Cannabis und Führerschein (ohne Rezept)

Avex40
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Re: Cannabis und Führerschein (ohne Rezept)

Beitrag von Avex40 »

Moin,

Klar gibt es individuelle Faktoren, ich hatte auch nicht vor es auf das Nanogramm genau zu berechnen, sondern suche jemanden der mit der Standartformel, welche ja auch in der Forschung verwendet wird einfach nur mal ausrechnet, wie lange es im Median dauert. Dass es bei dem einen länger, bei dem anderen kürzer dauert ist klar. Und ich muss nicht auf 0 runter. Ich suche die Rechnung für die Abbaukurve bzw. Die finde ich ja, aber diese beinhaltet leider keine zwischenzeitliche Aufstockung mit Mini THC werten. Ich frage also nicht nach Kaffeesatz sondern einfach jemanden der mir die schon bestehende Studie, bzw. Den bereits bekannten Rechenweg mit der von mir genannten Konstante rechnen kann. Es geht ja. Dass dieser Wert dann nicht auf mich zutreffen muss ist klar. Es geht mir nur darum zu erfahren, wie sich eine tägliche Einnahme von 0,0025mg THC auf die Abbaukurve auswirkt, wenn man einen Durchschnittsprobanten als Basis nimmt. Die, von denen auch alle bisherigen Ergebnisse im Netz stammen. Da ich ein wirkliches Problem mit Rechnen habe und nicht meinen Vater fragen kann, der das locker könnte, frage ich hier. Freunde kann ich auch nicht fragen, weil nur ich weiß, dass ich konsumiere. Ich stelle also quasi eine Frage, die mir einige in meinem Freundekreis ausrechnen könnten, die ich aber aus Diskretion nicht fragen kann. Metabolismus und andere individuelle Faktoren sind mir bekannt. Es gibt sogar eine Seite, die haben es mal für Nichtkiffer ausgerechnet. Da war das Ergebnis eben nicht harmlos. Im Gegenteil. In deren Rechenweg wird halt leider nicht darauf eingegangen, wenn man schon mit einem Grundspiegel reingeht, weil es denen nicht darum ging. Ich habe den Link gefunden https://cannabis-rausch.de/cbd/wissen-c ... en-machen/.
Diese Rechnung würde ich nur gerne mit einem Faktor erweitern und auch wenn das 8 Klässler können, ich kann es leider nicht.


Test habe ich auch bestellt, 50 ng, weil wie oben beschrieben diese Werte laut Strafverteidiger wichtig für mich sind. Er will nicht versuchen einen auf clean mit mir zu machen, das wäre unglaubwürdig, zumindest wenn ich behaupten würde gar nicht mehr zu kiffen und dann hätte ich ein Problem. Er geht auf auf die Schiene des Trennungsvermögens und scheint damit ziemlich gut zu fahren. 800 positive Rezensionen, in denen er das ÄG so hinbekommen hat, ist für mich der richtige Strohhalm.

Verstehe mich bitte nicht falsch, ich danke für die Antwort, aber ich glaube nicht um die Kristallkugel gebeten zu haben, wie Du mir oben unterstellst. Sondern wirklich nur um im Grunde zum Teil schon bestehende Zahlen. Und alles sollte ja auch nur fiktiv sein, es ging mir nur um das Prinzip, ob ein Eimer mit Loch sich genügend leeren kann, wenn man Wasser nachschüttet, wenn man jetzt die Durchschnittswerte von Produkten und Durchschnittsprobanten nimmt.

Anbei find ich den Link oben ganz beängstigend, da ja dort sogar in den Kommentaren die Rechnung sogar nochmal korrigiert wird. Laut deren Rechnung kann ein Dauerkonsument von CBD zum Teil mehrere Stunden kein Auto fahren. Wenn man jetzt vorher THC Gras konsumiert hat und einen aufgebauten THC CooH Spiegel hat, wird es ja bestimmt nicht besser.

