Cannabis und Führerschein (ohne Rezept)

Simbala123
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Registriert: Mo 26. Okt 2020, 01:06

Re: Cannabis und Führerschein (ohne Rezept)

Beitrag von Simbala123 »

Ich habe heute ein wenig telefoniert und meine herausgefunden zu haben, dass die Genauigkeit 0,02 ng/ml sei (das deckt sich ja mit M. Nice's Aussage).
Daher versuche ich meinen MPU Termin, der Anfang November stattfinden sollte, zu verschieben. Ich werde demnächst noch ein persönliches Gespräch mit einem akkreditierten Labor haben, dann kann ich hoffentlich noch genaueres hierzu berichten.

Ich würde gerne eure Erfahrungen hierzu hören. Hat sonst jemand mit einem Wert von knappen 20ng/ml nach 2-3 Wochen eine erfolgreiche MPU durchgeführt?
Felix87
Beiträge: 1
Registriert: Fr 23. Okt 2020, 12:56

Re: Cannabis am Steuer, MPU, Urintest und Drogenscreening vom Arbeitgeber

Beitrag von Felix87 »

HaraldHa hat geschrieben: Mi 15. Mai 2019, 09:49
Ich habe mir das o.g. Produkt wie bereits erwähnt bestellt und auch nach Anleitung eingenommen. Kam mir zwar vor als sei das Wasser mit sehr viel Salz, weshalb es mega sch***e geschmeckt hat. Aber das war es mir wert, denn ich habe den Drogenscreening vom Arbeitgeber bestanden :D :D :D :D
Hey ich bin neu hier und finde dein "o.g. Produkt" leider nicht, ist das der Body Detoxer von Be-fox von dem du redest?
Habe letztens einen Bericht darüber gelesen und wollte mir den jetzt auch mal bestellen. Außer dass er salzig ist, kannst du noch mehr dazu sagen? wie schnell hat er bei dir gewirkt?

VG Felix
teddykgb
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Registriert: Do 12. Mär 2020, 18:55

Re: Cannabis und Führerschein (ohne Rezept)

Beitrag von teddykgb »

Das würde mich interessieren ob das wirklich klappt
Ewwy123
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Registriert: Do 12. Nov 2020, 05:12

Noch kein Brief nach Verkehrskontrolle & Blutabnahme

Beitrag von Ewwy123 »

Hallo erstmal,
Also, zunächst mal meine Geschichte.. Ich habe Im Juli dieses Jahr eine Verkehrskontrolle rückblickend gründlich verkackt.Ich Wurde mit 4g erwischt und hatte nur stunden zuvor noch cannabis konsumiert(Hessen). Es folgte eine Blutabnahme usw. Nun zu meiner frage ich habe seit Juli nicht mehr gekifft und vermisse es sehr. Ich habe mittlerweile noch immer keinen Brief erhalten weder von der Polizei noch von der Führerscheinstelle. Ich rechne eigentlich schon die ganze zeit mit dem worst case, dass ich definitiv eine MPU machen muss und vorerst meinen Führerschein verlieren würde. Bisher kam allerdings noch rein gar nichts und nachfragen will ich eigtl auch auf keinen Fall. Ich hatte schon überlegt eine Haaranalyse vorsichtshalber schon machen zu lassen, allerdings insofern noch keine MPU angeordnet wurde wäre das wohl verschwendetes Geld. Ich wollte einfach mal hier fragen ob mir hier jmd einen Rat geben könnte was ich denn jetzt tuen soll weil ich brauch meinen Führerschein leider aber würde auch echt gern mal wieder kiffen.

Grüße und danke für jede Antwort und jeden Tipp!
ChantalB
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Registriert: Fr 13. Nov 2020, 08:41

Führerscheinstelle will Nachweis

Beitrag von ChantalB »

Hallo Zusammen,

Ich habe im Sommer diesen Jahres einen Strafbefehl bekommen, da ein Bekannter von mir, bei dem ich 2018 und 2019 über Whatsapp Ampethamine und MDMA bestellt hatte, von der Polizei erwischt wurde.
Sein Handy wurde ausgewertet, dabei ist die Polizei auf diese Nachrichten gekommen und hatte mir eine Einladung geschickt für einen Termin um als Beschuldigte auszusagen.
Ich wurde nie mit etwas 'an mir oder beim Konsum erwischt' es liegt gegen mich der Verdacht von Erwerb von BtM vor. Auch in den Auswertungen der Polizei steht, dass 'von einem erfolgreichen Geschäft ausgegangen wird.
Ich hatte mir einen Anwalt genommen und wurde zu 70 Tagessätzen verurteilt, was eine Geldstrafe zur Folge hatte.
August 2018: 5 Kapseln MDMA, 3 x Ecstasy
November: 4 g Ampethamine
März 2019: 10 g Ampethamine

