Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

cosmicffm
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Cannabis als Rezept und Auto Fahren? Wie geht man bei einer Kontrolle vor?

Beitrag von cosmicffm » Di 5. Feb 2019, 22:06

Grüßt euch,

ich bekomme ja nun auch endlich Cannabis auf Rezept, wie ich gehe aber beim Autofahren vor?

VG
Andreas


cosmicffm
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Re: Cannabis als Rezept und Auto Fahren? Wie geht man bei einer Kontrolle vor?

Beitrag von cosmicffm » Mi 6. Feb 2019, 09:34

Also da steht nichts von wegen Rezept etc. Sondern allgemein, daher leider Nutzlos

Patient_H
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Re: Cannabis als Rezept und Auto Fahren? Wie geht man bei einer Kontrolle vor?

Beitrag von Patient_H » Mi 6. Feb 2019, 10:20

Wie du beim Autofahren vorgehst? Vernünftig!

Oder meinst du bei einer Kontrolle? Rezept und Genehmigung dabei? Nichts saufen?

Was möchtest Du denn genau? Wie man ein Auto bewegt müsstest Du wissen. Und genau daran ändert sich auch nichts.
Rechts ist das Gas.

Du musst allerdings wissen, dass die Führerscheinstelle gerne informiert wird, wenn sie THC / COOH finden.

mad
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Re: Cannabis als Rezept und Auto Fahren? Wie geht man bei einer Kontrolle vor?

Beitrag von mad » Mi 6. Feb 2019, 11:53

Ich habe immer nur ein Rezept dabei. Was für eine Genehmigung?

Patient_H
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Re: Cannabis als Rezept und Auto Fahren? Wie geht man bei einer Kontrolle vor?

Beitrag von Patient_H » Mi 6. Feb 2019, 12:18

Von der KK.
Kannst dir auch einen basteln... https://www.cannabis-ausweis.de/

Im Prinzip reicht aber auch ein Rezept.

Cookie
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Re: Cannabis als Rezept und Auto Fahren? Wie geht man bei einer Kontrolle vor?

Beitrag von Cookie » Mi 6. Feb 2019, 12:43

"Im Prinzip" ist gut. Es reicht das Rezept (Kopie), denn einen Ausweis gibt es förmlich nicht.
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Crosser71
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Re: Cannabis als Rezept und Auto Fahren? Wie geht man bei einer Kontrolle vor?

Beitrag von Crosser71 » Mi 6. Feb 2019, 18:03

Cookie hat geschrieben:
Mi 6. Feb 2019, 12:43
"Im Prinzip" ist gut. Es reicht das Rezept (Kopie), denn einen Ausweis gibt es förmlich nicht.
Richtig, aber ein zusätzliches Dokument schadet sicher nicht - eher im Gegenteil. Ich habe mir Cannabis-Ausweis von der ACM zuschicken lassen (https://www.arbeitsgemeinschaft-cannabi ... s-ausweis/). Sieht sehr wertig aus und besteht nicht nur aus normalem Papier oder Pappe - hat schon einen gewissen alten "Lappen-Charakter" ;)

cosmicffm
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von cosmicffm » Mi 6. Feb 2019, 18:24

Also ich bekomme auch einen Cannabis Ausweis für die Apotheke, ohne diesen bekommt man es trotz Rezept nicht. Diesen muss man soweit ich weiß beim Fahren genauso wie die Kopie vom Rezept mitführen. Aber die Frage ist, hilft es wirklich etwas bei einer Verkehrskontrolle?

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BUMMBUMM
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von BUMMBUMM » Do 7. Feb 2019, 07:09

Cannabis-Rezept/Ausweis hilft im Falle einer Verkehrskontrolle bei 2 Sachen. Wenn man damit rumwedelt hilft es dabei die Polizei von der Notwendigkeit eines Drogentests zu überzeugen. Allerdings, sollte dieser positiv ausfallen, ist die wahrscheinlichkeit trotzdem die Fahrt fortsetzen zu dürfen (nach der Blutprobe) höher. Normalerweise wird man zum stehen lassen des PKWs genötigt.

Das ist der Worst-Case, wenn man das (Maßvoll eingestelle Medikation bei voller Fahrtauglichkeit) überzeugend genug verkauft und dokumentieren kann, könnte es einen aber auch gänzlich vor einer Substanzkontrolle bewahren. Zumal die Polizei ja Gründe haben muss von einer Rauschfahrt auszugehen, um einen Bluttest verlangen zu können; die bloße Medikation mit Cannabis ist aber kein solcher Grund (Fahrfehler, Nervosität, blöd aus der Wäsche geguckt, Unsinn gefaselt und so schon).

