Hanf als Medizin auch für Kinder?

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Juergen
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Hanf als Medizin auch für Kinder?

Beitrag von Juergen » Mi 5. Dez 2012, 13:18

Zitat Aleá:
"Ich unterstelle jedem Verharmlosung der meint, Alkohol sei harmlos! - Das unterstelle ich jedem der meint, Cannabis sei harmlos aber auch!
"

Alkohol = Droge und gefaehrlich = JA, da stimme ich voll zu und die Wissenschaft auch! ABER Cannabis ist das absolut nicht, per se ist Cannabis noch nicht einmal eine Droge, jetzt bitte nicht kommen mit "Soft-Drug", sowas gibt es nicht.

Drogen werden zu Recht kontrolliert, aber eben weil sie gefaehrlich sind, nur laut den Ergebnissen der offiziellen Langzeitstudien ist Cannabis freizusprechen von allen Anschuldigungen der Gefaehrlichkeit. Von Cannabis geht keinerlei Gefahr fuer Leib und Leben aus, das Gegenteil ist der Fall, Cannabis wirkt bei vernuenftigem Gebrauch praeventiv gegen jegliche Erkrankungen, es foerdert die Homeostase und bei Kindern gar die sozialen Eigenschaften.

Die neuesten Forschungsergebnisse bestaetigen das auf breiter Front, ja und endlich wird auch gesehen das die Wirkstoffe der Pflanze nur in der natuerlichen Kombination auch gegen Krebs wirken. Auch kleinste Kinder werden von Krebs nicht verschont, sollen aber aggressive Chemotherapie bekommen die empirisch bewiesen nutzlos ist, wider besseren Wissens werden Menschen weiterhin sinnlos gequaelt indem ihnen diese ayurvedische Medizin vorenthalten wird, die die ihnen helfen koennte. Obendrein werden Menschen fuer angebliche Vergehen gegen Gesetze getoetet, gefoltert, gehaengt ... alles wegen der UN Single Connvention von 1961, darauf berufen sich die Damen und Herren in den Amtsstuben ja gerne ... ja es ist schon gut wenn ein jeder die Verantwortung fuer sein Tun abwaelzen kann von sich selbst und seinem kleinen Ego.

Ueberlegt doch mal was ihr hier von euch gebt.

Schreibt euch mal auf eure Fahnen folgendes:
:!: Cannabis ist Medizin und keine Droge. :!:

Cannabis wird weltweit einzig und allein aus wirtschaftlichen Gruenden verfolgt, das Verbot ist juristisch betrachtet ein Verbrechen an der Menschheit. Merkt ihr hier noch was oder seid ihr alle schon so Gehirn gewaschen? Es geht nicht um Legalisierung, es geht hier um unsere Grundrechte die mit Fuessen getreten werden zu Gunsten der Lobby ... wehrt euch, informiert euch und kommt endlich zu Potte. :D

THE REPORT. CANNABIS: THE FACTS, HUMAN RIGHTS AND THE LAW ISBN 9781902848204.

Zitate aus dem Report, von mir aus dem Englischen uebersetzt:
Die Verweigerung von Cannabis durch das Prohibitions-Gesetz verursacht vorsätzlich Leiden, Blindheit und fuehrt in vielen Fällen zum Tod. Diejenigen, die das Verbot der Verwendung von lebensrettenden Cannabis als "illegal" zu halten betrachten, sollten behandelt werden wie ein Täter des schwersten Verbrechens und als ungeeignet angesehen werden ein öffentliches Amt in einer demokratischen Gesellschaft zu fuehren.

S.11#2.
Derzeit wird der Begriff "Droge" verwendet um Cannabis zu beschreiben, das ist nicht nur einfach falsch, nein schlimmer noch, das ist die semantische Missbrauchstaktik und die vorsätzliche Annahme einer gewissenlosen Prohibitionisten-Taktik. Mit diesem hinterhältigen Trick soll das milde, gutartige Cannabis mit potentiell gefährlichen, Suchtmitteln und Drogen - von denen Alkohol eine solche ist - in einen Topf geworfen werden, damit Cannabis als vergleichbar schädlich erscheint. Hingegen die offiziellen empirischen Untersuchungen bestätigen, das dies nicht so ist.