Jetzt habe ich gestern einen Brief der Führerscheinstelle bekommen, in der mir Vorgeworfen wird aufgrunddessen der Verdacht bestehe, dass ich nicht Fahrtauglich sei und um das zu entkräften muss ich ein Gutachten an die Stelle schicken, die den Verdacht gegen mich ausräumt. Dazu gehört eine ärztliche Untersuchung, Befragung zu Konsumgewohnheiten und mind. 2 polytoxikologische Untersuchungen des Urins.
Zu welcher Stelle ich gehe muss ich in 2 Wochen melden. Bis zum 5.2.2021 habe ich Zeit das Gutachten einzureichen.

Da ich die Drogen nicht mehr konsumiere die ich damals geholt habe habe ich kein Problem dazu einen Test zu machen. Das Problem ist, dass ich regelmäßig Gras rauche, sprich ein Test jetzt positiv ausfällt.

Ich will den Konsum davon jetzt sofort einstellen, aber ich brauche Zeit um die Abbauprodukte aus meine Körper zu bekommen. Muss ich michvselbstvbeibdieser Kontrollstelle melden oder macht das die Führerscheinstelle? Weil wenn ich mich selbst melde hätte ich erstmal etwas Zeit um 'sauber' zu werden.

Kann man versuchen den Test zu verweigern, da diese Fälle 2 Jahre zurückliegen, sowie diese auch keine Beweise des tatsächlichen Konsums haben?
Hat jemand diese Vorstellung und die Untersuchung in Stuttgart schon gemacht? Kann ich versuchen einen eigenen Drogentest bei einem Arzt zu machen und diesen bei der Führerscheinstelle einreichen? Wäre ein Bluttest sinnvoll?
Ist das ganze Vorgehen rechtens?
Freue mich über Input, Hilfe und Tipps von euch!
Grüsse C
Tendo
Beiträge: 2
Registriert: Sa 21. Nov 2020, 20:40

Vorladung zum Verhör nach Drogentest am Steuer

Beitrag von Tendo »

Hallo liebe Leute,

Ich habe ein Problem.
Ich bin mit meinem Auto mitten in der Nacht angehalten worden, musste einen Drogentest machen, der Urintest war positiv, ich hab denen gesagt "Ja klar war der positiv, aber mein Bluttest wird ihnen sagen das ich nicht high am Steuer war". Also sind wir zum Arzt, Bluttest mitten in der Nacht.
Ergebnisse sind mitlerweile gekommen, tatsächlich hat man mir gesagt man meldet sich in 2 wochen per Telefon, in der Realität hab ich nach 4 Wochen einen Brief bekommen: "Sie sind unterhalb der Grenze, Verfahren eingestellt"
Schön, da hab ich mich natürlich gefreut.
Seitdem belästigt man mich mit Schriftverkehr.
Er die Busgeldbehörde, die mir sagt das das Verfahren eingestellt wurde.
Dann die Staatsanwaltschaft die mich darüber in Kenntnis setzt, das das Verfahren eingestellt wurde.
Dann das Landratsamt, die mich darüber in Kenntnis setzen möchten, das ich keinen Test für die Fahreignung machen brauche und keine Konsequenzen drohen.
Hierbhei bekomme ich auch das erste mal die Zahlen des Ergebnisses zu hören
0,5 ng/ml aktiv
17,7 ng abbau

Heute flattert ein Brief von der Kriminalpolizei ein mit einer Vorladung am Donnerstag wegen einem Verhör.
Was mach ich jetzt?
Also ich bin eigentlich Stinksauer
Bei mir fliegen die ganze Zeit Briefe ein das man mich nicht belangen kann und wird, ich fühle mich schon regelrecht belästigt.
Ich habe eigentlich alles gesagt was ich zu der Situation damals schon gesagt habe:
Ich habe zwar was geraucht (War ja nicht mehr leugbar) aber mit so viel Abstand das es mich beim fahren nicht mehr beeinträchtigen kann und wird.
Es ist so gekommen und von meiner Seite aus ist das Gespräch daher auch beendet.
Was soll ich denen sagen wenn es zum Gespräch kommt?
Kann ich denen auch sagen das ich kein interesse habe?
Ich möchte einfach sauber da durch, ich habe nichts falsch gemacht und der ganze Staatsapparat wird für Nonsens verschwendet :/

Lg
Tendo
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Martin Mainz
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Registriert: Di 22. Mär 2016, 18:39

Re: Cannabis und Führerschein (ohne Rezept)

Beitrag von Martin Mainz »

Hallo Tendo und willkommen im Forum!

