Cannabis: Gefährlich -> Psychosegefahr?

moepens
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Re: Cannabis: Gefährlich -> Psychosegefahr?

Beitrag von moepens » Sa 7. Sep 2019, 09:17

Tja die (Meta-)Kritik gehört auch zum Thema.
Zu Schizophrenie siehe anderer Thread (CBD bei Schizophrenie).

Auch bei Depression gibt es einige wissenschaftliche Hinweise dass CBD in relativ hoher Dosierung wirksam sein könnte, zu THC und Cannabis allgemein gibt es eher wenig Erkenntnisse. Wirksam ist vermutlich die Erhöhung der Endocannabinoidspiegel - was für CBD und gegen den langfristigen und hochdosierten Gebrauch von THC spricht. Junge Menschen sollten THC-reiches Cannabis nicht zur Behandlung von Psychosen verwenden. Individuell nach Krankheitsbild, v.a. in Verbindung mit Schmerzen, ist aber eine (zeitweise) positive Wirkung von THC hierbei nicht ausgeschlossen.

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Re: Cannabis: Gefährlich -> Psychosegefahr?

Beitrag von Cookie » Sa 7. Sep 2019, 09:25

Steckling hat geschrieben:
Sa 7. Sep 2019, 08:07
Mir hat das Kraut mehrfach und auf vielfältige Weise das Leben gerettet.
Mir auch. Ich kann das nur bestätigen! Es hat mich stark gemacht, was das Gegenteil von einer Psychose ist.

Ich will nicht ausschließen, dass es andere Charaktere gibt. Nur gibt es sie mit und ohne Cannabis.
"A mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open." - Frank Zappa

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Re: Cannabis: Gefährlich -> Psychosegefahr?

Beitrag von Cookie » Di 10. Sep 2019, 11:44

Hier, wenn man was Aufdringliches braucht... frontal21 Doku "Kiffen, bis der Arzt kommt", heute Abend (10.09.2019).

https://www.zdf.de/politik/frontal-21/p ... s-102.html (Video verfügbar ab 22:30 Uhr)
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Steckling
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Re: Cannabis: Gefährlich -> Psychosegefahr?

Beitrag von Steckling » Do 12. Sep 2019, 01:41

Hab etwa 5 Minuten dieser Doku geschafft, dann wurde es unerträglich.

"Ich hatte Angst wenn es an der Tür klingelt - jetzt haben sie mich!"
So ziemlich jeder Kiffer kennt das.
Das ist aber keine Drogenpsychose sondern eine völlig rationale Reaktion auf die reale Verfolgung von Konsumenten.
Ständig in Angst zu leben, der Nachbar könnte was riechen und die Polizei rufen. Der Vermieter könnte einem kündigen. Nur weil man lieber Gras raucht als zu saufen.
Das als Psychose hinzustellen grenzt an Beleidigung.
Dann noch dem Hanf dafür die Schuld zu geben ist an Verlogenheit kaum mehr zu toppen.
Strafverfolgung ist die schlimmste Nebenwirkung!

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Re: Cannabis: Gefährlich -> Psychosegefahr?

Beitrag von M. Nice » Do 12. Sep 2019, 12:42

Ist auch meine Meinung.
Es gibt keine Cannabispsychose, nur die Prohibitionspsychose.

Als ich Cannabis noch illegal als Medizin nutzte, hatte ich auch das Gefühl verfolgt zu werden, obwohl das damalige Schwarzmarkt Cannabis bestimmt keine 15% THC hatte. Das war keine Einbildung, sondern eine reelle Gefahr (Kündigung Arbeitsplatz, Kündigung Wohnung, etc.).

Seit 2013, mit legalem med. Cannabis, >20% THC, habe ich keine Verfolgungsängste mehr. Woran das wohl liegt?


MfG
M. Nice
Rauchst du zwei Stund Hanf hinein, wirst du müd und schläfst bald ein!

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