Verkauf von CBD Blüten in Deutschland

Hanfkraut
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Junger Staatsanwalt auf CBD-Feldzug

Beitrag von Hanfkraut » Mi 13. Mär 2019, 15:15

.... Und wieder einmal ein Staatsanwalt der offensichtlich nichts wichtiges zu tun hat als nach CBD! Produkte zu suchen die ja eventuell in Frage gestellt werden können!

Der 26 jährige Staatsanwalt Herr Rühl fühlte sich wohl im Recht, als er entgegen des Widerspruchs des verantwortlichen Händlers David Beck von Mein-CBD auf der Invivia-Messe in Nürnberg spontan von seiner Macht Gebrauch machte. Trotz des Protestes der anwesenden Messegäste und anderer Aussteller begann er mit der Hilfe von zwei Beamten den Warenbestand des CBD-Händlers einzusammeln und zu beschlagnahmen. Obwohl Nahrungsergänzungsmittel nicht unter die Verschreibungspflicht von Arzneimitteln fallen, fühlte sich Herr Rühl im Recht, eine mögliche Gefahr in Verzug zu verhindern. Seinen eigenen Vorstellungen entsprechend. Trotz der erklärenden Worte des Händlers, der Gäste und anderer Aussteller wollte der junge Staatsanwalt nicht anerkennen, dass der Verkauf von mit CBD versetzten Produkten nicht gegen die geltende Gesetzeslage verstößt, weshalb er sich auch nicht davon abbringen ließ, einen Warenbestand in der Werthöhe von circa 10000 Euro zu beschlagnahmen.

https://hanfjournal.de/2019/03/13/junge ... ment-20333


Ich bin einfach nur sprachlos!

Sind die Staatsanwaltschaft Götter?
Zuletzt geändert von Martin Mainz am Mi 13. Mär 2019, 16:32, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Absatz ergänzt und Thema verschoben
Ärzte weigern sich!
Das cannabis Medizin Gesetzt hat versagt! Apotheken liefern nicht ! Kassen zahlen nicht!
Cannabis aus vernunft SOFORT legalisieren!
https://utopia.de/0/blog/fairessen-fair ... f-verboten

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Crosser71
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Re: Junger Staatsanwalt auf CBD-Feldzug

Beitrag von Crosser71 » Mi 13. Mär 2019, 18:07

Hanfkraut hat geschrieben:
Mi 13. Mär 2019, 15:15

Der 26 jährige Staatsanwalt Herr Rühl ...

Das sagt doch alles 8-)

qestionmaster
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Re: Junger Staatsanwalt auf CBD-Feldzug

Beitrag von qestionmaster » Fr 15. Mär 2019, 01:13

Hanfkraut hat geschrieben:
Mi 13. Mär 2019, 15:15
.... Und wieder einmal ein Staatsanwalt der offensichtlich nichts wichtiges zu tun hat als nach CBD! Produkte zu suchen die ja eventuell in Frage gestellt werden können!

Der 26 jährige Staatsanwalt Herr Rühl fühlte sich wohl im Recht, als er entgegen des Widerspruchs des verantwortlichen Händlers David Beck von Mein-CBD auf der Invivia-Messe in Nürnberg spontan von seiner Macht Gebrauch machte. Trotz des Protestes der anwesenden Messegäste und anderer Aussteller begann er mit der Hilfe von zwei Beamten den Warenbestand des CBD-Händlers einzusammeln und zu beschlagnahmen. Obwohl Nahrungsergänzungsmittel nicht unter die Verschreibungspflicht von Arzneimitteln fallen, fühlte sich Herr Rühl im Recht, eine mögliche Gefahr in Verzug zu verhindern. Seinen eigenen Vorstellungen entsprechend. Trotz der erklärenden Worte des Händlers, der Gäste und anderer Aussteller wollte der junge Staatsanwalt nicht anerkennen, dass der Verkauf von mit CBD versetzten Produkten nicht gegen die geltende Gesetzeslage verstößt, weshalb er sich auch nicht davon abbringen ließ, einen Warenbestand in der Werthöhe von circa 10000 Euro zu beschlagnahmen.

https://hanfjournal.de/2019/03/13/junge ... ment-20333


Ich bin einfach nur sprachlos!

