Deutscher Hanfverband Forum • Thema anzeigen - Sammelklage

Sammelklage



Sammelklage

Beitragvon Stevoline am Do 11. Jan 2018, 22:41

Hallo,
folgende Situation:

Mein Mann raucht seid dem er 20 ist. Manchmal mehr mal kaum. Da er familiär vorbelastet ist, durch alle seine Vorfahren mit Missbrauch von Alkohol, entschied er sich für diesen Suchtweg. Es ist bewiesen das es bereits in den Genen vorhanden ist. Da er nicht sein wollte wie sein Vater, kiffte er sich lieber einen Joint.
Nach vielen Problemen und Unannehmlichkeiten, hörte er auf zu kiffen, weil ist ja illegal. Innerhalb von 5 Jahren hat die Folge seines Konsums : Leberzirrhose im Endstadium

Er hatte nur noch 2 Wochen zu leben. Es sah sehr schlecht um ihn aus. Durch eiserne Willenskraft schaffte er sich ins Leben zurück.

Er hatte für sich entschieden, das es von allen Drogen, seine ist. Nur weil das illegal ist, hat er sich eine legale Droge sozusagen besorgt.

Ich suche Opfer der Deutschen Regierung. Die den Mut haben dagegen anzugehen und Schmerzensgeld zu klagen, sowie Verdienstausfall u.s.w

Voraussetzung:
- Gene zum Alkoholismus, wenn die Eltern und am besten noch die Großeltern Alkoholkrank waren
- Erste Therapie gegen Cannabisabhängigkeit
- Die durch Suchtverlagerung Alkohol konsumierten, da legal
- Die dadurch wie bei meinem Mann erkrankten

1) Alkoholismus ist vererblig, das ist bewiesen
2) Mein Mann hat für sich die beste Alternative gesucht und gefunden
3) Vater Staat zieht es vor den Alkohol legal zu lassen und Cannabis zu verbieten
4) Mein Mann ist nur deshalb erkrankt, er hat bis zum 22 Lebensjahr kein Tropfen getrunken , totaler Gegner
5) Durch Druck Polizei etc hörte er schließlich mit 25 Jahren auf
6) Ab da, war mein Mann Alkoholkrank

Was sagt ihr dazu ???

LG Vera
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Re: Sammelklage

Beitragvon Hanfkraut am Fr 12. Jan 2018, 05:51

Sammelklage ist in Deutschland glaube ich nicht zugelassen.
Mein bester Freund ist auch Alkoholiker. Früher hatt er gekifft aus Angst vor der Polizei ist er auf Alkohol umgestiegen.
Nun ist es so schlimm das er selber nicht mehr aus dem haus gehen kann.

Danke lieber Staat!
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Re: Sammelklage

Beitragvon Stevoline am Di 6. Feb 2018, 00:45

Aber rein logisch. Alkohol ist erlaubt. Die Alkoholsüchtigen sind ein Leben lang Alkoholiker. Ein Kiffer kann 20 Jahre Kiffen, aber nach einer Woche psychischen Entzug ist man wieder recht clean. Nach 3 Wochen stabil und das Hirn auch wieder voll dabei. Trotzdem verbietet der Staat die Legalisierung, auf dass Menschen, die bewusst sich für Hanf entschieden haben, durch die Gesetze in Alkohol schlummern und tot krank wird. Es sei denn natürlich man möchte das sogenannte Abschaum ausrotten. Bei einer Sammelklage wird es definitiv Gehör finden. Bin ein bisschen enttäuscht, dass nur ein Beitrag ist :-((
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Re: Sammelklage

Beitragvon Hanfkraut am Di 6. Feb 2018, 05:57

Du hast da recht... Hatte auch schon genug idden geteilt die ich dann wie immer als Einzelkämpfer selbst in der hand nehme!

Öffentlich ist es so da jeder die klappe hält, nix spendet und sich auf andere verlässt '!