Wer diesen Report gelesen hat, der versteht von was ich hier spreche, kurz gesagt: Wir werden seit nunmehr 75 Jahren missinformiert und per Propaganda konditioniert, auf deutsch gesagt: Gehirngewaschen!
DER BERICHT. CANNABIS: DIE FAKTEN, MENSCHENRECHTE UND DAS GESETZ
ISBN 9781902848204.

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Re: Hanf als Medizin auch für Kinder?

Beitrag von Marshall » Mi 5. Dez 2012, 14:17

Juergen hat geschrieben:Alkohol = Droge und gefaehrlich = JA, da stimme ich voll zu und die Wissenschaft auch! ABER Cannabis ist das absolut nicht, per se ist Cannabis noch nicht einmal eine Droge, jetzt bitte nicht kommen mit "Soft-Drug", sowas gibt es nicht.

Drogen werden zu Recht kontrolliert, aber eben weil sie gefaehrlich sind, nur laut den Ergebnissen der offiziellen Langzeitstudien ist Cannabis freizusprechen von allen Anschuldigungen der Gefaehrlichkeit. Von Cannabis geht keinerlei Gefahr fuer Leib und Leben aus, das Gegenteil ist der Fall, Cannabis wirkt bei vernuenftigem Gebrauch praeventiv gegen jegliche Erkrankungen, es foerdert die Homeostase und bei Kindern gar die sozialen Eigenschaften.
Ich glaube du verharmlost das ganze etwas. Von allem geht in irgendeiner Form auch eine Gefahr aus, Cannabis macht da keine Ausnahme. Die Gefahren sind zwar gering, aber es gibt sie. Zum Beispiel besteht eine geringe Wahrscheinlichkeit das Cannabis eine latent vorhandene Psychose auslösen kann.
Und auch bei Cannabis gilt das man es nicht übertreiben soll.

Wie habe ich den Satz zu verstehen das Cannabis bei Kindern die sozialen Eigenschaften fördert? Willst du allen ernstes behaupten das man Kindern Cannabis geben sollte?
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Re: Hanf als Medizin auch für Kinder?

Beitrag von frihet » Mi 5. Dez 2012, 15:00

Marshall hat geschrieben:Wie habe ich den Satz zu verstehen das Cannabis bei Kindern die sozialen Eigenschaften fördert? Willst du allen ernstes behaupten das man Kindern Cannabis geben sollte?
Naja, so völlig abwegig ist das tatsächlich nicht. Es gibt (anekdotische, zugegeben) Berichte von Kindern mit ADHS oder auch Formen von Autismus, die erfolgreich mit Cannabis behandelt wurden und deren Lebensqualität dadurch spürbar gestiegen ist. Diese Berichte wären natürlich erst einmal durch medizinische Studien zu untermauern (auch im Hinblick auf Neben- und Langzeitwirkungen, die bei Menschen mit manchen "Störungen" der Gehirnchemie ja völlig anders sein können, als bei "gesunden" Gehirnen), aber grundsätzlich sollte man Cannabis als Medikament auch für Kinder keineswegs ausschließen. Verträglicher als die heutzutage gebräuchlichen Arzneien (Ritalin etc.) ist es allemal.
Auf diesem Gebiet gibt es nunmal einen riesigen Forschungsrückstand nach Jahrzehnten des faktischen Forschungsverbots, daher wäre es meiner Meinung nach nicht ratsam, irgendetwas kategorisch auszuschließen.

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Re: Hanf als Medizin auch für Kinder?

Beitrag von CommanderSooS » Mi 5. Dez 2012, 16:19

frihet hat geschrieben:
Marshall hat geschrieben:Wie habe ich den Satz zu verstehen das Cannabis bei Kindern die sozialen Eigenschaften fördert? Willst du allen ernstes behaupten das man Kindern Cannabis geben sollte?
Naja, so völlig abwegig ist das tatsächlich nicht. Es gibt (anekdotische, zugegeben) Berichte von Kindern mit ADHS oder auch Formen von Autismus, die erfolgreich mit Cannabis behandelt wurden und deren Lebensqualität dadurch spürbar gestiegen ist. Diese Berichte wären natürlich erst einmal durch medizinische Studien zu untermauern (auch im Hinblick auf Neben- und Langzeitwirkungen, die bei Menschen mit manchen "Störungen" der Gehirnchemie ja völlig anders sein können, als bei "gesunden" Gehirnen), aber grundsätzlich sollte man Cannabis als Medikament auch für Kinder keineswegs ausschließen. Verträglicher als die heutzutage gebräuchlichen Arzneien (Ritalin etc.) ist es allemal.
Auf diesem Gebiet gibt es nunmal einen riesigen Forschungsrückstand nach Jahrzehnten des faktischen Forschungsverbots, daher wäre es meiner Meinung nach nicht ratsam, irgendetwas kategorisch auszuschließen.
natürlich nicht zum rauchen, sondern als saft oder extrakt (möchte ich noch hinzufügen)

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Re: Hanf als Medizin auch für Kinder?