Sind die Staatsanwaltschaft Götter?
Leider war der Staatsanwalt hier im Recht! Seit Februar 2019 gilt CBD in der EU als "Novel-Food" und darf damit nicht mehr als Nahrungsmittel oder Nahrungsergänzungsmittel verkauft werden! Der Händler hätte es somit z.B. als "Massage-Öl" verkaufen müssen, damit es legal gewesen wäre!

qestionmaster
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Re: Verkauf von CBD Blüten in Deutschland

Beitrag von qestionmaster » So 17. Mär 2019, 01:08

BUMMBUMM hat geschrieben:
Mi 19. Dez 2018, 18:56
das was du zitierst ist nicht aus dem btmg und die ausnahmen umfassen noch andere unterpunkte als den in dem als teil dein gewerblich wissenschaftlich drinsteht.

LEST DIE ANLAGE SELBER herrgottnocheins.
https://www.gesetze-im-internet.de/btmg ... age_i.html
...
Soweit ich den Gesetzestext verstanden habe muss der Nutzhanf in Ländern der Europäischen Union angebaut worden sein? Nutzhanf aus EU-Zertifizierten Sorten mit <0,2 THC aus der Schweiz wäre somit nicht legal? Viele Deutsche Einzelhändler beziehen ja ihren Nutzhanf aus der Schweiz und Werben auch noch mit "Schweizer Qualität". Andere Einzelhändler schreiben überhaupt nichts über das Anbauland auf die Website, erst auf Anfrage erfährt man das fast alles aus der Schweiz stammt...

to21
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Rechtliches beim CBD Verkauf

Beitrag von to21 » Mi 20. Mär 2019, 14:07

Hi Leute,

weiß jemand wie die rechtlichen Vorschriften beim "bewerben" der gesundheitsfördernden Eigenschaften von CBD sind oder kennt jemand eine Person, an die man sich wenden kann?

Ich möchte gerne einen Onlineshop für CBD Produkte machen und den Leuten dann natürlich auch erklären, warum das gut für sie ist. Ich denke, dass das ganze Thema generell wichtig ist, um das Image von Cannabis in der breiten Bevölkerung zu verbessern.
Ich hoffe es gibt so einen Thread noch nicht und bin für jede Hilfe dankbar!

Liebe Grüße
Tobi

Hanfkraut
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Re: Rechtliches beim CBD Verkauf

Beitrag von Hanfkraut » Mi 20. Mär 2019, 15:27

Hi tobi,

Erst einmal willkommen hier im forum! Ist ein schwieriges Thema!

Solange in hanf produkten der thc Anteil unter 0,2% liegt bist Du ganz grob gesehen auf der sicheren Seite.
Allerdings recht haben und Recht kriegen steht auf einer anderen Seite!

Es kam schon mehr mals kürzlich vor das die Kripo Läden ausgeräumt hat und auch die Einnahmen sichergestellt wurden!

Und das obwohl der Verkäufer zertifizierte wahre gehandelt hat. Selbst auf der Messe ist man nicht sicher!

Wenn du dann privat noch Cannabis besitzt als Eigenbedarf nutzt, kann es dann passieren das die dich dann noch als Dealer abstempeln!

Ich hätte auch schon längst ein 60 000m2 großes sogar Beheizbares Gewächshaus mit lizenzierten Nutzhanf bestellt und könnte damit bestimmt gut verdienen, da ich einen Landwirt in meiner Nachbarschaft habe und das Gewächshaus schon lange als Schrott Lager dient.
Was Produkte angeht wäre da viel möglich!
Ich würde sogar die Blätter als Salat verkaufen können.
Allerdings muss man derzeit immer damit rechnen das die Polizei dann trotz legale Samen mit Zertifikat die ernte einfach vernichten wird! Und das ohne Entschädigung! Und wenn du über 0,2% liegst dann gibt es ein größeres Problem!

Anders wird dir das dann auch nicht ergehen!
Solange es rauf und runter geht würde ich die Zeit abwarten!
Es bringt ja nichts wenn dein Gewerbe platt gemacht wird!

Oder du bist ganz der harte dem das alles egal ist und auch mit Einnahme Verluste musst du rechnen! Wenn die Kripo dein Laden schließt!
Hast du rücklagen für 18 Monate?
Medizinisches CBD darfst du bestimmt nicht mal ebend anbieten!

Ohne ein ausgearbeitet Konzept und ohne Anwaltliche Beratung wäre ich derzeit noch sehr vorsichtig!

Dazu kommen noch die allgemeinen Richtlinien die ein online Shop Besitzer auch einzuhalten hat.
Wie die Verpackung Verordnung, eintrag im register, OS platform... Etc....
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