Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Ben2689
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von Ben2689 »

Martin Mainz hat geschrieben: Fr 19. Feb 2021, 15:41 ...Wie bist du denn an den Termin rangekommen, oder ist das üblich? Und wenn keine Zweifel von der Stelle kamen, wieso kann die nicht deinen Führerschein einfach wieder freigeben? Oder geht da das psycholoigische Gutachten vor?
Hey ,

Zu der Thematik Termin bei der Leiterin.

Ich habe mich ab dem Zeitpunkt der Kontrolle intensiv mit meiner Thematik auseinander gesetzt, habe Dank Empfehlungen (von hier glaub ich) Kontakt mit der Grünen Hilfe aufgenommen, die mir das kommende Prozedere erklärt haben. Schön und gut.
Dann war irgendwann der Zeitpunkt im Januar dass ich den Lappen abgeben musste, dies tat ich und habe mich direkt im Anschluss um mein Wiedererlangen gekümmert. Arztbriefe etc etc . Dann habe ich alles bei der Behörde eingereicht. Es hat sage und schreibe bis November 2019 gebraucht bis die Behörde wusste wie sie mit mir umzugehen hat. Eine Sachbearbeiterin hat mir in den Monaten davor zwei Aufforderungen zur mpu geschickt. Aber ne Standard npu mit Abstinenz blabla, aber das macht ja keinen Sinn.
Nach Beschwerde habe ich dann einen Termin bei der Leiterin erhalten,der ich alles erklären konnte. Es liest sich schon dumm. Kontrolle im November ,Cannabis Rezept plötzlich ein paar Monate später.
Aber Krankenhausaufenthalte, wochenlange opioidbehandlungen etc etc sprechen für sich.
Sie war wirklich sehr freundlich und hat gesagt ich soll meine Geschichte genauso erzählen, wenn ich medizinisch in der Lage bin ,schaff ich das sowieso.
Und jetzt das..

Achso und klar kamen Zweifel. Deswegen die Aufforderung zur MpU. Aber die Leiterin der Fahrbehörde war wirklich Verständnisvoll.
Aber die Macht mir meinen Lappen ohne positive Mpi zu geben hat sie auch nicht glaub ich ^^
Ben2689
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von Ben2689 »

Alexhh89 hat geschrieben: Fr 19. Feb 2021, 15:31 Wie stellen Sie fest ob du es vaporisierst oder rauchst ...( haare?)

MfG
Alex
Das können Sie ja gar nicht feststellen. Der Arzt sagt er habe es mir so angeordnet, ich habe Belege von der Krankenkasse dieses Ding auch zu besitzen. Punkt.
Wenn die dort anfangen so reinzuspekulieren wie bei mir, dass Missbrauch vorliegt, kann es nur Voreingenommenheit sein weil ich absolut keinen Grund geliefert habe das Zeug missbräuchlich zu verwenden.
Alexhh89
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von Alexhh89 »

Wie stellen die fest ob man sich an die Dosierung hält..? Weißt du was darüber?

MfG
Alex
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Ben2689
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von Ben2689 »

Darüber haben Sie mich auch lediglich befragt.
Detailliert erklärt wann und wie viel und wie ich es zu mir nehme.
Der Satz "es ist insbesondere Wahrscheinlich dass er es missbräuchlich benutzt"...Macht mich so sauer, weil das einfach die persönliche Meinung ist.
Es mit mit nichts begründet. Auch nicht mit Irgendwelchen Daten der Haar Probe.
Man kann bei Cannabis keinen Grenzwert ermitteln, da es doch eh bei jedem anders ist. Stoffwechsel, Mann, Frau . Zu viele Variablen.

Mein Ng Wert deutet lediglich auf regelmäßigen Konsum hin. Logisch.
Alexhh89
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von Alexhh89 »

Du hast völlig recht. Recht haben und Recht bekommen ist leider so eine Sache....ärgerlich das man noch Anwälte bezahlen muss um an sein Recht zu kommen. Lass dich nicht unter kriegen. Kämpf für dein Recht.

MfG
Alex
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Ben2689
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von Ben2689 »

Alexhh89 hat geschrieben: Fr 19. Feb 2021, 17:04 Du hast völlig recht. Recht haben und Recht bekommen ist leider so eine Sache....ärgerlich das man noch Anwälte bezahlen muss um an sein Recht zu kommen. Lass dich nicht unter kriegen. Kämpf für dein Recht.