Wie gesagt, trotzdem danke für die Mühe, ich habe mich wahrscheinlich schlecht ausgedrückt. Ich bitte um Entschuldigung.
LG
Zuletzt geändert von Avex40 am Di 9. Feb 2021, 12:41, insgesamt 4-mal geändert.
chris_HD
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Re: Cannabis und Führerschein (ohne Rezept)

Beitrag von chris_HD »

in diesem (alten) Board finden sich typische Abbaukurven:
http://www.verkehrsportal.de/board/inde ... opic=59714
Avex40
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Re: Cannabis und Führerschein (ohne Rezept)

Beitrag von Avex40 »

Danke das hilft mir schonmal etwas weiter.
FunkyMonkey
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Re: Cannabis und Führerschein (ohne Rezept)

Beitrag von FunkyMonkey »

Hallo @Avex40,

ich würde an Deiner Stelle überhaupt nicht rechnen, sondern auch mit Teststreifen arbeiten: Kaufe Dir Teststreifen mit einem Cutoff von 25ng oder auch 50ng, ja nachdem, wie sicher Du gehen möchtest (im Internet gibt’s 10 Stück für 10€) und konsumiere so lange überhaupt nichts, bis der Test negativ ist. Das bedeutet dann für Dich, dass Du maximal 24,99ng / 49,99ng THC COOH intus hast. Konsumiere dann einmal Dein CBD und mach am nächsten Tag einen Test. Ist dieser negativ, kannst Du davon ausgehen, dass der minimale THC-Anteil in deinem CBD sich nicht auswirkt. Wenn er positiv ist, dann sei wieder solange abstinent, bis der Test wieder negativ ist. Dann weißt Du ungefähr, wie lange es dauert, bis du nach einmaligem Konsum brauchst, um das aufgenommene THC wieder abzubauen.

Dieses Vorgehen kann man natürlich noch weiter ausbauen: Wenn Du nach einmal konsumieren negativ bist, konsumiere ein zweites Mal und teste wieder, so lange, bis Du möglicherweise irgendwann positiv bist. Wenn dem so wäre, dann weißt Du, dass sich durch den CBD-Konsum doch ein Spiegel aufbaut. Wenn Du permanent negativ bist, dann baut sich auch kein Spiegel auf.

Viel Erfolg, ich freue mich auf Deinen Bericht!
clownsarmy
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MPU und Umzug

Beitrag von clownsarmy »

Hallo Zusammen,

ich bin nach der Anordnung einer MPU (6,7ng aktiv, 67ng passiv, 6 Jahre davor mit 0,1g erwischt aber kein Konsum nachgewiesen, so auch in der Führerscheinakte festgehalten) umgezogen, in eine vermeintlich liberalere Stadt im selben Bundsland. Die Führerscheinakte wurde weitergeleitet.
In einem Telefonat mir meiner neuen Sachbearbeiterin erwähnte diese, dass nach "ihrer Meinung das mit Cannabis total übertrieben sei".
Hat die Sachbearbeiterin die Möglichkeit, die MPU auf Nachfrage in ein fachärtzliches Gutachten umzuwandeln? Zum Beispiel nach einer gewissen, nachgewiesenen Abstinenzzeit und einer Therapie, oder hat sie keinerlei Spielraum?

Vielen Dank!
Miracle221
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Registriert: Mi 12. Mai 2021, 17:45

Aufgehört zu rauchen & wann wieder Auto fahren?

Beitrag von Miracle221 »

Guten Abend liebe Hanfverband Community,
ich wollte gerne mal meine Geschichte erzählen und euch um Rat bitten. :)

