Cannabis und Führerschein (ohne Rezept)

Isabell
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Re: Cannabis und Führerschein

Beitrag von Isabell » Fr 16. Nov 2018, 20:22

Hey vielen lieben Dank für eure Unterstützung 👍
Bleib Ehrlich, bleib Loyal oder bleib weg von mir

HabAuchNeMeinung
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Re: Cannabis und Führerschein

Beitrag von HabAuchNeMeinung » Fr 16. Nov 2018, 20:39

Isabell hat geschrieben:
Fr 16. Nov 2018, 20:19
Ich habe am Abend vorher um 22 Uhr geraucht zum einschlafen !!!!
Am nächsten Tag um 17 Uhr war die Kontrolle !!
Ich könnte niemals *bekifft* Auto fahren !!!

Ich verstehe gerade die Welt nicht mehr 😔
Hallo Isabell,

bei Einmalkonsum hättest Du aber, bei den festgestellten Werten zwischen drei und vier Stunden vorher konsumiert haben müssen.
Du warst natürlich nicht akut berauscht, nur leider ist das bei der aktuellen Rechtslage nicht relevant.
Ich lege Dir nochmal dem folgenden Artikel ans Herz:
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Morra
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Re: Cannabis und Führerschein

Beitrag von Morra » Fr 16. Nov 2018, 20:40

Isabell hat geschrieben:
Fr 16. Nov 2018, 20:19
:
!: Zum anderen wie glaubhaft ist es denn, wen Du diese Aussage nicht gemacht hättest, dass Du vor bzw. auf der Arbeit erstmalig Cannabis konsumiert hast....
Sorry aber "Probierkonsum" ist in deinem Fall einfach nicht glaubhaft begründbar. :
!:

Ich habe am Abend vorher um 22 Uhr geraucht zum einschlafen !!!!
Am nächsten Tag um 17 Uhr war die Kontrolle !!
Ich könnte niemals *bekifft* Auto fahren !!!

Ich verstehe gerade die Welt nicht mehr 😔


genau da lag das Problem, um Einmalkonsum in Kombination mit den Werten glaubhaft und plausibel zu machen hättest du einen Konsumzeitpunkt innerhalb der letzten 6 Stunden angeben müssen.
(oder bestenfalls gar nichts angeben)
Zudem wäre dies aber auch nicht leicht gewesen weil dir vermutlich niemand geglaubt hätte dass du kurz vor Arbeitsbeginn das erste mal im Leben Cannabis probiert hast.
Allein deshalb fällt auch ihm nachhinein das Thema Schutzbehauptung weg.

Ich drück dir die Daumen dass du auch ohne FS deinen Job behalten kannst oder etwas vergleichbares in der Nähe findest.
Alles alles Gute!

HabAuchNeMeinung
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Re: Cannabis und Führerschein

Beitrag von HabAuchNeMeinung » Fr 16. Nov 2018, 20:50

Hans Dampf hat geschrieben:
Fr 16. Nov 2018, 19:52
...
Und wenn du ihn wieder hast dann warte erst mal wieder mit dem Anfangen. Ein Freund (der wirklich ländlich lebt) wurde, nachdem er "erwischt" wurde, mehr als normal üblich kontrolliert. Ist ja auch kein Problem in einer Gegend wo es nur drei zwei Hauptstraßen und ansonsten Berge gibt...
...
Darauf wird sich auch Isabell einstellen müssen.
Das Ermittlungsverfahren wegen §29 BTMG wird bis Ende 2028 in den Polizeicomputern gespeichert sein und bei jeder Abfrage ihrer Daten in NRW "hochkommen". Ein Drogentest ist dann so gut wie 100% sicher.