CommanderNYCD
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von CommanderNYCD » Do 7. Feb 2019, 11:37

Hallo zusammen !
Ich habe letztes Jahr eine Hausdurchsuchung über mich ergehen lassen müssen bei der auch Cannabis gefunden wurde. Mein Anwalt sagte mir ich müsse mit einer mpu rechnen nach dem Gerichtstermin (07.18 war die Hausdurchsuchung) nun habe ich in 2 Monaten einen Arzt Termin bei dem mir Cannabis verschrieben werden soll auf privat Rezept. Ich habe bis jetzt noch keinen Gerichtstermin und gehe stark davon aus das ich mein Rezept habe bevor irgendwas von der mpu Stelle kommt. Nun ist meine Frage da weder bluttests noch Urin Tests bei mir gemacht wurden ob die Chance besteht keine mpu machen zu müssen fahr seid 13 Jahren Auto und bin noch nie im Straßenverkehr aufgefallen habe auch keine Punkte oder sonst was jemals gehabt.

HabAuchNeMeinung
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von HabAuchNeMeinung » Do 7. Feb 2019, 14:06

CommanderNYCD hat geschrieben:
Do 7. Feb 2019, 11:37
Hallo zusammen !
Ich habe letztes Jahr eine Hausdurchsuchung über mich ergehen lassen müssen bei der auch Cannabis gefunden wurde. Mein Anwalt sagte mir ich müsse mit einer mpu rechnen nach dem Gerichtstermin (07.18 war die Hausdurchsuchung) ....
Hallo Erstmal...

Gegenfragen:
1. In welchem Bundesland wohnst Du?
2. Was wurde gefunden (auch härtere Sachen als Cannabis?) und wieviel?
3. Hast Du gegenüber der Polizei Konsumangaben gemacht, wenn ja welche?
4. Was macht dein Anwalt denn so beruflich? (SCNR)

HabAuchNeMeinung

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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von CommanderNYCD » Do 7. Feb 2019, 14:32

HabAuchNeMeinung hat geschrieben:
Do 7. Feb 2019, 14:06
CommanderNYCD hat geschrieben:
Do 7. Feb 2019, 11:37
Hallo zusammen !
Ich habe letztes Jahr eine Hausdurchsuchung über mich ergehen lassen müssen bei der auch Cannabis gefunden wurde. Mein Anwalt sagte mir ich müsse mit einer mpu rechnen nach dem Gerichtstermin (07.18 war die Hausdurchsuchung) ....
Hallo Erstmal...

Gegenfragen:
1. In welchem Bundesland wohnst Du?
2. Was wurde gefunden (auch härtere Sachen als Cannabis?) und wieviel?
3. Hast Du gegenüber der Polizei Konsumangaben gemacht, wenn ja welche?
4. Was macht dein Anwalt denn so beruflich? (SCNR)

HabAuchNeMeinung
Also ich wohne in Hessen. Gefunden wurden 9ghasch und 5 Pflanzen im Zelt welche noch 3-4 Wochen gebraucht hätten.
Mein Anwalt ist Rechtsanwalt welcher sich auf btmg spezialisiert hat. Habe leider angegeben das es zum eingemkonsum gedacht war

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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von HabAuchNeMeinung » Do 7. Feb 2019, 14:55

CommanderNYCD hat geschrieben:
Do 7. Feb 2019, 14:32
....
Also ich wohne in Hessen. Gefunden wurden 9ghasch und 5 Pflanzen im Zelt welche noch 3-4 Wochen gebraucht hätten.
Mein Anwalt ist Rechtsanwalt welcher sich auf btmg spezialisiert hat. Habe leider angegeben das es zum eingemkonsum gedacht war
Das Du Eigebdarf angegeben hast war schon in Ordnung, sonst hättest Du deine Position im Strafprozess deutlich verschlechtert, allerdings ist das eben für die Fahrerlaubnisbehörde ein "Indiz", das du zumindest gelegentlich oder regelmäßig konsumierst.
Zu einer MPU wird es aber nicht kommen, da die Anordnung rechtswidrig wäre, da kein Bezug zum Straßenverkehr gegeben ist:
Es ist aber nach richtiger Auffassung rechtswidrig, bei hinreichenden Verdachtsmomenten auf einen Dauerkonsum von Cannabis direkt eine MPU anzuordnen (BVerfG, NJW 2002, 2378 ff.).
https://www.strafverteidiger-schueller. ... -cannabis/
Daher wird die FeB wenn überhaupt ein Ärztliches Gutachten fordern.
Dort musst Du dann glaubhaft gelegentlichen Konsum mit Trennvermögen darlegen, wenn Du deine Faherlaubnis behalten willst. Allerdings wird das durchaus schwierig werden, je nachdem wieviel die 5 Pflanzen "abgeworfen" haben...