Wo fang ich denn an... :?:
Erstmal zu mir, ich bin 19 Jahre alt, wiege momentan nur 55 Kilo bei einer Körpergröße von 185cm (also körperlich ein richtiger Wisch- und Waschlappen) und habe einen sehr guten Stoffwechsel.
Und nun zu der Geschichte - Ich konsumier(t)e 3 Jahre täglich Cannabis (1g +- ein bisschen pro Tag, nur Bong) mit einer Auszeit von ca. einem Monat vor ungefähr 1 1/2 Jahren.
Nun muss - und will ich auch durch persönliche Probleme und durch Angewiesenheit auf den Führerschein den Konsum
erstmal komplett einstellen. Als ich vor 1 1/2 Jahren die Auszeit genommen habe (17 Jahre, 180cm, 60 Kilo), habe ich alle 2 Tage ne Flasche Antioxidantiensaft (Cranberry, etc.) getrunken, nicht viel Sport gemacht und mir zusätzlich THC (und THC-COOH) Urintests (Cut-off: 25ng/ml) bestellt. Nach vieler Recherche habe ich feststellen müssen, dass es bis zu 8 Wochen dauern kann, bis ich damit einen negativen Test erreiche. Da ich ebenfalls herausgefunden habe, dass sich THC und seine Metaboliten im Fettgewebe festsetzen und ich eigentlich so gut wie nur aus Muskeln, Haut und Knochen bestehe, sowie fast gar kein Fett besitze und eben einen guten Stoffwechsel habe, habe ich mich dazu entschlossen schon früher einige Tests zu machen. Negativ mit einem leichten Strich auf dem Teststreifen war ich zu dieser Zeit schon nach 13! Tagen. Jedenfalls bin ich nach einem Monat (genau 31 Tage) in mein altes Konsummuster zurückgefallen und das bis vor 9 1/2 Tagen, seitdem rauche ich nichts mehr. Nun wollte ich wissen, wie es ganz genau mit dem Führerschein aussieht, da ich auch seit geraumer Zeit (leider) kein Auto fahre. Da ich es gerne wieder möchte, ohne Angst haben zu müssen meinen Führerschein zu verlieren, wollte ich fragen, wie die Rechtslage dort genau aussieht. Weiterhin muss ich sagen, dass ich schon mal mit einem Grinder erwischt worden bin (sieht die Polizei bei einer Verkehrskontrolle ja in ihren Akten, hatte auch schon eine, durch die ich mit Redegewandheit und viel Glück durchgekommen bin). Also, wenn ich jetzt in einer Woche wieder fahren würde, angehalten werde und einen Urintest abgeben soll und dieser positiv ist, dann werde ich ja mit zur Wache genommen. Dort wird mir dann ja Blut abgenommen und der Wert wird vermutlich unter dem Grenzwert sein, da es ja schneller aus dem Blut als aus dem Urin ist.
Meine erste Frage wäre, wenn es dann soweit wäre und ich anfange nervös zu werden und zu schwitzen, inklusive Herzrasen (ist ja denke ich normal, wenn man dabei ist, auf gut deutsch gesagt, gef***t zu werden), ob es sich wie Sport auswirkt und THC/Metaboliten aus den Fettzellen wieder ins Blut freigesetzt werden und ich dadurch über den Wert kommen kann, obwohl es zum Zeitpunkt des Anhaltens nicht so wäre?
Meine zweite Frage ist, wenn es nicht so wäre und ich unter dem Grenzwert im Blut liege, was blüht mir dann bei einem halt positiven Urintest (der ja nicht "gerichtsfähig" ist) und einem negativen Bluttest (unter Beachtung, dass ich schonmal erwischt worden bin mit dem Grinder halt)? Wird dann "nur" ein ärztliches Gutachten angefordert, eine MPU, eine Geldstrafe oder was genau?
Meine dritte Frage: Je nachdem, was mir blüht, wie verläuft dieser Prozess genau ab, was habe ich letztendlich zu befürchten?
Ich würde halt im allgemeinen gerne wieder Autofahren, aber ungerne 2 Wochen warten, bis ich dann komplett negativ bin.
Und meine letzte Frage: Wie seht ihr das ganze überhaupt?
Ich bedanke mich an euch, an diejenigen die bis hier gelesen haben und besonders für hilf-/aufklärungsreiche Antworten, da ich glaube, dass es nicht nur mir so geht und ich nirgendswo eine genaue Antwort finden kann.
MfG Miracle221
HabAuchNeMeinung
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Registriert: So 1. Jun 2014, 02:17

Re: Aufgehört zu rauchen & wann wieder Auto fahren?

