Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

HanFü
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Re: Cannabisrezept & MPU

Beitrag von HanFü » So 23. Dez 2018, 15:45

Servus Chiller, zuerst bitte mal nen Admin das er Deinen Klarnamen in den Schreiben entfernt, (Hr. B.), Feind liest vlt mit.

Kann man Die Anmeldung noch ändern? Also die Anmeldung zurückziehen und sich woanders anmelden Kurzfristig

Wenn Du bei Pima nen Vertrag unterschrieben hast, vlt Anzahlung, die Fsst Deine Akte denen schon zugeschickt hat, denke ich nicht, der Zeitrahmen wird auch knapp. ABER, Du bist der Auftraggeber des Gutachtens!!! Pima hat nen Vertrag mit Dir, nicht mit der Fsst, d.h. wenn das Gutachten mies wird, mußt Du das der Fsst nicht mitteilen! Das Gutachten wird auch nur Dir ausgehändigt; beim nächsten Versuch senden Sie die Akte an ein anderes Institut.

Ja meine Akte habe ich mir zuschicken lassen. Musste da auch erst im Internet drauf kommen... soviel zur
Beratung.

Hast Du schon selbst Einsicht in Deine Akte genommen? Meines Wissens geht das nur bei der Fsst, die verschicken die Akte nicht an Dich sondern nur an die von Dir beauftragten Bst.

Ich habe auch arge Zweifel ob die Fragestellung für das Gutachten korrekt ist. Ein Neurologe hat bei Dir ADHS diagnostiziert und ein Cannabisrezept ausgestellt. Punkt!
Jetzt wird ein Verkehrspsycho beauftragt festzustellen, ob bei Dir ADHS vorlieg(???) und wenn ja^^, inwieweit die Medikation Deine Fahreignung beeinträchtigt? Das Problem das ich da sehe ist, die Symptome die Du für ne ADHS Diagnose brauchst sind schwer vereinbar mit den Eigenschaften für ein positives Fahreignungsgutachten.
Ist das Rezept auf CBD Gras? Wenn ja, müßtest halt dann die "Arie der Abstinenz" auf das THC Teufelszeug singen :mrgreen:
Ich bin auch neu hier im Forum, ka ob ich den Drogen/Straftaten Fragebogen von Avus hier posten darf, wenn willst schicke ich die per pn.
So Glühwein ruft und lass Dich nicht stressen
1919 wurde in Deutschland erstmals das Frauenwahlrecht eingeführt.Nur 10 Jahre später, 1929 wurde dann der Hanf in Deutschland verboten. Wer da einen Zusammenhang sieht ist ein Verschwörungstheoretiker ;)

Chiller1985
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Re: Cannabisrezept & MPU

Beitrag von Chiller1985 » Mo 24. Dez 2018, 11:56

Oh mist, das hatte ich wohl Übersehen.... Vielen dank für den hinweis.

Ja das geht. Meine Akte habe ich hier bei mir. Auf Anfrage bei Der Fs- Stelle haben sie mir das ganze Ding zugeschickt, hat aber 50€ gekostet. Kommt natürlich darauf an wie Dick diese Akte ist.

Mein Adhs habe ich mir in einer ADHS Klinik in Ingolstadt bescheinigen lassen. Das Rezept wurde aber durch einen anderen Arzt ausgestellt dieser sich in Rheinland Pfalz befindet. Finde hier im Dorf keinen Arzt der mir ein Folgerezept austellt...

Also Unterschrieben oder Bezahlt ist noch nichts, habe nur erstmal die Anmeldung abgegeben. Also ein Vetrag besteht Aktuell noch nicht.
Gern, du kannst mir den Bogen per Pn schicken. kann ja nie schaden...

