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Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS



Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon moepens am Sa 17. Jun 2017, 14:13

Ich helfe gerne wenn ich kann :)

Decarboxilieren: Entweder z.B. bei 130°C im Ofen für 30 Minuten (Vorsicht, stinkt!) oder für 60 Minuten im geschlossenen Einmachglas im Wasserbad (stinkt weniger).

Lesenswert: https://archiv.hanfjournal.de/hajo-webs ... hermen.php
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Thuja am Sa 17. Jun 2017, 14:30

Nochmal kurz, moepens:

1. riecht es , wenn man im Herd decarboxiliert? Muss ich zwingend meine Tiere schützen und nicht im Raum haben, Türe schließen (sind nebenan)?

2. Du schreibst
Das Wasser im Wasserbad soll etwas kochen!

Aber soll es die ganze Zeit über "etwas" kochen? Das ist schwierig, finde ich, das aufrecht zu erhalten oder? Naja, mache nie was mit Wasserbad und Schokoüberzug für Kuchen ist leichter ;) :oops:
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon moepens am Sa 17. Jun 2017, 14:35

Ja es riecht, weil sich die Terpene (ätherische Öle) schon bei niedrigen Temperaturen verflüchtigen. Aber die haben keinen berauschenden Effekt und man muss seine Haustiere nicht schützen.

Das Wasser im Wasserbad muss beständig mindestens köcheln. Da die Schüssel darauf eng anliegt, tropft das meiste Wasser wieder in den Topf zurück. Ein bisschen Schwund gibts aber schon. Einfach alle 1-2 Stunden mal checken, das genügt.... Keine Angst, das wird schon ;) Kochen ist keine exakte Wissenschaft ^^

@ Thuja

Entzünden kann sich das Öl im Wasserbad übrigens nicht (zumindest ohne direkten Kontakt mit dem Boden des Topfes, d.h. solange Wasser oder Luft als "Puffer" vorhanden ist und wenn das Öl zum Kochen geeignet ist), aber das Öl kann anbrennen wenn man nicht aufpasst und der Topf kann kaputt gehen wenn man vergisst Wasser nachzufüllen. Darum: Rühren und Wasserstand beobachten.

@ Florian
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Thuja am Sa 17. Jun 2017, 17:05

moepens hat geschrieben:Ich helfe gerne wenn ich kann :)

Decarboxilieren: Entweder z.B. bei 130°C im Ofen für 30 Minuten (Vorsicht, stinkt!) oder für 60 Minuten im geschlossenen Einmachglas im Wasserbad (stinkt weniger).

Lesenswert: https://archiv.hanfjournal.de/hajo-webs ... hermen.php


Aber auf dieser Seite steht auch:

Professor Brenneisen aus der Schweiz hat als optimale Decarboxylierungsbedingungen eine fünfminütige Erhitzung bei 200 bis 210 Grad ermittelt. Dabei werde kaum THC oxidiert.


Dann kann man doch fünf Minuten bei 200-210 °C im Backofen auch gewinnen?

aber das Öl kann anbrennen wenn man nicht aufpasst


ohoh....das hoffe ich mal nicht...wie kann es passieren?
Ich habe nämlich zwei Herdbrände früher schon gehabt :oops: Öl in der Pfanne vergessen, weil Telefon klingelt und sowas. Aber beim Wasserbad, wie könnte es brennen?

LG und immer wieder Danke,
Thuja
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon moepens am Sa 17. Jun 2017, 17:57

Thuja hat geschrieben:Aber auf dieser Seite steht auch:

Professor Brenneisen aus der Schweiz hat als optimale Decarboxylierungsbedingungen eine fünfminütige Erhitzung bei 200 bis 210 Grad ermittelt. Dabei werde kaum THC oxidiert.


Dann kann man doch fünf Minuten bei 200-210 °C im Backofen auch gewinnen?