Beitrag von HabAuchNeMeinung »

Hallo und erstmal willkommen im Forum,

Lese dich mal in diesem Thread ein:
viewtopic.php?f=12&t=7436
Weiterhin ist die Rechtliche Lage hier erklärt:
https://fuehrerscheinkampagne.de/

Zusammengefassst gilt folgendes:
Zum Verlust der FE führt:
1. nachgewiesener regelmäßiger Konsum (täglich oder fast täglich)
2. nachgewiesener gelegentlicher Konsum ohne Trennvermögen (Teilnahme am Straßenverkehr mit über 1ng/ml)
Nicht zum Verlust der FE führen:
1. gelegentlicher Konsum mit Trennvermögen
2. einmaliger Probierkonsum

Eine Urinkontrolle solltest Du auf jedenfall verweigern, auch irgendwelche Spielchen wie Linielaufen, Zeit abschätzen usw. Solche Geschichten sind immer freiwillig und müssen nicht mitgemacht werden, egal wass die Polizei Dir erzählen wird.
Gegen eine Blutentnahme kannst Du Dich nicht wehren, diese musst Du über Dich ergehen lassen.
Solange aber dein Aktivwert unter 1ng liegt, ist dass egal denn dann hat weder die Polizei noch die Fahrerlaubnisbehörde eine handhabe irgendwas zu unternehmen. Die Kosten der BE gehen dann auch auf Kosten des Steuerzahlers.
Unter 1ng aktiv solltest Du nach spätestens 2 Wochen nach dem letzten Konsum sein, in deinem Fall relativ bald, vermutlich liegst Du jetzt schon drunter.

HabAuchNeMeinung
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Martin Mainz
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Re: Cannabis und Führerschein (ohne Rezept)

Beitrag von Martin Mainz »

HabAuchNeMeinung hat geschrieben: Mi 12. Mai 2021, 21:06 Lese dich mal in diesem Thread ein:
viewtopic.php?f=12&t=7436
Da hab ich das jetzt auch hinverschoben, danke HabAuchNeMeinung
Ehrenamtlicher Foren-Putzer und Teilzeitadmin
Sven123
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Registriert: Di 22. Jun 2021, 08:12

Stellungnahme Führerscheinstelle

Beitrag von Sven123 »

Hallo,
ich bräuchte mal Hilfe.....
Bin angehalten im Februar mit 3,2ng/ml THC und 26nl/ml THC-COOH (1. vergehen)
Führerschein habe ich noch. Geldstrafe ist bezahlt / 1 Monat Fahrverbot wird noch gemacht (kann ich selbst wählen)
Jetzt habe ich von der Führerscheinstelle einen Brief bekommen.
Ich soll mich äußern über mein konsumverhalten generell und insbesonders am Tag der Fahrt unter Dogeneinfluss.

Wie verhalte ich mich in der Position ????
Kann ich eine MPU abwenden ?
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Cookie
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Re: Stellungnahme Führerscheinstelle

Beitrag von Cookie »

Eine MPU soll es ja nur dann geben, wenn ein "Trennungsvermögen" zwischen Rausch und Fahrtüchtigkeit nicht festgestellt werden kann... und da kommt das Recht uns in die Quere, weil es das bereits verletzt sieht, wenn wir mit > 1.0 ng/ml "erwischt" wurden. Bei dem Grenzwert nahezu unmöglich da raus zu kommen ohne MPU, außer der/die Prüfer(in) hat ein Herz, Anstand und ein wenig Ahnung, wie es sich in Wahrheit verhält mit dem Abbau und dem Rausch... reine Glücksache, würde ich sagen.

Wie verhalten? Ich würde eine Abhandlung über den Grenzwert von 1.0 ng/ml verfassen, was ein Schwachsinn das ist und was es "über mein Konsumverhalten" aussagt, nämlich nicht sonderlich viel. Es ist leicht bei 3 oder viel mehr zu landen, aber "schwierig" unterhalb von 1, zumindest dann, wenn man ab und zu was konsumiert... das nennt man eine Asymptote... aber bringen würde es mir wahrscheinlich nur, dass ich erst recht eine MPU machen müsste. Mit gesundem Menschenverstand ist auch nicht zu rechnen. Ich hoffe, ich liege falsch ;).
"A mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open." - Frank Zappa
Sven123
Beiträge: 2
Registriert: Di 22. Jun 2021, 08:12

Re: Stellungnahme Führerscheinstelle

Beitrag von Sven123 »