So nach dem mott es wird schon!
Warum die Finger dreckig machen!

Solche Menschen dürften nach einer erfolgreichen Legalisierung
Weder kiffen noch azenei hanf bekommen!

Wir wären weiter wenn sich jeder kiffer aktiv an der legalisierungsbewegung Teil nehmen würde und auch spenden würde!

Aber dann noch um Hilfe bitten wenns brennt.
So gibt das nie was!

Mittlerweile ist mir fast alles egal geworden!
Die Einstellung bekommt man dann irgendwann wenn mann krank ist und älter wird.
Wenn der Staat meint mich voppeln zu müssen, stelle ich meine Dienstleistungen ein und habe dann noch mehr zeit für die Legalisierung Bewegung
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Re: Sammelklage

Beitragvon littleganja am Di 6. Feb 2018, 09:16

Jetzt betrachten wir dass mal aus Sicht des Gerichts. Das Gericht würde so eine Klage überhaupt nicht zulassen, Gründe sind u.a. egal ob Alkohol oder Cannabis beides braucht man nicht zwingend zum Leben(ausgenommen Cannabis Patienten). Nur weil etwas Legal ist ist es nicht automatisch ungefährlich, siehe Autos, die sind einmal gefährlich weil du bei einem Unfall sterben kannst, die ganze Umwelt verpestest usw. selbst hier ist die Chancen auf Erfolg einer Klage sehr gering obwohl es offensichtlich ist.
Wenn sich jemand (sorry für meinen Wortlaut) die Leber kaputt säuft ist er selber schuld.
Angenommen Heroin wäre Legal und dann man hätte dadurch kaputte Venen, würdest du dann auch den Staat verantwortlich machen?
Und nur weil der Staat Gesetze erlässt bedeutet dass ja nicht im Umkehrschluss dass du die auch befolgen musst, machst du es trotzdem darfst du dich am Ende nicht beschweren wenn die Gesetze zuvor schon als total Willkürlich zu erkennen waren. Wenn man ein Selbstständiger und Mündiger Bürger sein will muss man auch mit seinen eigenen Fehlentscheidungen leben können, am besten verklage wenn du das Bedürfnis hast die Eltern deines Mannes.

Peace

P.S. Dein Mann hätte sich ja ab (glaube ich) 2013 eine Ausnahmeerlaubnis besorgen können?!?!
littleganja
 

Re: Sammelklage

Beitragvon Stevoline am Mi 7. Feb 2018, 23:28

Weiß nicht, ob ich mich falsch ausgedrückt habe.
Also folgender Maßen, er hatte für sich entschieden Cannabis zu rauchen, weil er nicht, wie sein Ururgroßvater , Ur- und Vater Alkoholiker werden wollte. Es gibt Menschen, die können von heute auf morgen mit Zigaretten aufhören. Und dann gibt es Menschen, die Rauchen seid 5 Jahren die EZIGARETTE und haben es immer noch nicht geschafft. Dieser Suchtgen ist bewiesen. Der ist bereits bei der Geburt schon nachweisbar. Und Menschen die behaupten, selbst Schuld wenn er sich die Leber kaputt säuft, hat keine Ahnung und sollte sich erst einmal erkundigen. Leberzirrhose kann bereits bei täglich 2 Gläser Rotwein entstehen. Und das sind keine Einzelfälle. Also vielleicht ein bisschen vorsichtig bei solchen Äußerungen. Jeder Genussmensch ist gefährdet, dass ist Fakt Wenn ich für mich entscheide, als Erwachsener zu kiffen statt mir Abends mein Feierabendbier zu trinken., dann ist dies ausschließlich mein Problem. Doch ohne die Legalisierung, mache ich mich strafbar. Wenn Vater Staat aber doch sagt Alkohol ist legal, dann doch weil dieses doch gesünder ist oder es hat andere Vorteile, wie keine Suchtgefahr oder irgendetwas anderes. Aber das hat keine Argumente. Alkohol verliert auf jeder Linie. Warum werden Jugendliche sowie Erwachsene zum Alkoholismus praktisch gedrängt?
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Re: Sammelklage

