Cannabis und Führerschein

HabAuchNeMeinung
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Re: Cannabis und Führerschein

Beitrag von HabAuchNeMeinung » Sa 17. Nov 2018, 10:04

Morra hat geschrieben:
Sa 17. Nov 2018, 06:50
Hi HabAuchNeMeinung,

Danke, das ist ne sehr interessante Info für mich!
Hm, ich frage mich ob man prophylaktisch privat ein Gutachten erstellen oder eine MPU absolvieren kann, also quasi bevor das Zenober mit der Führerscheinstelle losgeht.
....
Hallo Morra,

ich denke nicht dass das Sinn macht.
Das Hauptproblem bei einer Fragestellung zu (illegalen) Drogen ist ja u.a. die vorher nachzuweisende Abstinenz von 6 - 12 Monaten und die Aufarbeitung.
Das entfällt natürlich bei einer Fragestellung bei medizinischen Gebrauch. :lol:
Es ist wohl vielmehr so, dass man bei der MPU in der Begutachtungsstelle sein Medikament einnimmt und dann die Tests absolviert 8-)
https://www.cannabis-med.org/german/acm ... p?id=238#5
Da die FeB ja erst Kenntnis haben muss, bevor sie berechtigte Zweifel hat, sollte man sie auch erst "zweifeln" lassen, bevor man sich den Stress und Kosten einer MPU aufhalst.

Weiterhin könnte das hier für dich interessant sein:
viewtopic.php?f=12&t=6949#p65775

Inwieweit das zutrifft kann ich nicht sagen, bin kein Fachmann ;)


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Zuletzt geändert von HabAuchNeMeinung am Sa 17. Nov 2018, 10:50, insgesamt 2-mal geändert.

HabAuchNeMeinung
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Re: Cannabis und Führerschein

Beitrag von HabAuchNeMeinung » Sa 17. Nov 2018, 10:13

crappy hat geschrieben:
Sa 17. Nov 2018, 07:00
Der zweite Teil ist noch viel besser :P
Vorliegen einer Verordnung von Medizinalcannabis ohne ärztliche Begründung
Welcher Arzt verordnet Medizinalcannabis ohne Begründung? Dafür bedarf es eines BTM Rezepts und die darf ein Arzt ohne Begründung gar nicht ausstellen.
Hallo Crappy,

Ich gehe davon aus das der verschreibende Arzt dieser hier ist:
https://www.abendzeitung-muenchen.de/in ... c7681.html
Daher unterstellt der Gutachter einfach, dass es da keine "medizinische Begründung" gebe....

EDIT:
Ausserdem wird der Gutachter sich wohl auf folgendes beziehen:
Bild

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Dateianhänge
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R0bin420
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Re: Cannabis und Führerschein

Beitrag von R0bin420 » Do 22. Nov 2018, 21:19

Danke für eure ganzen antworten, mein Verfahren wurde eingestellt und ich darf meinen Schein behalten :))))

Separee
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Thc im Blut aber nüchtern ?

Beitrag von Separee » Fr 30. Nov 2018, 01:51

Hallo Leute ich hab ein guten Freund und der wollte das ganze mal ausprobieren und ich hab ihn angeboten das er das unter meiner Aufsicht mal probieren kann weil ich mich damals Nach der Schule mich mit Freunden traf und mal einen rauchte kenn ich mich bisschen aus und würd ihm bei stehen. Jeder hat’s mal probiert und er Wills auch mal . :mrgreen:

So das Problem ist:ich bin pkw Fahrer und Besitzer und möchte aber sicherheitshalber über diese Situationen in Kenntnis gebracht werden

Situation A: wenn ich da mit rauchen würde und da schlafen würde, mich am nächsten morgen nüchtern ans Steuer setzen würde und mich die Polizei kontrolliert, anschließend die Tests positiv raus kommen urin + Blut obwohl ich nüchtern bin . Würde ich meinen Führerschein trotzdem verlieren???