Ich will es mal anders formulieren.
Angehalten wurde ich in Februar (Anfang Februar).....jetzt ist Juni. Meinen Führerschein habe ich immer noch und Fahr natürlich weiter.
Wäre und ist irgendwie unverständlich, wenn ich den Führerschein später noch abgeben muss.
Habe daraus gelernt und konsumiere seit dem Vorfall nicht mehr.........
fxsion
Beiträge: 1
Registriert: Di 8. Jun 2021, 18:31

Mit THC im Blut angehalten

Beitrag von fxsion »

Hallo liebe Mitglieder,
ich fasse mich so kurz wie möglich und hoffe das ich evtl. hier Hilfe bekomme :oops: . Ich wurde vor kurzem einer allgemeinen Verkehrskontroller unterzogen. Nachdem ich allen Anweisungen gefolgt bin wurde mir grundlos in die Augen geleuchtet. Daraufhin sollen meine Pupillen sehr langsam reagiert haben was den Polizisten einen Verdacht auf Konsum von Cannabis gegeben hat. Nach nem positiven Urintest musste ich mich einer Blutabnahme unterziehen welches Ergebnis ich leider noch nicht bekommen habe. Am Vortag zur Kontrolle hatte ich ein wenig konsumiert. Da ich erst vor Kurzem mit dem Rauchen angefangen habe und vor dem Konsum eine sehr lange Pause hinter mir hatte, brauche ich recht wenig um High zu werden (<0,2 Gramm). Ich bin mir sicher dass der Bluttest über 1ng/ml sein wird da der Konsum nur etwa einen halben Tag zurückliegt. Nun frage ich mich ob ich zusätzlich zur Strafe ( 2 Punkte, 500€, 1 Monatfahrverbot) noch eine MPU erwarten muss. Falls es Hilft ich wohne in Niedersachsen und bin bereits aus meiner Probezeit raus.
Liebe Grüße
clownsarmy
Beiträge: 2
Registriert: Di 29. Sep 2020, 11:19

Re: Stellungnahme Führerscheinstelle

Beitrag von clownsarmy »

Sven123 hat geschrieben: Di 22. Jun 2021, 08:28 Hallo,
ich bräuchte mal Hilfe.....
Bin angehalten im Februar mit 3,2ng/ml THC und 26nl/ml THC-COOH (1. vergehen)
Führerschein habe ich noch. Geldstrafe ist bezahlt / 1 Monat Fahrverbot wird noch gemacht (kann ich selbst wählen)
Jetzt habe ich von der Führerscheinstelle einen Brief bekommen.
Ich soll mich äußern über mein konsumverhalten generell und insbesonders am Tag der Fahrt unter Dogeneinfluss.

Wie verhalte ich mich in der Position ????
Kann ich eine MPU abwenden ?
Hallo Sven,
mir ist ähnliches passiert und ich hatte mich nicht geäußert, daufhin kam dieAufforderung zur MPU.
Beim Einsehen meiner Führerscheinakte bei der FS STelle wurde mir gesagt, das ich hätte darlegen können, dass ich einmalig konsumiert habe. Zwar sei die Wahrscheinlichkeit extrem gering, nach einem eimaligen Konsum angehalten zu werden, aber das ist die einzige Möglichkeit an einer MPU vorbeizukommen.

Wenn Du also verständlich erklären kannst, dass Du am Tag davor erstmals geraucht hast (würde zu den Werten passen) und warum Du ausgerechnet dann angehalten wurdest (z.B Rücklicht kaputt und daher angehalten, oder irgendsowas....) , könntest Du da rauskommen. Meiner EInschätzung nach hast du nicht viel zu verlieren!

Bei Fragen melde dich!