Leider alles falsch gemacht, was man bei so einer Kontrolle falsch machen kann: Konsum zugegeben und Urintest nicht verweigert.

Durch die Zugabe des Konsums kann die Führerscheinstelle jetzt dein Trennvermögen in Zweifel ziehen und eine MPU anordnen. Ganz unabhängig von irgendwelchen Werten oder Verfahren.

Mit der Polizei musst du aber nicht reden, sag denen einfach ab, dabei nicht zur Sache äußern. Aussagen musst du nur vor Gericht machen, aber dazu kommt es ja nicht weil Verfahren eingestellt. Ist eh ungewöhnlich, daß die nach Einstellung noch mal mit dir sprechen wollen, wahrscheinlich gehts um den Führerschein.

Ich hoffe für dich, daß da nix mehr kommt, jetzt heißt es Abwarten und möglichst den Konsum erst mal komplett einstellen, falls du doch noch Tests beibringen musst.
Ehrenamtlicher Foren-Putzer und Teilzeitadmin
Sabrina234
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Registriert: So 22. Nov 2020, 14:22

Meldet sich die Führerscheinstelle

Beitrag von Sabrina234 »

Hallo erstmal

Ich hab eine Frage...

erstmal die Erklärung zu meinem Fall. Ich wurde vor 3 Wochen von der Polizei kontrolliert. Ich war Vorort mit dem Auto jedoch habe ich mit meinem Auto geparkt und bin nicht gefahren. Wir wurden kontrolliert und haben maximal 0,5 g in meinem grinder gefunden und zusätzlich 2 Bongs. Ich habe den Konsum zugegeben sowie dass ich gelegentlich konsumiere. Vor Ort wurde kein Drogentests gemacht. Sie meinten zu mir dass ich in den nächsten Wochen Post bekommen werde. Die Anzeige wird denke ich mal fallen gelassen da ich sonst nie zuvor mit der Polizei zu tun hatte.

Meine Frage ist eher ob ich Angst um meinem Führerschein haben muss ich konsumiere tatsächlich regelmäßig habe aber jetzt seit fast 2 Wochen mein Konsum eingestellt. Wird sich die Führerscheinstelle melden und von mir eine mpu oder ärztliches Gutachten verlangen? Und wie lange dauert sowas bis sich die melden weil ich (falls ein drogenscreening gemacht wird) kein Nachweis bestehen soll dass ich regelmäßig konsumiere.

Ich muss sagen mir fällt es schon schwer von ein auf den anderen Tag komplett aufzuhören wäre es fatal wenn ich doch noch mal ein joint rauchen würde (ich würde ein joint vlt mal in 4 Wochen rauchen um mein thc wert so niedrig zu halten wie es geht) oder sollte ich komplett durchziehen und aufhören. Nur ich hab keine Ahnung wie lange ich komplett damit aufhören soll ich liebe das kiffen und möchte es auch gelegentlich weiter machen, möchte aber aufjedenfall mit dem regelmäßigen Konsum komplett aufhören was meint ihr könnt ihr mit da weiterhelfen was ich am besten machen kann bzw wäre es schlimm wenn ich jetzt noch mal ein joint rauchen würde?
Zuletzt geändert von Martin Mainz am So 22. Nov 2020, 21:10, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Absätze zur besseren Lesbarkeit eingefügt
Tendo
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Re: Cannabis und Führerschein (ohne Rezept)

Beitrag von Tendo »

Martin Mainz hat geschrieben: So 22. Nov 2020, 06:56 Hallo Tendo und willkommen im Forum!

Leider alles falsch gemacht, was man bei so einer Kontrolle falsch machen kann: Konsum zugegeben und Urintest nicht verweigert.

Durch die Zugabe des Konsums kann die Führerscheinstelle jetzt dein Trennvermögen in Zweifel ziehen und eine MPU anordnen. Ganz unabhängig von irgendwelchen Werten oder Verfahren.