Situation B: ich stehe nur daneben und werde evtl. Passiv bekifft oder auch nicht aber schlafe da und fahre erst am nächsten morgen nüchtern nach Hause die Polizei kontrolliert mich ich bin positiv auf thc in Urin sowie Blut obwohl ich 1tag geschlafen habe passiv dabei war wird dann mein Führerschein auch entnommen?

Mit freundlichen Grüßen separee

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Martin Mainz
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Re: Cannabis und Führerschein

Beitrag von Martin Mainz » Fr 30. Nov 2018, 14:51

Hallo Separee und herzlich willkommen im Forum.

Zu beiden Situationen ein klares JA, den Lappen bist Du los.

Ich hab Deinen Beitrag hierher ins Thema verschoben, da kannst Du ja mal ein bisschen schmökern.

Generell gilt: Urintest verweigern, Aussage verweigern, nur Angaben zur Personalie. Sind ansonsten keine Auffälligkeiten darf eigentlich auch kein Bluttest angeordnet werden (aber die Herren in Grün (er)finden zur Not irgendwas). Dem Arzt mitteilen, daß Du die Probe nur unter Zwang abgibst, das schreckt teilweise auch ab.

Mit Rezept dagegen darf man, in Absprache mit dem Arzt, auch mediziniert fahren.

Ich hoffe das hilft Dir weiter.
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BUMMBUMM
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Re: Cannabis und Führerschein

Beitrag von BUMMBUMM » Sa 1. Dez 2018, 12:28

das man durch passiv-rauchen nachweisbare mengen thc aufnimmt wäre mir neu.
und das man durch passiv-rauchen solche mengen thc aufnimmt, das irgendein, wie auch immer gearteter, schnelltest der polizei ein positives ergebnis hervorbringt, halte ich für unmöglich.

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Martin Mainz
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Re: Cannabis und Führerschein

Beitrag von Martin Mainz » Sa 1. Dez 2018, 19:46

Das mit dem Passiv-Kiffen kann ich mir schon vorstellen, in entsprechend dicht genebelten Räumen.
Für die Polizei dürfte das hin wie her keinen Unterschied machen, eine Ausrede ist das also nicht.
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Andy_Brill
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Re: Cannabis und Führerschein

Beitrag von Andy_Brill » Do 6. Dez 2018, 14:20

Isabell hat geschrieben:
Di 6. Nov 2018, 14:49
Hallo Andy
Ist meine pn angekommen?
Gruss Isabell
Ich hab leider keine PN bekommen.
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Re: Cannabis und Führerschein

Beitrag von Andy_Brill » Do 6. Dez 2018, 14:36

BUMMBUMM hat geschrieben:
Sa 1. Dez 2018, 12:28
das man durch passiv-rauchen nachweisbare mengen thc aufnimmt wäre mir neu.
und das man durch passiv-rauchen solche mengen thc aufnimmt, das irgendein, wie auch immer gearteter, schnelltest der polizei ein positives ergebnis hervorbringt, halte ich für unmöglich.

Nachweisbarkeit von passiver Kontamination: Wischtest, Haarprobe.
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BUMMBUMM
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Re: Cannabis und Führerschein

Beitrag von BUMMBUMM » Do 6. Dez 2018, 15:35

Andy_Brill hat geschrieben:
Do 6. Dez 2018, 14:36
Nachweisbarkeit von passiver Kontamination: Wischtest, Haarprobe.
aha hmhm, interessante ausführung und beachtliche argumentationskette.

also erst mal haarprobe mit laboranalyse ist kein schnelltest nun wirklich nicht.
und wischtest, sollte es ein schweisstest sein isser aufjedenfalls auch negativ.
Sollte es aber ein oberflächenwischtest sein, dann wäre das erst mal unüblich für eine verkehrskontrolle, und zweitens wäre der auch negativ ausser bei flächen die in kontakt mit thc-haltigem cannabis gekommen sind.
und ich bin nicht sicher ob die überhaupt bei personen angewendet werden dürfen. würde dann eher anwendung finden bei lenkrad, türgriffe, armaturenbrett, schaltknüppel.

die menge an thc im rauch, reicht nicht aus um flächen zu kontaminieren!