Grüße
Peter123peter
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Registriert: So 1. Aug 2021, 00:19

Re: Cannabis und Führerschein (ohne Rezept)

Beitrag von Peter123peter »

Hallo

Ich habe eine Frage und zwar bin ich am 1.mai um 6uhr früh aufgehalten worden. Total random

Meine Werte waren

Thc aktiv 8,8
Hydroxy 6,7
Thc cooh 101

Die Führerscheinstelle will von mir eine mpu in der bestätigt werden soll das ich zukünftig trennen kann vom fahren und konsumieren(fehlendes trennungsvermögen) wurde auch von der Führerscheinstelle als Gelegenheitskonsument eingestuft

Jetzt die wichtigste Frage: kann ich die mpu bestehen ohne Abstinenznachweis ?
(Abstinenz Programm wurde bereits gestartet dauert 6 Monate) bin auch seit dem Tag der Kontrolle 100prozent abstinent. Jedoch ist halt das abstinenzprogramm noch nicht abgeschlossen. Frist habe ich noch gut 6 Wochen um eine mpu zu machen, das abstinenz Programm dauert aber gut noch 4 Monate …. Meint ihr ich kann die mpu trotzdem bestehen ?
Brauche meinen Schein um meinen Job nicht zu verlieren …

Oder wie komm ich am besten aus der Sache raus ?
HabAuchNeMeinung
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Re: Cannabis und Führerschein (ohne Rezept)

Beitrag von HabAuchNeMeinung »

Peter123peter hat geschrieben: So 1. Aug 2021, 00:23 Hallo

Ich habe eine Frage und zwar bin ich am 1.mai um 6uhr früh aufgehalten worden. Total random

Meine Werte waren

Thc aktiv 8,8
Hydroxy 6,7
Thc cooh 101
Das sind heftige Werte.
Wann hattest Du den vor der Kontrolle das letzte mal konsumiert?
Hast Du irgendwelche Aussagen zu deinem Konsumverhalten gemacht?
Warst Du schonmal vorher (auch ohne Bezug zum Straßenverkehr) auffällig bezgl. Cannabis?
In welchem Bundesland ist das passiert?
Peter123peter hat geschrieben: So 1. Aug 2021, 00:23 Die Führerscheinstelle will von mir eine mpu in der bestätigt werden soll das ich zukünftig trennen kann vom fahren und konsumieren(fehlendes trennungsvermögen) wurde auch von der Führerscheinstelle als Gelegenheitskonsument eingestuft
Damit wäre deine Fahrerlaubnis Geschichte.
Eignungsunschädlich wäre bei diesen Werten nur einmaliger Konsum, was bei deinen Werten aber kaum möglich sein wird.
Peter123peter hat geschrieben: So 1. Aug 2021, 00:23 Jetzt die wichtigste Frage: kann ich die mpu bestehen ohne Abstinenznachweis ?
(Abstinenz Programm wurde bereits gestartet dauert 6 Monate) bin auch seit dem Tag der Kontrolle 100prozent abstinent. Jedoch ist halt das abstinenzprogramm noch nicht abgeschlossen. Frist habe ich noch gut 6 Wochen um eine mpu zu machen, das abstinenz Programm dauert aber gut noch 4 Monate …. Meint ihr ich kann die mpu trotzdem bestehen ?
Als Gelegenheitskonsument ohne Trennvermögen ist es eine MPU nur mit Einmalkonsum bzw. mit "kontrolliertem Konsum" zu bestehen aber nicht unmöglich. Schau Dich mal im Verkehrsportal um, da gibt es einige (seltene) Fälle denen das gelungen ist.
http://www.verkehrsportal.de/board/inde ... owforum=17
6 Monate AB werden werden bei den Werten vermutlich auch nicht reichen.
Peter123peter hat geschrieben: So 1. Aug 2021, 00:23 Brauche meinen Schein um meinen Job nicht zu verlieren …
Oder wie komm ich am besten aus der Sache raus ?
Das ist in dem Fall nicht relevant.
Rauskommen kannst Du nur mit Einmalkonsum oder "Kontrollierem Kiffen".

HabAuchNeMeinung
Peter123peter
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Re: Cannabis und Führerschein (ohne Rezept)

Beitrag von Peter123peter »

Serwus

Der letzte Konsum war ca 10 Minuten vor fahrtantritt

Zu der Polizei habe ich keinerlei Angaben gemacht , nichts gesagt , wurde aber auch nicht mal wirklich zu etwas gefragt

Ich war noch nie im Straßenverkehr auffällig (fahre bereits seit knapp 9jahren)

Das ganze war in Bayern



Poah, sprich ich kann meinen Job kündigen und mein Leben gleich beenden …
HabAuchNeMeinung
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Re: Cannabis und Führerschein (ohne Rezept)

