Cannabis in jungen jahren?

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Alexdevonik
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Cannabis in jungen jahren?

Beitrag von Alexdevonik » Mo 15. Jan 2018, 20:20

Ich wollte fragen ob es ok ist in jungen jahren zu kiffen, da ich öfters sehe wie vor meiner wohnung auf einem spielplatz einige 14-16 jährige 1-2 mal am wochenende cannabis konsumieren. Einige sind mit 16 schon ausgewachsen, wäre es dort nicht mehr so schädlich? Wie wäre es wenn man statt 1 mal die woche jeden tag kiffen würde und noch in der entwicklungsphase ist und wie sieht es aus wenn man hier auch schon ausgewachsen aber minderjährig(14-16)ist? Vielleicht ist es besser mit einem vaporizer? Ich würde den jugendlichen einen schenken, falls es deren gesundheit zu gute kommt.

Mfg Alex

Hanfkraut
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Re: Cannabis in jungen jahren?

Beitrag von Hanfkraut » Di 16. Jan 2018, 05:52

Natürlich ist ein vaporisierer besser.!
Das geht nicht so auf die lunge.

Allerdings sind die Jungs noch im Wachstum und high werden sie dann trotzdem noch.

Natürlich ist es besser wenn sie dann mit 18 erst anfangen.
Ärzte weigern sich!
Das cannabis Medizin Gesetzt hat versagt! Apotheken liefern nicht ! Kassen zahlen nicht!
Cannabis aus vernunft SOFORT legalisieren!
https://utopia.de/0/blog/fairessen-fair ... f-verboten

Andy_Brill
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Re: Cannabis in jungen jahren?

Beitrag von Andy_Brill » Di 16. Jan 2018, 10:30

Mit dem schenken würde ich da sehr vorsichtig sein ..... das könnte dir rechtlich sehr übel ausgelegt werden.
Auch wenn ich deinen Gedanken dahinter verstehe und ihn dazu sehr ehrenwert finde .....
Es sind Minderjährige ..... sie dürfen nicht rauchen .... .... Cannabis schon 2x nicht .....

Wie gesagt, ich verstehe dich und deine Idee .... und finde sie gut, aber von einer Umsetzung würde ich aktuell absehen ...


Lg

Cheerleader
DHV-Supporter

Im Saarland ist was los: #DHV Forum: Vor Ort im Saarland

littleganja

Re: Cannabis in jungen jahren?

Beitrag von littleganja » Di 16. Jan 2018, 11:14

Die Frage ist ob keine Informationen besser ist wie Save Use Informationen?!?!

Pauschal gesagt, besser Cannabis wie Alkohol, ab 16 Jahren ist Bier z.b. Legal. Daher macht was ihr wollt, informiert euch vorher und nehmt nicht einfach irgendwas in irgendwelchen Mengen ein, das Internet ist voll mit Informationen.

Auf YouTube gibt es den Aufklärungskanal “DEA“ mit Markus Berger, da findest Antworten auf deine Fragen!

Und genau dass ist das Problem wenn Drogen verboten sind, man kann nicht mal Legal mit Jugendliche über die sichere Einnahme Reden, da man es als Anstiftung auslegen könnte.

Ich konsumiere auch seit meinem 16 Lebensjahr und geschadet hat es mir nicht, mit der größten Nebenwirkungen der Strafverfolgung hatte ich nämlich nie zu tun :roll:

Cebedäus
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Ich empfehle der Jugend kein Cannabis

Beitrag von Cebedäus » Do 15. Feb 2018, 16:41

Ich empfehle der Jugend kein Cannabis

Wer wissen will wieso, liest hier: viewtopic.php?f=22&t=8332
Und/oder hier: viewtopic.php?f=22&t=8935&start=20#p59164
Zuletzt geändert von Cebedäus am So 29. Apr 2018, 16:47, insgesamt 5-mal geändert.

megrim
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Re: Cannabis in jungen jahren?

Beitrag von megrim » Do 15. Feb 2018, 18:38

Jeglicher Drogenkonsum ist nichts für Heranwachsende. Aber die Prohibition hält sie davon auch nicht ab es trotzdem zu tun.

Cebedäus
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Re: Cannabis in jungen jahren?

