es gibt seit 1976 ein offizielles Regelwerk zur „nicht Durchsetzung bestehender Gesetze“. Geregelt sind der Besitz kleiner Mengen und das Verhalten gegenüber Coffeshops, von welchen es ca. 700 Stück in den Niederlanden gibt und die an Konsumenten geringe Konsumeinheiten abgeben dürfen.

Jedoch das Anpflanzen, Verkaufen und importieren von Cannabis wird immer noch zur Anzeige gebracht.
Portugal hat zwar alle Drogen entkriminalisiert, dies ist allerdings nicht dasselbe wie Legalisierung. Es kann immer noch dazu kommen, dass ein Konsument aufgrund des Besitzes, Konsums oder der Weitergabe zu Geldstrafen oder Sozialstunden verurteilt wird.
NATHALIE MAGNIEZ/AFP/Getty Images


Quellen: Cato Institut, Time Verlag
9/10
Fakt: Im Vergleich der letzten 30 Jahre erreichten die USA im Jahre 2011 beim Gebrauch von Cannabis unter Teenagern den höchsten Wert. Einer von 15 befragten High School Schülern gab an, an den meisten Tagen der Woche zu konsumieren. Durch diese Studie wird belegt, dass in den USA das erste Mal nachweißlich mehr Cannabis als Tabak unter den Jugendlichen Konsumiert wird. (Nachweis)
Dennoch: Teenager rauchen nicht mehr Cannabis in den Staaten die medizinisches Marihuana frei geben, als in denen, in welchen diese Regelung nicht existiert.

Joe Raedle/Getty Images
Die Legalisierung verfechtet das Argument, wonach der beste Weg um den Konsum unter Minderjährigen zu reduzieren darin besteht, Cannabis zu Legalisieren und zu regulieren.
Quellen: New York Times, AP (cbsnews.com),
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Re: DHV-Texte und -Übersetzungssupport

Beitragvon MaximilianPlenert am Di 18. Sep 2012, 19:56

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Re: DHV-Texte und -Übersetzungssupport

Beitragvon tuvok am Fr 5. Okt 2012, 15:00

ich hoffe das ist der richtige ort für diesen post.

wollen und brauchen wir dieses bild als aufklärungsfolie?
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Re: DHV-Texte und -Übersetzungssupport

Beitragvon Yola am Fr 20. Jun 2014, 22:30

Texte aus dem griechischen kann ich gerne übersetzen. Vom griechischen ins deutsche klappt leider nicht so gut, da ich Griechisch zwar wie meine Muttersprache beherrsche und auch gut lesen kann, aber beim Schreiben in Griechisch nicht so gut bin.
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Re: DHV-Texte und -Übersetzungssupport

Beitragvon Jester am So 4. Dez 2016, 14:22

Hi Georg, ihr habt evtl. genügend Übersetzer für Englisch<>Deutsch mittlerweile, aber falls ihr noch jemand braucht.... Englisch ist meine Muttersprache, mein Deutsch Grammatik ist nicht sooooo hervorragend dafür habe ich aber meine Freundin die, die deutsche Sprache SEHR gut beherrscht ;-)

All the best

Adrian
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Re: DHV-Texte und -Übersetzungssupport

Beitragvon DocSpider am Sa 3. Jun 2017, 19:58

Hallo alle zusammen,

erkläre mich gerne bereit englische Texte ins Deutsche zu übersetzen. Bei Bedarf einfach eine Anfrage an meine e-mail-adresse schicken.

Grüsse

Doc S. :D
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Re: DHV-Texte und -Übersetzungssupport

Beitragvon Martin Mainz am Sa 3. Jun 2017, 21:25

Hallo DocSpider und herzlich willkommen im Forum.

Ich geb das gerne an der DHV weiter.

Gruß, Martin
Foren-Putze und Teilzeitadmin
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