Cannabis und Führerschein

HaraldHa
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Re: Cannabis am Steuer, MPU, Urintest und Drogenscreening vom Arbeitgeber

Beitrag von HaraldHa » Do 25. Apr 2019, 21:06

Na toll...Da hab ich den Thread extra offen gelassen um am Abend das Produkt mal zu googeln und der Kommentar ist weg :/ Gibts zufällig jemanden der das Produkt kennt oder den Namen behalten hat? irgendwas mit Body Detox oder so, dazu find ich über google nichts bzgl. Abbau von THC :cry:

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Martin Mainz
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Re: Cannabis am Steuer, MPU, Urintest und Drogenscreening vom Arbeitgeber

Beitrag von Martin Mainz » Do 25. Apr 2019, 23:15

Gut, hab ich den Beitrag wieder hergestellt. Sah für mich nach reiner Werbung aus, Benutzer hat sich aber gemeldet.
Link hab ich trotzdem entfernt, lest die Forenregeln!
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Martin Mainz
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Re: Cannabis am Steuer, MPU, Urintest und Drogenscreening vom Arbeitgeber

Beitrag von Martin Mainz » Do 25. Apr 2019, 23:33

Und mal ehrlich: 30 Fläschchen für 80 € - was soll der Blödsinn?
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M. Nice
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Re: Cannabis am Steuer, MPU, Urintest und Drogenscreening vom Arbeitgeber

Beitrag von M. Nice » Fr 26. Apr 2019, 09:56

Also ich hätte Angst vor gesundheitlichen Nebenwirkungen und Langzeitfolgen, bei der Verwendung solcher Mittel. Die finanziellen Aufwendungen für diese, sind auch nicht ohne und es gibt keine Garantie, daß es funktioniert.

Was ist Schuld an solchen Auswüchsen? --> Die Prohibition !


MfG
M. Nice
Rauchst du zwei Stund Hanf hinein, wirst du müd und schläfst bald ein!

HaraldHa
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Re: Cannabis am Steuer, MPU, Urintest und Drogenscreening vom Arbeitgeber

Beitrag von HaraldHa » Fr 26. Apr 2019, 14:04

Martin Mainz hat geschrieben:
Do 25. Apr 2019, 23:33
Und mal ehrlich: 30 Fläschchen für 80 € - was soll der Blödsinn?
Wenn es echt funktioniert bin ich sogar bereit das dreifache zu bezahlen. Hauptsache ich verliere meinen Job nicht

HaraldHa
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Re: Cannabis am Steuer, MPU, Urintest und Drogenscreening vom Arbeitgeber

Beitrag von HaraldHa » Fr 26. Apr 2019, 14:15

M. Nice hat geschrieben:
Fr 26. Apr 2019, 09:56
Also ich hätte Angst vor gesundheitlichen Nebenwirkungen und Langzeitfolgen, bei der Verwendung solcher Mittel. Die finanziellen Aufwendungen für diese, sind auch nicht ohne und es gibt keine Garantie, daß es funktioniert.

Was ist Schuld an solchen Auswüchsen? --> Die Prohibition !


MfG
M. Nice
Meinst du? Scheint wohl aus natürlichen Inhaltsstoffen zu sein :roll: Ich denke ich probiere es mal aus, was anderes bleibt mir in meiner jetzigen Situation auch nicht groß übrig. :(

neolightgras
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Re: Bei Verkehrskontrolle Schnelltest positiv, Probezeit

Beitrag von neolightgras » Sa 27. Apr 2019, 18:18

Wenn möglich einen Anwalt nehmen. Ob das Urteil bei jeder Behörde angekommen ist bleibt mehr als fraglich. Ich denke nicht das dies derzeitig angewendet wird. Im Regelfall versuchen sie den Führerschein einzuziehen und pochen auf ein Jahr nachzuweisende Drogenfreiheit, so wie es schon immer gemacht wurde. Es ist ohne Rechtsbeistand eine schwere Nuss die Behörde zu überzeugen, notfalls muss man sein Recht beim Verwaltungsgericht dann durchsetzen. Jedenfalls sofort zum Anwalt wenn sie die Fahrerlaubnis einziehen wollen, der kann dann evtl. auf Grund von Gesetzesänderungen etwas dagegen unternehmen.