Mit der Polizei musst du aber nicht reden, sag denen einfach ab, dabei nicht zur Sache äußern. Aussagen musst du nur vor Gericht machen, aber dazu kommt es ja nicht weil Verfahren eingestellt. Ist eh ungewöhnlich, daß die nach Einstellung noch mal mit dir sprechen wollen, wahrscheinlich gehts um den Führerschein.

Ich hoffe für dich, daß da nix mehr kommt, jetzt heißt es Abwarten und möglichst den Konsum erst mal komplett einstellen, falls du doch noch Tests beibringen musst.
Hi, danke für die Antwort^^

Also eine MPU wird nicht kommen. In dem Brief vom Landratsamt ist die Info, abgesehen von den Werten, das man von einer Prüfung zur Eignung einer Fahrerlaubsnis diesmal absehen wird und ich glaube das wäre die MPU.

Gut dann ruf ich morgen an und lehne ab.

Ja bei der Kontrolle hab ich mich doof angestellt, aber ich war halt wirklich sehr nevös... obwohl ich wie schon beschrieben (und bewiesen) nüchtern war^^

Ich bin auch sehr verwundert über die Einladung :/
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Martin Mainz
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Re: Meldet sich die Führerscheinstelle

Beitrag von Martin Mainz »

Sabrina234 hat geschrieben: So 22. Nov 2020, 14:46 Hallo erstmal

Ich hab eine Frage...

... Nur ich hab keine Ahnung wie lange ich komplett damit aufhören soll ich liebe das kiffen und möchte es auch gelegentlich weiter machen, möchte aber aufjedenfall mit dem regelmäßigen Konsum komplett aufhören was meint ihr könnt ihr mit da weiterhelfen was ich am besten machen kann bzw wäre es schlimm wenn ich jetzt noch mal ein joint rauchen würde?
Hallo Sabrina und willkommen im Forum.

Ich hab deinen Beitrag hierher umgezogen, hier kannst du dich zum Thema gut einlesen. Und leider wirst du dich entscheiden müssen, kiffen oder Führerschein. Beides ist aus meiner Sicht schwierig, solange eine MPU noch im Wege steht.
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MPU Konkret
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Registriert: Mo 9. Nov 2020, 13:48

Re: Noch kein Brief nach Verkehrskontrolle & Blutabnahme

Beitrag von MPU Konkret »

Ewwy123 hat geschrieben: Do 12. Nov 2020, 05:24 Hallo erstmal,
Also, zunächst mal meine Geschichte.. Ich habe Im Juli dieses Jahr eine Verkehrskontrolle rückblickend gründlich verkackt.Ich Wurde mit 4g erwischt und hatte nur stunden zuvor noch cannabis konsumiert(Hessen). Es folgte eine Blutabnahme usw. Nun zu meiner frage ich habe seit Juli nicht mehr gekifft und vermisse es sehr. Ich habe mittlerweile noch immer keinen Brief erhalten weder von der Polizei noch von der Führerscheinstelle. Ich rechne eigentlich schon die ganze zeit mit dem worst case, dass ich definitiv eine MPU machen muss und vorerst meinen Führerschein verlieren würde. Bisher kam allerdings noch rein gar nichts und nachfragen will ich eigtl auch auf keinen Fall. Ich hatte schon überlegt eine Haaranalyse vorsichtshalber schon machen zu lassen, allerdings insofern noch keine MPU angeordnet wurde wäre das wohl verschwendetes Geld. Ich wollte einfach mal hier fragen ob mir hier jmd einen Rat geben könnte was ich denn jetzt tuen soll weil ich brauch meinen Führerschein leider aber würde auch echt gern mal wieder kiffen.

Grüße und danke für jede Antwort und jeden Tipp!
Hallo,
die Wahrscheinlichkeit, dass du zu einer MPU eingeladen wirst, ist extrem hoch. Du kannst mit der Haaranalyse noch warten, bis die Aufforderung bei dir eintrifft. Allerdings solltest du auch noch weiter durchhalten und nicht kiffen, bis du genaueres weißt.
Die geforderte Abstinenz wird (vermutlich) mindestens ein halbes Jahr sein.
Wenn du zwischendurch konsumierst, musst du eventuell wieder ganz von vorne anfangen.
https://mpu-konkret.de/mpu-wegen-drogen/
Alles Gute!
MPU Konkret
Experten für MPU Vorbereitung