"durch passiv-rauchen ..., schnelltest ... positives egebnis ..., ... unmöglich."

passiv-rauchen != mit cannabis hantieren

janfreeze
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Mpu

Beitrag von janfreeze » Fr 7. Dez 2018, 11:55

Guten tag liebe community,
habe ein problem, undzwar muss ich zurzeit eine mpu machen wegen cannabis und amphetamine. Hab mich für die haarprobe entschieden da dies schneller ging. hab seit letztes jahr november nicht mehr geraucht. die erste haarprobe war auch negativ. jetzt hab ich heute morgen einen anruf vom gesundheitsamt bekommen und da wurde mir gesagt dass die zweite haarprobe positiv ist, mit 0.21 ng/ml thc. das positive kommt dann denke ich mal vom passivkonsum (habe ab und zu noch mit kollegen was zu tun die konsumieren). jetzt meine frage ob man irgendwas dagegen machen kann dass ich jetzt nochmal 1jahr screenings abgeben muss, weil der wert ja sehr niedrig ist.
Gruß jan

Andy_Brill
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Re: Cannabis und Führerschein

Beitrag von Andy_Brill » Fr 7. Dez 2018, 15:47

BUMMBUMM hat geschrieben:
Do 6. Dez 2018, 15:35

"durch passiv-rauchen ..., schnelltest ... positives egebnis ..., ... unmöglich."

passiv-rauchen != mit cannabis hantieren

nimm es mir nicht übel Bummbumm ..... hab grad keine Lust und Zeit für ein Wissensbattle .....

https://www.gtfch.org/cms/images/storie ... n_2015.pdf

passive Kontaminaton in den Haaren summiert sich. Steht alles in dieser Studie ...


Szenario dazu :

Du bist Patient der nachts stark am Kopf schwitzt .... dein Kopfkissen strotzt förmlich nur so vor THC und Abbau-Säuren ...
Deine Partnerin klaut sich jede Nacht dein Kissen und liegt dann selbst drauf .....
Preisfrage ..... Was wird bei der Haaranalyse der Parternerin wohl festgestellt werden ?


Passive Kontamination findet also quasi beim geselligen Zusammensitzen und Lampe umherreichen immer statt.

Lg

Andy
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BUMMBUMM
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Re: Cannabis und Führerschein

Beitrag von BUMMBUMM » Fr 7. Dez 2018, 16:23

good read, und ja, externe kontamination kann erfolgen, vor allem wenn man sich mit nicht inhaliertem joint-rauch im labor anblasen lässt.
normalerweile steigt der thc-haltige rauch aber direkt auf zur decke und der ausgeatmete rauch der den raum füllt ist nahezu thc frei.

soll heissen wenn man nicht mit cannabis hantiert, nicht mit brennenden joints hantiert oder sich mit nicht-inhalierten rauch anpusten lässt, bleiben haarproben negativ.
hab ich selber schon mit 2 längeren proben die zusammen knapp 3 jahre zurückverfolgbar machten hinbekommen, obwohl ich in der zeit duzende male passiv beim rauchen dabei war.

aber zurück zum thema andy, schnelltests der polizei und wie sie nicht positiv durch passiv-rauchen werden.
die studie hatte dazu garkeine relevanz, da gings nur um haaranalysen.

NACHTRAG:
Diese studie hat relevanz:
11. Berthet, A., M. De Cesare, B. Favrat, F. Sporkert, M. Augsburger, A. Thomas, and C. Giroud, A systematic review of passive exposure to cannabis. Forensic Sci Int, 2016. 269: p. 97-112.
Under normal conditions of everyday life, second-hand smoke exposure doesn’t lead to significant blood cannabinoid concentrations, and the terminal metabolite of Δ 9-THC, 11-nor-Δ 9-THC-carboxylic acid (THC-COOH), is usually below the detectable level in urine (11).
entnommen aus:
https://www.who.int/medicines/access/co ... -resin.pdf
Bild

Cookie
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Cannabis-Konsum und Autofahren: die goldenen Regeln

Beitrag von Cookie » Mi 12. Dez 2018, 12:44

Cannabis-Konsum und Autofahren: die goldenen Regeln

Haben Sie Cannabis konsumiert, sich trotzdem hinters Steuer gesetzt und sind von der Polizei angehalten worden, dann hängt Ihr Führerschein am seidenen Faden. Jedoch können Sie mit ein wenig Vorsicht und der Einhaltung von ein paar goldenen Regeln die Wahrscheinlichkeit der Entziehung Ihrer Fahrerlaubnis erheblich verringern.
...