Beitrag von Juergen » Mi 5. Dez 2012, 17:31

Nochmal fuer Alle, ich schreibe hier nicht meine Meinung sondern ich schreibe ueber Fakten. :roll:

Liebe Prohibitionisten und alle die vom Verbot profitieren lest das mal, den Anderen schadet es auch nicht . Auszug aus "THE REPORT".

S.20 Cannabis - das gutartige Kraut
Die offiziellen Empirischen Studien, welche die tatsächliche Verwendung von Cannabis analysieren, lassen folgende Schlüsse zu:
1) die Verwendung von Cannabis hat keinerlei negativen Auswirkungen auf die psychische oder physische Gesundheit: Cannabis ist absolut harmlos;
2) die Verwendung von Cannabis verursacht keinerlei Beeinträchtigung der geistigen und körperlichen Fähigkeiten: Cannabis ist absolut sicher;
3) Moderne Medizinische Fallstudien belegen das Cannabis zahlreiche positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat: Cannabis ist absolut gutartig.

Der Leser "des Berichts" ist in der Verfassung mit absoluter Gewissheit, welche sich auf das Wissen und die Autorität der modernen offiziellen Empirischen Studien über Cannabis der letzten hundertfünfzig Jahren bis in die Gegenwart (seit 1839 O'Shaughnessy) stützt, zu sagen dass alle Rechtsvorschriften (national und international) die zur Cannabis Kontrolle dienen, in betrügerischer Absicht erfolgt sind.

Folglich sind alle Handlungen, die mit dem Gesetz in Verbindung stehen, ob das nun die passive Duldung oder aktive Unterstützung des Gesetzes ist, sei das die Verfolgung durch die Justiz, die Polizei und den Strafvollzug, aus sich selbst heraus bösartige Verbrechen sind.

Wenn nicht schon vorher, wird von nun an der Leser in der Lage sein, das Motiv hinter der kalkuliert gestreuten Fehlinformation zu sehen, wie etwa wenn Politiker behaupten es sei noch "ungenügend" Forschung hierzu vorhanden. Der Stand des Wissens über das Kraut ist reich an medizinisch-wissenschaftlichen Untersuchungen, so vielen, dass Cannabis wohl zu den durch die Menschheit am besten erforschten Pflanzen gehört. :o

... so Leute und jetzt kommt bitte raus mit eurer "Gehirnwaesche". :D
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Hanf als Medizin auch für Kinder?

Beitrag von frihet » Mi 5. Dez 2012, 17:53

CommanderSooS hat geschrieben:
frihet hat geschrieben:
Marshall hat geschrieben:Wie habe ich den Satz zu verstehen das Cannabis bei Kindern die sozialen Eigenschaften fördert? Willst du allen ernstes behaupten das man Kindern Cannabis geben sollte?
Naja, so völlig abwegig ist das tatsächlich nicht. Es gibt (anekdotische, zugegeben) Berichte von Kindern mit ADHS oder auch Formen von Autismus, die erfolgreich mit Cannabis behandelt wurden und deren Lebensqualität dadurch spürbar gestiegen ist. Diese Berichte wären natürlich erst einmal durch medizinische Studien zu untermauern (auch im Hinblick auf Neben- und Langzeitwirkungen, die bei Menschen mit manchen "Störungen" der Gehirnchemie ja völlig anders sein können, als bei "gesunden" Gehirnen), aber grundsätzlich sollte man Cannabis als Medikament auch für Kinder keineswegs ausschließen. Verträglicher als die heutzutage gebräuchlichen Arzneien (Ritalin etc.) ist es allemal.
Auf diesem Gebiet gibt es nunmal einen riesigen Forschungsrückstand nach Jahrzehnten des faktischen Forschungsverbots, daher wäre es meiner Meinung nach nicht ratsam, irgendetwas kategorisch auszuschließen.
natürlich nicht zum rauchen, sondern als saft oder extrakt (möchte ich noch hinzufügen)
Das versteht sich natürlich von selbst. ;)

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Re: Hanf als Medizin auch für Kinder?