Mein herzlichstes Beileid!

neolightgras
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Re: Cannabis am Steuer, MPU, Urintest und Drogenscreening vom Arbeitgeber

Beitrag von neolightgras » Sa 27. Apr 2019, 19:57

Bauernfängerei. Das Versprechen das Spurenelemente wie Zink, Kupfer, Chrom usw. den Organismus "cleanen" sollen, scheint Nobelpreisverdächtig. Homöopathie verspricht auch alles mögliche ohne einen einzigen Nachweis zu erbringen. Gib das Geld lieber den Hanfverband, die tun etwas für uns und kaufen sich keine Segelyacht am IJsselmeer.

"Nicht nur das ich negativ getestet wurden bin, ich kann weiterhin kiffen, das THC baut sich direkt ab und muss nie wieder was befürchten..."

Wer will schon wissen wie das perpetuum mobile funktioniert?

Ist normal schon besser wenn man solche unerklärten Mittelchen aus dem Forum verbannt, das verblödet evtl. einige User. Wie der Abbau von THC im Körper funktioniert lässt sich Seitenweisen im Internet studieren.
Im Anhang etwas zum lesen, falls man Interesse an Nachweismöglichkeiten von THC hat.
Dateianhänge
Dissertation_Jung_Julia_online_Veroeffentlichung.pdf
(1.24 MiB) 273-mal heruntergeladen

Ryan22
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Ärztliches Gutachten, und jetzt?

Beitrag von Ryan22 » Mo 6. Mai 2019, 23:56

Hallo,
Bezüglich einer "Rauschfahrt" im Bezug auf Cannabis musste ich nun ein ärztliches Gutachten (Blut und Urintest), angefordert durch die Zulassungsbehörde, erstellen lassen, was positiv (für mich) ausgefallen ist. Mir konnte kein gelegentlicher Konsum bzw. denn überhaupt irgendein Konsum nachgewiesen werden (was lustig ist, weil ich nicht mal eine Woche vorher geraucht habe). Es gab keine weiteren erschwerenden Umstände, keine Fahrauffälligkeiten etc. Im Prinzip "alles normal".
Nun frage ich mich, ab welchem Zeitpunkt die Fahrerlaubnisbehörde informiert wird, falls ich erneut von der Polizei zu einem Bluttest aufgefordert werde. Wenn sich dort Werte finden, aber keine über der Grenze von 1,0 ng/ml, werden die Ergebnisse dann in irgendeiner Art und Weise trotzdem weitergereicht? Und trägt die Polizei die Kosten eines negativen Bluttests?

Wenn die Fahrerlaubnisbehörde einen Bescheid bekommt, dass bei mir Werte gefunden wurden, womit habe ich dann zu rechnen? Inwiefern werden zum Beispiel auch meine Aussagen der Polizei an die Fahrerlaubnisbehörde weitergereicht? Ein zweites ärztliches Gutachten? Vielleicht hat ja jemand von euch schon mit so einer ähnlichen Situation zutun gehabt, würde mich freuen wenn mir jemand weiterhelfen kann.
Mfg
Ryan

HabAuchNeMeinung
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Re: Ärztliches Gutachten, und jetzt?

Beitrag von HabAuchNeMeinung » Mi 8. Mai 2019, 18:14

Ryan22 hat geschrieben:
Mo 6. Mai 2019, 23:56
, falls ich erneut von der Polizei zu einem Bluttest aufgefordert werde. Wenn sich dort Werte finden, aber keine über der Grenze von 1,0 ng/ml, werden die Ergebnisse dann in irgendeiner Art und Weise trotzdem weitergereicht? Und trägt die Polizei die Kosten eines negativen Bluttests?
Hallo erstmal,

Zur Frage der Kosten der BE:
Sollte keine sog. Rauschfahrt stattgefunden haben (unter 1ng/ml) hast Du auch keine Ordnungswidrigkeit begangen.
Mit welchem Recht sollte Dir dann die Polizei die Kosten für die BE in Rechnung stellen können?
-> Die Kosten bezahlt dann "die Polizei". Aber natürlich nicht der Polizist der die BE angeordent hat. :)

Zur Frage mit der FEB:
DIe Polizei kann jegliche Erkenntnisse bezgl. illegalen Drogen an die FEB weiterleiten, die Zweifel an deiner Eignung aufkommen lassen. Ob sie es tun ist aber nicht sicher.