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Pezzi
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Registriert: Do 26. Nov 2020, 11:48

Führerscheinentzug

Beitrag von Pezzi »

Hallo zusammen,

bei mir wurde vor 4 Monaten im Zuge eines Auffahrunfalls ein Bluttest auf Thc durchgeführt. Heute ist das Schreiben der Bußgeldstelle gekommen. Ich lebe in Baden Würrtemberg. 2,4 ng/ml aktiver Thc wert den Cooh wert habe ich nicht da muss ich erst Akteneinsicht beantragen. Mir wurde eine Geldstrafe von 500 Euro auferlegt und 1 Monat fahrverbot mit 2 Punkten in Flensburg. Es wurde als Ordnungswidirgkeit bezeichnet und ich darf den Schein noch 4 Monate behalten bevor ich Ihn abgeben muss. Meine Frage ist muss ich mit einer MPU rechnen oder kann es auch auf ein Ärtzliches Atesst rauslaufen? Wann kommt das Schreiben der Führerscheinstelle? Ich habe seit 4 Monaten nicht mehr gerraucht und werde auch in zukunft darauf verzichten weil ich meinen Führerschein wirklich brauche. Ist es sinnvoll jetzt schon eine MPU zu starten so das ich die hinter mir habe wenn ich den Führerschein abgeben muss? Ich hoffe jemand hat Erfahrungswerte und kann mir einen Guten Tip geben
Ewwy123
Beiträge: 2
Registriert: Do 12. Nov 2020, 05:12

Re: Noch kein Brief nach Verkehrskontrolle & Blutabnahme

Beitrag von Ewwy123 »

MPU Konkret hat geschrieben: Mi 25. Nov 2020, 09:56 ...
Hallo,
die Wahrscheinlichkeit, dass du zu einer MPU eingeladen wirst, ist extrem hoch. Du kannst mit der Haaranalyse noch warten, bis die Aufforderung bei dir eintrifft. Allerdings solltest du auch noch weiter durchhalten und nicht kiffen, bis du genaueres weißt.
Die geforderte Abstinenz wird (vermutlich) mindestens ein halbes Jahr sein.
Wenn du zwischendurch konsumierst, musst du eventuell wieder ganz von vorne anfangen.
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Alles Gute!
Heyo,
Ja schade habe das so oder so ähnlich auch erwartet.. da führt dann wohl leider kein weg daran vorbei weiterhin zu verzichten.
Danke für die Antwort !
Dr. Jesus
Beiträge: 2
Registriert: Mo 20. Jul 2020, 00:47

Re: Cannabis und Führerschein (ohne Rezept)

Beitrag von Dr. Jesus »

Nachdem ich nun den gesamten Thread durchgelesen habe, melde ich mich auch mal zu Wort. Zunächst mal: Das war ein echt beschissenes Jahr.

Zunächst wurde erst einer meiner besten Freunde im Mai mit einer großen Menge Cannabis im Kilobereich verhaftet. Im Juli kam es folglich bei mir zu einer Hausdurchsuchung wegen des Verdachts auf Erwerb. Dabei fanden die unfreundlichen Herren und eine Dame lediglich Drogentests und ansonsten weder Grinder noch Btm.

Nun folgte im Dezember die Einstellung des Verfahrens gegen mich und die Zeugenvorladung vom Gericht, dass ich im Februar gegen meinen Freund aussagen solle. Als ich Ende Dezember meine Sachen bei der Staatsanwaltschaft abholte (Handy, iPad, Speicherkarten - welche allesamt mitgenommen wurden bei der Hausdurchsuchung) wurde ich "zufällig" von einer Polizeistreife kontrolliert.

Der Witz: Der Beamte war ein guter Schulkollege von mir, mit dem ich von Jahrgangsstufe 5-9 in einer Klasse und von 10-12 im Abijahrgang war. Es war wirklich ein guter Freund von mir, mit dem ich auch privat Zeit verbrachte und den ich noch vor einem Jahr - da wir heute keinen wirklichen Kontakt mehr haben - am Weihnachtsmarkt getroffen hatte.

Er fragte mich nach Führerschein und Fahrzeugschein sowie Warndreieck etc. Ich erkannte ihn nach einigen Sekunden erst, weil der natürlich eine Maske trug. Die Kontrolle lief erst etwa 1-2 Minuten schon rauschte eine zweite Streife heran und mein ehemaliger Schulfreund sagte "Meine Kollegen machen weiter, weil ich jetzt zu einem Einsatz muss", was mir sofort spanisch vorkam.