Als ich habe ein Privatrezept, da die krankenkasse die Kostenübernahme ablehnt.
0,2g 2 mal am Tag - Pedanios oder Bedrocan. CBD soll ich zusätzlich nehmen. Nehme ich nicht immer aber wenn in Tablettenform.
Ab nachstes Jahr gehe ich zusätzlich zur Ergotherapie....


dann Proooooooooost

Stressen kann mich mitlerweile nichts mehr..... :lol: :D
Wo ein WILLE da ein WEG..... :idea: :roll:

HanFü
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Re: Cannabisrezept & MPU

Beitrag von HanFü » Do 27. Dez 2018, 00:10

Servus Chil Chiller,

Dein Dorf hat dann eine supernette Fsst wenn sie Deine Akte an Dich persönlich versenden. Als ich damals für mich Akteneinsicht gewährt bekommen habe, war kopieren nicht gestattet (nur Bleistiftnotizen mgl...das dauert dann bei dicker Akte). Vermutlich hat dann Ingolstadt neben den Auwaldsee Fest noch andere Vorteile.^^

Nimm noch Kontakt zu offenen Drogenberatungsstellen in Ingolstadt (Carritas, Diakonie, AWO, usw) suche Dir ne passende aus und vereinbare wöchentliche Termine. Bestätigen lassen!! Regelmäßig hingehen!! solange es der SozPäd für nötig hält (bei mir 12 x), jeden Besuch bestätigen lassen und Du bekommst noch einen positiven Abschlussbericht. Und das alles für lau. Die Scheine/Bericht bringst Du dann zum Gutachten mit...hilfreich für Deine " Gras nur noch als Medikament und niiiemehr zum Vergnügen" Geschichte!!, auch bei Rückfall Prophylaxe kannst das nutzen.

Du hast geschrieben das ADHS in Ingolstadt diagnostiziert wurde Dein Cannabis Rezept aber von nen Doc aus RLP kommt. Noch dazu ein Privatrezept??.-->Ich glaube(!!!will nichts falsches raten, hier sollten Member mit mehr Erfahrung mich bitte berichtigen)---> versuche von einen heimatnahen Arzt ein Rezept zu bekommen-->dann Kostenübernahme von Krankenkasse einfordern(einklagen?) die Vorgabe die Krankheit muß "austherapiert" sein bezweifle ich, VDK könnte da helfen.

Zum Schluss ein Vorschlag zu einem Paradigmenwechsel^^ Wenn Du schnell Deinen Fs wiederhaben willst-->verzichte auf die ADHS Schiene; kontrollierter Konsum ist für die meisten Gutachter "Neuland", würdest wie Don Q. gg Windmühlen kämpfen und sie nehmen Dich aus wie die Weihnachtsgans.

1 Jahr Abstinenznachweis über Haarprobe bei Synlab (kein Screening), selbst mit harten Mischkonsum Bong/Whiskey schaffst ohne Therapie die MPU wenn die Story sitzt!! Sogar mehrmals wenn nach positiver MPU wieder auffällig.
Oder vlt erkundigst Du Dich über einen EU Führerschein bzw Commonwealth-Fs, gerade letzterer solange UK noch in EU sind--->Jamaica fliegen zum Führerschein Erwerb hat doch was :mrgreen:
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INeedHelpPlease
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Führerschein vor 3 Jahren entzogen bekommen

Beitrag von INeedHelpPlease » Do 3. Jan 2019, 21:48

Hallo alle zusammen.
Ich rauche schön länger Gras, um meiner Migräne entgegen zu wirken.( 7 Jahre + )
Vor 3 Jahren wurde mir der Führerschein entzogen. Da ich aber nicht weiß ob die Umstände wichtig sind unter denen ich diesen verloren habe, schreibe ichs einfach mal mit rein. Ich wurde vor 3 Jahren angehalten und hatte zwei Mitfahrer die ein wenig Panik geschoben haben, da sie noch etwas dabei hatten. Ich habe mich anstecken lassen und bin mit den beiden aus dem Auto raus und abgehauen. Ich wurde natürlich erwischt.