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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von CommanderNYCD » Do 7. Feb 2019, 15:02

HabAuchNeMeinung hat geschrieben:
Do 7. Feb 2019, 14:55
CommanderNYCD hat geschrieben:
Do 7. Feb 2019, 14:32
....
Also ich wohne in Hessen. Gefunden wurden 9ghasch und 5 Pflanzen im Zelt welche noch 3-4 Wochen gebraucht hätten.
Mein Anwalt ist Rechtsanwalt welcher sich auf btmg spezialisiert hat. Habe leider angegeben das es zum eingemkonsum gedacht war
Das Du Eigebdarf angegeben hast war schon in Ordnung, sonst hättest Du deine Position im Strafprozess deutlich verschlechtert, allerdings ist das eben für die Fahrerlaubnisbehörde ein "Indiz", das du zumindest gelegentlich oder regelmäßig konsumierst.
Zu einer MPU wird es aber nicht kommen, da die Anordnung rechtswidrig wäre, da kein Bezug zum Straßenverkehr gegeben ist:
Es ist aber nach richtiger Auffassung rechtswidrig, bei hinreichenden Verdachtsmomenten auf einen Dauerkonsum von Cannabis direkt eine MPU anzuordnen (BVerfG, NJW 2002, 2378 ff.).
https://www.strafverteidiger-schueller. ... -cannabis/
Daher wird die FeB wenn überhaupt ein Ärztliches Gutachten fordern.
Dort musst Du dann glaubhaft gelegentlichen Konsum mit Trennvermögen darlegen, wenn Du deine Faherlaubnis behalten willst. Allerdings wird das durchaus schwierig werden, je nachdem wieviel die 5 Pflanzen "abgeworfen" haben...
Schonmal vielen Dank für die Antwort :)
Also mein Anwalt sagte mir nach akteneinsicht 100g nassgewicht denke werden 50g sein am Ende

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BUMMBUMM
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von BUMMBUMM » Do 7. Feb 2019, 15:20

Inhalt oder Umfang des Strafverfahrens haben keine zwangsläufige Wirkung auf die Entscheidung der Führerscheinstelle, nicht mal die nicht vorhandene Rechtmäßigkeit hält die Führerscheinstelle davon ab eine MPU zu fordern. Das kann nur ein Gericht.
MPU-Würfel.jpg
MPU-Würfel.jpg (12.17 KiB) 1761 mal betrachtet

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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von HabAuchNeMeinung » Do 7. Feb 2019, 18:46

BUMMBUMM hat geschrieben:
Do 7. Feb 2019, 15:20
...nicht mal die nicht vorhandene Rechtmäßigkeit hält die Führerscheinstelle davon ab eine MPU zu fordern. Das kann nur ein Gericht.
Korrekt, nur dass das halt nix bringt, da eben rechtswidrig, was aber wie Du richtig erkannt hast. nur auf dem Klageweg festgestellt werden kann.
Meine Erfahrung aus Hessen (als ich da noch wohnte) waren aber zumindest so, daß sich die FeB an die gültige Rechtslage gehalten hat
(Einstellung nach §170(2) Mangels Tatverdacht -> Maßnahmen der FeB: Keine, obwohl sie seitens der Polizei/Staatsanwaltschaft benachrichtigt wurden)

mad
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Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von mad » Do 7. Feb 2019, 20:56

cosmicffm hat geschrieben:
Mi 6. Feb 2019, 18:24
Also ich bekomme auch einen Cannabis Ausweis für die Apotheke, ohne diesen bekommt man es trotz Rezept nicht. Diesen muss man soweit ich weiß beim Fahren genauso wie die Kopie vom Rezept mitführen. Aber die Frage ist, hilft es wirklich etwas bei einer Verkehrskontrolle?
Komische Apotheke … Oder steht ggf. im Ausweis eine Anleitung zur Einnahme und auf dem Rezept steht, gemäß schriftlicher Anweisung? In diesem Fall benötigt die Apotheke tatsächlich einen solchen Ausweis.