Ab da war alles klar: Sie sehen müde aus, zählen Sie mal leise bis dreißig mit Kopf in den Nacken etc. - Auf seine Frage, ob ich schonmal mit der Polizei zu tun hatte, log ich und antwortete mit "nein". Allerdings war sein Kollege bereits am eingeben meiner Daten. Aus Sprachgebrauch der Beamten und Absurdität der Gesamtsitution wusste ich aber sofort, dass es keine normale, allgemeine Verkehrskontrolle war, sondern ganz genau geplant vom ermittelnden Kriminalkommisar, dessen Spitzname auch auf der Wache von den beiden Beamten mehrfach fiel.

Aufforderung zur Urinkontrolle verweigert - Blutentnahme durch den Amtsarzt und einige Tests, die ich dummerweise nicht verweigert habe. Angaben zu Konsum gab es keine.

Nun war ich die letzten Tage ziemlich angepisst, da ich über Weihnachten nicht konsumiert hatte, aber am Tag vor der Kontrolle (12,5 Std. vor der Blutentnahme) doch noch Abends geraucht habe. Auch hatte ich im Sommer eine sehr lange Pause wegen den ganzen Polizeimaßnahmen.

Wie meine Werte sind, bleibt abzuwarten. Ich hoffe natürlich auf unter 1,0 ng/ml aktiv und strecke schon meine Finger aus, um mit einem persönlichen Kontakt bis in die Führerscheinstelle vorzustoßen. Dank eingenem Ermessen ist da ja alles möglich.

Ich freu mich über Schätzungen und eure Erfahrungswerte bzgl. des aktiven Wertes.

Und merkt euch wirklich was die Polizei angeht: Die sind nicht euer Freund und Helfer und es gibt keine Zufälle! ;)
Danyelsko
Beiträge: 1
Registriert: So 10. Jan 2021, 18:25

Unerwartet erwischt...

Beitrag von Danyelsko »

Hallöchen ihr Lieben.
Ich möchte euch mit meiner Geschichte nicht zu nahe treten aber es sind doch ein paar offene Fragen für mich. Ich wurde letztes Jahr Juli nach einer Party angehalten. War müde, abgeschlagen, hier kommt noch eine Herzproblematik ins Spiel, gefragt ob ich Probleme mit einem Drogentests hätte. Naja ich dachte ich bin sauber.
Pfeifendeckel. Test positiv, ab ins Krankenhaus.
Gemessene Werte
1,6 thc
6 thccooh
0,4 thc oh
Nun habe ich Post erhalten von der Führerscheinstelle.
Ein ärztliches Gutachten wird gefordert.
Jetzt das Problem: auf dieser Party war der Schischa Tabak mit Cannabis versetzt.... ich hatte getrunken und immer mal wieder gezogen über die Nacht hindurch. Mir ist es nicht aufgefallen das ein Rausch zustande kam, ich nehme seltes Alkohol oder sonst etwas weil ich es nicht mag berauscht zu sein. (Stiefvater war Cannabis anhängig und sehr gewalttätig wenn er nichts hatte)
Zumindest der aktiv wert lässt sich über die Maastricht Studie klar belegen. Um 10 Uhr morgens Feierabend auch die mittlerweile 5.-6. Schischa aus gemacht um 14.40 die Abnahme des Blutes. Aber der Cooh wert erschließt sich mir nicht. Kann dieser durch das immer wieder kehrende ziehen so hoch sein?
Ich habe Angst wenn ich davon erzähle dänisch getrunken hatte und es nicht bemerkt habe mir einen echten Schuss ins Bein setze. Also wenn ich quasi die Wahrheit erzähle...
hat einer von euch Erfahrungen oder ist es ähnlich passiert? Ich habe direkt mit diesen Leute gebrochen weil es für mich absolut nicht klar geht so etwas heimlich zu tun... trotzdem hab ich ein bisschen schiss was passiert wenn ich den gemischten Konsum zugebe und ja dann 4 Stunden später ins Auto gesessen bin wegen eines Notfalls in der Familie.
Was meint ihr? Ehrlich sein? Vorbereitungskurs besuchen? Und kann da jetzt noch was nachweisbar sein?
Danke wenn euch was dazu einfällt.
niklas.beich97
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Wohnort: Saarwellingen

Re: Cannabis am Steuer, MPU, Urintest und Drogenscreening vom Arbeitgeber

Beitrag von niklas.beich97 »