1. Schweigen ist Gold
...

2. Sofortige Abstinenz
...

3. Experimenteller Konsum und 6 Stunden
...


https://www.anwalt.de/rechtstipps/canna ... 50987.html
"A mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open." - Frank Zappa

Ruslan
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Polizeikontrolle welchen Schnelltest ?

Beitrag von Ruslan » So 6. Jan 2019, 20:39

Guten Abend liebe gemeinde,

Ich bin ein Neues und begeistertes Mitglied dieser Gruppe.

Zu meiner Situation ich habe vor 3-4 Tagen 2 joints (ca. 0,5g) geraucht. Ich hatte mir daraufhin Schnelltests geholt (Urin) einmal 25ng/ml und 50ng/ml. Vorhin beide gemacht der 50ng war negativ und der 25ng war positiv. Was mich interessieren würde welche benutzt die Polizei ??? ( ?ng/ml )

Xvidia
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3Wochen Abstinent 1,4microg/l THC-Konzentration (Bluttest)

Beitrag von Xvidia » Sa 12. Jan 2019, 14:57

Am 06.11.18 hatte ich eine Haudruchsuchung afgrund einer Darknet Bestellung bei der 0,42g Mrihuana und 2g Marihuana-Tabak gemisch gefunden worden sind. Daraufhin hab ich jegentlichen Konsum eingestellt Konsum war vorher 1-3hüte pro tag.
Am 28.11.18 wollte die Polizei bei einer Verkehrskontrolle einen Drogentest machen. Den ich verweigerste. Daraufhin gabs eine Blutentnahme bei der Polizeidienststelle. Ich hatte vorhin den Konsum abgestritten also auch nich gesagt das vor 3wochen das letzte mal war.
Nun hab ich einen Brief von der Polizei bekommen, bei dem mehr vorgeworfen wird unter Drogeneinfluss am Straßenverkehr teilgenommen zu haben. Es wurde eine THC-Konzentration von 1,4microg/l festgestellt. Und desweiterin besteht der Verdacht auf Besitz, da ich ja sonst nicht unter Drogeneinfluss gefahren haben könne. Nun war ich aber seit dem 6.11.18 weder in Besitz von Cannabis noch habe ich es konsumiert. Ist das überhaupt realistisch nach 3Wochen noch so inene THC-Gehalt im Blut zu haben.
Ich habe die Befürchtung, dass eventuel der THC-COOH wert genommen wurde und der der 1,4microg/l entpricht. wie sollte ich mich verhalten?

Gruß aus dem schönen Bayern :?

NelsonGreen
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Re: Cannabis und Führerschein

Beitrag von NelsonGreen » So 13. Jan 2019, 00:11

Schönen guten Abend zusammen,

ich bin neu im Forum da ich durch einen heutigen, sehr unerfreulichen Vorfall ein paar Fragen habe...
Ich hole absichtlich sehr weit aus, um den ganzen Sachverhalt auszuleuchten. Ich hoffe jemand nimmt sich die Zeit zum lesen meine "kleinen Lektüre"