Allerdings würde der FeB bei einem Ergebnis unter 1ng/ml keine weiteren Maßnahmen ergreifen (dürfen), da gelegentlicher Konsum mit Trennvermögen nicht Eignungsschädlich ist.
Ausnahme wäre, wenn deine THC-COOH Passivwerte so hoch sind (grösser 150ng/ml), dass sie auf regelmäßigen Konsum schliessen lassen. Dann wäre die Fahrerlaubnis weg.

https://verkehrslexikon.de/Module/FECannabisCOOH.php
http://www.verkehrsportal.de/board/inde ... st&id=2342
HabAuchNeMeinung

HaraldHa
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Re: Cannabis am Steuer, MPU, Urintest und Drogenscreening vom Arbeitgeber

Beitrag von HaraldHa » Mi 15. Mai 2019, 09:49

Morgen Leute :D

Wollte mich noch bei euch für die Antworten bedanken und euch über den abschließenden Stand informieren.

Vor ab, ich will hier in keinster Weise Werbung machen!

Ich habe mir das o.g. Produkt wie bereits erwähnt bestellt und auch nach Anleitung eingenommen. Kam mir zwar vor als sei das Wasser mit sehr viel Salz, weshalb es mega sch***e geschmeckt hat. Aber das war es mir wert, denn ich habe den Drogenscreening vom Arbeitgeber bestanden :D :D :D :D

Wegen der Führerschein Geschichte bin ich aktuell beim Anwalt und hoffe da komm ich noch mit einem blauen Auge davon, da sich anscheinend gesetzlich was geändert hat. Ich bleib aber vor erst "sauber", drückt mir die Daumen.

Euch noch eine schöne Restwoche!

Nicole71
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Wiedererlangung des FS

Beitrag von Nicole71 » Fr 17. Mai 2019, 21:44

Hallo ihr Lieben,
Bin neu hier und ziemlich ratlos.
Ich hoffe ihr könnt mir helfen....
Mein Mann ist mit 5-fach überhöhten Werten am Steuer erwischt worden.
Im März 2018 wurde sein FS deswegen endgültig eingezogen und er bekam neben 1600Euro Bußgeld, natürlich auch Punkten, eine 3-jährige Sperrfrist aufgebrummt.
Wißt ihr so grob geschätzt was für Kosten insgesamt auf ihn zukommen, bis er nach Ablauf der Frist wieder einen Führerschein machen kann?
Wir haben auch absolut keine Ahnung was er an Tests, Untersuchungen oder Gutachten
Vorlegen muss.
Noch dazu muss ich sagen, das er immer noch nicht eingesehen hat, warum er den FS abgenommen bekommen hat.
Er sagt das er sich trotz 1gramm täglich nicht als Dauerkonsument sieht und die MPU mit "links" besteht, wenn er ein oder zwei Monate nicht kifft.
Ist das nicht etwas blauäugig, oder sind die Berichte darüber wie schwer es nach THC am Steuer ist die MPU zu bestehen, arg übertrieben?
Vielen Dank im voraus

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69vwfreak69
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Re: Cannabis und Führerschein

Beitrag von 69vwfreak69 » Mo 20. Mai 2019, 20:16

Hallo Nicole71,

also ich weiß nichts genaues, und spreche jetzt mal von den Dingen die ich kenne.
Soweit ich weiß kann er seinen Schein zwar nach drei Jahren neu beantragen, was aber nicht heißt das er Ihn wieder bekommt.
Normalerweise (zumindest hier bei uns SZ) wird nach der Anfrage ein Abstinenz nachweis erforderlich, dieser kann auch ein Jahr lang nachweisbar sein. Aber wie gesagt so ist es bei uns. Ich denke mal da werden noch einige Kosten auf euch zukommen.
Ein großes Blutbild/Drogenscreening kostet wenn es Positiv ist etwa 180Euro, und wenn nicht ca 120Euro, habe beides schon machen müssen.
Ich wurde Ende 2017 angehalten, hatte nichts dabei, und mir wurde Blut abgenommen, aber den schein durfte ich behalten an dem Tag.
Problem ist immer wenn sie den Schein gleich einziehen.
Ihn dann wieder zu bekommen für Konsumenten die es nicht vom Arzt bekommen ist dann echt ne nervige sache.

Ich denke aber mal das da andere mehr zu sagen können ;)

MFG
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Lulu28
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Hilfe ich will mein Führerschein behalten! Eignisprüfung nach Fahrerlaubnisverordnung (FeV) Führerschein los zu Fuß?!