MfG
Alex
Ja da hast du leider recht.
Geld für eine erneute MPU ist nicht da. Ich hoffe ,dass der Anwalt direkt gut Druck macht. Ich würde euch hier auf jeden Fall mal auf dem laufenden halten.
Eine absolvierte MPU von einem Patienten, hab ich hier zumindest noch nicht gelesen.
Alexhh89
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von Alexhh89 »

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Monica.s
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Canabis Patient und mpu machen

Beitrag von Monica.s »

Hallo zusammen!
Ich bin neu hier und habe paar Frage. Wenn änliche Thema war schon hier, bitte sagt mir.
Ich habe letztes Jahr polizei kontrolle gehabt und mit thc war positive, ich habe noch blut im Krankenhaus abgegeben. Dann habe ich gekriegt bussgeldbescheid und musste MPU machen. Ich habe auch meine Fuhrerschein verzichtet. Letztes Jahr ich war noch arbeitslos also ich habe kein geld gehabt für Anwalt. Ich rede auch nicht richtig deutsch und ich weiss nicht ob ich alles verstehe wenn ich mich bei Anwalt melde.
Ich habe seit paar Jahre chronische schmerzen und nur Cannabis hilt mir. Endlich dieses Jahr ich habe Rezepte gekriegt bei meine Hausarzt aber Rezept ist auch privat und kostet viel. Er will das nicht durch aok machen. Ich weiss nicht jetzt wie soll ich MPU machen und meine Fuhrerschein wieder kriegen? Vielleicht habt jemand änliche Situation? Und vielleicht weisst Ihr zum welche Arzt soll ich gehen und das alles mit aok machen. Ich hoffe die übernehmen ein bisschien kosten von mir. Ich bin aus Baden Württemberg.
Vielen dank!
Monica
mkx13
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Totale Verwirrung beim Führerschein als Cannabis Patient

Beitrag von mkx13 »

Hallo, seit einigen Wochen beschäftige ich mich intensiv mit Cannabis als Medizin. Da ich an extremer Schlafstörung, Schlafapnoe und Migräne leide, habe ich vor einigen Tagen ein Cannabis Rezept bei einem Privatarzt auf Selbstzahler Basis beantragt. Ich hoffe das ganze klappt auch, ich bin aber zuversichtlich.
Da ich in meinem Leben nur 2-3 mal Erfahrung mit Cannabis gemacht habe, wusste ich gar nicht welche extremen Regeln im Straßenverkehr herrschen. Jetzt hat mich natürlich interessiert, wie es bei Patienten aussieht.. ich bin sowas von dermaßen verwirrt, ich lese auf jeder Seite unterschiedliche Angaben, ob und inwiefern man noch am Straßenverkehr teilnehmen darf. Besonders die Frage nach der MPU interessiert mich. Ich bin noch nie irgendwie im Straßenverkehr negativ aufgefallen und das soll auch so bleiben! Ich liebe meinen Führerschein und würde eher sterben, als ihn verlieren zu wollen.
Wie kann ich mir 100% sicher sein, dass da nichts passieren wird, sollte ich ein Rezept usw. erhalten? Ich habe oft gelesen, dass man ein Gutachten erstellen lassen muss bei einem Verkehrsarzt und dass dann der Führerscheinstelle zukommen lassen muss? Genauso oft habe ich aber auch gelesen, dass man GAR NICHTS braucht und als Patient selbst entscheidet, ob man fahren kann oder nicht (was für mich das logischste wäre, natürlich verstehe ich, wenn man dann mit Ausfallerscheinungen trotzdem bestraft werden kann). Kann mein Arzt mir dann nicht bescheinigen, dass ich zum fahren geeignet bin? Wie gesagt in vielen Beiträgen online steht, man würde gar nichts brauchen, außer die Unterlagen, also Rezept usw..

Sorry für die vielen Fragen, aber ich finde die Lage ist MEHR als nur unübersichtlich. Ach ja ich komme aus NRW, falls das Wissen benötigt wird. Danke im voraus!
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Martin Mainz
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von Martin Mainz »

Hallo mkx13 und willkommen im Forum.

