Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Adler
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von Adler » Di 10. Sep 2019, 20:21

Wie vielen Patienten die Ordnungsgemäße nur von der Apotheke konsumieren, wird der Führerschein entzogen?

Mit freundlichen Grüßen

freecannabis
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von freecannabis » Do 19. Sep 2019, 19:04

Es scheint die Patienten werden besonders durchgreifend behandelt. Bei mir haben die Probleme direkt begonnen nachdem ich den Termin bei Dokter Grotenhermen gemacht habe.

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Martin Mainz
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von Martin Mainz » Do 19. Sep 2019, 21:03

freecannabis hat geschrieben:
Do 19. Sep 2019, 19:04
Es scheint die Patienten werden besonders durchgreifend behandelt. Bei mir haben die Probleme direkt begonnen nachdem ich den Termin bei Dokter Grotenhermen gemacht habe.
Was aber nicht an Dr Grotenhermen liegt, so könnte man das hier lesen. Du hast ja der FS mitgeteilt, daß Du anstrebst Patient zu werden. Daß die FS sich da ins Zeug legt Dich irgendwie doch dranzukriegen sehe ich auch so. Da kommt man wahrscheinlich nur mit Anwalt und einer guten Krankenhistorie weiter.
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freecannabis
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von freecannabis » Di 1. Okt 2019, 12:51

Das war schon davor, es wird schon wie im Shadow Squad gespitzelt und Repressionen durchgedrückt da braucht man kein Blatt vor den Mund nehmen.

Ich habe den Test wie Andre Brill gemacht und warte gerade ab was kommt.

marcelll
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von marcelll » Di 1. Okt 2019, 15:52

wäre das nicht ein bißchen zu einfach, wenn sich jeder, NACHDEM er/sie erwischt wurde, kurz n privatrezept beim Arzt holt um seinen hals aus der schlinge zu ziehen ?
kann die führerscheinstelle irgendwie verstehen, vor allem wenn ihnen dann noch damit "gedroht" wird, dass man ja nen antrag auf Cannabis stellen wird :lol:
das ist ja fast wie beim klauen erwischt werden, um dann drum zu bitten doch noch bezahlen zu dürfen, aber erst so in 2-3 Wochen, weil man grad blank ist......

MrSmootch
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von MrSmootch » Mo 14. Okt 2019, 19:33

Hallo ans Forum,

habe jetzt schon länger hier mal mitgelesen und brauche jetzt vielleicht mal ein paar Ansichten zu meinem Fall.

Ich musste im Rahmen einer Verkehrskontrolle 2017 einen Drogentest machen und war positiv (Blut 4,5 ng/ml THC und 19 ng/ml THC-COOH). Anschließend wurde mir der Führerschein entzogen und mir wurde auferlegt, das ich ein halbes Jahr einen Abstinenznachweis erbringen und anschließend eine MPU durchführen möge.

Jetzt ist meine Situation so, dass ich gerade mein 3. von 4 Screenings hinter mir habe und demnächst meine MPU bevorsteht.

Nachdem ich 2018 meinen ersten Anlauf hatte abstinent zu sein, habe ich von einem Neurologen Antidepressiva verschrieben bekommen und sie nach einem Monat wieder selber abgesetzt, da die Wirkung kaum wahrnehmbar dafür aber die Nebenwirkungen zu stark waren.

Meine Frage lautet, macht es Sinn erst einmal die MPU auf dem normalen Weg zu bestehen und dann mir ein Rezept zu holen oder erst das Rezept und dann die MPU? Was wäre der bessere Weg?

BTW komme aus NRW.


srjosi
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Führerschein

Beitrag von srjosi » Fr 15. Nov 2019, 19:18

Hallo,
Ich erinnere mich, schon das eine oder andere mal was von verkehrsmedizinischen Untersuchung oder so gelesen zu haben, die sich für Patienten empfiehlt. Jetzt such ich mir schon seit Tagen die Finger wund und find nix.... Soweit ich mich erinnere soll das bei einem verkehrsmediziner zu machen sein. Wer weiß da was?...

Lui
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Frage zu Wiedererteilung des Führerscheins

Beitrag von Lui » Do 28. Nov 2019, 15:34

Hallo,

es geht um die Wiedererteilung meines Führerscheins.

Nach Vorlegen des Ärztlichen Attests, das ich bei stabiler Dosierung im Rahmen der Schmerztherapie aus medizinischer Sicht keine Einschränkungen der Fahrtüchtigkeit gegeben ist.

Heute bekam ich da Schreiben von der Führerscheinstelle:

Gemäß § 2 Abs. 8 in Verbindung mit § 11 FeV werden Sie

1 aufgefordert, bis zum 25.2.2020 auf Ihre Kosten ein ärztliches Gutachten über Ihre Eignung zum Führen vorzulegen. Das GUtachten ist von einem Arzt einer Begutachtungsstelle für Fahreignung, der die Anforderungen nach Anlage 14 FeV erfüllt, zu erstellen.

Fragestellung des Gutachtens:

Ist die/der Untersuchte trotz des Vorliegens von Erkrankungen ( Schmerztherapie mit Medizinl-Cannabis) die nach Anlage 4 FeVdie Fahreignung in Frage stellen, in der Lageden Anforderungen zum sicheren Führen von Kraftfahrzeugen u.s.w.

Nun meine Frage:

1. Soweit ich weiß, sagt der Gesetzgeber, das ein Ärztliches Attest reicht aus, oder nun doch nicht ?

2. Ist das denn so rechtens das die Führerscheinstelle von mir ein Gutachten verlangt, obwohl ich ein ärztliches Attest vorgelegt habe?

Danke vielmals im Voraus

Timeless-Watches
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von Timeless-Watches » Do 16. Jan 2020, 11:05

Gestern wurde ich am Nachmittag um 15 Uhr wegen Cannabis in München kontrolliert, ich bin Cannabispatient / Schmerzpatient aufgrund von Athrose und Rheuma im Beckenbereich. Ein Urintest wurde verweigert aufgrund von PAG / Polizeiaufgabengesetz ging es sofort zum Bluttest. Mir wurden Ausfallerscheinungen unterstellt, ich habe seit 16 Stunden nichts mehr konsumiert. Ich bin 28 Jahre alt und seit Jahren Cannabispatient. Ich bin als Privatier nicht auf meinen Führerschein angewiesen und es ist mir dermaßen egal nur tun mir die Leute leid die es sind denn es werden hier Existenzen zerstört. Ich werde gerichtlich gegen alle beteiligten Beamten bis zum äussersten vorgehen, koste es was es wolle.

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Cookie
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von Cookie » Do 16. Jan 2020, 12:16

Sehr gut! Dann werden sie sehen, was sie davon haben ;).
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Nick83
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von Nick83 » Sa 25. Jan 2020, 19:22

Hallo Zusammen....

Leider leider habe ich heute mein "Negatives" MPU Gutachten bekommen... die Begründung ist verrückt: ich soll nochmal eine haaranalyse machen da bei mir 6 Monate Drogenfreiheit nicht ausreichen. Dabei bin ich Cannabispatient und mir hat meine Vorgeschichte 2010 das Genick gebrochen.... ich hab sooooo viel gutmachen vom artzt etc und würde die MPU vielleicht gern in Hessen machen!

Gibt es Unterschiede zwischen BW und Hessen in Sachen Cannabis MPU?????

&

Hat jemand ein Tipp für eine gute MPU stelle im Raum Mannheim/Frankfurt?????


Vielen Dank für Antworten!

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