Beitrag von Lulu28 » Fr 24. Mai 2019, 20:32

Hallo liebe Community :),

ich habe ein Problem und bin zur Zeit total verunsichert und schon wieder Depressiv.. weiß gar nicht was ich jetzt machen soll damit ich mein Führerschein und meine Existenz behalten kann(Beruflich auf Führerschein angewiesen)...
Ich versuche es kurz zu halten:
Dezember 2018 wurde ich Spätabends 5 Minuten von Zuhause entfernt zu Fuß von der Polizei angehalten, diese hat mir mein Vaporizer mit THC Anhaftungen einkassiert. Anzeige wegen BTMG, wurde aber fallengelassen wegen Eigenkonsum. Heute kam ein Brief von der Stadt bzw. Verkehrsaufsicht, Führerscheinstelle mit den Titel "Eignungsprüfung nach der Fahrererlaubnisverordnung (FeV), Hier: Anhörung) Bezüglich diesen Vorfalles haben sie Bedenken hinsichtlich der Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen und bevor sie Entscheiden ob sie mir mein Führerschein wegnehmen oder ein Gutachten fordern soll ich mich zu den Sachverhalt schriftlich innerhalb 4 Wochen äußern.

Nun was soll ich machen damit ich mir mein Leben, meine Existenz und mein Führerschein behalten kann? Habt ihr Erfahrungen? Soll ich zum Anwalt? Was soll ich schreiben? Wie wahrscheinlich ist es das ich mein Führerschein behalte? (Übrigens hatte ich vor 4-5 Jahren mein FS verloren und MPU gemacht da wurde ich aber hinter Steuer mit Cannabis erwischt, jetzt bzw. im Dezember 2018 hatte ich ja nur noch Abends bzw. vorm schlafen gehen gedampft)

Zudem bin ich jetzt nicht unbedingt der "Spaß Konsument" Ich habe seit Jahren wenn nicht sogar schon immer mit Schmerzen zu kämpfen die nie erklärbar waren beim 1. MRT vor 6 Jahren konnte man nichts sehen außer einer verkrümmten Wirbelsäule. Die extremen Schmerz Schübe traten vor 6 Jahren das erste mal auf. Vor 6 Monaten dann erneut wieder extreme Schmerzen im Rücken bis ins Knie und nach langen Wartezeiten - wirkungslose Medikamente - 3 Minuten Untersuchungen durfte ich mein 2. MRT machen. Leider wurde mir dann vor 1 Monat Rheuma genaugenommen Axiale Spondyloarthritis(Früher unter Morbus Bechterew bekannt, nicht heilbar) diagnostiziert und deswegen bin ich wohl immer wieder zum Cannabis gelangt(Ich wollte mich nie Krankschreiben lassen weil ich mein Job behalten wollte, wer Krank ist bleibt halt nicht). Breit im den Sinne bin ich gerade durchs Vaporizen auch nicht mehr sondern habe ein klares High und kann regulierter das Cannabis als Medizin einsetzten bisher halt leider ohne Rezept. Mein Orthopäde sagte mir gestern er wollte sich damit jetzt mal auseinandersetzten bezüglich Voraussetzungen um ein Rezept zu schreiben und was man da einhalten soll weil er das noch nie gemacht hat. Eine Überweisung zum Rheumatologen und Psychotherapeut habe ich auch erhalten.

Bitte helft mir und sagt mir was ich machen soll. Und bitte sagt mir das ich mein Führerschein behalten kann. :|
Liebe grüße und ganz großen Dank im Vorraus!

Hier der Brief:
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Hanfkraut
Beiträge: 843
Registriert: Mo 22. Dez 2014, 14:07

Re: Hilfe ich will mein Führerschein behalten! Eignisprüfung nach Fahrerlaubnisverordnung (FeV) Führerschein los zu Fuß?

Beitrag von Hanfkraut » Fr 24. Mai 2019, 21:46

Das wird leider nicht leicht! Und wird auch nicht billig werden!
Nimm dir direkt einen Fach Anwalt mit Schwerpunkt!

Vielleicht kannst du erklären das du es gem. Notstand benutzt (§34 stgb) und leider kein Arzt gefunden hast.
Wenn du Dokumente deiner Erkrankung hast optimal!

Ob du dann Erfolg haben wirst weiß ich nicht!
Du benötigst eine gute Strategie und einen Guten Anwalt und Geld.