Du brauchst tatsächlich nur dein Rezept und du musst dich selbst in der Lage fühlen am Verkehr teilnehmen zu können. In der Regel wird das mit dem Arzt besprochen, aber letztlich hängt es von dir ab. Es gibt auch ein Cannabis-"Ausweis", den du vom Arzt ausgefüllt bekommen kannst, aber ein offizielles Dokument ist das nicht. Was zählt ist das Rezept, und ruhige Nerven bei einer Kontrolle. Dazu wirst du hier im Strang einige Beschreibungen finden.
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mkx13
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von mkx13 »

Hallo, danke für die Antwort. Also brauche ich insofern ich keine Ausfallerscheinungen habe und alle erforderlichen Dinge dabei habe keine Angst vor einer MPU/Führerscheinentzug haben? Das klingt wirklich super!

Vielen Dank!
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Cookie
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von Cookie »

Ja, es wird viel Schwachsinn erzählt, dabei sind "alle erforderlichen Dinge" nur das Rezept bzw. eine Kopie davon. Keine Ausfallerscheinungen sind natürlich Pflicht, aber wie der Name schon sagt, rein subjektiv und von der Gewöhnung abhängig.
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Martin Mainz
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von Martin Mainz »

mkx13 hat geschrieben: Di 23. Mär 2021, 08:51 ...Also brauche ich insofern ich keine Ausfallerscheinungen habe und alle erforderlichen Dinge dabei habe keine Angst vor einer MPU/Führerscheinentzug haben?
Das hab ich nicht gesagt, es werden regelmäßig auch Patienten kontrolliert und auch hier ist eine MPU möglich. Eine Abstinenz ist allerdings nicht nachzuweisen, meist reicht ein Ärztliches Gutachten für den Führerscheinerhalt. Es ist eben noch ein junges Gesetz.
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mkx13
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von mkx13 »

Martin Mainz hat geschrieben: Di 23. Mär 2021, 09:33
mkx13 hat geschrieben: Di 23. Mär 2021, 08:51 ...Also brauche ich insofern ich keine Ausfallerscheinungen habe und alle erforderlichen Dinge dabei habe keine Angst vor einer MPU/Führerscheinentzug haben?
Das hab ich nicht gesagt, es werden regelmäßig auch Patienten kontrolliert und auch hier ist eine MPU möglich. Eine Abstinenz ist allerdings nicht nachzuweisen, meist reicht ein Ärztliches Gutachten für den Führerscheinerhalt. Es ist eben noch ein junges Gesetz.


Also ist die MPU generell möglich ( trotz vorhanden Rezept ) oder nur bei Ausfallerscheinungen? Sorry, dass ich jetzt nochmal so doof nachfrage aber ich verstehe einfach nicht, wieso die eine MPU anordnen sollten, wenn man alles belegen kann und keine Ausfallerscheinungen hat.

Sollte ich bei einer Kontrolle direkt von mir aus erwähnen, dass ich Patient bin oder erst auf konkreter Nachfrage alles rausrücken? Und natürlich ist das Gesetz noch jung, allerdings ist die Lage extrem undurchsichtig.
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Martin Mainz
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von Martin Mainz »

MPU ist immer möglich, wenn die Beamten der Meinung sind nach einer Kontrolle Infos an die Führerscheinstelle weiterzuleiten. Das gilt übrigens auch, wenn man als Patient zu Fuß unterwegs war. Generell gilt bei einer Kontrolle: Keine Fragen außer zur Person machen, keine Aussagen über Konsum, keinem Test vor Ort zustimmen. Nach Androhung eines Bluttests kann man dann das Rezept ins Feld führen. Immer freundlich und verständnisvoll bleiben. Generell bist du im Recht, wenn du als Patient mit Cannabis im Blut unterwegs bist. Vor Ort bestimmen aber Beamt*Innen, wie vorgegangen wird.

Und ein bisschen selber lesen in diesem Thread bringt auch Vorteile.
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mkx13
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von mkx13 »

Vielen Dank, jetzt habe ich es verstanden! Ja, ich habe schon einiges hier im Forum gelesen, aber gerade aufgrund der schwammigen Lage und der unterschiedlichen Aussagen war ich mir nicht so sicher, was ich glauben sollte. Außerdem gibt es auch viele Leute die ganz andere Sachverhalte haben ( z. B. schonmal auffällig geworden usw)..