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Re: Cannabis und Führerschein

Beitrag von HabAuchNeMeinung » Fr 16. Nov 2018, 21:52

Isabell hat geschrieben:
Fr 16. Nov 2018, 20:21
Ich habe seit diesem Tag NICHTS mehr KONSUMIERT
Dann besorg Dir mal Teststreifen mit einem CutOff von 50ng und 25ng.
Die kriegst Du in der Apotheke oder online z.B. bei A****
Wenn der 50er noch positiv sein sollte, wiederhole den Test in 2 Wochen.
Ist er negativ versuch den 25er.
Da das selbe "Spiel"...
Wenn der 25er negativ ist könntest Du 2 Wochen später mit den Abstinenznachweisen beginnen.

Noch ein Tip:
Wenn Du im Verkehrsportal weiter schreibst, versuche nicht dich als "ungerecht behandelt" darzustellen, das mögen die da gar nicht.

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HabAuchNeMeinung
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Re: Cannabis und Führerschein

Beitrag von HabAuchNeMeinung » Sa 17. Nov 2018, 00:10

Morra hat geschrieben:
Mi 31. Okt 2018, 09:32
...
Mein Informationsstand diesbezüglich ist, dass Führerscheinstelle trotzdem Zweifel an der Fahreignung anmeldet und das übliche Prozedere folgt.
Wär natürlich schön wenn ein Attest das hinfällig macht.

Gruss, Morra.
Hallo Mora,

Bin zwar nicht der Martin aber antworte trotzdem mal....

Ja, die FeB kann weiterhin Zweifel geltend machen, aber nicht (direkt) entziehen.
Vielmehr kann sie eine MPU anordnen. Allerdings hat diese dann aber eine andere Fragestellung;
http://cannabis-med.org/nis/data/file/v ... n_2015.pdf

HabAuchNeMeinung

Morra
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Re: Cannabis und Führerschein

Beitrag von Morra » Sa 17. Nov 2018, 06:50

Hi HabAuchNeMeinung,

Danke, das ist ne sehr interessante Info für mich!
Hm, ich frage mich ob man prophylaktisch privat ein Gutachten erstellen oder eine MPU absolvieren kann, also quasi bevor das Zenober mit der Führerscheinstelle losgeht.
Das hätte zwar nicht allzu viele Vorteile aber immerhin würden dann der Druck und die Fristen wegfallen und man könnte falls das erste Gutachten suboptimal ist ein zweites oder sogar drittes erstellen lassen.
Ich spiele schon länger mit dem Gedanken einfach mal bei der Behörde selbst anzufragen was es da für Optionen gibt aber wie soll man das aufziehen ohne sich ein Eigentor zu schiessen?
Anonym von einer Telefonzelle aus anrufen?
Einen unbescholtenen Bekannten vorschicken?
Das wirkt alles so lächerlich, ich möchte doch einfach nur als steuerzahlender Bürger eine konkrete Information von einer zuständigen Behörde.
Ich kann doch auch wie ein normaler Mensch zum Finanzamt gehen und fragen ob es legal ist, wenn ich dies oder das steuerlich absetze genauso wie ich zur Polizei gehen kann um zu fragen was passiert wenn ich meinem Chef auf den Schreibtisch ka**e, ohne dass ich gleich direkt oder indirekt Konsequenzen von diesen Institutionen zu erwarten habe.

crappy
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Re: Cannabis und Führerschein

Beitrag von crappy » Sa 17. Nov 2018, 07:00

Hallo R0bin420,

das liest sich aber gar nicht gut. Dabei bist du doch Cannabispatient!

Vielleicht sollte sich der Gutachter nochmal § 24a StVG etwas genauer durchlesen wenn er es in der Beantwortung der Fragestellung schon explizit nennt.
Satz 1 gilt nicht, wenn die Substanz aus der bestimmungsgemäßen Einnahme eines für einen konkreten Krankheitsfall verschriebenen Arzneimittels herrührt.
Den Satz hat er wohl überlesen... Somit ist der komplette Satz der "Beantwortung der Fragestellung" aus dem Gutachten schonmal falsch.