Kann man zwar probieren, in dem Fall waren es aber anscheinend Laborbedingungen - weiter unten steht dazu:
Wenn das ungeschützte Kraut zur Decarboxylierung im Backofen erhitzt wird, sollte die Temperatur nicht über 130 Grad liegen, damit die Cannabinoide nicht verdampfen. Es lässt sich leider bisher keine optimale Zeit für eine solche Erhitzung angeben. 20 bis 30 Minuten sollten jedoch nach meiner Auffassung nicht überschritten werden. Allerdings soll auch eine Erhitzung bei hohen Temperaturen für nur wenige Sekunden ein zu starkes Verdampfen bei guter Decarboxylierung ermöglichen. Genau Daten sind mehr dazu aber nicht bekannt.


Mir persönlich sind dementsprechend erstmal niedrigere Temperaturen lieber. Ich glaube für dich wäre das auch ganz gut
[...]da bei einer Erhitzung über einer Temperatur von 75 Grad Celsius parallel zur Umwandlung von THC-Säuren nach THC auch THC abgebaut wird.

Also kannst du es so ein wenig steuern und verhindern, dass zuviel THC in dein Öl kommt.
Raum für Optimierung ist aber bestimmt vorhanden :)

Thuja hat geschrieben:
aber das Öl kann anbrennen wenn man nicht aufpasst


ohoh....das hoffe ich mal nicht...wie kann es passieren?
Ich habe nämlich zwei Herdbrände früher schon gehabt :oops: Öl in der Pfanne vergessen, weil Telefon klingelt und sowas. Aber beim Wasserbad, wie könnte es brennen?


Gemeint war anbrennen, nicht verbrennen. Das Öl setzt sich am Rand fest und das Pflanzenmaterial kann etwas anbrennen. Viel gefährlicher ist das natürlich wenn man Öl direkt im Topf bei niedriger Temperatur kocht.
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Skylinez am Sa 17. Jun 2017, 19:09

Hallo,

ich bräuchte mal kurz Eure Hilfe

Ich habe heute eine Genehmigung für das Bedrolite bekommen

Ist das jetzt ein Sativa oder Indica - da es weniger als 1% THC hat
aber 9 % CBD ?

vielen dank und alles Gute

P.s. hat jemand Erfahrungen mit dem Bedrolite vorallem in einem Vaporizer ?

lg
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Duck am Sa 17. Jun 2017, 19:17

Das wird hier aber ganz schön OT :roll:
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Skylinez am Sa 17. Jun 2017, 19:31

jo, sorry ... wollte keinen neuen Thread aufmachen, da es
hier ja auch um Indica bzw Sativa ging ... vielleicht wäre
das Bedrolite ja auch was für Thuja :)

lg
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Florian am Sa 17. Jun 2017, 20:02

Danke moepens, irgendwie hab ich die deutsche Seite nie gefunden :roll:
Sehr informativ, da kann man endlich alle Sorten (indica/sativa)und auch zT die Wirkungen von Bedrocan nachlesen, sogar Nebenwirkungen und Risiken sind beschrieben....eine tolle Seite :!:
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Skylinez am Sa 17. Jun 2017, 21:40

vielen dank :)
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon moepens am Sa 17. Jun 2017, 22:38

Keine Ursache :)


On topic:
Vor ein paar Stunden habe ich eine ganze Tafel (!) Schokolade verputzt. Für Nicht-Migräniker: Das ist eigentlich ein No-Go ;) Selbst bei ein paar Stücken wäre alles aus für ganze 24 Stunden und auch mit Vaporisieren wäre es hart. Jetzt hatte ich nur minutenweise leichte Schmerzen mit ein paar peaks dazwischen, etwas Bauchweh und Blähungen. Morgen früh wird es wahrscheinlich schwer, wenn die Wirkung des Öls über Nacht verflogen ist... vielleicht aber auch nicht, wenn das Öl den Verlauf beeinflussen kann. Aber auf jeden Fall ist das ziemlich geil :)

Ich hoffe sehr, dass euch das Öl auch so gut hilft!
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Florian am Sa 17. Jun 2017, 22:46