Vielen lieben Dank! 👍
SK83
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von SK83 »

Hallo zusammen, ich bin auch gerade dabei meinen Führerschein wieder zu machen, nach einem gescheiterten Drogen screening Nach 5 tests, dies aber vor 11 Jahren. Heute habe ich mit einem Fachanwalt für Verkehrsrecht und deren Freund dem eine MPU Beratungsstelle gehört gesprochen. Deren Aussage war das man trotz Cannabis Patient eine 12 Monatige Urin oder 6 Monatige Haar Probe geben muss und dort soll und wird/kann im Labor gemessen werden ob man nur medizinisches Cannabis zu sich nimmt oder auch welches von schwarz Markt ?!? Jemand davon schon so gehört ? Vielen Dank im Voraus ✌️
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Martin Mainz
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von Martin Mainz »

Halte ich für ausgemachten Blödsinn. Aber wenn der Fachanwalt und der MPU Freund das sagen..
Alexhh89
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von Alexhh89 »

SK83 hat geschrieben: Mo 29. Mär 2021, 23:48 Hallo zusammen, ich bin auch gerade dabei meinen Führerschein wieder zu machen, nach einem gescheiterten Drogen screening Nach 5 tests, dies aber vor 11 Jahren. Heute habe ich mit einem Fachanwalt für Verkehrsrecht und deren Freund dem eine MPU Beratungsstelle gehört gesprochen. Deren Aussage war das man trotz Cannabis Patient eine 12 Monatige Urin oder 6 Monatige Haar Probe geben muss und dort soll und wird/kann im Labor gemessen werden ob man nur medizinisches Cannabis zu sich nimmt oder auch welches von schwarz Markt ?!? Jemand davon schon so gehört ? Vielen Dank im Voraus ✌️
Das ist doch unmöglich raus zu finden ob von Straße oder Apotheke...gras ist Gras ( ausser synthetische cannabinoide) das Können die vielleicht fetstellen. Hab auch schon mal was davon gehört das die vergleichen ob die nanomenge mit der Verordnung übereinstimmen. Das halte ich aber eher für Schätzungen den jeder Körper reagiert anders darauf, es sind zuviel Faktoren ( Größe , gewicht , alter, tagesform...)
Hier ein Video eines Patienten der genau darüber erzählt...https://youtu.be/X_0YurfL7OE
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Candariel
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von Candariel »

Howdy,

Ich befinde mich aktuell in meiner 12 monatigen Abstinenz hinsichtlich einer MPU wegen THC und Amphe. Das mit dem Amphe war dumm und will ich auch in Zukunft sein lassen, aber meinem THC trauere ich schon hinterher. Ein Freund hat mir geraten den medizinischen Weg zu gehen und ich habe mich die letzten Tage eingehend damit befasst. Gerade was das Thema Cannabis Patient und Führerschein angeht bin ich mittlerweile auf zig verschiedene Meinungen gestoßen, was denn hier nun Phase ist und was nicht. Selbst in diesem Thread hier. Aber langsam meine ich durch zu blicken. Nur bei einer Sache brauche ich erstmal dringend mal eueren Rat...

Findet ihr, dass ich nun direkt Patient werden sollte und, da ich ja eh schon eine MPU machen muss, dahin gehend die Fragestellung was THC angeht anpassen lassen sollte oder ob ich die MPU erstmal wie gehabt durchlaufen sollte, geloben werde nie wieder THC zu konsumieren und dann im Anschluss nochmal bei der Führerscheinstelle anklopfen soll und einräumen soll, dass ich aber nun Patient bin?

Könnte mir auf Grund meiner Vorgeschichte ein Nachteil bei der MPU entstehen wenn ich direkt auf Medizinalcannabis umschwenke? Wenn ich das während meiner Abstinenz zur MPU tue, würdest ihr direkt auch ein äG mitliefern?

Edit: Achja und wo finde ich eigentlich MPU Stellen (vor allem im LK Karlsruhe) die auch kompetent genug sind mit der Thematik "Cannabis Patient und Führerschein" umgehen zu können?
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