Beitrag von Juergen » Mi 5. Dez 2012, 18:10

Marshall hat geschrieben:Wie habe ich den Satz zu verstehen das Cannabis bei Kindern die sozialen Eigenschaften fördert? Willst du allen ernstes behaupten das man Kindern Cannabis geben sollte?
Ich behaupte rein gar nichts, die offiziellen Empirischen Studien belegen eindeutig das Cannabis auch bei Kindern erfolgreich eingesetzt wird und einzig foerderlich wirkt; natuerlich nicht geraucht sondern in Form von Tee, Gebaeck oder Tropfen. ;)
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Re: Hanf als Medizin auch für Kinder?

Beitrag von Marshall » Mi 5. Dez 2012, 18:25

Ich bezweifel ernsthaft das es empirische Studien gibt die belegen das Cannabiskonsum bei Kindern sich positiv auf die sozialen Eigenschaften auswirkt. Ich bezweifel sogar das es überhaupt eine Studie gibt wo Kindern zu Versuchszwecken Cannabis gegeben wird!
Grade ein heranwachsender Mensch kann mit der Wirkung von Cannabis überfordert sein. Und es dann kleinen Kindern zu geben und behaupten das man denen damit noch was gutes tut halte ich für grob fahrlässig und kriminell!

Als Medizin eingesetzt ist das schon wieder was anderes.

Und als Argumentationshilfe für eine Legalisierung ist die Förderung von Cannabiskonsum bei Minderjährigen, ohne medizinischen Nutzen, definitiv nicht hilfreich!
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Re: Hanf als Medizin auch für Kinder?

Beitrag von bushdoctor » Mi 5. Dez 2012, 18:32

Juergen hat geschrieben: :!: Cannabis ist Medizin und keine Droge. :!:
Vielleicht sollten wir uns in dieser Diskussion darauf einigen, was unter dem Begriff "Droge" zu verstehen ist...
Da hat jeder eine andere Definition. Was sagt Wikipedia dazu:
Als Droge werden im heutigen deutschen Sprachgebrauch stark wirksame psychotrope Substanzen und Zubereitungen aus solchen bezeichnet. Allgemein weisen Drogen eine bewusstseins- und wahrnehmungsverändernde Wirkung auf. Traditionell als Genussmittel verwendete oder als Medikament eingestufte Drogen werden in der öffentlichen Wahrnehmung oft nicht als solche betrachtet, obwohl in geeigneter Dosierung und Einnahmeform ebenfalls Rausch- oder erheblich veränderte Bewusstseinszustände auftreten können.
Hmm also mir reicht das nicht als Definition...

Wenn man versucht, den ausgelutschten Begriff "Drogen" zu definieren, wird man ganz schnell merken, dass man gewaltige Probleme kriegt. Auch Zucker ist eigentlich eine "Droge", wenn man strenge Maßstäbe anlegt.

Am Schluss landet man bei Paracelsus:
Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, dass ein Ding kein Gift sei.

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Re: Hanf als Medizin auch für Kinder?

Beitrag von Juergen » Mi 5. Dez 2012, 18:37

Marshall hat geschrieben:Ich bezweifel ernsthaft das es empirische Studien gibt die belegen das Cannabiskonsum bei Kindern sich positiv auf die sozialen Eigenschaften auswirkt. Ich bezweifel sogar das es überhaupt eine Studie gibt wo Kindern zu Versuchszwecken Cannabis gegeben wird!
Grade ein heranwachsender Mensch kann mit der Wirkung von Cannabis überfordert sein. Und es dann kleinen Kindern zu geben und behaupten das man denen damit noch was gutes tut halte ich für grob fahrlässig und kriminell!

Als Medizin eingesetzt ist das schon wieder was anderes.

Und als Argumentationshilfe für eine Legalisierung ist die Förderung von Cannabiskonsum bei Minderjährigen, ohne medizinischen Nutzen, definitiv nicht hilfreich!
Deinem Login machst du alle Ehre, aber du bist nicht der "Marshall" ueber die Empirische Forschung, zum Glueck. :lol:

Zweifle du ruhig ernsthaft weiter, es sei dir gegoennt, aber wer ernsthaft an Information interessiert ist, der bekommt sie auch, aber Prohibitionistentrolle wie du wohl einer offensichtlich bist, die sollten sich besser schleichen ... tschuess :shock:
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Re: Hanf als Medizin auch für Kinder?