Beitrag von HabAuchNeMeinung »

Peter123peter hat geschrieben: So 1. Aug 2021, 13:20 Serwus
Der letzte Konsum war ca 10 Minuten vor fahrtantritt
Das ist natürlich nicht wirklich schlau gewesen, um 5:50h morgens zu konsumieren und sich danach sofort hinters Steuer zu setzen sollte man mMn nicht machen (weder das eine noch das andere)
https://fuehrerscheinkampagne.de/
Peter123peter hat geschrieben: So 1. Aug 2021, 13:20 Zu der Polizei habe ich keinerlei Angaben gemacht , nichts gesagt , wurde aber auch nicht mal wirklich zu etwas gefragt
Ich war noch nie im Straßenverkehr auffällig (fahre bereits seit knapp 9jahren)
Das ganze war in Bayern
Das war das klügste was Du machen konntest.
Peter123peter hat geschrieben: So 1. Aug 2021, 13:20 Poah, sprich ich kann meinen Job kündigen und mein Leben gleich beenden …
Naja zumindest bis Du aufgefordert wirst deinen Führerschein abzugeben kannst Du ja noch weiterfahren. Du solltest aber die Zeit nutzen Dir einen Jo zu suchen wo Du absehbar keine Fahrerlaubnis brauchst.
Schon klar dass das jetzt scheiße für Dich ist, aber es ist kein Grund aufzugeben bzw, den Kopf in den Sand zu stecken.
Wie gesagt, entweder versuchen die MPU mit "kontrolliertem Kiffen" zu bestehen oder halt einen Job suchen bei dem Du absehbar keine FE brauchst.

Sorry das ich keine besseren "Nachrichten" für Dich habe :oops:
Achso, noch eine Anmerkung. Wenn Du willst das sich etwas ändert nutze deine Möglichkeit und gehe im September wählen. Eigentlich alle Parteien ausser die CSU und AFD wollen am Status Quo was ändern. Hilft Dir zwar im Moment nicht, aber auch hier ist das "Kopf in den Sand stecken" und nicht wählen zu gehen die dümmste aller Möglichkeiten.

my2cents
HabAuchNeMeinung
moepens
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Re: Cannabis und Führerschein (ohne Rezept)

Beitrag von moepens »

Wenn du dich ernsthaft mit Suizidgedanken trägst, bitte kontaktiere einen Psychologen oder sprich mit einem Arzt darüber!
Peter123peter
Beiträge: 3
Registriert: So 1. Aug 2021, 00:19

Re: Cannabis und Führerschein (ohne Rezept)

Beitrag von Peter123peter »

Hi

Um gottes Willen , nein !!! Ich bin halt „etwas“ verzweifelt
Gallos
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Registriert: Fr 6. Aug 2021, 18:55

Re: Cannabis und Führerschein (ohne Rezept)

Beitrag von Gallos »

Hallo,

ich hätte mal eine Frage zu der ich bisher keine "richtige" Antwort im Internet finden konnte, vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen.

Kurz meine Story:
Ich wurde vor ca. 2 Jahren von der Polizeit angehalten, keine Aussage getätigt etc., musste letztlich ein Ärztliches Gutachten abgeben, welches ich auch mit der Angabe/Aussage "erstmaliger Probierkonsum" bestanden habe bzw. damit durchgekommen bin. Ich habe seitdem nicht mehr oft konsumiert, bisher 2x und im Anschluss immer einige Wochen aufs Autofahren verzichtet.

Nun zu meiner Frage:

Spielt bei einer erneuten Kontrolle der THC-COOH eine Rolle? Bzw. wird dieser von der Polizei an die Führerscheinbehörde gemeldet, auch wenn mein aktiver Wert auf 0 ist?

So richtig hab ich bisher keine Antwort darauf gefunden und bin deshalb die zwei mal auf Nummer sicher gegangen, d.h. nach dem Konsum von 1g, bin ich zwischen 3-4W nicht Auto gefahren. Ich habe jetzt nicht geplant in Zukunft wieder vermehrt zu konsumieren, nur frage ich mich, ob ich wirklich auch bei THC-COOH auf 0 kommen muss.

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen, vielen Dank im Voraus :-)
Antworten

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