Zum Vorfall:
Ich habe per e-Mail eine Anzeige erstattet (laut einem Info-Portal der Polizei problemlos möglich), nach mehreren Telefonaten bat mich der bearbeitende Beamte dann doch noch heute auf die Dienststelle. Naiv, wie ich gelegentlich bin, folgte ich der Aufforderung und fuhr nach der Arbeit zur Dienststelle. Nach kurzer Zeit fragte der Beamte wie ich denn zur Wache gekommen wäre, ich antwortete mit dem Auto woraufhin er meine angeblich ungewöhnlich großen Pupillen thematisierte...
Wegen meiner nun seit letztem Sonntag währenden Abstinenz (nach zuvor circa 1 jährigem meist täglichem Konsum von circa 1g potentem Cannabis am Nachmittag/Abend), gepflegtem Äußerem sowie Auto und der Tatsache, dass ICH ja eine Anzeige erstatten wollte fühlte ich mich dummerweise zu sicher.
Ich antwortete "mit Drogen nichts zutun zu haben". Dann stellte sich auch recht schnell heraus warum ich doch noch zur Wache kommen sollte:
Der Beamte bezeichnete dies, ohne mit der Wimper zu zucken, als Lüge. Er hat offensichtlich im Vorfeld "recherchiert". Ich wurde in meinem Leben einmal verurteilt und zwar wegen (haltet euch fest) Beihilfe zur Weitergabe von BtM, im Alter von 14 Jahren. Alle anderen Verfahren gegen mich wurden ausnahmslos (mal nach Verhör, mal ohne) eingestellt. Nun bin ich 18 Jahre alt, also auch noch in der Probezeit. Er bat mich zum Urin-Test. Dummerweise willigte ich ein, da ich fälschlicherweise, in meiner Nervosität, vermutete, dass ich den Verdacht , mit etwas Glück, noch ausräumen könne und so keinen Bluttest machen müsse.
Test positiv, was mir der Herr in Blau mit einem lächeln auf den Lippen mitteilte :twisted: Führerschein und Fahrzeugschlüssel zur "unmittelbaren Gefahrenabwehr" eingezogen.
Natürlich folgte ein Bluttest, die Tests auf Ausfallerscheinungen (durchgeführt vom Amtsarzt) machte ich ebenfalls mit um irgendetwas (für mich ;) )positives Vorweisen zu können. Dieser bestätigte ebenfalls eine träge Reaktion der Pupille, sagte mir aber ich hätte keine Ausfallerscheinungen (Hoffentlich steht das auch nicht anders in seinem Bericht). Durchsuchung meines Fahrzeugs war ohne Befund. Ich lebe übrigens in RLP, Raum Koblenz.

Nun habe ich mich in diesem Forum und auf verschiedenen anderen Websites etwas belesen. Die Sache lässt mir keine Ruhe da Autos das erste Interesse sind, das ich nach früh-jugendlichem (bis ich ca. 16 war) exzessivem Drogenkonsum entwickelt habe und ich meine Arbeit bei langfristigem Führerschein-Entzug auch nicht mehr ausüben können werde. Ich muss auf einen Wert unterhalb der 1ng/ml Blutserum hoffen, womit ich zu meinen Fragen komme:

Wer hat ähnliche Erfahrungen (bzgl. vergangenem Konsummuster und Abstinenz) und hat bereits seine Testergebnisse erhalten?
Kann ich überhaupt noch darauf hoffen davon zu kommen?
Bis die FsSt tätig wird kann ich meine FE vorläufig zurück erlangen, richtig? Wie funktioniert das?

Abschließend möchte ich noch anmerken, dass ich im Straßenverkehr bis auf ein Knöllchen und ein Geschwindigkeitsüberschreitung um 8 km/h in den Niederlanden (wird evtl. gar nicht den deutschen Behörden mitgeteilt?) nie auffällig im StV war.

Ich hoffe jemand nimmt sich die Zeit meinen Bericht zu lesen und kann mir vielleicht sogar helfen mich zu beruhigen.

Grüße vom Rhein
Nelson Green

LeonardFisherman
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Einordnung der Blutwerte

Beitrag von LeonardFisherman » Do 24. Jan 2019, 17:15

Guten Tag!