Felix87 hat geschrieben: Do 29. Okt 2020, 19:48
HaraldHa hat geschrieben: Mi 15. Mai 2019, 09:49
Ich habe mir das o.g. Produkt wie bereits erwähnt bestellt und auch nach Anleitung eingenommen. Kam mir zwar vor als sei das Wasser mit sehr viel Salz, weshalb es mega sch***e geschmeckt hat. Aber das war es mir wert, denn ich habe den Drogenscreening vom Arbeitgeber bestanden :D :D :D :D
Hey ich bin neu hier und finde dein "o.g. Produkt" leider nicht, ist das der Body Detoxer von Be-fox von dem du redest?
Habe letztens einen Bericht darüber gelesen und wollte mir den jetzt auch mal bestellen. Außer dass er salzig ist, kannst du noch mehr dazu sagen? wie schnell hat er bei dir gewirkt?

VG Felix
hey, was ein Zufall. Bin mir auch noch unsicher ob ich den Body Detoxer von Befox ausprobieren soll. Neuerdings gibts die "wunderformel" ja auch in Kapseln, was mich noch mehr anspricht als bisher da der Geschmack ja eher so semi war als flüssigkeit. Hast du Ihn mittlerweile getestet? :D
Frechdachs21
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Konsequenzen Führerschein nach besitz geringer Menge

Beitrag von Frechdachs21 »

Hallo liebe Community,

Ich wurde zwei mal bei dem besitz geringer Mengen Cannabis erwischt, wobei ich das zweite auffinden von Cannabis gegenüber der Polizei leugne, da sie das Grüne in einem Mülleimer neben mir gefunden haben und dies nicht eindeutig mir zu zuordnen ist. Blöderweise habe ich mich in diesem Moment etwas in Rage geredet und auf die Frage der Polizisten, ob ich mit einem Urintest zu meiner Entlastung einverstanden sei, erwiderte ich frech das ich Regelmäßiger Konsument war und das diese scheiß Test das über Monate nachvollziehen können.
Wegen der Anzeige mache ich mir dementsprechend eher weniger Sorgen(komme aus Niedersachsen), sondern viel mehr wegen der unüberlegten Äußerung über mein Konsumverhalten und dem entsprechend der Folgen für meinen Führerschein.
Ich kiffe regelmäßig 2-3 mal die Woche, habe dies seit der Begegnung mit der Polizei auch nicht eingestellt (vor zwei Wochen). Post oder eine Vorladung habe ich noch nicht bekommen.
Innerliche hoffe ich das sie meine Aussage über meinen Konsum ignoriert haben.

Was kommen im Bezug auf meinen Führerschein nun für Konsequenzen auf mich zu?
Wann sollte ich das rauchen einstellen um aus einer möglichen Urinkontrolle nicht mit einem positiven Ergebnis raus zu gehen?
Wann kann ich wieder ruhig schlafen mit der Gewissheit keine Konsequenzen für meinen Führerschein zu erwarten?

In beiden Fällen stand die "Tat" in keinerlei Zusammenhang mit dem Straßenverkehr und die erste Anzeige wurde nicht an die Führerscheinstelle weitergeleitet.

Das ganze belastet mich gedanklich doch sehr, vor allem diese Ungewissheit.

Vielen Dank für Rat und Tat von euch schon mal im voraus! <3
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Martin Mainz
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Re: Cannabis und Führerschein (ohne Rezept)

Beitrag von Martin Mainz »

Hallo Frechdachs und willkommen im Forum!

Wann war denn das erste Mal und woher weist du, daß es nicht an die FS weitergeleitet wurde?

Gewissheit kann dir da keiner geben, warte erst mal den Brief von der Polizei ab. Wenn die dich einbestellt, höflich ablehnen. Wenn es wirklich einen Gerichtstermin gibt kannst du mal über einen Anwalt nachdenken, aber das wird ja wahrscheinlich fallen gelassen.

Ob und wann die FS eingebunden wird ist nicht festgelegt, kann passieren oder auch nicht. Bezug der tat zum Straßenverkehr ist dabei leider irrelevant. Da kann man nur abwarten. Deine Angaben zum Konsum waren natürlich nicht hilfreich, wurden aber vielleicht wirklich ignoriert. Da kann dir momentan keiner helfen, du auch nicht, also vom Besten ausgehen und nicht den Kopf verlieren!