Beitrag von Marshall » Mi 5. Dez 2012, 18:44

Juergen hat geschrieben:Zweifle du ruhig ernsthaft weiter, es sei dir gegoennt, aber wer ernsthaft an Information interessiert ist, der bekommt sie auch, aber Prohibitionistentrolle wie du wohl einer offensichtlich bist, die sollten sich besser schleichen ... tschuess :shock:
Danke das du mir meine Zweifel zugestehst. :lol:

Und an Informationen bin ich immer interessiert! :idea:

Aber jemanden gleich als "Prohibitionstroll" zu bezeichnen weil er Kritik äussert und Zweifel hegt finde ich mal unterste Schublade.

Und wenn du dir hier im Forum mal durchliest was ich bisher so geschrieben habe wird dir vielleicht auffallen das ich für eine Legalisierung bin! Allerings hinterfrage ich gerne Sachen die mir vorgesetzt werden und schlucke nicht alles blind.

Und ich bin davon überzeugt das ich hier im Forum nicht der einzige bin der Cannabis in Kinderhänden unverantwortlich findet. Aber das sind dann wahrscheinlich auch alles Prohibitionstrolle...
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Re: Hanf als Medizin auch für Kinder?

Beitrag von frihet » Mi 5. Dez 2012, 18:50

Juergen hat geschrieben:
Marshall hat geschrieben:Ich bezweifel ernsthaft das es empirische Studien gibt die belegen das Cannabiskonsum bei Kindern sich positiv auf die sozialen Eigenschaften auswirkt. Ich bezweifel sogar das es überhaupt eine Studie gibt wo Kindern zu Versuchszwecken Cannabis gegeben wird!
Grade ein heranwachsender Mensch kann mit der Wirkung von Cannabis überfordert sein. Und es dann kleinen Kindern zu geben und behaupten das man denen damit noch was gutes tut halte ich für grob fahrlässig und kriminell!

Als Medizin eingesetzt ist das schon wieder was anderes.

Und als Argumentationshilfe für eine Legalisierung ist die Förderung von Cannabiskonsum bei Minderjährigen, ohne medizinischen Nutzen, definitiv nicht hilfreich!
Deinem Login machst du alle Ehre, aber du bist nicht der "Marshall" ueber die Empirische Forschung, zum Glueck. :lol:

Zweifle du ruhig ernsthaft weiter, es sei dir gegoennt, aber wer ernsthaft an Information interessiert ist, der bekommt sie auch, aber Prohibitionistentrolle wie du wohl einer offensichtlich bist, die sollten sich besser schleichen ... tschuess :shock:
Werd mal nicht ausfallend, nur weil jemand dir nicht alles glaubt. Die Art und Weise, wie du hier schreibst, ohne nachprüfbare Quellen zu nennen (den Report in allen Ehren, aber das ist als Quellenlage etwas dünn), provoziert nunmal kritische Nachfragen. Da wäre es hilfreich, wenn du sachlich auf Nachfragen und Zweifel eingehen würdest, anstatt den Erleuchteten zu spielen.
Das ist wirklich nicht als persönlicher Angriff auf dich gemeint, versteh das nicht falsch. Aber es ist in unser aller Interesse, wenn der Diskussionsstil hier möglichst sachlich bleibt und alle freundlich oder zumindest höflich miteinander umgehen.

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Re: Hanf als Medizin auch für Kinder?

Beitrag von bushdoctor » Mi 5. Dez 2012, 19:47

Marshall hat geschrieben: Und ich bin davon überzeugt das ich hier im Forum nicht der einzige bin der Cannabis in Kinderhänden unverantwortlich findet. Aber das sind dann wahrscheinlich auch alles Prohibitionstrolle...
Vielleicht können diese Videos (englisch) die Gemüter etwas beruhigen:
Medical Marijuana For Autistic Child
ABC News : Medical Marijuana for Kids
Medical Marijuana For Children - ADD / ADHD

In den USA ist das Thema schon präsent. Nicht umsonst haben sich dort schon in zwei Staaten die Menschen mehrheitlich für ein Ende dieses Wahnsinns des Hanfverbots entschieden.