Im Oktober wurde mir im Rahmen einer Verkehrskontrolle Blut entnommen. :cry:
1,3ng THC-Aktiv, 14ng THC-Abbau.
Seit dem Vorfall bin ich abstinent.
Im Brief der Führerscheinbehörde ist Rede von einer Aufforderung zur Vorlage eines medizinisch-psychologischen Gutachtens.
Ich frage mich ob in dem auch ein Abstinenznachweis miteingeschlossen ist oder ob das explizit erwähnt wäre.
Was mich auch interessieren würde ist ob ich bei 14ng COOH als Gelegenheitskonsument oder als Probierkonsument dastehe.
Über eine Einschätzung zu dem was noch auf mich zukommt würde ich mich freuen..

Mit freundlichen Grüßen

HabAuchNeMeinung
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Re: Einordnung der Blutwerte

Beitrag von HabAuchNeMeinung » Do 24. Jan 2019, 17:58

LeonardFisherman hat geschrieben:
Do 24. Jan 2019, 17:15
Guten Tag!

Im Oktober wurde mir im Rahmen einer Verkehrskontrolle Blut entnommen. :cry:
1,3ng THC-Aktiv, 14ng THC-Abbau.
Seit dem Vorfall bin ich abstinent.
Hallo Leonard,

Ersteinmal herzlich willkommen im Forum.

Mit diesen Werten ist dein Führerschein akut gefährdet da dein Aktivwert über dem Grenzwert von 1ng. liegt
LeonardFisherman hat geschrieben:
Do 24. Jan 2019, 17:15
Im Brief der Führerscheinbehörde ist Rede von einer Aufforderung zur Vorlage eines medizinisch-psychologischen Gutachtens.
Ich frage mich ob in dem auch ein Abstinenznachweis miteingeschlossen ist oder ob das explizit erwähnt wäre.
In welchem Bundesland wohnst Du denn? Ich vermute mal Bayern?
Eine MPU ohne Abstinenznachweise ist i.d.R. nicht zu bestehen.
Die Abstinenznachweise werden nicht angeordnet sondern sind die "Eintrittskarte" für eine MPU....
LeonardFisherman hat geschrieben:
Do 24. Jan 2019, 17:15

Was mich auch interessieren würde ist ob ich bei 14ng COOH als Gelegenheitskonsument oder als Probierkonsument dastehe.
Über eine Einschätzung zu dem was noch auf mich zukommt würde ich mich freuen..

Mit freundlichen Grüßen

Lies mal folgenden Link durch, wenn Du dann noch Fragen hast melde dich ruhig wieder
https://www.strafverteidiger-schueller. ... %C3%B6gen/

Ich wünsche Dir viel Glück....

HabAuchNeMeinung

Finny
Beiträge: 2
Registriert: Sa 26. Jan 2019, 16:44

Polizeikontrolle mit Krankenhausaufenthalt

Beitrag von Finny » Sa 26. Jan 2019, 18:26

Guten Abend,

Ich wurde am Di.den 22.01.2019 nach der Arbeit von der Polizei angehalten.

Habe die Abgabe von Urin erst verweigert und keinerlei Angaben zu irgendeinem Konsumverhalten gemacht.Nachdem die Polizei mir die Weiterfahrt verweigerte und damit drohte mich gewaltsam mitzunehmen und eine Blutuntersuchung anzuordnen,entschied ich mich dazu doch Urin abzugeben,was aber weder auf der Straße,noch auf der Polizeistation dann funktionierte.Mir wurde übel,schwindelich und ich bekam bestialische Unterleibsschmerzen auf der Polizeistation.Mir wurde dann noch ein Schriftstück vorgelegt,das ich jedoch nicht unterschrieben habe und einen Speicheltest wollte ich da dann auch nicht mehr machen.
Darauf hin ist die Polizei mit mir ins Krankenhaus gefahren,wo ich mir anstandslos vom linken Arm Blut habe abnehmen lassen.Gab dann noch einen Arztbericht und ein Entlassungformular,das ich unterschrieben habe.
Habe mich allen gegenüber Kooperativ verhalten und habe mich auch bei den Polizisten und dem Ärzteteam für die unannehmlichkeit entschuldigt.


Kann ich irgendetwas machen, um vorzubeugen.?.

Vielen Dank und MfG
Zuletzt geändert von Finny am Sa 26. Jan 2019, 21:36, insgesamt 5-mal geändert.

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