Der zweite Teil ist noch viel besser :P
Vorliegen einer Verordnung von Medizinalcannabis ohne ärztliche Begründung
Welcher Arzt verordnet Medizinalcannabis ohne Begründung? Dafür bedarf es eines BTM Rezepts und die darf ein Arzt ohne Begründung gar nicht ausstellen. Siehe dazu § 13 BtMG Satz 1:
Die in Anlage III bezeichneten Betäubungsmittel dürfen nur von Ärzten, Zahnärzten und Tierärzten und nur dann verschrieben oder im Rahmen einer ärztlichen, zahnärztlichen oder tierärztlichen Behandlung einschließlich der ärztlichen Behandlung einer Betäubungsmittelabhängigkeit verabreicht oder einem anderen zum unmittelbaren Verbrauch oder nach Absatz 1a Satz 1 überlassen werden, wenn ihre Anwendung am oder im menschlichen oder tierischen Körper begründet ist.
Von daher ist der komplette Begründungssatz aus dem Gutachten Unsinn. Da es gesetzlich schon gar nicht so funktioniert wie dort behauptet. Ich würde das mal deinem Arzt vorlegen denn er wird hier einer Strafstat beschuldigt.

Anlage 4 FeV haste dann aber wohl trotzdem an der Backe. Wäre aber mal Zeit dies durchzuklagen damit man, wie von der Bundesregierung versichert, keine Sanktionen befürchten muss.

Antwort der Bundesregierung auf die kleine Anfrage:

https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/117/1811701.pdf

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Re: Cannabis und Führerschein

Beitrag von HabAuchNeMeinung » Sa 17. Nov 2018, 10:04

Morra hat geschrieben:
Sa 17. Nov 2018, 06:50
Hi HabAuchNeMeinung,

Danke, das ist ne sehr interessante Info für mich!
Hm, ich frage mich ob man prophylaktisch privat ein Gutachten erstellen oder eine MPU absolvieren kann, also quasi bevor das Zenober mit der Führerscheinstelle losgeht.
....
Hallo Morra,

ich denke nicht dass das Sinn macht.
Das Hauptproblem bei einer Fragestellung zu (illegalen) Drogen ist ja u.a. die vorher nachzuweisende Abstinenz von 6 - 12 Monaten und die Aufarbeitung.
Das entfällt natürlich bei einer Fragestellung bei medizinischen Gebrauch. :lol:
Es ist wohl vielmehr so, dass man bei der MPU in der Begutachtungsstelle sein Medikament einnimmt und dann die Tests absolviert 8-)
https://www.cannabis-med.org/german/acm ... p?id=238#5
Da die FeB ja erst Kenntnis haben muss, bevor sie berechtigte Zweifel hat, sollte man sie auch erst "zweifeln" lassen, bevor man sich den Stress und Kosten einer MPU aufhalst.

Weiterhin könnte das hier für dich interessant sein:
viewtopic.php?f=12&t=6949#p65775

Inwieweit das zutrifft kann ich nicht sagen, bin kein Fachmann ;)


HabAuchNeMeinung
Zuletzt geändert von HabAuchNeMeinung am Sa 17. Nov 2018, 10:50, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Cannabis und Führerschein

Beitrag von HabAuchNeMeinung » Sa 17. Nov 2018, 10:13

crappy hat geschrieben:
Sa 17. Nov 2018, 07:00
Der zweite Teil ist noch viel besser :P
Vorliegen einer Verordnung von Medizinalcannabis ohne ärztliche Begründung
Welcher Arzt verordnet Medizinalcannabis ohne Begründung? Dafür bedarf es eines BTM Rezepts und die darf ein Arzt ohne Begründung gar nicht ausstellen.
Hallo Crappy,

Ich gehe davon aus das der verschreibende Arzt dieser hier ist:
https://www.abendzeitung-muenchen.de/in ... c7681.html
Daher unterstellt der Gutachter einfach, dass es da keine "medizinische Begründung" gebe....