Suche im Netz nach Vergleich!
Du warst zu Fuß das spricht für Dich und die Meinungen von den Experten!
Aus den Aktuellen Infos muß dein Anwalt mit Finger spitzen Gefühl reagieren.
Ja und dann die Ansicht der Behörden eben
Ärzte weigern sich!
Das cannabis Medizin Gesetzt hat versagt! Apotheken liefern nicht ! Kassen zahlen nicht!
https://hanfverband.de/files/normenkont ... 190910.pdf

Lulu28
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Re: Hilfe ich will mein Führerschein behalten! Eignisprüfung nach Fahrerlaubnisverordnung (FeV) Führerschein los zu Fuß?

Beitrag von Lulu28 » So 26. Mai 2019, 23:59

Hallo,
danke für die Antwort.

Ich habe jetzt viel gelesen im Netz zuerst hatte ich dann wieder Hoffnungen, aber dann schaut es so aus als wäre für mich alles nur noch Sinnlos..
Laut Fälle im Netz darf die Führerscheinstelle nicht mehr sofort den Führerschein einziehen, diese muss zuerst bspw. eine MPU anordnen welche man innerhalb 2 Monate belegen muss. Ist aber absolut unmöglich weil man bei der MPU ein Abstinenznachweis von 6 Monaten erbringen muss WTF?!

Die Notstandklausel §34 stgb sieht interessant aus. Anwalt mit Schwerpunkt Verkehrsrecht oder?
Dokumente habe ich leider nicht von der Erkrankungen außer eine MRT CD. Der Arzt hat mir halt nur die Diagnose gesagt. Der nächste Schritt für mich ist der Rheumatologe.
Wie viel Geld meinst du denn brauche ich? Und wenn ich Recht habe müsste ich doch eigentlich keine Kosten erhalten oder?

Ich werde morgen auch mal beim Anwalt anrufen aber ich wünschte ich könnte direkt einen Anwalt finden der auch Ahnung von der Materie hat.
Ich meine bspw. der Fall von Jennifer Westhauser https://www.youtube.com/watch?time_cont ... yVNZW6zywY ähnelt meinen Fall sehr. Ich habe jetzt auch dem Hanfverband eine Email geschrieben. Aber da ich aus Neumünster komme und ich gar nicht weiß wie viel die zu tun haben und wann eine Antwort kommt muss ich mir morgen wohl erstmal ein Termin beim nächst besten Fachanwalt für Verkehrsrecht holen :/

Jeder der mir helfen kann, Tipps und Tricks weiß bitte schreibt es. Ich bin zu 100% verzweifelt dachte immer wenn ich auf der Straße rauche passiert mir nichts :cry:

HabAuchNeMeinung
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Re: Hilfe ich will mein Führerschein behalten! Eignisprüfung nach Fahrerlaubnisverordnung (FeV) Führerschein los zu Fuß?

Beitrag von HabAuchNeMeinung » Mo 27. Mai 2019, 20:46

Lulu28 hat geschrieben:
So 26. Mai 2019, 23:59
Hallo,
danke für die Antwort.

Ich habe jetzt viel gelesen im Netz zuerst hatte ich dann wieder Hoffnungen, aber dann schaut es so aus als wäre für mich alles nur noch Sinnlos..
Laut Fälle im Netz darf die Führerscheinstelle nicht mehr sofort den Führerschein einziehen, diese muss zuerst bspw. eine MPU anordnen welche man innerhalb 2 Monate belegen muss. Ist aber absolut unmöglich weil man bei der MPU ein Abstinenznachweis von 6 Monaten erbringen muss WTF?!

Die Notstandklausel §34 stgb sieht interessant aus. Anwalt mit Schwerpunkt Verkehrsrecht oder?
...
Ich werde morgen auch mal beim Anwalt anrufen aber ich wünschte ich könnte direkt einen Anwalt finden der auch Ahnung von der Materie hat.
Ich meine bspw. der Fall von Jennifer Westhauser https://www.youtube.com/watch?time_cont ... yVNZW6zywY ähnelt meinen Fall sehr. Ich habe jetzt auch dem Hanfverband eine Email geschrieben. Aber da ich aus Neumünster komme und ich gar nicht weiß wie viel die zu tun haben und wann eine Antwort kommt muss ich mir morgen wohl erstmal ein Termin beim nächst besten Fachanwalt für Verkehrsrecht holen :/