Hier im Strang kannst du einige Fälle dazu nachlesen.
Ehrenamtlicher Foren-Putzer und Teilzeitadmin
Avex40
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Registriert: Mo 8. Feb 2021, 20:21

Thc Cooh Wert senken trotz Konsum von CBD Gras oder Tropfen möglich ?

Beitrag von Avex40 »

Hallo,

kann jemand hier Mathe? Zuerst einmal bitte ich um Verzeihung falls diese Frage in der Form hier schon existiert. Falls ja, kann ich nicht nur kein Mathe sondern auch nicht lesen, aber ich habe nichts gefunden, was mir gerade hilft.

Kurzer Prolog: Ich wurde mit etwas Grün (müsste unter 6g sein) von den Grünen als Fußgänger erwischt und auch wenn jetzt nicht unbedingt was von der FSST kommen muss, so möchte ich doch auf Nummer sicher gehen. Strafverfahren wird wohl noch eingeleitet, daher habe auch schon einen renommierten Anwalt das Mandat erteilt. Der meinte ich solle den Konsum auf 1-2 mal die Woche herunter fahren und falls die Aufforderung nach einem ÄG kommt den Konsum ab da dann einstellen, um unter einem Cut Off Wert von 75ng Thc COOH zu landen. Soweit so gut.

Die Frage: ich kenne meine Ausgangswerte nicht, konsumiere seit ca.2 Wochen kein konventionelles Gras mehr. Aber ich habe entdeckt dass CBD mir echt gut tut. Ich nehme seitdem 4% CBD Öl, welches einen THC Anteil von 0,05% haben soll. Die Flasche hat 10 ml, 10 ml sind 200 Tropfen und ich nehme jeden Abend 10 Tropfen.
Ich weiß um die Halbwertszeit von 6–7 Tagen, alles gut soweit, die Frage ist jetzt nur ob ich trotz des abendlichen Konsums des Öls meinen THC COOH Wert unter 75 senken kann. Denn letzten Endes knalle ich ja jeden Abend erstmal wieder was rauf. Ich weiß dass man das wohl einfach ausrechnen könnte, ich aber nicht. Ich gehe ja mit einem bestimmten Ausgangswert rein, da ich vorher jeden Abend ca. 1 Gramm geraucht habe. (Ich bin übrigens nie Auto gefahren, falls sich Vorwürfe breit machen sollten, ich habe den Lappen seit 20 Jahren und bin insgesamt höchsten 50 mal gefahren. Und da dann auch in Abstinenzphasen)

Ich weiß dass dieser Mini Teil an THC jetzt nicht die Welle ist, aber es stoppt die exponentielle Abbaukurve jedesmal und ich bekomme es einfach nicht ausgerechnet wie lange es jetzt Dauern würde, wenn ich mit einem Phantasiewert von 150ng die Story starten würde. Theoretisch müsste diese Kurve ja irgendwann stagnieren, soviel Mathe kann ich gerade noch.

Im Prinzip würde ich ja gerne jeden Abend einen legalen CBD joint Rauchen mit einem Gramm, welches 0,2% Thc enthält. Aber das traue ich mich noch weniger mit meinem Mathekünsten.

Ich konnte auch schon vor dem Kiffen nicht rechnen, ich schwöre!

Kann mir jemand helfen? Hier sind doch bestimmt Rechenkünstler unterwegs?

Vielen lieben Dank im Voraus.
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Martin Mainz
Beiträge: 3629
Registriert: Di 22. Mär 2016, 18:39

Re: Cannabis und Führerschein (ohne Rezept)

Beitrag von Martin Mainz »

Hallo Avex und willkommen im Forum.

Das ist eigentlich kein Mathe sondern Kaffeesatzleserei. Soviel Faktoren spielen da mit rein, daß man darüber keine zuverlässige Aussage machen kann. Es kommt stark darauf an, wie Dein Körper das THC abbaut. Besser man benutzt einen Test, um festzustellen wie viel noch übrig ist. Dabei bin ich der Meinmung, daß CBD-Produkte so geringe Anteile von THC haben, daß es sich quasi gar nicht auswirkt.

Schau dazu auch mal hier: https://fuehrerscheinkampagne.de/fakten ... -schweiss/ und ließ dazu auch mal hier im Strang.

Leider ist es gar nicht so unwahrscheinlich, daß die FS noch auf dich zu kommt.
Ehrenamtlicher Foren-Putzer und Teilzeitadmin
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