EDIT:
Ausserdem wird der Gutachter sich wohl auf folgendes beziehen:
Bild

HabAuchNeMeinung
Dateianhänge
Gutachten.PNG
Gutachten.PNG (134.06 KiB) 4703 mal betrachtet

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Re: Cannabis und Führerschein

Beitrag von R0bin420 » Do 22. Nov 2018, 21:19

Danke für eure ganzen antworten, mein Verfahren wurde eingestellt und ich darf meinen Schein behalten :))))

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Thc im Blut aber nüchtern ?

Beitrag von Separee » Fr 30. Nov 2018, 01:51

Hallo Leute ich hab ein guten Freund und der wollte das ganze mal ausprobieren und ich hab ihn angeboten das er das unter meiner Aufsicht mal probieren kann weil ich mich damals Nach der Schule mich mit Freunden traf und mal einen rauchte kenn ich mich bisschen aus und würd ihm bei stehen. Jeder hat’s mal probiert und er Wills auch mal . :mrgreen:

So das Problem ist:ich bin pkw Fahrer und Besitzer und möchte aber sicherheitshalber über diese Situationen in Kenntnis gebracht werden

Situation A: wenn ich da mit rauchen würde und da schlafen würde, mich am nächsten morgen nüchtern ans Steuer setzen würde und mich die Polizei kontrolliert, anschließend die Tests positiv raus kommen urin + Blut obwohl ich nüchtern bin . Würde ich meinen Führerschein trotzdem verlieren???

Situation B: ich stehe nur daneben und werde evtl. Passiv bekifft oder auch nicht aber schlafe da und fahre erst am nächsten morgen nüchtern nach Hause die Polizei kontrolliert mich ich bin positiv auf thc in Urin sowie Blut obwohl ich 1tag geschlafen habe passiv dabei war wird dann mein Führerschein auch entnommen?

Mit freundlichen Grüßen separee

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Martin Mainz
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Re: Cannabis und Führerschein

Beitrag von Martin Mainz » Fr 30. Nov 2018, 14:51

Hallo Separee und herzlich willkommen im Forum.

Zu beiden Situationen ein klares JA, den Lappen bist Du los.

Ich hab Deinen Beitrag hierher ins Thema verschoben, da kannst Du ja mal ein bisschen schmökern.

Generell gilt: Urintest verweigern, Aussage verweigern, nur Angaben zur Personalie. Sind ansonsten keine Auffälligkeiten darf eigentlich auch kein Bluttest angeordnet werden (aber die Herren in Grün (er)finden zur Not irgendwas). Dem Arzt mitteilen, daß Du die Probe nur unter Zwang abgibst, das schreckt teilweise auch ab.

Mit Rezept dagegen darf man, in Absprache mit dem Arzt, auch mediziniert fahren.

Ich hoffe das hilft Dir weiter.
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Re: Cannabis und Führerschein

Beitrag von BUMMBUMM » Sa 1. Dez 2018, 12:28

das man durch passiv-rauchen nachweisbare mengen thc aufnimmt wäre mir neu.
und das man durch passiv-rauchen solche mengen thc aufnimmt, das irgendein, wie auch immer gearteter, schnelltest der polizei ein positives ergebnis hervorbringt, halte ich für unmöglich.

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Re: Cannabis und Führerschein

Beitrag von Martin Mainz » Sa 1. Dez 2018, 19:46

Das mit dem Passiv-Kiffen kann ich mir schon vorstellen, in entsprechend dicht genebelten Räumen.
Für die Polizei dürfte das hin wie her keinen Unterschied machen, eine Ausrede ist das also nicht.
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Re: Cannabis und Führerschein

Beitrag von Andy_Brill » Do 6. Dez 2018, 14:20

Isabell hat geschrieben:
Di 6. Nov 2018, 14:49
Hallo Andy
Ist meine pn angekommen?
Gruss Isabell
Ich hab leider keine PN bekommen.
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Re: Cannabis und Führerschein

Beitrag von Andy_Brill » Do 6. Dez 2018, 14:36

BUMMBUMM hat geschrieben:
Sa 1. Dez 2018, 12:28
das man durch passiv-rauchen nachweisbare mengen thc aufnimmt wäre mir neu.
und das man durch passiv-rauchen solche mengen thc aufnimmt, das irgendein, wie auch immer gearteter, schnelltest der polizei ein positives ergebnis hervorbringt, halte ich für unmöglich.