Beitragvon littleganja am Do 8. Feb 2018, 00:22

Schon mal davon gehört dass es auch Menschen geben soll die überhaupt keine Drogen nehmen also weder Alkohol noch Cannabis?! Ich persönlich bin auch Tabak abhängig würde aber nie daran denken wenn ich mal Lungenkrebs bekomme die Tabakindustrie oder die Regierung zu verklagen da die ja das Gift herstellen bzw erlaubt. Fakt ist niemand zwingt mich zu rauchen und wenn ich selbst so blöd bin muss ich ggf mit den Folgen leben und darf nicht dritte für meine Dummheit verantwortlich machen (ausgenommen evtl die Eltern und deren Eltern).
littleganja
 

Re: Sammelklage

Beitragvon Graucho1962 am Do 8. Feb 2018, 10:27

@Stevoline
nimm bitte das von littleganja nicht ganz so zu Herzen. Wenn du seine Beiträge hier im Forum mal durch liest wirst du erkennen das er es nur gut meint und wirklich sehr viel Persönlichen Einsatz erbringt um für die Legalisierung und die Rechte der Bürger kämpft.
Er hat nur versucht dir zu Erklären wie er das von der rein Rechtlichen Seite sieht.
Ich kann nur für mich sprechen obwohl ich glaube das die meisten hier im Forum auch so denken, das du auch recht hast mit deiner Meinung was den Alkoholismus und den Vergleich zu Cannabis angeht.
Wichtig ist das wir an einem Strang ziehen.

Gruß
Graucho1962
I'd rather die for speaking out, than to live and be silent.
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Re: Sammelklage

Beitragvon littleganja am Do 8. Feb 2018, 13:49

Persönlich meine ich dass auch zu keinem Zeitpunkt, die Realität ist halt oft/meist schmerzhaft (Schmerz ist Leben!) und wenn man eben in so einer schlimmen Situation ist setzt das rationale Denken manchmal aus. Zumal ich über Personen die ich nicht persönliche kenne eh nicht urteilen kann, nur über das was sie vorbringen.
Wenn du Chancen auf Erfolg hättest, würden andere es dir gleich tun und im Bestfall wären es 50.000 Klagen jedes Jahr aufs neue.......
Ich selbst habe auch Alkoholiker in der Familie, wenn die durch den Alkohol krank werden würden hätte ich zwar Mitleid, aber mit Sicherheit würde ich keinen Dritten dafür verantwortlich machen, Trinken muss man immer noch selbst.

Peace
littleganja
 

Re: Sammelklage

Beitragvon Jonas_Weedo am Do 8. Feb 2018, 15:49

Einfach fleißig für die Legalisierung kämpfen! Lang dauerts nicht mehr...Marlene Mortler absetzen und selbst aktiv werden. Es gibt viele Möglichkeiten sich zu beteiligen!

-> https://www.myweedo.de/gruene-seiten/po ... erstuezen/

Ich selbst musste diesen Weg gehen. Beide Großväter Schwerstalkoholiker...somit sah es genetisch bei mir auch nicht besonders gut aus. Und dann entdeckte ich diese faszinierende Pflanze für mich. Auch wenn ich das ein oder andere Mal mit dem Gesetz in Berührung gekommen bin, setz ich mich weiterhin für eine Legalisierung ein. Und selbst Polizei und Justiz sehen das ja mittlerweile ähnlich...teilweise jedenfalls!
Mittlerweile hab ich dem Alkohol komplett entsagt und verfolge den natürlichen Weg!
Eine andere Möglichkeit bietet noch Cannabis auf Rezept. Bei ADHS und ähnlichen Krankheiten kann man versuchen einen Arzt zu finden, der einem ein Rezept ausstellt.
Grüne Grüße,

Jonas Grossmann
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