Beitrag von Cebedäus » Do 15. Feb 2018, 20:32

Da gebe ich Dir recht megrim. Und wer gelesen hat, was ich im Thema: ,,CBD bei Schizophrenie " über mich geschrieben habe, wird das wohl auch einsehen. Aber dadurch, dass die das Cannabis generell verbieten, kann ich mir keinen CBD-Hanf anbauen um das wieder ein Stück gerade zu biegen :( mal abgesehen von allen anderen Patienten denen Cannabis hilft! Es sollte sich auch für die jungen Menschen generell etwas ändern, weniger oder am besten gar keinen Leistungsdruck in der Schule. Dann brauchen die auch nichts, um runterzukommen vom Stress :idea: Genau dann haben die auch sicher bessere & kreativste Ideen die jungen Menschen, wenn man sie nicht so gängelt :!:

m0rb
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Re: Cannabis in jungen jahren?

Beitrag von m0rb » Mo 19. Mär 2018, 19:44

ich hatte mit 14 angefangen und blieb dann 10 jahre dabei, den großteil dieser zeit hab ich täglich konsumiert und später auch extreme mengen geraucht, das lag aber eher daran, dass ich andere süchte auf cannabis verlagert hatte.

irgendwann nach diesen 10 jahren hatte ich ein persönliches tief, heftige depressionen und ich wollte etwas verändern - also hab ih aufgehört zu kiffen und weil ih zuhause immer angebot hatte und ich dem kaum entgehen konnte, hab i h die entwöhnung teil-stationär gemacht, in einer tagesklinik. offiziell war ich dort um mir meine opioide einteilen zu lernen und mit cannabis aufzuhören - tatsächli h war ich aber nur wirklich da, weil ich ne harte trennung hinter mir hatte und suizidgefährdet gewesen bin...

lange rede, kurzer sinn: ich habe nach dieser therapie 11 jahre lang überhaupt nicht mehr gekifft und ich konnte, vor allem in den ersten zwei, drei jahren, beobachten, wie ich geistig nachgereift bin!

klingt vielleicht komisch, ist aber so. bis ich aufgehört habe täglich cannabis zu rauhen, waren immer andere an allem schuld und wenn nicht irgendjemand, dann war irgendein äußerer umstand schuld - voll pubertär eben.
das war vermutlich die auffälligste änderung in meinem wesen.
hab dann schnell gemerkt, dass ich mir vielerorts selbst im weg stand und ich hab auch meinen arsch wieder hochgekriegt, hab noch eine ausbildung gemacht, meinen führerschein etc., bin mehr oder weniger "erwachsen geworden" (ein kleines bisschen).

heute sage ich ganz entschieden, dass "kiffen" nix für jugendliche gehirne und deren entwicklung ist!
allerdings kann ich es absolut nachvollziehen, wenn sich jugendliche mit AD(H)S; versch. persönlichkeitsstörungen, oder sonstigen körperlichen oder seelischen beschwerden "etwas" suchen und dieses etwas eben Cannabis heisst.

wie fast alle, mit denen ich damals anfing zu kiffen, haben die meisten dieser personen irgendeinen ihrer schäden selbst-therapiert!
vielleicht haben wir aus gruppenzwang angefangen und weil wir cool sein wollten weiter gekifft - dauerhaft dabei geblieben und jeden cent kleingeld in cannabis stecken, stress, ärger und risiko auf sich nehmen, tag für tag - das machen die wenigsten jugendlichen "weil es ihnen so GUT geht"!
unbewusst und unterbewusst suchen wir uns halt alle unsere wege und mittel...

Doc_A
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Re: Cannabis in jungen jahren?

Beitrag von Doc_A » Mo 19. Mär 2018, 20:15

m0rb hat geschrieben:
Wenn man so Stories wie die deine liest, muß einem doch klar werden, daß Zwang und Gewalt, im besten Fall, nicht hilfreich sind.
:shock:

PrettyT
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Re: Cannabis in jungen jahren?

Beitrag von PrettyT » Do 22. Mär 2018, 14:12

Ich würde dir davon abraten ihnen so etwas zu schenken. Ich glaube auch nicht, dass eine Einmischung deinerseits auf irgendeine Art und Weise sinnvoll ist. Dass in dem Alter der Konsum von Cannabis schädlich ist, steht doch außer Frage. So wie auch Alkoholkonsum und jede Menge anderes. Aber reinreden lässt sich da so gut wie kein Jugendlicher. Verbote bringen so gut wie nichts, oder sogar das Gegenteil, Aufklärung ist auf jeden Fall besser, aber gegen jugendliche Unvernunft ist eben kaum anzukommen.

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