Seit meinem 3. Lebensjahr leide ich nachweisbar an Migräne und muss regelmäßig mit 800mg+ Ibuprofen den Schmerzen entgegenwirken und würde daher Cannabis auf Rezept bekommen, scheue mich aber noch es zu beantragen da ich ja noch zur MPU muss.

Ich habe das Abstinenzjahr schon hinter mir, mit Haaranalysen. Da ich aber bisher kein Geld hatte konnte ich das besondere Aufbauseminar und die MPU noch nicht machen. Jetzt habe ich hier im Forum von einem Test nach FeV 5.2 gelesen, mit dem man gute chancen hat seinen Führerschein wiederzubekommen.

Wie soll ich nun Vorgehen, da ich den Führerschein ja verloren habe bevor man Cannabis auf Rezept bekommen konnte.

Sollte ich:

1.Es mir verschreiben lassen und mich einstellen lassen
2. Danach eine FeV 5.2 Test bei einem Anerkannten Arzt machen und mich mit diesen Sachen dann zur MPU anmelden?

Müsste man, wenn das so gehen würde das Aufbauseminar noch absolvieren? Geht das überhaupt? Bekommt man so seinen Führerschein leichter wieder?

Ich bin dankbar für jede Hilfe die ich bekommen kann. Ich mache eine Ausbildung und habe daher nicht viel Geld. Die 850€ Busgeld und die Haarproben haben mir viele Chancen und Möglichkeiten genommen. Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen

Mit freundlichen Grüßen


INeedHelpPlease

HanFü
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Re: Cannabisrezept & MPU

Beitrag von HanFü » So 6. Jan 2019, 16:38

Servus,
wenn Du so schnell wie mgl Deinen Schein wieder haben willst empfehle ich Dir direkt die MPU. Zur Vorgeschichte; Du hast nur 1 Auffälligkeit (wie hoch waren die Werte?), wenn die Fsst sonst nichts von Dir weis (Akteneinsicht beantragen!!!), kommst Du relativ problemlos durch die MPU. Bestätigungen über die Teilnahme an lokalen SHG und offenen Drogenberatungsstellen helfen ungemein beim MPU.
Möglicherweise kommst Du mit Probierkonsum durch-->solltest dann aber keine Aussagen den Behörden gegenüber über Dein Konsumverhalten gemacht haben.

Warum eigentlich 850 € Bußgeld? Fahren unter Einfluss....kostet doch "nur" 500.

Müsste man, wenn das so gehen würde das Aufbauseminar noch absolvieren? Geht das überhaupt? Bekommt man so seinen Führerschein leichter wieder?
Solche Seminare sind nur eine nette Einnahmequelle der gierigen MPU-Industrie, solange Du nicht zu so einen Seminar verpflichtet wurdest (deshalb niemals TÜV MPU), kannst Du Dich auch kostenlos online vorbereiten.
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scorpi
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Autofahrer und konsument

Beitrag von scorpi » Fr 11. Jan 2019, 01:36

Guten Abend Euch allen :-)

Ich habe leider keine Antwort auf meine Frage in diesem Forum gefunden.

Ich bin Rollifahrer und habe leichte Spastiken in den Beinen und auch Rückenschmerzen. Ich habe bisher noch nie Cannabis richtig konsumiert, probiert natürlich schon, aber das war eher ein Horrortrip mit Panikattacke. :mrgreen:

Ich frage mich, ob ich das nicht einfach nochmal probieren soll. Ich habe allerdings verdammt viel Angst dabei! Ich habe einen Führerschein, den ich auch definitiv behalten möchte und würde auch niemals unter Einfluss von Alkohol oder THC fahren!

Wie macht Ihr Autofahrer das? Konsumiert ihr einen Tag und fahrt dann 3 Tage kein Auto oder wie ist das zu bewerkstelligen? Nach allen Informationen die ich bisher gelesen habe, kann niemand genau sagen ab wann ich wieder "Fahrtüchtig" bin. Somit wäre ich doch auch nur mit einem Joint pro Woche dem Risiko ausgesetzt, bei einer Blutkontrolle den Schein abgeben zu müssen.