Nachweisbarkeit von passiver Kontamination: Wischtest, Haarprobe.
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Re: Cannabis und Führerschein

Beitrag von BUMMBUMM » Do 6. Dez 2018, 15:35

Andy_Brill hat geschrieben:
Do 6. Dez 2018, 14:36
Nachweisbarkeit von passiver Kontamination: Wischtest, Haarprobe.
aha hmhm, interessante ausführung und beachtliche argumentationskette.

also erst mal haarprobe mit laboranalyse ist kein schnelltest nun wirklich nicht.
und wischtest, sollte es ein schweisstest sein isser aufjedenfalls auch negativ.
Sollte es aber ein oberflächenwischtest sein, dann wäre das erst mal unüblich für eine verkehrskontrolle, und zweitens wäre der auch negativ ausser bei flächen die in kontakt mit thc-haltigem cannabis gekommen sind.
und ich bin nicht sicher ob die überhaupt bei personen angewendet werden dürfen. würde dann eher anwendung finden bei lenkrad, türgriffe, armaturenbrett, schaltknüppel.

die menge an thc im rauch, reicht nicht aus um flächen zu kontaminieren!

"durch passiv-rauchen ..., schnelltest ... positives egebnis ..., ... unmöglich."

passiv-rauchen != mit cannabis hantieren

janfreeze
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Mpu

Beitrag von janfreeze » Fr 7. Dez 2018, 11:55

Guten tag liebe community,
habe ein problem, undzwar muss ich zurzeit eine mpu machen wegen cannabis und amphetamine. Hab mich für die haarprobe entschieden da dies schneller ging. hab seit letztes jahr november nicht mehr geraucht. die erste haarprobe war auch negativ. jetzt hab ich heute morgen einen anruf vom gesundheitsamt bekommen und da wurde mir gesagt dass die zweite haarprobe positiv ist, mit 0.21 ng/ml thc. das positive kommt dann denke ich mal vom passivkonsum (habe ab und zu noch mit kollegen was zu tun die konsumieren). jetzt meine frage ob man irgendwas dagegen machen kann dass ich jetzt nochmal 1jahr screenings abgeben muss, weil der wert ja sehr niedrig ist.
Gruß jan

Andy_Brill
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Re: Cannabis und Führerschein

Beitrag von Andy_Brill » Fr 7. Dez 2018, 15:47

BUMMBUMM hat geschrieben:
Do 6. Dez 2018, 15:35

"durch passiv-rauchen ..., schnelltest ... positives egebnis ..., ... unmöglich."

passiv-rauchen != mit cannabis hantieren

nimm es mir nicht übel Bummbumm ..... hab grad keine Lust und Zeit für ein Wissensbattle .....

https://www.gtfch.org/cms/images/storie ... n_2015.pdf

passive Kontaminaton in den Haaren summiert sich. Steht alles in dieser Studie ...


Szenario dazu :

Du bist Patient der nachts stark am Kopf schwitzt .... dein Kopfkissen strotzt förmlich nur so vor THC und Abbau-Säuren ...
Deine Partnerin klaut sich jede Nacht dein Kissen und liegt dann selbst drauf .....
Preisfrage ..... Was wird bei der Haaranalyse der Parternerin wohl festgestellt werden ?


Passive Kontamination findet also quasi beim geselligen Zusammensitzen und Lampe umherreichen immer statt.

Lg

Andy
DHV-Supporter

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