Viel Erfolg das es so verträglich bleibt ;)

Booooah ohne Schoki ginge bei mir gar ned :shock: :lol:
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Thuja am So 18. Jun 2017, 00:07

Danke nochmal moepens, bist toll, ihr seid alle toll!
Man lernt und lernt und ich will allein wegen all der noch offenen Möglichkeiten jetzt doch noch nicht aufgeben.
Dank euch :D

Danke Duck, dass du dir dachtest, es wäre zuviel OT ... aber es ist bis jetzt noch ok!
Skylinez lag nicht ganz falsch, es hat schon auch mit meinen Gedanken usw. zu tun.

ich bremse, wenn mir was zu weit vom Thema weg geht. Das Thema Öl war super hier. Es ist gut für mich, wenn alles in dem Thread eintaucht, was mir gerade hilft und meinen Weg stärkt und Neues einbringt.

Skylinez hat geschrieben:jo, sorry ... wollte keinen neuen Thread aufmachen, da es
hier ja auch um Indica bzw Sativa ging ... vielleicht wäre
das Bedrolite ja auch was für Thuja :)

lg


Ja, habe Bedrolite auch im Visier!!! Und Argyle wegen des Indica. Und dann weitersehen.

Morgen wird Öl gemacht! Drückt mir die Daumen, werde berichten.

LG Thuja und eine gute Nacht für alle ohne Schmerzen und mit schönen Träumen!
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon moepens am So 18. Jun 2017, 04:49

Dankeschön alle! :)

Ich hatte eine sehr kurze Nacht aber nicht wegen Schmerzen. Der Vorteil ist, dass ich die Einnahme der nächsten Dosis nicht verschlafen hab ;)

Vom Öl bzw. vom Cannabis brauche ich übrigens extrem wenig. Die gleiche Menge, die im Vaporisator nach einem, spätestens nach zwei Tagen weg war, hält jetzt sicher eine Woche!
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Thuja am So 18. Jun 2017, 09:18

Vom Öl bzw. vom Cannabis brauche ich übrigens extrem wenig. Die gleiche Menge, die im Vaporisator nach einem, spätestens nach zwei Tagen weg war, hält jetzt sicher eine Woche!


Na das ist doch eine gute Sache, für alle, Patient und KK ;)

Bin gespannt, ob ich das heute zusammenbringe!
Werde wohl ängstlich mit Stuhl und Tablet danebensitzen, dass nichts passiert :lol:
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon thcola am So 18. Jun 2017, 09:27

mich würde mal interessieren welche symptom-linderung ihr durch das "bedrolite" erhofft/erwartet

fibromyalgie (schmerz), oder psychische beschwerden lindern ?
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon Thuja am So 18. Jun 2017, 09:43

CBD ist meines Wissens auch schmerzlindernd...
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitragvon thcola am So 18. Jun 2017, 09:49

also setzt das vorraus das du bereits schmerzlindernde erfahrungen mit CBD gemacht hast ?

edit: ich habe den ganzen thread nicht gelesen deshalb die frage, ich lese nur du hast "Penelope" probiert, und möchtest aus div gründen vom THC runter bzw ein "indica-thc" probieren wie du schreibst.

deshalb wollte ich dazu schreiben, CBD alleine ist wohl eher die variante gegen psychische störungen
eine gute wahl wäre wie bereits beschrieben eine Indica bzw ein indicalastiger hybrid mit hohem THC
der THC-gehalt generell ist mengenabhängig

das heisst du kannst dir ohne probleme eine 22% thc indica zulegen und einfach weniger dosieren oder es mit bedrolite 1:1 mischen um den thc gehalt auf menge zu halbieren und gleichzeitig CBD hinzuzufügen, zudem ist es dann ergiebiger :)

würde dir eine starke indica empfehlen als basis, welche du dir versuchsweise mit einer cbd-sorte runterdosieren kannst
oder eben einfach wie bereits geschrieben mit minimaler dosierung anfängst...
wünsche dir viel glück das du das richtige für dich findest
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