Ablehnung Antrag Fahrerlaubnis

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neolightgras
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Ablehnung Antrag Fahrerlaubnis

Beitrag von neolightgras » Sa 8. Dez 2018, 07:53

Führerschein wurde wegen THC abgegeben.
Nach 1 Jahr Sperre wurde ein Neuantrag gestellt.
Es liegt eine Therapie mit Cannabis vor. Chronische Krankheit besteht seit über 20 Jahren.

Im Anhang findet sich die Korrespondenz mit der Fahrerlaubnisbehörde. Das Ergebnis steht noch offen.



Vielleicht nützt es jemanden, oder jemand hat vielleicht etwas nützliches beizutragen.
Dateianhänge
Urteil Düsseldorf - Anlage 3.pdf
(94.97 KiB) 92-mal heruntergeladen
Anlage 2 - Hinweise auf die Fahreignung.pdf
(285.09 KiB) 63-mal heruntergeladen
Anlage 1 - Bundesministerium für Verkehr.pdf
(34.79 KiB) 49-mal heruntergeladen
Schreiben zu Anlage 3.pdf
(59.94 KiB) 64-mal heruntergeladen
Widerspruch zur Ablehnung.pdf
(71.5 KiB) 69-mal heruntergeladen
Antrag abgeleht.pdf
(524.21 KiB) 87-mal heruntergeladen
Zuletzt geändert von neolightgras am Sa 8. Dez 2018, 11:07, insgesamt 1-mal geändert.

neolightgras
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Re: Ablehnung Antrag Fahrerlaubnis

Beitrag von neolightgras » Sa 8. Dez 2018, 09:01

PS: Ich strebe eine verkehrspsychologische Begutachtung an. Diese werde ich dann nach dem angehängtem .pdf versuchen zu bestreiten.

Alles wird ohne Anwalt oder kostspieligen Vorbereitungskursen absolviert. "Die Medis sind ja schon teuer genug."

Ich werde Rückmeldung geben wie es sich entwickelt.
Dateianhänge
Handlungsempfehlung-_Cannabismedikation.pdf
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Vapelife13
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Re: Ablehnung Antrag Fahrerlaubnis

Beitrag von Vapelife13 » Sa 8. Dez 2018, 09:51

:mrgreen:

neolightgras
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Re: Ablehnung Antrag Fahrerlaubnis

Beitrag von neolightgras » Di 9. Apr 2019, 09:34

Nach Monaten bin ich keinen Schritt weiter.
Die Fahrerlaubnisbehörde gibt mir keine Auskunft was ich zu tun habe um meine Fahrerlaubnis wieder zu erhalten.
Ich würde gerne eine MPU absolvieren, aber ich werde zu nichts aufgefordert. Weitere medizinische Gutachten (medizinischer Dienst der Agentur für Arbeit) habe ich noch nachgereicht. Diese Gutachten bestätigen nochmals meine Grunderkrankung. Eine REHA wurde zudem bewilligt. Die Eingliederungsvereinbarung die ich mit dem Jobcenter abgeschlossen habe, beinhaltet das ein medizinischer stabiler Zustand angestrebt wird, und das ich an allen medizinischen Maßnahmen mitzuwirken habe. Ich muss also meine Tropfen nehmen, ich muss die REHA machen oder ich würde Sanktioniert. Das Jobcenter erhofft sich auch meine Fahrerlaubnis, die der eigentliche Grund für Erwerbslosigkeit war.

Ich habe seit dem ersten Posting 5 Schreiben und 2 Emails an die Behörde geschrieben. Das fünfte Schreiben habe ich hier Angehängt, alle Schreiben haben den gleichen Wortlaut und nahezu den gleichen Inhalt. Die Schreiben sind bei der zuständigen Person eingegangen, das wurde telefonisch bestätigt, weitere Auskünfte aber verweigert.

Wie kann ein Sachbearbeiter überhaupt per Ferndiagnose die Fahreignung ausschließen?
Kennt irgend jemand einen Fall in dem beklagt wird das man keine MPU machen darf?
Wie vorgehen?
Dateianhänge
Fünftes Schreiben.pdf
(37.39 KiB) 22-mal heruntergeladen

GoogleNutzer
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Re: Ablehnung Antrag Fahrerlaubnis

Beitrag von GoogleNutzer » Di 9. Apr 2019, 12:13

Ich würde Strafverteidiger Schüller kontaktieren.

neolightgras
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Re: Ablehnung Antrag Fahrerlaubnis

Beitrag von neolightgras » Di 9. Apr 2019, 17:31

Danke für die Antwort, besser als nichts. Leider ist ein Anwalt immer eine Frage des Geldes, sonst würde ich mir nicht die Mühe machen selber zu schreiben. Mit der genannten Kanzlei war ich zudem schon nach meinem Unglück in Kontakt. Nutzlose Beratung. Ich habe nur die Standardantwort bekommen, sofortiger Konsumstopp...usw, und so fort, einmalige Sache bla bla...und ob ich ihn beauftragen will. Wie gesagt, voll am Thema vorbei, ich bin Patient und kein Party-Kiffer, konnte mit der Antwort nichts anfangen, erschien mir mehr als Mandanten-Fischerei.

neolightgras
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Re: Ablehnung Antrag Fahrerlaubnis

Beitrag von neolightgras » Fr 12. Apr 2019, 03:50

Das Geheimnis der Untätigkeit ist gelüftet. Ich habe den Leiter persönlich aufgesucht. Die Behörde ist schlicht überfordert. Es kümmert sich nun jemand um meinen speziellen Einzelfall. In der Regel arbeiten die anscheinend mit Copy&Paste "Drogenfälle" ab. Ich gelte als Einzelfall und nun muss sich zeitaufwendig jemand damit beschäftigen. Die Fahrerlaubnisbehörde ist aber schon mit den Regelfällen überlastet, deshalb die Verzögerung. Die Behörde tut sich weiterhin schwer mit der Formulierung der Fragestellungen für die MPU in meinem Fall. Es wird aber daran gearbeitet und ich bekomme die nächsten Tage Bescheid.

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