Jeder der mir helfen kann, Tipps und Tricks weiß bitte schreibt es. Ich bin zu 100% verzweifelt dachte immer wenn ich auf der Straße rauche passiert mir nichts :cry:
Hallo Erstmal,

ich weiss es hört sich jetzt doof an aber Ruhe bewahren ist jetzt wichtig, vor allem nicht voreillig irgend einen Anwalt holen.
Du wurdest zu Fuß, ohne bezug zum Straßenverkehr mit BTM auffällig.
Lese Dir mal folgendes durch:
https://www.strafverteidiger-schueller. ... -cannabis/
Das dürfte deinen Fall am besten treffen.
Du kannst natürlich versuchen gegen die Anordnung als solches vorzugehen.
Eigentlich bestehen ja keinerlei "weiterer Umstände" ausser das Du schonmal einschlägig auffällig geworden bist. Was hast Du den bei der MPU angegegeben? Abstinenz?
Ein guter Anwalt könnte das vielleicht "wegargumentieren"....

Achso Konsum sofort einstellen wenn Du deinen FS behalten willst, so bitter wie es auch sein mag. Spätestens bei der nächsten allgemeinen Verkehrskontrolle wirst Du pinkeln sollen wollen müssen....
Der Gesetzgeber = Politik will Cannabiskonsumenten so "behandeln", das sie kein Hanf konsumieren, zumindest nicht wenn sie am Straßenverkehr teilnehmen wollen.
Daher hoffe ich das es schön so weitergeht bei den Wahlen für Union und SPD...

Langfristig dürfte Dir nur ein Rezept helfen, wenn Du fahren und konsumieren willst/musst...

VG
HabAUchNeMeinung

Pasha
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Unvorbereitete MPU

Beitrag von Pasha » Mi 29. Mai 2019, 00:11

Hallo, ich habe am Freitag eine MPU.
Leider habe ich mich hierfür wegen Beruflichen Zeitmangel nicht vorbereiten können.
Die Frage Stellung an den Gutachter ist der Gelegentliche Cannabis Konsum und das Trennvermögen.
Ich bin ca. seit 2 Monaten Clean und muss dort eine Urinabgabe machen.
Könnt ihr mir einpaar hilfreiche Tipps geben für das Gespräch mit dem Psychater?
Welche fragen werden gestellt? Wie soll ich am besten darauf antworten? Gibt es Fangfragen?
Vielen Dank für die Hilfreichen Antworten im Vorraus

Flöti
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Re: Unvorbereitete MPU

Beitrag von Flöti » Mi 29. Mai 2019, 01:12

Hallo Pasha,
ich bin kein Experte, habe den Scheiß aber auch schon durch...
Pasha hat geschrieben:
Mi 29. Mai 2019, 00:11
Ich bin ca. seit 2 Monaten Clean und muss dort eine Urinabgabe machen.
Das wird dir wahrscheinlich den ersten Halswirbel brechen. Bei Cannabiskonsum (wenn keine weiteren Substanzen, inkl. Alkohol, nachgewiesen wurden) wird ein Abstinenznachweis von mindestens sechs Monaten gefordert. Bei Mischkonsum zwölf Monate. Den kannst du offensichtlich nicht erbringen, was praktisch zum Scheitern der MPU führt. Eine Urinabgabe am Tag der MPU ist Standart und soll lediglich ausschließen, dass du nach dem letzten screening nochmal konsumiert hast...
Pasha hat geschrieben:
Mi 29. Mai 2019, 00:11
Leider habe ich mich hierfür wegen Beruflichen Zeitmangel nicht vorbereiten können.
Das bricht dir den zweiten. Zeitmangel ist kein Argument! Von dir wird verlangt, dass du dich mit deinem Fehlverhalten (Konsum) auseinander setzt. Du sollst dein "Fehlverhalten" einsehen und musst in der Lage sein, glaubhaft zu vermitteln, dass du einen erneuten Fehltritt für die Zukunft ausschließen kannst. Das wird dir jedoch niemand abkaufen, wenn du nichtmal Bereitschaft zeigst dich mit deinem Vergehen auseinander zu setzen.