Ja, Hanf ist Medizin!
Es ist aber eine Sache, es bei Krankheiten/Störungen einzusetzen und eine ganz andere es "prophylaktisch" wie z.B. Vitamine seinen Kindern zu verabreichen...

Ein gesunder Mensch braucht gar nichts! Aber man kann ihm als Erwachsenen auch nicht verbieten etwas zu sich zu nehmen, von dem er überzeugt ist, dass es gut für ihn ist.

Für Kinder entscheiden nunmal die Eltern und niemand sonst sollte das tun! Seine Kinder permanent unter Cannabis-Einfluss zu setzen, hielte ich für problematisch...

Florian Rister
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Re: Hanf als Medizin auch für Kinder?

Beitrag von Florian Rister » Mi 5. Dez 2012, 21:17

Hallo Jürgen,

Freut mich, dass du jetzt auch den Weg hier ins Forum gefunden hast. Ich würde dich jedoch bitten, in Zukunft nicht mehr so schnell mit Begriffen wie "Prohibitionisten Troll" um dich zu werfen.
Wir haben hier alle ein gemeinsames Ziel, die Legalisierung von Cannabis. Und auch wenn wir uns vielleicht in Details uneinig sind, ist das kein Grund anfeindend zu werden.

Gerade in dieser Sache herrscht denke ich mehr Einigkeit, als es hier erscheint. Die meisten hier wissen, dass medizinisches Cannabis auch bei Kindern angewendet werden kann. Und dass es im Zweifelsfall Nebenwirkungsärmer ist als andere Therapieformen.
Dennoch sind wir vorsichtiger als die US-Bewegung, bei der öffentlichen Bewerbung dieser Tatsache. Denn: In Deutschland hat Cannabis noch ein anderes Image, und jede Verbindung mit Jugendlichen oder Kindern, kann momentan unserer Sache schaden.
Was hier fehlt, sind ähnliche Videos wie die von Bushdoctor verlinkten, mit deutschen Kindern. Sobald solche Medienberichte und Videos existieren, gibt es eine andere Diskussionsgrundlage für Deutschland

P.S: Soll ich die Diskussion abtrennen, und in einen eigenen Thread packen? Titelvorschlag: Medizinisches Cannabis für Kinder

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Re: Hanf als Medizin auch für Kinder?

Beitrag von Marshall » Mi 5. Dez 2012, 22:16

Ich möchte eins noch dazu sagen:

Mit Cannabis zur medizinischen Verwendung, auch bei Kindern, habe ich keinerlei Probleme.

Aber Juergen stellte es so dar als sei Cannabis das Allheilmittel für alles und es sei durchaus gerechtfertigt es Kindern präventiv zu geben da es ja bei Kindern auch die sozialen Eigenschaften fördere. Vor meinem geistigen Auge sehe ich da eine zugedröhnte Kindergartengruppe von 3 bis 6-jährigen Kindern. Das hat mit Heilmitteln nichts zu tun, das ist grob fahrlässig und kriminell!

Etwas kritisieren tue ich bei der Gelegenheit auch noch:

Lieber Juergen, halte uns bitte nicht für dumm und dich für Allwissend! Das kam von dir nämlich so rüber. Ich bin, wie die meisten hier, immer offen für neue Erkenntnisse was Cannabis angeht. Allerdings bin ich auch schon lange genug dabei um nicht alles was mir gesagt wird einfach so zu glauben. Ich denke auch Cannabis hat seinen Teil bei mir dazu beigetragen das ich vieles skeptisch sehe und alles hinterfrage.
Und das hat nichts mit Gehirnwäsche zu tun! Ich halte mich für einen mündigen Bürger der für sich selber entscheiden kann was gut für ihn ist und was er glaubt. Und wenn man mir was erzählt was mir neu ist dann ist es mein gutes Recht das zu hinterfragen, zu kritisieren und um Quellennachweise zu bitten.

Prohibitionstrollische Grüße, :lol:

Marshall

Edit: Edith meinte eben das es der Übersicht sicherlich dienlich wäre die Diskussion abzutrennen da sie ja minimal offtopic sei :D
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Re: Hanf als Medizin auch für Kinder?

Beitrag von Gerd50 » Mi 5. Dez 2012, 22:52

Jetzt haben wir zwei Threads mit demselben Titel. Ich schlage vor, diesen in

Hanf als Medizin auch für Kinder?

umzubenennen.
Ich glaube an alles. Außer an Menschen.

