Weitere mögliche politische / finanzielle Unterstützer

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Stubenviech
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Weitere mögliche politische / finanzielle Unterstützer

Beitrag von Stubenviech » So 3. Feb 2019, 21:02

Moin,
den DHV-News zufolge denkt die Tabakindustrie aus gut begründeten Eigeninteresse über einen Einstieg nach. Dieser Idee folgend, sollten wir versuchen, weitere Lobbyverbände für uns zu gewinnen:

- Die Agrarlobby (Bauernverbände, Zulieferer) könnte man auf unsere Seite zu ziehen, sowohl um Gelder zu mobilisieren, als auch aus politischen Gründen, um eine eher konservative Vorfeldorganisation auf dem Weg zur Mehrheit zu gewinnen, damit diese entsprechend schwerpunktmäßig die CDU beeinflussen können.
In Deutschland gibt es seit Jahrzehnten ein Höfesterben, welches vor allem kleinere Höfe trifft. Viele weitere kämpfen um ihre Existenz und benötigen dringend weitere Einnahmequellen. Der Einfluss in den Verbänden geht auch nach der Kopfzahl, so dass die "kleinen" Nebenerwerbsbauern, etc. einen erheblichen Einfluss haben.
Geschäftsmodelle könnten Cannabis im konventionellen Anbau, Öko-Cannabis, Spezialzuchten, kundeneigene Pflanzen in "Betreuung" uvm. sein. Dies alles betrifft vor allem besagte kleinere, flexiblere und bedrohtere Agrarökonomen. Wir haben hier mit unserem Anliegen also ein erhebliches Potential.

- Bei einer Legalisierung wird die Abgabe vermutlich über den Fachhandel laufen, welcher u.a. wegen des zunehmenden Onlinehandels unter dem Handlungszwang steht, weitere Einnahmemöglichkeiten zu erschließen. Dies würde etwa Drogerien, Reformhäuser, etc. betreffen. Dies gilt folgerichtig bei weiteren Legalisierungen auch für Apotheker/Pharmaindustrie.

- Zulieferer der entsprechenden Baustoffe, Ärzte/Gesundheitsberufe, Sozialarbeiter, deren Arbeitgeber-/Arbeitnehmervertreter, quasi alle die von einem Ende der Prohibition verdienen würden, bzw. unter selbiger leiden.

Ich denke, dass wir hier sowohl politisch als auch bzgl. der Spenden Einiges erreichen könnten, weswegen man an ein Herantreten an die Branche (Messen, Lobby, etc.) prüfen sollte.

Hanfkraut
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Re: Weitere mögliche politische / finanzielle Unterstützer

Beitrag von Hanfkraut » Di 12. Feb 2019, 17:31

Viel mehr an Gewicht hätten wir wenn wirklich JEDER.!!!
Cannabis Konsument spenden würde!!!
Es kann nicht sein dass es NUR 3000 Spender gibt!!!
Ich finde das schon lächerlich!

In Deutschland leben über eine Millionen Kiffer!!
Eine 7 stellige Zahl!
Wenn Jeder nur mindestens ein Euro spenden würde, dann wären wir vielleicht schon ein wenig weiter!

Ich finde es Traurig das sich alle aufregen aber noch nicht mal einen Euro zum Spenden übrig haben!

Das sind dann aber die ersten die dann Im Coffeeshop für 100 Euro Gras kaufen!
Und sich dann noch etwas einbilden etwas bei gesteuert zu haben!

Erbärmlich!
Ärzte weigern sich!
Das cannabis Medizin Gesetzt hat versagt! Apotheken liefern nicht ! Kassen zahlen nicht!
Cannabis aus vernunft SOFORT legalisieren!
https://utopia.de/0/blog/fairessen-fair ... f-verboten

Stubenviech
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Re: Weitere mögliche politische / finanzielle Unterstützer

Beitrag von Stubenviech » So 3. Mär 2019, 10:18

Moin,
ich habe grade folgende Studie gelesen, nach welcher Hanfmischungen die Biodiversität erhöhen, Biomasse produzieren und die Nitratbelastung im Grundwasser reduzieren.
Die Effekte dürfen auch bei reinem Hanfanbau nicht komplett anders sein.
Für die Bauern ist die Mischung teuer.
Forschung ist teuer und benötigt Öffentlichkeit. Könnte man nicht daraus etwas machen?
https://www.bund-naturschutz.de/fileadm ... 1.2018.pdf

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BUMMBUMM
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Re: Weitere mögliche politische / finanzielle Unterstützer

Beitrag von BUMMBUMM » So 3. Mär 2019, 14:23

nun die vorteile von hanfanpflanzung, vor allem als zwischenfrucht, sind hinlänglich bekannt. Schon mal die Hanffibel gelesen? =D

Hab die presentation gelesen, diese wildpflanzenmischung hat ne ganz eigene zielsetzung. Das musst du mehr als werkzeug verstehen, das den Landwirten da in die Hand gegeben wird. Interessant ist das zb für flächen die aufgrund ihrer steigung nicht für klassische agrarnutzung taugen. Oder als schutzstreifen der eigenen agrarfläche vor erosion oder wasserabfluss wegen der mehrjährigkeit/physikalische Bodenverbesserung.

Könnte auch als kompromiss dienen wenn landwirte künftig dazu gezwungen werden, mehr ihrer monokulturflächen aufzubrechen wegen Umweltaspekten, da läuft doch in bayern so ein volksbegehren.

Ist halt eine umweltfreundlichere und gewinnbringendere Nutzung als Brache oder klassischer Schutzstreifen.

aus drogenpolitischer sicht nicht verwertbar meiner meinung nach.
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