Fangfragen gibt es nicht direkt, aber psychologisch geschulte Menschen sind in der Lage dir zuzuhören, Widersprüche zu erkennen, Fragen an einem späteren Gesprächszeitpunkt umformuliert zu wiederholen usw.. Es gibt im Gespräch keine falschen oder richtigen Antworten, ein Gesamtbild wird ermittelt und die einzige Frage ist: kannst du glaubhaft vermitteln, dass du nie wieder ein KFZ unter dem Einfluss von BTM führst und wie hast du die Erkenntniss erlangt diesen rauschfreien Weg einzuschlagen? Der Zwang aufgrund des drohenden Führerscheinverlustes wäre z.B. eine Antwort die zum k.o. führt.

Ich möchte dir ja nicht den Mut nehmen aber deine Karten stehen ziemlich schlecht. Wenn dein Geldbeutel das hergibt, versuch es. Ich rate dir jedoch es nicht zu tun und mal nach Theo Pütz zu googeln. Das ist keine Werbung, nur ein Tipp...

Peace Flöti

Pasha
Beiträge: 7
Registriert: Mo 19. Nov 2018, 17:18

Re: Unvorbereitete MPU

Beitrag von Pasha » Mi 29. Mai 2019, 07:48

Flöti hat geschrieben:
Mi 29. Mai 2019, 01:12
Hallo Pasha,
ich bin kein Experte, habe den Scheiß aber auch schon durch...
Pasha hat geschrieben:
Mi 29. Mai 2019, 00:11
Ich bin ca. seit 2 Monaten Clean und muss dort eine Urinabgabe machen.
Das wird dir wahrscheinlich den ersten Halswirbel brechen. Bei Cannabiskonsum (wenn keine weiteren Substanzen, inkl. Alkohol, nachgewiesen wurden) wird ein Abstinenznachweis von mindestens sechs Monaten gefordert. Bei Mischkonsum zwölf Monate. Den kannst du offensichtlich nicht erbringen, was praktisch zum Scheitern der MPU führt. Eine Urinabgabe am Tag der MPU ist Standart und soll lediglich ausschließen, dass du nach dem letzten screening nochmal konsumiert hast...
Pasha hat geschrieben:
Mi 29. Mai 2019, 00:11
Leider habe ich mich hierfür wegen Beruflichen Zeitmangel nicht vorbereiten können.
Das bricht dir den zweiten. Zeitmangel ist kein Argument! Von dir wird verlangt, dass du dich mit deinem Fehlverhalten (Konsum) auseinander setzt. Du sollst dein "Fehlverhalten" einsehen und musst in der Lage sein, glaubhaft zu vermitteln, dass du einen erneuten Fehltritt für die Zukunft ausschließen kannst. Das wird dir jedoch niemand abkaufen, wenn du nichtmal Bereitschaft zeigst dich mit deinem Vergehen auseinander zu setzen.

Fangfragen gibt es nicht direkt, aber psychologisch geschulte Menschen sind in der Lage dir zuzuhören, Widersprüche zu erkennen, Fragen an einem späteren Gesprächszeitpunkt umformuliert zu wiederholen usw.. Es gibt im Gespräch keine falschen oder richtigen Antworten, ein Gesamtbild wird ermittelt und die einzige Frage ist: kannst du glaubhaft vermitteln, dass du nie wieder ein KFZ unter dem Einfluss von BTM führst und wie hast du die Erkenntniss erlangt diesen rauschfreien Weg einzuschlagen? Der Zwang aufgrund des drohenden Führerscheinverlustes wäre z.B. eine Antwort die zum k.o. führt.

Ich möchte dir ja nicht den Mut nehmen aber deine Karten stehen ziemlich schlecht. Wenn dein Geldbeutel das hergibt, versuch es. Ich rate dir jedoch es nicht zu tun und mal nach Theo Pütz zu googeln. Das ist keine Werbung, nur ein Tipp...

Peace Flöti
Hallo, erstmal danke für die Antwort.
Ich wurde lediglich als gelegentlicher Konsument eingestuft. Ich habe im internet das gefunden.

Grundsätzlich können Sie keine MPU ohne Abstinenznachweis bestehen, wenn Drogen dazu geführt haben, dass Sie die Untersuchung absolvieren müssen. Eine Ausnahme besteht für gelegentliche Cannabiskonsumenten. Können diese genau darlegen, dass es zu keiner erneuten Fahrt unter THC-Einfluss kommen wird, verzichten MPU-Stellen mitunter auf den Abstinenznachweis.

Dh. Ich muss den psychologen anderweitig überzeugen, dass es zu keiner Erneuten Rauschfahrt kommt. Hat noch jemand Tipps?

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