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Re: Hanf als Medizin auch für Kinder?

Beitrag von Vorarim » Mi 5. Dez 2012, 23:01

Da ist beim trennen ein wenig was schief gegangen, aber das lässt sich ja reparieren. :)
Hanfige Gruesse

Vorarim

Bot-Schrecken und Forenputze ;)

P.S. Habe ich einen Fehler gemacht? Dann schreibt mir einfache eine PN :)

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Re: Hanf als Medizin auch für Kinder?

Beitrag von Gerd50 » Mi 5. Dez 2012, 23:11

Vielen Dank für die Reparatur Vorarim ;)

ergänzen möchte ich noch, ich hoffe das Deutschland sehr bald so weit ist, das es genügend
Ärzte und Therapeuten gibt, die in der Lage sind zu beurteilen, wann der Einsatz von Hanf als
Medizin bei Erwachsenen und Kindern sinnvoll ist.

Ich weiß, das sehr bald eine Illusion ist :cry:
Ich glaube an alles. Außer an Menschen.

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Re: Hanf als Medizin auch für Kinder?

Beitrag von Marshall » Mi 5. Dez 2012, 23:23

Gerd50 hat geschrieben:Vielen Dank für die Reparatur Vorarim ;)

ergänzen möchte ich noch, ich hoffe das Deutschland sehr bald so weit ist, das es genügend
Ärzte gibt, die in der Lage sind zu beurteilen, wann der Einsatz von Hanf als Medizin bei
Erwachsenen und Kindern sinnvoll ist.

Ich weiß, das sehr bald eine Illusion ist :cry:
Ich hoffe das in absehbarer Zeit jeder kranke Mensch in Deutschland selber entscheiden darf welche Medizin für ihn die Beste ist.
Meiner Meinung nach hat der Staat nicht das Recht in das Gesundheitswesen einzugreifen! Dafür fehlt den Politikern, ebenfalls meiner Meinung nach, einfach die fachliche Kompetenz.
Wenn ein Krebspatient seine Chemotherapie besser mit Cannabis überstehen kann hat der Staat nicht das Recht ihm das zu verbieten!
Wenn ein AIDS-Kranker dank Cannabis auch nur einen Tag länger lebt als ohne Cannabis hat der Staat nicht das Recht ihm das zu verwehren.
Und wenn Cannabis, in welcher Form auch immer, Kindern mit ADHS helfen kann, dann hat der Staat die Pflicht das zu ermöglichen!

Grüßle, Marshall

P.S.: Und wenn Herr Müller von nebenan meint er muss 4 Hanfpflanzen in seinem Schlafzimmer anbauen weil er mit Cannabis Abends besser entspannen kann dann hat es den Staat nichts zu interessieren weil die Unverletzlichkeit der Wohnung ein Grundrecht ist, ebenso wie das Recht auf Selbstbestimmung!
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Re: Hanf als Medizin auch für Kinder?

Beitrag von Blarto » Do 6. Dez 2012, 00:41

Warum sollte gerade Hanf als Medizin, die relativ harmlos bezüglich Nebenwirkungen ist nicht für Kinder eingesetzt werden. Natürlich sollte dies nur durch Ärzte verschrieben werden, der natürlich immer Risiken abwägt.

Wir stecken doch noch in den Kinderschuhen, was die Medizin Hanf betrifft, bzw. Medizin, die aus Hanf gewonnen wird.

Ich persönlich sehe tatsächlich die Zukunft eher in Medikamenten in denen Wirkstoffe der Hanfpflanze in konzentrierter Form Anwendung finden. Hier gibt es sogar Hoffnung auf Heilmittel gegen Krebs und Altzheimer und viele andere Krankheiten. Joints rauchen wird hier nicht der Weisheit letzter Schluss bleiben.

Die Frage ist ja ob Hanfblüten in natürlicher Form eine Zukunft als anerkanntes Medikament haben. Wenn ja, dann sicher ggf. auch für Kinder. Und wenn nicht, dann werden die Medikamente mit Wirkstoffen (Cannabinoide...) aus der Hanfpflanze, ob extrahiert oder synthetisch sicher auch bei Kindern Anwendung finden.

Das Cannabinoide bzw. Hanf aus der Medizin komplett verschwinden wird halte ich für unwahrscheinlich. Es steckt so viel Potential in dieser Pflanze.

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