Wäre ich denn mit einem Privatrezept sicherer dran? Was ich bisher gelesen habe sah auch hier nicht so rosig aus. Viele hatten trotzdem Probleme mit der Polizei.

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Martin Mainz
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von Martin Mainz » Fr 11. Jan 2019, 06:57

Hallo Scorpi und herzlich willkommen im Forum!
scorpi hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 01:36
Ich habe leider keine Antwort auf meine Frage in diesem Forum gefunden.
Da hast Du wohl nicht gut genug gesucht, hier im Strang wirst Du bestimmt fündig.

Generell gilt: Wer mit Rezept Cannabis mediziniert, muss selbst entscheiden, wann er fahrtauglich ist und wann nicht. Das erfolgt am Anfang in Absprache mit dem Arzt, der Dich auf eine bestimmte Sorte "einstellt" und ggf. bei Sortenwechsel. Bei der Fahrt ist es sinnvoll, eine Kopie des Rezepts dabei zu haben. Trotzdem sollte man bei Kontrollen nicht gleich damit herumwedeln, erst wenn eine Auffälligkeit oder ein Verdacht der Grünen das notwendig macht.

Ansonsten mal hier im Strang stöbern, da gibts noch jede Menge weitere Infos.
Foren-Putze und Teilzeitadmin

moepens
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von moepens » Fr 11. Jan 2019, 08:44

Siehe auch Fahrtauglichkeit bei Sativex für MS-Patienten mit Spastiken:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25208898

Dahingehend ist eher nicht zu erwarten, dass Patienten fahruntüchtig werden. Auch für andere Erkrankungen ist das denkbar. Generell kann die Situation bei jedem Patienten aber eine andere sein.

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Crosser71
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von Crosser71 » Fr 11. Jan 2019, 17:47

Auf jeden Fall ist es sehr wichtig eine gute Rechtschutzversicherung zu haben (in diesem Fall Schwerpunkt Verkehrsrechtschutz; der restliche Bereich der Rechtschutzversicherung macht aber auch Sinn).

INeedHelpPlease
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Re: Cannabisrezept & MPU

Beitrag von INeedHelpPlease » Fr 11. Jan 2019, 22:51

Also Ka warum 858 EUR aber so hoch war es halt.

Thccooh wert wart deutlich zu hoch für einen Versuch.

Ist meine Idee absolut falsch? Oder wäre das auch ein weg?

Danke für die Antwort

LG

scorpi
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von scorpi » Sa 12. Jan 2019, 23:42

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Dann hoffe ich mal, einen Arzt zu finden. Einen bekannten Arzt habe ich bereits gefragt, der jedoch kein Cannabis mehr verschreibt. Leider, da er wohl ständig Probleme mit den Behörden hatte, weil einige seiner Patienten das Zeug auf den Schwarzmarkt verkauft haben. Laut seiner Aussage sollte das in meinem Fall selbst bei einem sensiblen Arzt kein Problem darstellen.

rican
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EU Führerschein und Rezept

Beitrag von rican » Mo 14. Jan 2019, 12:05

Guten Tag zusammen

Ich habe eine Frage. Ist es möglich, das jemand mit EU Führerschein (Polen), Cannabis (DE) verschrieben bekommt und die gleichen Bestimmungen gelten wie bei einem deutschen Führerschein, trotz nicht gemacht MPU ?

Die Antwort zu dieser Frage würde mir sehr helfen - Vielen Dank !

Edit:
Zweite Frage nach durchlesen im Forum aufgekommen: Ist es möglich, nachdem eine MPU angeordnet wurde, ein Rezept zu machen -> um dann entweder die Drogentests zu überspringen oder mit Grenzwerten die auf die medikamentöse Versorgung angepasst sind getestet zu werden ?


Liebe Grüsse

Hatte noch nie nen Führerschein und hab MPU.

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