Bei mir steht einfach die Einnahmeart bereits auf dem Rezept, daher brauche ich nichts.

Zur Sicherheit habe ich aber mein abgelaufenes Schengen-Formular dabei, auf der neben meinem Arzt auch das Gesundheitsamt unterschrieben und gestempelt hat. Das Formular galt zwar nur für Januar, ist aber trotzdem ein offizielles Schriftstück und kann sicherlich nützlich werden als Beweis.

vel
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Re: Cannabis Patient Polizeikontrollen Erfahrungen

Beitrag von vel » Fr 8. Feb 2019, 20:08

Bundesgesundheitsministerium

Für Patienten:

ein Bescheinigung vom behandelte Arzt/Ärztin das der Patient auf Medizinische Cannabinoide eingestellt ist, für Therapeutische zwecke (keine Gründe)



Gesetz „Cannabis als Medizin“ einstimmig vom Bundestag beschlossen für Ärzte

https://www.bundesgesundheitsministeriu ... dizin.html

https://www.bundesgesundheitsministeriu ... nabis.html

https://www.kbv.de/html/cannabis-verordnen.php

Das sogenannte „Cannabis-Gesetz“ (Gesetz zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften) umfasst die Verordnung von Cannabis in Form von getrockneten Blüten oder Extrakten in standardisierter Qualität und Arzneimittel mit den Wirkstoffen Dronabinol oder Nabilon (§ 31 Abs. 6 Satz 1 SGB V).


Gesetzt für Straßenverkehr (für Patient)

Von den Cannabispatientinnen und -patienten wird ein hohes Maß an Zuverlässigkeit und Verantwortlichkeit (Compliance) im Umgang mit der Medikation und bei Auftreten von Nebenwirkungen erwartet. Wenn das THC im Blut einer Kraftfahrzeugführerin/eines Kraftfahrzeugführers aus einer bestimmungsgemäßen Einnahme eines für den konkreten Krankheitsfall verschriebenen cannabisbasierten Arzneimittels herrührt, kommt es nicht zu Sanktionierungen gemäß § 24a Absatz 2 des Straßenverkehrsgesetzes (StVG); bei missbräuchlicher Einnahme derartiger Arzneimittel droht hingegen nicht nur eine Sanktionierung nach dem StVG, sondern zusätzlich eine Entziehung der Fahrerlaubnis gemäß § 14 Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV).


Anwalt antworte auf Cannabis am Steuer Ingo Lenßen

https://www.sat1.de/tv/fruehstuecksfern ... nssen-clip

MoneyOrHumanity
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Re: Cannabis und Führerschein

Beitrag von MoneyOrHumanity » So 17. Feb 2019, 02:24

High Leute,

mir wurde vor 2 Jahren der Führerschein entzogen nachdem man mich in einem Abstand von 3-4 Monaten zweimal bei einer "berauschten" Fahrt erwischt hat. (8ng THC/ml)

Nun zur Frage:
Ich bin guter Dinge, dass ich bald ein Rezept für ein Medikament auf Basis von Cannabis erhalten könnte.
Kann ich mich, ohne das Medikament bereits erworben/eingenommen zu haben, bei der Führerscheinstelle melden und meinen Führerschein beantragen, nachdem ich das Rezept &/ die Ausnahmegenehmigung vom BfArM erhalten habe? (Erstmal Privatrezept)
Ich bin mir bewusst, dass ich mir zwar der Abstinenz-Nachweisen entziehen kann, um eine MPU jedoch nicht herumkomme.

Hat jemand bereits eine MPU durchführen müssen, nachdem er im Nachgang des Führerscheinentzugs ein Rezept ausgestellt bekommen hat?
Ich habe große Angst vor der PU, da ich in Zukunft angesichts meiner Arbeit stark auf den Führerschein angewiesen bin.
In der Vergangenheit habe ich zum größten Teil aus medizinischen Gründen konsumiert. Sollte ich das ebenfalls einbringen?

Ich freue mich über jegliche Info die man mir bezüglich "Führerscheinentzug -> Rezept im Nachgang -> Wiedererlangung" zukommen lassen kann.

Danke und LG aus dem Norden

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